Telekom: 2,5 Millionen neue Mobilfunk-Kunden in einem Jahr

Telekom: 2,5 Millionen neue Mobilfunk-Kunden in einem Jahr – Die Telekom hat die aktuellen Zahlen zum ersten Halbjahr 2020 veröffentlicht und kann trotz der Pandemie auf ein sehr stabiles erstes Halbjahr zurückblicken. Vor allem bei den Kundenzahlen gibt es gute Nachrichten, denn die Anzahl der Kunden bei der Telekom stieg auf 47,395 Millionen – das sind etwas mehr als 2,5 Millionen Kunden mehr als im gleichen Quartal des letzten Jahres.

Im Vertragsbereich steigt die Zahl der Telekom Kunden dabei um etwa eine halbe Millionen an. Die restlichen zwei Millionen neue Kunden sind Prepaid Nutzer. Hier machen sich wohl die neue Marken im Telekom Netz sehr positiv bemerkbar, beispielsweise waren die Lebensmittel Discounter EDEKA (Edeka smart) und Kaufland (Kaufland mobil) ins Telekom Netz gewechselt und das sorgte für neue Kunden aus anderen Netzen.

Das Unternehmen schreibt zum Thema Mobilfunk:

Im Mobilfunkgeschäft machten sich die wegen der Reisebeschränkungen fehlenden Roaming-Umsätze bemerkbar. Die Mobilfunk-Serviceumsätze lagen deshalb im zweiten Quartal um 1,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang fiel damit aber deutlich geringer aus als bei den Wettbewerbern. Die Telekom baute somit ihre Marktführerschaft gemessen an den Serviceumsätzen weiter aus. Ohne die negativen Einflüsse der Corona Beschränkungen wuchsen die mobilen Serviceumsätze um rund 2 Prozent. 

Trotz des negativen Pandemie-Effekts auf die Roaming-Umsätze stieg der Gesamtumsatz des operativen Segments Deutschland im zweiten Quartal im Vorjahresvergleich um 1,1 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Gleichzeitig wuchs das bereinigte EBITDA AL um 3,0 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Die Marge verbesserte sich somit im Jahresvergleich um 0,7 Prozentpunkte auf 40,7 Prozent.

Telekom Quartalzahlen aus dem letzten Jahr zum Vergleich

weniger gut sieht es dagegen im Bereich der Festnetzanschluss aus. Die Telekom baut zwar immer mehr Anschlüsse auf Glasfaser und schnellere Verbindungen um, aber dennoch verliert das Unternehmen im letzten Jahr mehr als 500.000 Kunden im Festnetz Bereich. Das ist ein Trend der schon mehrere Jahr so anhält und den die Telekom bisher nicht stoppen konnte. Dennoch sind die Zahlen der Telekom in Deutschland überwiegend positiv.

Telekom Quartalszahlen: starken Kundenwachstum, vor allem im Prepaid-Bereich

Nach den Geschäftszahlen von O2 und dem Quartalsbericht von Vodafone hat nun auch die Telekom die Unternehmenszahlen für die ersten beiden Quartale in 2019 veröffentlicht und kann kann dabei auf eine positive Geschäftsentwicklung verweisen.

Das Unternehmen schreibt insgesamt zur Geschäftsentwicklung:

Die Deutsche Telekom behält nach einem starken ersten Halbjahr 2019 ihre Ziele für das Gesamtjahr fest im Blick. Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum organisch um 3,2 Prozent auf 39,2 Milliarden Euro, das bereinigte EBITDA AL um 3,7 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro und der Free Cashflow AL um 9,0 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro. Diese Steigerungsraten beziehen sich auf die Betrachtung ohne Veränderungen von Wechselkursen und Konsolidierungskreis. Bezieht man diese Veränderungen ein, ergeben sich vor allem wegen der Zukäufe in Österreich und in den Niederlanden sowie durch die Umrechnung der Dollar-Zahlen höhere Wachstumsraten: 7,9 Prozent beim Umsatz, 7,7 Prozent beim bereinigten EBITDA AL und 11,4 Prozent beim Free Cashflow AL.

Ein Blick in die Kundenzahlen ist dabei besonders spannend. Stand 30.06.2019 konnte die Telekom auf 444.827 Millionen Kunden verweisen. Das sind 1,8 Millionen Kunden mehr als im Vorjahr und das deutet darauf hin, dass das D1-Netz der Telekom und die entsprechenden Tarife nach wie vor sehr interessant sind, denn so viele neue Kunden konnte keiner der anderen Netzbetreiber für sich gewinnen. Besonders interessant ist dabei der Prepaid Bereich, denn die meisten der neuen Kunden sind Prepaid-Nutzer. Im Vertragsbereich mit langen Laufzeiten ist die Zahl der Kunden dagegen fast stabil geblieben und liegt zum 30.06.2019 mit 24.497 Millionen nur etwa 9.000 über den Zahlen aus dem Vorjahr. Die Telekom wächst also vor allem im Prepaid Bereich, während die Kundenzahlen bei den Vertragsangeboten eher stabil bleiben. Das sieht bei den anderen Anbietern teilweise anders aus.

Die Telekom bleibt damit auch in 2019 der Netzbetreiber mit den meisten Mobilfunk-Kunden. O2 konnte zwar auch zulegen, an die vielen neuen Kunden der Telekom kommt aber auch O2 nicht heran.

Telekom Quartalszahlen: fast 2 Millionen neue Mobilfunk-Kunden im Vergleich zum Vorjahr

Die Telekom hat die Unternehmenszahlen für das erste Quartal 2019 veröffentlicht und kann in diesem Zusammenhang  auf starke Zahlen verweisen. Der Konzernumsatz legte organisch, also bereinigt um Wechselkurseffekte sowie Veränderungen des Konsolidierungskreises, um 3,5 Prozent auf 19,5 Milliarden Euro zu. Das bereinigte EBITDA AL stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum organisch um 3,9 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro.

Bei den Kundenzahlen ist der Mobilfunk-Bereich besonders interessant, denn dort kann das Unternehmen in Deutschland die Zahl der Mobilfunk-Nutzer auf 44,657 Millionen steigern, dass sind 1,927 Millionen Kunden mehr als im Vorjahr im gleichen Zeitraum und damit baut das Unternehmen die Kundenbasis um 4,5 Prozent aus.

Das Unternehmen schreibt im Original dazu:

Im Deutschlandgeschäft setzten sich die positiven Trends des Vorjahres bei Kunden- und Finanzkennzahlen im ersten Quartal 2019 fort. So gibt es inzwischen 4,4 Millionen Kunden des Bündelprodukts aus Festnetz und Mobilfunk: MagentaEINS. Das sind 17,1 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. 53 Prozent der eigenen Mobilfunk-Vertragskunden nutzen inzwischen MagentaEINS Pakete: ein Plus von 9 Prozentpunkten binnen Jahresfrist.

Die Zahl der Kunden von Glasfaser-basierten Produkten (FTTH, FTTC/Vectoring) stieg im Quartal um 688.000 und erreichte Ende März 12,9 Millionen. Das war ein Anstieg um 24 Prozent im Vorjahresvergleich.

Allerdings kann die Telekom dieses starke Kundenwachstum vor allem im Prepaid Bereich erreichen. Die Zahl der Vertragskunden in den MagentaMobil Tarifen stieg lediglich um etwa 100.000 Kunden an, die restlichen Neukunden nutzen alle Prepaid Simkarten im D1 Netz der Telekom.

Im Gegensatz dazu sank die Zahl der Festnetzanschlüsse bei der Telekom weiter ab. Das Unternehmen verlor auf Jahressicht mehr als 700.000 Kunden. Damit liegt die Telekom nun nur noch bei 18,4 Millionen Anschlüssen in diesem Bereich. Da ist nach wie vor die höchste Kundenanzahl im Vergleich mit den anderen Anbietern auf diesem Markt, aber dennoch ist der Rückgang in den letzten Jahren bei der Telekom schon deutlich. Im TV Bereich konnte das Unternehmen dagegen mehr als 200.000 neue Kunden für das MagentaTV Angebot gewinnen.

Die Geschäftszahlen im Jahresvergleich

Telekom Quartalszahlen: 44 Millionen Kunden, aber die Vertragskunden werden weniger

Die Deutsche Telekom hat die Quartalszahlen für das letzte Quartal 2018 und damit auch die Zahlen für 2018 veröffentlicht und kommt im Gesamtjahr 2018 auf insgesamt 75,7 Milliarden Euro Umsatz weltweit (+0,9 Prozent) und das Ergebnis (EDITDA) steigt sogar um 5 Prozent auf 23,3 Milliarden Euro. Damit wächst das Unternehmen auch in 2018 weiter. Für 2019 ist ein weiteres Wachstum beim Umsatz um bis zu 2 Prozent geplant.

Das Unternehmen schreibt zu den Zahlen und aktuellen Entwicklungen:

Unter den eigenen Mobilfunk-Vertragskunden nutzen inzwischen 50,7 Prozent die Bündelprodukte aus Mobilfunk und Festnetz. Ein Jahr zuvor waren es erst 41,7 Prozent. Die Zahl der MagentaEINS Kunden stieg zum Jahresende auf 4,3 Millionen. Das waren 17,5 Prozent mehr als Ende Dezember 2017.

Mit einem Plus von 2,0 Prozent bei den Mobilfunk-Serviceumsätzen setzte sich die Telekom auch im Schlussquartal 2018 an die Spitze der Branche bei dieser wichtigsten Leistungskennzahl im Mobilfunk.

Der seit Jahren forcierte Glasfaserausbau führt zu einer stetigen Steigerung der Kundenzahl. Inzwischen nutzen 12,2 Millionen Kunden einen glasfaserbasierten Anschluss. Damit lag der Wert mehr als 27 Prozent höher als Ende 2017. Etwa die Hälfte der eigenen Privatkunden im Breitbandgeschäft profitiert schon von den hohen Geschwindigkeiten der Glasfaserleitung.

In Deutschland liegen die Kundenzahlen der Telekom im Mobilfunk-Bereich mittlerweile bei über 44 Millionen Kunden und das Unternehmen dürfte damit weiterhin der größte Anbieter auf dem deutschen Markt sein. Insgesamt steigen die Kundenzahlen um 2,5 Prozent im Mobilfunk-Bereich. Eher kritisch ist dabei aber, dass die Telekom bei den lukrativen Vertragskunden einen Rückgang hinnehmen musste. Die aktuellen MagentaMobil Allnet Flat und Tarife scheinen nicht mehr so gut anzukommen – die Zahl der Vertragskunden sank um etwa 450.000 auf 25,435 Millionen. Das ist ein Rückgang um 1,7 Prozent. Das Wachstum bei den Gesamtkundenzahlen kommt daher in erster Linie aus dem Prepaid Bereich. Die aktuellen Produkte im Telekom Netz mit Vorauszahlung scheinen gut anzukommen und das Unternehmen kann damit den Rückgang im Vertragsbereich mehr als kompensieren.

Im Bereich der Festnetzanschlüsse verliert die Telekom erneut und liegt mittlerweile deutlich unter 20 Millionen Anschlüssen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Festnetzanschlüsse um 3,2 Prozent auf nur noch 18,625 Millionen Anschlüsse.

Telekom – stabil über 40 Millionen Mobilfunk-Kunden

Telekom – stabil über 40 Millionen Mobilfunk-Kunden – Die Telekom hat die Quartalszahlen für die ersten 3 Monaten 2016 veröffentlicht und kann positive Entwicklungen vermelden. Der Gesamt-Umsatz wuchs um fast 5 Prozent auf 17,6 Milliarden Euro. Der Gewinn (EBITDA) stieg sogar noch deutlicher an und lag bei 5,2 Millairden Euro. Das sind 12,9 Prozent mehr als im 1. Quartal 2015.

Bei den Kundenzahlen im Mobilfunkbereich kann sich die Telekom in Deutschland stabil bei über 40 Millionen Kunden halte. Die Zahl stieg dabei sogar noch um etwa 270.000 Kunden an und liegt nun bei 40.643 Millionen Telekom-Nutzern. Der größte Teil der neuen Kunden entfällt dabei auf das lukrative Vertragsgeschäft und die Magenta-Mobil Tarife. Insgesamt kann das Unternehmen im Postpaid Bereich mehr als 231.000 neue Kunden vermelden, die Zahlen im Prepaid Segment stagnieren dagegen eher. Wie sich die neuen Telekom Tarife auswirken werden ist noch nicht sicher, da diese erst im April gestartet wurden und sich auf die Entwicklungen im ersten Quartal damit noch nicht ausgewirkt haben.

Einen Rückgang bei den Nutzern musste die Telekom allerdings im Festnetzbereich hinnehmen. Die Zahl der Kunden mit einem Breitband-Anschluss der Telekom sank im Quartal um 462.000 und liegt nun nur noch bei 20,093 Millionen Kunden. Das Unternehmen nähert sich damit der Marke von 20 Millionen Kunden und es könnte passieren, dass man die Marke schon im nächsten Quartal nach unten durchbricht. Der Rückgang ist dabei mit knapp einer halben Millionen verlorener Anschlüsse schon sehr deutlich und es bleibt abzuwarten, was die Telekom im Festnetz-Bereich tun wird, um diesen Rückgang zu stoppen.

Quelle: https://www.telekom.com/medien/konzern/311698

Telekom: 1,5 Millionen weniger private Prepaidkunden in einem Jahr

Die Telekom hat die aktuellen Quartalszahlen veröffentlicht und prinzipiell sieht die Entwicklung durchaus positiv aus. In Deutschland konnte die Zahl der Mobilfunk-Kunden auf 39,892 Millionen gesteigert werden, das sind etwas mehr als 200.000 Kunden zusätzlich im Vergleich zu den Zahlen des Vorjahres-Quartals.

Im Prepaid-Bereich (privat und gewerblich) sind die Zahlen allerdings um etwa 300.000 Kunden zurück gegangen und besonders gravierend ist der Rückgang, wenn man nur die privaten Prepaidkarten anschaut. Die Zahl der Privatkunden mit Prepaidprodukten liegt nur noch bei 11,9 Millionen Karte. Im Vorjahresquartal waren es noch etwa 13,4 Millionen Kunden gewesen. Innerhalb von 12 Monaten hat die Telekom im Prepaid-Bereich also etwa 1,5 Millionen Kunden verloren. Im gewerblichen Bereich steigt die Zahl der Prepaidkunden allerdings um etwa 1,2 Millionen Karten an. Dabei sind in erster Linie M2M Karten gemeint, die für die Kommunikation von Solaranlagen und anderen technischen Einrichtungen eingesetzt werden.

Der Rückgang im privaten Prepaidbereich dürfte dabei von der Telekom einkalkuliert sein. Man hat mit der Umstellung des Tarifportfolios die Prepaidkarten komplett entfernt und bietet nur noch einen Prepaidtarife für Jugendliche an. Wer erwachsen ist, soll gefälligst zu einem Laufzeit-Tarif greifen. Ohne wirklich attraktive Tarife wechseln die Kunden dann natürlich zu anderen Prepaidanbietern, vor allem, weil es in anderen Netzen durchaus interessantere Tarife gibt:

  • Vodafone bietet mit den Callya Tarifen LTE Anbindung an
  • Drillisch bieten im O2 Netz telefonieren und SMS schreiben ab 7,5 Cent pro Minute

Dazu haben einige Anbieter dem D1-Netz der Telekom im Prepaidbereich den Rücken gekehrt. Es ist also zu erwarten, dass sich die Kundenzahlen im Prepaidbereich der Telekom noch weiter nach unten entwickeln werden.