SMS-Mitteilungszentrale – welche Nummer benötigt man bei welchem Anbieter?

SMS-Mitteilungszentrale – welche Nummer benötigt man? Die Bedeutung von SMS hat seit WhatsApp zwar etwas nachgelassen, nichtsdestotrotz wird die Funktion weiterhin genutzt. Bei Tarifen mit einer gewissen Anzahl Inklusiv-SMS behält man meist die gesendeten SMS pro Abrechnungszeitraum im Auge. Sobald die Inklusiv-SMS aufgebraucht sind entstehen – bei weiteren SMS – allerdings Kosten. Bei einer SMS-Flat achtet man gewöhnlich nicht darauf, aufgrund der Tatsache das diese unbegrenzt sind. In beiden Fällen muss jedoch die richtige Nummer der SMS-Mitteilungszentrale im Handy hinterlegt sein, ansonsten werden beispielsweise SMS trotz SMS-Flat berechnet oder gar nicht erst versandt.

Das passiert durchaus oft, beispielsweise schreibt ein Kunde von Vodafone im Forum:

… Hallo, ich habe seit wenigen Tagen einen neuen Vertrag bei Vodafone (mit dem Iphone 8 ). Leider ist es mir nicht möglich SMS zu versenden. Das Empfangen von SMS klappt und auch Telefonieren sowie Internetempfang funktionieren tadelos. Ich habe schon die jeweiligen Codes zum Aktivieren der Nachrichtenzentrale ausprobiert – ohne Erfolg. Auch An- und Ausschalten hat nichts gebracht. Beim Kundenservice konnte mir leider auch nicht wirklich geholfen werden. Daher wende ich mich nun an dieses Forum, da ich bereits gesehen habe, dass hier das Problem behoben werden konnte. …

Und auch bei O2 gibt es diese Probleme. Im Forum heißt es dazu:

… hallo kann keine sms mehr senden seit dem mein handy leer war und ausgegangen ist schreibt dann service nr.fehlt oder senden fehlgeschlagen kann mir da jemand weiter helfen. …

Im Internet findet man im Übrigen unterschiedliche Bezeichnungen dafür. In der einfachste Form wird dieses System SMS Zentrale genannt, man findet aber auch die englische Bezeichnung SMS Service Center (SMSC). Welche Bezeichnung verwendet wird, macht aber an sich keinen Unterschied, es ist immer die gleiche Technik gemeint.

Wie funktioniert die SMS-Zentrale? 

Die SMS-Zentrale oder die englische Bezeichnung „Short Message Service Centre“ (kurz: SMSC), ist für die Speicherung, Weiterleitung und Auslieferung von Nachrichten zuständig. Dabei wird unter anderem geprüft welche Tarifoptionen der Sender gebucht hat. Darüber hinaus wird festgestellt, ob die SIM-Karte aktiv ist und bei welchem Betreiber der Empfänger zu finden ist. Anschließend sendet das SMSC die ankommende SMS zum richtigen Netzbetreiber, dieser liefert diese dann zum Empfänger. Die SMS-Zentrale ist somit immer an den eigenen Mobilfunkanbieter gebunden. Infolgedessen unterscheiden sich die entsprechenden Nummern. Bei vertragsgebundenen Handys sind die Nummer meist voreingestellt. Bei Handys die ohne Vertrag gekauft wurden muss die jeweilige Nummer – je nach dem für welchen Anbieter man sich entschieden hat – selbst eingestellt werden. Mittlerweile gibt es aber auch in dieser Hinsicht Verbeserungen. In der Regel wird die richtige Nummer der SMS Zentrale automatisch per OTA-SMS hinterlegt, wenn man die Simkarte das erste Mal in einem Gerät einsetzt. Die manuelle Eingabe ist also derzeit kaum noch notwendig.

Diese Zentralnummern sind aber wirklich nur notwendig, wenn man SMS verschicken will. Für die Kommunikation über Messengerdienste werden sie beispielsweise nicht benötigt, hier sind eher die APN Internet-Einstellungen wichtig. Daher sollte man bei Problemen, die nur nur die SMS betreffen auch noch einige anderen Punkte prüfen: Sim ohne Netz und Empfang | Sim kann nicht erkannt werden | Handy ohne mobiles Internet

Welche SMS-Zentralnummer benötigt man?

Es gibt zwar nur drei Netzbetreiber in Deutschland, dennoch ist die Anzahl der SMS-Zentralnummer aufgrund verschiedener Provider viel höher. Nachfolgend ist der Großteil der Nummern aufgelistet.

Kurzmitteilungsnummern bei Telekom

T-Mobile (Direktkunden)+49 171 076 0000
Cellway+49 171 076 0315
Debitel+49 171 076 0333
Drillisch+49 171 076 0000
MobilCom+49 171 076 0315
Talkline+49 171 076 0345
The Phone House+49 171 076 0374
Victorvox+49 171 076 0322

Kurzmitteilungsnummern bei Vodafone

Vodafone Message (nur netzintern)+49 172 227 0000
Vodafone MessagePlus+49 172 227 0333
Cellway+49 172 227 0880
Debitel+49 172 227 0111
MobilCom+49 172 227 0880
Talkline+49 172 227 0258
The Phone House+49 172 227 0222
Victorvox+49 172 227 0104

Kurzmitteilungsnummern bei O2

o2 (Laufzeitverträge)+49 176 000 0443
o2 Loop (Prepaid)+49 176 000 0433
o2 Genion+49 176 000 0443
o2 On+49 176 000 0443
Debitel+49 176 000 0461

Kurzmitteilungsnummern bei E-Plus (mittlerweile nicht mehr aktiv)

e-plus (Direktkunden)+49 177 061 0000
Cellway+49 177 061 0000
Debitel+49 177 060 2100
MobilCom+49 177 061 0000
Talkline+49 177 060 0000
The Phone House+49 177 061 0000
Victorvox+49 177 061 0000

Durch die Fusion mit O2 gibt es an sich keine Eplus Tarife mehr auf dem Markt, daher sollte man in dem Fall die Nummern von O2 verwenden. Bei Problemen mit der SMS Zentrale ist inzwischen auch der O2 Support zuständig.

Kurzmitteilungsnummern bei Discountern

1und1+49 172 227 0333
ALDI-TALK+49 177 061 0000
Alice Mobile+49 176 000 0443
blau.de+49 177 061 0000
BILDmobil+49 172 227 0333
Congstar+49 171 076 0000
Callmobile+49 171 076 0000
EDEKAmobil+49 172 227 0333
fastsim+49 171 076 0000
FONIC+49 176 000 0443
klarmobil+49 171 076 0000
klarmobil (0176)+49 176 000 0443
maXXim+49 171 076 0000
MobileWorld+49 177 002 0033
MoobiCent+49 172 227 0333
MoobiAir+49 171 076 0000
mp3.de mobile+49 177 002 0070
N24+49 172 227 0333
ProSieben+49 172 227 0333
SIMply-Tel+49 171 076 0322
simyo+49 177 061 0000
solomo+49 157 001 00100
Sunsim+49 157 001 00100
surfklar+49 171 076 0000
TchiboMobil+49 176 000 0443
vistream+49 157 001 00100

Wer den Überblick verloren hat, kann mit „Strg+F“  auf dieser Seite seinen eigenen Anbieter nebst Nummer herausfiltern. Ansonsten steht die entsprechende Nummer auf den Tarifdetails, jedoch oftmals im Kleingedruckten bei den Fußnoten.

Zusammenfassung

Wie anfangs bereits erwähnt ist die richtige SMS-Zentralnummer auch bei SMS-Flats notwendig. Diesbezüglich ist es ratsam die Rechnungen genau zu betrachten, zumal man eine Rechnungsprüfungspflicht hat: Wem also erst nach einigen Monaten auffällt  das fälschlicherweise doch SMS berechnet wurden, kann sehr wahrscheinlich nicht mehr auf Kulanz seitens des Anbieters setzen. Die Einstellung der Nummer am Handy variiert je nach Hersteller, häufig ist die Option bei den Einstellungen der Textnachrichten zu finden, unter Punkten wie „SMS-Mitteilungszentrale“, „SMS-Zentrale“, „SMS-Zentralnummer“ oder „Service Center“. Manchmal ist die Einstellung jedoch nur mit GSM-Codes möglich. Es empfiehlt sich diesbezüglich die Bedienungsanleitung zu bemühen oder man recherchiert im Internet. Des Weiteren hilft der entsprechende Kundenservice oder die Mitarbeiter im Shop vor Ort weiter.

Video: Die SMS Zentrale beim iPhone

Was ist zu beachten? - Mitteilungszentrale - HowTo: iPhone #01

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Bundesgerichtshof: Gebühren für die smsTAN könnten kippen

Bei vielen Banken werden TAN zur Bestätigung von Transaktionen per SMS verschickt und dann von den Banken auch entsprechend abgerechnet. Jede TAN, die per SMS verschickt wird, kostet dann beispielsweise 10 Cent.

Die Verbraucherzentrale war gegen diese Praxis vorgegangen und hatte sie abgemahnt. Mittlerweile liegt der Prozess vor dem BGH und die Richter sahen im vorliegenden Fall tatsächlich ein Problem bei der Abrechnung der smsTAN.

Der Bundesgerichtshof schreibt dabei in seiner Mitteilung zum Urteil zu den Hintergründen:

Die Klausel ist aufgrund ihres einschränkungslosen Wortlauts („Jede smsTAN…“) so auszulegen, dass sie ein Entgelt in Höhe von 0,10 € für jede TAN vorsieht, die per SMS an den Kunden versendet wird, ohne dass es darauf ankommt, ob diese im Zusammenhang mit der Erteilung eines Zahlungsauftrages eingesetzt wird. Die Beklagte beansprucht danach etwa für jede TAN ein Entgelt, die zwar per SMS an den Kunden übersendet, von ihm aber z. B. auf Grund eines begründeten „Phishing“-Verdachts oder wegen der Überschreitung ihrer zeitlichen Geltungsdauer nicht verwendet wird. Ferner fällt nach der Klausel ein Entgelt auch dann an, wenn die TAN zwar zur Erteilung eines Zahlungsauftrags eingesetzt werden soll, dieser aber der Beklagten wegen einer technischen Fehlfunktion gar nicht zugeht.

Tatsächlich ist dieses Urteil aber noch nicht das Aus für die Gebühren für smsTAN. Der BGH hat lediglich eine allgemeine und sehr weit gefasste Gebührenformulierung beanstandet. Der AGB Hinweis: „Jede smsTAN kostet 0,10 € (unabhängig vom Kontomodell)“ war den Richtern zu allgemein und muss daher neu gefasst werden. Ob eine solche Neufassung dann inhaltlich Bestand hat, müsste dann in einem weiteren Verfahren geklärt werden. Gebühren, die aufgrund dieses Passus erhoben wurden, sind aber nicht zulässig.

In den Vorinstanzen hatten die Richter dies noch anders gesehen und müssen nun prüfen, ob im vorliegenden Fall diese Formulierung tatsächlich so angewandt wurde. In diesen Fällen könnten betroffene Kunden tatsächlich mit einer Rückerstattung von smsTAN Gebühren rechnen.

Messenger hängen die SMS ab

Der Digitalverband Bitkom hat die deutschen Nutzer befragen lassen und ermittelt, wie beliebt und häufig genutzt Messenger-Dienste wie WhatsApp und Co mittlerweile sind. Insgesamt wurde dabei 1023 Internet-Nutzer ab einem Alter von 14 Jahren befragt. Dabei hat sich gezeigt, dass 82 Prozent der 14- bis 29-jährigen Internetnutzer und 81 Prozent der 30- bis 49-jährigen diese Kurznachrichten-Dienste verwenden. Auch bei den älteren Nutzern liegen die Zahlen noch sehr hoch. Unter den 50- bis 64-Jährigen sind es 59 Prozent und selbst in der Generation 65-Plus sind es immer noch 28 Prozent, die einen solchen Dienst verwenden.

„Kurznachrichtendienste ermöglichen eine schnelle, unkomplizierte und preiswerte Kommunikation“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Neben Textnachrichten können die Nutzer Fotos und Videos versenden, Sprachnachrichten übertragen oder telefonieren. Zudem verbessern Messenger die Übersichtlichkeit: Anders als bei E-Mails können sich Nutzer für Gespräche in Gruppen zusammenfinden. Rohleder: „Messenger entwickeln sich zu Multifunktionsdiensten. Damit haben sie die gute alte SMS bereits weitgehend ersetzt.“ Im Jahr 2015 ist die Zahl der versendeten SMS in Deutschland um 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 16,6 Milliarden gesunken. Im Rekordjahr 2012 waren es fast 60 Milliarden SMS.

Das Ranking unter den Diensten selbst ist dabei klar: WhatsApp führt mit großem Abstand:

  • WhatsApp 63 Prozent
  • Skype 16 Prozent
  • Facebook Messenger 13 Prozent
  • iMessage 9 Prozent
  • Handgouts 5 Prozent
  • Snapchat 2 Prozent

Andere Dienste wie Threema, Line, Telegram oder Signal liegen bei unter einem Prozent und können sich bisher gegen die Konkurrenz nicht nicht wirklich durchsetzen.

Quelle: Bitkom

Carsharing-Dienst Car2Go – Warnung vor betrügerischer Phishing-SMS

Einige deutsche Kunden des Carsharing-Anbieters Car2Go dürften sich vielleicht in den vergangenen Tagen über eine SMS gewundert haben, die Car2Go als Absender genannt hatte. In der SMS war ein Link enthalten der auf eine Webseite weiterleitete und die Kunden laut car2go aufforderte, Scans von Personalausweis und Führerschein hochzuladen. Bei der SMS handelte es sich aber eindeutig um einen Betrugsversuch.

Bereits am Montag reagierte car2go auf die betrügerischen SMS und schickte allen deutschen Kunden selbst eine Nachricht, um zu warnen:

Phishing-SMS von „Car2Go“ bekommen? Nicht reagieren! Die echte car2go ist nicht Absender und hat mit der verlinkten Webseite nichts zu tun. Wir prüfen den Vorfall!

Kunden die allein nur den Link geöffnet haben, soll aber allein noch kein Schaden entstanden sein, so versichert Daimler. Zudem empfiehlt Car2Go Kunden, die eine Phishing-SMS erhalten haben, ihr Passwort umgehend zu ändern.

Kunden die jedoch der Aufforderung der SMS gefolgt sind und Scans von Personalausweis und Führerschein hochgeladen haben, sollen sich bitte umgehend mit dem Kundenservice von Car2Go in Verbindung setzen. Diese Fälle würden dann gesammelt, um dann Strafanzeige zu stellen.

Doch wie konnte es überhaupt zur Phishing-SMS kommen?

Ganz einfach: Unbekannte haben es irgendwie geschafft Namen und Telefonnummern von car2go-Kunden zu erbeuten, um anschließend clevere Phishing-Nachrichten zu versenden. Mittlerweile ist auch das Ausmaß der Betrugs-SMS bekannt geworden, so seien laut der Daimler-Sprecherin „nach jetzigem Kenntnisstand wahrscheinlich mehrere Hundert Kunden betroffen“. Daimler arbeitet weiter an der Aufklärung: „Man sei mit Hochdruck dabei, die Sachlage aufzuklären“.

Außerdem sind derzeit laut Verbraucherzentrale besonders viele Phishing-Mails im Umlauf. Betroffen waren zuletzt auch Amazon, Paypal und Mastercard.

Speicherung von SMS Inhalten – Telekom und O2 widersprechen … ein wenig

Speicherung von SMS Inhalten – Telekom und O2 widersprechen … ein wenig – Die Enthüllungen des AK Vorratsdatenspeicherung zur Erfassung von SMS Inhalten durch die Telekom, Vodafone und O2 sorgt weiter für Wirbel. Zwei der drei angesprochenen Unternehmen (die Telekom und O2) haben den Vorwürfen zur massenhaften Speicherung von SMS Inhalten mittlerweile widersprochen – allerdings sich damit eher noch weiter in Bedrängnis gebracht, denn das Dementi war gleichzeitig eine Bestätigung für die illegale Praxis der Speicherung vom Inhalten von SMS.

O2 speichert zur Störungssicheurng ohne Rechtsgrundlage

Auf Heise haben sich die Unternehmen mittlerweile geäußert und O2 hat zugegeben, zur Störungssuche die SMS ungefiltert zu speichern und damit auch die Inhalte zu erfassen. Man beruft sich dabei auf §100 TKG in dem es heißt:

Soweit erforderlich, darf der Diensteanbieter die Bestandsdaten und Verkehrsdaten der Teilnehmer und Nutzer erheben und verwenden, um Störungen oder Fehler an Telekommunikationsanlagen zu erkennen, einzugrenzen oder zu beseitigen.

Das ist soweit durchaus interessant, denn die Inhalte der SMS sind aber weder Bestandsdaten noch Verkehsdaten sondern eben Inhalte. Eventuell war die Rechtsabteilung bei den Aussagen gerade außer Haus. Für die  Speicherung von Inhalten gibt es auch in diesem Paragraphen keine Ausnahme. Zu diesem Ergebnis kommt auch die Datenschutzbeauftragte des Bundes in ihrer Prüfung. Im Schreiben heißt es:

Für Zwecke des § 100 Abe. 1 TKG werden bei Te!efonica GmbH & Co KG die lnhalte von SMS ohne Rechtsgrundlage gespeichert.

Fehlerhafte Angaben bei der Telekom-Auskunft?

Die Telekom erklärt gegenüber Heise, die Inhalte von SMS nur bei nicht erfolgten Zustellversuchen zu speichern und auch das nur für maimal 2 Tage. Diese Ausrede hatte das Unternehmen auch bereits bei der Prüfung durch die Datenschutzbeauftragte versucht, musste dann aber korrigieren:

Nach Rücksprache hat uns die Fachabteilung mitgeteilt, dass entgegen unserer Aussage von zuletzt, eine Trennung der Verkehrsdatenanteile und der Inhaltsanteile nicht stattfindet. Daher werden die kompletten SMS bis zum Ablauf der Speicherfrist von 7 Tagen aufbewahrt.

Warum man jetzt die alte Geschichte von der Trennen von Inhalten und Metadaten wieder heraus holt bleibt unklar. Eventeull hätte man auch vor dem Interview bei heise nochmal mit der Technik Rücksprach halten sollen.

Den gesamte Schriftverkehr mit den Providern gibt es hier online.

Prinzipiell muss ein Kunden also davon ausgehen, dass sein SMS Inhalte rechtswidrig gespeichert werden, denn man sieht von außen nicht ob O2 gerade für Störungssicherungs-Zwecke die Kommunikation mitschneidet oder ob der Gegenüber die SMS auch empfängt oder sie bei der Telekom für eine Woche zwischen gespeichert wird. Bleibt zu hoffen, das die Datenschutzbeauftrage des Bundes hier konsequent bleibt und diese Fälle weiter verfolgt.

Nexus 7 3G: SMS versenden und empfangen

Google hat vor etwas mehr als einer Woche das beliebte Nexus 7 mit einem 3G-Modul ausgestattet und hat somit den größten Kritikpunkt des Tablets ausgemerzt. Das 299 Euro teure Gerät war schon nach kurzer ausverkauft, wird aber sicher in den kommenden Wochen wieder zur Verfügung stehen. Dem mobilen Surfen und Nutzen von Apps steht also nichts mehr im Wege und mit Hilfe einer kleinen App kann die Funktionalität sogar noch erweitert werden.

Von Haus aus kann das Gerät leider nicht mit einer Telefon- oder SMS-Funktion auftrumpfen, jedoch steht nun seit kurzer Zeit eine passende App für das Versenden von SMS im Google Play Store bereit. Mit der App GO SMS Pro können auf dem Gerät selbst ohne Root Nachrichten gesendet und auch empfangen werden. Dabei wird natürlich die Nummer der verwendeten SIM-Karte benutzt, durch die dann auch entsprechende Kosten bei fehlender SMS-Flat entstehen. Ansonsten können aber auch Besitzer, die ihr Gerät gerootet haben, einfach die offizielle SMS-App von Android auf das Gerät packen.

via mobiFlip

WhatsApp Messenger für das iPhone zur Zeit kostenlos

Ideal zur Weihnachtszeit bieten die Entwickler ihren SMS- und MMS-Ersatz vorübergehend kostenlos im App Store zur Verfügung. Die letzte Aktion von dem WhatsApp Messenger liegt bereits mehrere Monate in der Vergangenheit und obwohl der alternative SMS-Dienst größter Popularität verfügt, konnte sich die App in den Charts nicht weiter oben halten. Aus diesem Grund und natürlich passend zu den kommenden Feiertagen kann der Nachrichtendienst zum Gratis-Tarif heruntergeladen werden.

Mit Hilfe dieser Anwendung könnt ihr Nachrichten sowie digitale Medien über das mobile Internet an Freunde verschicken. Dabei entstehen keine SMS- oder MMS-Kosten, sondern nur das mobile Datenvolumen wird verbraucht. Natürlich müssen die Empfänger auch die Applikation auf ihrer mobilen Plattform installiert haben. Mittlerweile unterstützt der WhatsApp Messenger die gängigsten Betriebssysteme und kann auf iOS, Android, Blackberry und Symbian verwendet werden.

Normalerweise kostet der WhatsApp Messenger 79 Cent, daher ist der Ersparnis nicht gerade gewaltig, dennoch haben bestimmt einige Anwender gezögert sich die App zu kaufen. Daher solltet ihr möglichst schnell zu schlagen, um eines der meistgenutzten Applikationen euer eigen nennen zu können.

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