Lenovo – faltbare Tablets im Video

Faltbare Handys und Tablets sind schon seit einigen Jahren im Gespräch, aber bisher gibt es noch keinen wirklich sinnvollen und nutzbaren Ansatz auf dem Markt, der dieses Konzept tatsächlich umgesetzt hätte. Lenovo hat nun auf der Lenovo Tech World ein Gerät gezeigt, dass zumindest im Tablet Bereich den faltbaren Ansatz in der Praxis auch wirklich umsetzt und dabei auch nutzbar ist.

Im Video dazu stellt ein Mitarbeiter das Gerät vor und zeigt, wie man es falten kann und welche Möglichkeiten dadurch entstehen. Beispielsweise sind die Modelle gefaltet nicht viel größer als ein aktuelles Smartphone – man könnte so den Unterschied zwischen Smartphone und Technik recht einfach verschwinden lassen. Interessant ist auch der Ansatz für Fotos, bei dem ein Teil des Bildschirms als LED Blitz bzw. zur Aufhellung genommen wird.

Das faltbare Lenovo Tablet im Video

Man sieht sehr gut, welche Möglichkeiten diese Technik bietet und warum die Hersteller nach wie vor forschen, um als erste ein solches Modell auf den Markt zu bringen. Allerdings ist die schlechte Nachricht, dass auch dieses Gerät nur ein Prototyp ist, der allerdings bereits sehr weiter fortgeschritten zu sein scheint. Von der Massenfertigung ist aber wohl auch Lenovo noch sehr weit entfernt, denn einen Termin oder Preise (oder auch einfach nur einen Zeitplan) gibt es für dieses Gerät noch nicht.

Dazu sieht man im Startbildschirm, dass die Ränder der Modelle im gebogenen Zustand doch noch etwas merkwürdig aussehen. Es scheint, als hätte Lenovo hier an den Seiten lediglich eine Folie verbaut, die beim Biegen Falten schlägt. Das wirkt noch nicht sehr praxis- und großserientauglich.

Von daher dürfte es wohl auch bei Lenovo noch etwas dauern, bis man faltbare Geräte auf den Markt bringen kann und möglicherweise wird auch dieses Unternehmen fest stellen, dass die technischen Voraussetzungen und Hürden doch noch relativ hoch sind.

Samsung arbeitet auch an faltbaren Displays

Andere Hersteller sind hier aber auch noch nicht viel weiter. So will Samsung beispielsweise erst im dritten Quartal einen eigenen Prototypen mit faltbarer Technik auf den Markt bringen. Bisher gibt es auch schon einige Gerüchte, wie die neuen Modelle (möglicherweise unter dem Namen Samsung Galaxy X) aufgebaut sein könnten. Das Unternehmen soll dabei an zwei Modellen arbeiten, die beide in diese Richtung gehen und das Thema faltbare Modelle wieder aufgreifen. Allerdings hat das Unternehmen dabei die Strategie geändert:

  • das erste Modell soll noch nicht direkt faltbar sein ,sondern nur mit zwei Displays an Vorder- und Rückseite ausgestattet sein. Dieses Gerät soll zuerst auf den Markt gebracht werden (ETnews schreibt hier von 2017 als Marktstart) und ein Testlauf dafür sein, wie diese Lösung mit zwei Display* bei den Nutzern ankommt.
  • Falls das Echo auf dieses Gerät gut ausfallen sollte, hat Samsung ein weitere Modell mit zwei Bildschirmen in Vorbereitung. Dieses Gerät ist dann wirklich faltbar und der hintere Bildschirm lässt sich so umklappen, das ein sehr großer Bildschirm auf der Front entsteht. Angeblich wird dieses Gerät gerade unter dem Arbeitsnamen „Project Valley“ entwickelt.

Samsung faltet also nicht direkt das Display*, sondern nutzt eine zwei Display*-Technik, die sich falten lässt. Damit umgeht man die technischen Schwierigkeiten, die das Falten und Biegen eines Displays mit sich bringen würde. Das hört sich deutlich marktreifer an als die bisherigen Konzepte in diesem Bereich. Dazu wurde bisher immer von Displays ausgegangen, die im Geräte liegen und die man erst sieht, wenn man die Geräte aufklappt. Nun sieht es so aus, als wären die Displays außen angebracht und man bekommt durch das Klappen nur ein doppelt so großes Display*.

eSIM: erstes Android Tablet mit integrierter Simkarte von DOCOMO

Bereits 2016 sollte eigentlich der Durchbruch der integrierten Simkarten kommen, doch bisher gibt es bis auf einige sehr wenige Geräte bisher kaum Unterstützung für eSIM Techniken. Das könnten sich ändern, denn mit DOMOCO gibt es den ersten Hersteller, der auch im Android Bereich eSIM Lösungen integriert. Das Apple iPad hat solche Lösungen schon länger, nun könnte es auch bei Android Modellen so weit sein. Damit wird es möglich, Tarife und Verträge direkt im Gerät zu buchen, ohne dass die Simkarte gewechselt werden muss. Die eSIM ist fest eingebaut und lässt sich neu programmieren, je nachdem welcher Tarif und welcher Anbieter genutzt wird.

Für die eSIM Technik ist dabei G+D Mobile Security verantwortlich. Das Unternehmen schreibt dazu:

„Diese Markteinführung stellt für G+D Mobile Security und die gesamte Telekommunikationsbranche einen entscheidenden Schritt dar“, erklärt Carsten Ahrens, Vorsitzender der Geschäftsführung von G+D Mobile Security. „Sie zeigt, dass sich unsere Investitionen in eSIM-Management-Systeme für die Endverbraucher auszahlen, denn sie können nun von allen Vorteilen dieser benutzerfreundlichen Technologie profitieren.“

Die RSP-kompatible SIM-Karte wird bei der Herstellung in das Tablet integriert. Beim Erwerb des Tablets in einem Store von DOCOMO wird sie durch Scannen eines Barcodes auf der Außenseite der Geräteverpackung direkt im DOCOMO-Backend mit dem Kundenvertrag verknüpft. Der Kunde muss nur noch das Tablet einschalten und wenigen Installationsschritten folgen, um im Handumdrehen online zu sein. Im Hintergrund lädt der AirOn-Dienst von G+D Mobile Security das eSIM-Profil von DOCOMO direkt auf die SIM. Dazu sind die Systeme direkt mit DOMOCO als Mobilfunk-Anbieter verbunden und haben Zugriff auf die Backend-Systeme des Unternehmens. Damit wird es möglich, die Tarife direkt auf dem Tablet zu buchen und auch zu ändern.

Allerdings bringt DOMOCO dieses Modell wohl nur in Japan auf den Markt kommen und auch die Kombination von Tarif und Simkarte klappt derzeit wohl nur in Japan. Es ist aber davon auszugehen, dass andere Hersteller und auch Mobilfunk-Anbieter sich dies sehr genau anschauen werden um eventuell auch eigene Lösung mit dieser Technik auf den Markt zu bringen.

Neben Tablets sind es derzeit vor allem die Smartwatches, die auf eSIM setzen. Handys und Smartphones mit dieser Technik gibt es bisher noch nicht und es wäre sehr interessant zu sehen, welcher Anbieter hier den ersten Schritt gehen wird.

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Tablet Markt: Apple und Samsung mit zweistelligen Verlusten

Der Tablet-Bereich wird für die beiden Marktführer Apple und Samsung immer schwieriger, denn während beide Marken mit größeren Verlusten beim Marktanteil zu kämpfen haben, gibt es Konkurrenten wie Amazon, Lenovo oder auch Huawei, die mit ihren Geräten deutlich besser bei den Kunden ankommen.

Strategy Analytics hat dazu neue Zahlen veröffentlicht, die den Verkauf von Tablets im 4. Quartal 2016 beleuchten und die Zahlen sehen für die beiden großen Marken nicht gut aus. Die Verkaufszahlen bei Apple sanken um etwa 3 Millionen Stück auf nur noch 13,1 Millionen Tablets, die in diesem Zeitraum abgesetzt wurden. Das entspricht einem Rückgang von fast 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei Samsung sind die Zahlen nicht ganz so dramatisch, aber auch dieses Unternehmen muss etwa 10 Prozent weniger Verkäufe verzeichnen. Im 4. Quartal 2016 wurden nur noch 8,1 Millionen Samsung-Tablets verkauft, im Jahr zuvor waren es noch 9 Millionen Geräte gewesen.

Im Gegenzug dessen konnten Huawei aber auch Amazon steigende Verkaufszahlen verzeichnen. Huawei verdoppelte die Zahl der verkauften Geräte in diesem Quartal sogar. Amazon liegt mittlerweile beim Marktanteil im Tabletmarkt auf Platz 3, auch wenn der Abstand zu Samsung und Apple noch sehr groß ist. Trotzdem macht das Unternehmen mit den aktuellen Kindle Modellen vieles richtig.

Im Original heißt es dazu:

Peter King, Service Director, Tablet & Touchscreen Strategies service said, “Amazon has broken out of its unique seasonal patterns with the majority of its tablet sales occurring in Q4 to a more balanced approach all throughout the year, which speaks to the success of its low-cost, feature-rich Fire 7. While Amazon’s play is to bring more users into its ecosystem for incremental revenue, we believe other technology companies can mimic this success as the tablet still holds strong entertainment value.”

Die Zahlen als Grafik:

Insgesamt ist der Tablet Markt aber auch kein wachsender Markt mehr. Die Zahlen zeigen deutlich, dass die Verkäufe rückläufig sind und sich im Vergleich zum 4. Quartal 2015 sogar um fast 10 Prozent reduziert haben. Das bedeutet, dass insgesamt – über alle Anbieter und Modelle – mehr als 6 Millionen Geräte weniger verkauft wurden. Das ist ein Rückgang, der natürlich besonders an den beiden großen Anbietern nicht spurlos vorbei gehen kann.

Als weitere Faktor gibt es eine Art Strukturwandel auf dem Tablet-Markt. Die Kunden fragen zunehmen preiswerte Geräte nach, die im Bereich von um die 100 Euro kosten. HighEnd Modelle sind derzeit weniger gefragt. Den meisten Nutzern reichen einfache Geräte, mit denen man im Internet surfen kann und auf denen sich vielleicht noch das eine oder andere Game spielen lässt. Gerade die teure iPad Modelle (Apple setzt mittlerweile ja eher auf die Pro-Serie) sind damit bei vielen Nutzern aufgrund des Preises nicht mehr im Fokus und man greift lieber zu einem preiswerten Kindle.

Teilweise sind die Probleme aber auch hausgemacht. Sowohl Apple und auch Samsung sind eher zurückhaltend geworden, wenn es darum geht, neue Tablet-Modelle vorzustellen. Es gab 2016 in diesem Bereich wenig zu berichten und damit fehlen natürlich auch die Kaufanreize für die Kunden. Durchaus denkbar, dass eine progressivere Modellpolitik auch für bessere Zahlen gesorgt hätte. Es bleibt daher abzuwarten, wie die Unternehmen 2017 reagieren werden. Wahrscheinlich werden weder Apple noch Samsung den Tabletbereich kampflos der Konkurrenz überlassen.

Tablet Markt: Amazon auch im 3.Quartal mit Umsatz-Verdopplung

Die Analysten von IDC haben aktuellen Zahlen zu Tablet-Verkäufen in West-Europa im dritten Quartal 2016 veröffentlicht und wenig überraschend gibt es insgesamt gesehen einen Abwärtstrend in diesem Bereich, der auch im letzten Quartal nicht zu stoppen war. Wurden 2015 im gleichen Zeitraum noch fast 8,8 Millionen Tablets über alle Marken verkauft, sind es im 2016 im 3. Quartal nur noch knapp 8,2 Millionen Stück gewesen. Das bedeutet einen Rückgang von etwa 600.000 Tablets oder umgerechnet 6,7 Prozent.

Allerdings ist dieser Rückgang nicht gleichmäßig über alle Hersteller verteilt. Besonders Samsung musste Einbußen hin nehmen, aber auch Apple lag mit einem Rückgang von 8,6 Prozent über dem Durchschnitt im diesem Bereich. Zugewinnen konnten dagegen Acer und Amazon verbuchen. Bei Amazon lag der Zuwachs mit +166 Prozent sogar in einem extrem hohen Bereich. Im zweiten Quartal konnte das Unternehmen die Verkäufe aber verdreifachen – diese hohen Zugewinne konnte man im dritten Quartal nicht halten. Trotzdem kommen die Kindle Tablets offensichtlich besonders gut an – der geringe Preis scheint hier viele Nutzer anzuziehen. Bei Acer sind es vor allem Tablets bzw. Notebooks, die sich auch als Tablet einsetzen lassen, die den Umsatz treiben. IDC schreibt dazu:

„The increasing penetration of detachables, particularly in the commercial space, is sustaining tablet market value despite the contraction in volume,“ said Daniel Goncalves, research analyst, IDC Western European Personal Computing. „The offer available in the market continues to grow, along with enterprises‘ increasing interest in technologies that fit their mobile strategies. As a result detachables, particularly those with the performance and security to meet enterprise standards, are continuously gaining traction and this is boosting demand for premium devices.“ The share of detachables in Western Europe priced above €600 increased from 26.5% in 3Q15 to 52.2% in 3Q16, which highlights their contribution to overall tablet market value.

Für solche Geräte geben die Nutzer also auch noch gerne mehr Geld aus, während im normalen Tablet Bereich die besonders günstigen Ensteiger-Geräte gefragt sind.

Die Zahlen von IDC im Detail:

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Apple wird den Rückgang aber verschmerzen können, denn durch die Einführung des iPad Pro setzt das Unternehmen zwar weniger Geräte um, die Einnahmen bleiben aber fast gleich. Der höhere Preis des iPad pro kompensiert in diesem Fall die Ausfälle vollständig und damit ist der Rückgang natürlich auch ärgerlich, aber zumindest bilanziell gesehen kein Problem. Bei Samsung sieht die Sache etwas anders aus. Das Unternehmen muss ca. 20 Prozent Rückgang bei den Verkäufen verkraften und kann dies nicht durch ein neues Topmodell kompensieren. Ohnehin hat man bei Samsung in 2016 in erster Linie das Samsung Galaxy TabPro S gelauncht und sich ansonsten bei den neuen Modellen sehr zurück gehalten. Daher ist der Rückgang bei den Verkaufszahlen nicht unbedingt verwunderlich und es könnte wieder aufwärts gehen, wenn Samsung neue Modelle auf den Markt bringt. Etwas schmerzen wird der Rückgang aber dennoch, denn oft wurde gerade bei Samsung Handy und Tablet gekoppelt. Zum Handy gab es ein kostenloses Tablet dazu – zumindest wenn man sich für einen Tarif mit Vertrag und 24 onaten Laufzeit entschieden hatte. Trotzdem schaffte man es nicht, den Umsatz zu steigern oder wenigstens konstant zu halten. Bleibt abzuwarten, ob das Unternehmen vielleicht 2017 neue Modelle bringt, die wieder mehr Kunden ansprechen.

 

Tablet Markt – Amazon mit über 300 Prozent Wachstum

Der Tablet-Bereich stagniert derzeit eher und hat mit sinkenden Absatzzahlen zu kämpfen. Nach den aktuellen Zahlen der Analysten von IDC ist der Absatz von Tablets im dritten Quartal 2016 um fast 15 Prozent gesunken im Vergleich zum gleichen Quartal in 2015. Das bedeutet, dass weltweit fast 7 Millionen weniger Geräte im gleichen Zeitraum verkauft wurden. Dazu gibt es einen deutlichen Trend hin zu billigeren Geräten, die Zahl der verkauften Modelle unter 200 Dollar ist so hoch wie noch nie.

Ein Unternehmen stemmt sich allerdings gegen den negativen Verkaufstrend: Amazon. Mit den Fire-Tablets konnte man dort sogar ein gigantisches Wachstum generieren und die Verkaufszahlen um mehr als 300 Prozent steigern. Im dritten Quartal 2016 wurden insgesamt 3,1 Millionen Geräte verkauft, ein Jahr zuvor waren es im gleichen Zeitraum lediglich 800.000 Modelle gewesen. Diese geringe Zahl macht auch das hohe prozentuale Wachstum plausibel, denn man startete einfach von einer relativ niedrigen Basis aus. Trotzdem ist der Zuwachs bei den Umsätzen bei Amazon bemerkenswert.

Bei IDC schreibt man dazu:

The Amazon Prime Day sale in early July led to a huge surge in shipments of its Fire tablets. The already low-priced device was offered at a 30% discount then, and continued to remain popular throughout the rest of the quarter. The new Fire HD 8 released in early October will likely perform well in the holiday quarter as it follows Amazon’s strategy of selling low-cost tablets as a gateway and companion to its ecosystem. It is important to note that Amazon’s unprecedented growth is partially attributed to the fact that IDC did not include the 6-inch tablets offered by Amazon in 3Q15.

Die Zahlen im Detail:

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Insgesamt scheint Amazon in diesem Bereich viel richtig zu machen. Das Unternehmen setzt auf sehr preiswerte Geräte, die dazu auch direkt als eBook Reader genutzt werden können. Das scheinen Faktoren zu sein, die derzeit bei den Kunden gut ankommen und sich auch in den Verkaufszahlen nieder schlagen. Unter den Top 5 Anbietern im Tablet Bereich kann sonst nur Huawei auf ein Wachstum verweisen, sowohl Apple, als auch Samsung und Lenovo müssen bei den Tablets deutliche Einbußen bei den Verkäufen hin nehmen.

Apple wird den Rückgang aber verschmerzen können, denn durch die Einführung des iPad Pro setzt das Unternehmen zwar weniger Geräte um, die Einnahmen bleiben aber fast gleich. Der höhere Preis des iPad pro kompensiert in diesem Fall die Ausfälle vollständig und damit ist der Rückgang natürlich auch ärgerlich, aber zumindest bilanziell gesehen kein Problem. Bei Samsung sieht die Sache etwas anders aus. Das Unternehmen muss ca. 20 Prozent Rückgang bei den Verkäufen verkraften und kann dies nicht durch ein neues Topmodell kompensieren. Ohnehin hat man bei Samsung in 2016 in erster Linie das Samsung Galaxy TabPro S gelauncht und sich ansonsten bei den neuen Modellen sehr zurück gehalten. Daher ist der Rückgang bei den Verkaufszahlen nicht unbedingt verwunderlich und es könnte wieder aufwärts gehen, wenn Samsung neue Modelle auf den Markt bringt.

Bei Samsung ist das schlechte Ergebnis sogar noch etwas verwunderlicher, denn in vielen Märkten wurden die Smartphones des Unternehmens mit kostenfreien oder kostengünstigen Tablets gekoppelt (oft in Verbindung mit einem passenden Tarif für das Handy oder Tablet). Das scheint aber die Verkaufszahlen auch nicht stabilisiert zu haben.

Tablets – BITKOM erwartet in 2016 mehr Umsatz und Absatz in Deutschland

Der Branchenverband BITKOM hat neue Zahlen vorgelegt, wonach 2016 durchaus ein gutes Jahr für den Absatz von Tablets in Deutschland werden könnte. Die Verkaufszahlen sollen demnach 2016 um 4 Prozent auf 7,7 Millionen Geräte steigen. Der Umsatz dürfte sogar um 11 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro zulegen. Die Schätzungen für 2016 basieren dabei auf den Zahlen der des European Information Technology Observatory (EITO).

Bisher war man in diesem Bereich eher von einem leichten Rückgang ausgegangen, das hatten auch die Zahlen aus den Vorjahren so nahe gelegt. Aber es gibt einige technische Neuerungen, die für mehr Schwung in diesem Marktbereich sorgen.

Treiber für dieses starke Wachstum sind die sogenannten Detachables, also Tablet Computer, die fest mit einer Tastatur verbunden werden können und dann für die gleichen Aufgaben eingesetzt werden wie ein vollwertiges Notebook oder ein PC“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder

Die Kombigeräte lassen sich vielfältiger einsetzen als normale Tablets und auch die Integration in die bestehende Hardware zu Hause fällt einfacher, weil es mehr Anschlüsse gibt. Daher greifen viele Kunden eher zu einem Detachables. Die Preise liegen für diese Geräte noch etwas höher als für normale Tablets und das wirkt sich insgesamt auch auf den Umsatz aus. Der Durchschnittspreis liegt etwa 20 Euro höher als bei normalen Tablets (300 statt 280 Euro) und damit steigt auch der Gesamtumsatz.

Aktuell benutzen 41 Prozent der Bundesbürger ab 14 Jahren einen Tablet Computer, vor zwei Jahren lag der Anteil gerade einmal bei 28 Prozent. „Die Nachfrage hat sich durch das Angebot an Smartphones mit immer größeren Displays etwas abgeschwächt. Für viele Nutzer ersetzt ein solches Phablet die Anschaffung eines eigenen Tablet Computers“, so Rohleder.

Huawei MediaPad M2 10 Premium LTE samt Tablet Flat bei 1&1

1&1 bietet Huawei MediaPad M2 10 Premium LTE in Verbindung mit Vertrag. Seit dem 03.06. kann man sich bei 1&1 das neue Tablet von Huawai holen. Wer sich für die 1&1 Tablet-Flat L oder XL entscheidet bekommt das gute Stück etwas günstiger. Ob E-Netz oder D-Netz ist hierbei egal.

Das Huawei MediaPad M2 10 Premium LTE

Auf der CES 2016 stellte Huawai erstmals das neue Tablet vor. Hierbei handelt es sich um die neue Generation der 10 Zoll Modelle des Unternehmens. Die Vorgänger waren das MediaPad 10 FHD und MediaPad 10 Link. Von dem Modell gibt es verschiedene Versionen auf dem Markt. 1&1 bietet hier die Premium LTE Version. Das Tablet ist ausgestattet mit einem 10,1 Zoll Display mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln. Für die Leistung ist ein HiSilicon Kirin 955 (Taktung: 2,0 GHz Quad-Core und 1,5 GHz Quad-Core), sowie 3 GB Arbeitsspeicher zuständig. Die Hauptkamera besitzt 13 Megapixel, die Frontkamera ist mit 5 Megapixel dabei. Versorgt wird das gerät mit einem Li-Po mit einer Speicherkapazität von 6660 mAh. Der interne Speicher beträgt 64 GB, ist jedoch erweiterbar um 128 GB. Als Betriebssystem hat man sich für Android 5.1 mit EMUI 3.1 entscheiden. Ein umfangreicher Testbericht zum Huawei MediaPad M2 10 findet sich hier.

Technische Daten

  • 10,1 Zoll Display mit 1920 x 1200 Pixel
  • Prozessor: HiSilicon Kirin 955
  • Prozessortaktung: 2,0 GHz Quad-Core und 1,5 GHz Quad-Core
  • 3 GB Arbeitsspeicher
  • 13 Megapixel Hauptkamera
  • 5 Megapixel Frontkamera
  • Akkukapazität: 6660 mAh
  • interner Speicher: 64 GB (erweiterbar um 128 GB)
  • Betriebssystem: Android 5.1 mit EMUI 3.1

Der Tarif von 1&1 in Kombination

Will man sich das Tablet bei 1&1 holen geht das nur in Verbindung mit einem der beiden o.g. Tarife. Als Rechenbeispiel soll hier der 1&1 Tablet-Flat L Tarif in D-Netz Qualität genügen. Dieser bietet eine 2 GB Internetflatrate mit bis zu 21,6 Mbit/s. Wird das Datenvolumen verbraucht wird die Verbindung auf 64 kbit/s gedrosselt. Benötigt man doch mehr Volumen als 2 GB lässt sich per Option gegen einen entsprechenden Betrag ein Update dazu buchen, welches das Volumen um maximal zusätzliche 2 GB erhöht. Zusätzlich kann man sich noch Einheiten für das Ausland dazu buchen. Der Betrag ist hierbei abhängig davon ob man sich in der EU befindet, oder außerhalb. Mit Tablet zahlt man letzten Endes für 24 Monate einen Betrag von 19,99 Euro. Für die Bereitstellung löhnt man einmalig 29,99 Euro. Zusätzlich fallen noch einmalig 249,99 Euro für das Tablet an.

  • 2 GB Internetflatrate mit 21,6 Mbit/s
  • Mindestlaufzeit: 24 Monate
  • Bereitstellungsgebühr: 29,99Euro
  • 19,99 Euro pro Monat
  • Einmaliger Tabletpreis: 249,99 Euro

Verivox Angebot nutzen

Wem das Angebot von 1&1 zu teuer ist, dem sei mit foglender Möglichkeit geholfen. Das Tablet ist bereits für 418,88 Euro zu haben, bei einem günstigen Tarifpreis könnte es also billiger sein, als beim Angebot von 1&1. Verivox bietet hierzu eine Möglichkeit. Bei Bestellung des Vodafone DataGo M Tarif von LogiTel über verivox kann man sich einen 276 Euro Sofortbonus sichern. Man muss lediglich den Tarif über die Webseite von verivox abschließen und die Rechnung per E-Mail oder Fax an verivox schicken. Anschließend wird der Betrag aufs Bankkonto überwiesen. Der DataGo M Tarif umfasst:

  • 3 GB Daten-Flat mit 225 Mbit/s
  • Mindestlaufzeit: 24 Monate
  • Bereitstellungsgebühr: 29,99 Euro (entfällt dank Angebot)
  • 19,99 Euro pro Monat
  • 276 Euro Gutschrift (verivox Aktion)
  • Einmaliger Tabletpreis: 418,88 Euro (Amazon)

Vergleich

Beim Angebot von verivox zahlt man monatlich nur 5,99 Euro. Insgesamt landet man somit bei 143,76 Euro nach 24 Monaten. Hinzu kommt der Preis für das Tablet. Der Gesamtbetrag wäre somit 562,64 Euro. Inklusive Tablet und Tarif fällt eine errechnete monatliche Belastung von 23,44 Euro an. Beim 1&1 Angebot ergibt sich eine Gesamtsumme inkl. Tablet und Tarif von 759,74 Euro. Die Ersparnis beim verivox Angebot ist somit 197,10 Euro. Pro Monat wären das 8,21 Euro. So lange die Aktion also noch gilt, sollte man sie sich sichern. Da man hier den besseren Tarif zu günstigeren Konditionen erhält.

  • Gesamtkosten 1&1 Angebot: 759,74 Euro
  • Gesamtkosten verivox Angebot: 562,64 Euro
  • Ersparnis insgesamt: 197,10 Euro
  • Ersparnis pro Monat: 8,21 Euro

Kleiner Blick zurück: das erste Android Tablet

Im Tabletblog hat man ein schönes nostalgisches Video ausgegraben: ein Blick auf das erste Android Tablet aus dem Jahr 2005 und die Macher heißen nicht Samsung sondern Archos. Das 5 Zoll Tablet lief mit Android 1.6 Donut und war die Antwort auf das iPad, das erst wenige Monate zuvor veröffentlicht worden war.

Archos 5 Android Tablet im Unboxing Video

Something big ist coming – Riesentablet bei Samsung?

Bei technobufallo hat man eine interessante Versandabrechnung gefunden in der es um sieben Testgeräte geht, die als Samsung Tablet PCs bezeichnet werden und die Größen von 5,5 bis 18.4 Zoll haben sollen. Samsung scheint also zumindest für Testzwecke ein Riesen-Tablet mit fast 19 Zoll Diagonale gebaut zu haben. Leider gibt es keine weiteren Hinweise auf technischen Daten und Details und damit ist weitgehend unklar ob diese Geräte wirklich in den Handel kommen sollen oder nur intern zu Testzwecken gedacht sind. Bisher zumindest gibt es offiziell noch keine Hinweise auf eine neue Tablet-Generation in dieser Größenordnung.

Insgesamt hat der Tablet-Markt derzeit eher an Fahrt verloren. Die Marktanteile sind abgesteckt und das Wachstum stagniert eher. Daher ist es zweifelhaft ob die großen Unternehmen noch viel Geld in die Hand nehmen um neue Geräte für den Tablet-Bereich zu entwickeln. Auf der andere Seite wäre natürlich neue Formen von Tablets (auch bei der Größe) eine Variante um wieder Wachstum zu generieren und neue Käufer anzulocken. Immerhin wird ja auch über ein iPad Pro spekuliert, bei dem Apple immerhin auf eine Größe von 13 Zoll gehen könnte. Genaue Details dazu gibt es aber leider auch von Apple noch nicht.

 

 

Android Tablet für 39 Euro bei notebooksbilliger.de

Noch ein kleines Angebot zum Montag: Bei notebooksbilliger.de* gibt es derzeit das MP Man MPQC707 Tablet mit 7 Zoll Display für 39.90 Euro. Dazu kommen noch 2.99 Euro Versandkosten so dass man insgesamt für das Einsteigertablet 42,89 Euro zahlt.

Im Bereich der Technik sollte man allerdings nicht zu viel erwarten, das Tablet kostet normalerweise 69 Euro und leistet in etwas das was man in diesem Preisbereich erwarten kann.

Die technischen Daten:

  • Display: 7 Zoll Touchscreen
  • Auflösung: 800 x 480 Pixel
  • Prozessor: ARM Cortex-A7 4x 1,30 GHz
  • Arbeitsspeicher: 512 MB
  • Speicher: 8 GB
  • Kartenleser: microSD (bis zu 32 GB)
  • Betriebssystem: Google Android 4.4 (KitKat)
  • Kameras: 0,3-Megapixel-Kamera (Vorderseite)
  • Anschlüsse: Micro-USB, 3,5 mm Klinkenstecker
  • Kommunikation: WLAN 802.11 b/g/n
  • Audio: Lautsprecher, Kopfhöreranschluss
  • Abmessungen (B x H x T): 198 x 116 x 10,5 mm
  • Gewicht: 254 g
  • Akku: 2000 mAh

Alle weiteren Details gibt es direkt auf notebooksbilliger.de*

Gerade als Einsteigergerät oder für Kinder ist das Tablet aufgrund des günstigen Preises durchaus interessant.