Stiftung Warentest: Samsung bei den Smartphones auf den besten Plätzen

Stiftung Warentest: Samsung bei den Smartphones auf den besten Plätzen – Die Stiftung Warentest hat in ihrer Ausgabe vom Dezember 2020 wieder einen Blick auf die aktuellen Smartphones auf den Markt geworfen und geprüft, welche der aktuellen Modelle überzeugen können. Dabei konnte vor allem Samsung punkten. Das Unternehmen belegt mit den aktuellen Modelle bei der Stiftung Warentest die Plätze 1 bis 3:

  • Platz 1 Samsung Galaxy Note20 5G mit einem Testurteil GUT (1,8)
  • Platz 2 Samsung Galaxy Note20 ultra 5G mit einem Testurteil GUT (1,8)
  • Platz 3 Samsung Galaxy S20 5G mit einem Testurteil GUT (1,8)

Das erste Handy eines anderen Herstellers ist das Huawei P40 pro plus mit ebenfalls einer Note GUT im Test, aber nur einer Bewertung von 1,9. Danach folgt auf Platz 5 das Google Pixel 4 XL.

Die Samsung Modelle konnten vor allem bei der Rechenleistung und auch beim Display punkten. Kritikpunkte gab es dagegen bei Akku. Hier lagen die Noten deutlich unter den anderen Werten – vor allem die großen Display mit hohem Energieverbrauch machen an der Stelle wohl einen Unterschied.

Preislich gesehen haben sich also bei der Stiftung Warentest vor allem die teureren Geräte durchgesetzt. Man bekommt die Note20 derzeit ab etwa 1.000 Euro, das Galaxy S20 5G ist für um die 800 Euro zu haben. Für den Einsteiger-Bereich sind diese Geräte also wenig geeignet und auch normale Nutzer zahlen selten 1.000 Euro für ihr Modell. Daher verweist die Stiftung Warentest auch noch auf das Xiaomi Mi 10 lite. Die Geräte kommen auf Platz 9 im Ranking mit einer Note von 2,1 – kosten aber auch nur um die 300 Euro und sind damit deutlich billiger als die besser platzierten Topmodelle der Konkurrenz.

Die iPhone 12 Serie war bei der Stiftung Warentest bereits vorbestellt, durch die Verspätung in diesem Jahr sind die Modelle aber leider nicht mit in diesem großen Test enthalten. Daher bleibt aktuell noch offen, ob Apple die Galaxy Modelle von Samsung von den besten Plätzen verdrängen könnte. Die Tester haben aber angekündigt, dass man die iPhone 12 Serie in der nächsten Ausgabe nachliefern wird.

Video: Falthandys bei der Stiftung Warentest

Das S20 Ultra Video im Original:

Die Unterschiede der Galaxy S20 Modelle im Überblick

ModellSamsung Galaxy S20 (5G)Samsung Galaxy S20 Plus (5G)Samsung Galaxy S20 Ultra 5G
Display6,2 Zoll 120 Hertz Infinity-O-Display – WQHD+ (3.200 x 1.440 Pixel, HDR10+ 20:9, 563 ppi)6,7 Zoll 120 Hertz Infinity-O-Display – WQHD+ (3.200 x 1.440 Pixel, HDR10+ 20:9, 525 ppi)6,9 Zoll 120 Hertz Infinity-O-Display – WQHD+ (3.200 x 1.440 Pixel, HDR10+ 20:9, 511 ppi)
BetriebssystemAndroid 10 mit One UI 2Android 10 mit One UI 2Android 10 mit One UI 2
Hauptkamera- 12 MP (f/2,2) Standard-Zoom;

- 64-MP-Telezoom- (f/2,0);

- 12-MP-Ultraweitwinkel-Optik (f/1,8);

- 3x Hybrid-Zoom

- bis zu 30x Digital-Zoom;

- bis 8K 30fps-Video
- 12 MP (f/2,2) Standard-Zoom;

- 64-MP-Telezoom- (f/2,0);

- 12-MP-Ultraweitwinkel-Optik (f/1,8);

- ToF-Sensor

- 3x Hybrid-Zoo

- bis zu 30x Digital-Zoom;

- bis 8K 30fps-Video;
- 108 MP Standard-Zoom (f/2,4);

- 48-MP-Telezoom (f/3,5);

- 12-MP-Ultraweitwinkel-Optik (f/2,2);

- ToF-Sensor;

- 4 bis 5x-optischer Zoom;

- 10x Hybrid-,Zoom;

- bis zu 100x Digital-Zoom;

- bis 8K 30fps-Video
Frontkamera- 10 MP (f/2,2);

- 4K 60 fps Video
- 10 MP (f/2,2);

- 4K 60 fps Video
- 40 MP (f/2,2) mit Pixelbinning auf 10 MP;

- 4K 60 fps Video
ProzessorExynos 990 Octa Core, 7nm @max. 2,73 GHzExynos 990 Octa Core, 7nm @max. 2,73 GHzExynos 990 Octa Core, 7nm @max. 2,73 GHz
Arbeitspeicher8/12 GB RAM LPDDR58/12 GB RAM LPDDR512/16 GB RAM LPDDR5
Interner Speicher128 GB (per microSD-Karte erweiterbar)128/512 GB (nur 5G mit großer Speicheroption) (per microSD-Karte erweiterbar)128/512 GB (per microSD-Karte erweiterbar)
Akkukapazität4.000 mAh4.500 mAh5.000 mAh
KonnektivitätWifi 6, Bluetooth 5.0, GPS, LTE Cat. 20, Wi-Fi Direct, 4x4 MIMO, Miracast, 5G (nur Sub 6 GHz), TDD/FDD); Hybrid-SIM plus e-SIMWifi 6, Bluetooth 5.0, GPS, LTE Cat. 20, Wi-Fi Direct, 4x4 MIMO, Miracast, 5G (mm Wave, Sub 6, TDD/FDD), Hybrid-SIM plus e-SIMWifi 6, Bluetooth 5.0, GPS, LTE Cat. 20, Wi-Fi Direct, 4x4 MIMO, Miracast, 5G (mm Wave, Sub 6, TDD/FDD); Hybrid-SIM plus e-SIM
SonstigesFingerabdrucksensor im Display, 2D-Gesichtserkennung, Hybrid-SIM, Wireless-Charging 2.0, wasser- und staubdicht (nach IP68), Powershare, Stereolautsprecher mit Dolby AtmosFingerabdrucksensor im Display, 2D-Gesichtserkennung, Hybrid-SIM, Wireless-Charging 2.0, wasser- und staubdicht (nach IP68), Powershare, Stereolautsprecher mit Dolby AtmosFingerabdrucksensor im Display, 2D-Gesichtserkennung, Hybrid-SIM, Wireless-Charging 2.0, wasser- und staubdicht (nach IP68), Powershare, Stereolautsprecher mit Dolby Atmos
Abmessungen151,7 x 69,1 x 7,9 mm 161,9 x 73,7 x 7,8 mm166,9 x 76 x 8,8 mm
Gewicht163 g186 g220 g
FarbenCloud Pink, Cloud Blue, Cosmic GrayCloud Blue, Cosmic Gray, Cosmic Black

Cosmic Gray, Cosmic Black

Preis (UVP)ab 899 Euro / 999 Euro (5G)ab 999 Euro/ 1.099 Euro (5G)ab 1.349 Euro

Weitere Links rund um Samsung Galaxy S20

Stiftung Warentest: Vodafone Homespot schneidet am besten ab [Update]

Update und Hinweis: Die Testergebnisse aus diesem Artikel sind von 2018 und damit nicht mehr wirklich aktuell. Mittlerweile haben alle Anbieter aus dem Test neue Tarife und auch neue Hardware auf den Markt gebracht. Dazu wurden auch einige neue Angebote gestartet. Es wäre also wirklichZeit, dass es einen neuen Test der Stiftung Warentest in dieser Hinsicht gibt.

Stiftung Warentest: Vodafone Homespot schneidet am besten ab

Die Stiftung Warentest hat im aktuellen Heft (Juni 2018) mobile WLAN Router und auch Homespots unter die Lupe genommen und geprüft, wie gut die Geräte ihre Pflichten erfüllen. Dabei kam es den Experten vor allem auf die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung an, aber auch die Handhabung der Geräte war ein wichtiges Kriterium.

Die Stiftung Warentest schreibt zum Testumfeld:

Geprüft haben wir sechs mobile Hotspots mit Akku und drei mit Netz­teil, die sich nur an der Steck­dose nutzen lassen und eher für die Ferien­wohnung oder den Schrebergarten gedacht sind. Wichtigster Prüf­punkt war die Daten­über­tragung: Wie flott lassen sich Videos, Fotos oder Mails aus dem Netz herunter­laden? Kommt es zum Daten­stau, wenn viele mobile Geräte gleich­zeitig über einen einzigen Hotspot aufs Internet zugreifen? Immerhin können einige Hotspots mehr als 50 weitere Geräte versorgen. Zwei Test­kandidaten schnitten bei der Daten­über­tragung sehr gut ab.

Update: der Telekom Homespot war in diesem Test noch nicht mit einbezogen, da das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt noch keinen eigenen Homespot hatte. Mittlerweile gibt es die Speedbox auch bei der Telekom und im nächsten Test wird man daher sicher auch diesen Homespot mit einbeziehen.

Die schnellsten Datenverbindungen gab es dabei beim Vodafone GigaCube, der daher auch im Test am besten mit der Note GUT (1,9) abgeschnitten hat. Die Telekom war ebenfalls vorn mit dabei. Das Unternehmen bietet zwar keinen eigenen Homespot, aber mit der Speedbox LTE IV gibt es einen mobilen WLAN Router, der fast ebenso gut funktioniert. Auch hier waren die Tester mit dem Speed zufrieden und vergaben die Note GUT (2,1). Die Tarife des Vodafone GigaCube findet man hier.

Neben den Homespots und Routern haben die Tester auch Handys als Hotspots getestet und kamen hier auch auf erstaunlich gute Werte. So konnte das Samsung Galaxy S8 etwa 7 Stunden als Hotspot genutzt werden, bevor der Akku leer war. Das Google Pixel 2 kam immerhin auf 4 Stunden Einsatzzeit.

Allerdings empfehlen auch die Experten von der Stiftung Warentest, die Geräte nur mit ausreichend Datenvolumen als Hotspot einzusetzen. Vodafone hatte gerade erst einen neuen Tarif mit bis zu 200GB monatlichem Datenvolumen gestartet und auch bei den meisten anderen Homespot Angebote gibt es mehrere Gigabyte Datenvolumen pro Monat dazu. Die Preise sind dabei in vielen Fällen günstiger als bei normalen Handyflatrates. Allerdings sind diese Angebote eher selten und teilweise auch nur in bestimmten Shops zu haben. Congstar hat die Angebote mittlerweile etwas nachgebessert und bietet 200GB monatliches Datenvolumen (mit LTE) für nur noch 30 Euro an.

Was sind Homespot und mobile WLAN Router?

Mobile WLAN Router oder auch Homespot (teilweise auch Internet Cube –  die Trennung ist hier nicht ganz eindeutig) sind Internet-Zugänge, die nicht an einen Kabelanschluss gebunden sind und somit sehr flexibel eingesetzt werden können.

Bei homespots.de schreibt man dazu als Definition:

WLAN Homespots sind mobile Internet-Zugänge, die eine Alternative zum normalen DSL sein sollen und ein WLAN Netzwerk für mobile Endgeräte über das Mobilfunk-Netz des jeweiligen Anbieters zur Verfügung stellen. Man braucht also keinen Kabel- oder Festnetz-Anschluss, sondern kann über das Handy-Netz surfen. Im Vergleich zu normalen Handytarifen ist dabei in der Regel mehr Datenvolumen enthalten und oft auch schnellere Verbindungen.

Für die Nutzung reicht ein gut ausgebautes Handy-Netz des jeweiligen Anbieters sowie ein entsprechender Tarif. Daher eigenen sich diese Geräte vor allem für die mobile Nutzung. Wer also beispielsweise im Wohnmobil oder im Garten surfen will, kann diese mobilen WLAN Router sehr einfach einsetzen und ist nicht darauf angewiesen, dass ein Kabel anliegt. Das Internet wird dann per WLAN weiter verteilt – man kann es also mit allen WLAN fähigen Endgeräten nutzen.

Immer auf den Laufenden bleiben: Tech News und Meldungen direkt auf das Handy oder in den Sozialen Netzwerken: Appdated Telegramm Channel | Appdated bei Facebook | Appdated bei Twitter

Stiftung Warentest: Apple Watch misst am genausten

Stiftung Warentest: Apple Watch misst am genausten – Die Stiftung Warentest hat in der Aktuellen Ausgabe (Dezember 2019) insgesamt 13 Smartwatches unter die Lupe genommen und die Modelle hinsichtlich ihre Features und der eingesetzten Technik geprüft. Ein Fokus lag dabei auf den gemessenen Daten, denn alle Smartwatches bieten mittlerweile auch die Möglichkeit, über verschiedene Tracker Körperfunktionen und Aktivitäten aufzuzeichnen.

Die besten Ergebnisse erzielte in diesem Bereich die Apple Watch. Von den 13 Modellen im Test liefert sie die besten Daten und lag fas immer korrekt bei der Aufzeichnung. Andere Uhren hatten an der Stelle mehr Probleme, vor allem beim Puls aber auch beim Erkennen von Sportarten und Aktivitäten. Beispielsweise hatten viele Uhren beim Schwimmen Probleme, Streckenlänge und Aktivität korrekt zu erfassen. Die Apple Watch war allerdings auch die teuerste Smartwatch im Test. Mit um die 480 Euro zahlt man die Uhr fast 150 Euro mehr als für das teuerste andere Modell. Zumindest bei der Datenerfassung scheint sich dieser Aufpreis allerdings zu lohnen, vor allem dann wenn man ohnehin bereits ein iPhone nutzt.

Daneben gab es aber bei fast allen Geräten Kritik im Bereich des Datenschutzes, weil Daten an den Hersteller weiter gegeben wurde. Auch Apple genehmigt sich eine solche Datenweitergabe. Teilweise wurden auch Schadstoffe nachgewiesen. Bei der Stiftung Warentest schreibt man dazu:

Hinzu kommt: Die Daten­schutz­erklärungen von 9 der 13 Anbieter weisen sehr deutliche Mängel auf. Und drei Uhren fielen wegen Schad­stoffen auf: Das Armband enthielt eine hohe Menge Bisphenol A. Der Stoff kann den Hormon­haushalt und die Frucht­barkeit beein­trächtigen. Die in den Armbändern der Uhren gefundenen Mengen bedeuten keine akute Gesund­heits­gefahr. Für Bisphenol A gilt jedoch der Grund­satz, die Aufnahme so gering wie möglich zu halten, zumal der Stoff auch in vielen anderen Alltags­produkten enthalten sein kann.

Insgesamt reichten die Ergebnisse von GUT (Apple Watch und Garmin Smartwach) bis zu MANGELHAFT. Es lohnt sich also beim Kauf einer neuen Smartwatch sehr genau hinzuschauen.

Stiftung Warentest: Samsung bei den Handys mit dem besten Akku vorn

Stiftung Warentest: Samsung bei den Handys mit dem besten Akku vorn – Die Stiftung Warentest hat im aktuellen Handys die Handys mit dem besten Akku unter die Lupe genommen und zusammengestellt. Einige Modelle waren dabei schon früher getestet worden, einige Geräte kamen neu dazu, so dass sich ein interessantes Ranking der Handys und Smartphones mit wirklich langen Laufzeiten ergibt.

Den ersten Platz belegt dabei Samsung mit dem Galaxy M20. Die Modelle verfügen über einen Akku mit 5.000mAh und kommen damit auf eine Laufzeit von 33,5 Stunden. So lange hielt kein anderes Handy im Test ohne Nachladen durch. Dazu liegt der Preis für die Galaxy M20 bei um die 230 Euro – man bekommt hier also sehr viel Ausdauer für kleines Geld.

Bei den Topmodelle konnte das Galaxy S10+ fast mit diesen Werten mithalten. Im Test ermittelte die Stiftung Warentest eine Laufzeit von 32,5 Stunden ohne Nachladen. Damit liegt das S10+ immerhin nur eine Stunde unter dem M20. Allerdings kosten die Galaxy S10+ weiterhin über 800 Euro und damit deutlich mehr als die Galaxy M20. Dennoch ist diese Laufzeit im Bereich der Topmodelle bisher unerreicht.

Ein weiteres Modelle mit einem starken Akku, das ausnahmsweise nicht von Samsung kommt, ist das LG G8S ThinQ. Die Modelle haben nur einen Akku mit 3550mAh, kommen aber dennoch auf eine Laufzeit von 31,5 Stunden und damit nur etwas weniger als beim Galaxy S10+. Preislich gesehen liegen sie etwa 150 Euro unter den Galaxy S10+ Modellen, so dass man hier eine etwas preisgünstigere Alternative mit dennoch guten Ausdauerwerten hat.

Das günstigste Geräte in dieser Aufstellung war das Sony Xperia L3. Die Modelle kosten lediglich 199 Euro und haben dennoch eine Kaufzeit von 30,5 Stunden – können also in Sachen Akku mit einigen der Topmodelle auf dem Markt mithalten. Für unter 200 Euro bekommt man hier als bereits wirklich lange Laufzeiten.

Insgesamt setzen viele Hersteller mittlerweile auf gute Akkus und Laufzeiten, weil den Nutzern die Ausdauer der Geräte durchaus wichtig ist. Man sollte neben dem Akku aber auch die Ladegeschwindigkeit im Hinterkopf behalten, denn gerade bei den großen Akku verbringen die Smartphones sonst viel Zeit an der Ladestation.

 

Stiftung Warentest hat beim Huawei P30 (pro) Kritik an der Kamera

Die Stiftung Warentest hatte vor wenigen Tagen erst die Ergebnisse für die neuen Galaxy S10 und Galaxy S10+ veröffentlicht und nun gibt es auch die Bewertungen und Tests für die aktuellen Huawei Topmodelle P30 und P30 pro.

Interessant ist in diesem Zusammenhang natürlich vor allem die Bewertung der Kamera der Tester, denn die Kamera steht bei den P-Modellen von Huawei besonders im Fokus und das Unternehmen setzt viel daran, jeweils die beste Kameratechnik auf dem Markt zu verbauen. Daher ist es durchaus bemerkenswert, dass die Stftung Warentest vor allem bei der Kamera einige Kritikpunkte ausmacht und die Modelle im Test hinter den Galaxy S10, den Apple iPhone und den Google Pixel Modellen sieht.

Konkret schreiben die Tester zur Kamera:

Auch sonst machen die Kameras von P30 und P30 Pro eine gute Figur. Besonders beim P30, und dort vor allem bei Selfies und Videos, sind deutliche Verbesserungen gegen­über dem Vorgänger fest­zustellen. Das mit dem „Fotowunder“ scheint dann aber doch etwas hoch gegriffen: Mit den Kameras von Apple iPhone XS, Google Pixel 3 oder Samsung Galaxy S10 können P30 und P30 Pro insgesamt nicht ganz mithalten. So neigen beide bei wenig Licht zum Verwackeln. Beim Test der Bild­stabilisierung schlagen sich andere aktuelle Flaggschiff-Handys besser. Die Bilder des P30 Pro zeigen zudem einen Rosa­stich.

Damit kommen die Tester bei den neuen Huawei Modelle auf eine andere Einschätzung als andere Tester, denn beispielsweise im DXOmark Test liegen das Huawei P30 pro vor den normalen Galaxy S10 Modellen und auch vor den aktuellen Apple iPhone. Einige Leser haben diesen Unterscied auch bereits angesprochen.

Pluspunkte gibt es im Test der Stiftung Warentest dagegen bei den Akkulaufzeiten, der nach wie vor vorhandenen Klinkenbuchse und dem erweiterbaren Speicher. Sprachqualität und Netzempfindlichkeit haben sich bei den aktuellen Modellen aber im Vergleich zu den P20 Geräten aus dem Vorjahr sogar verschlechtert.

Im Ranking bei der Stiftung Warentest reicht es für die neuen Huawei P30 und P30 pro damit leider nicht für die Spitzenplätzen – dort findet man weiterhin sowohl Galaxy S10 als auch S10+.

Die technischen Daten des Huawei P30 und P30 plus


Huawei P30
Huawei P30 Pro
Betriebssystem
Android 9 mit EUMIO 9.1
Display
6,1 Zoll OLED
6,47 Zoll OLED
Display-Auflösung
2340 x 1080
Prozessor
Kirin 980
Prozessor
4 x Cortex-A76 (2,6 GHz) + 4 x Cortex-A55 (1,8 GHz)
Grafik-Chip
ARM Mali-G76
RAM
6 GByte
8 GByte
Flash-Speicher
128 GByte
128 / 256 GByte
Wechselspeicher
Nano Memory Card
Superweitwinkelkamera
16 MP; f/2.2; 120 Grad
20 MP; f/2.2; 120 Grad
Weitwinkelkamera
40 MP; f/1.6; 27 mm
Telekamera
8 MP; f/3.4; 125 mm
LTE
Cat.16
Cat.21
Bluetooth
5.0
Schutzart
IP53
IP68
Akku
3650 mAh
4200 mAh
Preise
800 Euro
1000 Euro (128 GByte) / 1100 (256 GByte)

Weiter Links rund um das Huawei P30

Stiftung Warentest: Samsung Galaxy S10+ übernimmt die Führung

Die Stiftung Warentest hat sich die aktuellen Topmodelle von Samsung genauer angeschaut und die Galaxy S10, S10+ und S10e Geräte geprüft. Beim Galaxy S8 waren die Tester in den vergangenen Jahren nicht sehr begeistert gewesen, weil die Modelle durch das neue Infinity-Display Design anfällig gegen Beschädigungen aus Stürzen waren. Beim Galaxy S9 hatte Samsung dieses Manko ausgebessert und die Robustheit der Geräte deutlich erhöht.

Auch bei der aktuellen Generation konnten die Tester der Stiftung Warentest bei der Verarbeitung keine Probleme feststellen, im Gegenteil: die Stabilität der Modelle wurde ausdrücklich gelobt und in Verbindung mit der restlichen Technik belegen die Galaxy S10 Modelle nun die Spitzenplätze im Ranking – das Galaxy S10+ führt die Besteliste sogar an und liegt auf dem ersten Platz als bestes Handy im Test. Damit ist das Galaxy S10+ zumindest bei der Stiftung Warentest das beste Smartphone auf dem Markt.

Samsung schreibt im Original zum Testurteil:

Bei allen Geräten der Galaxy S10-Familie loben die Tester das intelligente Kamerasystem. Die Smartphones können mit guten Fotos bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen und Videos überzeugen. Besonders positiv fallen die geringe Auslöseverzögerung, das hohe Verarbeitungstempo und der Autofokus auf. Selfies schneiden mit dem Galaxy S10+ besonders gut ab. Das Flaggschiff verdient sich dadurch die Teilnote „gut“. Zusätzlich lobt Stiftung Warentest die hohe Stabilität der Galaxy S10-Smartphones. Im Falltest erwiesen sich die Geräte als äußerst robust, dafür gibt es ein „sehr gut“. Auch in Sachen Akkulaufzeit setzen alle drei Smartphones von Samsung ihre gute Leistung fort. Besonders wird aber das Galaxy S10+ von den Testern hervorgehoben, das mit der längsten Akkulaufzeit der 20 getesteten Geräte überzeugt. Das beschert dem Flaggschiff erneut die Teilnote „sehr gut“.

Insgesamt scheint Samsung damit viel richtig gemacht zu haben, aber auch die Modelle aus dem Vorjahr haben nach wie vor gute Noten und das sorgt dafür, dass beim der Stiftung Warentest die Top10 zu einem großen Teil aus den Samsung Modelle der S-Serie besteht.

Update: Mittlerweile hat die Stiftung Warentest auch das Huawei P30 gestestet, allerdings gab es dabei doch etwas kKritik und daher kommen die Modellen nicht an die Galaxy S10 heran.

Die Preise des Galaxy S10

Das Galaxy S10 ist mittlerweile im Preis bereits deutlich gesunken und vor allem die normalen Geräte findet man teilweise bereits spürbar unter der unverbindlichen Preisempfehlung von Samsung. Das ist ein weiterer Pluspunkt, denn man bekommt die gute Qualität der Modelle damit teilweise mit deutlichem Rabatt.

Schnelleinstieg:

Den kompletten Preisvergleich über mehr Anbieter gibt es direkt hier bei Idealo*

Samsung Galaxy S10 Modelle im Vergleich


Galaxy S10e
Galaxy S10
Galaxy S10+
Maße
14,2 cm × 7 cm × 0,8 cm
15 cm × 7 cm × 0,8 cm
15,8 cm × 7,4 cm × 0,8 cm
Gewicht
150 g
157 g
175 g
Display
OLED 5,8 Zoll 19:9
OLED 6,1 Zoll 19:9
OLED 6,4 Zoll 19:9
Display-Auflösung
FHD+
QHD+
QHD+
Rückkameras
16 MP (Ultraweitwinkel f/2.2)
12 MP (Weitwinkel f/1.5)
16 MP (Ultraweitwinkel f/2.2)
12 MP (Weitwinkel f/1.5)
12 MP (Tele /f2.4)
16 MP (Ultraweitwinkel f/2.2)

12 MP (Weitwinkel f/1.5)

12 MP (Tele /f2.4)
Frontkameras
10 MP (F1.9)
10 MP (F1.9)
10 MP (F1.9) + 8MP (Tiefe / F2.2)
Flash-Speicher
128 GB
128 GB / 512 GB
512 GB / 1 TByte
RAM
6 GB
8 GB
8 GByte / 12 GB
Akku
3100 mAh
fast/wireless
3400 mAh
fast/wireless
4100 mAh
fast/wireless
SoC
Exynos 9820 Octa-Core Exynos 9820 Octa-Core Exynos 9820 Octa-Core
Mobilfunk
2Gbit/s mit LTE Cat.20
2Gbit/s mit LTE Cat.20

2Gbit/s mit LTE Cat.20

Video: Das Galaxy S10 im ersten Hands-On

Weitere Links um das Galaxy S10

 

 

Stiftung Warentest: iPhone XR ist das bessere iPhone

Die Stiftung Warentest hat mittlerweile auch das neue iPhone XR geprüft und dieses Modell findet bei den Testern deutlich besseren Anklang als die teureren iPhone XS Modelle. Konkret sieht man bei der Stiftung zwei wesentliche Punkte, die das iPhone XR zum besseren iPhone in diesem Jahr machen: trotz eines vergleichbaren Design sind die iPhone XR robuster als die teuren iPhone XS und bestehen den Falltest der Stiftung Warentest. Die Unterschiede zwischen den Modellreihen fallen dagegen nach Ansicht der Tester kaum auf. Man bekommt also mit dem iPhone XR fast den gleichen Funktionsumfang, muss sich aber um die Sicherheit der Modelle weniger Gedanken machen spart sogar noch etwas Geld.

Die Stiftung Warentest schreibt dabei in ihrem aktuellen Test als Fazit:

Das iPhone XR ist eines der besten Handys des Jahres. Seine minimalen tech­nischen Nachteile gegen­über den teureren XS-Modellen fallen im Alltag kaum ins Gewicht. Da das XR güns­tiger und deutlich stabiler ist als seine Geschwistergeräte, eignet es sich ideal für alle, die ein iPhone haben wollen, aber dafür keinen vierstel­ligen Betrag ausgeben möchten – und sich auch gern die Sorge sparen würden, dass jeder kleine Sturz teuer werden könnte.

Bei den Schwächen gibt es auch kaum Unterschiede im Test: wie beim iPhone XS bemängeln die Tester auch beim iPhone XR den eher schwachen Empfang und die langen Ladezeiten. Dazu finden sich die üblichen Kritikpunkte: keine Speichererweiterung, kein Klinke-Stecker und Aufpreis für den entsprechenden Adapter.

Preislich sind die Unterschiede dagegen deutlich. Das iPhone XR kostet ohne Vertrag mehrere hundert Euro weniger als die XS-Modelle und auch bei den Angeboten mit Tarif und Flatrate macht sich das bemerkbar: für das iPhone XR zahlt man derzeit etwa ab 40 Euro pro Monat aufwärts, während man die iPhone XS Modelle mit Vertrag ab 50 bis 60 Euro im Monat bekommt.

Wo liegen die Unterschiede des iPhone Xr zum iPhone Xs?

Bei der Technik muss man beim iPhone Xr im Vergleich zu den Xs-Modellen einige Abstriche machen:

  • Die Kamera ist nur ein normales Modell, während man in den Xs-Versionen auf eine Dual Lens Kamera setzt. An sich kommt aber als Objektiv die gleiche Technik zum Einsatz, die man auch von den teureren Versionen her kennt, es fehlt nur das zusätzliche Teleobjektiv.
  • Bei Display* setzt Apple* beim iPhone Xr auf LCD Technik und nicht auf die OLED Technologie, die im iPhone Xs und Xs max zum Einsatz kommt.
  • Beim Gehäuse bietet das iPhone Xs nur dem Aluminium-Rahmen, den man bereits von Vorgängermodellen her kennt. Dabei wird zwar auch Serie 7000 Aluminium in Raumfahrtqualität genutzt, der Stahlrahmen aus dem iPhone Xs ist daber dennoch robuster.
  • Bei der Schutzklasse kommt das iPhone Xr nur auf IP67 und bietet damit nominell etwas geringeren Schutz gegen Staub und Wasser.

Vor allem bei der Leistung und auch beim Design bekommt man damit ein vollwertiges iPhone und die Technik ist einen Topmodell durchaus angemessen. Apple macht aber deutlich, dass es auch noch besser geht. Besonders bei der Kamera werden sich Nutzer aber sicher fragen, warum man für 849 Euro keine Dual Lens Kamera bekommt, die teilweise auch bereits in Modellen zum Einsatz kommt, die deutlich billiger sind.

Stiftung Warentest: Samsung Galaxy Note 9 vor den iPhone XS Modellen

In der aktuellen Ausgabe der Stiftung Warentest wurden Galaxy Note 9 und die aktuellen iPhone Modelle gestestet und dabei kam das Note 9 auf deutlich bessere Ergebnisse als die aktuelle iPhone Generation. Das Galaxy Note 9 schaffte im Test eine Gesamtnote von Gut mit einem Ergegbnis von 1,8 (vergleichbar mit Schulnoten) während die iPhone Modelle nur auf eine 2,3 bis 2,5 kamen und damit knapp an einem befriedigend vorbei rutschten.

Vor allem die hohe Anfälligkeit gegen Schäden und der schlechtere Empfang kosteten dabei den Apple Modellen Punkte. Bei der Kamera lagen dagegen die iPhone Modelle vorn und ernteten vor allem Lob für gute Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen.

Viel Kritik der Stiftung Warentest an iPhone XS und XS max

Bereits beim iPhone X hatten die Tester bemängelt, dass die Geräte zu schnell kaputt gingen und es dann hohe Kosten für die Reparatur gibt. Dies setzt sich leider auch beim iPhone XS fort und daher gibt es in diesem Bereich Abzüge bei den Punkten.

Die Tester schreiben dazu im Original:

Offen­bar hat Apple bei der Stabilität seiner Handys nicht ausreichend nachgebessert, auch die neuen iPhones XS und XS Max zersplitterten in unserer Fall­prüfung. Die Stiftung Warentest prüft die Stabilität der Smartphones in einer dreh­baren Fall­trommel, die Stürze aus 80 Zenti­metern Höhe auf Steinboden simuliert. Bei einem der beiden geprüften XS-Modellen brach das Displayglas nach 50 Stürzen, beim zweiten funk­tionierte die Kamera nicht mehr. Das größere XS Max hatte wie das kleinere Schwestermodell nach 50 Stürzen ein lädiertes Display, auf dem zusätzlich Streifen zu sehen waren. Beim zweiten geprüften XS Max war die Rück­seite nach 100 Stürzen zersplittert. Keine Probleme hatten die wasser­festen iPhones in unserem Tauchtest, das kühle Nass perlte an ihnen ab.

Kritik gab es dazu auch beim Empfang und der Sprachqualität. Im Test fiel vor allem die Tonausgabe eher mittelmäßig aus und beim Empfang kritisierten die Redakteure, dass die Netzempfindlichkeit der Modelle zu gering ist. Dadurch gibt es Probleme in schwachen Netzen – während andere Modelle bei weniger Empfang noch gute Leistungen bringen, kann es bei beiden iPhone XS Modelle Schwierigkeiten geben.

Das ist vor allem aufgrund des hohen Preises ein Problem. Modellen in der Mittelklasse würde man solche Probleme möglicherweise noch nachsehen, weil sich der Preis natürlich auch irgendwo in der Qualität niederschlagen muss. Das iPhone XS ist aber derzeit mit das teuerste Serien-Modell auf dem Markt und da gibt es diese Form der Ausreden nicht mehr. Die Kunden können Qualität und auch Sicherheit der Modelle erwarten.

Das Note 9 überzegt die Tester

Im Vergleich dazu gab es beim Galaxy Note 9 kaum Kritik durch die Stiftung Warentest. Stattdessen wurden Display, Kamera und auch die Sprachqualität gelobt. Besondere Erwähnung fand der große Akku, der im Test den Modellen eine Laufzeit von 29 Stunden verlieh.

Im Falltest gab es beim Note 9 keine Probleme. Im Vorjahr hatten die Tester das Note 8 noch wegen der hohen Anfälligkeit kritisiert, in diesem Jahr hat Samsung (anders als Apple) an der Stelle nachgearbeitet und es gab im Falltest keine Ausfälle mehr.

Insgesamt kommt das Galaxy Note 9 damit derzeit auf die beste Note im Test der Zeitschrift und liegt damit auf Platz 1 im Test insgesamt.

iPhone X – Zu zerbrechlich für die Stiftung Warentest

Die Tester der Stiftung Warentest haben bei Smartphones ganz konkrete Vorstellung davon, wie ein modernes Handy auszusehen hat. Neben einem großen Akku, der eine lange Nutzung ermöglicht, sollten die Geräte auch ein Mindestmaß an Robustheit mit bringen. Besonders der letzte Punkt ist immer wieder ein Problem, denn das neue Design mit wenig Rand, das 2017 bei vielen Anbietern eingeführt wurde, macht die Geräte zwar wesentlich attraktiver, aber auch anfälliger für Brüche und Beschädigungen. Das wurde bereits den Galaxy S8 und Note 8 Modellen zum Verhängnis und daher ist es keine große Überraschung, dass auch das iPhone X mit dem neuen randlosen Design bei den Testern einen schweren Stand hat.

Die Tester schreiben im Original dazu:

Wie alle Handys durch­lief das neue iPhone X auch eine Fall­prüfung – und scheiterte: Bei einem von drei Exemplaren war nach dem Test in der Fall­trommel die gläserne Rück­wand zertrümmert, bei den beiden anderen war das Display defekt und zeigte Streifen. Damit ist das neue Luxusmodell das zer­brech­lichste iPhone aller Zeiten: Seine Vorgänger- und Schwestermodelle haben den Fall­test bisher bestanden. Anbieter Apple wird wissen, warum er für sein neues Flaggschiff auch passende Schutz­hüllen anbietet – eine Silikonhülle für 45 Euro und ein schickes Leder-Case für 109 Euro. 

Auch bei der Ausdauer gab es keine guten Punkte für das iPhone X. Im Test hielt der Akku gerade einmal 16 Stunden – deutlich weniger als vergleichbare Modelle anderer Anbieter. Auch hier zeigten sich die Tester eher enttäuscht:

Das neue Apple-Flaggschiff hielt dabei gerade einmal 16 Stunden durch. Das ist noch einmal deutlich schwächer als das iPhone 8 mit auch schon ziemlich mauen 19 Stunden. Zum Vergleich: Der derzeitige Akkusieger Lenovo Moto Z Play hält in diesem Test fast 35 Stunden durch, das Samsung-Flaggschiff Galaxy S8 immerhin 26 Stunden.

Positiv wurden dagegen die Kamera und auch die Gesichtserkennung bewertet. Die Kamera war dabei die beste, die man bei der Stiftung Warentest jemals getestet hatte und belegt nun den Platz 1 im Ranking. Auch das Bedienkonzept kann überzeugen, der fehlende Homebutton wurde zwar angesprochen aber nicht bemängelt.

Allerdings gibt es aufgrund der schlechten Ergebnisse beim Falltest wohl wieder eine Abwertung für die Geräte. Das bedeutet, dass trotz guter Noten in anderen Bereichen die Gesamtnote schlechter ausfällt, weil man die Neigung zu Defekten bei Stürzen als so gravierend ansieht, dass man keine bessere Note vergeben kann.

Der gesamte Test ist leider noch nicht online, drüfte aber im nächsten Heft mit kommen und man kann davon ausgehen, dass die Experten der Stiftung Warentest auch für das iPhone X (wie bereits für die Topmodelle von Samsung) zu einer Schutzhülle raten. Damit kann man die teuren Geräte vor Beschädigungen bei Stürzen sichern – ob aber die Kunden wirklich bereits sind, das innovative neue Design hinter einer Hülle zu verstecken, muss sich erst noch zeigen.

Samsung Galaxy Note 8 – Stiftung Warentest rät zur Schutzhülle

Samsung hatte bereits beim Galaxy S8 und auch dem S8+ einen schweren Stand bei den Testern der Stiftung Warentest. In den Falltests hatten sich die Modelle als sehr empfindlich erwiesen. Als Fazit rieten die Fachleute des Magazins daher dazu, die Modelle nur mit schützendem Überzieher zu verwenden. Eine Hülle ist also obligatorisch, um bei Stürzen das Display nicht splittern zu lassen.

Im aktuellen Heft (November 2017) kommen die Tester nun auch für das Galaxy Note 8 zu einem ähnlichen Ergebnis. Obwohl Samsung beim Display einige kleine Änderungen vorgenommen hat, konnte man die Empfindlichkeit gegen Stürze nicht verbessern. Auch bei den neuen Modellen zeigen sich bereits nach etwa 50 Stürzen deutlich Risse – andere Geräte (auch in den unteren Preisregionen) halten oft bis zu 100 Stürze aus, ohne dass es Beschädigungen gibt. Daher gibt es auch für das Note 8 nur ein Fazit: schick, aber im besten Falle nur mit Hülle verwenden, da sonst die Gefahr besteht, dass man nicht lange Freude an den Geräten hat.

Die Tester schreiben im Original:

Das Galaxy Note 8 ist der Versuch, die Serie zu retten. Leider gelingt dieser Versuch nur bedingt. Obwohl die Geräte ähnlich wie der gescheiterte Vorgänger tech­nisch auf Spitze­niveau sind, haben sie wieder einen gravierenden Makel: Sie sind schlichtweg zu empfindlich. Wer mit dem Note 8 vorsichtig umgeht oder es in eine stabile Schutz­hülle packt, dürfte aber durch­aus seine Freude an dem Gerät haben – voraus­gesetzt, er will fast 1 000 Euro für ein Smartphone mit knappen 64 Gigabyte Speicher­kapazität ausgeben.

Insgesamt kommen die Geräte daher im Test der Fachzeitschrift nur auf eine Note von 3,0 (BEFRIEDIGEND). Besonders die Stabilität zieht dabei das Urteil nach unten. Die Tester vergeben dafür nur die Note 4,5 (AUSREICHEND) und daher wird das gesamte Modell abgewertet. Ähnliche Noten gab es auch für das Galaxy S8 und das S8+. Damit schaffen es die Note 8 Modelle nicht in die Top-Ten des Rankings bei der Stiftung Warentest.

Endlich auch Dual Lens Technik beim Samsung

Die größte Neuerung beim Galaxy Note 8* ist dabei die neuen Dual Lens Kamera auf der Rückseite. Diese war bereits für das Galaxy S8* erwartet worden, wurde dann aber aus Kostengründen verschoben. Im Note 8 sind nun zwei Objektive mit 2x12MP Auflösung verbaut und es gibt dazu für jede Linse einen Bildstabilisator. Im Original schreibt Samsung* zu den neuen Features der Kamera:

Taking Samsung*’s best-in-class camera technology to the next level, the Galaxy Note8 boasts two 12MP rear cameras – one F1.7 wide-angle lens with Dual Pixel technology and one F2.4 telephoto lens – that both utilize Optical Image Stabilization (OIS).With 2X optical and up to 10X digital zooming capabilities, images are crisp and clear, even when photographing subjects at a far distance. Furthermore, the wide-angle lens has a Dual Pixel sensor with rapid auto-focus, so users can also capture sharper and brighter shots, even in low-light environments.

Das verspricht hohe Qualität bei den Aufnahmen, wie genau sich das neue Kamerasystem bei den Benchmarks schlagen wird, muss sich erst noch zeigen.