Xiaomi Mi 10 ultra – 16GB RAM aber keine Rekord-Werte im Benchmark

Xiaomi Mi 10 ultra – 16GB RAM aber eher normale Werte im Benchmark – Das Mi 10 ultra ist im Geekbench Leistungstest aufgetaucht und damit gibt es bereits die ersten Werte zur Performance der neuen Premium-Modelle. Die 16GB RAM waren dabei bereits im Vorfeld berichtet worden, darüber hinaus liefert das Gerät gute Werte bei den Leistungen ab, aber keine neuen Rekorde. Die Modelle liegen im Single- und Multi-Core Test auf einer Linie mit dem OnePlus 8 und damit scheint sich das Ultra im Namen auf andere Werte und nicht unbedingt auf die Performance zu beziehen.

10.08.2020 – Xiaomi Mi 10 ultra – Presse-Render bestätigen 120fach Zoom

Das Xiaomi Mi 10 ultra soll die Mi 10 Serie nach oben abrunden und mit den anderen Ultra-Modellen von Samsung mithalten können – sie im besten Fall sogar noch übertreffen. Dazu setzt Xiaomi vor allem auf die Kamera und die neu geleakten Presse-Render bestätigen jetzt, dass es bei den Modellen wohl einen 120fach Zoom geben wird. Das wäre dann die höchste Vergrößerung, die man derzeit in einem Smartphone bekommen kann. Das Kamera-Modul wirkt dazu extrem groß – selbst im Vergleich mit anderen Topmodellen die ebenfalls mit 4fachen Linsen aufwarten können. Twitterer IceUniverse hat davon gesprochen, dass die neuen Modelle wohl „die Welt schocken“ werden – es bleibt also abzuwarten, welche Technik Xiaomi sonst noch verbaut.

Spannend ist ein Blick auf die Rückseite des dunkleren Modells. Dort sieht man wieder die Schematik der Technik. Das könnte ein halb durchsichtige Rückseite sein durch die man die darunter liegende Kamera sieht oder aber wieder nur eine Grafik, die unter das Case gedruckt ist um einen Blick auf die Technik simulieren. Xiaomi hatte das bereits bei einigen anderen Modellen so eingesetzt und in der Regel waren es die sogenannten Explorer Editions, die auf diese Technik setzten. Es könnte also auch beim Mi 10 ultra noch eine extra Explorer Edition mit zusätzlichen Festures geben.

Die neuen Modelle sollen dabei bereits morgen, am 11. August vorgestellt werden. Es wird also gar nicht mehr so lange dauern, bis es offiziellen Informationen zu die Geräten geben wird und dann dürfte auch der Preis feststehen. Man kann aber jetzt bereits davon ausgehen, dass die Modelle nicht billig werden und möglicherweise mit die teuersten Smartphones sein könnten, die man bei Xiaomi bekommen kann. Unklar ist bisher auch noch, ob der Start der Mi 10 ultra Smartphones in Deutschland sofort erfolgen wird oder ob man die Modelle zuerst in China auf den Markt bringt und der internationalen Markt noch etwas länger warten muss.

Corona-Auswirkungen: deutscher Smartphone Markt bricht um 24 Prozent ein

Corona-Auswirkungen: deutscher Smartphone Markt bricht um 24 Prozent ein – Die Corona Krise hat auch bei den Smartphone Verkäufen deutliche Spuren hinterlassen und während der Mobilfunk an sich durchaus gut dastehen, sind die Verkäufe von neuen Smartphones in den letzten Monaten spürbar abgesunken. Die Analysten von Counterpoint Research gehen dabei für Europa von einem Rückgang von 24 Prozent aus. Vergleichen wurde dabei das 2. Quartal 2020 mit dem 2. Quartal aus dem Vorjahr.

Die Zahlen sind dabei nicht ganz so stark eingebrochen wie befürchtet, denn die Geschäfte waren zwar zeitweise geschlossen, aber der Online-Handel war dafür umso stärker und konnte einen Teil der Sales wieder wettmachen. Der Rückgang ist dabei in ganz Europa zu beobachten und fällt in den meisten Ländern ähnlich hoch aus.

Die Rückgänge sind dabei sehr unterschiedlich. Apple konnte im Vergleich zum Vorjahr den Markanteil sogar ausbauen, Samsung verliert leicht bei den Marktanteilen und vor allem Huawei hat mit sinkenden Verkaufszahlen zu kämpfen. Das dürfte aber auch am Android-Embargo durch die US Regierung liegen.

Bei Counterpoint schreibt man im Original dazu:

Commenting on the top OEMs in the European market, Abhilash Kumar, Research Analyst said, “Samsung continues to lead the market. This is driven by its diversified portfolio and new product lines that cater to the requirement of all price bands. Apple, supported by good performance of the iPhone SE and 11 series, restricted its sales volume decline to 14% YoY. Meanwhile, Huawei declined 46% YoY amid US-China trade sanctions. Xiaomi and Oppo grew 55% YoY and 41% YoY even during the pandemic. With their attractive specs at affordable prices, they managed to woo some potential Huawei users to gain share at its expense.”

Ein Gewinner der Krise scheint auf jeden Fall Xiaomi zu sein. Das Unternehmen konnte den Marktanteil im 2. Quartal mehr als verdoppeln und kommt mittlerweile auf 13 Prozent Marktanteil in Europa- Im Jahr zuvor waren es noch 6 Prozent gewesen.

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iPhone 12: A14 Chipsatz soll 15 Prozent mehr Leistung bringen

iPhone 12: A14 Chipsatz soll 15 Prozent mehr Leistung bringen – Der neue A14 Prozessor in den kommenden iPhone 12 Modellen soll auf Chips zurückgreifen können, die im 5nm Verfahren gefertigt sind. Damit würden noch mehr Schaltkreise auf den gleichen Raum passen. Die aktuelle Prozessorgeneration arbeitet mit 7nm Verfahren und damit dürfte der neue Kern der iPhone 12 Modelle bereits von Grund auf einen Vorteil gegenüber den aktuellen Modellen haben.

Bei TSMC, dem Hersteller hinter den Chips, hat man nun auch einen kleinen Blick in die Vorteile der neuen Generation gegeben und geht davon aus, dass die neue Technik einen Leistungsschub von etwa 15 Prozent bringt – bei knapp 30 Prozent weniger Stromverbrauch im Vergleich beispielsweise zum Apple A13 Chipsatz oder dem aktuellen Snapdragon 865+ Prozessor von Qualcomm. Damit wäre ein kleinerer Akku bei sogar mehr Leistung möglich und damit Platz für andere Features im iPhone 12.

Bei Phonearena schreibt man im Original dazu:

While talking about how the next mobile processor production node investments will dilute their earnings by a few percentage points in the next quarter, TSMC tangentially confirmed that 5nm chipsets are in our very near phone future. Now, where would those new processors go?
Why, the iPhone 12 series, of course, as TSMC tipped that 5nm will already be contributing to its revenue in the fall, albeit with just 8%. The bulk of these chips will go to Apple, of course, as the next A14 chipset is expected to be the first one done with the 5nm node.

Das könnte auch die Akku Kapazitäten in den neuen iPhone 12 Modellen erklären. Diese fallen nach den aktuellen Leaks nicht gerade üppig aus – müssen sie aber möglicherweise auch nicht, wenn der Prozessor und auch die Diplays sparsamer werden.

Preise und Setup für die kommenden iPhone Modelle im Detail

Jon Posser hatte vor wenigen Tagen erst Details zu den neuen iPhone 12 Display veröffentlicht und legt nun nochmal nach. Im neuen Video leakt er fast die gesamten technischen Details zu den Geräten und auch die Preise. Er ist in der Regel recht gut informiert und daher dürften die meisten der Infos recht zuverlässig sein.

Alle Modelle werden dabei in diesem Jahr auf 5G Technik setzen und eine Glasrückseite haben. Die beiden teureren Modelle setzen bei der Kamera zusätzlich auf LiDAR Technik für die Entfernungsmessung (kennt man bereits vom der Google Pixel Serie). Die Preise sind vorerst nur in Dollar angegeben, einen direkte Umrechnung in Euro funktioniert wohl leider nicht, da in Deutschland beispielsweise noch einige Pauschalabgaben auf die Modelle aufgeschlagen werden. Dennoch ist es in ungefähr eine Orientierung, wie die Modelle preislich liegen werden.

iPhone 12

  • 128 GB: 649 US-Dollar –  256 GB: 749 US-Dollar
  • 5,4″ Super Retina* Display (BOE OLED*)
  • 4 GB RAM
  • Apple* A14 Bionic-Prozessor
  • Dual-Kamera
  • Aluminiumrahmen

iPhone 12 Max

  • 128 GB: 749 US-Dollar – 256 GB: 849 US-Dollar
  • 6,1″ Supe Retina* Display (BOE OLED*)
  • 4 GB RAM
  • Apple* A14 Bionic-Prozessor
  • Dual-Kamera
  • Aluminiumrahmen

iPhone 12 Pro

  • 128 GB: 999 US-Dollar – 256 GB: 1.099 US-Dollar – 512 GB: 1.299 US-Dollar
  • 6,1″ Super-Retina*-XRD-Display (Samsung* OLED*) mit ProMotion (120 Hz)
  • 6 GB RAM
  • Apple A14 Bionic-Prozessor
  • Triple-Kamera mit LiDAR
  • Edelstahlrahmen

iPhone 12 Pro Max

  • 128 GB: 1.099 US-Dollar – 256 GB: 1.199 US-Dollar – 512 GB: 1.399 US-Dollar
  • 6,7″ Super-Retina*-XRD-Display (Samsung* OLED) mit ProMotion (120 Hz)
  • 6 GB RAM
  • Apple A14 Bionic-Prozessor
  • Triple-Kamera mit LiDAR
  • Edelstahlrahmen

Die teuereren iPhone 12 max Versionen sollen dabei jeweils beim Display mit Y-OCTA Technik ausgestattet sein. Bei diesem Verfahren wird die Touchscreen-Technik direkt in das Glas integriert. Die zusätzliche Touchscreen Schicht entfällt damit und die Display können dünner und wohl auch etwas leichter werden. Damit bleibt bei den Pro-iPhone Modellen wohl mehr Platz für andere Komponenten oder sie werden insgesamt etwas dünner als die billigeren Versionen. Damit scheint in diesem Jahr auch klar zu sein, dass es keine Modelle mit LCD* Display mehr gibt. Der Übergang auf OLED Displaytechnik ist bei Apple* damit vollständig vollzogen.

Weitere Links rund um das iPhone

Xiaomi patentiert neue Form einer Sliding-Kamera

Xiaomi patentiert neue Form einer Sliding-Kamera – Die Frontkamera ist nach wie vor ein Problem für die Herstellern, denn sie braucht Platz und damit sind komplette Bildschirme ohne Aussparung bei den aktuellen Smartphones kaum möglich. Xiaomi hat sich nun ein neues Patent auf eine interessante Form der Sliding-Kamera gesichert (oder auch Popup-Kamera), bei der sich das Kamera-Modul der Hauptkamera verschieben lässt und dann auch auf der Vorderseite nutzbar ist. Auf diese Weise könnte man nur eine Kamera nutzen und braucht dann keinen Platz dafür mehr im Display.

Bei Pigtou schreibt man im Original dazu:

The patent shows a vertical strip on the back, which holds three cameras. Two of these are the rear cameras, while the last one is the front. The photos in the patent suggest that there will be two visible camera modules on the back and one spot that’s left open. This is because the rear module slides up over the edge of the phone. In that state, you see a front camera peeking from the top of the phone. The design would essentially let Xiaomi eliminate all the bezels from the front. The company has already used under display proximity sensors and microphones on earlier models of their Mi Mix smartphones, so they could ideally produce a 95% plus screen-to-body ratio.

Dieser Ansatz ist wohl eher etwas für die günstigeren Modelle. Bei den Topmodellen arbeiten die Anbieter derzeit daran, die Kamera direkt unter dem Display anzubringen und dann das Display an der Stelle durchsichtig zu schalten. Das ist aber aufwendig und teuer und daher zumindest mittelfristig kein Ansatz für die preisgünstigen Smartphones. Für diese könnte ein Ansatz mit einer beweglichen Kamera daher die bessere Wahl sein. Dabei wird aber viel davon abhängen, wie stabil und zuverlässig die Kamera an diesen Stellen ist. Auf den ersten Blick sieht es eher nach einer Schwachstelle aus, die recht leicht kaputt gehen kann.

Handy SAR Werte – so viel Strahlung geben aktuellen Smartphones ab

SAR-Werte beschreiben die Absorption von elektromagnetischen Feldern, die beim Telefonieren mit Handys entstehen. Nötig sind die Strahlungen, um um Sprache oder Daten zu übertragen. Leider wirken diese Strahlungen jedoch auf das Gewebe ein und erhitzen dieses. Ob diese Strahlung der Smartphones jedoch schädlich für die Gesundheit ist, ist bis heute noch nicht genau geklärt. Experten vertreten unterschiedliche Meinungen in dieser Diskussion. Es gibt zumindest noch keine wissenschaftliche Beweise für gesundheitliche Schäden durch die Strahlung. Die Weltgesundheitsorganisation gibt dennoch einen empfohlenen Grenzwert von 2,0 Watt/kg an. Wie nah aktuelle Smartphones an diesem Grenzwert liegen, hat das Bundesamt für Strahlenschutz untersucht.

UPDATE: Mittlerweile gibt es einen neuen Spitzenreiter in diesem Bereich. Das Nokia 3.1 hat einen SAR Wert von 0,41 am Ohr und 0,38 am Körper. Diee Kombination gibt es sonst bei keinem anderen Smartphone. Wer auf wirklich geringe Werte angewiesen ist, findet mit dem Nokia 3.1 also eine gute Alternative.

Infografik: Die Smartphones mit der geringsten Strahlung | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Die SAR-Werte für die spezifische Absorptionsrate werden als Leistung pro Masse, also Watt/kg, gemessen. Einige Kunden werden diese Angaben vielleicht sogar schon bei Smartphones im Laden entdeckt haben. Was dabei jedoch hoch und was niedrig ist, ergibt sich meist erst im Vergleich mit anderen Smartphones. Statitstica hat auf Basis der Messung des Bundesamt für Strahlenschutz daher eine Liste der 15 Smartphones mit den höchsten SAR-Werten veröffentlicht. Diese Liste beruht auf der SAR-Werte beim Telefonieren, also wenn man das Gerät am Kopf hält.

Xiaomi und OnePlus gleich mehrfach unter den Negativ-Top-15

Deutlich an der Spitze dieser Tabelle sind das OnePlus 5T und das Xiaomi Mi A1 mit 1,68 Watt/kg und 1,75 Watt/kg. Auf dem dritten Platz findet sich das Xiaomi Mi Max 3 mit 1,58 Watt/kg wieder. Besonders Xiaomi scheint die Strahlung der Smartphones nicht als Gesundheitsrisiko zu sehen. Unter den Top-15 finden sich nämlich gleich 6 Smartphones aus dem Hause Xiaomi wieder und vier mal ein OnePlus.

Als „Strahlungsarm“ wird ein Handy bezeichnet, welches einen SAR-Wert unter 0,6 Watt/kg hat. Es schaffen jedoch nur 58 Prozent der aktuell verkauften Smartp0hones unter diesem Wert zu bleiben. Einige Anbieter haben bei den aktuellen Modellen ihrer Smartphones jedoch alles richtig gemacht und eine sehr niedrigen SAR-Wert erreicht. So hat das Lenny 4 von Wiko nur eine Strahlung von 0,15 Watt/kg. Auch das Archos 55 Diamond Selfie schafft es auf diesen Wert. Das Sony Xperia M5 schafft es sogar mit nur 0,14 im Ranking abzuschneiden. Es ist also durchaus möglich mit heutiger Technik Smartphones zu produzieren, die nicht viel Strahlung erzeugen.

Wer wissen möchte, welchen SAR-Wert das eigene Smartphone hat, kann dies beim Bundesamt für Strahlenschutz erfahren. Dort gibt es auf der Internetseite eine Liste von Handys und den dazu ermittelten SAR-Werten beim Telefonieren und am Körper tragen.

Schutz

Es gibt jedoch einige Tipps, die es ermöglichen die Strahlenwerte gering zu halten. So geht man kein zusätzliches Risiko ein, und setzt seinen Körper keiner unnötigen Strahlung aus. Man sollte zum Beispiel versuchen den Abstand zu seinem Smartphone möglichst groß zu halten. Die meisten Hersteller geben einen Mindestabstand ein. Man sollte versuchen diesen auch einzuhalten. Ermöglichen kann das zum Beispiel mitgeliefertes Tragezubehör. Auch ein Headset beim Telefonieren kann verhindern, dass die Strahlung direkt am Kopf wirken kann. Auch beim Surfen mit dem Tablet oder Smartphone sollte man auf einen gewissen Abstand achten. Denn es ist bewiesen, dass sich die Belastung durch die  hochfrequenten Felder verringert, je größer der Abstand zu dem Gerät ist.

Auch bei der Benutzung des Smartphones kann man durch einige Tipps, die Strahlung so niedrig wie möglich halten. Man sollte zum Beispiel nicht gleichzeitig Telefonieren und gleichzeitig im Internet surfen oder E-Mails abrufen. Durch diese Mehrfachnutzung steigt der SAR-Wert drastisch, da viele Daten auf einmal gesendet werden müssen. Smartphones haben zum Beispiel die Option, während des Telefonierens den Hintergrunddatenverkehr abzuschalten. Man sollte E-Mails zum Beispiel auch nur bei Bedarf und manuell Abrufen. Außerdem hält es die SAR-Werte auch geringer, wenn solche Tätigkeiten wie Surfen und E-Mails abrufen überwiegend im WLAN tut. In einem WLAN-Netzwerk ist die Sendeleistung nämlich meist niedriger als mit mobilen Daten.

Ist es einem persönlich besonders wichtig, wenig Strahlung mit seinem Smartphone zu erzeugen, dann sollte man auf diesen SAR-Wert bei dem nächsten Kauf unbedingt beachten. Schließlich gibt es auch einige aktuelle Smartphones, die eine niedrige Strahlung haben und als strahlungsarm bezeichnet werden dürfen.

Smartphone Sicherheit – so schützt man die Geräte mit PIN und Handysperre

Smartphone Sicherheit – so schützt man die Geräte mit PIN und Handysperre – Persönliche Sicherheit ist uns alles sehr wichtig. Daher sollten wir auch die Sicherheit unseres Smartphones nicht vernachlässigen. Handys haben viele Daten über den Besitzer gespeichert wie Passwörter, Adressen und Namen. In den falschen Händen kann so ein Handy wirklich Schaden für den Besitzer bedeuten, wenn die Informationen missbraucht werden. Die zwei wichtigsten und einfachsten Punkte die ein Handy sichern, sollte es verloren gehen, sind der SIM-PIN und der Sperrcode des Smartphones.

Den SIM-PIN ändern

Der PIN verhindert es, dass die SIM-Karte verwendet werden kann, wenn sie gefunden wird. Ist sie durch einen PIN geschützt hilft es auch nicht die SIM-Karte in ein anderes Handy einzusetzen, um an die Daten zu kommen. Erst wenn man den PIN eingibt, wird die SIM-Karte nutzbar. Sie können den PIN Ihrer SIM-Karte jederzeit und so oft sie wollen ändern. Öffnen Sie dafür die Einstellungen Ihres Smartphones. Suchen Sie den Punkt „Persönlich“ und dessen Unterpunkt „Sicherheit“. Dann klicken Sie auf „SIM-PIN Optionen“. Sie können nun auswählen, ob Sie den PIN ändern oder die Abfrage der PIN abstellen wollen. Wählen Sie „SIM-PIN ändern“ aus. Nun müssen Sie zunächst Ihren aktuellen PIN eingeben. Dies verhindert, dass Unbefugte einfach den PIN ändern können und so an Ihre Daten gelangen. Dann geben Sie die PIN-Kombination ein, die Sie in Zukunft haben möchten. Nun haben Sie Ihren PIN geändert und wer Ihren alten PIN wusste, hat nun keine Chance an Ihre Daten zu kommen.

Eine Handysperre aktivieren

Auch das Handy an sich kann wie schon genannt durch einen PIN gesichert werden. Dafür müssen Sie den Sperrbildschirm aktivieren. Gehen Sie dazu in die Einstellungen und wieder in den Abschnitt „Persönlich“. Dort klicken Sie auf den Unterpunkt „Sperrbildschirm“. Dort können Sie nun festlegen, wie Sie Ihr Handy gesichert haben wollen. Je nach Smartphone haben Sie unterschiedliche Möglichkeiten. Bei den meisten Handys können Sie sich zwischen einem Muster, einem PIN aus Zahlen oder einem Passwort entscheiden. Den höchsten Schutz bietet hierbei meist das Passwort. Einige Handys können sogar anhand des Gesichts erkennen, wer das Handy nutzen will oder haben einen Fingerabdrucksensor.

Die Anleitung zum Ändern der beiden Einstellungen bezog sich konkret auf das Samsung Galaxy S3 mit Android 4. Je nach Softwareversion und Modell des Handys können die einzelnen Menüpunkte etwas anders heißen oder sich an anderen Stellen im Menü befinden. Der grobe Ablauf ist jedoch bei allen Smartphones  gleich.

Biometrische Sperren bei Handys und Smartphone

Biometrische Sperren nutzen Körpermerkmale wie den Fingerabdruck, das Gesicht oder auch die Iris, um den Besitzer eines Geräte zu identifizieren und freizuschalten. Solche Funktionen findet man mittlerweile bei allen modernen Handys, lediglich die sehr günstigen Geräte haben solche Funktionen teilweise noch nicht frei geschaltet.

Samsung schreibt dazu beispielsweise:

Biometrische Sperrmethoden nutzen einzigartige physische Merkmale wie deine Iris oder deinen Fingerabdruck und bieten so eine hohe Sicherheit für dein Galaxy Smartphone. Bevor eine biometrische Entsperrmethode verwendet werden kann, muss ein Muster, Passwort oder eine PIN eingerichtet werden. Diese alternative Entsperrmethode wird z.B. nach einem Neustart des Mobilgerätes oder vor dem Ändern des Sperrbildschirmtyps abgefragt. Biometrische Daten kannst du unter Einstellungen > Bildschirm und Sicherheit sperren oder Bildschirm sperren > Bildschirmsperrtyp > Biometrie oder alternativ unter Einstellungen > Biometrie und Sicherheit registrieren.

Neben der Freischaltung muss man dann naütrlich auch die entsprechenden körperlichen Merkmale scannen und im Gerät hinterlegen.

Tesla Phone – kommt doch noch ein Handy von Elon Musk?

Tesla Phone – kommt doch noch ein Handy von Elon Musk? – Baut Tesla zukünftig auch Handys und Smartphones? Es gab in der Vergangenheit immer wieder Gerüchte, dass das Unternehmen in diesem Bereich aktiv werden könnte, bisher haben sie sich aber immer als nicht zutreffend heraus gestellt.

UPDATE: Auch diesmal ist es leider kein Tesla Phone. Stattdessen ist es ein Konzeptentwurf von Jonas Daehnert.

Nun sind auf Weibo neue Bilder aufgetaucht, die angeblich ein neues Tesla Smartphone zeigen sollen und die das Gerät aus mehrere Perspektiven zeigen. Man sieht dabei ein recht kantiges Design, dass sich deutlich von den abgerundeten Modellen anderer Anbieter abgrenzt. Die Rückseite ist dazu nicht glatt, sondern in verschiedenen Winkeln abgeschrägt und am unteren Ende mit Rillen versehen (möglicherweise um die Griffigkeit zu erhöhen). Die Hauptkamera scheint 3 Objektive zu haben.

Leider gibt es kaum Hinweise, wie das Display und die Ränder auf der Front gestaltet sind. Es scheint eine Kamera für Selfies zentral im oberen Bereich des Displays zu geben, ob als Öffnung im Display oder als Notch bleibt aber offen. Die Software des Tesla Phones basiert dabei wahrscheinlich auf Android, denn man sieht die Google Suchleiste am unteren Rand.

Insgesamt bleibt aber offen, ob es sich bei diese Modellen wirklich um ein Gerät von Tesla handelt. Es fehlen Logo oder Namenszug. Das Design erinnert zwar etwas an den gerade erst vorgestellten Tesla Truck, aber viel mehr Hinweise auf Tesla lassen sich leider nicht erkennen. Selbst wenn also dieses Smartphone in den Handel kommen sollte, bleibt offen, ob es wirklich viel mit Tesla zu tun haben wird.

Insgesamt könnte es sich bei den Bilder auch nur um ein gut gemachtes Konzept handeln, wobei sich die Qualität schon von anderen Rendern deutlich unterscheidet. Daher ist auch denkbar, dass es sich hier um einen Prototypen handelt bei dem man ausprobiert hat, was möglich sein könnte. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Handy als Tesla-Phone in den Handel kommen wird, ist daher eher gering – es ist aber dennoch recht schön zu sehen, dass moderne Handys nicht immer abgerundet sein müssen.

Smartphone Verkäufe: Apple und Xiaomi verlieren, Huawei und Samsung legen zu

Smartphone Verkäufe: Apple und Xiaomi verlieren, Huawei und Samsung legen zu – Die Analysten von IHS haben die aktuellen Zahlen zu den Smartphone Verkäufen im dritten Quartal veröffentlicht und es gibt eine gute Nachricht gleich zu Anfang: die Verkaufszahlen für Smartphones sind insgesamt wieder angestiegen und liegen im 3. Quartal 2019 sowohl über die Zahlen aus dem Vorquartal als auch über den Zahlen aus dem gleichen Quartal 2018. Insgesamt ist der Smartphone markt damit wieder gewachsen – nach mehreren Quartalen mit Stagnation und Rückgängen.

Allerdings wirkt sich dieses Wachstum recht unterschiedlich aus. Vor allem Huawei und Samsung können davon profitieren. Huawei kann die Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Drittel steigern und Samsung verkauft immerhin 10 Prozent mehr als im gleichen Quartal 2018. Apple und auch Xiaomi stagnieren dagegen bei den Verkäufen, bei Xiaomi ist dies mit 6 Prozent Rückgang sogar recht deutlich.

Zu Apple schreiben die Analysten im Detail:

Apple shipped a total of 45.9 million iPhones during the third quarter. This was a 2.1 percent decrease from the same period in 2018 and continued Apple’s unit decline for a fourth consecutive quarter. However, Apple was able to limit the rate of unit volume decline to single digits. Apple’s market share in the third quarter totaled 13 percent, up from 11 percent in the previous quarter. Sales of new iPhones in the fourth quarter are expected to increase year-on-year, thanks to the reduced entry-level price of iPhone 11 to less than $700. Apple also improved the camera functions on its new models, addressing key user demands. In addition, a $150 price reduction of existing models is expected to contribute overall shipment volume growth in the fourth quarter. Apple’s new pricing policy is intended to expand the addressable market for Apple’s content services now rolling out to consumers.

Das merkt man auch an den Umsätze, diese sind in den aktuellen Geschäftszahlen von Apple beim iPhone deutlich nach unten gegangen.

Die kompletten Zahlen von IHS im Detail:

Smartphones im Test – Galaxy S10 dominieren bei der Stiftung Warentest

Smartphone Wettbewerb – Galaxy S10 dominieren bei der Stiftung Warentest – erneut präsentiert die Stiftung Warentest die Ergebnisse ihrer letzten Untersuchung. Bei dieser handelt es sich um die führenden Smartphone Modelle, ihre technischen Leistungen und ob es sich auch lohnt den Erwerb von weniger erfolgreichen, dafür aber kostengünstigeren Geräte in Betracht zu ziehen. Mehr dazu im folgendem Beitrag.

Test im Überblick

In dem Vergleich von den führenden Geräten nahmen insgesamt 21 Modelle teil. Dabei variierten ihre Ausgangswerte bezüglich des Preises – von 100 bis 1000 Euro -, was sich auch an den technischen Leistungen bemerkbar macht. Einige Modelle – primär Samsung – haben dabei die überzeugendsten Ergebnisse erbracht, während andere für hohe Summen eher unzufriedene Möglichkeiten anbieten.

Samsung als Smartphone-Hegemon

Für viele wird es keine Überraschung sein, wenn sie darüber lesen, dass auch diesmal die Produkte von Samsung die Oberhand im Smartphonekampf haben. Gleich drei neue und überzeugende Modelle belegen die ersten Plätze im Test, wobei auch die Mittelklassehandys sich erfolgreich präsentieren. Weniger gut scheint es anderen Unternehmen zu gehen, vor allem betrifft es aber Sony und LG. Wie die Modelle der Konkurrenten dabei im einzeln abschneiden und was diesen im Vergleich zu Samsungs besten Smartphones fehlt, wird im weiteren Verlauf des Artikels deutlich.

Die Sieger

Zu den triumphierende Smartphones gehören Galaxy S10+, Galaxy S10 und Galaxy S10e. Für einen ungefähren Preis von jeweils 960 Euro, 895 Euro und 765 Euro erhält man die ultimative Kamera-, Surf- und Akkuleistung. So bringt S10+ eine Akkulaufzeit von ca. 32,5 Stunden und das bei einer minimalen Ladezeit von nur 2 Stunden, wobei auch S10 und S10e mit einer Bilanz von 27,5/ 1,5 und 26,5/ 1,5 abschneiden. Handelt es sich um Aufnahmen, welche man mithilfe der besagten Modelle machen kann, so stehen den Interessenten bei allen drei Galaxy Geräten 16 MP bei der hinteren und 10 MP bei der Kamera vorne. Dieselben überzeugenden Ergebnisse lassen sich bei dem Display erkennen. Mit 164 mm, 155 mm und 146 mm, sowie einer Auflösung von jeweils 1440×3040, 1440×3040 und 1080×2280 Pixel präsentieren alle drei Smartphones ein ultimatives Erlebnis, welches dem hohen Preis entspricht. Doch wie sieht es auf der anderen Seite des Wettbewerbs aus?

Zu den Geräten, die eine weniger erfolgreiche Bewertung von Stiftung Warentest bekommen haben, dafür aber mit bestimmten Leistungen überzeugen können, gehören zwei chinesische Modelle: OnePlus 6T und Honor View 20, beide mit 128 GB Speicherplatz. Beide fallen in die gleiche Kostenklasse – 6T ist schon für 580 Euro und View 20 für 565 Euro zu haben – und schneiden mit einer guten Bewertung ab. Die Ergebnisse aus den Bereichen Stabilität und Akku fallen dabei als besonderes gut aus – jeweils 29,5/ 1,5 und 24/ 1,5 (Lauf-/Ladezeit) -, auch sind die Displays beider Geräte, insbesondere bei 6T, eindrucksvoll und werden die Interessenten nicht unzufrieden lassen.

Die Verlierer

Weniger aussagekräftig haben sich die Modelle von LG und Sony gezeigt. So schneidet das relativ neue LG V40 ThinQ, welches sich in derselben Preiskategorie befindet, deutlich schlechter ab im Vergleich zu den südkoreanischen Konkurrenten. Für 755 Euro zeigt sich die Akkuleistung zwar gut – 26,5 Stunden Laufzeit bei 2 Stunden Ladezeit -, bietet eine gute Kameraqualität an – 16 MP hinten und 8 MP hinten – und stellt eine hochwertige Displayauflösung zur Verfügung – 162 mm mit 1440×3120 Pixel -, jedoch lassen sich Schwächen im Bereich Stabilität erkennen. Aufgrund der schlechten Ergebnisse in der besagten Kategorie – Stiftung Warentest gab dem Gerät eine „ausreichend“ Note, mit 4,5, da das LG V40 ThinQ den Falltest nicht robust genug überstanden hat – verschlechtert sich auch das Gesamtbild des relativ guten Smartphones, welches auch keine anderen markanten Makel im Umgang, darunter Musikhören, Surfen und Telefonieren, aufweist.

Wie es schon im Oberen erwähnt wurde, zeigte sich auch das Sony Gerät Xperia XZ3 Dual Sim nicht von der besten Seite. Zwar ein Repräsentant anderer Preisklasse – das Smartphone kann man schon für 515 Euro erwerben -, fehlt es dem „Japaner“ gleich an mehreren Stellen, was technische Leistung angeht. Das betrifft vor allem die Kamera, das Telefonieren, sowie den Akku, welcher 15 Stunden Lauf- und 3 Stunden Ladezeit innehat. Dabei überzeugt Xperia XZ3 im Bereich von Displayauflösung und Stabilität.

Die Anführer der Mittelklasse

Handelt es sich um Smartphones, die man für einen Preis zwischen 200 und 500 Euro erwerben kann, so zeigen sich bei Stiftung Warentest die Modelle von Samsung und Huawei als eindeutigen Sieger. Die Note, die dem chinesischen Vertreter Mate 20 Lite für ungefähr 300 Euro gegeben wurde, liegt bei 2,3 und überzeugt mit Navigationsfeatures, Handhabung, Stabilität und Akku. Was das letztere betrifft, so kann man das Gerät für 28,5 Stunden problemlos nutzen, die Ladezeit beträgt dabei nur 2,5 Stunden. Auch kommt die Displaygröße von 160mm, insbesondere im Vergleich zu dem Samsung Galaxy S10e, als der ultimative Gewinner hervor.

Als ob die ersten drei Plätze dem Südkoreaner nicht ausreichen würde, nahmen auch die Vertreter der Mittelklasse die verdienten und führende Stellungen im Smartphone Wettbewerb ein. So stellen die Galaxy Modelle A7 und A9 eine ernste Konkurrenz anderen Modellen dar. Schon für jeweils 281 Euro und 455 Euro zu haben, bieten beide Geräte gute Stabilität und Akkuleistungen an. Was die Kamera bei A9 betrifft, so überzeugt diese mit den leistungsstarken Bildsensoren und Objektiven, welche dafür sorgen, dass Bilder beim Zoomen oder bei der Schärfeeinstellung an Qualität zunehmen. Die sogenannten Mehrfachkameras sorgen dabei für die besten Fotoeffekte, die man mit gewöhnlichen Smartphone Kameras womöglich nicht erreichen könnte. Wobei man allerdings als Käufer achten sollte, ist die Anzahl der Optiken bzw. Objektiven, denn eine höhere Summe dieser steht nicht immer für die besten Fotoergebnisse. Wichtiger dabei ist der sogenannte optische Bildstabilisator, welches bei schlechteren Lichtkonditionen bessere Fotoqualität ermöglicht und für Vermeidung von Verwacklungsunschärfe beiträgt.

Vertreter von Basissegment

Wobei die beiden ersten Klassen gut repräsentiert sind, fällt die Situation im Bereich Basissegment etwas negativer aus. Dabei kann nur ein Modell – Samsung Galaxy J4+ Duos für 158 Euro – mit einer Note „Gut“ abschneiden, wobei die wichtigsten Stärken des Geräts beim Internetsurfen und Stabilität liegen. Kamera und Akku werden zwar auch positiv von Stiftung Warentest dargestellt, sind aber weniger überzeugend im Vergleich zu den vorgestellten Modellen, wobei man auch den Preisunterschied nicht übersehen sollte. Definitiv nicht empfehlenswert haben sich die Produkte von ZTE und Wiko gezeigt. Dabei waren die besten Noten in Rahmen von Stabilität- und Musikspielerprogrammauswertung vergeben worden. Für einen Preis von jeweils 72 Euro und 60 Euro lohnt es sich dennoch nicht diese zu erwerben.

Weitere Informationen

Für alle, die alle Testergebnisse im Detail einsehen wollen, können das entweder in der Stiftung Warentest Ausgabe für Juni 2019 oder über dem Link, welches die Bewertungen zu mehr als 250 Smartphones anzeigt, machen.

Erneut bestätigt: iPhone Kunden zahlen unter Umständen mehr

Im Internet nutzen viele Anbieter zur Preisgestaltung neben den fixen Faktoren des Produktes auch die verfügbaren Daten der potentiellen Kunden. Je nach Tageszeit, Betriebssystem und Gerät allgemein variieren dabei oft die Preise – wer mit einem teuren Gerät (wie etwa einem iPhone oder iPad) surft, zahlt dann oft auch etwas mehr. Diese Preisgestaltung wurde in der Vergangenheit immer wieder bei verschiedenen Anbietern gefunden.

Im Österreich hat die Arbeitskammer dies nun ebenfalls untersucht und im Bereich der Reisebuchungen teilweise höchst unterschiedliche Preisgestaltungen gefunden, je nachdem, mit welcher Technik und welchen Endgeräten ein Kunde ein Angebot buchen wollte. Der direkte Trend zu teureren Buchungen auf Apple-Geräten konnte aber nicht festgestellt werden, die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Betriebssystemen fielen teilweise eher zufällig aus.

Konkret schreibt die Arbeiterkammer.at da zu ihren Tests:

Die AK hat an sechs Erhebungs­tagen im April zeitgleich 30 Preis­abfragen von den Web­seiten amazon.at, hornbach.at, booking.com, lufthansa.com, fluege.de, opodo.com und austrian.com durchgeführt. Die 25 verschiedenen Endgeräte – stationäre PC, Laptops, Notebooks, Smartphones, iPhones und iPads – waren über Wien, Nieder­österreich, Ober­österreich, Kärnten, Salzburg, Steier­mark und Tirol verteilt.

„Unser Test zeigt, dass Preis­vergleiche für Online-Buchungen oder Online-Shopping zunehmend schwieriger werden. Die Trans­parenz bleibt auf der Strecke. Es ist für Konsumenten nicht nachvollziehbar, wovon die unterschiedlichen Preise abhängen“, resümiert AK Konsumenten­schützerin Manuela Delapina.

Unterschiedliche Endgeräte machten dabei einen Preisunterschied von über 10 Prozent aus. Ein klares Muster dabei gab es aber nicht – teilweise waren auch Desktop-Buchungen unter Windows teurer als mit einem Smartphone.

Hintergrund dafür ist das sogenannte Dynamic Pricing, dass auf Grundlage von vielen Nutzerfaktoren einen Preis direkt in dem Moment berechnet, in dem der Kunde danach fragt. Dabei werden auch verfügbare Kundeninformationen mit einbezogen und vor allem Betriebssystem, genutzter Browser und Details zum Gerät kann man kaum unterdrücken. Für Verbraucher macht dies den Vergleich natürlich deutlich schwieriger, da man auch mit unterschiedlichen Geräten und zu verschiedenen Tageszeiten prüfen sollte, welche Preise angeboten werden.