Telekom Netztest 2021 – die aktuellen Ergebnisse zum Telekom D1 Netz

Telekom Netztest 2021 – die aktuellen Ergebnisse zum Telekom D1 Netz – Die Telekom liegt bei den Kundenzahlen (auch nach der Fusion von Eplus und O2) nach wie vor auf dem ersten Platz. Das liegt aber nicht nur allein an  der Telekom selbst sondern auch mehrere Discounter bieten Tarife und Allnet Flat im D1 Netz der Telekom. So findet man neben den originalen MagentaMobil Allnet Flat der Telekom auch Angebote von Congstar, Klarmobil und einigen anderen Discountern wie Sparhandy.

Bei der Netzqualität kann das Unternehmen über die verschiedenen Netztests immer wieder den ersten Platz belegen und das hat sich in den letzten Jahren auch nur sehr selten geändert. Den guten Netzausbau der Telekom erkennt man auch daran, dass jährlich ca. 5 Milliarden Euro in den Ausbau von Fest- und Mobilfunk-Netz bei der Telekom fließen. Diese hohen Investitionen machen sich bei Netzverfügbarkeit und den Übertragungsgeschwindigkeiten bemerkbar, beispielsweise wurden wieder erst 300 LTE Standorte in Betrieb genommen. Die Telekom kann daher auch zukünftigen Netztests des D1-Netzes beruhigt entgegen sehen – an der Netzqualität gibt es so schnell nichts zu meckern. Mittlerweile bietet die Telekom auch immer öfter Tarife mit unbegrenztem Datenvolumen an – dann kann man die Netzqualität voll ausnutzen. Auch im Prepaid Bereich profitiert man von der Netzqualität der Telekom. Die D1 Prepaid Tarife sind sehr beliebt wegen des Netzes und auch das erste 5G Prepaid Angebot gibt es (gegen Aufpreis bei den Telekom Prepaid Sim.

Wichtige Links zum Telekom Netz

HINWEIS: Mittlerweile hat die Telekom in vielen Regionen bereits 5G freigeschaltet. Komplette Tests der 5G Netz gibt es bisher aber noch nicht – im Laufe 2020/21 werden diese Netztest aber sicher folgen.

Die Technik hinter den Netztest

Es gibt mittlerweile verschiedene Fachzeitschriften und Magazine in Deutschland, die einmal im Jahr die Netzqualität der großen Anbieter vergleichen und die entsprechenden Ergebnisse dann auch veröffentlichen. Die Technik der Erfassung der Netzqualität in den Netztests ist dabei höchst unterschiedlich. Es gibt einige Magazine, die setzen auf ihre Leser und messen die Netzabdeckung per App. Dabei können sich die Leser diese App kostenlos herunter laden und dann wird gemessen, wie gut und schnell die entsprechenden Handys im Netz unterwegs sind. Die Messungen werden dann an einen zentralen Server geschickt und ausgewertet. Der Nachteile dabei ist, dass man nicht weiß, welche Beschränkungen auf das Netz zurück gehen und welche durch die Tarife vorhanden sind. So kann beispielsweise ein Handytarife auf maximal 7,2Mbit/s reduziert sein, das Netz aber deutlich schnellere Geschwindigkeiten ermöglichen.

Ein anderes Verfahren sind Messfahrten durch Prüfinstitute, die auf fest vorgegebenen Router durch die gesamte Bundesrepublik fahren und Daten darüber sammeln, welche Netze wie gut ausgebaut sind und welche maximalen Datengeschwindigkeiten in diesen Netzen möglich sind. Diese Messungen sind sehr aufwendig und teuer, liefern aber dafür sehr genaue und auch nachvollziehbare Daten zur Netzqualität, die vor allem nicht durch Tarife und ähnliche Faktoren verfälscht werden. Es lässt sich aber natürlich trotzdem nicht ausschließen, dass die Datenerhebung zu Zeiten stattgefunden hat, in denen das Netz kaum belastet war und es daher in Spitzenzeiten Abweichungen bei den Datenraten gibt.

Unabhängig von der Art der Messung bieten die Netztest einen grundlegenden Überblick über die Netzqualität der großen Betreiber in Deutschland und sind daher insgesamt eine Orientierungshilfe. Sie sagen aber wenig darüber aus, wie gut oder schlecht die Handy-Netze direkt in der eigenen Region ausgebaut sind.

Die Telekom-Netztest – Ergebnisse und Rankings im Überblick

Wie bereits geschrieben liegt die Telekom bei fast allen Netztest auf dem ersten Platz, es gibt aber gerade im Bereich LTE und bei der Telefonie oft ein Kopf-an-Kopf Rennen mit Vodafone und in einigen Bereichen kann Vodafone die Telekom sogar überholen.

Da die Telekom aber neben dem Mobilfunk-Netz auch das Telekom-Festnetz betreibt, sollte man genau hin schauen, auf welches Netz genau sich ein Netztest bezieht. So hatte 1&1 im letzten Jahr in einem Werbespot mit dem „besten Netz“ geworben. Dies bezog sich aber nur auf die Leistungen im Festnetz-Bereich und nicht auf den Mobilfunk (1&1 betreibt gar kein eigenes Mobilfunk-Netz).

Dazu sollte man neben der Netzqualität auch auf Features achten, die man so nur bei wenigen Anbieter bekommt. So bietet die Telekom mittlerweile Telefonieren über LTE an, die Geräte müssen dann nicht mehr ins 3G Netz wechseln um Anrufen zu tätigen oder entgegen zu nehmen. Auch Gespräche über WLAN (bei der Telekom WLAN Call genannt) sind eine interessante neue Funktion, die es so nicht in allen Netzen gibt.

Das sagen die großen Netztests im Überblick

CHIP Netztest 2021

Auch 2021 kann die Telekom im Netztest den ersten Platz als bestes Mobilfunk-Netz in Deutschland behaupten.

Die Tester schreiben selbst zu den Ergebnissen:

Der große Sprung zeigt sich auf den ersten Blick nicht so deutlich: Die Telekom fährt, wie in all den Jahren zuvor, den Sieg ein und erhält von uns die Schulnote 1,28 „sehr gut“. Vodafone behauptet den zweiten Platz und bekommt von uns ebenfalls ein „sehr gut“ mit der Note 1,38. O2 war seit Jahren ein bisschen das Sorgenkind unter den deutschen Netzen, aber in diesem Jahr hat die Telefónica-Tochter den Umschwung endgültig geschafft und kommt mit der Note 1,59, einem „Gut“ mit Sternchen, der Konkurrenz deutlich näher. In vielen Großstädten zeigt unser Test das O2-Netz inzwischen als eine gleichwertige Alternative.

Connect Netztest 2020

Im Connect Netztest 2020 erreicht die Telekom insgesamt 900 Punkt (von 1000) möglichen und damit den ersten Platz. Der Abstand auf das Vodafone Netz (Platz 2) beträgt 66 Punkte.

Dort schreibt man selbst dazu:

In Deutschland erringt eine starke Telekom zum neunten Mal in Folge den Gesamtsieg. Dabei konnten sich die Bonner in der Sprach-Disziplin und beim Crowdsourcing abermals leicht steigern. Auch Vodafone auf Rang zwei gelingen Verbesserungen. Deutlich legen die Düsseldorfer bei Sprache und Crowdsourcing zu, etwas geringer auch in der Daten-Disziplin. 

Den eindeutig größten Sprung nach vorne macht in Deutschland aber Telefónica/O2. Die insgesamt guten Messwerte, aber auch überzeugende Crowdsoucing-Noten beweisen, dass der Münchner Anbieter beim Zusammenschluss der ehemals getrennten Netze von E-Plus und O2 im letzten Jahr ein großes Stück vorangekommen ist.

Kritik gab es vor allem am Netz in der Bahn. Hier haben alle drei deutschen Netzbetreiber noch Nachhobedarf.

Computerbild Netztest 2019

Im Netztest der Computerbild anfang 2019 belegt die Telekom wieder den ersten Platz und kann auch bei den durchschnittlichen Datenraten im D1 Netz punkten – bzw. liegt in diesem Bereich deutlich vor Vodafone und O2. Die Experten dort haben aber auch Kritik:

Wenn es kein 4G gibt, freut man sich ja schon über 3G. Doch wer ein altes UMTS-Smart­phone ohne LTE hat (etwa ein iPhone 4S von 2012) oder einen Discount-Tarif ohne LTE, lebt damit, dass sich die UMTS-Versorgung bei allen Providern verschlechtert hat. Nur im Vodafone-Netz gibt es passablen UMTS-Empfang, bei der Telekom ist die UMTS-Versorgung überraschend lückenhaft: Wer kein LTE nutzen kann, bleibt bei diesem Provider auf dem Land zu 56,7 Prozent der Zeit ohne stabile Datenverbindung! Das ist vor allem deswegen fatal, weil die Telekom viele Kunden von Discount-Marken aus dem LTE-Netz aussperrt.

Netztest der Stiftung Warentest

Im letzten Netztest der Stiftung Warentest (Juni 2017) landete die Telekom wieder auf Platz 1, danach Vodafone und o2 kam auf den letzten Platz – trotz des Zusammenschlusses mit Eplus. Im Original schreiben die Tester:

Bei der Telekom dauerte es während des Tests im Schnitt nur gut 8 Sekunden, eine 20-Megabyte-Datei herunter­zuladen. Bei Vodafone waren es 13 Sekunden, bei O2 sogar fast 22. Auch bei Online­videos sind Unterschiede sicht­bar – und zwar an der Qualität des Films: Youtube-Software entscheidet nach der Leistungs­stärke der Verbindung, in welcher Auflösung sie ein Video verschickt. Im Telekom-Netz empfingen die Tester knapp 90 Prozent aller Videos in Full-HD, also der besten Auflösung. Bei Vodafone waren es noch fast 80 Prozent, bei O2 nur 56 Prozent.

Der Connect Netztest – Die Fachzeitschrift Connect hat im Dezember 2017 die Mobilfunk-Netze in Deutschland getestet und dabei nach dem besten Daten-Netz und dem besten Netz für Gespräche unterschieden. In beiden Fällen schnitt das D1-Netz der Telekom sehr gut ab. Mit 887 von 1000 Punkten im Datenbereich kam die Telekom auf Platz ein und erhielt die Testnote „Sehr gut“. Vodafone folgt auf Platz 2 und kam im Vergleich nur auf 841 Punkte und die Testnote Gut.

Im Bereich Telefonie muss die Telekom in diesem Test allerdings Vodafone geschlagen geben – wenn auch nur ganz knapp. Im Ergebnis heißt es bei Connect:

So landet die Telekom, die noch auf leitungsvermittelte Telefonie setzt, in der Sprachwertung gerade mal zwei von 200 möglichen Punkten hinter Vodafone. Auch O2 gelingt es, sich gegenüber dem Vorjahr zu verbessern; absolut betrachtet fällt der Sprung hier sogar am höchsten aus. Allerdings genügt er nicht, um im Vergleich Boden gut zu machen: Auch E-Plus kann sich gegenüber 2014 verbessern und schneidet beim Telefonieren etwas besser ab als O2 – jedoch in geringerem Maße.

Der Chip Netztest

Beim Magazin Chip stammt der Netztest vom Februar 2017 und auch bei diesem Test kann die Telekom insgesamt gesehen den ersten Platz belegen. Im Netztest erreicht das D1-Netz dabei eine Punktzahl von 98,3 Punkten und bekommt damit als einziges Handy-Netz im Test die Note Sehr gut. der Abstand zu Vodafone ist im Test aber gering und brebträgt nur noch etwas mehr als 3 Punkte. Besonders die hohen Geschwindigkeiten im LTE Bereich wurden dabei gelobt. So schreibt man bei Chip:

Auch in diesem Jahr holt sich die Telekom den Gesamtsieg in unserem Netztest vor allem aufgrund ihres guten Datennetzes: Saugen und Surfen geht mit der Telekom am besten. Anders sieht es beim Telefonieren aus: Hier lag die Telekom im letzten Jahr noch einsam vorn, jetzt muss sie sich den Titel des besten Telefonie-Netzes mit Vodafone teilen. Insgesamt kommt die Telekom auf die sehr gute Gesamtnote von 1,7. Dabei sammelt die Telekom ein bisschen weniger Punkte ein als im letzten Jahr. 

Insgesamt kann man daher zumindest für 2017 den Schluss ziehen, dass die Telekom über alle Netztest hinweg mit dem Netz den ersten Platz belegt – hier kann man als Kunden also wenig verkehrt machen.

Telekom aktuell beim 5G Ausbau sehr gut aufgestellt

Weitere Links zu diesem Thema

fraenk: D1 Discounter mit einem Freimonat

fraenk: D1 Discounter mit einem Freimonat – fraenk hat den eigenen Tarif in diesem Jahr deutlich aufgerüstet und bietet die Allnet Flat im Telekom Netz mittlerweile auch als eSIM an. Nun startet das Unternehmen auch noch eine Sonderaktion und vergibt für alle neuen Nutzer, die den Tarif bis zum 3. Januar buchen, einen kostenlosen Monat. Der erste Monat ist dabei dann frei, die monatliche Grundgebühr von 10 Euro zahlt man erst ab dem zweiten Monat.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Der fraenk Flat Tarif kann von überall und noch schneller mit der digitalen SIM (fraenk eSIM) aktiviert werden. fraenk ist monatlich kündbar – ohne einmaligen Bereitstellungspreis oder versteckte Kosten. Für nur 10 Euro im Monat gibt es bei fraenk 5 GB Datenvolumen im besten D-Netz mit LTE 25 sowie eine Telefonie- und SMS-Flat in alle deutschen Netze.

Mit fraenk for friends sind sogar bis zu 10 GB Datenvolumen pro Monat für 10 Euro möglich. Dafür ist in der App unter „fraenk for friends“ ein Code hinterlegt, der mit Familie, Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen geteilt werden kann. Die neu geworbene Person startet dann automatisch mit 1 GB Datenvolumen mehr pro Monat – und das dauerhaft. Die werbende Person erhält ebenfalls 1 GB Datenvolumen mehr.

fraenk ist dabei ein app-basierter Tarif. Man installiert erst die App auf dem Smartphone und kann darüber dann den Tarif und auch die eSIM buchen. Die Abrechnung erfolgt auch nicht über das Konto, sondern per Paypal. Dazu gibt es eine monatliche Rechnung, bei fraenk handelt es sich also um keine D1 Prepaid Anbieter wie beispielsweise Congstar, Kaufland Mobil oder EDEKA Smart. Der kostenlose Monat ist daher eine gute Gelegenheit um diesen modernen Tarif zu testen und zu prüfen, ob man damit zurecht kommt oder nicht. Falls es doch Probleme geben sollte, kann man den Test auch beendet, denn eine längerfristige Vertragslaufzeit gibt es bei fraenk nicht.

Der fraenk Tarifüberblick:

  • 5 GB Daten mit max. 25 Mbit/s (LTE 25) sowie Telefonie und SMS Flat
  • 10 Euro monatlich, Zahlung einfach per PayPal
  • Mit „fraenk for friends“ sind bis zu 10 GB für 10 Euro / Monat möglich
  • Monatlich kündbar, kein Bereitstellungspreis
  • Jetzt neu auch mit der fraenk eSIM
  • Nur online buchbar über die fraenk App
  • Rufnummernmitnahme vom vorherigen Mobilfunkanbieter möglich
  • LTE und WiFi Calling inklusive (abhängig vom Smartphone)
  • 2 GB Extra-Daten für 5 Euro bis zu zehnmal im Monat nachbuchbar
  • EU-Roaming inkl. Schweiz ohne Aufpreis inklusive

Kein Empfang bei der Telekom? – Das kann man tun wenn das Netz weg ist

Kein Empfang bei der Telekom? – Das kann man tun wenn das Netz weg ist – Die Telekom bietet im eigenen Handy-Netz sehr leistungsstarke Mobilfunk-Tarife an: unbegrenztes Datenvolumen gibt es ebenso wie Flat mit 10 Gigabyte Volumen und mehr. Da ist es natürlich sehr ärgerlich, wenn nicht mehr geht und man die Tarife nicht mehr nutzen kann, weil der Empfang weg ist und man kein Netz findet.

Die Gründe warum das Handy keinen Empfang hat können vielfältig sein. Nicht selten, befindet man sich gerade in einem Funkloch oder die Probleme liegen im Handy selbst, aber auch Netzstörungen können eine Ursache sein. Wenn eine sogenannte Netzstörung tatsächlich vorliegt, dann bemerkt man das unter anderem, das man keine Anrufe erhält, man selbst nicht telefonieren kann oder Anrufe einfach abbrechen. Zudem ist das Surfen im Internet nur sehr langsam möglich oder funktioniert erst gar nicht. Aus welchen Gründen man auch immer keinen Empfang hat, zunächst gilt es zu prüfen, ob es nicht einfach am Gerät selbst liegt, bevor man eine Netzstörung bei der Telekom verdächtigt.

Wichtig: In diesem Artikel geht es um das Handy-Netz der Telekom. Bei Problemen mit dem Telekom Festnetz und dem DSL bzw- VDSL Anschluss, haben wir in diesem Beitrag Tipps und Tricks zusammen gestellt.

HINWEIS: Die hier gezeigten Lösung bei Empfangsproblemen gelten für alle Mobilfunk-Tarife der Telekom. Neben den MagentaMobil Angeboten werden auch die Prepaid Allnet Flat der Telekom dabei mit erfasst und auch die Datenflat und Tablet Tarife des Unternehmens.

Kein Empfang? – Eventuell vorübergehender Software-Fehler

Es gibt eine Reihe von Punkten, um nachvollziehen, ob das Gerät eventuell nur einen vorübergehenden Software-Fehler hat.

  • Flugmodus eventuell aktiviert. Hierzu den Flugmodus aus- und wieder anschalten, um wieder eine Verbindung zum Netz zu erhalten. Oder alternativ Gerät neu starten.
  • Prüfen, ob der Netzbetreiber/Netz korrekt angewählt ist.
  • Falls es nur Probleme mit dem Datennetz gibt: Sind die mobilen Datenübertragungen aktiviert?
  • Befindet man sich gerade außerhalb, dann einfach einmal die Position ändern. Es ist möglich, dass man sich gerade nur in einem Funkloch befindet. Besonders in Gebäuden kann der Empfang durchaus gestört werden.

Diese Hinweise hören sich an sich recht einfach an und in der Regel checkt man dies auch vor der Fehlersuche, aber da es sehr ärgerlich ist, wenn man nach mehreren Stunden Suche merkt, dass es nur am Flugmodus lag, ist es auf jeden Fall sinnvoll, diese Einstellungen nochmal zu prüfen. Mit etwas Glück löst sich das Problem dann bereits von alleine.

Hinweis: Optionen zum Flugmodus, zu mobilen Datenverbindungen oder Netzbetreiber findet man je nach Betriebssystem und genutztem Handy teilweise unter anderem Menüs, in den meisten Fällen sind diese Einstellungen aber unter Optionen/Daten oder Optionen/Mobilfunk zu finden.

Liegt eine Netzstörung  bei der Telekom vor?

Sollte sich trotzdem noch immer kein Empfang einstellen, dann ist es nicht unwahrscheinlich, dass eine Netzstörung im Netz der Telekom vorliegt. In so einem Fall lohnt sich ein Blick auf eine der vielen Störungs-Webseiten im Netz. Betroffene Nutzer können hier Störungen und Probleme melden. Sollten zu einem bestimmten Zeitpunkt vermehrt Meldungen auf der Übersichtsseite zu sehen sein, dann liegt höchstwahrscheinlich eine größere Störung bei der Telekom vor. In der Regel findet man in solchen Fällen auch die Frage oder Hinweise von anderen Betroffenen in den sozialen Netzwerken wie beispielsweise Facebook. Auch dies ist in der Regel ein sicheres Zeichen dafür, dass es sich im ein größeres Problem mit dem Handy-Netz der Telekom handelt.

Liegt tatsächlich eine Netzstörung vor, dann kann man leider nur abwarten. In den meisten Fällen lösen sich die Netz-Probleme nach wenigen Minuten oder Stunden wieder auf. Teilweise veröffentlicht die Telekom im Forum dazu auch einen Überblick oder eine Meldung, das ist aber nicht immer der Fall und hat teilweise auch etwas Verzögerung.

SIM-Karte eventuell defekt oder gesperrt?

Hat nur das eigene Gerät keinen Empfang, könnte auch die SIM-Karte defekt sein. Hier einfach einmal die SIM-Karte entnehmen und die Kontakte vorsichtig mit einem Microfaser-Tuch reinigen. Eventuell kann aber auch eine Simlock-Sperre vorliegen. Diese erkennt man in der Regel daran, dass nach dem Einschalten des Gerätes eine weitere PIN-Abfrage erfolgt und man ohne diese PIN das Gerät nicht nutzen kann.

Man kann recht einfach prüfen, ob es eventuell an der Simkarte liegt, in dem man die Handykarte in einem anderen Geräte ausprobiert. Wenn die Sim auch dort keinen Empfang hat, liegt es wahrscheinlich an der Handykarte selbst (eventuell wird sie wegen eines Defektes einfach nicht mehr erkannt). Sollte die Simkarte dagegen in einem anderen Handy ohne Probleme funktionieren, liegt wahrscheinlich das Problem am eigenen Gerät und man sollte dort prüfen, ob es Probleme gibt.

Weiterhin kein Empfang – Telekom Kundenservice kontaktieren

Sollte es vorkommen, dass die Netzstörungen dauerhaft sind oder die SIM-Karte bzw. das Gerät defekt ist, dann unbedingt den Kontakt zum Telekom-Kundenservice aufnehmen. Einige Probleme können nur im direkten Gespräch gelöst werden.

Solche Probleme sind im Übrigen nicht nur im Telekom Netz vorhanden. Auch in den Netzen von o2 oder von Vodafone kann es zu Ausfällen und Störungen kommen.

Für einzelne Anbieter haben wir spezielle Tipps auch hier zusammen gestellt:

Video: kein Netz – das sagt der Rechtsanwalt

Aktuelle Fälle: Was tun, wenn man ständig kein Netz hat? | Kanzlei WBS

Telekom: LTE Netzabdeckung auf 97,9 Prozent gesteigert

Telekom: LTE Netzabdeckung auf 97,9 Prozent gesteigert – Bei der Telekom stand in den letzten Wochen vor allem 5G im Vordergrund, aber natürlich setzt das Unternehmen auch den Ausbau der anderen Netze fort. Im Zeitraum von Juni bis August 2019 hat das Unternehmen dabei 4.500 neue LTE Antennen aktiviert und damit die LTE Netzabdeckung im Telekom Netz auf 97,9 Prozent gesteigert. Dazu sind mittlerweile etwa 30.000 Standorte der Telekom bereits 5G-ready -können also zukünftig auch für 5G Tarife und Angebote genutzt werden. Für die Nutzung des LTE Netzes bei der Telekom benötigt man neben einem passenden Tarif auch ein LTE Handy, wobei mittlerweile aber die meisten modernen Geräte LTE unterstützen.

Das Unternehmen schreibt zum Ausbau der LTE Telekom Netze im Original:

Die Telekom macht beim LTE-Ausbau weiter auf Tempo. In den Monaten Juni bis August hat die Telekom deutschlandweit fast 4.500 LTE-Antennen neu ins Netz gebracht. Im Schnitt hat das Unternehmen also alle zwei Stunden eine neue LTE-Antenne installiert. Mehr als 200 Mobilfunk-Standorte mit LTE hat die Telekom neu gebaut. Über 1.300 Standorte haben zusätzliche LTE-Antennen erhalten. Dadurch stieg die Kapazität im Netz und die Ausbreitung in der Fläche weiter an. 84.000 zusätzliche Haushalte können jetzt auf das LTE-Netz der Telekom zugreifen. Die Abdeckung der Bevölkerung mit LTE steigt auf jetzt 97,9 Prozent.

Von dem LTE Ausbau profitieren die originalen Telekom Kunden, aber mittlerweile auch beispielsweise die Tochtermarke Congstar. Dort wurden mittlerweile die Postpaid- und Prepaid Tarife (gegen Aufpreis) für LTE frei geschaltet und je nach Tarif kann man LTE25 bis LTE50 auch im Congstar Netz nutzen. LTEmax ist aber nach wie vor nur bei der Telekom möglich.

Allerdings haben nach wie vor die meisten Tarife noch kein LTE. Nach den Zahlen der Bundesnetzagentur für 2018 gab es noch mehr 3G Sim als Tarife und Flatrates mit LTE. Daher bleibt es spannend, ob die Ausweitung von LTE auf viele Discounter und Drittanbieter dieses Verhältnis in diesem Jahr wird umkehren können.

Zahl LTE Simkarten

Noch ein Telekom-Flüchter: Freenetmobile

Der Mobilfunk-Discounter freenetmobile wechselt, wie bereits andere Kontrahenten, das Netz. Ab sofort sind die Tarife von freenetmobile nicht mehr im Netz der Deutschen Telekom sondern im Vodafone-Netz erhältlich. Diesen Schritt war bereits Callmobile (aus dem gleichen Haus) gegangen, auch das Netz von Klarmobil wurde im Allnet Flat Bereich zu Vodafone geändert. Nun geht auch Freenetmobile diesen Schritt. Dies birgt zwar einen geringen Qualitätsverlust jedoch wird die monatliche Grundgebühr auch reduziert. Im Folgenden werden die Tarife näher betrachtet.

Der Freeflat-Tarif

Dieser beinhaltet eine Gesprächsflatrate in alle deutschen Netze. Für den Versand von Kurzmitteilungen wird eine Gebühr von jeweils 9 Cent erhoben. Zudem kann eine Internetflatrate genutzt werden. Diese ist mit einem Datenvolumen von 500 Megabyte ausgestattet. Innerhalb des Datenkontingents ist eine maximale Geschwindigkeit von 7,2 Mbit/s möglich.

Die Vertragslaufzeit ist auf mindestens 24 Monate festgelegt. Die monatliche Grundgebühr beträgt 15,95 Euro. Außerdem erhebt der Discounter einen einmaligen Preis von 19,95 Euro.

Zusammenfassend:

  • Gesprächsflatrate
  • 9 Cent pro SMS
  • 500 Megabyte Internetflatrate (Vodafone-Netz)
  • 24 Monate Vertragslaufzeit
  • 15,95 Euro monatliche Grundgebühr
  • 19,95 Euro einmaliger Preis

Freenetmobile bietet zudem drei zubuchbare Optionen an. Für einen monatlichen Aufpreis von 4 Euro kann die Daten 750 & SMS Flat-Option bestellt werden. Mit dieser wird ein monatliches Datenvolumen von insgesamt 750 Megabyte bereitgestellt. Zudem können Kurzmitteilungen kosten verschickt werden.

Die Daten 1000 & SMS Flat-Option ermöglicht maximale Internetgeschwindigkeit bis zu einem Datenverbrauch von 1000 Megabyte. Zudem ist eine SMS-Flatrate inklusive. Die Optionen kostet 8 Euro pro Monat.

Für zusätzlich 4 Euro im Monat kann er Tarif ohne Vertragslaufzeit bestellt werden. Der Nutzer erhält dadurch die Möglichkeit, den Vertrag jeden auflösen zu können.

Der freeSMART plus-Tarif

Das Tarifpaket umfasst 100 Freiminuten in alle deutschen Netze. Zudem stehen 100 freie Kurzmitteilungen bereit. Sobald die Freieinheiten verbraucht sind, wird für jede weitere Einheit eine Gebühr von jeweils 9 Cent fällig. Eine Internetflatrate ist ebenfalls inklusive. In den ersten 24 Monaten kann ein Datenvolumen von 400 Megabyte verbraucht werden. Ab dem 25. Monat wird dieses auf 200 Megabyte verringert.

Freenetmobile bietet drei Möglichkeiten der Vertragslänge an. In der 24-monatigen Variante beträgt die Grundgebühr 5,95 Euro. Wird hingegen eine Laufzeit von 12 Monaten gewählt, müssen jeden 6,95 Euro gezahlt werden. Für 7,95 Euro pro Monat kann der Vertrag ohne Laufzeit bestellt werden. In allen Fällen muss ein einmaliger Preis von 9,95 Euro beglichen werden.

Zusammenfassend:

  • 100 Freiminuten (danach 9 Cent pro Minute)
  • 100 Frei-SMS (danach 9 Cent pro SMS)
  • 400 Megabyte Internetflatrate (ab dem 25. Monat 200 Megabyte)
  • 24 Monate Vertragslaufzeit (5,95 Euro pro Monat)
  • 12 Monate Vertragslaufzeit (6,95 Euro pro Monat)
  • 1 Monat Vertragslaufzeit (7,95 Euro pro Monat)
  • 9,95 Euro einmaliger Preis

In den vergangenen Jahren erhielt das Vodafone-Netz kontinuierlich gute Bewertungen. Die Tester der verschiedenen Fachzeitschriften lobten die Qualität und die Verfügbarkeit. Daher belegt das Netz von Vodafone im aktuellen Test den zweiten Platz.