Smartphone Verkäufe: Apple und Xiaomi verlieren, Huawei und Samsung legen zu

Smartphone Verkäufe: Apple und Xiaomi verlieren, Huawei und Samsung legen zu – Die Analysten von IHS haben die aktuellen Zahlen zu den Smartphone Verkäufen im dritten Quartal veröffentlicht und es gibt eine gute Nachricht gleich zu Anfang: die Verkaufszahlen für Smartphones sind insgesamt wieder angestiegen und liegen im 3. Quartal 2019 sowohl über die Zahlen aus dem Vorquartal als auch über den Zahlen aus dem gleichen Quartal 2018. Insgesamt ist der Smartphone markt damit wieder gewachsen – nach mehreren Quartalen mit Stagnation und Rückgängen.

Allerdings wirkt sich dieses Wachstum recht unterschiedlich aus. Vor allem Huawei und Samsung können davon profitieren. Huawei kann die Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Drittel steigern und Samsung verkauft immerhin 10 Prozent mehr als im gleichen Quartal 2018. Apple und auch Xiaomi stagnieren dagegen bei den Verkäufen, bei Xiaomi ist dies mit 6 Prozent Rückgang sogar recht deutlich.

Zu Apple schreiben die Analysten im Detail:

Apple shipped a total of 45.9 million iPhones during the third quarter. This was a 2.1 percent decrease from the same period in 2018 and continued Apple’s unit decline for a fourth consecutive quarter. However, Apple was able to limit the rate of unit volume decline to single digits. Apple’s market share in the third quarter totaled 13 percent, up from 11 percent in the previous quarter. Sales of new iPhones in the fourth quarter are expected to increase year-on-year, thanks to the reduced entry-level price of iPhone 11 to less than $700. Apple also improved the camera functions on its new models, addressing key user demands. In addition, a $150 price reduction of existing models is expected to contribute overall shipment volume growth in the fourth quarter. Apple’s new pricing policy is intended to expand the addressable market for Apple’s content services now rolling out to consumers.

Das merkt man auch an den Umsätze, diese sind in den aktuellen Geschäftszahlen von Apple beim iPhone deutlich nach unten gegangen.

Die kompletten Zahlen von IHS im Detail:

Smartphones im Test – Galaxy S10 dominieren bei der Stiftung Warentest

Smartphone Wettbewerb – Galaxy S10 dominieren bei der Stiftung Warentest – erneut präsentiert die Stiftung Warentest die Ergebnisse ihrer letzten Untersuchung. Bei dieser handelt es sich um die führenden Smartphone Modelle, ihre technischen Leistungen und ob es sich auch lohnt den Erwerb von weniger erfolgreichen, dafür aber kostengünstigeren Geräte in Betracht zu ziehen. Mehr dazu im folgendem Beitrag.

Test im Überblick

In dem Vergleich von den führenden Geräten nahmen insgesamt 21 Modelle teil. Dabei variierten ihre Ausgangswerte bezüglich des Preises – von 100 bis 1000 Euro -, was sich auch an den technischen Leistungen bemerkbar macht. Einige Modelle – primär Samsung – haben dabei die überzeugendsten Ergebnisse erbracht, während andere für hohe Summen eher unzufriedene Möglichkeiten anbieten.

Samsung als Smartphone-Hegemon

Für viele wird es keine Überraschung sein, wenn sie darüber lesen, dass auch diesmal die Produkte von Samsung die Oberhand im Smartphonekampf haben. Gleich drei neue und überzeugende Modelle belegen die ersten Plätze im Test, wobei auch die Mittelklassehandys sich erfolgreich präsentieren. Weniger gut scheint es anderen Unternehmen zu gehen, vor allem betrifft es aber Sony und LG. Wie die Modelle der Konkurrenten dabei im einzeln abschneiden und was diesen im Vergleich zu Samsungs besten Smartphones fehlt, wird im weiteren Verlauf des Artikels deutlich.

Die Sieger

Zu den triumphierende Smartphones gehören Galaxy S10+, Galaxy S10 und Galaxy S10e. Für einen ungefähren Preis von jeweils 960 Euro, 895 Euro und 765 Euro erhält man die ultimative Kamera-, Surf- und Akkuleistung. So bringt S10+ eine Akkulaufzeit von ca. 32,5 Stunden und das bei einer minimalen Ladezeit von nur 2 Stunden, wobei auch S10 und S10e mit einer Bilanz von 27,5/ 1,5 und 26,5/ 1,5 abschneiden. Handelt es sich um Aufnahmen, welche man mithilfe der besagten Modelle machen kann, so stehen den Interessenten bei allen drei Galaxy Geräten 16 MP bei der hinteren und 10 MP bei der Kamera vorne. Dieselben überzeugenden Ergebnisse lassen sich bei dem Display erkennen. Mit 164 mm, 155 mm und 146 mm, sowie einer Auflösung von jeweils 1440×3040, 1440×3040 und 1080×2280 Pixel präsentieren alle drei Smartphones ein ultimatives Erlebnis, welches dem hohen Preis entspricht. Doch wie sieht es auf der anderen Seite des Wettbewerbs aus?

Zu den Geräten, die eine weniger erfolgreiche Bewertung von Stiftung Warentest bekommen haben, dafür aber mit bestimmten Leistungen überzeugen können, gehören zwei chinesische Modelle: OnePlus 6T und Honor View 20, beide mit 128 GB Speicherplatz. Beide fallen in die gleiche Kostenklasse – 6T ist schon für 580 Euro und View 20 für 565 Euro zu haben – und schneiden mit einer guten Bewertung ab. Die Ergebnisse aus den Bereichen Stabilität und Akku fallen dabei als besonderes gut aus – jeweils 29,5/ 1,5 und 24/ 1,5 (Lauf-/Ladezeit) -, auch sind die Displays beider Geräte, insbesondere bei 6T, eindrucksvoll und werden die Interessenten nicht unzufrieden lassen.

Die Verlierer

Weniger aussagekräftig haben sich die Modelle von LG und Sony gezeigt. So schneidet das relativ neue LG V40 ThinQ, welches sich in derselben Preiskategorie befindet, deutlich schlechter ab im Vergleich zu den südkoreanischen Konkurrenten. Für 755 Euro zeigt sich die Akkuleistung zwar gut – 26,5 Stunden Laufzeit bei 2 Stunden Ladezeit -, bietet eine gute Kameraqualität an – 16 MP hinten und 8 MP hinten – und stellt eine hochwertige Displayauflösung zur Verfügung – 162 mm mit 1440×3120 Pixel -, jedoch lassen sich Schwächen im Bereich Stabilität erkennen. Aufgrund der schlechten Ergebnisse in der besagten Kategorie – Stiftung Warentest gab dem Gerät eine „ausreichend“ Note, mit 4,5, da das LG V40 ThinQ den Falltest nicht robust genug überstanden hat – verschlechtert sich auch das Gesamtbild des relativ guten Smartphones, welches auch keine anderen markanten Makel im Umgang, darunter Musikhören, Surfen und Telefonieren, aufweist.

Wie es schon im Oberen erwähnt wurde, zeigte sich auch das Sony Gerät Xperia XZ3 Dual Sim nicht von der besten Seite. Zwar ein Repräsentant anderer Preisklasse – das Smartphone kann man schon für 515 Euro erwerben -, fehlt es dem „Japaner“ gleich an mehreren Stellen, was technische Leistung angeht. Das betrifft vor allem die Kamera, das Telefonieren, sowie den Akku, welcher 15 Stunden Lauf- und 3 Stunden Ladezeit innehat. Dabei überzeugt Xperia XZ3 im Bereich von Displayauflösung und Stabilität.

Die Anführer der Mittelklasse

Handelt es sich um Smartphones, die man für einen Preis zwischen 200 und 500 Euro erwerben kann, so zeigen sich bei Stiftung Warentest die Modelle von Samsung und Huawei als eindeutigen Sieger. Die Note, die dem chinesischen Vertreter Mate 20 Lite für ungefähr 300 Euro gegeben wurde, liegt bei 2,3 und überzeugt mit Navigationsfeatures, Handhabung, Stabilität und Akku. Was das letztere betrifft, so kann man das Gerät für 28,5 Stunden problemlos nutzen, die Ladezeit beträgt dabei nur 2,5 Stunden. Auch kommt die Displaygröße von 160mm, insbesondere im Vergleich zu dem Samsung Galaxy S10e, als der ultimative Gewinner hervor.

Als ob die ersten drei Plätze dem Südkoreaner nicht ausreichen würde, nahmen auch die Vertreter der Mittelklasse die verdienten und führende Stellungen im Smartphone Wettbewerb ein. So stellen die Galaxy Modelle A7 und A9 eine ernste Konkurrenz anderen Modellen dar. Schon für jeweils 281 Euro und 455 Euro zu haben, bieten beide Geräte gute Stabilität und Akkuleistungen an. Was die Kamera bei A9 betrifft, so überzeugt diese mit den leistungsstarken Bildsensoren und Objektiven, welche dafür sorgen, dass Bilder beim Zoomen oder bei der Schärfeeinstellung an Qualität zunehmen. Die sogenannten Mehrfachkameras sorgen dabei für die besten Fotoeffekte, die man mit gewöhnlichen Smartphone Kameras womöglich nicht erreichen könnte. Wobei man allerdings als Käufer achten sollte, ist die Anzahl der Optiken bzw. Objektiven, denn eine höhere Summe dieser steht nicht immer für die besten Fotoergebnisse. Wichtiger dabei ist der sogenannte optische Bildstabilisator, welches bei schlechteren Lichtkonditionen bessere Fotoqualität ermöglicht und für Vermeidung von Verwacklungsunschärfe beiträgt.

Vertreter von Basissegment

Wobei die beiden ersten Klassen gut repräsentiert sind, fällt die Situation im Bereich Basissegment etwas negativer aus. Dabei kann nur ein Modell – Samsung Galaxy J4+ Duos für 158 Euro – mit einer Note „Gut“ abschneiden, wobei die wichtigsten Stärken des Geräts beim Internetsurfen und Stabilität liegen. Kamera und Akku werden zwar auch positiv von Stiftung Warentest dargestellt, sind aber weniger überzeugend im Vergleich zu den vorgestellten Modellen, wobei man auch den Preisunterschied nicht übersehen sollte. Definitiv nicht empfehlenswert haben sich die Produkte von ZTE und Wiko gezeigt. Dabei waren die besten Noten in Rahmen von Stabilität- und Musikspielerprogrammauswertung vergeben worden. Für einen Preis von jeweils 72 Euro und 60 Euro lohnt es sich dennoch nicht diese zu erwerben.

Weitere Informationen

Für alle, die alle Testergebnisse im Detail einsehen wollen, können das entweder in der Stiftung Warentest Ausgabe für Juni 2019 oder über dem Link, welches die Bewertungen zu mehr als 250 Smartphones anzeigt, machen.

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Erneut bestätigt: iPhone Kunden zahlen unter Umständen mehr

Im Internet nutzen viele Anbieter zur Preisgestaltung neben den fixen Faktoren des Produktes auch die verfügbaren Daten der potentiellen Kunden. Je nach Tageszeit, Betriebssystem und Gerät allgemein variieren dabei oft die Preise – wer mit einem teuren Gerät (wie etwa einem iPhone oder iPad) surft, zahlt dann oft auch etwas mehr. Diese Preisgestaltung wurde in der Vergangenheit immer wieder bei verschiedenen Anbietern gefunden.

Im Österreich hat die Arbeitskammer dies nun ebenfalls untersucht und im Bereich der Reisebuchungen teilweise höchst unterschiedliche Preisgestaltungen gefunden, je nachdem, mit welcher Technik und welchen Endgeräten ein Kunde ein Angebot buchen wollte. Der direkte Trend zu teureren Buchungen auf Apple-Geräten konnte aber nicht festgestellt werden, die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Betriebssystemen fielen teilweise eher zufällig aus.

Konkret schreibt die Arbeiterkammer.at da zu ihren Tests:

Die AK hat an sechs Erhebungs­tagen im April zeitgleich 30 Preis­abfragen von den Web­seiten amazon.at, hornbach.at, booking.com, lufthansa.com, fluege.de, opodo.com und austrian.com durchgeführt. Die 25 verschiedenen Endgeräte – stationäre PC, Laptops, Notebooks, Smartphones, iPhones und iPads – waren über Wien, Nieder­österreich, Ober­österreich, Kärnten, Salzburg, Steier­mark und Tirol verteilt.

„Unser Test zeigt, dass Preis­vergleiche für Online-Buchungen oder Online-Shopping zunehmend schwieriger werden. Die Trans­parenz bleibt auf der Strecke. Es ist für Konsumenten nicht nachvollziehbar, wovon die unterschiedlichen Preise abhängen“, resümiert AK Konsumenten­schützerin Manuela Delapina.

Unterschiedliche Endgeräte machten dabei einen Preisunterschied von über 10 Prozent aus. Ein klares Muster dabei gab es aber nicht – teilweise waren auch Desktop-Buchungen unter Windows teurer als mit einem Smartphone.

Hintergrund dafür ist das sogenannte Dynamic Pricing, dass auf Grundlage von vielen Nutzerfaktoren einen Preis direkt in dem Moment berechnet, in dem der Kunde danach fragt. Dabei werden auch verfügbare Kundeninformationen mit einbezogen und vor allem Betriebssystem, genutzter Browser und Details zum Gerät kann man kaum unterdrücken. Für Verbraucher macht dies den Vergleich natürlich deutlich schwieriger, da man auch mit unterschiedlichen Geräten und zu verschiedenen Tageszeiten prüfen sollte, welche Preise angeboten werden.

OPPO Reno – die Kamera popt nur teilweise aus

Bei OPPO gab es die bisherigen Handys und Smartphones derzeit in erster Linie unter der Kombination von Buchstaben und Namen: beispielsweise das neue OPPO F11 pro. Ausnahmen waren Topmodelle wie das Find X aus dem letzten Jahr.

Nun hat das Unternehmen angekündigt, dass man eine neue Produktlinie starten wird, die auf den Namen OPPO Reno hört und die wahrscheinlich ein neues Segment von Smartphones umfasst. Die Ankündigung bei OPPO selbst fällt dabei recht spartanisch aus: bis auf das Logo und einen knappen Satz gibt es bisher nicht viel zum neuen Brand.

Vergleichbare Strategien kennt man beispielsweise von Xiaomi. Dort werden die schnellen Geräte auch unter dem Brand Poco vermarktet und damit etwas abgegrenzt. Ob OPPO auch in diese Richtung gehen wird, bleibt aber offen.

Man kann aber wohl davon ausgehen, dass OPPO keinen neuen Brand aufbauen wird, um darunter dann die billigen Geräte zu vermarkten. Daher ist die Hoffnung schon, dass das Unternehmen unter der Bezeichnung OPPO Reno die Topmodelle zukünftig auf den Markt bringen wird und man unter dem OPPO Brand also die schicken und technisch besten Modelle des Unternehmens findet.

Die Kamera fährt nur teilweise aus

Auf Twitter hat Leaker IceUniverse ein Bilder veröffentlicht, das angeblich die neue Kamera im OPPO Reno zeigen soll. Wenn dies korrekt ist, wird es eine nur teilweise ausfahrbare Kamera geben. Der Slider besteht also nicht aus der gesamten Oberseite, sondern nur aus einem Teil, der bei Bedarf aufgefahren wird.

 

Update: Die technischen Daten dank TEENA Zertifizierung

In China gibt es bereits die Zertifizierung für die neuen Modelle und daher lassen sich auch einige offizielle technische Daten ermitteln. So wird es die Gerät mit 6 oder 8GB RAM geben, der interne Speicher ist 128GB oder 256Gb groß und es gibt Android 9 an Bord. Die neuen OPPO Reno werden dabei 185 Gramm schwer werden und haben Abmessungen von 156,6×74,3×9 Millimetern Der Bildschirm wird 6,4 Zoll groß und hat eine Auflösung von 2340×1080 Pixeln.

Kamera mit 10fachem Zoom für das OPPO Reno geplant

Leaker Ice Universe hat auf Twitter erste Fotos zu den neuen Modellen veröffentlicht, auf denen man die Modelle mit 10fachem optischem Zoom sieht. OPPO hatte diese Technik Anfang des Jahres vorgestellt und es sieht so aus, als würden dieses Kamerasystem nun zum ersten Mal im Reno zum Einsatz kommen.

OPPO selbst hat auf der Webseite noch keinen Termin für der Start der neuen Marke genannt. Man spricht nur allgemein von April als Start. In den Netzwerken und vor allem auf Weibo war man hier bereits auskunftsfreudiger und dort wurde mitgeteilt, dass wohl der 10. April der Starttermin für die neue Sub-Marke sein wird. Bis dahin müssen wir uns wohl noch gedulden, was Details betrifft.

5 Tipps um das Smartphone im Winter zu schützen

Der Winter als kalte und feuchte Jahreszeit hat viele Tücken. Menschen sind erkältet, Autos springen nicht an und auch unsere Smartphones leiden manchmal unter den niedrigen Temperaturen. Der Akku und das Innenleben können durch Kälte- und Wasserschäden sehr mitgenommen werden. Akkus können sich bei zu kalten Temperaturen zum Beispiel entladen. Bei Minusgraden werden die Prozesse im Akku verlangsamt und der Innenwiderstand erhöht sich. Bei großem Strombedarf kann es dann sein, dass die Spannung zusammenbricht und das Smartphone ausgeht. Außerdem kann es bei schnellen Wechseln zwischen warmen und kalten Umgebungen zu Kondenswasser im Inneren des Handys kommen. Das zerstört die Elektronik. Auch Smartphones die vom Hersteller als wasserdicht klassifiziert werden, sind nicht unbedingt gegen dieses Problem gewappnet. Jüngstes Beispiel ist das iPhone 7 Plus sowie das Samsung Galaxy S7 Edge, die trotz Wasserdichtigkeit Schäden durch Wassereinwirkung aufweisen.  Wasserschäden führen in den meisten Fällen zu einem Totalschaden und können nicht behoben oder repariert werden. Auch die Akkus leiden sehr unter der Kälte. Diese kann man zwar austauschen aber auch dabei kommen hohe Kosten auf den Besitzer zu. Diese Kosten würde man sich gerne ersparen. Auch die Bildschirme machen bei niedrigen Temperaturen manchmal Probleme. Sie lassen sich schlechter bedienen und reagieren nicht so gut. Foooxhound beschreibt auf apfeltalk eins der typischen Probleme im Winter:

Mittlerweile ist ja in Deutschland der Winter etwas angekommen (zumindest hier im Osten) und da passiert mir ständig folgendes:

Das iPhone geht oft einfach aus egal ob der Akku 10,40 oder 80% hat. Das iPhone ist dabei oft kalt (nicht sehr übermäßig kalt) und draußen ist es zwischen -5 und 3 Grad …
Sobald es ausgeht, meldet es einfach das der Akku leer sei (eben das aufblinkende rote Batteriesymbol) … Probiert man es nach ein paar Minuten wieder geht es kurzzeitig an.
Sobald ich wieder in der Wohnung bin und abschalte läuft es problemlos mit seiner Akkuladung weiter.

Um solche Probleme und unnötige Kosten vorzubeugen, sollte man sein Handy im Winter gut schützen. Das sind 5 Tipps des Reparatur-Portals Clickrepair um das Smartphone gut durch den Winter zu bringen:

  1. Starke und abrupte Temperaturschwankungen beim Smartphone vermeiden, damit sich kein Kondenswasser im Gerät bildet. Durch Kälte kann ein Smartphone stark abkühlen. Folgt dann ein plötzlicher Temperaturanstieg, kann sich Kondenswasser im Gerät bilden. Dies kann im Innenleben akute Schäden verursachen oder sogar einen Totalschaden nach sich ziehen. Deshalb sollte das Handy möglichst eng am Körper getragen werden, zum Beispiel in der Innentasche der Jacke.

  2. Wenn es draußen schneit oder regnet, sollte am besten auf das Telefonieren, Nachrichtenschreiben oder Surfen im Internet verzichtet werden. Es könnte dabei möglicherweise Feuchtigkeit in das Handy eindringen. Potenzielle Gefahrenstellen sind u.a. Hörmuschel, Mikrofon oder Kamera.

  3. Ein Headset mit automatischer Rufannahme bietet die Möglichkeit zu telefonieren und das Handy geschützt in der Tasche zu lassen.

  4. Eine Schutzhülle, die vor dem Wassereindringen schützt, ist dann zu empfehlen, wenn auf das Smartphone bei Regen und Schnee unterwegs nicht verzichtet werden kann.

  5. Auch der Akku eines Smartphones kann durch Kälte stark an Ladekapazität abnehmen und möglicherweise auf längere Sicht sogar schneller kaputtgehen. Grund dafür ist dann das häufige Laden, denn Akkus sind nur für eine bestimmte Anzahl an Ladezyklen gebaut. Wenn der Akku nicht nur den ganzen Tag überstehen, sondern auch noch eine lange Lebensdauer haben soll, sollte das Smartphone warmgehalten werden.

Lenovo Z5s – bewegte Bilder vom Display mit Loch

Die neuen Displayformen in 2019 scheinen in Richtung durchbrochender Bildschirm zu gehen, denn in den letzten Wochen wurden immer mehr Modelle angeteasert, die keine Ränder und auch keine Notch mehr haben und stattdessen auf Löcher im Display setzen (an unterschiedlichen Stellen) in denen die Frontkamera untergebracht ist. Entsprechende Ansätze gibt es beispielsweise beim kommenden Samsung Galaxy A8s und auch beim (wahrscheinlichen) Huawei Nova 4.

Wie es aussieht, geht auch Lenovo mit den eigenen Handys diesen Weg, denn es ist ein Video aufgetaucht, das angeblich das neue Lenovo Z5s zeigt und man kann dort sehr gut erkennen, dass die Notch eingetauscht wurde gegen eine Öffnung im oberen Bereich des Display hinter der sich die Kamera verbirgt. Das ersetzt eine Notch vollkommen, es muss sich aber erst noch zeigen, wie praktikabel dieser Ansatz in der Praxis ist.

Bei GSMarena schreibt man dazu:

There are pros and cons for both. As you can see in the photos, the camera doesn’t appear to disturb the status bar much and this position is better for video calls. However, notifications that show a text preview in the status bar (e.g. an incoming SMS) will get see the camera get in the way. A hole in the top left just offsets the status bar a bit too much the right.

Lenovo selbst hat einen Start eines neuen Modells für Dezember angekündigt und damit könnte das Lenovo Z5s durchaus bereits in wenigen Wochen auf den Markt kommen.

Zu den technischen Details des neuen Lenovo Smartphones gibt es auch bereits einige Hinweise. So soll das Modell mit einer Triple Lens Kamera ausgestattet sein und damit wäre das Lenovo Z5s das erste Gerät des Herstellers, dass auf diese Technik setzt. Entsprechend hoch sind natürlich auch die Erwartungen an die Qualität der Aufnahmen. Ansonsten soll das Gerät ein 6,3 Zoll Display bekommen, wobei hier dann die Außenmaße interessant sein werden.

Bei GSMarena spekuliert man auch, dass Lenovo auf den neuen Snapdragon 8150 Prozessor setzen könnte, der Nachfolger des aktuellen Top-Modells 845 werden wird. Das scheint aber eher unwahrscheinlich, es ist wohl eher davon auszugehen, dass im nächsten Jahr das Galaxy S10 das erste Smartphone mit diesem Chipsatz sein wird. Aber vielleicht überrascht uns das Unternehmen ja auch.

Unabhängig davon spricht vieles dafür, dass sich bei den Smartphones das Design auch im nächsten Jahr wieder weiter entwickeln wird und es eine ganze Reihe von neuen Ansätzen gibt, wie man noch größere Displayfläche zur Verfügung stellen kann, ohne dass die Modelle größer werden. Es scheint dabei auch, dass die Variante mit den ausfahrbaren Kameras aufgrund der technischen Anfälligkeiten wohl nicht dauerhaft eine Lösung sind und das die Hersteller stattdessen lieber auf durchbrochende Displays und ähnliche Varianten setzen. Für die Kunden und Verbraucher kann es dabei nur von Vorteil sein, wenn es mehrere Ansätze und technische Lösungen auf dem markt gibt, denn so können sie selbst entscheiden, welches Design am besten gefällt. Mehr Auswahl ist in diesem Bereich auf jeden Fall gut und es bleibt zu hoffen, dass diese neuen Ansätze nicht nur den Topmodellen vorbehalten bleiben.

Das Lenovo Z5s im ersten Video

Huawei Nova 4 soll neues Designkonzept bekommen

Update: Mittlerweile gehen die meisten Quellen davon aus, dass dieses neue Modell wohl das Huawei Nova 4 werden wird. Es gibt dazu weitere Bilder des neuen Smartphones mit dem neuen Designkonzept um dem Loch im Display. Offen bleibt aber, ob für die Modelle auch ein Start in Deutschland geplant ist.


Mittlerweile gibt es entsprechende Bilder auch aus freier Wildbahn, so dass sich die Hinweise verdichten, dass ein entsprechendes Modell (mit Kamera-Loch in der linken oberen Display-Ecke) tatsächlich bevorstehen).

 


Huawei scheint für 2019 richtig angreifen zu wollen, denn auf Twitter ist ein Bild eines neuen Smartphones aufgetaucht, das bereits im Dezember auf den Markt kommen soll und komplett auf Ränder an allen Seiten verzichtet. Auf dem Render-Bild dazu sieht man bereits angedeutet ein Smartphone mit einem Display, das über den gesamten vorderen Bereich der Modelle geht. Die Kamera scheint dabei in einem Bereich in der rechten oberen Ecke platziert zu sein und das deutet entweder auf ein Loch im Display in diesem Segment hin oder aber Huawei hat es tatsächlich geschafft, die Kamera unter dem Display zu platzieren. In jedem Fall haben die neuen Modelle (deren Name bisher noch unbekannt ist) keine Aussparung am oberen Ende mehr notwendig, um die Kamera zu platzieren. Man kann dazu davon ausgehen, dass die andere Technik (wie etwa der Lautsprecher) am oberen Rand der Modelle mit Öffnung nach oben platziert wurden.

IceUniverse schreibt auf Twitter dazu:

Huawei will release the world’s first hole-screen mobile phone before the Samsung Galaxy A8s, which will be released in December, but the A8s may also be released in December, so who will start, it will wait and see. Huawei’s offensive against Samsung has never weakened.

Dieses Modell ist auf jeden Fall ein wichtiger Schritt für Huawei, denn vor allem in diesem Jahr hat das Unternehmen vor allem auf Notch-Designs gesetzt und konnte sich daher in Sachen Aussehen kaum vom iPhone und einigen anderen Android-Modellen absetzen. Mit diesem neuen Design scheint das Unternehmen nun eine eigene Formsprache zu entwickeln, die auf den ersten Blick deutlich machen kann, dass es sich um eine Huawei Smartphone handelt. Das wäre für die eigene Marke auf jeden Fall sehr positiv.

Neben dem Namen fehlen aber leider auch noch weitere Details zur Technik. Man kann aber davon ausgehen, dass Huawei dies als neues Topmodell auf den Markt bringt und das würde dann wohl auch bedeuten, dass der neue Kirin 980 Prozessor zum Einsatz kommt, den man bereits vom Mate 20 her kennt.

Die Neuerungen beim Kririn 980 Prozessor im Überblick

  • Durch die Fertigung im 7-Nanometer Verfahren wird der Prozessor deutlich leistungsfähiger und verbraucht auch weniger Strom. Huawei* spricht davon, dass der 980 im Vergleich zur Version aus dem Vorjahr etwa 75 Prozent mehr Leistung bei der CPU  bringen soll und dabei aber auch gleichzeitig 60 Prozent effizienter arbeitet. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Werte dann tatsächlich in den Leistungstest nieder schlagen werden.
  • Der Prozessor hat nun drei Cluster die jeweils für verschiedene Aufgaben zur Verfügung stehen. Für den normalen Einsatz gibt es 4 Low-End-Kerne mit 1,8 GHz die sehr energiesparend die normalen Aufgaben erledigen können. Dazu kommen zwei neue High-End-Kerne mit ihren maximal 1,92 GHz für Aufgaben, die etwas mehr Power erfordern und für die Spitzenleistung sind zwei weitere High-End kerne mit bis zu 2,6Ghz Leistung zuständig. Insgesamt kommt der Kirin 980 damit auch auf 8 Kerne, aber diese sind anders aufgeteilt als im Vorgänger.
  • Im Bereich der mobilen Datenübertragung unterstützt der Prozessor LTE CAT 21 und kann damit Daten mit bis zu 1,4Gbit/s (1400Mbit/s) schnell übertragen. Damit ist der Chipsatz auch der schnellste Prozessor auf dem Markt in diesem Bereich.
  • Die Zahl der NPUs hat sich im Kirin 980 Prozessor weiter erhöht und der Chipsatz stellt nun für die Verarbeitung von Aufgaben mit Künstlicher Intelligenz zwei Kerne zur Verfügung. Damit soll sich die Geschwindigkeit* der Bilderkennung verdoppeln und die AI-Aufgaben werden damit noch schneller durchgeführt. Leider gibt es noch keine Hinweise ob mit diesen zwei NPU auch neue Funktionen unterstützt werden.

Insgesamt können die neuen Huawei- und Honor-Modelle mit dem neuen Prozessor damit auf mehr Leistung in allen Bereichen zurück greifen und gleichzeitig wurde der Stromverbrauch gesenkt. Das bringt Spielräume für beispielsweise kleinere Akkus und mehr Platz für andere Technik, die man in den kommenden Modellen des Unternehmens verbauen könnte. Auf der anderen Seite dürfte die neuen Smartphones* bei gleicher Akkugröße dann deutlich mehr Laufzeit haben und das wäre ja an sich auch kein schlechter Schritt.

iPhone XS und XS max – Lieferzeiten werden langsam länger

Update: In den letzten Tagen sind die Lieferzeiten für die beiden neuen iPhone Modelle dann doch länger geworden. Man bekommt die Geräte bereits nicht mehr zum Markstart (morgen), sondern muss etwas länger warten. Beim iPhone XS schreibt Apple vom Lieferdatum 28.9. bis 9.10. und beim iPhone XS max sieht es bei allen Modellen genau so aus.


In den letzten Jahren war man bei den aktuellen Apple Modellen zum Marktstart immer relativ lange Wartezeiten gewohnt. Je nach Modell und Bestellzeitpunkt konnte es schon mal drei bis vier Wochen dauern, bis Apple die iPhone ausgeliefert hat. In diesem Jahr sieht es deutlich besser aus. Die Vorbestellung ist gestern gestartet aber nach wie vor findet man im Apple Online-Shop die meisten Modelle ohne größere Lieferzeiten. Vor allem die Modelle mit mehr internem Speicher sind teilweise ohne zusätzliche Frist zu bestellen und werden damit am 21.9.2018 geliefert  – dem offiziellen Marktstart der Modelle. Etwas mehr Wartezeit gibt es lediglich bei den Modellen mit 64GB internem Speicher – hier muss man bei fast allen Farben und Versionen ein bis zwei Wochen zusätzliche Wartezeit einrechnen. Länger Wartezeiten als ein bis zwei Wochen gibt es aber bei keinem Modell.

Die Lieferzeiten für das iPhone XS max am 15. September:

Die Interpretation dieser Lieferfristen ist nicht ganz einfach. Es könnte bedeuten, dass derzeit die neuen Apple Modelle noch nicht ganz so gefragt sind und sich die Nutzer eher zurückhalten bei der Vorbestellung. Eventuell wirkt beispielsweise der Preis abschreckend oder die Nutzer warten eher auf das iPhone XR (das günstiger angeboten wird).

Die kurzen Lieferzeiten könnten aber auch bedeuten, dass Apple in diesem Jahr mehr Modelle des iPhone XS und XS max vorproduziert hat, weil man weiß, das vor allem zum Start die Nachfrage sehr hoch ist. Möglicherweise hat das Unternehmen also genug Lagerbestände um die Nachfrage befriedigen zu können ohne das es längere Wartezeiten gibt.

Die Vorbestellung sind mittlerweile bei allen Anbietern offen:

Die Technik im iPhone XS

Das iPhone Xs hat eine Größe von 5,8 Zoll (2436 x 1125 Pixel), das Xs max ist mit 6,5 Zoll etwas größer (2688 x 1242 Pixel). Im Gegensatz zum Vorjahr gibt es nun bei beiden Modellen eine 12 Megapixel Dual‑Kamera mit Weitwinkel- und Teleobjektiv. Die Blende im Weitwinkel liegt dabei ƒ/1.8 Blende und beim Teleobjektiv bei ƒ/2.4 Blende. Durch die beiden Linsen gibt es auch wieder einen optischen Zoom (2fach) und einen 10fachen digitalen Zoom. Bei Modelle haben ein OLED Display* und damit schein Apple nun endgültig auf diese Display* Technik zu setzen.

Die Geräte sind dabei nach IP68 geschützt und das bedeutet noch besseren Schutz gegen Staub und Spritzwasser. Apple selbst schreibt von 30 Minuten Schutz bei Untertauchen bis zu 2 Metern und einer verbessererten Kratzfestigkeit beim Display.

Für die Leistung sorgt der neue A12 Bionic Chip. Dies ist der erste Prozessor bei Apple, der im 7nm Verfahren gefertigt wird und damit sind neuen Werte bei Leistung und Energieverbrauch möglich. Der Chipsatz umfasst dabei 6 Kerne. Die Performancekerne sollen dabei 15 Prozent mehr Leistung haben als im Modell von 2017 und bei den Effizienzkernen (für die normalen Anwendungen und den dauerhaften Betrieb) soll die Leistung sogar um 50 Prozent gesteigert worden sein. Darüber hinaus wurde auch die Leistung des Grafikprozessors weiter gesteigert. Wie sich das insgesamt in den Benchmark auswirken wird, muss sich aber erst noch zeigen.

Der Energieverbrauch der Modelle soll ebenfalls verringert worden sein, unter anderem auch, weil der Prozessor nun deutlich weniger Energie benötigt. Hier schreibt Apple sehr konkret, dass sich die Laufzeit im Vergleich zu den Vorgängermodellen um 30 bis 90 Minuten (jeweils bei vollem Akku) verlängert hat.

Apple setzt bei den neuen Modellen auch weitere auf künstliche Intelligenz. Das macht sich vor allem bei den Videos und den Fotos bemerkbar. Das Unternehmen setzt eine neue Version der Neural Engine ein. Diese kann 5 Billionen Berechnungen pro Sekunde durchführen – das ist fast 10 Mal so viel wie im letzten Jahr. Dazu wurde auch hier am Energieverbrauch gearbeitet und die neue Version spart weiter Energie. Die Effekte dieser neuen Technik sind vor allem bei den Fotos und der Tiefenunschärft deutlich. Diese ist nun dynamisch und kann auch wieder rückgängig gemacht werden bzw. man kann sie dynamisch einsetzen.

Samsung: DJ Koh gibt Ausblick auf 2019

Im Zuge der Vorstellung der neuen Galaxy Note 9 Modelle hat DJ Koh, CEO im mobilen Bereich von Samsung, auf einer Pressekonferenz weitere Details zu den Plänen des Unternehmens im nächsten Jahr angedeutet. Konkret geht es dabei um die geplanten Entwicklungen im Smartphone-Bereich. Koh sprach dabei davon, dass …

  • … Samsung auch weiterhin an einem Smartphone arbeitet, dass sich falten lässt. Diese Technik wurde bereits in den letzten Jahren immer wieder präsentiert, aber nie marktreif entwickelt und daher bleibt abzuwarten, ob es 2019 so weit sein wird und Samsung tatsächlich ein neues Smartphone präsentiert, das man falten kann.
  • … man im nächsten Jahr erste Geräte mit 5G auf den Markt bringen wird, aber das Samsung Galaxy S10 diese Form der Datenübertragung noch nicht unterstützen wird. Konkret wird Samsung also das nächste Flaggschiff noch ohne 5G auf den Markt bringen. Das mag plausibel sein, angesichts des erst startenden Ausbaus von 5G weltweit, auf der anderen Seite soll das S10 einige Jahre auf dem Markt mithalten können und da wäre 5G durchaus keine schlechte Entscheidung gewesen. So werden wohl andere Unternehmen mit ihren Topmodellen die Vorreiter bei 5G sein.
  • … es keine Zusammenlegung der Note-Modelle und der S-Serien geben wird. Einige Experten hatten davon gesprochen, dass sich die Modell-Reihen immer ähnlicher werden und das dies darauf hin deuten könnte, dass Samsung wohl nur noch ein Topmodell anbieten wird. Koh hat dies jetzt deutlich dementiert – Samsung plant auch weiterhin die S-Serie im ersten Halbjahr und die Note-Serie im zweiten Halbjahr zu starten.
  • … Galaxy Home eine deutlich größeren Platz bei Samsung bekommen soll. Konkret will man im nächsten Jahr ein eigenes Event für diese Technik abhalten und die Entwicklung von Bixby soll dazu weiter geöffnet werden, so dass auch andere Entwickler außerhalb von Samsung darauf zugreifen können. Leider gibt es aber nach wie vor keine Hinweise, wann eine deutsche Version des Sprachassistenten kommen wird. Daher bleibt Bixby zumindest für den deutschen Markt noch ohne größeren Nutzen.

Samsung hat sich also für das nächste Jahr einiges vorgenommen und es bleibt abzuwarten, wie die Neuerungen bei den Nutzern ankommen werden. Vor allem auf dem Galaxy S10 lastet Druck, denn die aktuellen Modelle konnten die Erwartungen nicht erfüllen und verkaufen sich im Vergleich mit den bisherigen Galaxy S-Modellen eher schlecht. Samsung muss mit dem S10 also wieder einen Treffer landen, der bei den Kunden ankommt, sonst läuft es Gefahr im Bereich der Topmodelle von Apple und Huawei abgehängt zu werden.

Tesla Smartphone – baut das Unternehmen auch ein eigenes Handy?

Elon Musks Unternehmen Tesla ist vor allem bekannt durch die Elektro-Fahrzeuge, aber man dürfte Musk durchaus auch zutrauen, dass er in anderen Bereichen aktiv wird. Daher ist es recht wenig verwunderlich, dass auch Slashleaks ein Bild aufgetaucht ist, das möglicherweise auch ein neues Telsa-Smartphone mit dem Codenamen Quadra hinweist. Zumindest sieht man auf dem Bild die Frontabdeckung und auch die Rückseite mit dem Tesla Logo.

Leider gibt es noch keine weiteren Hinweise zu diesem Gerät und es lässt sich auch schwer einschätzen, wie zuverlässig dieser Leak ist. Daher ist derzeit auch noch weitgehend unklar, ob Tesla an der Stelle wirklich ein einzelnes Gerät entwickelt oder eher eine Kooperation mit einem bereits vorhandenen Hersteller eingeht. Man kennt das beispielsweise von Huawei und den Porsche Design Geräten. Hier baut Porsche auch nicht selbst, sondern stellt vor allem die Marke zu Verfügung. Ein solches Modell wäre auch bei Tesla denkbar, wenn beispielsweise das Unternehmen für ein besonderes Topmodell eines Herstellers das eigene Logo und die Marke zur Verfügung stellt.

Sollten die Bilder real sein, scheint das neue Smartphone von Tesla mit einem Notch Design zu kommen, wobei die Aussparung am oberen Ende aber eckig ausfällt und nicht wie bei den meisten anderen Handys mit diesem Design abgerundet. Der untere Rahmen ist wirklich sehr schmal und auf der Rückseite scheint Platz für eine Dual Lens Kamera. Triple Lens dürfte dort aber eher keinen Platz finden. Das Logo ist auf der Rückseite komplett aufgeschnitten. Das lässt Raum für Spekulationen, ob man beim Tesla Logo auf der Rückseite vielleicht noch ein besonderes Gimmick (Beleuchtung, Transparenz) mit einbaut. Ansonsten lässt sich anhand der Leaks leider noch nicht viel zum neuen Modell sagen.

Man kann allerdings davon ausgehen, dass auch bei einer solchen Kooperation Tesla wohl wert darauf legen wird, dass das Handy innovativ wird und unter einem Topmodell wird das Unternehmen sicher nicht in eine Kooperation einwilligen. Daher bleibt abzuwarten, was genau dahinter steckt. Das Elon Musk solche Sachen gerne selbst kommuniziert, könnte es schon bald einen passenden Tweet dazu geben. Bisher gibt es aber noch keine Äußerungen dazu.

Handys unter dem Namen Tesla bereits auf dem Markt

Tatsächlich gibt es unter dem Namen Tesla Smartphone 9.1 bereits eine Marke und ein entsprechendes Gerät. Allerdings hat das Unternehmen nichts mit der bekannteren Firma Tesla zu tun, sondern ist in erster Linie eine Marke für den Einsatz in Osteuropa und Nordafrika. Das Unternehmen (hinter dieser Marke steht die Comtrade Group) schreibt dazu:

Tesla Smartphone 9.1. is an elegant smartphone with curved edges. But there’s more to it than meets the eye. The 5-inch LTPS screen and 1080p resolution work together to produce vivid, sharp images. With unbelievably stunning colors, MiraVision technology for adjusting contrast, GFF Full Lamination for improved readability in sunlight and Eye protection feature to reduce eye strain, Tesla Smartphone allows you to enjoy impressive visuals wherever you go.

Allerdings ist die Marke damit bereits besetzt – wenn Tesla ein eigenes Gerät auf den Markt bringen will, muss man sich also wohl eine andere Bezeichnung suchen (oder man kauft die bisherige Marke einfach auf).