Snapdragon Wear 3100 Prozessor soll die Ausdauer von Smartwatches steigern

Im Bereich von Smartwatches und anderen Wearables kommt es weniger auf die Leistung der Geräte an, sondern für die Nutzung ist vor allem wichtig, wie viel Ausdauer ein Modell hat und wie oft man es daher nachladen muss. Das scheint man mittlerweile auch bei Qualcomm so zu sehen, denn der neue Prozessor für Smartwatches ist vor allem auf einen reduzierten Stromverbrauch ausgelegt und soll die Nutzungsdauer von mobilen Geräten deutlich erhöhen. Die neue Snapdragon Wear 3100 Plattform besteht daher auf drei verschiedenen Chips, die in unterschiedlichen Situationen zum Einsatz kommen. Unter anderem wurde ein Co-Prozesor verbaut, der besonders wenig Energie benötigt und immer dann zum Einsatz kommt, wenn die Geräte nur die Grundfunktionen benötigen und beispielsweise keine smarten Funktionen im Einsatz sind. Auf diese Weise können Smartwatches und andere mobile Endgeräte mit dieser Plattform länger durchhalten. Qualcomm selbst geht von einer Nutzungszeit von 15 Stunden beim Einsatz von GPS und Herz-Monitor bei einem Akku mit 450mAh aus.

Das Unternehmen schreibt selbst zur Ausdauer des neuen Chipsatzes:

Snapdragon Wear 3100 Platform is designed to help reduce power usage and bring increased flexibility for consumers to experience the benefits of extended battery life. The new platform is designed to help reduce power usage in areas such as low power modes, GPS/location batching, per minute/second clock updates, sensors processing, MP3 playback, and Wi-Fi/Bluetooth voice queries. This results in typical battery life day of use improvements ranging from 4 to 12 hours compared to the previous Snapdragon Wear 2100 platform, depending on display type, battery capacity, and device configurations. The new Personalized Sports Experiences keep GPS and heart rate monitoring on for the duration of the activities and is designed to deliver up to 15 hours battery life (calculated based on typical 450mAh sports watch battery). The Traditional Watch Mode, great for traveling, supports an impressive week-long battery life to the smartwatch by switching to this mode from the Wear OS by Google experience and is designed to allow consumers to enjoy basic watch functions for an extended period.

Der Wear 3100 Chipsatz soll noch stärker mit dem Wear OS Betriebssystem zusammenarbeiten und darüber hinaus verschiedene Modi für unterschiedliche Einsätze bieten. Qualcomm schreibt von Enhanced Ambient Mode, Dedicated Sports Experiences und dem Traditional Watch Mode mit denen man die Uhr je nach Einsatzbereich besser auf die jeweilige Nutzung ausrichten kann.

Für den praktischen Einsatz soll des den neuen Chipsatz in drei Varianten geben: nur Bluetooth bzw. Wifi, GPS und dann noch eine LTE Variante. Damit kann man auch davon ausgehen, dass früher oder später drei verschiedene Modelle der jeweiligen Smartwatch möglich sind. Leider ist aber noch kein 5G Chip mit verfügbar. Die ersten Modems für diesen Übertragungsstandard sind im Mobilfunk-Bereich bei den Handys bereits angekündigt, bei den Smartwatches scheint es aber noch etwas zu dauern.

Die ersten Marken (Fossil oder aus Luis Vuitton) hatte bereits im Vorfeld angekündigt, dass die neuen Smartwatch Modelle als erstes mit der Wear 3100 Plattform ausgestattet sein werden. Der Prozessor ist aber ab sofort verfügbar, die anderen Unternehmen können also auch ab sofort mit dieser neuen Technik planen.

Apple Watch 4 – 6 neue Modell-Registrierungen aufgetaucht

Samsung hat bei der eigenen Smartwatch gerade die Marke geändert und verkauft die Modelle nicht mehr unter der Bezeichnung Gear, sondern als sogenannte Galaxy Watch. Bei Apple scheinen auch einige Änderungen bei den Uhren anzustehen, denn die aktuellen Registrierungen deuten auf 6 Modelle hin. Um genau zu sein hat Apple gleich mehrere verschiedene Modelle einer Smartwatch bei der Eurasian Economic Database angemeldet

  • A1757, A1758, A1816, A1817, A1858, A1859, A1977, A1978
  • A1975, A1976, A2007, A2008
  • A1802, A1803

Ein Teil davon ist neu und könnte somit auf neue Modelle der Smartwatch hindeuten: A1977, A1978, A1975, A1976, A2007 and A2008. Bei 9to5mac schreibt man dazu:

… However, assuming two sizes per model for the Series 4 just like every previous Apple Watch, it appears Apple will be launching with just three models. The Series 3 has eight models, 3 cellular offerings and the GPS-only model — all in two sizes. Perhaps, the Series 4 will only be offered with cellular-capable models. Another possibility is Apple dropping the expensive ceramic models from the lineup; the filings are not specific enough for us to tell.

The Apple Watch is destined for a major update this year. Ming-Chi Kuo has reported that the Apple Watch will get its first major chassis redesign, featuring larger screens (and less bezel) on both models. The screens are rumored to be about 15% larger, 1.57-inch and 1.78-inch _diagonally_. …

Leider gibt es noch keine offiziellen Hinweise, was genau Apple plant, aber 6 Modell-Bezeichnungen bedeuten wohl auf jeden Fall, dass es weniger Modelle geben wird als derzeit, nur ist nicht ganz klar, was genau weg fallen wird.

Neben den Modell-Varianten ist aber in jedem Fall auch interessant, dass Apple wohl plant, mit den neuen Modellen das Design zu überarbeiten. Die Geräte dürften also anders aussehen als die Vorgänger-Modelle, nur wie stark die Unterschiede sein werde ist bisher noch nicht klar. Derzeit setzen viele Hersteller auf ein eher klassisches Design, also Smartwatches die sehr nah an analogen Uhren angelehnt sind und durchaus denkbar, dass auch Apple diesen Weg gehen wird.

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Offiziell: Samsung Galaxy Watch kommt ab 7. September in den Handel

Nun ist es offiziell: Samsung hat gestern die neue Galaxy Watch vorgestellt und damit wird es keine Gear S4 mehr geben, sondern stattdessen setzt das Unternehmen auf die neue Marke Galaxy Watch. Normalerweise stehen das Galaxy im Namen dabei immer für Android Modelle, bei der Uhr setzt Samsung aber weiterhin als Tizen als Betriebssystem.

Angekündigt sind dabei zwei Versionen: es wird sowohl eine Variante mit 24 als auch mit 46 Millimetern Durchmesser geben und die Modelle sind entweder mit Bluetooth Schnittstelle ausgerüstet oder verfügen über LTE und eine eSIM. Die eSIM Version kostet dabei 399 Euro, die Version ohne Internet nur 309 Euro. Bisher ist allerdings unklar, welche Anbieter die eSIM in den Geräten unterstützen werden.

Der Verkauf startet offiziell am 7. September.


04.08.2018 – Samsung hat für den 30. August ein neues Event angekündigt und viele Experten gehen davon aus, dass im Zuge dieser Veröffentlichung auch die neue Smartwatch vorgestellt wird. Es wäre auf jeden Fall nicht verwunderlich, wenn Samsung die IFA in diesem Jahr nutzen würde um neue Technik zu präsentieren.

21.07.2018 – Es gibt zwar noch keine offizielle Bestätigung, aber die Zertifizierung der neuen Smartwatch von Samsung lautet auf den Namen Galaxy Watch und daher kann man sehr sicher davon ausgehen, dass die Uhr unter dieser Bezeichnung auf den Markt kommen wird. Die aktuellen Zertifizierungen verraten auch die Seriennamen:  SM-R815U und SM-815W.

08.07.2018 – Bei Phonearena hat man sich die möglichen Preise für die kommende Gear S4 angeschaut und kommt zu dem Schluss, dass die neuen Modelle wohl nicht unter 350 Dollar zu haben sein werden. Konkret schreibt man dort dazu:

Predicting the launch price of the Gear S4 is a bit tricky, however, as it is rumored to be available in two models, and possibly, two different sizes. Accounting for the different versions of both models (i.e. LTE and non-LTE), and the two rumored size options would be quite difficult. What we’re fairly certain about, is the Gear S4 will come in a Classic and Frontier version, much like the Gear S3, and that neither will be priced under $349 for the base versions. That said, we don’t think that Samsung will go overboard with the pricing of the Gear S4 base models, as the company wants to the product to remain a direct price competitor to the Apple Watch.

30.06.2018 – Das Datum für die Vorstellung der Galaxy Note 9 Modelle ist mittlerweile offiziell der 9. August und es gibt immer mehr Hinweise, dass das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt auch die neuen Smartwatch auf den Markt bringen wird. Die Geräte sind inzwischen auch bei der ECC lizensiert und damit rückt ein baldiger Marktstart in greifbare Nähe.

23.06.2018 – Samsung hat in Süd Korea ein neues drahtloses Ladegeräte zertifizieren lassen und in diesem Zug auch die Modellnummer (Ep-YO805) für die neue Smartwatch mitgeteilt. Das sagt zwar noch nichts darüber aus, ob die Uhr als Galaxy Watch oder Gear S4 auf den Markt kommen wird, aber ist doch ein deutlicher Hinweis, dass die Modelle nicht mehr lange werden auf sich warten lassen.

14.06.2018 – Unabhängig davon, ob die Gear S4 zukünftig als Galaxy Watch vermarktet wird, gibt es laut Sammobile nun auch konkrete Pläne, wann die neue Smartwatch kommen könnte. Die Modelle sollen zusammen mit dem Note 9 auf einem Event im August vorgestellt werden. Das Magazin schreibt dazu:

According to a report from Korea, Samsung will announce the Gear S4 along with the Galaxy Note 9 in August. The last two generations of the Gear smartwatches were announced at IFA in Berlin. Samsung has not yet announced the official launch date for the Galaxy Note 9, but reports from Korea point towards August 9.

22.05.2018 – Neben dem neuen Namen scheint es bei der neuen Samsung Smartwatch auch einen größeren Umbruch bei der Technik zu geben. Wahrscheinlich wird Samsung die neuen Modelle nicht mehr mit Tizen als Betriebssystem auf den Markt bringen. Stattdessen setzen man auf die Android Variante Wear OS.

13.05.2018 – Möglicherweise gibt es in diesem Jahr bei der Benennung der Samsung Gear S4 eine größere Änderung, denn Samsung hat mittlerweile eine neue Marke angemeldet: die Galaxy Watch. Aus diesem Grund könnte es sein, dass das Unternehmen die Smartwatch nicht mehr unter dem bekannten Namen auf den Markt bringt, sondern mit Galaxy Watch eine Bezeichnung wählt, die direkt vom Namen her schon auf eine Uhr schließen lässt. Allerdings gibt es dazu von Samsung bisher noch keine Bestätigung, es gibt lediglich die neue Markeneintragung.

01.05.2018 – Mittlerweile gibt es wieder Bewegung rund um die Samsung Gear S4. Bei Sammobile hat man veröffentlicht, dass Samsung die neue Smartwatch unter der Seriennummer SM-R800 entwickelt und auf den Markt bringen wird. Dazu soll sich die neue Version der Gear-Samrtwatch bereits in der Entwicklung befinden und in zwei verschiedenen Versionen bzw. Größen erscheinen.

27.03.2018 – Die neusten Nachrichten aus dem Bereich der Smartphones machen wenig Hoffnung, dass die Gear S4 zeitnah kommen wird. Huawei hat bekannt gegeben, dass man die Watch 3 auch noch nicht so schnell auf den Markt bringen wird, daher gibt es auch kaum Druck auf Samsung, mit der Samsung Gear S4 eine Neuerung nachzuschieben. Es ist also weiterhin Geduld gefordert.

28.02.2018 – Samsung hat ein neues Patent veröffentlicht, das eine nicht-invasive Methode zeigt, mit der man den Blutdruck über eine Smartwatch messen kann. Daher gibt es mittlerweile erste Spekulationen, dass dieses Feature möglicherweise bei der neuen Gear S4 Smartwatch kommen soll, die im Laufe dieses Jahres vorgestellt werden soll. Allerdings gibt es dazu noch keine offizielle Bestätigung von Samsung – bisher bewegen sich diese Informationen lediglich im Bereich von Gerüchten.

25.01.2018 – In den letzten Wochen gab es kaum neue Informationen rund um die Gear S4. Allerdings hat Samsung ein neues Patent vorgestellt das zeigt, wie Batterien zukünftig im Armband der Smartwatches untergebracht werden. Das könnte ein Ansatz sein, der bereits bei der Gear S4 umgesetzt wird – allerdings gibt es dafür noch keine offizielle Bestätigung.

22.10.2017 – In Indien hat Samsung mittlerweile eine neue Variante der Gear S3 vorgestellt – die Gear S3 Golf Edition wird in Zusammenarbeit mit einem Indoor-Golf Software Hersteller vertrieben. Es sieht also insgesamt so aus, als würde das Unternehmen auch weiterhin erstmal auf die Gear S3 setzen und die Gear S4 noch etwas warten müssen.

8.10.2017 – Nach dem Start der Gear Sport ist es ruhig geworden um die neue Gear S4 von Samsung. Es gibt kaum neue Informationen zur Smartwatch und daher sieht es nicht so aus, als würde in diesem Jahr die Uhr noch auf den Markt kommen. Mögliche neue Termine in 2018 wäre die CES in Las Vegas im Januar und der MWC in Barcelona einige Wochen später. Leider gibt es aber noch keine Details, was Samsung zu diesen Events plant.


31.08.2017 Update: Samsung hat im Vorfeld der IFA tatsächlich eine neue Smartwatch vorgestellt. Es ist allerdings nicht die erwartet Gear S4 geworden, sondern man hat „nur“ die Sport- und Fitness-Version der Gear S3 unter dem Namen Gear Sport gelauncht. Die Gerüchte um die Gear S4 haben sich damit leider nicht bestätigt.


Im Original bei Express heißt es:

The South Korean company confirmed to US news network CNBC that it plans to use the consumer technology conference to unveil the successor to the Gear S3. DJ Koh – the president of Samsung’s mobile division – would not reveal any specific details about the upcoming smartwatch in the interview with CNBC. However, Koh did allude to health as a growing area for wearables. „If we can put in place properly a smartwatch that can monitor everything for your health and provide the information, then the market will grow,“ Koh told CNBC.

Dazu gibt es auch bereits eine Stellungnahme in Deutsch:

Mit immer neuen Innovationen wie der Samsung Gear Smartwatch-Serie prägt Samsung diesen Trend bereits seit fünf Jahren maßgeblich mit. Solch rasante gesellschaftliche Entwicklungen durch Technologie werden wir in Zukunft noch häufiger erleben, da Trends sich heute nicht zuletzt durch den Einfluss von Social Media immer schneller verbreiten.”

Alexander Zeeh, Director Home Appliances Samsung Electronics GmbH


27.07.2017 – Samsung hatte bereits angekündigt, dass es in 2017 eine neue Version der Smartwatch geben würde und das man die neuste Gear S4 wahrscheinlich im zweiten Quartel 2017 der Öffentlichkeit präsentieren wird. Bei etnews hat man nun einen Termin dazu heraus bekommen können. Demnach soll die neue Gear S4 bereits zum 30. August in einem Event im Vorfeld der IFA 2017 in Berlin vorgestellt werden. Das wäre dann nur wenige Tage nach der Vorstellung des neuen Galaxy Note 8 – Samsung scheint sich also für den August noch Einiges vorgenommen zu haben.

Bisher hat Samsung natürlich noch keine offiziellen Informationen darüber veröffentlicht, was von der neuen Uhr zu erwarten ist, es gibt aber durchaus bereits einige Leaks und Gerüchte.

Als Besonderheit wird beispielsweise vermutet, dass die Gear 4 auch in diesem Jahr drahtloses Laden unterstützen wird. Samsung hat diese Technik mittlerweile in vielen Modellen (auch in den Vorgängern) verbaut und es gibt ein neues Patent, dass sich auf diese Ladeform auch in Hinblick auf Smartwatches bezieht. Es gibt daher eine gute Chance, dass Samsung die Gear 4 auch in diesem Jahr mit drahtlosem Laden ausstattet.

Darüber hinaus wird spekuliert, ob die Uhr in diesem Jahr mit einem Curved-Display ausgestattet wird, das an den Ecken abgerundet ist. Bei den Topmodellen setzt Samsung im Smartphone Bereich mittlerweile nur noch auf diese Technik und die Gear S4 könnte das erste Modell dieser Reihe sein, dass auch ein vergleichbares Display bekommt. Damit könnte Samsung ein wichtiges Designelement aus dem Smartphone Bereich auch im Smartwatch Sektor umsetzen. Fans würde die Uhr damit sofort als Samsung Modell erkennen.

Bei der Technik soll ein neuere Exynos 7 Dual 7270 Prozessor zum Einsatz kommen und natürlich wird die Uhr auch wieder mit Tizen als Betriebssystem laufen.

Eine weitere Nachricht ist, dass möglicherweise Bixby auf der neuen Gear S4 Einzug halten wird. Der Sprachassistent wurde mit den neuen Galaxy S8 und S8+ Modellen vorgestellt und soll den KI-Systemen Siri und dem Google Assistant Konkurrenz machen. In Deutschland ist das allerdings weniger relevant, da Bixby bisher noch kein Deutsch spricht und damit an sich nicht wirklich nutzbar ist. Es bleibt nach wie vor auch offen, ob Samsung eine Sprachunterstützung für Deutsch noch nachliefern wird.

Insgesamt muss man aber sehr deutlich sagen, dass diese Infos in erster Linie aus Quellen Dritter stammen und noch keine offiziellen Meldungen von Samsung sind. Ob die Gear S4 also wirklich mit diesen Features kommen wird, bleibt unsicher.

Unklar ist bisher auch noch, ob die S4 wieder eSIM unterstützen wird. Die S3 hatte in einigen Versionen eine eingebaute Simkarte (eSIM) gehabt, die man bei einigen Herstellern bereits programmieren konnte. Bisher ist nicht bekannt, ob es dieses eSIM System auch in der Gear S4 geben wird. Es wäre aber sehr zu hoffen, denn bisher gibt es kaum andere Geräte auf dem Markt mit dieser Technik.

Die Gear S4 im Video

 

Galaxy Watch schon versehentlich im Samsung Shop gelistet

Immer häufiger kommt es in letzter Zeit vor, dass Daten zu neuen Produkten geleakt werden, obwohl diese noch nicht offiziell vorgestellt wurden. Auch Serien sind nicht davor sicher, dass schon eine neue Folge im Netz landet bevor die offizielle Ausstrahlung war. Meist handelt es sich dabei jedoch eher um Dritte, die an diese Daten gelangen und öffentlich machen. Nun hat es Samsung geschafft selber ein Produkt zu früh auf der Internetseite zu zeigen.

Im amerikanischen Online-Shop von Samsung war für kurze Zeit schon die neue Samsung Galaxy Watch zu sehen. Ob es sich bei der Ursache um menschliches Versagen oder einen technischen Fehler handelt ist nicht bekannt. Samsung hat den Eintrag lediglich wieder entfernt und sich nicht weiter zu dem Vorfall geäußert. Der Eintrag wurde jedoch nicht schnell genug aus dem Netz genommen und die amerikanische Medienwebsite Cnet konnte Screenshots des Designs machen. So hat man nun schon einige Daten vorab.

Galaxy Watch vermutlich in zwei Größen

Im Eintrag auf der Internetseite von Samsung war die Galaxy Watch in der Farbe „Rose Gold“ zu sehen. Das dort abgebildete Modell hat eine Gehäusegröße von 42 mm. Darin befindet sich ein Display mit einem Durchmesser von 1,19 Zoll. Vermutlich wird es jedoch auch noch eine größere Variante mit einem 1,3 Zoll großen Bildschirm geben. Darauf weisen zumindest Zertifizierungen der FFC (Federal Communications Commission) hin. Die neue Galaxy Watch ist optisch etwas zurückhaltender gestaltet als die vorherige Smartwatch, Samsung Gear S2 Classic. Optisch ähnelt die Uhr nun mehr einer klassischen Armbanduhr. Genaueres zu weiteren Varianten bezüglich der Farbe ist bisher noch nicht bekannt. Man kann jedoch davon ausgehen, dass es die Galaxy Watch nicht nur in Rosegold geben wird. Die Produktnummer, die unter dem eben beschriebenen Modell stand, lautete SM-R810NDZDAXAR. Außerdem ist bekannt, dass es sich bei diesem Modell um eine Bluetooth-Variante handelte. Es ist jedoch davon auszugehen, dass es auch Varianten geben wird, die mit LTE ausgestattet sind.

Auch bezüglich des Betriebssystem lieferte der Leak keinen Aufschluss. Der Bracheninsider Ice Universe liefert zuvor eine Angabe, die vermuten ließ, dass diesmal auf Android Wear als Betriebssystem gesetzt wird. Eine andere Quelle, die südkoreanische Ausgabe des Internetauftritts ZDNET, behauptet jedoch, dass wieder Tizen als Betriebssystem verwendet wird. Tizen ist ein Betriebssystem, welches von Samsung entwickelt wurde und auch schon für die vergangenen Smartwatches genutzt wurde. Hier weiß man also auch nach dem Leak von Samsung nichts genaueres.

Vermutlich wird die Samsung Galaxy Watch am 9. August zusammen mit dem Galaxy Note 9 vorgestellt. Genaue Daten diesbezüglich gibt es jedoch noch nicht. Ein Preis war bei dem Eintrag auf der Internetseite auch noch nicht enthalten. Es bleiben also weiterhin viele Fragen rund um die neue Smartwatch von Samsung offen. Es bleibt also spannend bis zur offiziellen Vorstellung des Geräts. Sollte die Galaxy Watch am 9. August vorgestellt werden, könnte der Start der Vorbestellung am 14. August beginnen. Vielleicht müssen sich Interessierte auch noch bis zur Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin gedulden, die vom 31. August bis zu 05. September stattfinden wird.

Sammelklage gegen die Apple Watch wegen defekter Displays

In den USA gibt es eine neue Sammelklage gegen Apple. Diesmal richtet sich der Vorwurf gegen die Apple Watch Series 3 und es geht vor allem um das Display der Smartwatches. Nach Ansicht der Anwälte, die die Kläger vertreten, sind die Uhren so konstruiert, dass es fast zwangsläufig zu Probleme mit dem Display kommen muss. Die Bildschirme brechen, zerspringen oder lösen sich von der Uhr, auch wenn sie durch den Nutzer sehr pfleglich behandelt werden.

Bei Appleinsider schreibt man im Original zu den Vorwürfen:

„Apple knew that the Watches were defective at or before the time it began selling them to the public,“ the complaint continues. „Furthermore, consumers complained to Apple about the Defect almost immediately after Apple released the Series 0, Series 1, Series 2, and Series 3 Watches.“  The company is accused of „actively“ concealing problems, and denying the existence of any defect, instead labeling incidents as „accidental damage“ and refusing to honor warranties.

Die Vorwürfe gehen dabei davon aus, dass Apple selbst von der Anfälligkeit der Uhr für Schäden wußte bzw. weiß, in vielen Fällen Displayschäden als Unfallschäden hingestellt werden und man die Schuld und die Kosten dafür auf den Nutzer abschiebt. Tatsächlich berichten einige Nutzer davon, dass sich das Display bei der Uhr gelöst hat – in der Regel ohne eigenes Zutun. Einige dieser Fälle traten auf, nachdem die Uhr geladen wurde, daher gibt es Hinweise, dass möglicherweise Akkuprobleme für diesen Fehler verantwortlich sind. Der Akku bläht sich beim Laden auf und drückt dann das Display weg. Möglicherweise sind die Uhren einfach zu kompakt gebaut, so dass einfach nicht genug Platz ist, um solche Fehler abzufangen. Das wäre dann aber kein Problem der Kunden sondern tatsächlich ein Konstruktionsmangel bei der Uhr

Die Klage selbst fordert einen eher geringen Schadenersatz von 5 Millionen US Dollar für diese Fälle. Das scheint vergleichsweise wenig, wenn man sich andere Fälle vor allem beim iPhone anschaut, dürfte aber auch damit zusammenhängen, dass der Schaden eher selten auftritt und die Smartwatch natürlich auch weniger verbreitet ist.

Apple selbst hat bisher noch nicht offiziell auf dieses Thema reagiert und auch bei Displayschäden bei den Uhren ist das Unternehmen bisher eher wortkarg geblieben.

Sollte die Klage erfolgreich sein, könnten wohl Nutzer der Apple Watch bei Displayprobleme diese kostenlos tauschen lassen und eventuell gäbe es auch eine Kostenersatz für Nutzer, die bereits in der Vergangenheit Probleme mit dem Display gehabt hatten und dies auf eigene Kosten haben tauschen lassen.

Huawei Watch 2 2018 – alles bleibt gleich, bis auf die eSIM

Wie es aussieht arbeitet Huawei derzeit an einer neuen Version für die Huawei Watch 2. Allerdings sollte man nicht zu viel erwarten, denn stimmen die Informationen von Evan Blass (und er ist meistens recht zuverlässig), dann wie die 2018er Version der Huawei Watch genau die Vorgänger-Version sein, nur mit einer zusätzlichen eSIM Karten. Über diese könnte man, wenn die deutschen Anbieter es unterstützen, spezielle Datentarife auf die Uhr buchen, so dass diese auch unabhängig von einem Handy bzw. Smartphones ins mobile Netz gehen kann. Ob und mit welchen Anbietern Huawei hier zusammen arbeiten wird, ist aber noch unklar. Insgesamt werden eSIM Angebote derzeit ohnehin eher widerwillig angeboten und es ist teilweise noch recht komplex, die Tarife auf die Uhr zu buchen.

Blass schreibt zur Huawei Watch 2 2018 im Original:

https://twitter.com/evleaks/status/996015771712131072

Allerdings hatten wie die eSIM bereits für die originale Huawei Watch erwartet und Anfang 2017 dazu geschrieben:

Interessant ist vor allem die Ankündigung, dass die neue Smartwatch wohl über eine eingebaute Simkarte verfügen soll. Diese eSIM System waren Anfang 2016 groß angekündigt worden, im Laufe des Jahres hatte sich in diesem Bereich wenig getan. Die Anzahl der Modelle, die über eine eigene Simkarte verfügen, ist nach wie vor sehr überschaubar. Daher ist es erfreulich, wenn Huawei zumindest bei einigen Varianten der neuen Huawei Watch 2 wieder auf diese Technik setzt. Damit wäre die Uhr auch ohne ein Handy einsetzbar und die vielen smarten Funktionen ließen sich auch ohne Koppelung an WLAN oder ein Smartphone nutzen. Allerdings würde dann für die Uhr wohl auch ein weitere Handyvertrag notwendig werden.

Das hatte sich so nicht bestätigt, daher bleibt offen, wie es in 2018 mit der Huawei Watch 2 aussehen wird. Auf der anderen Seite bräuchte Huawei keine neue Version der Uhr heraus zu bringen, wenn sich auch bei der eSIM nichts ändert. Von daher ist die Hoffnung, dass es doch ein weiteres Modell mit eSIM geben könnte.

Apple Watch Series 2 – kostenloser Akkutausch bei geschwollenen Akkus

Gute Nachrichten für die Besitzer einer Apple Watch Series 2. Die Modelle leiden unter Umständen unter Problemen mit dem Akku, die im schlimmsten Fall dazu führen können, dass sich die Geräte nicht mehr starten lassen und der Akku anschwillt. Hat man noch Garantie auf die Geräte, ist das kein Problem, denn dann ist der Tausch natürlich kostenlos. Nach einem internen Dokument soll Apple die Batterien für die Smartwatches nun aber auch kostenfrei wechseln, wenn die Garantie bereits abgelaufen ist. Das betrifft zumindest die autorisierten Apple-Händler. In dem Schreiben ist ausdrücklich auch Europa erwähnt, man kann also davon ausgehen, dass auch in Deutschland die kostenlose Reparatur angeboten wird.

Bei Macrumors heißt es im Original dazu:

„Apple has determined that under certain conditions, some Apple Watch Series 2 devices may not power on or they may experience an expanded battery,“ wrote Apple, in an internal document distributed to Apple Stores and Apple Authorized Service Providers on Friday and subsequently obtained by MacRumors. Apple will service eligible devices free of charge,“ according to the document, numbered SN4534 in Apple’s internal GSX portal. „Apple will authorize coverage for eligible devices for three years after the original date of purchase.“ 

Tatsächlich schein das Problem mit angeschwollenen Akkus bei der Apple Watch Series 2 nicht so häufig aufzutreten, man findet aber hin und wieder Nutzer, die davon betroffen sind. Daher ist es sehr erfreulich, das Apple an dieser Stelle so kundenfreundlich reagiert und den Austausch auch außerhalb der Garantiezeit kostenlos anbietet. Besser wäre es natürlich, wenn die Qualität der Akkus gleich so hoch wäre, dass es gar keine Schwierigkeiten gibt, aber wenn schon solche Probleme auftreten, dann ist es gut, wenn sie auf diese Weise gelöst werden.

Bei den aktuellen Smartwatch Modellen (Apple Watch Series 3) sind solche Probleme bisher erfreulicherweise nicht bekannt. Hier gibt es derzeit keine Berichte über Akkus, die sich aufblähen.

Apple – 8 Millionen verkaufte Smartwatches im Weihnachtsquartal

Die Apple Watch wird leider nach wie vor bei den offiziellen Zahlen des Unternehmens nicht separat mit ausgewiesen und daher gibt es keine Anagben direkt von Apple, wie gut oder schlecht sich die Modelle verkaufen. Die Analysten von Canalys haben sich allerdings die Smartwatches des Unternehmens genauer angeschaut und kommen zu dem Ergebnis, das Apple hier im letzten Jahr deutlich zugelegt hat. Insgesamt gehen die Experten davon aus, dass allein im 4. Quartal 2017 mehr als 8 Millionen Modelle verkauft wurde und im gesamten Jahren 2017 die Zahl der Smartwatches, die über den Ladentisch gingen bei mehr als 18 Millionen Geräten lag. Damit hätte das Unternehmen mehr als 50 Prozent mehr Modelle als noch 2016 verkauft. Im Original schreiben die Analysten dazu:

Apple Watch shipments beat expectations, topping 18 million in 2017, up by more than 54% on 2016. The Series 3 was the key growth driver, as total shipments of the latest version of Apple’s Watch were just under 9 million, making up nearly half of all shipments in 2017. Apple’s Q4 performance was impressive in itself, as shipments grew by more than 32% over Q4 2016 to 8 million, the highest ever number of shipments in a single quarter, not just for Apple, but for any wearable vendor.

Der Hauptfokus bei den Verkäufen liegt dabei auf der neuen Apple Watch Series 3, die fast die Hälfte der Verkäufe in letzen Jahr ausmacht, obwohl sie erst im September 2017 auf den Markt kam und daher nu wenige Monate im Verkauf war. Die Wachstumsmärkte sind dabei vor allem die USA, Japan und Australien, während gerade in Europa und auch in Deutschland der Absatz nicht ganz so stark ist. Hier fehlt leider noch eine breite Auswahl an Netzbetreibern, von denen die Funktionen der Uhr unterstützt werden. In anderen Ländern haben die Kunden mehr Möglichkeiten zu wählen und daher ist die Smartwatch auch weiter verbreitet.

Sollten sich die Verkäufe so weiter entwickeln, könnte die Apple Watch im nächsten Jahr möglicherweise auch separat in den Apple Geschäftszahlen ausgewiesen werden, wenn der Umsatz und Gewinn eine relevante Schwelle übersteigt.

Pebble: Fitbit unterstützt die Smartwatches noch bis Juni 2018

Fitbit hatte das Startup Pebble Ende 2016 übernommen und die erfolgreichen Uhren des Unternehmens in die eigene Produktlinie übernommen. Die Marke gibt es seit dem nicht mehr, stattdessen wird die Technik nun unter der Marke Fitbit angeboten. Im Zuge der Übernahme hatte Fitbit dabei versprochen, die Geräte noch bis Ende 2017 zu unterstützen. Diese Frist ist mittlerweile abgelaufen, allerdings hat das Unternehmen angekündigt, den Zeitraum noch zu verlängern und die Modelle auch in den nächsten 6 Monaten noch zu unterstützen. Die nächste Deadline ist nun der 30. Juni 2018. Danach gibt es keine Garantie mehr, dass die Geräte noch alle Funktionen nutzen können. Fitbit hat dabei bereits angekündigt, das beispielsweise der Support für Mails und SMS unter iOS danach nicht mehr funktionieren wird, auch die Spracherkennung wird deaktiviert. Dazu gibt es keine Update für Apps auf den Geräten mehr und der Appstore wird ebenfalls geschlossen. Die vollständige Liste der Deaktivierungen sieht wie folgt aus:

  • Pebble appstore
  • Pebble forum
  • Voice recognition features
  • SMS and email replies with iOS (Android will keep working)
  • Timeline pins from third-party apps (Calendar pins will keep working)
  • CloudPebble development tool

Im Original schreibt Fitbit dazu:

Pebble users are passionate about their smartwatches. With that in mind, Fitbit is extending its support of the Pebble smartwatch ecosystem for six more months, to June 30, 2018. During this time, we invite the Pebble community to explore how familiar highlights from the Pebble ecosystem are evolving on the Fitbit platform, from apps and clock faces to features and experiences. We’re thrilled to see hundreds of former Pebble developers already building with the Fitbit SDK, and look forward to helping more Pebble devs flex their creativity on a wearables platform that can reach millions of Fitbit users worldwide.

Prinzipiell kann man die Uhren auch nach dem 30. Juni dabei als Smartwatches weiter nutzen, aber eine ganze Reihe von Funktionen sind danach eingeschränkt. Grundlegende Dienste wie Benachrichtigungen und natürlich die Zeit sind aber weiterhin vorhanden.

Insgesamt gesehen hätte Fitbit aber natürlich gerne, dass die Pebble Kunden sich für neue Hardware des Unternehmens entscheiden. Dazu gibt es aktuell eine Sonderaktion. Pebble Kunden bekommen dabei einen Nachlass von 50 Dollar auf die Fitbic Iconic. Damit wäre diese Smartwatch für etwa 300 Dollar zu haben – immer noch deutlich teurer als die meisten Pebble Modelle es waren.

Bundesnetzagentur zieht Spionage-Kinderuhren aus dem Verkehr

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) wird zunehmend aktiver gegen Technik, die gegen Datenschutz-Grundsätze verstößt. Die Behörde hatte erst in diesem Jahr eine Spielzeugpuppe verboten, die Kameras und Mikrofone eingebaut hatte und es den Eltern damit ermöglichte, die Kinder unbemerkt zu überwachen. Nun sind Uhren für Kinder im Fokus. Bei diesen Geräten sind ebenfalls Abhörfunktionen verbaut und die BNetzA ist nach eigenen Angaben bereits gegen einige der Anbieter dieser Uhren im Internet vorgegangen.

Über eine App können Eltern solche Kinderuhren nutzen, um unbemerkt die Umgebung des Kindes abzuhören. Sie sind als unerlaubte Sendeanlage anzusehen„, so Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Nach unseren Ermittlungen werden die Uhren von Eltern zum Beispiel auch zum Abhören von Lehrern im Unterricht genutzt

Das Unternehmen schreibt im Original dazu:

Diese Uhren verfügen über eine SIM-Karte und eine eingeschränkte Telefoniefunktion, die über eine App eingerichtet und gesteuert werden. Eine solche Abhörfunktion wird häufig als „Babyphone“- oder „Monitorfunktion“ bezeichnet. Der App-Besitzer kann bestimmen, dass die Uhr unbemerkt vom Träger und dessen Umgebung eine beliebige Telefonnummer anruft. So wird er in die Lage versetzt, unbemerkt die Gespräche des Uhrenträgers und dessen Umfeld abzuhören. Eine derartige Abhörfunktion ist in Deutschland verboten.

Die Bundesnetzagentur betrachtet diese Uhren als unerlaubte Sendeanlage, die geeignet wäre, das Umfeld der Kinder zu überwachen. Es geht in diesem Fall also nicht nur um Bild- und Tonaufnahmen der Kinder selbst, sondern auch um unerlaubte Tonaufnahmen der gesamten Lebensumgebung der Kinder. Vor allem die Schule scheint hier in den Fokus zu geraten. Die Bundesnetzagentur rät speziell Schulen, verstärkt auf Uhren mit Abhörfunktion bei Schülern zu achten. Sofern Käufer solcher Uhren der Bundesnetzagentur bekannt werden, fordert sie diese auf, die Uhr zu vernichten und einen Nachweis hierüber an die Bundesnetzagentur zu senden. Eltern wird daher geraten, die Uhren eigenständig unschädlich zu machen und Vernichtungsnachweise hierzu aufzubewahren. Die BNetzA bezieht sich bei dieser Vorgehensweise auf den §90 des Telekommunikationsgesetzes, das solche Anlagen verbietet. Im Wortlaut heißt es dort:

(1) Es ist verboten, Sendeanlagen oder sonstige Telekommunikationsanlagen zu besitzen, herzustellen, zu vertreiben, einzuführen oder sonst in den Geltungsbereich dieses Gesetzes zu verbringen, die ihrer Form nach einen anderen Gegenstand vortäuschen oder die mit Gegenständen des täglichen Gebrauchs verkleidet sind und auf Grund dieser Umstände oder auf Grund ihrer Funktionsweise in besonderer Weise geeignet und dazu bestimmt sind, das nicht öffentlich gesprochene Wort eines anderen von diesem unbemerkt abzuhören oder das Bild eines anderen von diesem unbemerkt aufzunehmen.