Samsung „Made for Germany – Dein Streaming Content inklusive” wird bis Ende des Jahres verlängert

Samsung „Made for Germany – Dein Streaming Content inklusive” wird bis Ende des Jahres verlängert – Samsung hat im ersten Halbjahr 2021 die eigenen TV Gerät mit einer Sonderaktion angeboten. Beim Kauf der Modelle wurden passende Aktionscodes geliefert, mit denen man Streamingdienste wie Sky Ticket, MagentaTV, waipu.tv, HD+, Rakuten TV oder auch TVNOW PREMIUM+ für ein Jahr kostenlos nutzen konnte. Das Unternehmen lieferte also nicht nur die Hardware, sondern auch den Zugriff auf den passenden Content – zumindest im ersten Jahr.

Diese Sonderaktion wurde nun verlängert und läuft noch bis Ende des Jahres. Auch im zweiten Halbjahr 2021 kann man daher zu den Aktionsgeräten von Samsung ein Jahr lang kostenloses Content bekommen.

Beim Kauf eines Aktionsgeräts mit deutschem Modell-Code, der jeweils mit GQ für German QLED und German Neo QLED oder GU für German UHD beginnt, erhalten interessierte Kunden auch dieses Mal wieder je nach Aktionsgerät Gutscheincodes für Abonnements bei Sky Ticket, MagentaTV, waipu.tv, HD+, Rakuten TV und erstmals auch TVNOW PREMIUM+, die spannende Unterhaltung auf hohem Niveau bereithalten. Die Nutzer können sich je nach Aktionsgerät auf unterschiedlichen Streaming-Content im Wert von bis zu 910 Euro freuen, die sich, soweit für das jeweilige Aktionsgerät verfügbar, von internationalen Sportereignissen über die bevorstehende Bundesliga-Saison bis hin zu Film- und Serienhighlights ihrer Wahl erstrecken.

Das Unternehmen schreibt selbst zu den Details:

Die erhaltenen Gutscheincodes lassen sich ganz einfach über die Samsung Promotion App auf dem Aktions-TV aktivieren. Für den Abruf der Codes ist ein Samsung Account sowie eine Internetverbindung notwendig. Nach Bestätigung und Login des Samsung Accounts startet der Download des jeweiligen Gutscheins automatisch. Anschließend erfolgt zur Registrierung des Abonnements eine Weiterleitung auf die jeweilige Seite des Partner-Angebotes. Käufer einer Aktions-Soundbar werden über die Aktionsseite samsung.de/madeforgermany zum Promotool weitergeleitet und müssen das Gerät dort mit der Seriennummer registrieren.

Die Verlängerung von Inhalten der Aktion „Made for Germany – Dein Streaming Content“ läuft bis zum 31. Dezember 2021. Alle Bedingungen im Detail und eine ausführliche Liste der teilnehmenden Geräte und der Verfügbarkeit des Streaming-Contents gibt es auf: https://www.samsung.com/de/offer/madeforgermany/

Smart TV – Verbraucherzentrale siegt über Samsung bei den AGB

Smart TV – Verbraucherzentrale siegt über Samsung bei den AGB – Die Verbraucherzentrale NRW hatte die Datenschutzbestimmungen der Samsung Samrt TV kritisiert und gefordert, dass das Unternehmen die Bestimmungen (immerhin 56 Bildschirmseiten dargestellt im Fließtext ohne Verwendung von Abschnitten und Überschriften) so gestaltet, dass Nutzer sie auch lesen und verstehen können.

Das Landgericht Frankfurt am Main (Az.: 2-03 O 364/15, nicht rechtskräftig) sah das ebenso und hat der Verbraucherzentrale in Teilen recht gegeben. Im Original heißt es dazu:

Entgegen der Ansicht der Verbraucherschützer sah das Gericht die Samsung Electronics GmbH zwar nicht in der Verantwortung, vor der ersten Übertragung personenbezogener Daten eine entsprechende Einwilligung der Smart-TV-Nutzer einzuholen. Die Richter verwiesen auf eine mögliche Verantwortlichkeit des in Südkorea ansässigen Samsung-Mutterkonzerns. Die Samsung Electronics GmbH entließ das Gericht aber nicht vollkommen aus der Pflicht und entschied, dass die deutsche Vertriebsgesellschaft die Nutzer jedenfalls über die Gefahr von Datenflüssen des TV-Geräts aufzuklären habe.

Smart TV standen schon häufiger in der Kritik, weil die Geräte vielfach Daten im Hintergrund weiter geben, ohne das der Nutzer direkt weiß, an wen diese Daten fließen, was genau gesammelt wird und wie die Daten verwendet und gespeichert werden.

Der Prozess selbst lief seit Oktober 2015 und sollte als Musterprozess dienen, da nicht nur Samsung, sondern auch andere Smart TV Anbieter ähnlich schlechte AGB nutzen. Allerdings ist der Prozess damit nicht zu Ende, denn das Urteil ist noch nichts rechtskräftig und Samsung kann daher noch Rechtsmittel gegen die Entscheidung einlegen. Ob das Unternehmen davon Gebrauch machen wird, ist allerdings noch nicht klar.

Smart TV mit Datenschutz-Problemen – Verbraucherzentrale NRW klagt

Die meisten neuen Smart TV haben eine Internet-Verbindung und übertragen Daten über die Fernsehgewohnheiten der Nutzer auf die Server der Anbieter. Anfang des Jahres gab es erst deswegen größere Kritik weil Samsung auch Sprachaufzeichnungen überträgt und Nutzer sich daher ausgespäht fühlten. An der Praxis hat sich aber bisher wenig geändert: in der Regel finden sich im Kleingedruckten aller SmartTV Hinweise auf die Datenweitergabe in größerem oder weniger großem Umfang.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen möchte dagegen nun vorgehen. Laut Pressemitteilung verklagen die Verbraucherschützer gerade „großen Elektronik-Konzern„. Genaue Namen oder Details werden allerdings nicht genannt. Allerdings soll es nicht bei nur einem Anbieter bleiben.  „Auch andere Anbieter griffen ungefragt Daten von Fernsehzuschauern ab„, sagte der Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, Wolfgang Schuldzinski.

Man könne aber nicht gegen alle Unternehmen gleichzeitig vorgehen. Ziel ist es daher einen Musterprozess zu führen um die rechtliche Situation zu klären. Danach kann man sich auch auf andere Hersteller und Anbieter konzentrieren.

Bisher sind leider noch keine Details zur Klage und den beanstandenden Klauseln in den AGB bekannt. Es ist auch zu erwarten, dass sich der Prozess hinziehen wird und eventuell auch über mehrere Instanzen geht.

(via digitalfernsehen)

Sony – Kabel Deutschland Kunden können die Smart TV kaum noch benutzen

Sony – Kabel Deutschland Kunden können die Smart TV kaum noch benutzen – Kabel Deutschland Kunden, die einen Sony SmartTV zu Hause haben, haben derzeit ein Problem. Die Geräte hängen sich auf und sind dann nicht mehr nutzbar.

Nach den Angaben von Sony sind derzeit etwa 180 verschiedene Gerätevarianten von 2010 und davor betroffen. Das Unternehmen schreibt zur Fehlerbehebung:

Wenn Ihr Fernsehgerät nicht mehr reagiert oder ein statisches Bild anzeigt, bitte den Stromstecker des Fernsehers für etwa 5 Minuten aus der Steckdose ziehen. Stecken Sie das Stromkabel dann wieder in die Netzsteckdose.

Alternativ ziehen Sie den Stromstecker des Fernsehers für etwa 5 Minuten aus der Steckdose und setzen Sie den Fernseher auf die Werkseinstellungen zurück.

Allerdings scheint dieses Lösung nicht in jedem Fall zu funktionieren. Die NetzwerkID müsste ebenfalls zurück gesetzt werden, damit diese Lösung funktioniert, aber das ist nur bei wenigen Geräten automatisch der Fall.

Die Probleme resultieren wahrscheinlich aus falsch umgesetzten Standards bei den Sony Geräten. Kabel Deutschland hat eine Umstellung bei der Frequenz- und Senderbelegung vorgenommen, die an sich keine Probleme verursachen sollte und dies bei anderen Geräten auch nicht tut. Die Sony Modelle kommen damit aber nicht klar und hängen sich auf. Wer selbst dieses Probleme hat: Die Sony Support Webseite ist hier erreichbar http://www.sony.de/support/de/contact

 

Zu smarte Smart-TV? Samsung wehrt sich gegen Schummel-Vorwürfe

Energie-Schummelei – Zu smarte Smart-TV bei Samsung? – Sind die SmartTV von Samsung möglicherweise zu clever? Nach einem Bericht des englischen Guadion deuten bisher unveröffentlichte Laborergebnisse darauf hin, dass die Geräte unter Testbedingungen deutlich weniger Energie verbrauchen als im normalen Betrieb. Das ist in Zeiten der VW-Abgas-Affaire natürlich ein echtes Problem, kein Hersteller möchte in die Schmuddelecke mit den Schummelkindern abgeschoben werden.

Daher weht sich Samsung auch entschieden gegen diese Vorwürfe. Im hauseigenen Blog erklärt das Unternehmen, die Unterschiede lägen an der sogenannten Motion-Lighting Funktion. Diese wäre standardmäßig aktiv und soll bei Bewegungen auf dem Bildschirm die Helligkeit reduzieren. Das spart Energie, allerdings nicht nur unter Testbedingungen sondern eben auch im realen Betrieb der Geräte. Wörtlich heißt es da:

Motion lighting is not a setting that only activates during compliance testing. On the contrary, it is a default setting which works both in the lab and at home; delivering energy savings and helping us to reduce our environmental impact. Motion lighting was introduced in 2011 across all our TVs as part of a range of features we have developed to help reduce the environmental impact of our TV technology. We are immensely proud of these technologies and look forward to innovating further in this area.

Interessanterweise sind bei Samsung trotz dieser Technik die Normverbräuche oft deutlich höher als bei der Konkurrenz. Wenn das Unternehmen hier also schummeln würde, hätte man es zumindest nicht sehr gut gemacht. Trotzdem deuten die Ergebnisse darauf hin das es Nachbesserungsbedarf bei den Tests und den Richtlinie dazu gibt. Bisher ist vollkommen unklar ob eine solche Technik wie bei Samsung erlaubt oder bereits verpönt oder sogar verboten ist. Prinzipiell sollte man aber gerade bei Energieverbrauch genau hin schauen. TV Geräte machen oft ein Zehntel des Energieverbrauchs eines Haushaltes aus, zu hohe Kosten schlagen da direkt auf die Haushaltskasse durch.

Samsung Smart TV per DVB-T gehackt

Das Magazin PlusMinus hat in der ARD am Mittwoch einen interessanten Beitrag veröffentlicht, bei dem ein modernen Smart TV über das digitale Antennensignal gehackt wurde. Dabei wurden von extern sowohl die Kamera als auch das Mikrofon des TV-Gerätes übernommen. PlusMinus schreibt dazu:

Wie ein Fernsehturm sendet der Laptop von Benjamin Michele ein DVB-T- Signal an die TV-Geräte in seiner Nähe. Der Fernseher kann nicht erkennen, dass das Signal manipuliert  ist und verbindet sich mit einem falschen Server. Von jetzt an hat Benjamin Michele die volle Kontrolle über den Smart-TV.

Das hört sich erst mal merkwürdig an, denn ein Antennensignal ist per se nicht wirklich gefährlich und sollte keinen direkten Zugang oder Manipulationsmöglichkeiten im Gerät ermöglichen. Allerdings ist DVB-T nicht nur ein einfaches Antennensignal sondern sendet auch zusätzliche Informationen und Anweisungen mit. Diese dienen in erster Linie dazu den Video-Text Nachfolger HbbTV zu steuern und beispielsweise wird auch übermittelt, wo ich das TV Gerät die Inhalte für HbbTV holen kann. An dieser Stelle liegt das Problem: wird dieses Signal manipuliert und ein falscher Server angegeben, ist über diese Verbindung ein Zugriff auf das TV Gerät möglich.
Angeblich hat Samsung mittlerweile bei fast allen TV diese Möglichkeit beseitigt, es besteht aber bei anderen Herstellern nach wie vor die Gefahr, dass auf diese Weise Zugriffe möglich sind. Die Süddeutsche schreibt dazu:
Das Demonstrationsgerät mit der Schwachstelle, die die Forscher ausgenutzt haben, stammte vom Marktführer Samsung. Michéle ist sich aber sicher, dass auch andere Hersteller mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Samsung hat die Schwachstelle inzwischen auch für die meisten seiner Fernseher beseitigt.
Eine Liste von betroffenen oder sicheren geräten gibt es leider nicht. Als Nutzer kann man relativ wenig tun um sich gegen diese Zugriffe abzusichern, es besteht nur die Möglichkeit, den TV vom Internet zu trennen. Dann können auch keine (möglicherweise manipulierten) Inhalte mehr nachgeladen werden. Allerdings ist der Fernseher dann auch nicht mehr wirklich smart.
Die Gefahr scheint im Übrigens nur relevant zu sein, wenn der Fernseher per DVB-T Signale empfängt. Das ist aber mittlerweile kaum noch der Fall, es nutzen so weniger Zuschauer DVB-T das dieser Dienst abgeschaltet werden soll. Für die meisten Nutzer dürfte diese Lücke also kein Problem sein.