Bundesnetzagentur zieht Spionage-Kinderuhren aus dem Verkehr

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) wird zunehmend aktiver gegen Technik, die gegen Datenschutz-Grundsätze verstößt. Die Behörde hatte erst in diesem Jahr eine Spielzeugpuppe verboten, die Kameras und Mikrofone eingebaut hatte und es den Eltern damit ermöglichte, die Kinder unbemerkt zu überwachen. Nun sind Uhren für Kinder im Fokus. Bei diesen Geräten sind ebenfalls Abhörfunktionen verbaut und die BNetzA ist nach eigenen Angaben bereits gegen einige der Anbieter dieser Uhren im Internet vorgegangen.

Über eine App können Eltern solche Kinderuhren nutzen, um unbemerkt die Umgebung des Kindes abzuhören. Sie sind als unerlaubte Sendeanlage anzusehen„, so Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Nach unseren Ermittlungen werden die Uhren von Eltern zum Beispiel auch zum Abhören von Lehrern im Unterricht genutzt

Das Unternehmen schreibt im Original dazu:

Diese Uhren verfügen über eine SIM-Karte und eine eingeschränkte Telefoniefunktion, die über eine App eingerichtet und gesteuert werden. Eine solche Abhörfunktion wird häufig als „Babyphone“- oder „Monitorfunktion“ bezeichnet. Der App-Besitzer kann bestimmen, dass die Uhr unbemerkt vom Träger und dessen Umgebung eine beliebige Telefonnummer anruft. So wird er in die Lage versetzt, unbemerkt die Gespräche des Uhrenträgers und dessen Umfeld abzuhören. Eine derartige Abhörfunktion ist in Deutschland verboten.

Die Bundesnetzagentur betrachtet diese Uhren als unerlaubte Sendeanlage, die geeignet wäre, das Umfeld der Kinder zu überwachen. Es geht in diesem Fall also nicht nur um Bild- und Tonaufnahmen der Kinder selbst, sondern auch um unerlaubte Tonaufnahmen der gesamten Lebensumgebung der Kinder. Vor allem die Schule scheint hier in den Fokus zu geraten. Die Bundesnetzagentur rät speziell Schulen, verstärkt auf Uhren mit Abhörfunktion bei Schülern zu achten. Sofern Käufer solcher Uhren der Bundesnetzagentur bekannt werden, fordert sie diese auf, die Uhr zu vernichten und einen Nachweis hierüber an die Bundesnetzagentur zu senden. Eltern wird daher geraten, die Uhren eigenständig unschädlich zu machen und Vernichtungsnachweise hierzu aufzubewahren. Die BNetzA bezieht sich bei dieser Vorgehensweise auf den §90 des Telekommunikationsgesetzes, das solche Anlagen verbietet. Im Wortlaut heißt es dort:

(1) Es ist verboten, Sendeanlagen oder sonstige Telekommunikationsanlagen zu besitzen, herzustellen, zu vertreiben, einzuführen oder sonst in den Geltungsbereich dieses Gesetzes zu verbringen, die ihrer Form nach einen anderen Gegenstand vortäuschen oder die mit Gegenständen des täglichen Gebrauchs verkleidet sind und auf Grund dieser Umstände oder auf Grund ihrer Funktionsweise in besonderer Weise geeignet und dazu bestimmt sind, das nicht öffentlich gesprochene Wort eines anderen von diesem unbemerkt abzuhören oder das Bild eines anderen von diesem unbemerkt aufzunehmen.

Fossil Q Neely und Q Jacqueline – Die bisher kleinsten Hybrid Smartwatches

Fossil Q Neely und Q Jacqueline – Die bisher kleinsten Hybrid Smartwatches – Fossil präsentiert seine bislang kleinsten Smartwatches mit den Modellnamen Q Neely und Q Jacqueline. Speziell sollen sich weibliche Kunden angesprochen fühlen und gleichzeitig smarte Technik mit den traditionellem, klassischem Uhrendesign im Fokus stehen. Das Besondere: die smarten Uhren im 36-mm-Gehäuse müssen nicht aufgeladen werden und verfügen über eine Batterielebensdauer von jeweils bis zu 6 Monaten.

„Mit Technik, Innovation und Design entsprechen unsere Smartwatches endlich dem Wunsch unserer Kunden nach Smartwatches, die so stylisch, komfortabel und zeitlos sind wie analoge Uhren. Unsere neuen, kleineren Hybrid Smartwatches vereinen die Eleganz und Schlichtheit einer traditionellen Uhr mit den beliebtesten Funktionen einer Smartwatch in einem uneingeschränkt tragbaren Design. Wir sind überzeugt davon, dass Hybrid Smartwatches, die nicht aufgeladen werden müssen und eine Batterielebensdauer von bis zu sechs Monaten haben, die Zukunft der Modeuhren sind.“, sagt Steve Evans, EVP Fossil.

Q Neely und Q Jacqueline kombinieren demnach analoges Design mit smarter Konnektivität. Trägerinnen werden beispielsweise mittels Vibrationen und bewegenden Zeigern über ein eintreffende Benachrichtigungen auf ihrem Smartphone informiert. Weiterhin bringen die beiden Smartwatches den Trägerinnen genau das, was von solch einer modernen Uhr erwartet wird: Fitnessziele wie Schrittzahl, Kalorienverbrauch, Schlafdauer und Schlafqualität lassen sich damit ebenfalls verfolgen und zusätzlich bequem die unterschiedlichen Zeitzonen vergleichen. Eine Funktion für Fotos, Musik und ein klassischer Wecker fehlen auch nicht.

Fossil Q App erhält ebenfalls Upgrade

Mit der Einführung der neuen Modelle hat auch die Fossil Q App ein Upgrade erfahren. Die App bietet damit jetzt eine optimierte, noch einfacher zu bedienende Benutzeroberfläche mit einem klaren, ästhetischen Design. Durch einen Drücker über die Fossil Q App lässt sich diese individuell mit den Funktionen belegen, die so auf dem reduzierten Startbildschirm angezeigt werden. So kann per Shortcut beispielsweise die eigene Pendelzeit oder die voraussichtliche Ankunftszeit an einem bestimmten Ort schnell überprüft oder mal schnell die Stoppuhr aktiviert werden. Außerdem bietet das verbesserte Aktivitätstracking dem Nutzer die Möglichkeit, Zielerreichung und Aktivitätsfortschritt über einzigartige Visualisierungen im Zeitverlauf zu verfolgen. Fossil versucht vor allem Innovationen und gleichzeitig Bedürfnisse der Kunden überein zu bringen, so Evans:

„So wie wir versuchen, weiterhin spannende Innovationen zu entwickeln, untersuchen wir gleichzeitig sehr sorgfältig die Bedürfnisse der Kunden, die unsere Smartwatch-App verwenden. Wir lieben zum Beispiel das neue Shortcut zum Anzeigen der Pendelzeit, und wir denken, dass unsere Kunden es auch lieben werden.“

Ab dem 22. Oktober 2017 sind die beiden Hybrid Smartwatches in den Fossil Stores und online auf fossil.com zum Preis für 179 Euro und 199 Euro erhältlich. Beide Uhren bietet zusätzlich unzählige Individualisierungsmöglichkeiten, darunter unterschiedliche Bänder aus Leder, Silikon und Edelstahl zum Wechseln.

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Apple Watch Series 3 – mit eSIM, aber nur bei der Telekom

Apple Watch Series 3 – mit eSIM, aber nur bei der Telekom – Apple hat es geschafft und zwar ist mit der erst kürzlich vorgestellten Apple Watch Series 3 es nun möglich, die Smartwatch ohne gekoppeltes iPhone zu nutzen. Für das Telefonieren, Senden sowie Empfangen von Nachrichten wird kein iPhone mehr gebraucht. Verwirklicht werden konnte der Kundenwunsch, dank einer verbauten eSIM-Karte. Die findet sich in der Version Apple Watch Series 3 (GPS + Cellular) wieder und verfügt über ein UMTS- und LTE-fähiges Mobilfunkmodul. Eine andere Version kommt nur mit Apple Watch Series 3 (GPS) aus. Natürlich gibt es noch mehr Verbesserungen: So bleibt die Apple Smartwatch weiterhin ein ziemlich guter Gesundheits- und Fitnessbegleiter und wartet unter anderen mit verbesserter CPU-Leistung und neuen barometrischen Höhenmesser auf.
„Wir glauben, dass die Erweiterung um Mobilfunk die Art und Weise verändern wird, wie Menschen Apple Watch nutzen und ihnen ein neues Gefühl von Freiheit ermöglicht, da sie mit oder ohne ihr iPhone verbunden bleiben können“, sag Jeff Williams, Chief Operating Officer von Apple. „Kombiniert mit der Leistung von watchOS 4 ist Apple Watch Series 3 das ultimative Gerät für ein gesundes Leben.“

Apple Watch Serie 3  (GPS + Cellular) – Ganz selbständig, aber nur für Telekom-Kunden

Zu den größten Feature der Apple Watch Series 3 zählt ganz klar die größere Unabhängigkeit vom iPhone. Die Umsetzung ist aus Platzgründen und Akkuanspruch nicht einfach, doch die eSIM-Karte – die nur ein Hundertstel der Größe einer herkömmlichen SIM-Karte hat – macht es möglich. Die winzige und fest verbaute eSIM-Karte verfügt über vollständige 4G LTE- und UMTS- Mobilfunkmodule, die nahtlos auf Mobilfunk schalten, wenn das iPhone einmal nicht in der Nähe ist. Zum Verkaufsstart arbeitet Apple übrigens mit der Deutschen Telekom als teilnehmender Netzbetreiber zusammen und an die ist man zu Beginn erst mal gebunden bzw. muss sich hierfür entscheiden, sofern man mit der eSIM-Karte hierzulande telefonieren möchte. Je nach Tarif wird die eSIM-Karte bei der Telekom als MultSIM-Karte (mtl. 4,95 Euro) abgerechnet. Zumindest soll die Uhr die gleiche Mobilnummer wie das iPhone haben.

Apple Watch Serie 3 – leistungsstarke neue Verbesserungen für Gesundheit und Fitness

Wer aber auf die LTE- und UMTS-Anbindung verzichten kann für den steht auch die Variante Apple Watch Series 3 (GPS) zur Auswahl. Einziger großer Unterschied ist hier der fehlende rote Punkt an der Digital Crown. Ansonsten ist die Apple Watch 3 wieder ein ziemlich guter Gesundheits- und Fitnessbegleiter. Diesmal ist auch ein Barometer zur Höhenmessung verbaut und mithilfe des neuen watchOS 4 stehen weitere Neuerungen an, wie Smart Acitivity Coaching, Workout App, neue Funktionen für Schwimmer und ein Sync-Kit.

Zusätzlich kommt Unterhaltung obendrauf: Apple Music wird direkt auf die Uhr gestreamt und auch Airpods können sich direkt mit der neuen Apple Smartwatch verbinden. Auch der smarte Sprach-Assistent Siri ist mit dabei, um die Bedienung zu vereinfachen.

Das alles verbraucht natürlich viel mehr Leistung. Performance liefert der von Apple entwickelte S3-Prozessor, der Apps deutlich schneller reagieren lässt. Zudem kommt einer neuer Chip „W2“ zum Einsatz, der um rund 70 Prozent schneller sein soll als der Vorgänger W1. Damit soll 85 Prozent mehr Leistung und dazu, mehr Akkulaufzeit bereitstehen.

Preise, Farben und Verfügbarkeit

Ab dem 22. September ist die Apple Watch Series 3 hierzulande erhältlich und zunächst nur bei der Telekom, falls die Version mit eSIM-Karte gewünscht ist. Für die beiden Versionen beginnt der Preis für die Apple Watch Series 3 (GPS + Cellular) ab 449 Euro und für die Apple Watch Series 3 (GPS) ab 369 Euro. Zusätzlich zu Silber oder Space Grau Aluminium, gibt es Apple Watch Series 3 jetzt auch in Gold Aluminium sowie mit Edelstahlgehäusen in Silber oder Space Black, die mit einer Auswahl an neuen Armband-Farben und -Stilen kombiniert werden können.

Apple Watch Series 3 – keine Änderung beim Design

Die Apple Smartwatches stehen immer etwas im Schatten der Smartphones, aber wenn die bisherigen Gerüchte zutreffen, wird das Unternehmen zur Keynote am 12. September neben dem neuen iPhone auch die 3. Version der Apple Watch vorstellen.

In der neuen iOS 11 GM Firmware sind bereits viele Details zur neuen Uhr enthalten und bei 9to5mac hat man die Neuerungen (und auch das was gleich bleibt) in einem kleinen Video zusammen gefasst. Dabei setzt Apple auf das Design und die Abmessungen, die man bereits von den Vorgänger-Versionen kennt. Wer also auf einen neuen Style gehofft hat, dürfte enttäuscht werden. Die Apple Watch Series 3 unterscheidet sich daher äußerlich vor allem durch den roten Punkt auf dem Drehbutton. Dieser wird in der neuen Version anzeigen, ob die Smartwatch mit dem Internet verbunden ist oder nicht. Natürlich wird man daran auch auf den ersten Blick sehen, dass es sich hier um die neuste Version der Apple Smartwatch handelt.

Bei 9to5mac schreibt man im Original dazu:

Notably, the LTE Apple Watch appears to share a similar form factor as the Apple Watch Series 2, meaning you’ll be able to use the same bands from previous generations. The model demoed in the Apple Watch app is a Space Gray model with a black Sport band. The Digital Crown is accented with an attractive red surface, which would help to easily identify the fact that it sports a new LTE wireless chip inside.

Durch das identische Design hat man den Vorteil, bereits bestehende Armbänder auch weiterhin nutzen zu können. Ein Wechsel auf die neuste Version der Apple Watch wird damit also leichter gemacht, da man nicht auch noch in komplett neues Zubehör investieren muss. Unklar ist bisher aber noch, wie sich die Preisgestaltung bei der 3. Version entwickeln wird. Das dürfte frühestens zur Keynote enthüllt werden.

Video: Apple Watch Series 3

Gear Sport statt Gear 4 – neue Samsung Smartwatch vorgestellt

Die Hoffnungen vieler Fans haben sich leider nicht bewahrheitet: Samsung hat im Vorfeld der IFA 2017 in Berlin zwar eine neue Uhr vorgestellt, es ist aber nicht die Samsung Gear S4 geworden, sondern „nur“ die Gear Sports – eine Fitness-Variante der bisherigen Gear S3. Bei der Technik basiert die Gear Sport dabei in weiten Teilen auf der bereits bekannten Gear S3. Lediglich das Display wurde etwas verkleinert und auch der Akku hat etwas weniger Leistung. Dafür setzt Samsung bei dieser Uhr konsequent auf die Nutzung im Fitnessbereich und hat auch die Verarbeitung und den Schutzlevel auf die Verwendung Outdoor und auch im Wasser angepasst.

Das Unternehmen schreibt dazu:

Designed with military-level durability, it can handle a wide-range of environments. With its sleek, ergonomic form that can be worn in a variety of colorful and easily changeable standard 20mm straps, it is perfect for any occasion so you can effortlessly transition from the gym to a night out with friends. Gear Sport will be available in Blue and Black and also includes Gear foundational functions

Die neue Smartwatch soll dabei Fitnessaktivitäten selbst erkennen können und ist Wasserdicht bis 5atm. Sie verfügt über einen Pulsmesser und einen Dual-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1 GHz. Die Bedienung erfolgt natürlich wieder über die bekannte Lünette von Samsung – ein Drehring auf der Vorderseite, mit dem sich die wichtigsten Funktionen steuern lassen.

Die Uhr unterstützt dabei auch Smasung Connect und damit ist es auch möglich, über die Smartwatch verschiedene andere System zu steuern oder zu kontrollieren. Darüber hinaus unterstützt die Smartwatch auch Samsung Pay – man hat also auch die Möglichkeit, mit der Uhr zu bezahlen.

“At Samsung, we celebrate the everyday athlete – whether you’re going for a light jog, or training for your next triathlon. We have a long history of embracing choice and innovation, and our wearables are designed to help consumers of varying fitness levels meet their goals and aspirations. We want to help remove the stigma that fit can only mean one thing and that fitness trackers are complex and for only the most intense of workouts,” said DJ Koh, President of Mobile Communications Business, Samsung Electronics. “Our new Samsung Gear wearables help consumers ‘go beyond fitness’ and enjoy an active, balanced and fulfilled life in a smart and seamless way.”

Der Preis für die Smartwatch liegt bei 350 Euro und nach den Angaben von Samsung wird man die Modelle ab Ende Oktober 2017 im Handel bekommen können.

Hugo Boss Touch – neue Android Wear Smartwatch vorgestellt

Auf der Baselworld 2017 wurde bereits einige Neuerungen vorgestellt, unter anderem auch eine neue Smartwatch von Hugo Boss unter der Bezeichnung Hugo Boss Touch. Das Unternehmen hatte in Zusammenarbeit mit Movado bereits eine Smartwatch auf den Markt gebracht. Die Hugo Boss Smart Classic wird nun aber durch ein etas teureres Modell ergänzt.

Die neue Hugo Boss Touch setzt dabei auf ein Stahlgehäuse mit schwarzen Finish und es gibt wohl auch eine polierte Variante. Dazu gibt es verschiedene Armbänder und nach den ersten Angaben auch 5 speziell designte Watchfaces für die Uhr. Bei der Software setzt die Uhr auf Android Wear als Betriebssystem und es ist ein NFC Chip mit an Bord. Bei Wearable spekuliert man daher, ob das Modell auch für Android Pay geeignet sein könnte – sicher scheint das aber noch nicht zu sein.

Sicher ist dagegen, dass die Uhr auf die meisten Fitness Features verzichtet. So gibt es keinen Herzfrequenz-Messer mit an Bord. Hugo Boss setzt hier in erster Linie auf eine klassische Uhr, die weniger als Fitness Tracker geeignet ist und daher beim Sport ohnehin abgenommen werden sollte. Insgesamt wirkt die Uhr trotz der smarten Features an Bord sehr klassisch und scheint sich eher an Nutzer zu richten, die auf stylische Armband-Uhren setzen und weniger auf Technik-Fans. Ganz ohne Fitness-Features kommt die Uhr aber natürlich trotzdem nicht aus. Bei Wearable schreibt man dazu:

On that matter there are five Hugo Boss branded dials to choose from, many sporting business centric complications, displaying your next meeting or calendar entry and putting step counts front and centre. We don’t have any information on micro apps for the Movado or Hugo Boss brands, and we expect it to be a pretty vanilla experience.

Preislich liegt die neue Smartwatch von Hugo Boss über dem aktuellen Exemplar. Der Preis soll bei 395 Dollar liegen, in den deutschen Geschäften wird sie also für um die 400 Euro zu haben sein. Allerdings gibt es bisher leider noch keine Information, wann genau die Uhr in Deutschland zu haben sein wird.

HTC Halfbeak Smartwach – neue Bilder geleakt

Bei HTC hat man bisher noch keine Smartwatch im Angebot, es gibt aber bereits seit längerem Ankündigungen, dass das Unternehmen eine eigene Uhr unter dem Namen Halfbeak auf den Markt bringen will. Bisher hat sich aber trotz der langen Ankündigungszeit wenig getan, daher hatten viele Experten schon daran gezweifelt, dass es diese Uhr wirklich geben wird.

Auf Weibo in China sind nun erste Bilder der Uhr aufgetaucht, die wieder etwas Hoffnung machen, dass dieses Modell doch auf den Markt kommen wird. Man sieht ein runde Smartwach mit Android Wear 5.1.1 als Betriebssystem. Dazu gibt es auf der Rückseite einen Pulsmesser und die Anschlüsse zum Laden. Die gesamten Bilder gibt es auf techtastic.nl.

Vom Design her gibt es dagegen eher wenig zu berichten: die Uhr sieht eher unspektakulär aus und durfte am Handgelenk wohl wenig auffallen.

Unklar ist, wie aktuell diese Bilder sind und ob sie wirklich darauf hin deuten, dass es die Uhr schon bald im Handel geben wird. Es besteht auch die Möglichkeit, dass dies ältere Aufnahmen sind, die bisher nur noch nicht an die Öffentlichkeit gelangt sind und das ein Release-Termin daher noch in weitere Ferne liegt (so er denn überhaupt kommt).

Es fehlen auch noch die wichtigen Angaben zum Preis und der Leistung – man sollte sich also noch nicht zu viele Hoffnungen auf einen Marktstart der HTC Smartwatch machen.

Blocks – die erste modulare Smartwatch jetzt bestellbar

Die von Blocks designte modulare Smartwatch kann bestellt werden. Ab sofort ist es möglich sich die modulare Smartwatch vor zu bestellen. Der Clou an der Uhr: sie ist jederzeit um zusätzliche Funktionen erweiterbar. Eigentlich sollte die Smartwatch bereits im Mai auf dem Markt sein. Gleichzeitig warnte man jedoch schon vor eventuellen Verzögerungen. So rechnet man damit das Gerät ab September diesen Jahres an Kunden verschicken zu können.
Die Idee der modularen Smartwatch

Die Smartwatch folgt einem einfachen Prinzip. Der Hersteller liefert eine einfache Smartwatch mit gängigen Komponenten, anders als bisher kann die Uhr jedoch weiter individualisiert werden. Mittels extra Komponenten können Kunden die Uhr für ihre Bedürfnisse anpassen und zusätzliche Funktionen hinzufügen.

Das Grundgerüst bildet der so genannte „Core“. Dieser beinhaltet einen 1,4 Zoll großen Display, WiFi, Bluetooth, Bewegungssensor, Akku, Mikrophon und andere Grundfunktionen. Betrieben wird der Core über einen Qualcomm Snapdragon 2100 Wear und 512 MB RAM. Die Uhr läuft mit einem eigenem Betriebssystem auf Basis von Anroid 5.0. Demzufolge werden für iOS und Android herstellereigene Apps nötig sein um Benachrichtigungen oder neue Ziffernblätter auf die Uhr zu bekommen. Die Smartwatch ist mit einem 300 mAh starken Akku ausgestattet und soll laut Hersteller gut anderthalb Tage laufen. Wer will kann die Laufzeit mit einem Zusatzakku erhöhen. Pro Zusatzakku verspricht Blocks hier 20 Prozent mehr Laufzeit.

Der Core ist jederzeit um zusätzliche Module erweiterbar, die entsprechende Funktionen mitliefern. Dazu gehören unter anderem ein Modul mit Fingerabdrucksensor und eines mit Mobilfunkmodem um die Smartphone unabhängig vom Smartphone nutzen zu können. Weiterhin gibt es noch ein so genanntes „Abenteuer Modul“ das Temperatur sowie Luftfeuchtigkeit anzeigt und über einen Höhenmesser verfügt. Alle verfügbaren Module lassen sich bisher an den Core oder weitere Module anstecken und fungieren als Armband. Eine umfangreiche Einrichtung scheint also nicht erforderlich. Die Smartwatch folgt somit einem einfachen Baukastenprinzip, welches problemlos jede Erweiterung um zusätzliche Bauteile hinnimmt. Derzeit sind sechs Module bekannt, weitere sollen jedoch folgen.

Für genauere und kompaktere Infos zur Uhr empfiehlt sich ein Blick auf die Internetseite des Herstellers oder ein Erklärungsvideo vom Gründer.

Die erste Braille-Smartwatch für blinde Menschen

Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte sich die Smartwatch als Konzept auf dem Markt etablieren und immer mehr Anbieter veröffentlichen neue Modelle. Eine äußerst interessante Idee wurde von dem südkoreanischen Start-Up dot vorgestellt. Das Unternehmen stellte eine Smartwatch vor, welche sich speziell an erblindete Menschen richtet. In der Uhr ist ein Braille-Bilderschirm integriert. Dieser soll den Menschen helfen, Nachrichten zu empfangen und zu senden und E-Books zu lesen.

Die Braille-Schrift wurde im Jahr 1825 entwickelt. Die Schrift besteht aus Punktmustern, welche durch die Fingerspitze ertastet werden. Erblindete Menschen nutzen die Schriftart um Nachrichten, Texte und Bücher zu lesen.

Das südkoreanische Start-Up möchte blinden Menschen den Zugang zu Informationen erleichtern. Dank des Braille-Bildschirms wird Blinden der Zugang zur mobilen Technik ermöglicht.  Auf dem Display der Smartwatch befinden sich Löcher, aus denen Kunststoff-Stifte heraustreten. Je nach Wort beziehungsweise Buchstabe verändert sich die Kombination. Die Smartwatch kann insgesamt 4 aktive Braille-Zeichen darstellen. Die Geschwindigkeit, in der die Stifte hinter der Oberfläche hervortreten und wieder verschwinden, lässt sich einstellen.

Die Uhr wird durch Bluetooth 4.1 mit dem Smartphone verbunden. Des Weiteren kann mit der Uhr eine Fitnesstracking-Funktion und ein Wecker genutzt werden. Selbstverständlich zeigt die Uhr auch die Zeit an. Die Smartwatch kann sowohl mit iOS- als auch mit Android-Geräten verbunden werden. Das Start-Up verspricht eine Akkulaufzeit von ca. 10 Stunden, was einer normalen Nutzung von rund fünf Tagen entspricht. Erstaunlich ist, dass hierbei die Darstellung von Texten gemeint, nicht die normale Betriebsdauer im passiven Modus.

Die Uhr kann auf der Internetseite von dot vorbestellt werden. Der Neupreis liegt bei 300 Dollar, was umgerechnet ca. 269 Euro entspricht.Vergleichbare Geräte sind für einen Neupreis von 2.000 US-Dollar (1.792 Euro) erhältlich.

Mit der Uhr wird dem Nutzer die Möglichkeit gegeben, E-Books zu lesen. Da das Display jedoch relativ klein ist, weist dot darauf hin, dass dies sehr mühsam ist. Daher hat das Unternehmen bereits mit der Entwicklung eines sogenannten Dot Pad begonnen. Dieses soll im Jahr 2017 auf dem Markt erscheinen.

Stiftung Warentest bescheinigt wenig Mehrwert bei Smartwatches

Stiftung Warentest unterzieht in der Oktober Ausgabe 2015 die kleinen Minicomputer am Handgelenk einem weitläufigen Test.  Sogenannte Smartwatches, auch in der Fachsprache Wearable genannt, stellen sich als neue Generation von Uhren heraus. Sie liefern dabei mehr als nur Zeit, sondern händeln Telefonate, Kurznachrichten, Mails, Termine, zählen Schritte oder messen den Puls und vieles mehr. Doch im Test von Stiftung Warentest stellte sich heraus, dass die Hightech-Uhren bisher noch in den Kinderschuhen stecken oder ohne Anbindung ans Smartphone fast nichts können.

Das hat Stiftung Warentest getestet

Unter die Lupe genommen hat Stiftung Warentest hierzu 12 Smartwatches die im April bis Juni 2015 eingekauft worden. Gemessen wurde die allgemeine Funktion des Displays (Größe, Helligkeit etc.), auch wie Nachrichten sich lesen und beantworten lassen oder gar Telefonate beantwortet werden können. Die Fitnessfunktionen standen dabei genauso im Mittelpunkt, wie die Handysteuerung über die Uhr. Auch die Handhabung der Uhr war dabei ausschlaggebend für die Bewertung, wie auch der Akku, Stabilität und Vielseitigkeit bis hin zum Datensendungsverhalten der schlauen Uhren.

Smartwatches bisher nur Handlanger fürs Handy

Im Test von Siftung Warentest erreichten die besten Smartwachtes nur eine befriedigende Bewertung. Dabei schnitten die Modelle von Apple mit der Apple Watch und seiner Sportvariante noch am besten ab, doch auch nur weil sie spürbar besser funktionierten als andere Uhren. Apple lässt sich diesen guten Qualitätsvorteil auch gut bezahlen und zwar mit rund 450 bis 700 Euro und das obwohl außer Nachrichten empfangen, etwas Fitness und nette Technikfunktionen die Uhren relativ wenig können und deshalb kein Handyersatz sind.

Viele Uhren entfalten ihre Funktionen außerdem nur in Verbindung mit dem Smartphone in dem sie sich über Bluetooth drahtlos verbinden und so Daten austauschen. Doch dafür muss zuvor eine passende App auf dem Handy installiert werden. Selbst die Samsung-Smartwatch Gear s (325 Euro) braucht trotz eigener SIM-Karte und weitgehender Selbstständigkeit zum Einrichten ein Samsung Smartphone. Wer als Multimedia-Fan hingegen in die Technik reinschnuppern möchte, der kann mit 140 Euro mit der Alcatel Onetouch Watch einsteigen. Diese schnitt jedoch auch nur mit mangelhaftem Ergebnis ab, da die Verbindung zum Handy sehr instabil war. Günstiger und dennoch mit befriedigender Leistung, direkt nach den Apple Watches, schnitt im Test die Smartwatches von LG Watch R (227 Euro) auf Android-Basis ab.

Einige Mängel und Funktionen der Smartwatches

Im Test fiel auf, dass die Bedienung der Uhren wenig intuitiv ist und den meisten Uhren nur Kurzanleitungen beliegen. Die Uhren lassen sich zudem recht unterschiedlich bedienen. Apple Watches verfügen über einen guten Touchscreen und eine drehbare Krone, die Samsung Gears s wird hingegen nur über ein berührungsempfindliches Display gesteuert. Andere Uhren lassen sich nur durch Tasten bedienen. Die Kommunikation ist bei den meisten Uhren auch eher träge. Richtig Telefonieren kann man nur mit den Uhren von Apple oder Samsung. Andere Uhren melden Anrufe nur. Nachrichten lassen sich auf der Smartwatch Samsung Gear S am besten lesen, durch ihren großen Display. Außerdem lässt sich bei den meisten Uhren nur eingeschränkt auf Nachrichten antworten. Viele haben hierfür nur vorgefertigte Texte und keine eigene Tastatur. Bei den Akkulaufzeiten sieht es insgesamt bei den Smartwatches eher mau aus. Je nach Nutzungsverhalten ist der Akku daher schnell leer.

Fazit von Stiftung Warentest: Smartwatches sind noch nicht massentauglich und oft meist teuer mit wenig Mehrwert. Im Grunde sind die schlauen Uhren bisher nur externe Monitor für Smartphones. Für Technik-Fans aber durchaus interessant. Das kann man natürlich auch ganz anders sehen.