Siri vs. Google-Suche: iOS-Sprachsuchen im Videovergleich

Vor einer Woche hat Google ein Update für die eigene Such-App veröffentlicht und damit die Spracheingabe in entscheidenden Punkten verbessert. Die optimierte Sprachsuche hat sich beim Design und auch bei der Funktionalität am Google-Now-Dienst orientiert und liefert Ergebnisse ohne eine nennenswerte Verzögerung. Somit macht die Google-Suche dem intelligenten Assistenten Siri sogar auf der eigenen Plattform ordentlich Konkurrenz.

Die amerikanischen Kollegen von Gizmodo haben nun die beiden Sprachsuchen miteinander verglichen und die unterschiedlichen Abfragen in einem Video festgehalten. In den meisten Bereichen kann die Google-Suche eindeutig punkten und liefert vor allem schneller Ergebnisse. Allerdings muss man bedenken, dass der Funktionsumfang in Deutschland noch beschränkt ist, denn hierzulande ist der so genannte Knowledge Graph noch nicht vorhanden und aus diesem Grund präsentiert die App in der deutschen Version auch nur eine normale Suche.

Google-Suche macht nun Siri auch auf iOS-Geräten Konkurrenz

Mit dem Sprachassistenten Siri hat Apple vor knapp einem Jahr eine Lawine ins Rollen gebracht. Mittlerweile hat auch die Konkurrenz entsprechende nachgelegt und eigene Pendants entwickelt. Während die Samsung-eigene Lösung nicht unbedingt die Beste ist, hat Google mit der neuen Android-Version Jelly Bean eine durchdachte und gelungene Sprachsuche ins Leben gerufen.

Aber anscheinend möchte der Suchmaschinengigant nicht nur im Android-Segment die sprachgesteuerte Suche dominieren, sondern versucht jetzt auch im iOS-Bereich Fuß zu fassen und natürlich auch dort zusätzlichen Traffic zu generieren. In wenigen Tagen soll ein Update für die Google-Suche-App veröffentlicht werden, die Google’s Lösung auch auf das iPhone, iPad und den iPod touch bringt.

Die neue Sprachsuche versteht nun, ähnliche wie Siri, ganze Sätze und liefert entsprechende Antworten. Auch das überarbeitete Design erinnert an Google Now und bringt frischen Wind in die Google-Suche. Ebenfalls kommen einige Funktionen des Knowledge Graphes hinzu, die zum Beispiel Informationen über einen bestimmten Wal oder Filme im Kino ausspucken. In jedem Fall ein interessanter und positiver Zug von Google auch den iOS-Benutzer die gelungene Sprachsuche zu spendieren.

Quelle 9to5mac
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Top 10 News der Woche – Wochenrückblick 26/2012

Dies ist ein Überblick über die populärsten Artikel, die wir auf AppDated diese Woche veröffentlicht haben. Hier könnt ihr euch überzeugen, dass ihr diese Woche keine wichtigen Neuigkeiten verpasst habt.

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Vergleich der Sprachassistenten: Siri vs. Google Suche

Die neue Android-Version Jelly Bean wurde erst Mitte dieser Woche vorgestellt und schon jetzt wird die aufgebohrte Google Sprachsuche in Android 4.1 mit dem digitalen Sprachassistenten von Apple verglichen. Dieses Mal haben die Kollegen von TechnoBuffalo das Galaxy Nexus mit Jelly Bean ausgestattet (siehe Artikel) und einen relativ ausführlichen Video-Vergleichen zwischen den beiden Assistenten auf die Beine gestellt. Dabei schlägt sich die Google Sprachsuche sehr gut und besitzt auf Grund der schnellen Reaktionszeit einen wichtigen Vorteil gegenüber Siri. Ebenfalls kann sich die Funktionalität von der Sprachsuche sehen lassen und durchaus mit dem Pendant von Apple mithalten.

Jedoch muss bedacht werden, dass es sich hierbei um die englische Version der Sprachsteuerung handelt und in der deutschen Fassung womöglich nicht alle Funktionen entsprechend ausgeführt werden können. Dementsprechend sollte man den vorläufigen Vergleich mit Vorsicht genießen und Apple wird sicherlich bis zum Herbst noch einige Funktionen sowie Performance-Verbesserungen implementieren. Der Suchmaschinengigant konnte mit Jelly Bean eine gelungene Sprachsuche hervorbringen und auch die anderen Aspekte der neuen Android-Version  können überzeugen. Jetzt ist Cupertino am Zug und muss mit Google gleichziehen. Es bleibt spannend, inwieweit sich Apple von der kürzlichen Vorstellung von Jelly Bean beeinflussen wird und vielleicht sich noch konzentrierter mit dem Sprachassistenten beschäftigt.

Zum Schluss noch genannte Vergleich zwischen den Assistenten:

iOS 6: Videos zur ersten Beta-Version und dessen Funktionen – Maps, Siri und App Store

Während der gestrigen Keynote zur Eröffnung der WWDC hat das kalifornische Unternehmen die neue Version des mobilen Betriebssystems vorgestellt und damit zahlreiche neue Neuerungen präsentiert. Die wichtigsten Funktionen von iOS 6 haben wir bereits in einem ausführlichen Artikel zusammengefasst. Im Laufe des Abends wurde auch die erste Beta-Version von iOS 6 für die Entwickler freigeben. Die Vorabversion kann im Developer Center von Apple heruntergeladen und auf registrierte iOS-Geräte installiert werden.

Bereits etliche Benutzer haben die iOS 6 Beta 1 auf ihren iOS-Geräten installiert und nehmen das Betriebssystem unter die Lupe. Einige haben die neuen Funktionen in bewegten Bildern aufgenommen und via Youtube der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Die Videos wollen wir euch nicht vorenthalten und haben eine kleine Sammlung zusammengestellt. In den Videos werden die wichtigsten Neuerungen von iOS 6 demonstriert und auch der komplett runderneuerte App Store wird demonstriert.

Maps

Siri

App Store

Veränderungen bei der Benutzeroberfläche

Einige Funktionen im Überblick

WWDC 2012: Apple präsentiert iOS 6 mit 3D-Karten, Navi, Facebook-Integration und mehr

Am gestrigen Abend hat Apple nicht nur die komplette MacBook-Familie aktualisiert, sondern auch viele Neuerungen hinsichtlich der Software vorgestellt. Das im Herbst zu erwartende Betriebssystem iOS 6 kommt mit mehr als 200 Funktionen daher und beinhaltet unter anderem, wie bereits erwartet, eine Apple-eigene Kartenlösung sowie erweiterte Siri-Funktionen. Darüber hinaus können sich die zukünftigen Benutzer über eine systemweite Facebook-Integration, Verbesserungen bei der Telefon-App und eine Rundumerneuerung des App Stores freuen. Die erste Beta-Version von iOS 6 wurde bereits für die registrierten Entwickler freigegeben und das Unternehmen aus Cupertino hat auch schon die iOS 6-Sonderseite  ins Leben gerufen.

Maps

Apple hat wie bereits mehrfach im Vorfeld spekuliert eine neue Karten-Applikation vorgestellt und damit Google Maps ersetzt. Die eigenen Karten haben nicht nur eine äußerliche Veränderung gegenüber der aktuellen Karten-App, sondern besitzen auch einige Alleinstellungsmerkmal, die auf den ersten Blick durchaus überzeugen. So können nun Verkehrs-Berichte direkt in der Karten-App angezeigt werden, die durch gesammelte Nutzerdaten in Echtzeit gefüttert werden. Ebenfalls arbeitet das Unternehmen aus Cupertino mit dem Restaurant-Portal Yelp zusammen, um Informationen über verschiedene Lokalitäten auf der Karte anzubieten. Auch von einer kompletten Navigationslösung können zukünftige Benutzer profitieren und müssen keine teuren Navigations-Apps mehr im App Store kaufen. Als Highlight der ganzen Karten-App wurde die so genannten „Flyover“-Funktion vorgestellt, die beeindruckend detaillierte 3D-Ansichten auf Vector-Basis beinhaltet. Zu guter Letzt steht auch die Gelände- und Satelliten-Ansicht zur Verfügung.

Siri

Natürlich hat auch der Sprachassistent Siri ein bemerkenswertes Upgrade mit iOS 6 erhalten. In Zukunft können Benutzer mit Hilfe von Siri sogar Sport-Ergebnisse abfragen oder die neusten Filme sowie Trailer nachschlagen. Die Restaurant-Funktion wird ebenfalls weiter aufgebohrt und ermöglicht jetzt die direkte Reservierung sowie eine genauere Suche nach dem richtigen Lokal. Mit der Facebook-Integetration erhält Siri auch die Möglichkeit Tweets sowie Posts an Twitter/Facebook per Sprache zu versenden. Außerdem können nun Apps direkt über Siri gestartet werden. Um beim Autofahren Siri ohne eine Handbewegung zu nutzen, wurde die Funktion „Eyes Free“ in Kooperation mit den Führenden Autoherstellern entwickelt. Zu guter Letzt bekommt auch das neue iPad endlich den digitalen Sprachassistenten.

Facebook

Den Erwartungen entsprechend enthält iOS 6 eine systemweite Integration von dem sozialen Netzwerk Facebook und bietet damit die Möglichkeit Fotos oder Nachrichten ohne entsprechende Anwendung zu posten. Ebenfalls können nun Nachrichten auf Facebook und Twitter direkt über die Benachrichtigungszentrale verschickt werden. Die Integration reicht bis zum App Store, in dem Benutzer zukünftig Apps „liken“ können. Eine entsprechende Programmierschnittstelle steht auch für die fleißigen Entwickler zur Verfügung und in Zukunft könnten viele Anwendungen die Facebook-Integration beinhalten.

Telefon

Apple hat sich auch die Telefon-App gegriffen und erweiterte Funktionen hineingepackt. Es können nun verschiedene Aktionen bei oder nach einem Anruf durchgeführt werden. Es besteht jetzt die Möglichkeit zum Beispiel Anrufe automatisch mit einer vordefinierten Nachrichten abzulehnen und auch eine Rückruf-Erinnerung für verpasste Gespräche einzurichten. Darüber hinaus kann eine systemweite „Bitte nicht stören“-Option in Zukunft genutzt werden, damit sämtliche Nachrichten und Anrufe nicht durchgestellt werden. Dies lässt sich zum einen durch vordefinierte Ruhezeiten erstellen oder über einen simplen Toggle-Button in den Einstellungen. Es besteht aber dennoch die Möglichkeit Anrufe von favorisierten Kontakten zu erlauben.

Facetime

Bisher konnte der Apple-eigene Skype-Konkurrent Facetime nur über eine W-Lan-Verbindung genutzt werden, in Zukunft kann dies aber auch über eine mobile Internetverbindung via UTMS durchgeführt werden. Damit werden Jailbreak-Erweiterungen für Facetime endlich überflüssig und Benutzer können die Funktion jetzt auch unterwegs verwenden.

Safari

Auch der iOS-eigene Browser erhält ein paar nette Funktionen und gleicht sich damit seinem Pendant auf OS X Mountain Lion an. Zum einen verfügt die Leseliste nun auch über eine Offline-Funktion, durch die Seiten temporär auf dem iOS-Gerät gespeichert werden und auch ohne eine Internetverbindung gelesen werden können. Zum anderen lassen sich jetzt auch Tabs über die iCloud mit einem Mac-Rechner oder iPad synchronisieren. Ebenfalls erlaubt Safari jetzt das einfache Hochladen von Fotos direkt aus der Kamera-Roll und der Vollbildmodus funktioniert auch im Quer-Modus.

Fotostreams teilen

Erst mit iOS 5.1 hat die Fotostream-Funktion endlich die Möglichkeit bekommen einzelne Fotos aus dem Stream zu löschen, mit iOS 6 werden die Funktion noch erweitert und zukünftig können Benutzer ihre Alben sowie Bilder-Sammlungen mit Freunden teilen. Die geteilten Alben werden über die iCloud per Push-Nachricht versendet und zähen nicht zum eigentlichen iCloud-Storage hinzu. Die ausgewählten Freunde können nun Kommentare zu den einzelnen Bildern abgegeben und natürlich auch „liken“. Aber nicht nur iOS-Benutzer können von der Funktion profitieren, denn es besteht die Möglichkeit ein Web-Album direkt auf dem Gerät zu erstellen und den Link per Mail oder Nachricht zu verschicken. Somit können in Zukunft ganz einfach Urlaubs- oder Hochzeit-Fotos mit Bekannten und Freunden geteilt werden.

Mail

Auch einige kleine Neuerungen wurden der Mail-App spendiert. Unter anderem steht jetzt eine VIP-Liste zur Verfügung, in der favorisierte Kontakte abgelegt werden können. Zudem hat sich auch die „Pull to Refresh“-Funktion in die Mail-App geschlichen und erleichtert in Zukunft die Aktualisierung der Mail-Konten. Außerdem können Fotos und Videos direkt über das Kontextmenü in neue Mails eingebettet werden.

Passbook

Mit der Passbook-App können in Zukunft alle möglichen Tickets wie zum Beispiel Flugtickets, Coupons oder ähnliches abgelegt werden. Ebenfalls können Kredit- und Kundenkarten passwortgeschützt auf dem iOS-Gerät gesichert werden. Das Ganze kann auch mit Zeit- und Ortsabhängigkeiten gefüttert werden, um zu garantieren, dass man sich zum Beispiel auch im richtigen Terminal befindet oder das iOS-Gerät verschickt eine Push-Benachrichtung, wenn der Coupon in Kürze abläuft. Es bleibt abzuwarten, wie die Anwendung hier in Deutschland funktioniert und genutzt werden kann.

Geführte Bedienhilfen

Diese neue Funktion soll hilfebedürftigen Menschen die Benutzung von iOS-Geräte vereinfachen. Es können gewissen Anwendungen in den Vordergrund gelegt werden oder bei Bedarf komplett gesperrt werden. Ansonsten sind noch viele weitere Funktionen in iOS 6 enthalten, die das Leben mit dem iOS-Gerät verbessern.

Sonstige Funktionen

Natürlich enthält die neue iOS-Version auch viele Kleinigkeiten, so tauchen zum Beispiel auch Apps in den Safari Suchergebnissen auf oder es können pro Account individuelle E-Mail-Signaturen eingerichtet werden. Ebenfalls können benutzerdefinierte Vibrationen sowie Klingeltöne aus Songs erstellt werden. Auch der so genannten „Lost Mode“ wird für den ein oder anderen von Nutzen sein. Damit lässt sich eine Nummer an das verlorene iPhone senden und falls jemand das Gerät gefunden hat, kann derjenige den Knopf drücken und die Nummer wird dann automatisch gewählt.

iOS 6 bringt mehr als 200 Funktionen, Verbesserungen sowie andere Neuerungen mit sich und wird noch über die nächsten Monate verfeinert. Die vielen kleinen Funktionen werden in den kommenden Wochen immer wieder durch die Beta-Version auftauchen und ein genaueres Bild über die finale Version erstellen.

iOS 6: Siri für iPad, iCloud Tabs, Notification Center, Facebook-Integration und Mail VIPs

In einer knappen Woche beginnt die diesjährige Worldwide Developer Conference in San Francisco und wird garantiert die ein oder andere Überraschung mit sich bringen. Dieses Jahr wird Apple wie gewohnt einen ersten Ausblick auf die neue iOS-Version veröffentlichen und nähere Details zu OS X Mountain Lion bekannt geben. Die letzten Tage haben einige Informationen über die neuen Funktionen von iOS 6 hervorgebracht und mittlerweile ist eine stattliche Sammlung von Gerüchten im Umlauf. Neben der eigenen Karten-App sollen auch die verschiedenen Stores eine Runderneuerungen erhalten. Ebenso wird spekuliert das nun auch Facebook, ähnlich wie bereits Twitter, tiefer in das System integriert wird. Zudem werden noch weitere Funktionen in iOS 6 erwartet.

Die amerikanischen Kollegen von 9to5Mac haben diesbezüglich neue Hinweise von einer vertrauensvollen Quelle erhalten. Demnach soll dem Safari-Browser die so genannten iCloud Tabs spendiert werden. Dadurch werden die geöffneten Tabs in Safari über die iCloud mit dem Mac oder iPad synchronisiert. Ebenfalls soll auch die Mail-App in iOS die VIP-Funktion von OS X Mountain Lion erhalten, dadurch werden favorisierte Absender hervorgehoben. Auch die „Do Not Disturb“-Funktion aus dem Notification Center in OS X Mountain Lion wird das mobile Betriebsystem erhalten. Damit können eingehende Benachrichtigungen unterdrückt werden.

Darüber hinaus soll Apple bereits eine Facebook-Integration in petto haben und mit der kommenden Version von iOS veröffentlichen. Dadurch können die zukünftigen iOS-Benutzer eine zentrale Anmeldung für Facebook in den Systemsteuerungen durchführen und danach alle möglichen Inhalte direkt von dem iPhone auf die Pinnwand posten. Nützlich wird diese Funktion sicherlich für die Foto-Anwendung sein, um auf einem schnellen Weg neue Fotos auf Facebook hochzuladen. Ebenso sollen zukünftig Anwendungen aus dem App Store empfohlen und mit anderen Leuten über Facebook geteilt werden können.

Zu guter Letzt soll das Unternehmen aus Cupertino auch dem iPad den digitalen Sprachassistenten Siri spendieren und damit die Diktier-Funktion mit den bereits bekannten Möglichkeiten erweitern. Genau wie beim iPhone 4S kann dann Siri direkt über den Homebutton aktiviert werden und in einem Fenster die jeweiligen Informationen bereitstellen. Ähnlich wie beim oben gezeigten Mockup soll dabei nicht der komplette Bildschirm eingenommen werden, sondern nur ein kleiner Bereich. Jedoch wird Siri voraussichtlich nur für das neue iPad erscheinen und nicht für die zweite Generation des Apple-Tablets.

Spätestens am kommenden Montag werden wir detaillierte Informationen über iOS 6 erhalten und bereits die ersten Beta-Version auf unsere Geräte installieren können. Eine detaillierte Berichterstattung über die Keynote am 11. Juni sowie allen anderen Informationen werden wir natürlich bereitstellen.

Zwei neue Werbespots über Siri mit Schauspieler John Malkovich

Apple rührt mal wieder die Werbetrommel und veröffentlicht gleich zwei neue iPhone-Werbespots zum Thema Siri. Wie beim letzten Mal wurde erneut ein bekannter US-Schauspieler für die Werbung genutzt, der dem ganzen einen prominenten Touch verleihen soll.

Diesmal ist der Schauspieler John Malkovich an der Reihe und unterhält sich fleißig mit dem exklusiven Sprachassistenten des iPhone 4S. Von der Abendplanung bis hin zu philosophischen Fragen konnte Siri auch die einfachen Sachen wie das Wetter hervorsagen. Der Spot zeigt mal wieder in welche Richtung Apple momentan driftet, denn normalerweise setzt das kalifornische Unternehmen nicht auf prominente Unterstützung. Die nächsten Spots sollten in ähnlicher Manier gedreht werden und vielleicht wieder mit einem anderen bekannten Gesicht.

Top 10 News der Woche – Wochenrückblick 20/2012

Dies ist ein Überblick über die populärsten Artikel, die wir auf AppDated diese Woche veröffentlicht haben. Hier könnt ihr euch überzeugen, dass ihr diese Woche keine wichtigen Neuigkeiten verpasst habt.

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Samsung Galaxy S3 vs. iPhone 4S – S Voice im Videovergleich mit Siri

Samsung hat vor knapp zwei Wochen nicht nur das leistungsstärkste Smartphone auf den Markt gebracht, sondern hat sich ebenso auf die Software-Funktionen des neuen Flaggschiffes konzentriert. Das koreanische Unternehmen hat während des Unpacked-Events die verschiedensten Funktionen vorgestellt, durch die sich das Gerät von der Konkurrenz abheben soll. Unter anderem wurde auch eine Sprachsteuerung von Samsung vorgestellt, die auf den Namen S Voice hört und auf den ersten Blick sehr an das Pendant von Apple erinnert.

Die Kollegen von GSMarena haben bereits die letzten Tage die Blogosphäre mit exklusiven Material beglückt und auch am heutigen Tag wurde ein ausführliches Vergleichsvideo zwischen der Sprachsteuerung Siri, der App Speaktoit für Android und S Voice für das Galaxy S3 veröffentlicht. Die verschiedenen Sprachassistenten haben jeweils eigene Schwächen sowie Stärken und können mit anderen Funktionen den Konkurrenten übertrumpfen. Bei der Sprachsteuerung von Apple funktionieren die Hauptfunktionen von Siri sehr gut und die Verarbeitung der Sprache funktioniert relativ schnell. Ebenso versteht Siri im Vergleich zu den anderen Assistenten die jeweiligen Sätze am besten und wahrscheinlich auch zuverlässiger. Das Pendant von Samsung hat anscheinend manchmal kleinere Probleme und erkennt die Stimmte oft nicht sehr gut. Ebenfalls kann man die verwendete Computerstimme manchmal schlecht verstehen. Ansonsten kann S Voice zum Beispiel mit der Facebook-Integration auftrumpfen und den eigenen Status an das soziale Netzwerk senden. Siri kann dem Benutzer bei dieser Funktion nicht behilflich sein.

Ebenfalls wurde entdeckt, dass S Voice maßgeblich Wolfram Alpha für die Beantwortung von Fragen verwendet und diesbezüglich auf deren Datenbank setzt. Dieser Dienst wird jedoch nur für die englische Sprache angeboten und kann auch in der deutschen Version von Siri nicht genutzt werden. Die Frage hierbei ist natürlich, wie Samsung damit umgehen wird und die anderen Sprachen mit dieser Funktion ausstatten wird. Spätestens am 29. Mai können sich die deutschen Benutzer selbst die Frage beantworten.

Nicht zu vergessen ist aber auch, dass Apple womöglich auf der iOS 6 neue Funktionen von Siri vorstellt und damit der Konkurrenz wieder einen Schritt vorraus ist. Es wird momentan darüber spekuliert, dass Apple eine Programmierschnittstelle für den Sprachassistenten freigeben wird und damit neue Möglichkeiten schafft.

via SmartDroid