Apple Music – Was man zum Streaming-Dienst von Apple wissen sollte

Apple Music – Was man zum Streaming-Dienst von Apple wissen sollte – Apple Music ist ein Musik-Streamingdienst von Apple. Er wurde am 8. Juni 2015 auf der Worldwide Developers Conference in San Francisco vorgestellt. Seit dem 20. Juni 2015 ist der Dienst in über 100 Ländern (darunte rnatürlich auch in Deutschlan) verfügbar.

Die Kosten von Apple Music

Grundsätzlich ist Apple Music ein kostenpflichtiger Dienst. Die Einzel-Mitgliedschaft kostet 9,99 Euro monatlich. Ein Familien-Abo ist für 14,99 Euro pro Monat erhältlich, allerdings können bis zu sechs Familienmitglieder das Abo verwenden. Immerhin gewährt Apple drei kostenlose Probemonate, bevor der Dienst kostenpflichtig wird. Allerdings weigerte sich Apple zunächst die Künstler während der Probephase zu vergüten, erst nach einen offenen Brief von Taylor Swift zahlt Apple mittlerweile die Künstler auch für Streams in den kostenlosen Probemonaten.

Der Datenverbrauch bei Apple Music

Apple Music ist auf einen iPhone, iPad, iPod touch (ab 6. Generation), Android-Smartphone, Mac, Apple TV (ab 4. Generation), oder PC (mit iTunes) nutzbar. Allerdings benötigt man eine Internetverbindung, um die Songs zu streamen oder für die Offline-Nutzung herunterzuladen. Die Streaminggeschwindigkeit beträgt 256 kbit pro Sekunde. Dementsprechend fallen circa 1,9 Megabyte Datenvolumen pro Minute an, bei einer Stunde sind es folglich etwa 114 MB. Aufgrund dessen empfiehlt es sich das monatliche Datenvolumen des Mobilfunkvertrages im Blick zu behalten, und wenn möglich Songs und/oder Alben mit WLAN herunterzuladen. Außerdem kann man den Datenverbrauch in den Einstellungen halbieren:

Einstellungen → Musik → Mobile Daten → „Streaming in hoher Qualität“ ausschalten

Dies gilt sowohl für das Streamen, als auch für den Download. Sobald das Mobiltelefon wieder mit einem WLAN verbunden ist, kehrt der Dienst automatisch zur hohen Qualitätstufe zurück.

Ersteinrichtung

Zunächst fragt Apple Music nach den Hörgewohnheiten, dabei werden verschiedene Genres und Künstlernamen in Blubberblasen angezeigt. Wenn man eine Musikrichtung oder Künstler mag, dann klickt man diese entsprechend an wodurch sich die der Kreis vergrößert. Dadurch versucht Apple später „personalisierte“ Musik vorzuschlagen. Außerdem kann man im Menüpunkt „Für dich“ weitere Künstler hinzufügen, indem man auf das Account-Symbol tippt und anschließend „Künstler auswählen“ klickt. Zusätzlich kann man in diesem Menü Alben oder Künstler mit „gefällt mir“ (Herz) oder „gefällt mir nicht“ (durchgestrichenes Herz) markieren.

Mediathek

Dreh- und Angelpunkt von Apple Music ist die Mediathek. Dabei spielt es keine Rolle, ob man die Titel vor zehn Jahren in iTunes gekauft hat oder diese kürzlich aus dem Apple-Music-Katalog übertragen wurden. Um einen besseren Überblick zu erhalten bietet die App verschiedene Filter beziehungsweise Ansichten an. Im Menü „Mediathek“ lässt sich dies mit einen Klick auf den „Bearbeiten“-Button (oben rechts am Display) realisieren. So kann man die eigene Mediathek nach Künstlern, Alben, Playlists oder Compilations sortieren lassen.

Wem das zu kompliziert ist, der kann auch die Suchfunktion nutzen und damit nach Künstlern und/oder Alben suchen. Die Suchfunktion ist jedoch unterteilt in „Apple Music“ und „Deine Mediathek“. Wenn keine Suchergebnisse angezeigt werden, ist es wahrscheinlich das im Registerblatt „Mediathek“ gesucht wurde anstatt bei „Apple Music“.

Radio

Im Menü „Radio“ findet man Apples Internet-Radiosender Beats 1, welcher auch ohne Abo gehört werden kann. Das gesamt Programm ist englischsprachig. Unter den Punkt „kommende Sendungen“ ist die Programmvorschau der nächsten 24 Stunden hinterlegt. Die Geschmäcker sind natürlich verschieden, so dass möglicherweise nicht alle von der Musikauswahl angetan sind. Hier empfiehlt sich in bereits vergangenen Sendungen zu stöbern, da regelmäßig Zusammenstellungen und Live-Mitschnitte zu bekannten Künstlern auf Beats 1 gespielt werden. Somit wird man eventuell eher fündig, nach persönlich passender Musik.

Kontext-Menü

Das Kontext-Menü ist ein wichtiger Bestandteil des Streamingdienstes und dient dazu Alben, Titel, Playlists und Videos zu managen. Das Menü kann geöffnet werden:

  1. Mit einem langen Tippen auf ein Album-Cover (iPhone 6 oder älter, iPad).
  2. Mit einen starken Druck auf ein Album-Cover (iPhone 6s oder neuer).
  3. Mit einem Klick auf das Drei-Pünktchen-Symbol welches an vielen Stellen in Apple Music auftaucht.

Nachfolgend werden einige Features aufgelistet, welche man mit dem Kontext-Menü bearbeiten kann:

  • Musik herunterladen (und so für das Offline-Hören bereitstellen)
  • Musik zur Mediathek hinzufügen
  • Den Liedtext anzeigen lassen
  • Musik mit „später wiedergeben“ ans Ende der aktuellen Wiedergabeliste setzen
  • Musik zu einer Playlist hinzufügen
  • Musik als „nächsten Titel“ in die aktuelle Wiedergabeliste einreihen
  • Einen virtuellen Radiosender erstellen der ähnliche Songs wie diesen spielt
  • Musik via Twitter, Facebook, E-Mail, SMS, etc. teilen
  • Musik als „gefällt mir“ oder „gefällt mir nicht“ markieren

Offline-Nutzung

Apple Music bietet mehrere Möglichkeiten Titel, Alben,Videos und Playlist herunterzuladen. Die geläufigste Variante, ist das Anklicken auf das Symbol „Wolke mit Pfeil nach unten“. Zudem kann man jeden Song der zur Mediathek hinzugefügt wird automatisch downloaden lassen. Diese Funktion muss man jedoch vorher bei iOS-Geräten unter Einstellungen → Musik → Downloads → Automatischer Downloads aktivieren. Es gibt keine Möglichkeit die gesamte Mediathek mit einem Klick herunterzuladen.

Je mehr Songs oder Alben man heruntergeladen hat, desto voller wird der Gerätespeicher. Apple Music bietet die Option „Speicher optimieren“ an: unter Einstellungen → Musik → Downloads → Speicher optimieren. Dort befindet sich ein Schalter, um länger nicht mehr gespielte Titel automatisch vom iPhone oder iPad zu löschen. Unter Einstellungen → Musik → Downloads → Musikdownloads kann man zudem einzelne Alben, Künstler oder alle Songs mit nur zwei Klicks vom iOS-Gerät löschen.

Telekom StreamOn – Bundesnetzagentur fordert Änderungen

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hatte in den letzten Wochen die StreamOn-Option der Telekom unter die Lupe genommen und geprüft, ob das Angebot im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben steht. Über diese Option kann man (teilweise gegen Aufpreis, bei einige Tarifen kostenfrei) bestimmte Streaming-Dienste nutzen und das Datenvolumen für das Streaming wird dabei nicht auf die Datenflatrate angerechnet. Dabei gibt es sogenannten Content-Partner, deren Streams unter dieses Angebot fallen und anderen Dienste, die (noch) nicht darüber kostenfrei empfangen werden können.

Die schlechte Nachricht dabei: am grundlegenden Prinzip von StreamOn hat die BNetzA wenig auszusetzen. Man findet dort nicht, dass diese Optionen gegen die Netzneutralität verstoßen würde. Am Prinzip des Angebotes muss die Telekom daher nichts ändern.

„StreamOn kann weiterhin von der Telekom angeboten werden. Im Interesse der Verbraucher sind aber Anpassungen bei der Ausgestaltung notwendig“, erläutert Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „StreamOn muss dem Roam-Like-At-Home-Prinzip entsprechen und Kunden muss Videostreaming in einer ungedrosselten Bandbreite zur Verfügung stehen. Im Interesse der Kunden sorgen wir dafür, dass StreamOn den Vorgaben zu Roaming und zur Netzneutralität Rechnung trägt.“

„Das Gleichbehandlungsgebot ist ein Eckpfeiler der europäischen Regelungen zur Netzneutralität“, sagt Homann. „Das Gleichbehandlungsprinzip hat das Internet zum Innovationsmotor gemacht. Die Vielfalt der Anwendungen und Dienste kommt allen Verbraucherinnen und Verbrauchern zugute. Das Verbot der Drosselung von Videostreaming sichert nicht nur die Vielfalt des Internets, sondern stärkt auch die Anbieter von Videostreaming-Diensten, die auf höherauflösende Inhalte setzen.“

Es gibt aber auch einige Punkte, an denen die Telekom nachbessern muss. Das könnte dafür sorgen, dass die Option teurer wird – auf jeden Fall fällt durch die Flatrate mehr Datenvolumen bei der Telekom an. Konkret hat die BNetzA folgende Punkte kritisiert und hier Nachbesserungen gefordert:

  • Mit den neuen europäischen Roamingrichtlinien müssen Dienste in der EU genau so abgerechnet werden wir im Heimatland. Es darf daher nicht länger sein, dass StreamOn im EU Ausland nicht funktioniert. Die Option muss in den Ländern der EU genau so kostenfreies Streaming ermöglichen wir in Deutschland auch.
  • Die Drosselung der Qualität bei Videos ist ebenfalls ein Problem. Die Telekom reduziert in einigen Tarifen bei der StreamOn Option die Qualität von übertragenen Videos auf sehr kleine Auflösungen. Das hält die Bundesnetzagentur für nicht zulässig, da es keinen technischen Grund gibt, dies vorzunehmen. Daher müssen zukünftig in allen Tarifen mit StreamOn auch HD Videos möglich sein.

Insgesamt könnte durch die Freigabe von HD-Inhalten und dem kostenfreien Streaming im Ausland die Kosten der Telekom für diese Option steigen, da vor allem durch HD Streaming natürlich mehr Datenvolumen anfällt. Dazu können künftig auch Auslandspartner Rechnungen stellen, wenn Kunden im Ausland viel Streaming nutzen und damit einen entsprechend hohen Datenverbrauch haben.

Bleibt abzuwarten, wie die Telekom auf die neuen Vorgaben reagieren wird. Vorerst hat das Unternehmen mit Ende März 2018 Zeit um die Forderungen der BNetzA umzusetzen. Gibt es bis dahin keine Anpassungen, kann die Behörde ein Bußgeld verhängen – allerdings ist die Entscheidung noch nicht rechtskräftig – die Telekom kann dagegen noch vorgehen und es ist zu erwarten, dass dies auch genutzt wird.

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Spotify – jetzt auch kostenfrei mit der Telekom StreamOn Option nutzen

Seit heute gibt es für die Telekom StreamOn einen neuen Partner: auch Spotify ist nun dazu gestoßen und damit kann man auch die Inhalte dieses Portales mit der Option kostenfrei streamen. Das Datnvolumen durch das Streaming wird mit dieser Option nicht mehr berechnet. Man kann also ab sofort auch Spotify ohne Volumengebrenzung nutzen und das normale Datenvolumen durch die Flatrate wird nicht aufgebraucht.

Mittlerweile hat die Telekom sogar 3 dieser StreamOn Optionen im Angebot. Neben dem kostenlosen Streaming von Musik gibt es auch Video Stremaing und das Videostreaming mit verbesserte Qualität. Die kleinste Optionen für das Streaming von Musik über das mobile Internet ist dabei in den MagentaMobil Tarifen M, L, L Plus, L Premium und L Plus Premium kostenfrei und kann auf Wunsch einfach dazu gebucht werden. Die größte Option mit qualitativ hochwertigen Streaming von Musik oder Videos steht dagegen nur mit dem MagentaEin Paket zur Verfügung und auch nur, wenn man darin mindestens einen MagentaMobil M Tarif gebucht hat.

Die Telekom schreibt zu den weiteren Einschränkungen:

  • Sofern das Inklusiv-Volumen des Basistarifs durch anderweitige Datennutzung verbraucht und die Bandbreite auf max. 64 KBit/s im Download und 16 KBit/s im Upload beschränkt wurde, gilt die Bandbreitenbeschränkung auch für StreamOn Music&Video.
  • Bei Nutzung im Ausland (Roaming) fließt das Streaming der Partner-Audio- und Videodienste in die Berechnung des Inklusiv-Datenvolumens des zugrundeliegenden Tarifes ein.
  • Die Option beinhaltet keine Mindestvertragslaufzeit und ist täglich kündbar.
  • Die Option StreamOn Music&Video kann im Inland genutzt werden. Bei Nutzung im Ausland (Roaming) fließt das Streaming der Partner-Audio- und Videodienste in die Berechnung des Inklusiv-Datenvolumens des zugrundeliegenden Tarifes ein.

Insgesamt dürfte Spotify für eine deutliche Aufwertung des Angebotes der Telekom sorgen, denn das Unternehmen ist vor allem im Musikbereich derzeit der größte Streaming-Dienst und hat damit entsprechend viele Kunden. Für diese ist es nun sehr interessant, in einen passenden Telekom Tarif zu wechseln, denn damit können sie Streamen ohne Datenvolumen zu verbrauchen. Das bieten andere Anbieter so noch nicht.

StreamOn – Telekom Videostreaming ohne Drosselung

Die Telekom führt ab 19. April einige Neuerungen bei den Magenta Mobil Handytarifen ein und ermöglicht es dabei unter anderem, Musik und Videos ohne Volumenbegrenzung zu streamen. Unter dem Namen Stream On ist dabei diese Option für die meisten Telekom Allnet Flat verfügbar.

„Mit StreamOn werden wir den deutschen Mobilfunkmarkt revolutionieren. Das neue Angebot ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, unseren Mobilfunkkunden auch unterwegs eine uneingeschränkte Nutzung von Audio- und Videoinhalten im besten Mobilfunknetz zu bieten“, sagt Niek Jan van Damme, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom AG und Sprecher der Geschäftsführung Telekom Deutschland GmbH. „Wir packen noch mehr Leistung in unsere MagentaMobil Tarife – und das ohne einen Cent Mehrkosten für den Kunden, der jetzt nach Herzenslust jederzeit seine Lieblingssongs hören oder aber Serien schauen und Sportereignisse live verfolgen kann.“

Das neue Angebot steht dabei für folgende Tarife zur Verfügung:

  • MagentaMobil Tarifen M, L, L Plus
  • MagentaMobil L Premium und L Plus Premium

Allerdings sind nicht alle Streaming Anbieter inklusive. Die Telekom hat nur einige Partner gewonnen und arbeitet mit diesem Angebot daher zusammen mit: Apple Music, Napster, Sky, Amazon, YouTube, Netflix, ZDF und 7TV. Streaming von anderen Portalen wird nach wie vor normal berechnet und vom monatlichen Inklusiv-Volumen abgezogen.

Dazu ist die Option auch nochmal der Leistung nach unterteilt und bietet folgende Leistungen:

  • Mit StreamOn Music können Telekom Kunden im Tarif MagentaMobil M die Audio-Streamingdienste teilnehmender Partner auch unterwegs sorglos nutzen, ohne ihr Highspeed-Datenvolumen anzutasten.
  • StreamOn Music&Video bietet Kunden ab dem Tarif MagentaMobil L eine kostenlose Audio- und Video-Streaming-Option. Sämtliche Videoinhalte werden in für das Smartphone mobiloptimierter Qualität, vergleichbar einer DVD-Qualität, übertragen.

Die Telekom hatte ein ähnliches Angebot bereits mit Spotify umgesetzt. Man konnte in einigen Tarifen Spotify unbegrenzt und ohne Limit hören. Allerdings musste dieser Deal wieder eingestellt werden, da man damit wohl gegen die Vorgaben der Netzneutralität der EU verstoßen hatte. Mit den neuen Angeboten umgeht man diese Vorgaben, in dem man nicht nur mit einem Anbieter zusammen arbeitet, sondern allen Anbietern in diesem Bereich eine Zusammenarbeit ermöglicht.

„Das neue Angebot ist einzigartig in Deutschland. Wir bieten schon zum Start eine umfangreiche Partnerauswahl für die unterschiedlichen Interessen unserer Kunden. Und der Content wird weiter wachsen. Es gibt keine Einschränkung, jeder Anbieter von legalen Audio- und Video-Inhalten kann unser Partner werden“, sagt Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden Telekom Deutschland GmbH, und betont: „Die StreamOn Partnerschaft steht allen Interessierten offen.“

Ob das ausreicht, um die Vorgaben in Sachen Netzneutralität zu erfüllen, ist aber bisher noch unklar, wahrscheinlich wird es dazu noch nachgelagerte Prüfungen und vielleicht auch Prozesse geben.

 

Zattoo: Fernseh-App jetzt mit mehr HD Sendern im kostenlosen Free-Angebot

Die TV Streaming Anbieter rüsten auf und bieten immer neue Funktionen, mit denen die Fernsehübertragung per Handy noch interessanter wird. Zattoo hat beispielsweise mittlerweile zwei interessante neue Features eingeführt. Zum einen gibt es die sogenannte Restart Funktion neu, mit der auch während einer Sendung einfach zum Start zurück springen. Falls man also nicht pünktlich zum Start dabei sein konnte, lässt sich das über diese neue Funktion sehr einfach wieder korrigieren.

Daneben bietet die App mittlerweile viele Sender (beispielsweise „Das Erste HD“, „ZDF HD“ und „Kika HD“) auch in voller HD Qualität komplett kostenlos ann. Zu den bisherigen Angeboten kommen nun nochmal drei neue Senden mit HD dazu. Damit werden die Sendungen mit einer Qualität von 720 Pixeln Auflösung, 50 Bildern Pro  Sekunde bei 5Mbit/Sekunde übertragen. Das Premium-Produkt für 9,99 €/Monat oder 99,99 € im Jahr bietet aktuelle ganze 35 HD Sender.

Im Original heißt es dazu:

Gestochene Schärfe in leuchtenden Farben: Der TV-Streaming-Anbieter Zattoo bietet jetzt via Zattoo FREE auch den Nutzern seines wer-
befinanzierten TV-Services hochauflösendes Fernsehen. In allen Zattoo Apps stehen allen Nutzern ab sofort die Sender „Das Erste HD“, „ZDF HD“ und „Kika HD“ zur Verfügung. Die Bilder in HD-Qualität (720p, 50Bilder/Sekunde bei 5Mbit/Sekunde) entfalten ihre Wirkung dabei vor allem bei der Nutzung von Zattoo auf dem TV-Gerät.

„Wir gehen davon aus, dass HD-Auflösung in naher Zukunft der Standard in der TV-Verbreitung sein wird“, erläutert Jörg Meyer, Chief Officer Content & Consumer bei Zattoo. „Zattoo ist der erste und einzige TV-Streaming-Anbieter in Deutschland der HD-Sender dauerhaft kostenlos anbietet – auch um unseren FREE Nutzern zu zeigen, welche Qualität TV-Streaming mittlerweile erreicht hat. Unser Ansporn ist es, uns täglich noch ein bisschen mehr als attraktive Alternative zu traditionelleren Empfangswegen zu positionieren.“

Die 5Mbit/Sekunde machen bereits deutlich, dass man dieses Angebot aber am besten nur nutzen sollte, wenn man das Handy bzw. Smartphone in einem WLAN angemeldet hat. 5Mbit/Sekunde bedeuten umgerechnet einen Datenverbrauch von 0,625MB pro Sekunde und damit werden jede Minute etwa fast 40MB übertragen. Wer keine wirklich große mobile Datenflatrate hat, gerät damit sehr schnell an die Drosselgrenze. Man sollte also wirklich einen unlimitierten Hotspot oder das heimische WLAN zur Verfügung haben, um nicht während der Sendung gedrosselt zu werden.

Zattoo ist dabei ein App, die man direkt auf dem Handy oder Tablet installieren kann und die dann (beispielsweise über den Chromcast Stick) das aktuelle TV Programm auf einen Fernseher überträgt. Auf diese Weise wird man unabhängig vom Empfang über eine Antenne oder eine Satellitenschüssel – hat man Zugang zum Internet kann man damit auf jeden Fall auch das TV Programm schauen. Dazu gibt es weitere Funktionen, die aber in der Regel nicht kostenfrei sind, sondern einen Premium-Zugang erfordern.

Derzeit steigt die Zahl von TV Streaming Diensten in Deutschland immer weiter an. In der Regel ist dabei der normale Empfang (mit einem Account) kostenfrei und wie bei Zattoo entstehen erst Kosten, wenn man sich für ein Premium Angebot entscheidet.

Hellomobil Allnetflat bietet kostenfreies Napster Abo

Musik Flatrates sind bei den großen Netzbetreibern mittlerweile zu fast allen Allnet-Flat dazubuchbar. Bei den Discountern sah es dagegen bisher nicht so gut aus. Die meisten Anbieter konzentrierten sich auf die reinen Tarif-Angebote und Zusatzleistungen wie ein Musik Streaming-Abo waren bisher eher die Ausnahme.

Hellomobil macht hier nun einen interessanten Anfang und koppelt die bekannte Drillisch Allnet Flatrate mit einen Napster-Abo. Man bekommt – je nach Wunsch – eine Allnet Flatrate mit 1,5 bis 5GB Datenvolumen pro Monat und dazu ist die Napster Flatrate für den unbegrenzten Zugang zum Musik-Angebot von Napster gleich mit inklusive. Zur Auswahl stehen dabei folgende Flatrates:

  • LTE 1500 Music: kostenlose Gespräche und SMS in alle Netz, 1,5GB LTE Datenvolumen + Napster Abo für 14.99 Euro monatlich
  • LTE 3000 Music: kostenlose Gespräche und SMS in alle Netz, 3GB LTE Datenvolumen + Napster Abo für 19.99 Euro monatlich
  • LTE 5000 Music: kostenlose Gespräche und SMS in alle Netz, 5GB LTE Datenvolumen + Napster Abo für 29.99 Euro monatlich

Für Napster wird an der Stelle kein separater Aufpreis verlangt, sondern die Streaming Flat ist direkt mit in der Grundgebühr enthalten. Es gibt zwar bei den Drillisch Marken auch bereits günstigere Handy-Flatrates, dann ist aber kein Musik-Flat mit dabei. Napster selbst kostet ohne Flatrate derzeit 9.95 Euro monatlich. Zieht man diesen Preis von den neuen Hellomobil Flatrates ab, blieben beispielsweise nur noch etwa 5 Euro für die kleinste Allnet Flat übrig und das ist dann wirklich günstig.

Leider gibt es auch bei der neuen Hellomobil Flatrate wieder eine Datenautomatik mit dazu. Diese ist sogar fester Tarifbestandteil und damit eine Zwangsdatenautomatik, die sich nicht deaktivieren lässt. Im O2 Netz ist dieser „Service“ nach wie vor sehr beliebt und daher setzt wohl auch Hellomobil mit den neuen O2 Netz Allnet Flat wieder auf diese Automatik. O2 selbst hat bei den O2 Free Tarifen die Datenautomatik wieder abgeschafft – bleibt abzuwarten, wann auch die Discounter hier nachziehen werden.

Ansonsten ist das Angebot eine interessante und günstige Mobilfunk-Variante für Nutzer, die ohnehin gerne Musik streamen und diese Kosten nun direkt in der Grundgebühr des Tarifes mit inklusive haben.

Im Kleingedruckten heißt es zu den Bedingungen der neuen Abo-Flatrate:

Das Angebot der Tarifoption beinhaltet einen Online-Zugang zum Musik-Streaming-Dienst Napster Music-Flat des Partners Napster (www.napster.de). Für den Zugang zum Musik-Streaming-Dienst von Napster ist eine Registrierung bei dem Partner Napster ohne weitere Berechnung enthalten und die Bestätigung von dessen AGB und Datenschutzbestimmungen erforderlich. Nach Aktivierung der Tarifoption wird eine Bestätigung mit einem Registrierungslink per SMS an die Rufnummer des Kunden gesendet. Die Registrierung durch den Kunden erfolgt über den Link in der SMS. Nach erfolgter Registrierung kann die Napster Music-Flat direkt mit den Napster-Zugangsdaten auf www.napster.de genutzt werden. Die Nutzung des Musik-Streaming-Dienstes erfolgt online über Computer oder mobilen Endgeräten mit einer entsprechenden App und setzt eine Verbindung zum Internet voraus. Die entsprechende App kann für Endgeräte mit dem Betriebssystem Android, iOS oder WindowsPhone im jeweiligen App-Store kostenfrei heruntergeladen werden. Über die App können Musikstücke aus dem Angebot von Napster Music-Flat ausgewählt (über WLAN unbegrenzt), in voller Länge angehört (Streaming), Playlisten erstellt und verwaltet sowie für eine Offline-Nutzung synchronisiert werden. Das bei der Benutzung des Dienstes verbrauchte mobile Datenvolumen ist nicht Bestandteil der Tarifoption. Die Option Napster Music-Flat ist fester Tarifbestandteil.

iRadio: Neuer Streaming-Dienst von Apple soll Anfang 2013 starten

Im September ist erstmalig das Gerüchte über einen eigenen Radio-Streaming-Dienst von Apple durch die Blogosphäre gewandet und kurz vor der Veröffentlichung von iTunes 11 sind die Spekulationen erneut aufgetaucht. Jetzt hat ein Marktforscher seine Kenntnisse zum Geschehen bekannt gegeben und einen Marktstart Anfang 2013 in Aussicht gestellt.

Der Radiodienst soll laut dem BTIG Research bereits seit mehreren Monaten in der Entwicklung sein und war einst sogar schon zum Release des iPhone 5 geplant. Die Verhandlungen mit Sony/ATV haben dieses Vorhaben allerdings zunichtegemacht und den Start des Streaming-Dienstes nach hinten verschoben. Nach den neusten Informationen soll „iRadio“ in den ersten Monaten des nächsten Jahres an den Start gehen und gleich zu Beginn international mit den wichtigsten Labels auftrumpfen. Es soll dann in Zukunft möglich sein ein eigenes Radio-Programm anhand von verschiedenen Titeln und Künstlern zusammenzustellen, die vermutlich durch die Anbindung an die iCloud und iTunes Genius gefüttert werden.

Mit einem solchen Dienst könnte Apple somit die aktuelle Konkurrenz in Schwitzen bringen und Spotify oder Pandora bei iOS-Nutzern ins Aus verfrachten. Es bleibt spannend, wie das endgültige Produkte aussehen wird und welche Musikauswahl zur Verfügung stehen wird. In Anbetracht der momentanen Lage ist dieser Schritt aber schon längst hinfällig.

via CNet

WSJ: Apple plant eigenen Radio-Streaming-Service

Das Wall Street Journal ist bekannt für seine treffsicheren Vorhersagen und hat in der Vergangenheit das ein oder andere mal ins Schwarze getroffen. Nun vermeldet die amerikanische Tageszeitung, dass Apple an einer Art personalisiertem Radiodienst arbeitet. Der neue Service soll Songs nach dem Geschmack des Hörers zusammenstellen und dann auf die jeweiligen Geräte streamen. Die Inhalte werden natürlich aus dem iTunes Store stammen und per Genius-Funktion dem Benutzer die relevanten Titel präsentieren. Dabei soll das Angebot angeblich sowohl für die iOS-Geräte, als auch für den Mac und PC zur Verfügung stehen. Im Gegensatz zu der Konkurrenz wird der iTunes-Dienst aber kostenlos angeboten und finanziert sich über die Werbeplattform iAd.

Apple only recently initiated licensing negotiations with record labels for its putative service, and even if it does complete deals, it could be a matter of months when such a service might launch, according to these people. The company has in the past contemplated and abandoned other interactive features, including a Spotify-like service that would have let users rent unlimited amounts of music for a fixed monthly fee. But people familiar with the current talks say they appear to be more serious than those previous tentative inquiries.

Darüber hinaus hat die New York Times das ganze Thema noch mal bestätigt und zusätzlich noch mitgeteilt, dass der Service auf den iOS-Geräten als vorinstallierte App zur Verfügung stehen wird. Jedoch ist mit dem Start des Dienstes erst in ein paar Monaten zu rechnen.

via MacRumors

Der neue Streaming-Mediaplayer Nexus Q von Google wurde offiziell vorgestellt

Auf der Keynote zur Eröffnung der diesjährigen Google I/O hat der Suchmaschinengigant nicht nur die nächste Version des mobilen Betriebssystems und das Nexus 7 Tablet vorgestellt, sondern auch einen neuen Streaming-Medienplayer namens Nexus Q. Mit Hilfe dieses Gerätes möchte sich Google auch den Home-Bereich einmischen und ein entsprechendes Pendant zum Apple TV anbieten. Das futuristische Gerät kann an eine HiFi-Anlage sowie einen Fernseher angeschlossen werden und bietet die Möglichkeiten Medien direkt aus der Cloud zu streamen.

Das Ganze wird dann mit einem Android-Gerät bedient und kann jegliche Musik, Filme sowie YouTube-Videos an die angeschlossenen Geräte übermitteln. Die jeweiligen Medieninhalte müssen sich im Google Play Store bzw. in der Cloud befinden oder auf YouTube zur Verfügung stehen. Darüber hinaus können mehrere Android-Geräte eine Playlist befüllen und entsprechend sortieren, somit können Freunde auf einer Party die Musik mitbestimmen oder einen Film abspielen.

Das Nexus Q wird von einem OMAP-4460-Prozessor angetrieben und verfügbar über 1 GB Arbeitsspeicher, 16 GB internen Speicher, Bluetooth, NFC, microHDMI, LAN, W-Lan und einen 3,5 mm Audioanschluss. Darüber hinaus liefert der interne 25 Watt Verstärker die nötige Leistung, um angeschlossenen Boxen zu beschallen. Zudem dient ein Leuchtring aus 32 LEDS für die nötige Optik und verändert sich je nach abgespieltem Content.

Der Medienplayer kann vorerst nur in den USA bestellt werden und kostet 299 US-Dollar.

Entertain2Go: Der kostenlose Streaming-Dienst für iPhone, iPad und Android-Geräte erfährt kompletten Relaunch

Vor knapp einem Monat hatten wir das letzte mal über den kostenlosen Streaming-Dienst Entertain2Go -ehemals iTV Keep Free- berichtet hatten. Zum damaligen Zeitpunkt bekam der Dienst eine komplett neue grafische Oberfläche und zahlreiche neue Funktionen. Die Auffrischung des Projekts war vorerst in Beta-Status und funktionierte noch nicht auf allen Geräten. Vor kurzem hat der besagte Streaming-Dienst, nach einem kompletten Relaunch, die Beta-Phase verlassen. Der Dienst kommt unter dem neuen Namen Entertain2Go mit einigen neuen Funktionen und einer überarbeiteten grafischen Oberfläche.

Durch den angesprochenen Relaunch wurde der Dienst für alle Android-Geräte, iPhones, iPads und natürlich auf für den PC/Mac zur Nutzung bereitgestellt. Außerdem wurde das Angebot um einiges erweitert, so stehen dem Nutzer zahlreiche englischsprachige Filme und Fernsehserien in diversen Sprachen für alle Geräte zur Verfügung. Bei der grafischen Oberfläche setzt der Entwickler weiterhin auf das innovative Kacheldesign, welches man beispielsweise aus dem neuen Google Play Store kennt. Natürlich wurde dieses Design wieder für jedes Gerät angepasst. Auf dem folgenden Bild ist das momentane sehr weitreichende Angebot von Entertain2Go zu sehen, natürlich wird das Angebot wöchentlich erweitert.

Des Weiteren wurde der im letzten Beitrag angesprochene Nutzerbereich ergänzt. Denn durch die dortige Anmeldung kann der Nutzer eine eigene Playlist erstellen und mit anderen Benutzern chatten. Jedoch ist das nicht der einzige Vorteil der Registrierung auf Entertain2Go, denn durch sie erhält jeder Nutzer die Sicherheit, den Streaming-Dienst auch noch nach einer eventuellen ACTA-Unterzeichnung zu nutzen. Nach dieser Unterzeichnung würde Entertain2Go ein geschützter Bereich auf privater Ebene werden, welcher somit trotz ACTA bestehen bleibt.

Natürlich wird weiterhin der Support bei dem Streaming-Dienst sehr groß geschrieben, denn die Benutzer können direkt über die eigene Facebook-Seite und über die Web-App Wünsche für Serien oder Filme an das Team übermitteln. Falls möglich werden daraufhin die Wünsche erfüllt und der Inhalt entsprechend erweitert.

Der Dienst ist nach wie vor unter itv-keepfree.com zu erreichen. Aber mittlerweile ist auch die Seite entertain2go.com scharf geschaltet. Dort gibt es ebenso alle weiteren Informationen zu laufenden Projekten.