Wer hat das beste Netz? 1&1 provoziert wieder die Telekom

Wer hat das beste Netz? 1&1 provoziert wieder die Telekom – Bereits vor einigen Jahren gab es einige kleinere mediale und juristische Scharmützen zwischen 1&1 und Telekom, wer denn nun im Festnetz-Bereich das beste Netz anbietet. Nun gibt es wieder einen neuen Connect Netztest und 1&1 hat es sich nicht nehmen lassen, auch diesen wieder in einem Werbespot einzubauen – mit kräftigen Seitenhieb auf die Telekom natürlich. Man sieht es im Spot relativ deutlich, der Magenta-Renner wird zweiter und das Gesicht des Fahrer spricht auf Bände. Der Name Telekom wird natürlich nicht genannt. Der Spot läuft derzeit sowohl im Internet und auch im TV.

Teilweise hatte die Telekom mit eigenen Videos und Spots darauf reagiert, teilweise gab es auch einstweilige Verfügung (von 1&1 und der Telekom). Bleibt abzuwarten, wie es diesmal weiter gehen wird und welche Reaktion sich die Telekom einfallen lässt. Vielleicht gibt es ja wieder ein neues Videos mit ein paar Seitenhieben auf 1&1 – das wäre auch jeden Fall interessanter als eine rein juristische Reaktion.

Zum Hintergrund muss man natürlich wissen, dass es dabei um den Festnetz-Test geht und nicht um die mobilen Allnet Flat des Unternehmens. Dazu nutzt 1&1 in vielen Bereich die Infrastruktur der Telekom mit – so wirklich ein komplett eigenes Netz bietet das Unternehmen damit nicht. Dennoch ist die kleine Rivalität zwischen den Unternehmen immer wieder nett anzuschauen und sorgt für den einen oder anderen Lacher.

Wer es genauer wissen will – Details zum besten Netz in Deutschland gibt es hier: Das beste Netz – welches Mobilfunk-Netz ist das Beste? und Telekom vs. 1&1 – wer hat denn nun das bessere Netz?

Der neue Spot im Original

Telekom: 2,5 Millionen neue Mobilfunk-Kunden in einem Jahr

Telekom: 2,5 Millionen neue Mobilfunk-Kunden in einem Jahr – Die Telekom hat die aktuellen Zahlen zum ersten Halbjahr 2020 veröffentlicht und kann trotz der Pandemie auf ein sehr stabiles erstes Halbjahr zurückblicken. Vor allem bei den Kundenzahlen gibt es gute Nachrichten, denn die Anzahl der Kunden bei der Telekom stieg auf 47,395 Millionen – das sind etwas mehr als 2,5 Millionen Kunden mehr als im gleichen Quartal des letzten Jahres.

Im Vertragsbereich steigt die Zahl der Telekom Kunden dabei um etwa eine halbe Millionen an. Die restlichen zwei Millionen neue Kunden sind Prepaid Nutzer. Hier machen sich wohl die neue Marken im Telekom Netz sehr positiv bemerkbar, beispielsweise waren die Lebensmittel Discounter EDEKA (Edeka smart) und Kaufland (Kaufland mobil) ins Telekom Netz gewechselt und das sorgte für neue Kunden aus anderen Netzen.

Das Unternehmen schreibt zum Thema Mobilfunk:

Im Mobilfunkgeschäft machten sich die wegen der Reisebeschränkungen fehlenden Roaming-Umsätze bemerkbar. Die Mobilfunk-Serviceumsätze lagen deshalb im zweiten Quartal um 1,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang fiel damit aber deutlich geringer aus als bei den Wettbewerbern. Die Telekom baute somit ihre Marktführerschaft gemessen an den Serviceumsätzen weiter aus. Ohne die negativen Einflüsse der Corona Beschränkungen wuchsen die mobilen Serviceumsätze um rund 2 Prozent. 

Trotz des negativen Pandemie-Effekts auf die Roaming-Umsätze stieg der Gesamtumsatz des operativen Segments Deutschland im zweiten Quartal im Vorjahresvergleich um 1,1 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Gleichzeitig wuchs das bereinigte EBITDA AL um 3,0 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Die Marge verbesserte sich somit im Jahresvergleich um 0,7 Prozentpunkte auf 40,7 Prozent.

Telekom Quartalzahlen aus dem letzten Jahr zum Vergleich

weniger gut sieht es dagegen im Bereich der Festnetzanschluss aus. Die Telekom baut zwar immer mehr Anschlüsse auf Glasfaser und schnellere Verbindungen um, aber dennoch verliert das Unternehmen im letzten Jahr mehr als 500.000 Kunden im Festnetz Bereich. Das ist ein Trend der schon mehrere Jahr so anhält und den die Telekom bisher nicht stoppen konnte. Dennoch sind die Zahlen der Telekom in Deutschland überwiegend positiv.

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Kein Internet bei der Telekom – das kann man bei Störungen bzw. einem Ausfall tun

Kein Internet bei der Telekom – das kann man bei Störungen bzw. einem Ausfall tun – Die Telekom betreibt in Deutschland das größte Netz für Telefon- und Internet-Versorgung und setzt neben einem großen Netz von Kupferkabeln mittlerweile auch immer mehr auf Glasfaserverbindungen. Insgesamt kommt das Unternehmen in ganz Deutschland auf etwa 20 Millionen Festnetz-Anschlüsse. Davon basieren mehr als 4 Millionen auf Glasfasertechnik. Daneben nutzen aber noch viele andere Provider das Netz der Telekom und bieten auf dessen  Basis ihre Produkte im DSL- und VDSL-Bereich an. Sollte es zu einem Ausfall im Netz der Telekom kommen, sind daher oft nicht nur die originalen Kunden der Telekom betroffen. Stattdessen gibt es dann oft auch Störungen bei 1&1, Vodafone oder O2.

In diesem Artikel zeigen wir, was man in solchen Fällen tun kann und welche Möglichkeiten es für Nutzer gibt, doch wieder einen Internet-Zugang herzustellen. Wichtig: Dieser Artikel bezieht sich dabei auf die Festnetz und DSL Anschlüsse der Telekom. Probleme mit den Allnet Flatrates und den mobilen Datenverbindungen und deren Lösung haben wir hier beschrieben: Kein Netz mit Handy und Smartphone – das kann man tun

Kein Internet bei der Telekom – Lösungsschritte

Der erste Schritt in einem solchen Fall sollte sein, das Modem bzw. den Router neu zu starten. Das hört sich nach einer Standard-Lösung an, hilft aber oft tatsächlich und beseitigt auf einfache Art und Weise eine Reihe von Probleme, die dafür sorgen können, dass man keine Verbindung mehr mit dem Internet bekommt. Dazu fragt die Hotline ohnehin nach dem Neustart und empfiehlt dies – wenn man sich also an den Support wenden muss, hat man diesen Schritt dann auf jeden Fall bereits erledigt. Mittlerweile kann man den eigenen Router mit den Anschlüssen der Telekom verwenden. Daher ist es nicht mehr ganz so einfach zu sagen, wie man den Neustart am besten vornimmt, hier hilft ein Blick in die Bedienungsanleitung des Gerätes. Falls man dazu nichts findet, reicht es oft auch, den Router kurz vom Strom-Netz zu trennen. Die Telekom bietet auf der Webseite für alle Geräte auch eine schnelle Anleitung an. Z

In diesem Zuge sollte man auch auf jeden Fall prüfen, ob die Verkabelung noch korrekt ist. Oft werden bei normalen Hausarbeiten Kabel gelöst oder zumindest gelockt und das kann dazu führen, dass die komplette Verbindung nicht mehr funktioniert. Es ist daher ein wichtiger Schritt zu prüfen, ob alle Stecker noch sitzen und auch korrekt eingesteckt sind.

Sollte es danach immer noch keine Verbindung mit dem Internet geben, sollte man prüfen, ob eventuell eine größere Störung vorliegt. Ab und an gibt es regionale Ausfälle im Kabel-Netz und dann ist natürlich kein oder nur eingeschränkter Zugang zum Internet möglich. Informationen zu Störungen in der eigenen Region finden sich beispielsweise bei der Hotline der Telekom. Dazu hat das Unternehmen auch eine eigenen Webseite, auf der man auf Störungen prüfen kann: https://www.telekom.de/hilfe/hilfe-bei-stoerungen/anschluss-diagnose

Dazu gibt es aber auch Störungs-Webseiten und natürlich kann man auch direkt Freunde und Bekannte in der Region fragen, ob sie ebenfalls von diesen Problemen betroffen sind. Sollte eine Störung des Netzes vorliegen, kann man als Endkunde in der Regel recht wenig machen, da diese Störung natürlich erst behoben werden muss, bevor man wieder Internet-Zugang hat. Kabel Deutschland bietet aber an, zu informieren, wenn die Störung behoben wird. Dieses Service kann man kostenfrei nutzen.

Sollte keine Störung vorliegen, kann man versuchen, den Router bzw. das Modem auf Werkseinstellungen zurück zu setzen und nochmal komplett neu zu konfigurieren. Das erfordert allerdings die kompletten Zugangsdaten und auch etwas technisches Hintergrund-Wissen, um die Neueinrichtung des Gerätes komplett erfolgreich abzuschließen. Wer sich das nicht zu traut, sollte diesen Schritt überspringen und direkt mit dem nächsten Punkt weiter machen.

Als letzten Punkt bleibt nur der Kontakt mit der Hotline der Telekom übrig. Die technische Hotline für Störungen erreicht man unter der kostenlosen Rufnummer  0800 33 01000. Man kann aber auch den sogenannten digitalen Störungsassistenten nutzen. Die Kundenbetreuer des Unternehmens können aus der Ferne nicht nur prüfen, ob eine regionale oder lokale Störung vorliegt, sondern sie haben auch die Möglichkeit, die Verbindung zum Router zu messen und damit eventuelle Probleme zu lokalisieren. Daher sollte man sich – wenn die anderen Möglichkeiten ausgeschlossen wurden – auf jeden Fall an die Hotline wenden. Sollte es ein Problem mit dem Anschluss selbst geben, kann direkt über den Kundenservice auch ein Techniker beauftragt werden, der sich um das Problem kümmert. Das kann dann allerdings einige Tagen dauern.

Tipp: Sollte man auch eine Handykarte der Telekom (oder im D1 Netz) haben, kann man im Support nachfragen ob bei längeren Ausfällen das Datenvolumen der Simkarte erhöht oder ganz frei geschaltet werden kann. Dann hat man zumindest eine Art Ersatz für den Ausfall des Internet.

Weitere Links rund um Internet Probleme

Telekom verschenkt wieder 500MB Datenvolumen für MeinMagenta App Nutzer

Telekom verschenkt wieder 500MB Datenvolumen für MeinMagenta App Nutzer – Die Telekom hat die aktuelle Aktion mit kostenlosem Datenvolumen auch im Juli verlängert und belohnt Nutzer, die sich für die MeinMagenta App entscheiden, mit zusätzlichem Datenvolumen von 500MB. Das gilt auch für Kunden, die im Mai erst die App installieren, auch diese Kunden, bekommen diese 500MB kostenfrei zu ihrem normalen Datenvolumen dazu. Die Buchung des Datenvolumens erfolgt dabei direkt über die App, so dass die Telekom auf diese Weise sicher stellt, dass die App auch wirklich installiert und genutzt wird.

Das Angebot gilt dabei für alle neueren Telekom Mobilfunk-Verträge mit Mindestvertragslaufzeit. Diese müssen nach 2011 abgeschlossen worden sein. Die Prepaid Tarife sind ebenfalls mit in dieser Option eingeschlossen, wenn eine Datenoption dazu gebucht wurde (die dann auch eine Mindestlaufzeit von 4 Wochen hat). Ausgeschlossen sind dagegen Business Tarife, reine Datentarife, CombiCards und Family Cards.

Die Aufladung des kostenfreien Datenvolumens ist dabei einfach. Die Telekom schreibt dazu:

  1. Laden Sie die MeinMagenta App auf Ihr Smartphone herunter.
  2. Loggen Sie sich mit Ihrem Telekom Login in der App ein. 
  3. Klicken Sie in der App direkt auf der Startseite unter dem jeweiligen Vertrag auf den Button „Ihr Geschenk ansehen“ und anschließend auf „Geschenk einlösen“.
  4. Dann wird Ihnen der zusätzliche Datenpass mit 300 MB automatisch gebucht. Sie werden darüber per SMS informiert.

Das Datenvolumen wird dabei vorrangig verbraucht. Wer also bereits eine Datenflatrate hat, nutzt diese erst, wenn die 500MB aus dem zusätzlichen Guthaben aufgebraucht sind. Allerdings ist das zusätzliche Datenvolumen nur bis Ende des Monats gültig und verfällt dann ersatzlos. Man sollte es also im laufenden Monat aufbrauchen, zum ersten des nächsten Monats ist die Aktion beendet und das Guthaben nicht mehr einsetzbar.

Erfreulich ist, dass die Telekom neben den eigenen Handytarifen auch die Prepaidkarte mit in die Aktion eingeschlossen hat. Ob sich viele Kunden vom einmaligen Mehrvolumen aber von der App überzeugen lassen, bleibt offen. Andere Anbieter sind da durchaus etwas großzügiger. Vodafone beispielsweise belohnt die Nutzung der App im Prepaid Bereich mit 100MB Datenvolumen pro Monat. Über das gesamte Jahr bekommt man so immerhin 1,2GB zusätzliches Datenvolumen. Das Unternehmen schreibt allgemein zu diesem Thema:

  • Sie können mitmachen, wenn Sie einen Telekom Mobilfunk-Vertrag mit Mindestvertragslaufzeit haben, der Datenvolumen zum Versurfen beinhaltet. Ausgenommen sind alle Mobilfunk-Tarife, die vor 2011 abgeschlossen wurden, Business Tarife, reine Datentarife, CombiCards und die Family Card Basic.
  • Wenn Sie noch einen alten Tarif haben, wechseln Sie einfach in unsere aktuellen Tarife, um das Datengeschenk zu bekommen.
  • Auch Prepaid-Karten mit Datenoption können, mit Ausnahme von Family Card Start, teilnehmen.

Die MeinMagenta App der Telekom steht kostenfrei für Android und iOS in den jeweiligen Stores zur Verfügung.

Telekom: 5G Freischaltung in vielen Bereichen von Deutschland

Telekom: 5G Freischaltung in vielen Bereichen von Deutschland – Die Telekom hat gestern 5G Netzverbindungen für viele Bereiche in Deutschland freigeschaltet. Hintergrund ist dabei die DSS Technik, mit der LTE Masten auf 5G Netze bereit stellen können, wenn die Engeräte dies benötigen. Auf diese Weise mussten keine komplett neuen 5G Standorte aufgebaut werden, sondern bestehende Funkzellen wurden mit 5G aufgerüstet. Das macht den Aufbau schneller, erlaubt aber auch noch nicht die ganz schnellen Geschwindigkeiten. Dennoch kann die Telekom auf diese Weise bereits sehr schnell etwa 50 Prozent der Bevölkerung mit 5G versorgen. Mitte Juli soll 5G für 40 Millionen Bundesbürger zur Verfügung stehen.

Das Unternehmen schreibt zu den neuen 5G Angeboten:

Mit DSS betreibt die Telekom zwei Mobilfunk-Standards parallel in einem Frequenzband. Die neue Technologie verteilt das Spektrum bedarfsorientiert zwischen LTE- und 5G-Anwendern. Das Netz passt sich so innerhalb von Millisekunden automatisch dem Bedarf der jeweiligen Kunden an. Das führt zu einem noch besseren Nutzungserlebnis. DSS und das zusätzliche Spektrum erhöhen die Datenrate: Im ländlichen Bereich werden die Geschwindigkeiten teilweise mehr als verdoppelt. Hier können Kunden jetzt mit bis zu 225 Mbit/s surfen. In städtischen Gebieten sind es 600-800 Mbit/s in der Spitze. Von diesen Geschwindigkeiten profitieren nicht nur Kunden mit den neuen 5G-Smartphones, sondern auch Kunden im LTE-Netz. In Großstädten wie Berlin oder Köln funken die 5G-Antennen auf 3,6 GHz mit einer Übertragungsrate von bis zu 1 Gbit/s und mehr.

Für die Nutzung von 5G ist neben dem Netz vor Ort aktuell aber immer noch ein passender Tarif und ein 5G Smartphone notwendig. Die neuen Topmodelle setzen fast alle auf 5G, auch Apple wird im Herbst nachziehen. Im günstigeren Preisbereich findet man diese Technik dagegen bisher noch nicht. Man braucht also immer mindestens ein Gerät der oberen Mittelklasse um 5G nutzen zu können. Bei den Tarifen sieht es ähnlich aus. Discounter bieten 5G bisher noch nicht an, man bekommt 5G bisher nur direkt bei den Netzbetreiber, Die günstigsten Variante sind dabei die Prepaid Tarife der Telekom, mit denen man 5G bereits gegen 3 Euro Aufpreis im Monat nutzen kann.

UPDATE: bundesweite Störung im Telekom Netz

UPDATE 8 Uhr: Nach Angaben der Telekom haben die Maßnahmen des Unternehmens mittlerweile gegriffen. Die Störung ist zwar noch nicht komplett beseitigt, aber „Situation verbessert sich deutlich und kontinuierlich“.

Bestätigt: bundesweite Störung im Telekom Netz – Die Telekom hat derzeit eine größere Störung im D1 Netz und daher sind die Mobilfunk-Angebote in Teilen nicht nutzbar. Das betrifft sowohl SMS, Telefonie als auch Internet-Verbindungen über das Handy-Netz der Telekom. Das Festnetz kann ganz normal weiter genutzt werden.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Aktuell haben wir eine Störung im Mobilfunknetz. In Teilen kommt es für unsere Kunden zu Problemen beim Aufbau der Daten & Sprachverbindung. Das Festnetz ist nicht betroffen. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Behebung. Wir bedauern die Unannehmlichkeiten & bitten um etwas Geduld.

An der Stelle helfen leider auch die Hinweise beim Telekom Netz Störungen nicht weiter, weil es sich hier um ein technisches Problem handelt. Die Telekom muss dies also selbst lösen und Kunden brauchen daher viel Geduld.

Telekom-Brief „Sicherheitswarnung – Das steckt dahinter und was zu tun ist

Telekom-Brief „Sicherheitswarnung – Das steckt dahinter – Als Telekom-Kunde kann es vorkommen, dass plötzlich ein Brief mit dem Thema Sicherheitswarnung im Briefkasten liegt oder auch eine E-Mail im Postfach. Die Gründe sich einfach, denn die Telekom versucht Kunden vor Cyberkriminalität frühzeitig zu warnen. Ist man betroffen und hat eine solche Nachricht erhalten, gibt es im folgenden Artikel die Antwort, was in einem solchen Fall zu tun ist.

Das bedeutet der Sicherheitswarnungs-Brief der Telekom

Trojaner, schadhafte E-Mail Anhänge mit Makro Viren oder Phishing E-Mails, dass Internet ist kein sicherer Ort. Ein Überblick über die Gefahren meist schwer zu handhaben. Die Telekom ist eines der größten Telekommunikationsunternehmen und erhält weltweit Informationen über Aktivitäten im Internet. Registriert die Telekom verdächtige Online-Aktivitäten von Kunden, wird eine Sicherheitswarnung an die Betroffenen versendet. Die Telekom nimmt das Thema Sicherheit sehr ernst, da das Unternehmen selbst Attacken ausgesetzt ist. Dafür ist ein eigenes Sicherheitsteam zuständig.

„Als Telekom-Sicherheitsteam kümmern wir uns täglich um eure Sicherheit im Internet. Wir erhalten jeden Tag tausende Hinweise und informieren betroffene Kunden, wenn ein Telekom Anschluss mit Virenaktivitäten im Internet auffällt, oder über eine T-Online E-Mail Adresse Spam versendet wird. Und wenn ihr selbst mal einen Hinweis vom Telekom Sicherheitsteam erhaltet, helfen wir euch natürlich gerne bei euren Sicherheitsfragen!“

Eine solcher Hinweis, der bspw. vom Telekom Sicherheitsteam versendet wird, kann so aussehen:

„Mail von Telekom Sicherheitsteam (abuse@telekom.de) mit der Rufnummer 0800 5544 300. Uns liegen Hinweise von Sicherheitsexperten vor, dass mindestens ein Rechner oder Endgerät mit einem Virus/Trojaner infiziert ist.“

Besonders werden Telekom-Kunden gewarnt, wenn ein Gerät von Trojanern befallen ist oder augenscheinlich unautorisierte Personen den E-Mail-Account nutzen. In solchen Fällen ist eine Sicherheitswarnung im Briefkasten keine Seltenheit.

Was kann man in so einem Fall tun?

In jedem Fall ernst nehmen und nicht zur Seite legen. Bestehen Zweifel über die Echtheit sollte beim Telekom-Support nachgefragt werden. So erhält man auch genauere Hinweise zum Befall-Datum oder der genauen Art der Bedrohung.

Telekom-Support erreichbar unter:

  • Im Telekom-Netz unter der Nummer 2202.
  • Aus allen anderen Mobilfunknetzen 0800 33 02202 wählen.
  • Vom Festnetz aus ist der Support unter der Nummer 0800 33 01000 zu erreichen.

Das Telekom-Sicherheitsteam empfiehlt zum Beispiel, wenn der E-Mail-Account gehackt wurde oder auch um ein Befall vorzubeugen, folgendes:

„Wir empfehlen euch immer ein aktuelles Anti-Viren Programm zu nutzen, regelmäßig eure Passwörter zu ändern und euer System immer auf dem neusten Stand zu halten. Zusätzlich von Zeit zu Zeit einen Einmalscan einzusetzen, hilft euch zudem, euer System noch sicherer zu machen.“

Hat die Telekom jedoch im Brief oder via Support einen Virenbefall diagnostiziert, sollte man schnell handeln und mit Anstrengungen rechnen:

  • Liste von Websites zusammenstellen, worauf man sich bspw. vom PC aus eingeloggt hat
  • Gegebenenfalls Kundendaten und TAN-Listen zusammensammeln.
  • Eigene Nutzerdaten von einem sicheren PC aus ändern.
  • Bei Online-Banking, bei allen Webseiten die eine Einzugsermächtigung haben, wie PayPal und Amazon prüfen und ändern.
  • Eine Rescue-Disk, zum Beispiel von Avira oder Kaspersky herunterladen.Vom Internet-Anschluss aus trennen und den betroffenen PC von der Rescue-CD aus starten. Damit auch sämtliche PCs reinigen, welche vom Telekom-Anschluss aus im Internet waren.
  • PC komplett neu aufsetzen. Sobald der Virenscanner fündig wird, löschen sich die Viren nicht von selbst.
  • Zur Sicherheit den PC nicht mit Administrator-Rechten starten, sondern sich immer ein Nutzerkonto mit eingeschränkten Rechten einrichten.

Gefälschte E-Mails der Telekom

Aktuell warnt die Telekom besonders vor gefälschten Telekom-E-Mails die Schadsoftware zu verbreiten. Die Telekom informiert hierzu:

„Dabei gibt es verschiedene Varianten: Manche E-Mails enthalten angeblich eine Rechnung, andere eine angebliche Mahnung. Immer befindet sich im Anhang eine Word-Datei, die beim Öffnen Schadsoftware aus dem Internet nachlädt. Darüber hinaus verschickt die Telekom Zahlungserinnerungen bzw. Mahnungen grundsätzlich per Post.“

Leider wirken solche E-Mails echt und überzeugend. Bei unerwarteten Rechnungen oder Mahnungen empfiehlt die Telekom genau hinzusehen und verdächtige Links und Anhänge nicht zu öffnen. Woran man gefälschte E-Mails erkennt, fasst die Telekom hier zusammen:

Telekom Geschäftszahlen: fast 800.000 Mobilfunk-Neukunden im ersten Quartal 2020

Telekom Geschäftszahlen: fast 800.000 Mobilfunk-Neukunden im ersten Quartal 2020 – Die Telekom hat die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2020 veröffentlicht und kann auf mehr Umsatz verweisen und vor allem den Gewinn steigern. Das ist durchaus bemerkenswert, denn im März gab es bereits die Auswirkungen der Corona Krise und damit vor allem bei den Verkaufszahlen in den Shops Einbußen.

Das Unternehmen schreibt konkret zu den Zahlen und den Auswirkungen von Corona:

Die Deutsche Telekom startet trotz der globalen Ausbreitung des Coronavirus und den damit in vielen Ländern seit März verbundenen Einschränkungen mit starken Zahlen ins Geschäftsjahr 2020. Der Umsatz stieg im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,3 Prozent auf 19,9 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA AL legte um 10,2 Prozent zu und erreichte 6,5 Milliarden Euro.

Der Konzern erwartet durch die Pandemie begrenzte Auswirkungen auf den Umsatz. Zum Beispiel wegen der Schließung von Shops, durch geringere Roamingumsätze und Verschiebung oder Wegfall von IT-Projekten in Unternehmen. Andererseits steigen beispielsweise die Umsätze in der Sprachtelefonie und die Wechslerquote im Mobilfunk sinkt. Die Auswirkungen auf das bereinigte EBITDA AL dürften unter Berücksichtigung von gegenläufigen Effekten und Maßnahmen vergleichsweise gering ausfallen. Der Konzern bestätigt deshalb unter Berücksichtigung aller absehbaren Pandemie-Folgen seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr.

Im Mobilfunk-Segment gab es ein deutliches Wachstum bei den Kundenzahlen. Im Vergleich zum Ende 2019 stiegen die Zahlen de Telekom Nutzer um fast 800.000 an. Das Unternehmen nähert sich damit de Marke von 37 Millionen Mobilfun-Kunden. Besonders stark viel das Wachstum im Prepaid Bereich aus. Hier macht sich wohl die LTE Freischaltung bei Congstar und den anderen Prepaid Marken positiv bemerkbar. Im April wechselte dann auch noch Kaufland mobil ins Telekom Netz – man kann also davon ausgehen, dass auch in den kommenden Monaten die Prepaid Kundenzahlen bei der Telekom weiter ansteigen werden.  Im Festnetzbereich gab es allerdings einen Kundenrückgang und die Telekom verlor mehr als 100.000 Kunden in diesem Bereich.

Die Telekom Kundenzahlen im Detail

Telekom Prepaid: Ausweisprüfung im Handel soll schneller werden

Telekom Prepaid: Ausweisprüfung im Handel soll schneller werden – Nach wie vor müssen allen neuen Prepaid Karten mit Ausweis legitimiert werden um zu verhindern, dass pseudonyme Prepaid Karten (von denen es nach wie vor Millionen auf den Markt gibt) für kriminelle Zwecke missbraucht werden können. Die Telekom hat nun angekündigt, dass diese Ausweis-Prüfung in den Läden des Unternehmens auch per elektronischem Personalausweis durchgeführt werden können. Auf diese Weise können die Daten viel schneller geprüft und gespeichert werden und die Kunden haben damit auch schneller Zugriff auf ihre Tarife.

Die Telekom schreibt selbst zu den Voraussetzungen:

Voraussetzung für die Teilnahme an dem Verfahren ist ein deutscher Personalausweis mit Chip. Diesen haben alle seit November 2010 ausgestellten Dokumente (aktuell rund 70 Millionen). Auch Besitzer eines elektronischen Aufenthaltstitels (aktuell rund 11 Millionen) können ihre persönlichen Daten elektronisch auslesen lassen. Nach einem erfolgreichen Lichtbildabgleich durch den Verkäufer startet dieser den Vorgang mit einer App. Ist alles in Ordnung, werden die benötigten Daten fehlerfrei, sicher und sekundenschnell übernommen. Der Austausch der Daten erfolgt verschlüsselt. Zudem ist das Verfahren abgesichert. So werden beispielsweise manipulierte oder verlorene Ausweise sofort erkannt. Das „Vor-Ort-Auslesen“ soll ab Sommer in den Filialen der Handelspartner genutzt werden.

Diese Neuerung ist allerdings vorerst nur beim Kauf im stationären Handel verfügbar und noch nicht bei der Bestellung der Telekom Prepaid Simkarten im Handel.

Die Telekom hatte Anfang des Jahres erst die eigenen Prepaid Tarife überarbeitet. Die Angebote haben nun auch Zugriff auf 5G (zumindest gegen einen Aufpreis von 3 Euro im Monat) und es gibt dazu den neuen MagentaMobil Prepaid Max Tarif, der unbegrenztes Datenvolumen bietet. Dieses Angebot gibt es so bei anderen Prepaid Discounter auf dem Markt noch nicht und daher ist dieser Schritt recht interessant. Allerdings kostet dieser Tarif auch knapp 100 Euro für die Nutzung von 4 Wochen und ist daher wohl nur in Ausnahmefällen für Verbraucher wirklich interessant.

Kein Empfang bei der Telekom? – Das kann man tun wenn das Netz weg ist

Kein Empfang bei der Telekom? – Das kann man tun wenn das Netz weg ist – Die Gründe warum das Handy keinen Empfang hat können vielfältig sein. Nicht selten, befindet man sich gerade in einem Funkloch oder die Probleme liegen im Handy selbst, aber auch Netzstörungen können eine Ursache sein. Wenn eine sogenannte Netzstörung tatsächlich vorliegt, dann bemerkt man das unter anderem, das man keine Anrufe erhält, man selbst nicht telefonieren kann oder Anrufe einfach abbrechen. Zudem ist das Surfen im Internet nur sehr langsam möglich oder funktioniert erst gar nicht. Aus welchen Gründen man auch immer keinen Empfang hat, zunächst gilt es zu prüfen, ob es nicht einfach am Gerät selbst liegt, bevor man eine Netzstörung bei der Telekom verdächtigt.

Wichtig: In diesem Artikel geht es um das Handy-Netz der Telekom. Bei Problemen mit dem Telekom Festnetz und dem DSL bzw- VDSL Anschluss, haben wir in diesem Beitrag Tipps und Tricks zusammen gestellt.

Kein Empfang? – Eventuell vorübergehender Software-Fehler

Es gibt eine Reihe von Punkten, um nachvollziehen, ob das Gerät eventuell nur einen vorübergehenden Software-Fehler hat.

  • Flugmodus eventuell aktiviert. Hierzu den Flugmodus aus- und wieder anschalten, um wieder eine Verbindung zum Netz zu erhalten. Oder alternativ Gerät neu starten.
  • Prüfen, ob der Netzbetreiber/Netz korrekt angewählt ist.
  • Falls es nur Probleme mit dem Datennetz gibt: Sind die mobilen Datenübertragungen aktiviert?
  • Befindet man sich gerade außerhalb, dann einfach einmal die Position ändern. Es ist möglich, dass man sich gerade nur in einem Funkloch befindet. Besonders in Gebäuden kann der Empfang durchaus gestört werden.

Diese Hinweise hören sich an sich recht einfach an und in der Regel checkt man dies auch vor der Fehlersuche, aber da es sehr ärgerlich ist, wenn man nach mehreren Stunden Suche merkt, dass es nur am Flugmodus lag, ist es auf jeden Fall sinnvoll, diese Einstellungen nochmal zu prüfen. Mit etwas Glück löst sich das Problem dann bereits von alleine.

Hinweis: Optionen zum Flugmodus, zu mobilen Datenverbindungen oder Netzbetreiber findet man je nach Betriebssystem und genutztem Handy teilweise unter anderem Menüs, in den meisten Fällen sind diese Einstellungen aber unter Optionen/Daten oder Optionen/Mobilfunk zu finden.

Liegt eine Netzstörung  bei der Telekom vor?

Sollte sich trotzdem noch immer kein Empfang einstellen, dann ist es nicht unwahrscheinlich, dass eine Netzstörung im Netz der Telekom vorliegt. In so einem Fall lohnt sich ein Blick auf eine der vielen Störungs-Webseiten im Netz. Betroffene Nutzer können hier Störungen und Probleme melden. Sollten zu einem bestimmten Zeitpunkt vermehrt Meldungen auf der Übersichtsseite zu sehen sein, dann liegt höchstwahrscheinlich eine größere Störung bei der Telekom vor. In der Regel findet man in solchen Fällen auch die Frage oder Hinweise von anderen Betroffenen in den sozialen Netzwerken wie beispielsweise Facebook. Auch dies ist in der Regel ein sicheres Zeichen dafür, dass es sich im ein größeres Problem mit dem Handy-Netz der Telekom handelt.

Liegt tatsächlich eine Netzstörung vor, dann kann man leider nur abwarten. In den meisten Fällen lösen sich die Netz-Probleme nach wenigen Minuten oder Stunden wieder auf. Teilweise veröffentlicht die Telekom im Forum dazu auch einen Überblick oder eine Meldung, das ist aber nicht immer der Fall und hat teilweise auch etwas Verzögerung.

SIM-Karte eventuell defekt oder gesperrt?

Hat nur das eigene Gerät keinen Empfang, könnte auch die SIM-Karte defekt sein. Hier einfach einmal die SIM-Karte entnehmen und die Kontakte vorsichtig mit einem Microfaser-Tuch reinigen. Eventuell kann aber auch eine Simlock-Sperre vorliegen. Diese erkennt man in der Regel daran, dass nach dem Einschalten des Gerätes eine weitere PIN-Abfrage erfolgt und man ohne diese PIN das Gerät nicht nutzen kann.

Man kann recht einfach prüfen, ob es eventuell an der Simkarte liegt, in dem man die Handykarte in einem anderen Geräte ausprobiert. Wenn die Sim auch dort keinen Empfang hat, liegt es wahrscheinlich an der Handykarte selbst (eventuell wird sie wegen eines Defektes einfach nicht mehr erkannt). Sollte die Simkarte dagegen in einem anderen Handy ohne Probleme funktionieren, liegt wahrscheinlich das Problem am eigenen Gerät und man sollte dort prüfen, ob es Probleme gibt.

Weiterhin kein Empfang – Telekom Kundenservice kontaktieren

Sollte es vorkommen, dass die Netzstörungen dauerhaft sind oder die SIM-Karte bzw. das Gerät defekt ist, dann unbedingt den Kontakt zum Telekom-Kundenservice aufnehmen. Einige Probleme können nur im direkten Gespräch gelöst werden.

Solche Probleme sind im Übrigen nicht nur im Telekom Netz vorhanden. Auch in den Netzen von o2 oder von Vodafone kann es zu Ausfällen und Störungen kommen.

Für einzelne Anbieter haben wir spezielle Tipps auch hier zusammen gestellt:

Video: kein Netz – das sagt der Rechtsanwalt