Corona: Smartphone Produktion könnte im 30 Prozent zurück gehen

Corona: Smartphone Produktion könnte im 30 Prozent zurück gehen – Die Analysten von ABI Research haben sich die Produktionsketten im Bereich der Handys und Smartphones angeschaut und gehen davon, dass aufgrund der Corona Pandemie die Produktion wohl um etwa 30 Prozent im ersten Halbjahr 2020 einbrechen wird. Dabei hat man wirklich nur die Produktion betrachtet und noch nicht den Umsatz mit einbezogen.

Besonders hart sollen die Corona-Auswirkungen wohl den 5G Bereich betreffen. Bei ABI Research geht man davon aus, dass der Effekt hier noch deutlicher ist, da sowohl Entwicklung als auch Produktion von Corona verzögert wird. Konkrekt schreiben die Analysten dazu:

“Significantly, in the short term, there will be an adverse effect on 5G devices. No sooner had 5G smartphones started to gain some traction and break into the market in significant numbers, than the outbreak will now trigger a suppression of its near-term growth, pushing out the development and introduction of affordable 5G phones,” McQueen explains. This move to lower price tiers was expected to become a key driver for boosting 5G smartphone shipments in 2020, but the desired impact will now be lessened throughout the year due to the outbreak. Shipment volumes for 5G smartphones in 2020 will be much lower than previously expected, slowed by a stagnant supply chain and crippled demand. “Undoubtedly, the market will also be faced with numerous disruptions and delays, most notably the launch of Apple’s first 5G iPhones that are due to appear in September 2020.”

Man geht dabei davon aus, dass die Pandemie im 2. Quartal 2020 international unter Kontrolle gebracht wird. Sollte das nicht der Fall sein, könnten die Auswirkungen im restlichen Jahr auch noch drastischer werden. ABI Research geht dazu davon aus, dass auch nach dem Ende von Corona noch Effekte zurück bleiben und es einige Zeit dauern wird, bis die Produktion von Smartphones den alten Stand erreichen kann.

Lösung: Huawei Mate 20 lite geht einfach aus

Lösung: Huawei Mate 20 lite geht einfach aus – Bei Huawei sind die Modelle der lite-Serie in der Regel recht gute Smartphones mit solider Qualität, schickem Design und dennoch sind sie immer recht preiswert zu erwerben. Sie verbinden oft einige Features der Topmodelle mit neuen Features und bringen somit ein Smartphone raus, das sowohl von der Qualität, als auch preislich völlig in Ordnung sind. Aber jetzt aufgepasst, das Huawei Mate 20 lite spielt in dem System eine etwas andere Rolle, denn für das vermeintliche Mittelklasse-Smartphone bekommt man Eindrücke eines Top-Gerätes und eine mehr als zufriedenstellende Ausstattung die für jeden mehr als ausreichend sein dürfte. Allerdings passiert es auch, egal wie teuer oder gut das Smartphone ist, dass sich Softwarefehler oder Hardware-Probleme breit machen. Schuld daran könnten verschiedenste Sachen sein, doch in den meisten Fällen ergibt sich der Akku als Übeltäter.

Was man dagegen tun kann, wenn euer Smartphone mal wieder spinnt und sich einfach herunterfährt,wird in diesem Artikel mal etwas näher betrachtet.

Lösung: Huawei Mate 20 lite geht einfach aus

Die erste Möglichkeiten die ihr habt, ist das Gerät auf Werkseinstellung zurückzusetzen. Dabei gehen zwar persönliche Daten verloren, diese lassen sich aber vorher per Backup sichern.

  1. Wählen Sie Einstellungen
  2. Scrollen Sie nach unten und wählt sichern & zurücksetzen
  3. Wählen Sie auf Werkeinstellungen zurücksetzen
  4. Wählen Sie zurücksetzen
  5. Nach dem Zurücksetzen muss man wahrscheinlich manuell die Einstellungen für Internet und E-Mail vornehmen

Nach dem Zurücksetzen sollte man die aktuellste Firmware installieren. Sucht dazu in den Einstellungen nach Updates und installiert diese.

  1. Ruft die Einstellungen auf dem Androiden auf, indem Sie im Menü auf das Zahnrad tippen.
  2. In den Einstellungen angelangt, tippen Sie oben auf den Reiter Optionen.
  3. Wischen Sie anschließend so lange nach unten, bis Sie den Eintrag Geräteinformationen sehen.
  4. In den Geräteinformationen steht oben Software-Updates. Tippen darauf und wählen Sie anschließend Jetzt aktualisieren aus.
  5. Stellen Sie zuvor sicher, dass Sie sich in einem schnellen WLAN-Netz befinden. Die Update-Pakete fallen nämlich sehr groß aus. Außerdem sollte Ihre Akku-Kapazität bei über 50% liegen.
  6. Bestätigen Sie dann mit OK, um nach Updates zu suchen.
  7. Sobald die neuste Android-Version gefunden wurde, folgen Sie den weiteren Anweisungen. Nach einem Geräte-Neustart haben Sie das Software-Update erfolgreich installiert.
  8. Häufig sucht Ihr Android-Gerät selbst nach Updates im Internet. Sie werden dann per Push-Meldung über ein verfügbares Update informiert. Folgen Sie danach den weiteren Anweisungen auf dem Bildschirm.

Wenn kein Software-Fehler für das Abschalten verantwortlich ist, liegt ein Hardware-Defekt vor. Wahrscheinlich ist, dass der Akku kaputt ist.

  1. Ladet das Smartphone vollständig auf. Lasst es dafür mehrere Stunden am Kabel.
  2. Beobachtet nun, ob sich das Smartphone auch bei voll aufgeladenem Akku abschaltet oder ob das Problem erst ab einem bestimmten Ladestand auftritt.
  3. Wenn Sie einen Akku-Defekt feststellen, müssen Sie den Akku austauschen. Je nach Smartphone können Sie das selbst tun oder müssen das Handy von einem Fachmann reparieren lassen beziehungsweise die Garantie in Anspruch nehmen.

Video: Factory Reset bei Huawei Geräten

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Huawei Mate 20 lite wird schnell heiß – die Ursachen und was man dagegen tun kann

Huawei Mate 20 lite wird schnell heiß – die Ursachen und was man dagegen tun kann – Bei Huawei sind die Modelle der lite-Serie in der Regel recht gute Smartphones mit solider Qualität, schickem Design und dennoch sind sie immer recht preiswert zu erwerben. Sie verbinden oft einige Features der Topmodelle mit neuen Features und bringen somit ein Smartphone raus, das sowohl von der Qualität, als auch preislich völlig in Ordnung sind. Aber jetzt aufgepasst, das Huawei Mate 20 lite spielt in dem System eine etwas andere Rolle, denn für das vermeintliche Mittelklasse-Smartphone bekommt man Eindrücke eines Top-Gerätes und eine mehr als zufriedenstellende Ausstattung die für jeden mehr als ausreichend sein dürfte. Allerdings kann es auch vorkommen,dass sich das Smartphone relativ schnell erhitzt und ein unangenehmes Gefühl hinterlässt. Das ein Smartphone überhitzt ist gar nicht so unwahrscheinlich und passiert schneller als man denkt. In diesem Artikel soll es jetzt darum gehen, was man dagegen tun kann.

Warum erhitzen sich Smartphones überhaupt?

Dass das Smartphone überhaupt warm wird, ist ziemlich logisch. Schließlich handelt es sich bei Smartphones um kleine Hochleistungsrechner. Als Faustregel gilt: Die jeweils aktuelle Smartphone-Generation ist in etwa so leistungsstark, wie die vorangegangene Generation stationärer PCs! Das entspricht einem Zeitraum von etwa 3 Jahren.Die Wärmeentwicklung von Halbleitern (wie deinem Smartphone) steigt mit wachsender Leistung. In der Realität merkt man das ziemlich schnell daran, dass das Smartphone beim Zocken oder Videos schauen besonders heiß wird. Das ist ganz normal und liegt einfach nur daran, dass die Prozessoren auf Hochtouren laufen. Das Gleiche gilt beim Laden des Akkus. Auch hier gehört eine gewisse Wärmeentwicklung einfach dazu.

Das heißt, man sollte sich keine Sorgen machen, wenn es ab und zu mal etwas wärmer wird.

Das Smartphone wird selbst im Ruhezustand zu heiß?

Selbst wenn man das Smartphone nicht aktiv nutzt, kann es zu heiß werden. Das ist zwar ungewöhnlich, muss aber nicht unbedingt Grund zur Sorge sein. Zunächst einmal bedeutet ein heißes Smartphone, dass es arbeitet. Das kann an rechenintensiven Apps (im Hintergrund) oder an der ständigen Netzsuche liegen. Ein Defekt des Gerätes ist jedoch ebenfalls nicht ausgeschlossen.

Die Ursachen und was man dagegen tun kann kurz zusammengefasst

Ursachen:

  • zu starke Sonneneinstrahlung auf das Smartphone
  • Aufwendige Apps im Hintergrund laufen
  • Ständige Netzsuche als Hitzequelle: LTE, Bluetooth, WLAN und GPS

Lösungen:

  • lass das Smartphone langsam in einem schattigen Raum herunterkühlen. Optional kannst du die Schutzhülle entfernen. Noch schneller geht es, wenn man das Smartphone dabei ausschaltet.
  • vermeide direkte Sonneneinstrahlung und die Lagerung an heißen Orten (z.B. im Auto).
  • deaktiviere Verbindungen, die du im Moment nicht nutzt (z.B. WLAN, GPS oder Bluetooth).
  • überprüfe die Ressourcen-Nutzung von Apps im Hintergrund. Als Hilfe stehen verschiedene Apps, wie Cooler Master bereit.
  • halte dein Betriebssystem und deine Apps stets aktuell, um Fehlfunktionen zu vermeiden.
  • verzichte auf billige Netzkabel und Netzteile.

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Huawei Mate 20 lite –Neustart, Reset und Werkseinstellung

Huawei Mate 20 lite –Neustart, Reset und Werkseinstellung Bei Huawei sind die Modelle der lite-Serie in der Regel recht gute Smartphones mit solider Qualität, schickem Design und dennoch sind sie immer recht preiswert zu erwerben. Sie verbinden oft einige Features der Topmodelle mit neuen Features und bringen somit ein Smartphone raus, das sowohl von der Qualität, als auch preislich völlig in Ordnung sind. Aber jetzt aufgepasst, das Huawei Mate 20 lite spielt in dem System eine etwas andere Rolle, denn für das vermeintliche Mittelklasse-Smartphone bekommt man Eindrücke eines Top-Gerätes und eine mehr als zufriedenstellende Ausstattung die für jeden mehr als ausreichend sein dürfte. Preislich soll das Smartphone, wie von Vorgängermodellen bekannt, eher im Mittelfeld liegen und ist mit knapp 400€ schon fast ein echtes Schnäppchen, denn damit kostet es nur knapp halb so viel wie die meisten Oberklasse-Boliden.

Huawei Mate 20 lite –Neustart, Reset und Werkseinstellung

Da das Huawei Mate 20 lite erst seit dem 07. September 2018 auf dem Markt ist, wird man den Reset wohl nicht allzu schnell benötigen. Nichtsdestotrotz ist es hilfreich, was man im Fall der Fälle tun muss. Ein Reset ist ratsam, wenn das Smartphone abstürzt oder langsam reagiert. Es ist sozusagen das Zurücksetzen auf Werkseinstellung, folglich werden alle persönlichen Daten – Fingerabdruck, Kontoinformation oder heruntergeladenen Apps – entfernt. Deswegen ist es empfehlenswert die wichtigsten Daten vorher per Backup zu sichern. Wenn man noch auf die Smartphones zugreifen kann, empfiehlt es sich das Zurücksetzen auf die Werkseinstellung im Einstellungen-Menü vorzunehmen.

Sollte man indes nicht mehr auf das Smartphone zugreifen können, so muss man den Reset über den Recovery Mode vornehmen. Im Benutzerhandbuch steht nichts bezüglich des Recovery Modus, deswegen wird hierbei auf Online-Artikel zurückgegriffen.

Recovery-Methode

  1. Zu Beginn schaltet man das Gerät aus.
  2. Nachfolgend hält man den „Power-Button“ und „Volume-Up“ Button so lange gedrückt bis das Huawei-Logo und danach das  EMUI icon erscheint.
  3. Mittels Lautstärketasten wählt man „wipe data/factory reset“ und bestätigt mit dem Power-Button.
  4. Anschließend erscheint erneut der Recovery-Modus. Nun wählt man „reboot system now“ aus und das  Smartphone wird neu gestartet. Das Gerät ist danach zurückgesetzt.

Zurücksetzen über Code

Darüber hinaus gibt es für Huawei einen speziellen Code, welcher unter anderem das Zurücksetzen auf Werkseinstellung ermöglicht:

  1. Zunächst das Nummernpad öffnen.
  2. Den Code *#*#2846579#*#* eingeben.
  3. Anschließend öffnet sich das “Project Menu”, dort wählt man “Restore Factory” aus und bestätigt die Auswahl nochmals.

Der Code führt somit nicht direkt zu einem Reset, sondern öffnet zunächst nur das “Project Menu”.

Um das Huawei Mate 20 lite neu zu starten, halten Sie die Ein-/Aus-Taste seitlich am Huawei P20 Lite gedrückt, bis die Anzeige ausgeschaltet wird.Das Huawei Mate 20 lite wird automatisch neu gestartet. Nun könnt Ihr wie gewohnt euer Smartphone entsperren und das Huawei Mate 20 lite wurde neu gestartet.

Video: Factory Reset bei Huawei Geräten

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Smartphone mit Project Treble im Überblick

Smartphone mit Project Treble im Überblick – Es ist nichts Neues, dass Android bezüglich der Updates nicht ganz hinterher kommt. Oft laufen auf Handys sehr veraltete Betriebssysteme. Um genau zu sein läuft auf 36 Prozent aller Android-Smartphones eine Software, die mindestens 5 Jahre alt ist. Im Februar hatten zum Beispiel gerade mal ein Prozent aller Android-Smartphones die neuen Versionen 8.0 oder 8.1 installiert. Apple regelt das Problem deutlich besser, denn bei den iPhones haben deutlich mehr die aktuellen Betriebssysteme. So hatten im Februar schon 65 Prozent aller Apple-Geräte das aktuelle iOS 11. Man muss jedoch einräumen, dass Apple es auch deutlich einfacher hat. Schließlich kommen hier alle Bestandteile aus einer Hand. Bei Android hingegen gibt es viel mehr Beteiligte. Die Smartphone-Hersteller wollen eigene Benutzeroberflächen installieren, die Chip-Hersteller müssen neue Treiber entwickeln und Google als betreiber von Android muss natürlich auch mitziehen. Nun gibt es aber ein neues Programm, was dieses Problem zumindest zum Teil lösen soll. Project Treble soll diese Fragmentierung bei Android zukünftig umgehen.

Project Treble

Mit Project Treble lässt sich das Betriebssystem in zwei Ebenen teilen. Zum einen gibt es eine Hardware-nahe Ebene, in welcher die Treiber liegen, und eine Android-OS-Ebene, auf der das eigentliche Betriebssystem läuft. Durch diese Teilung kann man nun das Betriebssystem aktualisieren, ohne an den Treibern etwas verändern zu müssen. Die Smartphone-Hersteller wie HTC oder Samsung können die Updates dann einfach auf der Android-OS-Ebene durchführen und müssen damit nicht warten, bis die Komponenten-Hersteller wie Qualcomm und Mediatek so weit sind. Die Hardware-nahe Ebene wird also nicht angetastet.

Einige Beispiele das das neue Project klappen kann gibt es schon. Den XDA Developers, eine Entwicklercommunity zum Thema mobile Softwareentwicklung, ist es gelungen ein Android-8-ROM für das Huawei Mate 9 zu bauen. Dieses ROM funktioniert jetzt unter anderem sogar im Honor 8 Pro, dem Essential Phone und dem Sony Xperia XZ1 Compact. Eine Software wurde also in die Smartphones drei verschiedener Hersteller eingebaut und funktioniert. Die Community könnte also auch einen großen Beitrag leisten, wenn es um Project Treble geht.

Es gibt jedoch immer noch Einschränkungen, denn für die Softwaren sind die Hardware-Hersteller zuständig. Samsung, HTC, LG & Co. müssen also auch Softwaren für ihre Nutzer zu Verfügung stellen wollen. Käufer sind also weiterhin darauf angewiesen, dass die Hersteller neue Updates bereit stellen. Google selber ist nämlich nicht für die Software-Updates der einzelnen Hersteller zuständig. Project Treble garantiert damit also keine Updates, aber es macht neue Updates wahrscheinlicher. Schließlich können mit der Teilung des Betriebssystems einfacher und schneller neue Updates hergestellt werden.

Die Grundvoraussetzung für Treble ist Android 8. Wer also kein Android 8 auf seinem Smartphone hat, kann auch von Treble nicht profitieren. Wer jedoch das neuste Software-Update bekommen hat, kann versuchen, ob sein Smartphone auch Treble unterstützt. Dafür gibt es eine passende App namens „Treble Check“  im Play Store. Leider bekommen nämlich nicht alle Smartphones, die das Update auf Android 8 erhalten haben, auch das Treble-Konzept installiert. Bei einigen wurde das Konzept jedoch integriert. Einige Smartphones, die Treble als Update sicher erhalten haben sind:

  • Asus Zenfone
  • Google Pixel und Google Pixel XL
  • Huawei P10 und P10 Plus
  • Honor 9
  • Honor 8 Pro
  • Huawei Mate 9

Einige Smartphones werden nun aber sogar schon ab dem Werk mit Trebel ausgerüstet. Es wäre also zu empfehlen beim Kauf darauf zu achten, ob das Handy Treble unterstützt. Schließlich wird damit die Chance auf Updates immens erhöht. Folgende Smartphones werden sicher mit Treble ausgeliefert:

  • Galaxy S9 und S9 Plus
  • Honor View 10
  • Nokia 6 (2018)
  • Nokia 7 Plus
  • HTC U11 life

Warum sollte man immer die aktuellste Version von Android haben?

Android-Updates haben zum einen den Sinn einige Sicherheitslücken zu schließen, die neu entstanden sind oder bekannt wurden. Wer also nicht das neuste Update hat, ist gegenüber diesen Sicherheitslücken nicht geschützt. Damit sind die Daten auf dem Handy potentiell gefährdet beziehungsweise um einiges weniger geschützt. Das hat auch Auswirkungen auf die Lebensdauer der Geräte. Die Halbwertszeit von Android-Smartphones ist nämlich signifikant kürzer als die Halbwertszeit bei Geräten von Apple.

Leider werden besonders Einsteigersmartphones nicht ausreichend mit Updates versorgt. Hier haben es die Hersteller oft nicht als nötig erachtet, langfristig neue Updates bereit zu stellen, denn schließlich haben die Hersteller hier nicht die gleichen Einnahmen wie bei High-End-Smartphones. Durch die Vereinfachung der Updates mit Treble könnten aber auch zukünftige Einsteigermodelle von neuen  Updates profitieren.

Es wäre daher sehr im Interesse aller Android-Nutzer, wenn Google sich mit allen anderen Beteiligten auf ein einheitliches Konzept bezüglich der Updates einigt. Schließlich wäre es viel schöner ein neues Smartphone zu kaufen und zu wissen, dass es die nächsten vier Jahre mit Updates versorgt wird und damit geschützt ist.

 

Nokia – neue Bilder vom Android Smartphone

Das Nokia mit neuen Android Modellen in 2017 durchstarten möchte, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Allerdings gibt es nach wie vor sehr wenige Informationen zu den neuen Modellen – auch das bisher veröffentlichte Nokia 150 (für 26 Dollar) verrät kaum, wohin Nokia im Android-Bereich gehen will. Bisher gehen die meisten Gerüchte davon aus, das Nokia das erste neue Modell unter dem Arbeitsnamen D1C führt – ob es auch unter dieser Bezeichnung auf den Markt kommen wird, oder ob sich Nokia hier noch für einen anderen Namen entscheidet, bleibt aber offen.

Bei Weibo sind jetzt wieder einige neue Bilder aufgetaucht, die angeblich einen ersten Block auf das kommende Nokia Smartphone geben. Man sieht sehr gut das Nokia Logo als Schriftzug in der oberen rechten Ecke. Dazu finden sich am unteren Rand auch die typischen Android Steuerelemente – da das Gerät allerdings nicht eingeschaltet ist, kann man kaum beurteilen, welches Betriebssystem genutzt wird.

Bei Design scheint Nokia auf eine komplette Glasfront zu setzen, die sich sowohl über das Display als auch über die unteren und oberen Steuerelemente zieht. Die Ecken des neuen Gerätes sind dabei abgerundet, auch an den seitlichen Rändern scheint es ein leichte Abrundung zu geben. Dieses EDGE-Design kennt man bereits vom Samsung Galaxy S7 edge – es scheint beim neuen Nokia aber wesentlich weniger stark ausgeprägt zu sein.

Bei den technischen Daten sind bisher folgende Werte im Gespräch:

  • Technische Daten:
  • Display: 5,5 Zoll FullHD (1920×1080 Pixel)
  • CPU: Qualcomm Snapdragon 430 / GPU: Adreno 505
  • RAM: 3GB
  • Speicher: 32GB
  • Kamera: 13 Megapixel
  • Frontkamera: 8 Megapixel
  • Akku: 3120 mAh
  • OS: Android Nougat 7.0

Das könnte sich mit den Bildern des Leaks decken, denn das Gerät wirkt groß genug für ein 5,5 Zoll Display.

Das Setup macht aber bereits deutlich, das Nokia mit dem D1C nicht im Bereich der Topmodelle mitspielen möchte. Qualcomm Snapdragon 430 und 3GB RAM sowie 32GB interner Speicher dürften zu wenig sein für ein echtes High-End-Gerät. Stattdessen dürfte das D1C in erster Linie bei den besseren Mittelklasse-Modelle mit dabei sein, wobei das Design nach den ersten Leaks durc´haus nach mehr aussieht – wenn sich die Bilder so bestätigen dürfte es wirklich stylisches Gerät werden, das auch einige der teureren Handys blass aussehen lässt.

Es gibt noch keine offiziellen Angaben zum Preis, aber aufgrund der technischen Daten kann man annehmen, dass sich wahrscheinlich im Preisbereich von 250 bis 400 Euro bewegen wird. Interessant ist auf jeden Fall das man direkt auf Android* 7.0 setzt und damit auf die neuste Version des Betriebssystem. Unklar ist, ob es weitere Features von Seiten der Software geben wird, die das Gerät noch mit besonderen Funktionen ausstatten könnten. Bisher sieht es eher nach einem eher konservativen Gerät aus, dass in erster Linie mit der Marke, dem Design und eventuell dem Preis positioniert.

Bisher gibt es leider noch keine konkreten Daten, wann genau Nokia* das Gerät auf den Markt bringen wird. Die meisten Gerüchte gehen mittlerweile davon aus, das Nokia das D1C zum Mobile World Congress 2017 in Barcelona vorstellen wird. Das wäre dann im Februar. Ob die Geräte aber auch dann bereits zu haben sein werden, ist noch offen, durchaus denkbar, dass zwischen der Vorstellung der Modelle und dem eigentlichen Marktstart noch einige Wochen vergehen.

100.000 Smartphones mit Wasserschäden jeden Tag – wassergeschützte Smartphones auf dem Vormarsch

In 2016 ist der Schutz gegen Wasser und Wasserschäden bei den Smartphones besonders in den Fokus gerückt. Viele Anbieter setzen mittlerweile auf Geräte, die gegen das Eindringen von Wasser zumindest bis zu einer bestimmten Grenze geschützt sind. besonders bei den Topmodellen war auffällig, das viele Hersteller mittlerweile dieses Feature anbieten.

Das ist auch dringend notwendig, denn nach den Zahlen der Analysten von IDC sind Wasserschäden eine der Hauptursachen von defekten Geräten. Das Eindringen von Wasser steht dabei an zweiter Stelle bei den Schäden an Smartphones und bei IDC geht man davon aus, dass allein in Europa pro Tag etwa 100.000 Geräte ausfallen, weil Feuchtigkeit eingedrungen ist. Im Original heißt es dazu:

„Accidental damage is responsible for 95% of smartphone failures. While many manufacturers try to compete through lower price points, others differentiate by improving the user experience with screen durability and resistance to liquids, the two most common causes for smartphone damage,“ said Francisco Jeronimo, European mobile devices research director at IDC. „Nowadays, smartphones are used throughout the day, but with increasing usage comes a greater risk of accidents, such as dropping the device on the floor or into water. With the advance of nano-technology and better industrial design, liquid damage is a problem that should no longer exist.“

Den Trend hin z Geräte, die gegen Wasser geschützt sind, kann man mittlerweile auch in den Verkaufszahlen ablesen. Bei IDC hat man sich die ersten 9 Monaten von 2016 im Vergleich zu den ersten 9 Monaten in 2015 angeschaut und dort erkennt man sehr gut, dass der Marktanteil von Geräten mit Wasserschutz deutlich angestiegen ist. In 2016 war fast jedes 4. Gerät ein wassergeschütztes Smartphone. In 2015 lag der Anteil noch deutlich niedriger.  Die Zahlen machen aber auch deutlich, das auch in 2016 die meisten Geräte nach wie vor ohne Schutz gegen Wasser ausgeliefert werden. Der Anteil ist zwar etwas gesunken, liegt aber immer noch bei 77 Prozent. Damit dürften die Reparatur-Werkstätten auch zukünftig noch enug Arbeit haben.

Der Hauptgrund für die hohe Zahl von Geräten ohne Wasserschutz liegt dabei daran, dass die günstigeren Geräte (die oft in hohen Stückzahlen verkauft werden), meistens dieses Feature noch nicht anbieten. Stattdessen setzen die Hersteller in erster Linie bei den Topmodellen auch auf den Wasserschutz. Daher werden auch 2016 (und wohl auch in 2017) noch sehr viele Geräte ohne diesen Schutz ausgeliefert werden.

Die aktuellen Zahlen zu wassergeschützen Smartphones:

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Wasserschutz ist nicht gleich Wasserschutz

Auch bei den Topmodellen gibt es Unterschiede, welches Schutzlevel ein Gerät bietet. In der Regel gibt es auch keinen Garantie dafür, wenn dann doch Wasser eindringt. Oft müssen die Kunden dann nachweisen, dass sie sich an die Betriebsvorschriften gehalten haben und das ist in der Regel kaum möglich. Im Kleingedruckten von Samsung heißt es beispielsweise zum Schutze gegen Wasser beim Samsung Galaxy S7:

Schutz bei dauerhaftem Untertauchen bei 1,5 m Wassertiefe für 30 Minuten und ausschließlich in klarem Wasser. Kein Schutz bei Salzwasser und anderen Flüssigkeiten, insbesondere Seifenlauge, Alkohol und/oder erhitzter Flüssigkeit. Der SIM-Karten-/Speicherkartenhalter muss stets vollständig mit dem Gerät abschließen, so dass durch ihn kein Wasser eindringen kann.

Es gibt also auch bei wassergeschützen Geräten noch eine ganze Reihe von Faktoren, die schief gehen können und die möglicherweise dafür sorgen, dass es doch Schäden durch eindringende Feuchtigkeit gibt.

Lenovo: 4 neue Einsteiger- und Mittelklasse-Handys ab 100 Euro

Lenovo hat angekündigt, unter der eigenen Marke vier neue Smartphones auf den Markt bringen zu wollen, die sich insgesamt eher im Bereich von 100 bis 350 Euro bewegen und damit im Vergleich zu den aktuellen Moto-Modellen des Unternehmens eher günstig sind. Geplant sind:

  • Lenovo P2
  • Lenovo K6
  • Lenovo C2
  • Lenovo B

Insgesamt scheint das Unternehmen damit eine Trennung vornehmen zu wollen. Die Topmodelle für anspruchsvolle Kunden werden weiterhin unter dem Label Moto (den Resten von Motorola) vertrieben. Derzeit konzentriert man sich dabei vor allem auf die Moto Z  Serie. Dazu gibt es ein Lineup von preiswerten Einsteiger-Modellen, die unter dem Markennamen Lenovo auf den Markt kommt. Auf diese Weise wissen die Kunden bereits vom Namen her, welche Ansprüche sie an ein Smartphone haben können.

Die Details zu den neuen Modellen

Das Topmodell unter den vier neuen Handys scheint dabei Lenovo P2 werden. Das Gerät soll ein 5,5 Zoll Display mit Full-HD Auflösung bekommen und bei der Leistung auf einen Qualcomm Snapdragon 625 mit 2 GHz und 3 GB RAM setzen. Interessant ist dabei der Akku. Mit einer Kapazität von 5.100mAh Stunden soll das Gerät ein echter Langläufer werden und bis zu drei Tage ohne Aufladen durch halten. Ob das in der Praxis tatsächlich so klappt, muss sich natürlich erst noch zeigen, eine Kampfansage an die Konkurrenz ist der große Akku aber auf jeden Fall. Der Preis für das P2 soll bei 350 Euro liegen, es ist damit auch das teuerste der vier neuen Modelle. Das Lenovo P2 ist mittlerweile auch in Deutschland erhältlich. Wer den XXL-Akku ausprobieren möchte, hat also ab sofort die Gelegenheit dazu.

Das kleinste und preiswerteste Modell ist das neue Lenovo B. Der Preis für das Gerät soll bei 100 Euro liegen. Dafür muss man dann allerdings auch deutliche Abstriche bei der Technik machen. So gibt es nur ein Display mit 4,5 Zoll und einer Auflösung von 800×480 Pixeln. Das wirkt doch arg klein und dürfte gerade bei Bildern und Videos für wenig Spaß sorgen. Als Prozessor kommt ein Chip von Mediatek zum Einsatz der maximal mit 1Ghz taktet und vier Kerne hat. Dazu gibt es nur 1GB RAM. Das Lenovo B wird im Shop bereits aufgeführt, zu kaufen ist es aber noch nicht.

Eine Firma – zwei Marken?

Lenovo scheint also zukünftig zwei Bereiche vertreiben zu wollen. Neben dem eigenen Namen werden auch noch Geräte mit Moto-Label auf den Markt gebracht, die ansonsten kaum Hinweise bieten, das Lenovo als Unternehmen dahinter steht. Die Lenovo Marke scheint dabei eher für den günstigen Bereich reserviert zu sein und wie es aussieht, testet man unter dieser Marke auch einige Konzepte um zu prüfen, wie gut zum Beispiel starke Akkus auf dem Markt ankommen.

Ob das auf Dauer gut gehen wird, muss sich erst noch zeigen. Lenovo scheint zumindest – anders als Google – einen Plan zu haben, was man mit dem Kauf von Motorola anfangen will und wie es in Zukunft weiter gehen soll. Bleibt abzuwarten, wie gut oder schlecht die neuen Geräte bei den Kunden in Deutschland ankommen werden. Der niedrige Preisbereich ist an sich bereits gut besetzt und die Konkurrenz aus Asien hat hier bereits einige gute Modelle auf dem Markt. Lenovo trifft also auf harte Konkurrenz.

BITKOM: Smartphone Verkäufe schrumpfen 2016 erstmals

Der Branchenverband BITKOM geht für 2016 wieder von einem Jahr mit starken Smartphone-Verkäufe aus, allerdings sollen die Umsätze in diesem Bereich zum ersten Mal sinken. Die Prognose für das gesamte Jahr 2016 liegt dabei bei 27,9 Millionen Geräten, die verkauft werden sollen. Das wären 6 Prozent mehr als noch im Jahr 2015. Allerdings greifen Verbrauchen mittlerweile auch sehr häufig auch zu günstigeren Geräten. Es muss nicht mehr immer das Topmodell sein, viele Geräte der unteren und oberen Mittelklasse leisten inzwischen genau das, was die Nutzer wollen und daher sind teurere Geräte oft nicht mehr notwendig.

Die Nachfrage nach Smartphones erreicht jedes Jahr neue Rekordmarken“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Aber die Umsätze geraten durch gleichermaßen günstige wie leistungsfähige Smartphone-Modelle unter Druck.

Insgesamt soll 2016 der durchschnittliche Kaufpreis pro Smartphone daher deutlich sinken. Statt 404 Euro pro Gerät zahlen Verbraucher durchschnittlich nur noch 374 Euro und damit 30 Euro weniger als im Vorjahr. Dieser Rückgang macht sich auch bei den Gesamt-Umsätzen im Smartphone Bereich bemerkbar. Bei BITKOM rechnet man mit einem leichten Rückgang der Smartphone-Umsatz um etwa 2 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro im Jahr 2016. Die höheren Verkaufszahlen können den Rückgang bei den Preisen also nicht komplett kompensieren.

Im Fokus stehen dabei nach wie vor technisch starke Smartphones mit mindestens 5 Zoll Display und LTE Anbindung.

Allerdings scheint mittlerweile auch der Preis der Geräte immer mehr in den Fokus zu rücken und das machen auch die Anbieter deutlich, die in der Regel zu den Topmodellen auch immer noch günstigere Varianten auf den Markt bringen. Diesem Trend konnte sich selbst Apple nicht verschließen und launchte erst vor wenigen Monaten das etwas billigere iPhone SE für eine Zielgruppe, denen die aktuellen 6s Modelle zu groß und zu teuer sind.

Deutschland bei der Smartphone Nutzung im Mittelfeld

Die Smartphone Nutzung hat weltweit weiter zugelegt und liegt in den USA bei etwa 86 Prozent der Haushalte. In Europa liegen die Zahlen in einem vergleichbaren Bereich. Spanien liegt hier mit 90 Prozent vorn, Deutschland mit immerhin noch 82 Prozent der Haushalte im Mittelfeld.

Die Video-Nutzung ist auf Smartphones mittlerweile sehr weit verbreitet. Immerhin 70 Prozent der Besitzer sehen auf den Geräten kurze Videoclips (über Streaming) und immerhin noch 40 Prozent schauen auch längere Filme per Streaming auf dem Handy.

Die Zahlen stammen von den Analysten von Park Asssociates und beziehen sich auf das Jahr 2015.