Speedtest: Wie schnell ist die eigene Verbindung?

Speedtest: Wie schnell ist die eigene Verbindung – Die Anbieter von mobilen und stationären Inter-Zugängen und auch Handytarifen versprechen immer viel wenn es um die Geschwindigkeit der Datenverbindungen geht, aber in der Realität liegen die Geschwindigkeiten dann oft deutlich unter den versprochenen Werten. Mit dem Speedtest hier kann man kostenlos und schnell nachmessen, wie viel Speed die eigene Verbindung tatsächlich bietet. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man dem eigenen Anbieter-Test nicht vertraut und einen weitere Test machen möchte, um die Werte objektiv zu prüfen.

Speedtest: Wie schnell ist die eigene Verbindung?

Der Speedtest dauert in der Regel nur wenige Sekunden (20 bis 20 Sekunden) und verbraucht im Vergleich zu anderen Tests wenig Datenvolumen. Er ist also auch für den mobilen Einsatz geeignet, wenn man nur eine kleine Datenflat hat. Allerdings benötigen auch wir für die Messung der Geschwindigkeit der Internetverbindung ein gewisses Datenvolumen – ganz ohne Datenübertragung kommt also auch dieser Speedtest nicht aus.



Was tun wenn die Verbindung zu langsam ist?

Sollte sich beim Speedtest heraus stellen, dass man langsamer surft als vermutet, ist das nicht immer eine Vertragsverletzung und vor allem im mobilen Bereich (beim Surfen mit Handy, Smartphone oder Tablet) liegen die Geschwindigkeiten in der Praxis oft deutlich unter den maximalen Angaben. Bei Vodafone heißt es beispielsweise zum Speed im Kleingedruckten:

4G|LTE Max: Durchschnitt laut Connect Test-Ausgabe 1/2018: 44,53 Mbit/s im Download und 18,83 Mbit/s im Upload in Stadtgebieten (Walktest). Mit Ihrem Tarif profitieren Sie immer von der für Sie maximal verfügbaren Geschwindigkeit beim Surfen. Ihre individuelle Bandbreite hängt unter anderem von Ihrem Standort und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in Ihrer Funkzelle ab. Ihr eingesetztes Gerät muss außerdem die technischen Voraussetzungen haben, diese Bandbreiten zu unterstützen. 4G|LTE mit einer Geschwindigkeit von bis zu 500 Mbit/s im Download und bis zu 100 Mbit/s im Upload steht derzeit in über 40 Städten, eine Upload-Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s sogar in über 450 Städten zur Verfügung. (Stand April 2018).

Konkret bietet Vodafone derzeit in den deutschen Mobilfunk-Netzen derzeit maximale Geschwindigkeiten von bis zu 500MBit/s. In der Praxis erreicht man aber nur 44,53Mbit/s im Durchschnitt. Man surft also nur etwa einem Zehntel des maximalen Speeds. Das ist allerdings kein Problem, das nur Vodafone hätte, sondern bei den anderen Netzbetreibern (Telekom und O2) ist dies ebenso.

Der Grund dafür liegt im Mobilfunk-Netz. Dieses bietet je nach Region einen höchst unterschiedlichen Ausbaustand, so dass die erreichbaren Geschwindigkeiten je nach Ort und Region abweichen. In den Ballungsgebieten sind die Netze dabei meistens besser ausgebaut und man kann schneller surfen als in den ländlichen Regionen. Dazu hängt die Leistung der Netze auch von der Auslastung ab. Je mehr Nutzer sich eine Funkzelle teilen, desto geringer ist der Speed, den ein einzelner Nutzer bekommt. Das bedeutet auch, dass man an der gleichen Positionen durchaus unterschiedliche Geschwindigkeiten bekommen kann, je nachdem, welche Tageszeit es ist und wie viele andere Nutzer gleichzeitig unterwegs sind. Es gibt darüber hinaus noch weitere Faktoren, die den Speed beeinflussen können. Die Bundesnetzagentur schreibt dazu:

  • die vertraglich vereinbarte maximale Bandbreite Ihres mobilen Internetzugangs (z. B. tarifbedingte Begrenzung der Datenübertragungsrate im Down- und Upload bzw. Drosselung nach Überschreiten eines inkludierten monatlichen Volumens)
  • die Auslastung Ihres Internetzugangsanbieters
  • die Anzahl der aktiven Nutzer, die gemeinsam mit Ihnen die gleiche Mobilfunkzelle und das gleiche Netzsegment verwenden
  • das Endgerät, mit dem Sie testen
  • die verwendete Mobilfunk-Technologie (GPRS, UMTS, LTE)
  • die Mobilfunk Netzabdeckung und Versorgungsqualität an Ihrem Standort, ob Sie sich bei der Mobilfunkmessung innerhalb oder außerhalb eines Gebäudes aufhalten
  • wie schnell Sie sich bewegen (z. B. auf der Autobahn oder im Zug)

Speed im Festnetz – besser geregelt

Anders als im mobilen Bereich sind die Tarife im Festnetzbereich (DSL und VDSL) oft besser geregelt, da die Anbieter hier feste Geschwindigkeiten angeben. Es wird hier also nicht mit „bis zu“ Werten gearbeitet, sondern man bekommt die feste Zusage, dass ein Anschluss 50MBit/s oder 100MBit/s schafft und zahlt dafür teilweise auch entsprechend mehr. Die Geschwindigkeiten sind damit fester Vertragsbestandteil und damit gibt es unter Umständen auch ein Sonderkündigungsrecht wenn der angebotene Speed dauerhaft zu niedrig ist. Auch hier sollte man aber darauf achten, dass sehr viele Faktoren den Speed der Verbindung beeinflussen können. Die Bundesnetzagentur schreibt dazu:

  • die vertraglich vereinbarte maximale Bandbreite Ihres stationären Internetzugangs (z. B. tarifbedingte Begrenzung der Datenübertragungsrate im Down- und Upload bzw. Drosselung nach Überschreiten eines inkludierten monatlichen Volumens)
  • die Auslastung Ihres Internetzugangsanbieters
  • die Anzahl der aktiven Nutzer, die gemeinsam mit Ihnen das gleiche Netzsegment verwenden
  • das Endgerät, mit dem Sie testen
  • die gleichzeitige Nutzung des selben Internetzugangs durch andere Nutzerinnen und Nutzer oder Programme (z. B. E-Mail, Updates, VPN)
  • die Qualität Ihres Modem/Routers
  • die Durchführung der Messung über WLAN

Video: Internet ist zu langsam, diese Möglichkeiten hat man als Kunde

nPerf Speedtest von Festnetz-Anschlüssen: Unitymedia in Deutshcland vorn

Der nPerf Speedtest als App wird im Internet sehr gerne immer wieder genutzt und darüber hat das Unternehmen auch den Überblick, wie schnell die Verbindung in einer Region und auch bei den einzelnen Anbietern sind. Dabei spielen nicht die maximalen Angaben eine Rolle, sondern die tatsächlich erzielten Werte für Latenz, Download und Upload bei den einzelnen Anschlüssen. Aus diesen Ergebnissen hat das Unternehmen nun einen Überblick zusammengestellt, wie schnell die Internet-Verbindungen in Deutschland im Festnetz-Bereich waren und im Durchschnitt surfte jeder deutsche Nutzer mit 44MBit/s im Download. Die schnellsten durchschnittlichen Geschwindigkeiten gab es dabei bei den Festnetz-Anschlüssen von Unitymedia.

Das Unternehmen schreibt selbst zum Test und den Ergebnissen:

Zum dritten Mal in Folge veröffentlicht nPerf sein jährliches Barometer der festen Links in Deutschland. Die Studie basiert auf allen Tests, die deutsche Internetnutzer im ersten Halbjahr 2019 auf der Website nPerf.com und auf den Partnerseiten durchgeführt haben. Die deutschen Internetnutzer haben 1,4 Millionen verwendbare Tests durchgeführt. Mit 117495 Punkten belegt Unitymedia den ersten Platz in unserer Rangliste, mit einem recht komfortablen Vorsprung auf Vodafone, der neuen Nr. 2!  Der Unitymedia-Punktzahl ist hauptsächlich auf eine sehr gute Leistung in Bezug auf Download-Geschwindigkeit und Latenz zurückzuführen.

Die Bundesnetzagentur hatte bereits bemängelt, dass nach wie vor viele Nutzer deutlich langsamere Geschwindigkeiten bekommen, als im Vertrag angegeben oder umgekehrt, dass die schnellen Internet-Tarife oft nur auf dem Papier stehen und in der Praxis die Verbindungen oft langsamer sind. Das scheint sich auch in desem Test zu bestätigen.

Die Ergebnisse bei den Geschwindigkeiten im Vergleich:

Leider ist Unitymedia nicht in allen Bundesländern verfügbar. Das Unternehmen ist lediglich in Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen aktiv und bietet dort ein eigenes Kabel-Netz an, das ursprünglich als Fernsehkabel-Netz konzipiert war, aber mittlerweile für DSL und VDSL aufgerüstet wurde. Dort kann das Unternehmen bereits sehr hohe Geschwindigkeiten anbieten und das macht sich offensichtlich in diesem Test bemerkbar.

Allerdings ist natürlich nicht nur der Anbieter für die Geschwindigkeiten des Internet-Anschlusses wichtig, sondern dazu ist der Speed sehr vom Ausbaustand abhängig und noch immer gibt es Regionen in Deutschland, in denen der vDSL Ausbau noch nicht abgeschlossen ist und die daher nach wie vor mit langsamen Internet Anschlüssen auskommen müssen oder als Alternative auf das Mobilfunknetz zurückgreifen müssen.

 

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OnePlus 5T – teilweise schneller als das iPhone X im Speedtest

Das OnePlus 5T hatte bereits in den ersten Benchmark Ergebnissen gezeigt, dass es beim Speed zumindest im Android Bereich mit den besten Modellen auf dem Markt mithalten kann. Besonders bei den Geekbench Tests konnte das Modell zulegen und den Vorgänger hinter sich platzieren. Das ist interessant, denn sowohl beim Prozessor als auch beim Speicher setzt das Gerät auf die gleiche Abstimmung wie das OnePlus 5. Das Unternehmen scheint also bei der Anpassung der Software einiges verbessert zu haben um noch etwas mehr Leistung heraus zu bekommen.

Auf der anderen Seite ist bekannt, das man Benchmark-Tests bei OnePlus Modellen immer etwas mit Vorsicht genießen sollten, denn die Geräte erkennen Testsituationen bzw. Situationen mit hohen Leistungsanforderungen und schalten dann besonders viel Leistung frei – mehr als im normalen Einsatz in der Praxis zur Verfügung steht. Das Unternehmen steht auch dazu und hatte bereits Anfang des Jahres erklärt:

“We have set the OnePlus 5 to run benchmarks at a high-performance level that is both natural and sustainable for all devices, media and consumer, so that users can see the true potential of the device, when running resource intensive apps and games. At no point do we overclock the CPU, nor do we set a CPU frequency floor. We are confident our approach best displays the true performance capabilities of the OnePlus 5.”

Daher ist es für das OnePlus 5T wohl besser, zu betrachten, wie sich die Geräte im praktischen Einsatz bewähren. Einen solchen Test hat man bei EverythingApplePro gemacht und das OnePlus 5T gegen das iPhone X antreten lassen. Dabei mussten beide Modelle eine gleiche Anzahl von Tests absolvieren (beispielsweise eine festgelegte Anzahl an Apps öffnen) und es wurde die Zeit gestoppt, die beide Modelle für diese Test benötigten. Der erste Durchlauf wurde dabei doppelt durchgeführt um auch die Cache-Funktionen der Geräte zu testen. Im ersten Testabschnitt war das OnePlus 5T dabei nur geringfügig langsamer als das iPhone X und brauchte 4 Minuten und 35 Sekunden. Das iPhone X lag bei 4 Minuten und 29 Sekunden.

Interessant ist der Speedtest bei der Gesichtserkennung. Beide Modelle lassen sich über die Gesichtserkennung entsperren und hier hat das OnePlus 5T deutlich Vorteile: Bis die Geräte entsperrt sind vergeht beim iPhone X deutlich mehr Zeit. Allerdings erfasst Apple auch mehr Bildpunkte und bietet damit wohl mehr Sicherheit. Auch beim Öffnen von Apps scheint das OnePlus 5T in der Praxis Vorteile zu haben. Der Zugriff ist hier zumindest etwas schneller als beim iPhone.

Insgesamt scheint das OnePlus 5T also durchaus mit dem iPhone X mithalten zu können und ist in einigen Bereichen sogar schneller. Bleibt abzuwarten, ob Apple hier mit kommenden iOS Version noch etwas nachbessern kann und beispielsweise die Geschwindigkeit beim Entsperren verkürzt.

Der Speedtest im Video:

Speedtest: Galaxy S8 gegen iPhone 7 Plus gegen LG G6 gegen Google Pixel gegen OnePlus 3T

Die Hersteller gegen sich immer große Mühe, die Leistung der Geräte mit jeder neuen Generation weiter nach oben zu schrauben. Besonders bei den Topmodellen ist dabei die Leistung und die Performance im Fokus und wird gerne auch als Vergleichsmaßstab genommen, um sich von der Konkurrenz abzugrenzen.

Bei EverythingApplePro hat man sich die aktuellen Topmodelle (sowohl die neuen Geräte aus 2017 als auch die Flaggschiffe aus 2016) vorgenommen und sie in einem Praxistest gegeneinander antreten lassen. Dabei wurden eine vorher festgelegte Zahl an Apps geöffnet und dabei die Zeit gemessen. Dieser Vorgang wurde zweimal wiederholt um auch zu testen, wie gut die Apps aus dem Speicher geladen werden können, wenn sie bereits geöffnet waren.

Insgesamt haben die Macher dabei 5 Geräte gegeneinander antreten lassen:

  • Galaxy S8 (Snapdragon 835) von 2017
  • iPhone 7 Plus (A10) aus 2016
  • LG G6 (Snapdragon 821) von 2017
  • Google Pixel (Snapdragon 821) aus 2016
  • OnePlus 3T (Snapdragon 821) aus 2016

Die Ergebnisse des Speedtest: Galaxy S8 gegen iPhone 7 Plus gegen LG G6 gegen Google Pixel gegen OnePlus 3T

Wer sich das Video nicht zu Ende anschauen möchte, kann hier auch direkt die Ergebnisse im Detail nachlesen. Das iPhone 7 plus hat den Test deutlich dominiert und hat die Aufgaben doppelt so schnell abgeschlossen wie das schnellste Android Smartphone. In der zweiten Runde (beim Laden der Apps aus dem Cache) war das Ergebnis sogar noch deutlicher. Das iPhone schaffte diesen Durchlauf in nur 33 Sekunden, während alle anderen Geräte deutlich länger braucht – in der Regel mehr als 2 Minuten. Die Ausnahme war hier nur das OnePlus 3T, das auch unter 1 Minute lag – hier scheint sich die Optimierung der Software durch OnePlus bemerkbar zu machen.

Das Galaxy S8 war zumindest in der erste Runde das schnellste Android Gerät, lag mit 5 Minuten und 36 Sekunden aber trotzdem deutlich hinter dem iPhone 7. Der Powerschub durch den Snapdragon 835 Prozessor scheint aber eher mäßig zu sein – zumindest in diesem Testszenario. Die Geräte mit dem Snapdragon 821 Prozessor waren zwar langsamer, der Unterschied lag aber nur in bei wenigen Sekunden. Ausnahme war hier das Google Pixel. Dieses Smartphone war bei dieser Aufgabe gleich eine ganze Minute langsamer als das Galaxy S8.

Achtungssieger in diesem kleinen Test ist auf jeden Fall das OnePlus 3T – das Gerät kann auch mit Snapdragon 821 Prozessor mit den 2017er Modellen mit halten und bei Laden aus dem Speicher (was bei Smartphones sehr oft vorkommt) hat das Modell sogar richtige Vorteile.

 

Galaxy S8 vs. iPhone 7 – welches Modell ist schneller?

Auf Twitter kursieren bereits die ersten Benchmarkt Tests zum Galaxy S8 und zumindest bei der Single Core Performance scheint das Gerät deutlich schneller geworden zu sein als die Vorgänger – an das iPhone 7 kommt es aber nicht heran. Jeff Atwood‏ hat für das neue Galaxy S8 einen Wert von 2065 Punkten im Benchmark ermittelt und auf Twitter veröffentlicht – das wäre nach wie vor deutlich hinter dem iPhone 7. Allerdings liegt das neue Modell damit immerhin etwa 15 Prozent über den Werten aus dem Vorjahr. Den Multi-Core Test hat er sicherheitshalber nicht mit veröffentlicht, hier würde das S8 wohl deutlich besser abschneiden. Bei Yugatech hat man beispielsweise einen Multi-Core Wert von 6339 Punkten ermittelt, das wären fast 1.000 Punkte mehr als das iPhone 7 im gleichen Test.

Allerdings sagen diese Zahlen für die Praxis relativ wenig aus. Ist es nun eher gut, beim Single Core Test einen hohen Wert zu haben oder sind doch die Multi-Core Tests besser? Bei Youtube Tech Guy hat man daher gleich mal alle Tests beim Galaxy S8 gemacht und vergleicht es in den verschiedenen Tests auch mit dem iPhone 7. So liegt das Gerät beispielsweise bei Antut ebenfalls knapp hinter dem iPhone 7 plus (aber vor dem normalen iPhone 7) und

Das Video zum Speedtest

Leider kann man derzeit selber diese Daten noch nicht nachvollziehen, denn offiziell sind die Galaxy S8 Geräte noch nicht auf dem Markt. Man kann die Modelle ab sofort bereits vorbestellen. Allerdings – und das ist die schlechte Nachricht – gibt es für Vorbesteller leider keine zusätzliche Hardware mit dazu. Dafür haben sie einen Zeitvorteil. Der offizielle Start der Markteinführung soll der 28. April sein. Wer die Geräte aber vorbestellt bis 19. April, bekommt sie schon eher, bei Amazon ist aber der 20. April als Verfügbarkeitsdatum genannt.  Wer sich für ein Gerät mit Vertrag entscheidet (beispielsweise bei 1&1*) bekommt sie sogar noch eher. Das Unternehmen schreibt dazu:

1&1* Kunden, die bis einschließlich 19. April vorbestellen, erhalten ihr Gerät bis zu 10 Tage vor dem offiziellen Verkaufsstart am 28. April. Ausgeliefert werden die ersten Geräte bereits am 18. April. Damit sind 1&1* Kunden mit die ersten in Deutschland, die das begehrte Samsung*-Flaggschiff in den Händen halten.

Die Preise liegen dabei wie erwartet bei 799 Euro für das Galaxy S8 und 899 Euro für das S8+ ohne Vertrag*.

50 Prozent schneller: iPhone 7 plus vs. Google Pixel XL

Das Google Pixel ist mittlerweile auf den Markt und bei PhoneBuff hat man die Chance genutzt und geschaut, wie gut sich das Gerät im Praxis-Einsatz schlägt. Dazu wurden sowohl auf dem Google Pixel XL als auch auf einem Apple iPhone 7 plus die gleichen Apps in zwei Runden nacheinander geöffnet und wieder geschlossen und dabei die Zeit gestoppt. Das iPhone 7 plus bewältigte diese Aufgaben in 1 Minute und 55 Sekunden, das Pixel XL brauchte dafür 3 Minuten und 5 Sekunden und damit über eine Minute mehr.

Besonders in der zweiten Runde braucht das Pixel deutlich länger als das iPhone, aber auch beim ersten Durchgang lagen die Geräte mit 1,24 Minute (iPhone) zu 1,47 Minuten (Pixel) weit auseinander.

Auch in anderen Benchmarks mit schlechterer Performance

Die ersten Benchmarks hatten es bereits angedeutet, dass man bei Pixel in Sachen Performance noch Optimierungsbedarf hat. Allerdings sind Bechmarks zum Teil durchaus realitätsfern und sagen nur wenig über die Performance im Alltag aus. Der Testaufbau von Phonebuff ist vielleicht nicht ganz so standardisiert, ist aber deutlich näher am realen Nutzungsverhalten, denn Apps öffnen und wieder schließen und zur nächsten App wechseln ist dass, was User den ganzen Tag machen.

Speedtest: Google Pixel XL vs. iPhone 7 plus

Möglicherweise ist der Test nicht ganz fair, weil man nicht sagen kann, ob die Performance-Unterschiede wirklich am Gerät selbst oder an Android liegen. Es wäre daher wahrscheinlich sinnvoll gewesen, das Pixel XL mit einem anderen Android Geräte zu vergleichen. Auf der anderen Seite hat Google das Pixel explizit als Topmodell vorgestellt um die derzeitigen Spitzenmodelle anzugreifen und da muss es natürlich auch mit dem iPhone 7 mithalten können. Den Nutzern ist ja letztendlich egal, warum das Gerät langsamer ist. Ein „Naja im Vergleich zu anderen Android Geräten sind wir doch schnell.“ dürfte wohl niemanden zufrieden stellen.

Zu wenig Speicher?

Bisher ist unklar, warum das Gerät hier so viel langsamer ist. Am Prozessor an sich kann es nicht liegen, denn der neue Qualcomm® Snapdragon™ 821 Prozessor mit 2,15 Ghz + 1,6 Ghz Leistung sollte an sich genug Power haben, um diese Aufgaben zu bewältigen.

Die Tester im Video gehen eher davon aus, dass es mit dem Arbeitsspeicher zusammen hängen könnte. Das Pixel kommt mit 4GB LPDDR4-RAM und die Android Speicherverwaltung ist in diesem Bereich weniger effizient als bei Apple. Durchaus denkbar, dass die Bereinigung des Arbeitsspeichers für neuen Anwendungen hier ein Problem darstellt und für den Leistungsabfall besonders im zweiten Durchlauf verantwortlich ist. Bei PhoneBuff rät man daher Google auch eher, bei den nächsten Modellen auf 6GB RAM zu setzen um Probleme mit einem eventuell zu knappen Arbeitsspeicher von Anfang an auszuschließen.

Vielleicht wäre es auch eine gute Idee, Android insgesamt einen etwas intelligenteren Einsatz des RAM beizubringen, davon würden nicht nur die Google Pixel sondern alle Android Modelle profitieren.

Ein Topmodell mit zu wenig Top-Leistungen?

Bleibt die Frage, ob sich Google solche Schwächen leisten kann. Das Pixel wird immerhin mit 759 Euro aufgerufen, beim Pixel XL steigt der Preis sogar auf 899 Euro. Das sind stolze Preise und dafür können Kunden auch im technischen Bereich einiges an Leistung erwarten. Ob es die Kunden akzeptieren, dass sie dafür gerade bei der Performance keine Top-Leistung bekommen, bleibt abzuwarten. Letztendlich gibt es aber auf dem Markt einige Geräte, die das besser können und sogar etwas billiger sind.

 

Galaxy Note 7 – deutlich langsamer als das iPhone 6s

Das Galaxy Note 7 ist noch gar nicht offiziell auf dem Markt, da gibt es bereits die ersten Tests unter anderem auch zur Geschwindigkeit des neuen Gerätes. Mit 4GB RAM und dem Exynos 8890 ist das Note 7 damit durchaus gut ausgestattet, was Leistungstests betrifft.

Bei PhoneBuff hat man den Speed des Note 7 daher mit dem iPhone 6s verglichen. An sich kein fairer Test, denn das iPhone 6s stammt aus dem letzten Jahr und die nächste Geräte-Generation bei Apple steht bereits vor der Tür.

Beim Test wurden dabei 14 verschiedene Apps nacheinander geöffnet und zusätzlich ein Video gerendert. Diese Aufgaben waren bei den Geräten gleich. Die Ergebnisse waren deutlich:

  • iPhone 6s: 1,21 Minuten
  • Samsung Galaxy Note 7: 2,04 Minuten

Das Note 7 ist also deutlich langsamer und das, obwohl das iPhone 6s nur auf 2GB RAM zurück greifen kann. An der Stelle sieht man sehr deutlich, welchen Effekt das gute Zusammenspiel von Hardware und Software bei Apple hat und das man diesen Effekt auch nicht einfach durch nominell bessere Technik einfach wett machen kann. Bleibt abzuwarten, wie sich das kommende iPhone 7 in diesem Test schlagen wird.

Das Video: iPhone 6s gegen Galaxy Note 7

Speedvergleich: Apple iOS 10 Beta gegen iOS 9.3.2

Bei iAppleBytes hat man die aktuelle Beta Version von iOS 10 (Build 1) im Vergleich gegen die aktuelle Version iOS 9.3.2 laufen lassen um zu schauen, was Apple an der Performance verändert hat.

Die Beta ist dabei deutlich langsamer beim Starten der Geräte, ansonsten ist das Bild aber eher uneinheitlich. Einige Apps starten schneller, andere langsamer. Insgesamt scheint Apple also trotz Beta Status schon einiges richtig gemacht zu haben, in der fertigen Version sollte aber bei der Performance trotzdem noch etwas nachgebessert werden.

Nach den ersten Erfahrungen ist die Beta von iOS 10 auch noch nicht für die normale Nutzung zu empfehlen, zu viele Abstürze und Freezes treten noch auf und machen die Arbeit damit nicht wirklich zum Vergnügen.

 

Speedvergleich: Apple iOS 10 Beta gegen iOS 9.3.2