Siri vs. Microsoft’s Tellme Sprachsteuerung


Craig Mundie, Chief Research und Strategy Officer bei Microsoft hat in den letzten Tagen für großes Furore gesorgt. Mit der gewagten Aussage, dass die Sprachsteuerung von Apple nichts besonderes sei und Windows Phone die gleichen Funktionalität bereits seit einem Jahr besitzt, hat Mundie sich weit aus dem Fenster gelehnt.

In einem Direkt-Vergleich von Jason Cartwright wurden beide Sprachsteuerungen der Smartphone-Hersteller genau unter die Lupe genommen. Das eingebettete Video wird euch einen guten Eindruck vermitteln, dass Microsoft nicht einmal ansatzweise die Genauigkeit besitzt, wie das Pendant aus dem Hause Apple. Weiterhin werden die bekannten Funktionalitäten von „Tellme“ nicht unterstützt.

via fscklog.com

Apple-Fernseher: Verkaufsstart bereits Mitte 2012 – Display angefertigt von Sharp?


Seit geraumer Zeit schwirrt das Gerücht über einen Fernseher aus dem Hause Apple durch die Blogosphäre und zahlreiche bekannte Branchendienste haben sich zum Thema bereits geäußert.  Neuen Spekulationen zufolge soll das japanische Unternehmen Sharp die zukünftigen Displays herstellen und den Produktionsstart im Februar 2012 ermöglichen.

Wie der Analyst Peter Misek von der Investment-Bank Jeffries zu berichten weiß, kalibriert Sharp bereits seine Fließbändern für die Produktion eines amorphen TFC LCD-Panels. Bei einem erfolgreichen Produktionsstart und keinerlei Probleme, könnte der Apple-Fernseher im Sommer 2012 auf den Markt kommen. Apple könnte mit der iCloud und iTunes das Gerät mit Inhalten füllen und als Betriebssystem eine modifizierte Version von iOS nutzen. Als mögliche Bedienung wird die Sprachsteuerung Siri vermutet sowie vorhandene iOS-Geräte.

Außerdem berichtet Misek, dass andere Unternehmen auf Apples angebliche Pläne schon reagiert hätten und fieberhaft an neuartigen Fernsehern arbeiten würden. Der Abstand zu Apple soll möglichst gering gehalten werden, um dem Unternehmen keinen technischen Vorsprung zu gewähren. Nach einigen Einschätzungen von Misek sollen herkömmliche Fernsehhersteller im besten Fall etwa sechs bis zwölf Monate benötigen, um ähnliche Technologie von Apple umzusetzen.

Die Konkurrenten könnten auf eine Android-Platform setzten und ihre Geräte mit ähnlichen Funktionalitäten ausstatten. Auf dieser Grundlage wurde von Google bereits das Fernseher-OS Google TV entwickelt, welches bereits in einigen Sony-Fernsehern zu finden ist. Bisher konnte sich dieses System aber noch nicht durchsetzen und steckt noch in den Kinderschuhen.

via m4gic.net

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Siri-Hack: Erste Umsetzung eines Proxy-Servers und eigenen Sprachbefehlen [Video & Anleitung]

Wir haben bereits vor einigen Tagen darüber berichtet, dass das Sicherheitsprotokoll für den Sprachassistenten entschlüsselt wurde, um die Kommunikationen zwischen Siri und dem Apple-Server näher zu analysieren. Mit diesem Wissen können andere Entwickler ihren eigenen Siri-Proxy erstellen und neue Sprachbefehle implementieren. Auf Github werden unter anderem alle erforderlichen Programme bereitgestellt, um Siri mit eigenen Kommandos zu erweitern. Der Anpassung von Siri steht dadurch nichts mehr im Wege.

Wichtiger Hinweis:
Apple könnte natürlich den einkommenden Traffic eures iPhone 4S messen und durch überdurchschnittlich viele Anfragen von der selben UDID bemerken, dass ihr diese Methode verwendet. Die Folge könnte die Sperrung der benutzen UDID bedeuten. Vermutlich wird durch den reinen privaten Gebrauch keine Gefahr für euch entstehen, dennoch können wir es nicht garantieren und übernehmen natürlich keine Haftung.

Ein Entwickler namens Pete “Plamoni” Lamonicas konnte die ersten eigenen Funktionalitäten für die Sprachsteuerung entwickeln. In seinem ersten Versuch hat er einen eigenen Proxy-Server aufgesetzt und ein Plugin für Siri entwickelt, um sein W-Lan Thermostat zu kontrollieren. Dadurch kann das Thermostat auf Status-Befehle reagieren und eine bestimmte Temperatur kann festgesetzt werden. Zusätzlich wurde ein Video veröffentlicht, welches die Funktionsweise genauer demonstriert.

Ermöglicht werden die Siri-Interaktionen durch einen Verschlüsselungsfehler von Apple, welcher sicherlich mit Freigabe der nächsten iOS-Version behoben wird.

Weiterhin hat sich der deutsche Blog Hack2Learn die Mühe gemacht und eine deutsche Anleitung für den oben beschriebenen Weg verfasst. Dadurch sollte es jedem erfahrenen Programmierer möglich sein eigene Plugins zu entwickeln und einen privaten Siri-Proxy aufzusetzen. Die Anleitung ist sehr anschaulich gestaltet und sollte jedem interessierten Entwickler die notwendigen Schritte erklären.

Update:
Eine englische Video-Anleitung ist vor kurzem erschienen, mit der ihr euren eigenen Proxy-Server für Siri aufzusetzen könnt. Weiterhin wurde ein neues Plugin vorgestellt, namens ELIZA, welches eine Art Computertherapeut darstellen soll.

via

Top 10 Apple News der Woche – Wochenrückblick 46/2011

Dies ist ein Überblick über die populärsten Artikel, die wir auf AppDated diese Woche über Apple veröffentlicht haben. Hier könnt ihr euch überzeugen, dass ihr diese Woche keine wichtigen Neuigkeiten verpasst habt.

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Diesen Wochenrückblick wird jede Woche von uns angeboten, damit ihr immer auf dem aktuellsten Stand seid und keine News verpasst.

Gerücht: iOS 5.0.2 behebt Akku-Probleme und großes Siri-Update in iOS 5.1

Die Kollegen von Macerkopf sollen exklusive Informationen von einem Apple-Entwickler erhalten haben und behaupten, dass Apple bereits in der kommenden Woche die neue iOS-Version 5.0.2 veröffentlichen wird. Außerdem soll Apple mit dem nächsten größeren Update iOS 5.1 neue Funktionen für die Sprachsteuerung implementieren.

Laut dem Bericht, soll das nächste Update die stark kritisierten Akku-Probleme endgültig beheben und bereits nächste Woche freigegeben werden. Apple soll dabei ein sportliches Ziel angepeilt haben, denn es sollen mindestens 40 Stunden Standby und 10 Stunden Benutzung erreicht werden. Gegen ein frühzeitiges Release spricht jedoch, dass Apple noch keine Developer-Version von iOS 5.0.2 an die Entwickler verteilt hat.

Zitat aus dem Bericht:

Die Planungen laufen dahingehend, dass iOS 5.0.2 so schnell wie möglich, spätestens in der kommenden Woche zum Download freigegeben werden soll. Die Akkuproblematik war außerplanmäßig und Apple setzt alles daran, die Probleme zu beseitigen.

Zudem soll der Blog in Erkenntnis gebracht haben, dass das nächste große Update zahlreiche Neuerungen rund um Siri mit sich bringen wird. Bereits in dem Siri FAQ angekündigt, sollen unter anderem die Kartennutzung, sowie Wolfram|Alpha auf der Agenda von Apple stehen. Darüber hinaus soll die Sprachsteuerung auch Zugriff auf die eigene Hardware erhalten und gewisse Funktionen steuern können.

Folgende Beispiele wurden genannt:

  • Mach ein Foto
  • Mach ein Video
  • Schalte WLAN ein
  • Schalte Bluetooth aus

Wünschenswert wäre aber auch noch, dass Apple eine zusätzliche API für die Sprachsteuerung veröffentlichen würde, um den zahlreichen iOS-Entwicklern die Integration von Siri zu erlauben. Welche neue Funktionen Apple noch alles in der Planung hat, werden wir voraussichtlich erst im kommenden Jahr erfahren. Bis dahin müssen wir uns mit den eher schwammigen Gerüchte auseinandersetzen.

Quelle Macerkopf.de

Siri: Protokoll geknackt – Verwendung in anderen Geräten & Plattformen möglich

Vor einem Monat wurde das iPhone 4S veröffentlicht und brachte die neue Sprachsteuerung Siri mit sich, welche vorgegebene Sprachbefehle des Benutzers umsetzen kann. Zahlreiche Entwickler haben sich mit der Thematik befasst und haben es sogar bereits geschafft, dass Siri auch auf dem iPhone 4, iPod touch 4G und iPhone 3GS funktioniert. Aufgrund Urheberrechtsverletzungen wird diese Portierung in naher Zukunft leider nicht das Licht der Welt erblicken.

Mittlerweile gibt es aber neue Erkenntnisse über die eigentliche Funktionsweise der Sprachsteuerung und damit neue Möglichkeiten Siri auf verschiedenen Geräten oder Plattformen (Android & Co.) zum Laufen zu bringen. Dem Entwicklerstudio Applidium ist es gelungen, die Kommunikation zwischen dem Gerät und dem Apple-Server zu entschlüsseln. Dadurch konnte die Sprachsteuerung näher analysiert werden und die verschiedenen Abfragen wurden entsprechend ausgewertet.

Dafür haben sie mit Hilfe eines Proxy-Servers den Traffic zwischen Gerät und Apple-Server mitgeschnitten und fanden heraus, dass die Befehle an die IP-Adresse 17.174.4.4 gehen und zwar über den verschlüsselten HTTPS Port 443. Versucht man die IP-Adresse in einem normalen Browser aufzurufen, präsentiert der Server ein Zertifikat für „guzzoni.apple.com“.

Jedoch ist der mitgeschnittene Traffic verschlüsselt und kann nicht ohne weitere Konfiguration ausgelesen werden. Einen angepassten DNS-Server mit einem gefälschten HTTPS-Server nimmt das iPhone leider nicht an, weil das zugehörige Zertifikat nicht gültig ist. Allerdings ist es möglich ein Root-Zertifikat auf das iPhone zu installieren, damit der gefälschte Server angenommen wird. Dadurch konnten die Entwickler die Abfrage an ihren eigenen Server senden und im Nachhinein auswerten. Ein grober Sicherheitsfehler von Apple.

Herausgefunden wurde, dass eine Abfrage mit folgendem Header startet:

ACE /ace HTTP/1.0
Host: guzzoni.apple.com
User-Agent: Assistant(iPhone/iPhone4,1; iPhone OS/5.0/9A334) Ace/1.0
Content-Length: 2000000000
X-Ace-Host: 4620a9aa-88f4-4ac1-a49d-e2012910921

Über diesen ACE-Requests werden nicht nur die Header-informationen gesendet, sondern auch Binärdaten, die mit Hilfe von der zlib-Bibliothek komprimiert werden. Zusätzlich wird auch eine eindeutige Identifikationsnummer (X-Ace-Host), welche für den Autorisierungs-Vorgang benötigt wird, an den Server gesendet. Diese Nummer kann aber laut Applidium recht einfach aus einem iPhone 4S extrahiert werden. Natürlich könnte Apple die entsprechenden X-Ace-Hosts auf ihre schwarze Liste setzen und somit für eingehende Kommunikation sperren. Bei einer privaten Nutzung sollte dies jedoch nicht eintreffen.

Nach der kompletten Analyse der Daten ist den Entwicklern aufgefallen, dass theoretisch jedes Gerät die Sprachsteuerung nutzen könnte. Dafür müsste aber die aufgenommen Sprache auch mit dem freien Codex Speex kodiert und mit dem entsprechenden Header versehen werden. Dadurch wäre es auch möglich ein Android-Gerät mit der Sprachsteuerung von Apple auszustatten.

Alle benötigen Tools zur Extrahierung und Analyse der Daten werden von Applidium über Github angeboten. Der Großteil der veröffentlichten Software ist in Ruby geschrieben, einige auch in C und Objective-C. Mit Hilfe der Werkzeuge können interessierte Entwickler eigene Siri-Applikationen schreiben, so Applidium. Allerdings wird davon ausgegangen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Apple ihr Sicherheitsschema ändert.

via