OnePlus 8 übernimmt die Führung beim Geekbench Leistungstest

OnePlus 8 übernimmt die Führung beim Geekbench Leistungstest – OnePlus legt traditionell immer viel Wert auf die Performance der eigenen Smartphones und auch beim aktuellen OnePlus 8 scheint man wieder viel richtig gemacht zu haben, denn die Geräte liegen im Geekbench Benchmark auf dem ersten Platz und verdrängen damit die Smartphones der Galaxy S20 Reihe. Die OnePlus 8 Reihe erreicht dabei um die 900 Punkte im Single Core Test und um die 3300 Punkte beim Multi-Core Test. Interessanterweise sind die Pro-Modelle dabei unwesentlich langsamer als die normalen OnePlus 8.

Die Geekbench Single Core Charts

Der Abstand zu den Galaxy S20 Modellen fällt dabei trotz des gleichen Prozessors sehr deutlich aus und liegt bei um die 50 Punkte. Die Exynos-Modelle der S20 Reihe sind sogar noch etwas weiter entfernt und liegen etwa 100 Punkte hinter den OnePlus 8 Modellen (was aber zu erwarten war). Im letzten Jahr sah das noch etwas anders aus. Die OnePlus 7 Modelle lagen in 2019 einige Punkte hinter der Galaxy S10 Serie. In diesem Jahr hat OnePlus also bei der Optimierung der OnePlus 8 nochmal nachgearbeitet und das macht sich in den besseren Resultaten bemerkbar.

Die aktuellen Huawei Modelle sind bisher noch nicht in den Charts mit zu finden. Allerdings nutzt die Mate 30 Serie bereits den Prozessor, den man beispielsweise auch im Huawei P40 findet und daher werden an der Stelle keine Spitzenwerte zu erwarten sein – das OnePlus 8 dürfte also durch die Huawei P40 Serie wenig zu befürchten haben.

Die Geekbench Multi-Core Charts

Für den praktischen Einsatz dürften die Unterschiede aber weniger eine Rolle spielen, da nur die wenigsten Nutzer wirklich an die Leistungsgrenzen der eigenen Smartphones gehen.

Für die kommenden Topmodelle arbeiten sowohl Samsung als auch Qualcomm an überarbeiteten Versionen ihre Top-Prozessoren und daher könnten die neuen Modelle im Herbst nochmal mehr Speed bieten und damit auch bessere Werte im Benchmark erzielen. Wie genau sich das in den Resultaten der Tests niederschlagen wird, muss sich aber erst noch zeigen.

Speedtest: Wie schnell ist die eigene Verbindung?

Speedtest: Wie schnell ist die eigene Verbindung – Die Anbieter von mobilen und stationären Inter-Zugängen und auch Handytarifen versprechen immer viel wenn es um die Geschwindigkeit der Datenverbindungen geht, aber in der Realität liegen die Geschwindigkeiten dann oft deutlich unter den versprochenen Werten. Mit dem Speedtest hier kann man kostenlos und schnell nachmessen, wie viel Speed die eigene Verbindung tatsächlich bietet. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man dem eigenen Anbieter-Test nicht vertraut und einen weitere Test machen möchte, um die Werte objektiv zu prüfen.

Speedtest: Wie schnell ist die eigene Verbindung?

Der Speedtest dauert in der Regel nur wenige Sekunden (20 bis 20 Sekunden) und verbraucht im Vergleich zu anderen Tests wenig Datenvolumen. Er ist also auch für den mobilen Einsatz geeignet, wenn man nur eine kleine Datenflat hat. Allerdings benötigen auch wir für die Messung der Geschwindigkeit der Internetverbindung ein gewisses Datenvolumen – ganz ohne Datenübertragung kommt also auch dieser Speedtest nicht aus.



Was tun wenn die Verbindung zu langsam ist?

Sollte sich beim Speedtest heraus stellen, dass man langsamer surft als vermutet, ist das nicht immer eine Vertragsverletzung und vor allem im mobilen Bereich (beim Surfen mit Handy, Smartphone oder Tablet) liegen die Geschwindigkeiten in der Praxis oft deutlich unter den maximalen Angaben. Bei Vodafone heißt es beispielsweise zum Speed im Kleingedruckten:

4G|LTE Max: Durchschnitt laut Connect Test-Ausgabe 1/2018: 44,53 Mbit/s im Download und 18,83 Mbit/s im Upload in Stadtgebieten (Walktest). Mit Ihrem Tarif profitieren Sie immer von der für Sie maximal verfügbaren Geschwindigkeit beim Surfen. Ihre individuelle Bandbreite hängt unter anderem von Ihrem Standort und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in Ihrer Funkzelle ab. Ihr eingesetztes Gerät muss außerdem die technischen Voraussetzungen haben, diese Bandbreiten zu unterstützen. 4G|LTE mit einer Geschwindigkeit von bis zu 500 Mbit/s im Download und bis zu 100 Mbit/s im Upload steht derzeit in über 40 Städten, eine Upload-Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s sogar in über 450 Städten zur Verfügung. (Stand April 2018).

Konkret bietet Vodafone derzeit in den deutschen Mobilfunk-Netzen derzeit maximale Geschwindigkeiten von bis zu 500MBit/s. In der Praxis erreicht man aber nur 44,53Mbit/s im Durchschnitt. Man surft also nur etwa einem Zehntel des maximalen Speeds. Das ist allerdings kein Problem, das nur Vodafone hätte, sondern bei den anderen Netzbetreibern (Telekom und O2) ist dies ebenso.

Der Grund dafür liegt im Mobilfunk-Netz. Dieses bietet je nach Region einen höchst unterschiedlichen Ausbaustand, so dass die erreichbaren Geschwindigkeiten je nach Ort und Region abweichen. In den Ballungsgebieten sind die Netze dabei meistens besser ausgebaut und man kann schneller surfen als in den ländlichen Regionen. Dazu hängt die Leistung der Netze auch von der Auslastung ab. Je mehr Nutzer sich eine Funkzelle teilen, desto geringer ist der Speed, den ein einzelner Nutzer bekommt. Das bedeutet auch, dass man an der gleichen Positionen durchaus unterschiedliche Geschwindigkeiten bekommen kann, je nachdem, welche Tageszeit es ist und wie viele andere Nutzer gleichzeitig unterwegs sind. Es gibt darüber hinaus noch weitere Faktoren, die den Speed beeinflussen können. Die Bundesnetzagentur schreibt dazu:

  • die vertraglich vereinbarte maximale Bandbreite Ihres mobilen Internetzugangs (z. B. tarifbedingte Begrenzung der Datenübertragungsrate im Down- und Upload bzw. Drosselung nach Überschreiten eines inkludierten monatlichen Volumens)
  • die Auslastung Ihres Internetzugangsanbieters
  • die Anzahl der aktiven Nutzer, die gemeinsam mit Ihnen die gleiche Mobilfunkzelle und das gleiche Netzsegment verwenden
  • das Endgerät, mit dem Sie testen
  • die verwendete Mobilfunk-Technologie (GPRS, UMTS, LTE)
  • die Mobilfunk Netzabdeckung und Versorgungsqualität an Ihrem Standort, ob Sie sich bei der Mobilfunkmessung innerhalb oder außerhalb eines Gebäudes aufhalten
  • wie schnell Sie sich bewegen (z. B. auf der Autobahn oder im Zug)

Speed im Festnetz – besser geregelt

Anders als im mobilen Bereich sind die Tarife im Festnetzbereich (DSL und VDSL) oft besser geregelt, da die Anbieter hier feste Geschwindigkeiten angeben. Es wird hier also nicht mit „bis zu“ Werten gearbeitet, sondern man bekommt die feste Zusage, dass ein Anschluss 50MBit/s oder 100MBit/s schafft und zahlt dafür teilweise auch entsprechend mehr. Die Geschwindigkeiten sind damit fester Vertragsbestandteil und damit gibt es unter Umständen auch ein Sonderkündigungsrecht wenn der angebotene Speed dauerhaft zu niedrig ist. Auch hier sollte man aber darauf achten, dass sehr viele Faktoren den Speed der Verbindung beeinflussen können. Die Bundesnetzagentur schreibt dazu:

  • die vertraglich vereinbarte maximale Bandbreite Ihres stationären Internetzugangs (z. B. tarifbedingte Begrenzung der Datenübertragungsrate im Down- und Upload bzw. Drosselung nach Überschreiten eines inkludierten monatlichen Volumens)
  • die Auslastung Ihres Internetzugangsanbieters
  • die Anzahl der aktiven Nutzer, die gemeinsam mit Ihnen das gleiche Netzsegment verwenden
  • das Endgerät, mit dem Sie testen
  • die gleichzeitige Nutzung des selben Internetzugangs durch andere Nutzerinnen und Nutzer oder Programme (z. B. E-Mail, Updates, VPN)
  • die Qualität Ihres Modem/Routers
  • die Durchführung der Messung über WLAN

Video: Internet ist zu langsam, diese Möglichkeiten hat man als Kunde


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Funktionaler Internet-Anschluss: 56kBit/s sollen für Deutschland ausreichen

Funktionaler Internet-Anschluss: 56kBit/s sollen für Deutschland ausreichen – Viele Verbraucher wissen es gar nicht, aber in Deutschland gibt es ein Anrecht auf einen Internet-Anschluss. Im Telekommunikationsgesetz ist festgelegt, dass es eine Art Grundversorgung gibt. Es muss ein funktionaler Internetzugang gewährleistet werden. Allerdings bleibt offen, wie schnell diese Grundversorgung sein muss.

Im §78 des Telekommunikationsgesetzes ist dabei festgelegt:

(1) Universaldienstleistungen sind ein Mindestangebot an Diensten für die Öffentlichkeit, für die eine bestimmte Qualität festgelegt ist und zu denen alle Endnutzer unabhängig von ihrem Wohn- oder Geschäftsort zu einem erschwinglichen Preis Zugang haben müssen und deren Erbringung für die Öffentlichkeit als Grundversorgung unabdingbar geworden ist.

(2) Als Universaldienstleistungen werden bestimmt:

    1. der Anschluss an ein öffentliches Telekommunikationsnetz an einem festen Standort, der Gespräche, Telefaxübertragungen und die Datenkommunikation mit Übertragungsraten ermöglicht, die für einen funktionalen Internetzugang ausreichen …

Die Abgeordnete Anke Domscheit-Berg (DIE LINKE) hat im Verkehrsausschuss bei der Bundesnetzagentur nachgefragt, wie schnell die Behörde so eine Grundversorgung sieht und bekam dabei die Antwort, dass 56kbit/s ausreichen, um diese Vorgabe zu erfüllen. Das wäre wirklich extrem langsam und die meisten mobilen Tarifen würden selbst gedrosselt (als nach Verbrauch das monatlichen Freivolumens) diese Vorgaben erfüllen. Ob dies also eine zeitgemäße Definition eines funktionalen Internet-Anschlusses ist, darf zumindest bezweifelt werden. Immer steigen die Datenraten immer weiter an und auch die Größe von Webseiten wächst. Viele Dienste lassen sich mit zu langsamen Verbindungen gar nicht mehr laden, weil es Timeouts gibt, bevor alle Komponenten aktiv geladen wurden.

Dazu scheint die Grundversorgung auch nicht immer wirklich gewährleistet, denn die Bundesnetzagentur selbst hat die Funkloch-Karte veröffentlicht und damit Bereiche identifiziert, bei denen die Abdeckung derzeit nicht vorhanden ist. Es gibt also durchaus Standorte in Deutschland, in denen noch nicht einmal die funktionale Internet-Versorgung klappt. Dazu drosseln einige Anbieter stärker und zwar auf nur 32kBit/s. Das wäre an sich keine Grundversorgung im Sinne des Telekommunikationsgesetzes mehr.

Bleibt abzuwarten, ob die Politik an der Stelle reagiert und die Ansätze für einen grundlegenden Internet-Anschluss in Deutschland zukünftig neu definiert.

Das Video im Original:

OnePlus 6 gegen iPhone X – wo gibt es die bessere Performance?

OnePlus hat das neue OnePlus 6 in diesem Jahr mit einem klaren Fokus auf den Markt gebracht: „The Speed you need“ ist das Motto und damit sind die Erwartungen an die Performance der Geräte natürlich besonders hoch. Im Android Bereich konnte das Gerät durchaus überzeugen, auch wenn das OnePlus 6 nicht in allen Bereichen glänzen konnte. Besonders die europäische Modelle des Galaxy S9 haben teilweise bessere Werte.

Bei Appleinsider hat man sich nun dem Test OnePlus 6 gegen das iPhone X gestellt und geprüft, welches Modelle die bessere Leistung sowohl auf dem Papier als auch in den Benchmarks abliefert. Das OnePlus 6 kommt damit mit dem neuen Snapdragon 845 Prozessor, den man auch bei anderen Android Topmodelle findet. Dazu hat der Hersteller nach eigenen Angaben die Leistung der Modelle noch weiter verbessert in dem man softwareseitig Modifikationen und Optimierungen durchgeführt hat.

Im iPhone X kommt der A11 Bionic Prozessor zum Einsatz und Apple entwickelt in der Regel Software und Hardware im Einklang, so dass beide System immer gut aufeinander abgestimmt sind. Der Vergleich ist damit auch ein Vergleich der unterschiedlichen Hardware und Herangehensweisen im Android Bereich und bei Apple.

Der Vergleich der beiden Geräte im Video:

Insgesamt liegt das OnePlus X in allen Benchmark Tests hinter dem iPhone X. Besonders deutlich fällt der Vergleich beim Browser Benchmark aus. Apple nutzt hier Safari mit passenden Optimierungen und das wirkt sich deutlich aus. Die Werte des iPhone X beim Browser-Test liegen fast doppelt so hoch wie die Werte des OnePlus 6. Allerdings schränkt man bei Appleinsider diese Resultate auch gleich etwas ein. In der Praxis scheint man den Unterschied bei der Performance kaum zu merken. Im Gegenteil, die Tester schreiben, dass sich das OnePlus 6 in einigen Bereichen sogar schneller anfühlt.

Bei Appleinsider schreibt man zu den Ergebnissen:

Looking at all of these benchmarks, the OnePlus 6 does an impressive job of keeping up with the iPhone X, even though it comes in at about half the price.In real-world use we were surprised by how smooth and responsive the One Plus 6 feels. In a lot of places it even feels quicker than the iPhone X. Part of that is faster animations, but we also noticed some apps launching noticeably faster. We were also impressed with how fast its facial unlock feature works. It may not be as secure as Face ID, but it was quick enough that we typically didn’t even see the lock screen before it was unlocked and ready. 

Die Erwähnung der Gesichtserkennung ist dabei durchaus interessant, denn OnePlus erfasst auch beim OnePlus 6 deutlich weniger Bildpunkt für die Erkennung von Gesichtern und ist damit nominell etwas anfälliger für Manipulationen als Face ID in den Apple-Modellen. Allerdings scheint die Geschwindigkeit bei der Entsperrung der Geräte durchaus ein wichtiger Faktor zu sein und das OnePlus ist an dieser Stelle deutlich schneller als die iPhone X. Das wäre auf jeden Fall ein Punkt, an dem Apple bei den kommenden Modellen 2018 nacharbeiten könnte, der hier merkt jeder Nutzer die Geschwindigkeitsunterschiede direkt und mehrmals am Tag. Ob man dies aber wird ändern könne, steht bisher noch nicht fest.

Congstar Prepaidkarte mit (etwas) mehr Speed

Congstar hat im Prepaid Bereich die Simkarten etwas schneller gemacht. Davon profitieren sowohl Neukunden als auch Bestandskunden. Der maximale Speed für die Prepaidkarte liegt nun bei 21,6Mbit/s und damit sind die Handykarten des Unternehmens genau so schnell wie anderen Discounter (beispielsweise im O2 Netz). Dazu bietet Congstar noch die Möglichkeit, den Speed weiter zu erhöhen. Gegen 5 Euro Aufpreis pro Monat kann man über den sogenannten Datenturbo den Speed auf maximal 42,2Mbit/s erhöhen. Das wäre dann nochmal eine Verdopplung im Vergleich zur normalen Geschwindigkeit.

Congstar schreibt dazu in einer Mail an alle Kunden:

Das Beste: Mit der nächsten Abbuchung wird Ihr Tarif automatisch angepasst und Sie zahlen keinen Cent zusätzlich. Sie brauchen also nichts weiter tun – die Erhöhung übernehmen wir für Sie. Aus technischen Gründen sehen Sie die Erhöhung in der congstar App und im meincongstar Kundencenter bereits jetzt.

Für Bestandskunden wird der Speed ab dem nächsten Buchungsintervall zur Verfügung gestellt. An den Kosten ändert sich nicht – Flatrates und Optionen bleiben trotz mehr Speed genau so teuer bzw. preiswert. Die Neuerung betrifft dabei alle Congstar Prepaid Simkarten – sowohl der Tarifbaukasten als auch die Smart-Option und die Allnet Flat profitieren davon.

Die schlechte Nachricht: trotz des höheren Speeds ist nach wie vor kein LTE bei Congstar möglich. Das Unternehmen geht mit den neuen höheren Geschwindigkeiten mittlerweile zwar an das Maximum, das mit 3G möglich ist, der Zugriff auf das gut ausgebaute LTE Netz der Telekom ist mit den Congstar Prepaidkarten aber nach wie vor nicht möglich. Das ist ein deutlicher Nachteil bei Congstar Prepaid und wird entsprechend häugfig kritisiert.  tatsächlich schreibt Congstar auf der Webseite immer noch, das 3G eigentlich komplett ausreicht:

Ein Mobilfunktarif mit LTE-Standard bedeutet nicht automatisch eine höhere Datenrate. Es gibt zum Beispiel LTE-Tarife anderer Anbieter, bei denen du mit maximal 21,1 Mbit/s unterwegs bist. Bei congstar kannst du mit bis zu 42 Mbit/s doppelt so schnell über HSDPA im Telekom-Netz surfen. Und wer zum Beispiel hauptsächlich Apps nutzt und im Internet surft (Aufruf von mobilen Webseiten), der stößt selbst als Powersurfer mit HSDPA-Speed selten an seine Geschwindigkeitsgrenzen. Für die meisten Nutzer sind unsere günstigen Tarife in HSDPA-Speed also eine gute und ausreichende Wahl.

Das sehen viele Kunden 2017 allerdings bereits anders. Leider ist auch nicht bekannt, ob und wann 4G LTE bei Congstar angeboten wird. Bisher ist der neue schnelle Datenstandard lediglich den Prepaidkarten der Telekom im D1 Netz vorbehalten.

Unabhängig von LTE ist der höhere Speed aber auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Damit bekommen Congstar Kunden mehr Performance zum gleichen Preis und das kann eigentlich nie verkehrt sein.

iPhone 7 und 7 plus – die Modelle werden langsamer

Gestern hatten wir darüber berichtet, dass mittlerweile das HTC U11 im Mai-Ranking von Antutu den ersten Platz im Benchmark-Ranking übernommen hat. Mit mehr als 180.000 Punkten lag das Android Smartphone mit Snapdragon 835 Prozessor mehr als 5.000 Punkte vor dem iPhone 7. Das liegt allerdings nicht nur daran, dass HTC an der Stelle gute Arbeit gemacht hat (was sie zweifellos haben), sondern auch daran, dass die iPhone Modelle in den letzten Benchmarks immer geringere Werte erreicht haben. Bei der Performance sind iPhone 7 und 7 plus also immer schwächer geworden im Verlauf der letzten Monate.

Hier die Entwicklung der Benchmark Monatswerte bei Antutu:

  • Januar 2017: iPhone 7 Plus mit  185.494 Punkten
  • Feburar 2017: iPhone 7 Plus mit 181.807 Punkten
  • März 2017: iPhone 7 Plus mit 181.494 Punkten
  • April 2017: iPhone 7 Plus mit 177.220 Punkten
  • Mai 2917: iPhone 7 Plus mit 174.299 Punkten

In den vergangenen Monaten hat das iPhone 7 Plus im Antutu Benchmark also mehr als 10.000 Punkte eingebüßt. Das ist ein Leistungsrückgang von mehr als 5 Porzent. Dabei hat sich an der Hardware der Modelle nichts verändert und auch bei Antutu wurde (davon gehen wir aus) keine Änderungen beim Benchmark eingeführt. Daher ist dieser Unterschied durchaus bemerkenswert.

Bei Antutu selbst hat man die Ergebnisse der Tests nochmal analysiert um herauszufinden, woher dieser Abfall bei den Leistungsdaten kommt. Dabei zeigte sich, dass vor allem die Single Core Werte und die UX Ergebnisse zurück gegangen sind. Das Unternehmen schreibt im Original dazu:

 In addition, iPhone 7 was surpassed by Xiaomi Mi 6 and Samsung Galaxy S8/S8+. In order to find out the reason for the score reduction of iPhone 7/7 Plus, we analyzed the data from Antutu backstage and found that the score reduction mainly concentrated on single-core section and UX section, and thus we speculate that it might be caused by the upgrade of iOS 10.3.

Die Vermutung von Antutu ist daher, dass der Leistungsabfall im Mai mit dem Upgrade auf iOS 10.3 zusammen hängt. Man kann auch weiter annehmen, dass die andere Leistungsrückgänge möglicherweise mit neuen Software-Versionen zusammen hängen. In dem Zusammenhang muss man auch sagen, dass die iPhone 7 Modelle sowohl im September, Oktober als auch im November 2016 mit Werten von etwa 172.000 Punkten gestartet waren. Es scheint, als hätte nach dem Start Apple etwas gebraucht, um die Performance per iOS Update zu erhöhen und jetzt setzt man wohl nicht mehr direkt auf Leistung sondern hat andere Werte im Vordergrund, so dass die Performance der Modelle nach und nach wieder etwas zurück geht. Insgesamt liegen die aktuellen Werte (von Mai) aber immer noch über den Resultaten zum Start des iPhone 7 (plus).

Benchmark: die schnellsten Smartphones im Mai 2016

Bei Antutu hat man ein Ranking der aktuell schnellsten Geräte auf dem Markt veröffentlicht. Dabei wurden pro Gerät etwa 2.000 Benchmark zusammen gefasst und miteinander verglichen. Das schnellste Gerät ist dabei das hierzulande kaum bekannte vivo Xplay 5 Elite mit einer Wertung von 138706 Punkten. Das Galaxy S7 edge landet mit 134.599 Punkten auf Platz 5, dahinter kommen iPhone 6S und iPhone SE mit jeweils 134.599 und 133.781 Punkten. Unter den Top 10 ist kein HTC Modell zu finden – das sollte dem Unternehmen zu denken geben.

Interessant ist auch die Technik der besten 3 Modelle. Diese setzen jeweils auf Android und einen  Qualcomm snapdragon 820 mit 6GB RAM. Das scheint derzeit das Maß allerdings Dinge zu sein.

Das Ranking der schnellste Smartphones:

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Quelle: Antutu

Eplus-Prepaid Discounter: nur noch halbe LTE Internet-Geschwindigkeit?

Eplus Kunden konnten sich bisher dank der Aktion „Highspeed für Jedermann“ über ungebremsten LTE Zugang freuen. Das betraf nicht nur die teuren Handytarife sondern auch die Discounter und die Prepaidkarten. Kunden konnten im Rahmen dieser Freigbae mit Geschwindigkeiten bis maximal 42,2Mbit/s nutzen. Teilweise waren auch bis zu 60Mbit/s in der PRaxis erreicht worden. Diese Aktion soll auch im ersten Halbjahr 2016 weiter geführt werden. Die Pressestelle von Telefonica sagt dazu:

Die Konditionen bleiben also für alle Neu- und Bestandskunden bis zur Mitte des nächsten Jahres gültig. Konkret bedeutet dies, dass den Nutzern im E-Plus-Netz noch über ein weiteres halbes Jahr lang keine technischen Beschränkungen für die Nutzung mobiler Datenverbindungen auferlegt werden.

Einige Änderungen scheint es aber doch gegeben zu haben, denn die Kommunikation der Aktion hat sich geändert. So gibt es zur Weiterführung direkt keinen Hinweis mehr in den normalen Blogs von O2 und Eplus und auch die Hinweise auf die LTE Freiggabe sind von den Webseiten der Eplus Anbieter verschwunden. Bei den Prepaid Angeboten von Simyo, Blau und ALDI Talk ist dagegen nur noch von 21,6Mbit pro Sekunden die Reden. Im Kleingedruckten von ALDI Talk heißt es beispielsweise „Taktung in 10 KB Schritten, max. 21,6 Mbit/s„. Weiter Informationen zur Nutzung von LTE und der Netzfreigabe gibt es nicht.

Das scheint sich auch in der Praxis auszuwirken. Im Forum bei iSzene schreibt beispielsweise ein Nutzer:

bis jetzt ist die geschwindigkeit immer noch langsam. ich bin schon lange eplus kunde ich konnte immer konstant bis 60mbits schaffen, jetzt nur noch 20-30mbits.

Auch die Anbieter scheinen hier überfordert. So schreibt Sipgate (Simquadrat) im Blog von 42,2Mbit/s Speed den es 2016 für die eigenen Produkte geben würde. Bei den Tarifen heißt es dann aber:

Mit diesem Internet-Paket für Wenig- bis Normalnutzer surfen Sie auch unterwegs richtig schnell im Internet – mit bis zu 21,1 Mbit/s. Und das in unserem eigenen ultraschnellen Core-Netz und über die vereinten Funknetze von Telefonica und E-Plus.

Einen Hinweis auf die Netzfreigabe von Eplus/O2 gibt es leider auch hier nicht.

Bei BASE dagegen ist noch von einer Geschwindigkeit von 42,2 Mbit/s die Rede. Dort heißt es:

 Freies Datenvolumen pro Monat mit Internet Option (max. 42Mbit/s)

Es scheint also nach wie vor eine Netzfreigabe bei O2 zu geben, aber man lässt die Kunden weitgehend im Regen stehen, wie genau diese aussieht. Die unterschiedlichen Werte und Angaben verunsichern die Nutzer eher und es sieht so aus, als wären die Geschwindigkeiten zumindest im Prepaid Bereich trotz LTE Freigabe deutlich reduziert worden.

Falls jemand eine EPlus Karte hat und nutzt würden uns Erfahrungen interessieren, ob und wie sich der Speed in den letzten Wochen im Internet-Bereich verändert hat. Gibt es wirklich Auswirkungen auf die Praxis?