Schlechte iPhone Verkäufe – Apple muss 680 Millionen Dollar an Samsung zahlen

Die iPhone Verkäufe bei Apple laufen nicht so gut, wie erwartet und dies zieht sich nun schon einige Quartal so hin. Das allein ist bereits ein Problem, aber Apple hat dadurch auch Probleme, die Lieferverträge einzuhalten. Die Displays für die iPhone Modelle kommen nach der Umstellung auf OLED Technik beispielsweise von Samsung und hier scheint es in den Verträgen eine Mindestabnahmemenge zu geben. Analysten sprechen zumindest mittlerweile davon, dass Apple diese Zielvorgaben nicht geschafft hat und daher nun an Samsung eine Vertragsstrafe zahlen muss. Angeblich soll diese nicht zu knapp ausfallen und bei um die 680 Millionen US Dollar liegen.

Bei Pocketnow schreibt man dazu:

Companies are preparing to release their detailed earnings figures later this month and Samsung is expected to post declines for the third consecutive quarter, mostly due to the U.S.-China trade war and Japanese export curbs. However, Samsung’s display division will post some attractive numbers, but it’s not due to selling the panels. On the contrary, Apple owes Samsung penalties for not reaching its agreed quota because of slowing down iPhone sales.

Eine offizielle Bestätigung dazu gibt es von Apple und von Samsung nicht (und wird es wohl auch nicht geben) aber es gab bereits seit längerem Gerüchte über solche Vertragsdetails. Neu ist dabei an sich nur die konkrete Zahl von 680 Millionen US Dollar. Samsung selbst verdient mittlerweile recht gut an den Apple iPhones.

Apple wird dies allerdings wohl verschmerzen können. Das Unternehmen konnte auch im letzten Quartal trotz eher stagnierender Verkaufszahlen hohe Gewinne vermelden. Die lagen in den ersten 3 Monaten 2019 bei über 11 Milliarden US Dollar und daher sind die Millionestrafen für Apple wohl zwar ärgerlich, aber keine existenzbedrohende Gefahr. für die Zukunft wird das Unternehmen aber wohl eher mit geringen Zahlen rechnen und man kann wohl davon ausgehen, dass die Lieferverträge für die kommenden Modellreihen mit weniger Wachstum bei den Absatzzahlen geplant sind.

UK: Über 3.000 Strafe für illegale Drohnenflüge

UK: Über 3.000 Strafe für illegale Drohnenflüge – In UK gab es eine erste Verhaftung wegen illegalen Drohnenflügen. Ein Drohnenpilot aus Nottingham ist dabei zu knapp 2500 Euro Strafe verurteilt worden sowie zur Übernahme der Kosten des Verfahrens (nochmals etwa 800 Euro).

Der Mann war mit seiner Flugdrohne über verschiedene Fußballstadien geflogen. Unter anderem auch über das Etihad Stadion von Manchester City sowie über weitere Stadien als gerade Spiele (auch Championsleague Spiele) im Gange waren. Das wäre auch in Deutschland nicht erlaubt, denn der Flug über Menschenmengen ist auch in Deutschland aus Sicherheitsgründen verboten. Kameradrohnen wiegen bis zu 1 Kilogramm, bei technischen Problemen könnten abstürzende Geräte oder Teile Menschen daher schwer verletzen. Private und kommerzielle Drohnenflüge dürfen daher in diesen Bereichen nicht stattfinden.

In Deutschland gab es auch schon verschiedene Bußgelder für Drohnenflüge.  Die Drohnenlandung vor Angela Merkel im Wahlkampf 2013 wurde beispielsweise mit 500 Euro Bußgeld bestraft, auch in der Mecklenburg-Vorpommern musste ein Pilot 1500 Euro Strafe zahlen. er hatte ebenfalls Menschenmengen mit geringer Höhe überflogen und so verschiedene Beschwerden ausgelöst. Eine Aufstiegsgenehmigung hatte er nicht.

Die Behörden reagieren mittlerweile auch auf Drohnen deutlich kritischer als noch vor einigen Jahren und legen Wert darauf, das bei Aufstiegen und Aufnahmen die rechtlichen Rahmenbedingungen eingehalten werden. So wird auf Datenschutz (Recht am Bild, Privatsphäre) aber auch auf die erforderlichen Genehmigungen und Versicherungen mittlerweile deutlich intensiver geachtet.