Die Telekom wertet den Datenbereich auf – mehr Volumen und 5G Freischaltung

Die Telekom wertet den Datenbereich auf – mehr Volumen und 5G Freischaltung – Die Telekom startet in das neue Jahr mit einer Überarbeitung der eigenen Datentarife. Diese waren bisher kaum angepasst worden und daher ist es erfreulich, dass es nun auch in diesem Bereich ein Update gibt. Die neuen Tarife laufen dabei unter der Bezeichnung MagentaMobil Data (bisher Data Comfort) und bieten teilweise das doppelte Datenvolumen und endlich auch 5G Zugang. Man kann mit allen neuen Tarifen das 5G Netz der Telekom kostenlos mit nutzen. Voraussetzung ist neben dem passende Tarif aber auch ein 5G iPad oder Tablet.

Die Telekom schreibt selbst dazu:

In den neuen MagentaMobil Data Tarifen S und M verdoppelt sich das Datenvolumen auf 5 Gigabyte (GB) und 10 GB. 25 GB sind ab sofort im MagentaMobil Data L enthalten. Die weitere gute Botschaft: Die Preise bleiben unverändert. Bei einer Laufzeit von 24 Monaten zahlen Kunden für die drei Tarifvarianten 14,95 Euro, 19,95 Euro beziehungsweise 29,95 Euro monatlich. In den Preisen ist die Nutzung des schnellen 5G Netzes, eine HotSpot Flat sowie das mobile Surfen im EU-Ausland inklusive Schweiz und Großbritannien enthalten.

Neuerungen auch bei den Zweitkarten: Mit DataSIM erweitert die Telekom das Angebot an Karten, die zu einem bestehenden Telekom-Mobilfunkvertrag hinzugebucht werden können. DataSIM bietet für 4,95 Euro monatlich 3 GB zusätzliches Datenvolumen für das mobile Surfen am Tablet oder Laptop. Auch hier ist die Nutzung des schnellen 5G Netzes der Telekom bereits inklusive. Bei einer Mindestvertragslaufzeit von nur einem Monat ermöglicht diese Zweitkarte den Kunden einen günstigen und flexiblen Einstieg in die Datentarife, zum Beispiel für die Nutzung in Zweitgeräten wie Tablets. Bei gelegentlichem höheren Datenbedarf können zusätzliche Datenpässe ab 4,95 Euro (3 GB) flexibel nachgekauft werden.

Leider gibt es nach wie vor keine Datentarif ohne Limit bei der Telekom. Unbegrenztes Datenvolumen steht weiter nur in den normalen Handytarifen zur Auswahl und nicht im Datenbereich. Hier scheint die Telekom zu viel Bedenken zu haben, dass günstige mobile Datentarife ohne Limit eventuell die DSL-Anschlüsse kannibalisieren würden.

Preislich gesehen sind die Angebote dabei durchaus interessant. Die 10GB Flatrate gibt es bei der Telekom derzeit für um die 50 Euro. Im Datenbereich zahlt man dafür nur knapp 20 Euro. Das ist ein deutlicher Unterschied. In der Regel kann man die Preise für die Datentarife auch noch etwas senken. Es gibt oft die Möglichkeit, mit Telekom Cashback Anbietern zu arbeiten und dann erhält man zumindest einen Teil der Kosten wieder zurück.

Die neuen Datentarife im Überblick

Update auch für die Prepaid Datentarife der Telekom

Im Prepaid Bereich wurde ebenfalls das Datenvolumen angepasst und auch 5G wurde für die Prepaid Datentarife der Telekom freigeschaltet. Dabei ist die 5G Nutzung mit der neuen Tarifgeneration ab 19. Januar kostenlos. Das ist eine Überraschung, denn bei den normalen Telekom Prepaid Sim kostet 5G nach wie vor 3 Euro extra im Monat.

Die neuen Preise und Tarife im Überblick:

  • DayFlat unlimited: unbegrenztes Datenvolumen, 9,95 Euro (24 Std. gültig)
  • Data Prepaid S: 1 GB für 4,95 Euro (24 Std. gültig)
  • Data Prepaid M: 2 GB für 9,95 Euro (28 Tage gültig)
  • Data Prepaid L: 4 GB für 14,95 Euro (28 Tage gültig)
  • Data Prepaid XL: 12 GB für 29,95 Euro (90 Tage gültig)

Die Preise für die unlimited Dayflat haben sich damit aber leider auch fast verdoppelt. Das Angebot ist damit wirklich nur in absoluten Ausnahmefällen interessant und weniger für die normale Nutzung.

Die neuen Prepaid Datentarife im Überblick

Telekom und Congstar: D1 Tarife mit kostenlosem Datenvolumen im Dezember

Telekom und Congstar: D1 Tarife mit kostenlosem Datenvolumen im Dezember – Congstar und die Telekom bieten Bestandskunden im Dezember zusätzliches und vor allem kostenloses Datenvolumen an, wenn sich die Nutzer für die jeweilige App des Unternehmens entscheiden. Dabei bietet die Telekom sogar satte 100GB Volumen für vier Wochen an, bei Congstar sind es immerhin 1Gigabyte Volumen für diesen Zeitraum. Bei der Telekom kann man das zusätzliche Datenvolumen auch ohne App buchen, hier gibt es das Datenvolumen über die bekannte pass.telekom.de Seite oder auch per SMS.

Bei der Telekom profitieren alle neueren Postpaid Tarife von dieser Aktion. Prepaid Tarife sind nur mit eingeschlossen, wenn man eine kostepflichtige Datenoption dazu bucht. Nutzer von Drittanbietern mit D1 Netz Mobilfunk-Tarifen sind leider nicht mit eingeschlossen, die kostenlosen 100 Gigabyte Datenvolumen gibt es nur für originale Kunden der Telekom. Die Aktion bei der Telekom startet am Montag, den 7. Dezember.

Die Aktionstarife

Die Aktion ist vor allem auch für den Prepaid Bereich interessant, denn dort kann man aktuell sehr günstig 5G dazu buchen. Mit der Aktion gibt es dann nochmal 100GB Datzenvolumen extra dazu im ersten Monat – man kann also das 5G Netz richtig austesten und hat kaum Kosten.

Bei Congstar muss man noch etwas länger warten, hier startet das kostenlose Datenvolumen erst am 9. Dezember. Dazu ist die Nutzung bei Congstar auch immer an die App gekoppelt. Zur Aktion und deren Nutzung heißt es dabei:

1. Congstar app runterladen, bei Google play oder im App store
2. Gedulden, bis zum besagten Zeitraum
3. Ab dem 9.12. in der App auf „mehr Datenvolumen benötigt“ klicken
4. Geschenk einlösen

Dabei scheint es keine Einschränkungen bei den nutzbaren Tarifen zu gelten und damit kommen auch Congstar Prepaid Kunden in den Genuss dieser Aktion. Es reicht die App zu nutzen und darüber dann das Datenvolumen dazu zu buchen. Allerdings gilt auch hier wieder, dass nur die originalen Congstar Tarife davon profitieren. Andere Prepaid Anbieter mit D1 Sim haben keinen Zugriff auf diese Sonderaktion und bekommen daher auch kein extra Datenvolumen.

Congstar schreibt im Kleingedruckten zu den gesamten Bedingungen:

Die Aktion gilt für alle congstar Kunden, welche die congstar App Nutzen. Zwischen dem 09.12.2020 und dem 24.12.2020 wird der kostenlose 1 GB Weihnachts-Pass in der congstar App unter der Rubrik „Mehr Datenvolumen benötigt?“ zum selbständigen Buchen angezeigt. Der 1 GB Datenpass kann über den gesamten Zeitraum einmalig gebucht werden. Nach erfolgreicher Buchung erhält der Kunde eine Buchungsbestätigung per SMS. Durch die Aktion erhält der Kunde 1 GB zusätzliches Datenvolumen mit der Geschwindigkeit seines gebuchten Tarifs/seiner gebuchten Option, welches ab dem Buchungszeitpunkt für 31 Tage gültig ist. Nach 31 Tagen verfällt nicht verbrauchtes Datenvolumen. Das 1 GB Datenvolumen gilt für die paketvermittelte Datennutzung innerhalb Deutschlands und im EU-Ausland. Bei einem Tarifwechsel verfällt das zusätzliche Datenvolumen.

Quelle

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Telekom: 5G kompatible Geräte im Überblick

Telekom: 5G kompatible Geräte im Überblick – Mittlerweile gibt es auf dem deutschen Markt eine durchaus große Auswahl an 5G Handys und Smartphones. Allerdings gibt es nach wie vor einige Einschränkungen und nicht alle Modelle können alle Bereiche von 5G mit nutzen. Vor allem bei den älteren Geräten kann das ein Problem werden, weil man dann an einigen Stellen kein 5G hat, bei der die Telekom diese Technik nur in bestimmten Frequenzbereichen anbietet. Daher gibt es im Forum des Unternehmens eine aktuelle Liste mit Geräte und deren bekannten Problemen. Sehr erfreulich dabei: die Zahl der Smartphones, die 5G ohne Probleme nutzen können, wächst dabei immer mehr. Den aktuellen Stand findet man immer hier.

HINWEIS: Diese Zuordnung gilt nur für das D1 Netz der Telekom. Die anderen Netzbetreiber nutzen teilweise andere Bereiche und daher ist die Zuordnung da auch anders.

Endgeräte, die mit dem 5G Netz der Telekom kompatibel sind und 5G sowohl im n78 als auch im n1 Bereich unterstützen:

  • iPhone 12 (1)
  • iPhone 12 Pro (1)
  • OnePlus 8
  • OnePlus 8 Pro
  • OnePlus 8T
  • OnePlus Nord
  • Xiaomi Mi 10
  • Xiaomi Mi 10 Pro
  • Xiaomi Redmi 10X 5G
  • Xiaomi Redmi 10X Pro 5G
  • Huawei P40
  • Huawei P40 Lite
  • Huawei P40 Pro
  • Huawei P40 Pro+
  • Huawei Nova 6 5G
  • Huawei Nova 7 5G
  • Huawei Nova 7 Pro 5G
  • Huawei Enjoy Z 5G
  • Huawei Mate 30 Pro 5G
  • Huawei 5G CPE Pro 2
  • Samsung Galaxy S20 FE 5G (*) (¹)
  • Samsung Galaxy S20 5G (*) (¹)
  • Samsung Galaxy S20+ 5G (*) (¹)
  • Samsung Galaxy S20 Ultra 5G (*) (¹)
  • Samsung Galaxy Note 20 5G (*) (¹)
  • Samsung Galaxy Note 20 Ultra 5G (*) (¹)
  • Samsung Galaxy Fold 2 5G (*)
  • Samsung Galaxy Tab S7+ (*)
  • HTC U20 5G
  • Oppo Reno 4 Pro 5G
  • Realme X50 5G
  • Motorola Moto G 5G Plus

(1) Die Smartphones können kein LTE1800/B3 als Ankerzelle bei 5G n1.

Die Samsung Modelle mit Snapdragon Prozessoren aus Importen unterstützen 5G in Deutschland derzeit nicht.

Endgeräte welche nach wie vor nicht vollständig kompatibel sind:

  • Samsung Galaxy S10 5G (*)
  • Samsung Galaxy A90 5G (*)
  • Samsung Galaxy Note 10 5G (*)
  • Samsung Galaxy Note 10+ 5G (*)
  • Samsung Galaxy Tab S6 5G (*)
  • Samsung Galaxy Fold 5G (*)
  • Huawei Mate 30 5G
  • Huawei Mate 20 X 5G
  • HTC 5G Hub 
  • OnePlus 7 Pro 5G
  • OnePlus 7T Pro 5G McLaren

Diese Modelle unterstützen in der Regel nur 5G n78 und sind daher in der Nutzung eingeschränkt. Man kann 5G nur dann nutzen, wenn vor Ort der n78 Frequenzbereich vorhanden und ausgebaut ist. Außerhalb von Großstädten ist das oft ein Problem, da die Fläche bei der Telekom durch 5G n1 versorgt wird. Das ist dann aber nicht nutzbar.

Hinweis: weitere grundlegende Tipps zu diesem Thema haben wir hier zusammengestellt: Kein Netz und kein Empfang beim Handy | Sim wird nicht erkannt | Sim nicht eingerichtet

Wer hat das beste Netz? 1&1 provoziert wieder die Telekom

Wer hat das beste Netz? 1&1 provoziert wieder die Telekom – Bereits vor einigen Jahren gab es einige kleinere mediale und juristische Scharmützen zwischen 1&1 und Telekom, wer denn nun im Festnetz-Bereich das beste Netz anbietet. Nun gibt es wieder einen neuen Connect Netztest und 1&1 hat es sich nicht nehmen lassen, auch diesen wieder in einem Werbespot einzubauen – mit kräftigen Seitenhieb auf die Telekom natürlich. Man sieht es im Spot relativ deutlich, der Magenta-Renner wird zweiter und das Gesicht des Fahrer spricht auf Bände. Der Name Telekom wird natürlich nicht genannt. Der Spot läuft derzeit sowohl im Internet und auch im TV.

Teilweise hatte die Telekom mit eigenen Videos und Spots darauf reagiert, teilweise gab es auch einstweilige Verfügung (von 1&1 und der Telekom). Bleibt abzuwarten, wie es diesmal weiter gehen wird und welche Reaktion sich die Telekom einfallen lässt. Vielleicht gibt es ja wieder ein neues Videos mit ein paar Seitenhieben auf 1&1 – das wäre auch jeden Fall interessanter als eine rein juristische Reaktion.

Zum Hintergrund muss man natürlich wissen, dass es dabei um den Festnetz-Test geht und nicht um die mobilen Allnet Flat des Unternehmens. Dazu nutzt 1&1 in vielen Bereich die Infrastruktur der Telekom mit – so wirklich ein komplett eigenes Netz bietet das Unternehmen damit nicht. Dennoch ist die kleine Rivalität zwischen den Unternehmen immer wieder nett anzuschauen und sorgt für den einen oder anderen Lacher.

Wer es genauer wissen will – Details zum besten Netz in Deutschland gibt es hier: Das beste Netz – welches Mobilfunk-Netz ist das Beste? und Telekom vs. 1&1 – wer hat denn nun das bessere Netz?

Der neue Spot im Original

Telekom: 2,5 Millionen neue Mobilfunk-Kunden in einem Jahr

Telekom: 2,5 Millionen neue Mobilfunk-Kunden in einem Jahr – Die Telekom hat die aktuellen Zahlen zum ersten Halbjahr 2020 veröffentlicht und kann trotz der Pandemie auf ein sehr stabiles erstes Halbjahr zurückblicken. Vor allem bei den Kundenzahlen gibt es gute Nachrichten, denn die Anzahl der Kunden bei der Telekom stieg auf 47,395 Millionen – das sind etwas mehr als 2,5 Millionen Kunden mehr als im gleichen Quartal des letzten Jahres.

Im Vertragsbereich steigt die Zahl der Telekom Kunden dabei um etwa eine halbe Millionen an. Die restlichen zwei Millionen neue Kunden sind Prepaid Nutzer. Hier machen sich wohl die neue Marken im Telekom Netz sehr positiv bemerkbar, beispielsweise waren die Lebensmittel Discounter EDEKA (Edeka smart) und Kaufland (Kaufland mobil) ins Telekom Netz gewechselt und das sorgte für neue Kunden aus anderen Netzen.

Das Unternehmen schreibt zum Thema Mobilfunk:

Im Mobilfunkgeschäft machten sich die wegen der Reisebeschränkungen fehlenden Roaming-Umsätze bemerkbar. Die Mobilfunk-Serviceumsätze lagen deshalb im zweiten Quartal um 1,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang fiel damit aber deutlich geringer aus als bei den Wettbewerbern. Die Telekom baute somit ihre Marktführerschaft gemessen an den Serviceumsätzen weiter aus. Ohne die negativen Einflüsse der Corona Beschränkungen wuchsen die mobilen Serviceumsätze um rund 2 Prozent. 

Trotz des negativen Pandemie-Effekts auf die Roaming-Umsätze stieg der Gesamtumsatz des operativen Segments Deutschland im zweiten Quartal im Vorjahresvergleich um 1,1 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Gleichzeitig wuchs das bereinigte EBITDA AL um 3,0 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Die Marge verbesserte sich somit im Jahresvergleich um 0,7 Prozentpunkte auf 40,7 Prozent.

Telekom Quartalzahlen aus dem letzten Jahr zum Vergleich

weniger gut sieht es dagegen im Bereich der Festnetzanschluss aus. Die Telekom baut zwar immer mehr Anschlüsse auf Glasfaser und schnellere Verbindungen um, aber dennoch verliert das Unternehmen im letzten Jahr mehr als 500.000 Kunden im Festnetz Bereich. Das ist ein Trend der schon mehrere Jahr so anhält und den die Telekom bisher nicht stoppen konnte. Dennoch sind die Zahlen der Telekom in Deutschland überwiegend positiv.

Kein Internet bei der Telekom – das kann man bei Störungen bzw. einem Ausfall tun

Kein Internet bei der Telekom – das kann man bei Störungen bzw. einem Ausfall tun – Die Telekom betreibt in Deutschland das größte Netz für Telefon- und Internet-Versorgung und setzt neben einem großen Netz von Kupferkabeln mittlerweile auch immer mehr auf Glasfaserverbindungen. Insgesamt kommt das Unternehmen in ganz Deutschland auf etwa 20 Millionen Festnetz-Anschlüsse. Davon basieren mehr als 4 Millionen auf Glasfasertechnik. Daneben nutzen aber noch viele andere Provider das Netz der Telekom und bieten auf dessen  Basis ihre Produkte im DSL- und VDSL-Bereich an. Sollte es zu einem Ausfall im Netz der Telekom kommen, sind daher oft nicht nur die originalen Kunden der Telekom betroffen. Stattdessen gibt es dann oft auch Störungen bei 1&1, Vodafone oder O2.

In diesem Artikel zeigen wir, was man in solchen Fällen tun kann und welche Möglichkeiten es für Nutzer gibt, doch wieder einen Internet-Zugang herzustellen. Wichtig: Dieser Artikel bezieht sich dabei auf die Festnetz und DSL Anschlüsse der Telekom. Probleme mit den Allnet Flatrates und den mobilen Datenverbindungen und deren Lösung haben wir hier beschrieben: Kein Netz mit Handy und Smartphone – das kann man tun

Kein Internet bei der Telekom – Lösungsschritte

Der erste Schritt in einem solchen Fall sollte sein, das Modem bzw. den Router neu zu starten. Das hört sich nach einer Standard-Lösung an, hilft aber oft tatsächlich und beseitigt auf einfache Art und Weise eine Reihe von Probleme, die dafür sorgen können, dass man keine Verbindung mehr mit dem Internet bekommt. Dazu fragt die Hotline ohnehin nach dem Neustart und empfiehlt dies – wenn man sich also an den Support wenden muss, hat man diesen Schritt dann auf jeden Fall bereits erledigt. Mittlerweile kann man den eigenen Router mit den Anschlüssen der Telekom verwenden. Daher ist es nicht mehr ganz so einfach zu sagen, wie man den Neustart am besten vornimmt, hier hilft ein Blick in die Bedienungsanleitung des Gerätes. Falls man dazu nichts findet, reicht es oft auch, den Router kurz vom Strom-Netz zu trennen. Die Telekom bietet auf der Webseite für alle Geräte auch eine schnelle Anleitung an. Z

In diesem Zuge sollte man auch auf jeden Fall prüfen, ob die Verkabelung noch korrekt ist. Oft werden bei normalen Hausarbeiten Kabel gelöst oder zumindest gelockt und das kann dazu führen, dass die komplette Verbindung nicht mehr funktioniert. Es ist daher ein wichtiger Schritt zu prüfen, ob alle Stecker noch sitzen und auch korrekt eingesteckt sind.

Sollte es danach immer noch keine Verbindung mit dem Internet geben, sollte man prüfen, ob eventuell eine größere Störung vorliegt. Ab und an gibt es regionale Ausfälle im Kabel-Netz und dann ist natürlich kein oder nur eingeschränkter Zugang zum Internet möglich. Informationen zu Störungen in der eigenen Region finden sich beispielsweise bei der Hotline der Telekom. Dazu hat das Unternehmen auch eine eigenen Webseite, auf der man auf Störungen prüfen kann: https://www.telekom.de/hilfe/hilfe-bei-stoerungen/anschluss-diagnose

Dazu gibt es aber auch Störungs-Webseiten und natürlich kann man auch direkt Freunde und Bekannte in der Region fragen, ob sie ebenfalls von diesen Problemen betroffen sind. Sollte eine Störung des Netzes vorliegen, kann man als Endkunde in der Regel recht wenig machen, da diese Störung natürlich erst behoben werden muss, bevor man wieder Internet-Zugang hat. Kabel Deutschland bietet aber an, zu informieren, wenn die Störung behoben wird. Dieses Service kann man kostenfrei nutzen.

Sollte keine Störung vorliegen, kann man versuchen, den Router bzw. das Modem auf Werkseinstellungen zurück zu setzen und nochmal komplett neu zu konfigurieren. Das erfordert allerdings die kompletten Zugangsdaten und auch etwas technisches Hintergrund-Wissen, um die Neueinrichtung des Gerätes komplett erfolgreich abzuschließen. Wer sich das nicht zu traut, sollte diesen Schritt überspringen und direkt mit dem nächsten Punkt weiter machen.

Als letzten Punkt bleibt nur der Kontakt mit der Hotline der Telekom übrig. Die technische Hotline für Störungen erreicht man unter der kostenlosen Rufnummer  0800 33 01000. Man kann aber auch den sogenannten digitalen Störungsassistenten nutzen. Die Kundenbetreuer des Unternehmens können aus der Ferne nicht nur prüfen, ob eine regionale oder lokale Störung vorliegt, sondern sie haben auch die Möglichkeit, die Verbindung zum Router zu messen und damit eventuelle Probleme zu lokalisieren. Daher sollte man sich – wenn die anderen Möglichkeiten ausgeschlossen wurden – auf jeden Fall an die Hotline wenden. Sollte es ein Problem mit dem Anschluss selbst geben, kann direkt über den Kundenservice auch ein Techniker beauftragt werden, der sich um das Problem kümmert. Das kann dann allerdings einige Tagen dauern.

Tipp: Sollte man auch eine Handykarte der Telekom (oder im D1 Netz) haben, kann man im Support nachfragen ob bei längeren Ausfällen das Datenvolumen der Simkarte erhöht oder ganz frei geschaltet werden kann. Dann hat man zumindest eine Art Ersatz für den Ausfall des Internet.

Weitere Links rund um Internet Probleme

Telekom: 5G Freischaltung in vielen Bereichen von Deutschland

Telekom: 5G Freischaltung in vielen Bereichen von Deutschland – Die Telekom hat gestern 5G Netzverbindungen für viele Bereiche in Deutschland freigeschaltet. Hintergrund ist dabei die DSS Technik, mit der LTE Masten auf 5G Netze bereit stellen können, wenn die Engeräte dies benötigen. Auf diese Weise mussten keine komplett neuen 5G Standorte aufgebaut werden, sondern bestehende Funkzellen wurden mit 5G aufgerüstet. Das macht den Aufbau schneller, erlaubt aber auch noch nicht die ganz schnellen Geschwindigkeiten. Dennoch kann die Telekom auf diese Weise bereits sehr schnell etwa 50 Prozent der Bevölkerung mit 5G versorgen. Mitte Juli soll 5G für 40 Millionen Bundesbürger zur Verfügung stehen.

Das Unternehmen schreibt zu den neuen 5G Angeboten:

Mit DSS betreibt die Telekom zwei Mobilfunk-Standards parallel in einem Frequenzband. Die neue Technologie verteilt das Spektrum bedarfsorientiert zwischen LTE- und 5G-Anwendern. Das Netz passt sich so innerhalb von Millisekunden automatisch dem Bedarf der jeweiligen Kunden an. Das führt zu einem noch besseren Nutzungserlebnis. DSS und das zusätzliche Spektrum erhöhen die Datenrate: Im ländlichen Bereich werden die Geschwindigkeiten teilweise mehr als verdoppelt. Hier können Kunden jetzt mit bis zu 225 Mbit/s surfen. In städtischen Gebieten sind es 600-800 Mbit/s in der Spitze. Von diesen Geschwindigkeiten profitieren nicht nur Kunden mit den neuen 5G-Smartphones, sondern auch Kunden im LTE-Netz. In Großstädten wie Berlin oder Köln funken die 5G-Antennen auf 3,6 GHz mit einer Übertragungsrate von bis zu 1 Gbit/s und mehr.

Für die Nutzung von 5G ist neben dem Netz vor Ort aktuell aber immer noch ein passender Tarif und ein 5G Smartphone notwendig. Die neuen Topmodelle setzen fast alle auf 5G, auch Apple wird im Herbst nachziehen. Im günstigeren Preisbereich findet man diese Technik dagegen bisher noch nicht. Man braucht also immer mindestens ein Gerät der oberen Mittelklasse um 5G nutzen zu können. Bei den Tarifen sieht es ähnlich aus. Discounter bieten 5G bisher noch nicht an, man bekommt 5G bisher nur direkt bei den Netzbetreiber, Die günstigsten Variante sind dabei die Prepaid Tarife der Telekom, mit denen man 5G bereits gegen 3 Euro Aufpreis im Monat nutzen kann.

UPDATE: bundesweite Störung im Telekom Netz

UPDATE 8 Uhr: Nach Angaben der Telekom haben die Maßnahmen des Unternehmens mittlerweile gegriffen. Die Störung ist zwar noch nicht komplett beseitigt, aber „Situation verbessert sich deutlich und kontinuierlich“.

Bestätigt: bundesweite Störung im Telekom Netz – Die Telekom hat derzeit eine größere Störung im D1 Netz und daher sind die Mobilfunk-Angebote in Teilen nicht nutzbar. Das betrifft sowohl SMS, Telefonie als auch Internet-Verbindungen über das Handy-Netz der Telekom. Das Festnetz kann ganz normal weiter genutzt werden.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Aktuell haben wir eine Störung im Mobilfunknetz. In Teilen kommt es für unsere Kunden zu Problemen beim Aufbau der Daten & Sprachverbindung. Das Festnetz ist nicht betroffen. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Behebung. Wir bedauern die Unannehmlichkeiten & bitten um etwas Geduld.

An der Stelle helfen leider auch die Hinweise beim Telekom Netz Störungen nicht weiter, weil es sich hier um ein technisches Problem handelt. Die Telekom muss dies also selbst lösen und Kunden brauchen daher viel Geduld.

Telekom-Brief „Sicherheitswarnung – Das steckt dahinter und was zu tun ist

Telekom-Brief „Sicherheitswarnung – Das steckt dahinter – Als Telekom-Kunde kann es vorkommen, dass plötzlich ein Brief mit dem Thema Sicherheitswarnung im Briefkasten liegt oder auch eine E-Mail im Postfach. Die Gründe sich einfach, denn die Telekom versucht Kunden vor Cyberkriminalität frühzeitig zu warnen. Ist man betroffen und hat eine solche Nachricht erhalten, gibt es im folgenden Artikel die Antwort, was in einem solchen Fall zu tun ist.

Das bedeutet der Sicherheitswarnungs-Brief der Telekom

Trojaner, schadhafte E-Mail Anhänge mit Makro Viren oder Phishing E-Mails, dass Internet ist kein sicherer Ort. Ein Überblick über die Gefahren meist schwer zu handhaben. Die Telekom ist eines der größten Telekommunikationsunternehmen und erhält weltweit Informationen über Aktivitäten im Internet. Registriert die Telekom verdächtige Online-Aktivitäten von Kunden, wird eine Sicherheitswarnung an die Betroffenen versendet. Die Telekom nimmt das Thema Sicherheit sehr ernst, da das Unternehmen selbst Attacken ausgesetzt ist. Dafür ist ein eigenes Sicherheitsteam zuständig.

„Als Telekom-Sicherheitsteam kümmern wir uns täglich um eure Sicherheit im Internet. Wir erhalten jeden Tag tausende Hinweise und informieren betroffene Kunden, wenn ein Telekom Anschluss mit Virenaktivitäten im Internet auffällt, oder über eine T-Online E-Mail Adresse Spam versendet wird. Und wenn ihr selbst mal einen Hinweis vom Telekom Sicherheitsteam erhaltet, helfen wir euch natürlich gerne bei euren Sicherheitsfragen!“

Eine solcher Hinweis, der bspw. vom Telekom Sicherheitsteam versendet wird, kann so aussehen:

„Mail von Telekom Sicherheitsteam (abuse@telekom.de) mit der Rufnummer 0800 5544 300. Uns liegen Hinweise von Sicherheitsexperten vor, dass mindestens ein Rechner oder Endgerät mit einem Virus/Trojaner infiziert ist.“

Besonders werden Telekom-Kunden gewarnt, wenn ein Gerät von Trojanern befallen ist oder augenscheinlich unautorisierte Personen den E-Mail-Account nutzen. In solchen Fällen ist eine Sicherheitswarnung im Briefkasten keine Seltenheit.

Was kann man in so einem Fall tun?

In jedem Fall ernst nehmen und nicht zur Seite legen. Bestehen Zweifel über die Echtheit sollte beim Telekom-Support nachgefragt werden. So erhält man auch genauere Hinweise zum Befall-Datum oder der genauen Art der Bedrohung.

Telekom-Support erreichbar unter:

  • Im Telekom-Netz unter der Nummer 2202.
  • Aus allen anderen Mobilfunknetzen 0800 33 02202 wählen.
  • Vom Festnetz aus ist der Support unter der Nummer 0800 33 01000 zu erreichen.

Das Telekom-Sicherheitsteam empfiehlt zum Beispiel, wenn der E-Mail-Account gehackt wurde oder auch um ein Befall vorzubeugen, folgendes:

„Wir empfehlen euch immer ein aktuelles Anti-Viren Programm zu nutzen, regelmäßig eure Passwörter zu ändern und euer System immer auf dem neusten Stand zu halten. Zusätzlich von Zeit zu Zeit einen Einmalscan einzusetzen, hilft euch zudem, euer System noch sicherer zu machen.“

Hat die Telekom jedoch im Brief oder via Support einen Virenbefall diagnostiziert, sollte man schnell handeln und mit Anstrengungen rechnen:

  • Liste von Websites zusammenstellen, worauf man sich bspw. vom PC aus eingeloggt hat
  • Gegebenenfalls Kundendaten und TAN-Listen zusammensammeln.
  • Eigene Nutzerdaten von einem sicheren PC aus ändern.
  • Bei Online-Banking, bei allen Webseiten die eine Einzugsermächtigung haben, wie PayPal und Amazon prüfen und ändern.
  • Eine Rescue-Disk, zum Beispiel von Avira oder Kaspersky herunterladen.Vom Internet-Anschluss aus trennen und den betroffenen PC von der Rescue-CD aus starten. Damit auch sämtliche PCs reinigen, welche vom Telekom-Anschluss aus im Internet waren.
  • PC komplett neu aufsetzen. Sobald der Virenscanner fündig wird, löschen sich die Viren nicht von selbst.
  • Zur Sicherheit den PC nicht mit Administrator-Rechten starten, sondern sich immer ein Nutzerkonto mit eingeschränkten Rechten einrichten.

Gefälschte E-Mails der Telekom

Aktuell warnt die Telekom besonders vor gefälschten Telekom-E-Mails die Schadsoftware zu verbreiten. Die Telekom informiert hierzu:

„Dabei gibt es verschiedene Varianten: Manche E-Mails enthalten angeblich eine Rechnung, andere eine angebliche Mahnung. Immer befindet sich im Anhang eine Word-Datei, die beim Öffnen Schadsoftware aus dem Internet nachlädt. Darüber hinaus verschickt die Telekom Zahlungserinnerungen bzw. Mahnungen grundsätzlich per Post.“

Leider wirken solche E-Mails echt und überzeugend. Bei unerwarteten Rechnungen oder Mahnungen empfiehlt die Telekom genau hinzusehen und verdächtige Links und Anhänge nicht zu öffnen. Woran man gefälschte E-Mails erkennt, fasst die Telekom hier zusammen:

Telekom Geschäftszahlen: fast 800.000 Mobilfunk-Neukunden im ersten Quartal 2020

Telekom Geschäftszahlen: fast 800.000 Mobilfunk-Neukunden im ersten Quartal 2020 – Die Telekom hat die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2020 veröffentlicht und kann auf mehr Umsatz verweisen und vor allem den Gewinn steigern. Das ist durchaus bemerkenswert, denn im März gab es bereits die Auswirkungen der Corona Krise und damit vor allem bei den Verkaufszahlen in den Shops Einbußen.

Das Unternehmen schreibt konkret zu den Zahlen und den Auswirkungen von Corona:

Die Deutsche Telekom startet trotz der globalen Ausbreitung des Coronavirus und den damit in vielen Ländern seit März verbundenen Einschränkungen mit starken Zahlen ins Geschäftsjahr 2020. Der Umsatz stieg im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,3 Prozent auf 19,9 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA AL legte um 10,2 Prozent zu und erreichte 6,5 Milliarden Euro.

Der Konzern erwartet durch die Pandemie begrenzte Auswirkungen auf den Umsatz. Zum Beispiel wegen der Schließung von Shops, durch geringere Roamingumsätze und Verschiebung oder Wegfall von IT-Projekten in Unternehmen. Andererseits steigen beispielsweise die Umsätze in der Sprachtelefonie und die Wechslerquote im Mobilfunk sinkt. Die Auswirkungen auf das bereinigte EBITDA AL dürften unter Berücksichtigung von gegenläufigen Effekten und Maßnahmen vergleichsweise gering ausfallen. Der Konzern bestätigt deshalb unter Berücksichtigung aller absehbaren Pandemie-Folgen seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr.

Im Mobilfunk-Segment gab es ein deutliches Wachstum bei den Kundenzahlen. Im Vergleich zum Ende 2019 stiegen die Zahlen de Telekom Nutzer um fast 800.000 an. Das Unternehmen nähert sich damit de Marke von 37 Millionen Mobilfun-Kunden. Besonders stark viel das Wachstum im Prepaid Bereich aus. Hier macht sich wohl die LTE Freischaltung bei Congstar und den anderen Prepaid Marken positiv bemerkbar. Im April wechselte dann auch noch Kaufland mobil ins Telekom Netz – man kann also davon ausgehen, dass auch in den kommenden Monaten die Prepaid Kundenzahlen bei der Telekom weiter ansteigen werden.  Im Festnetzbereich gab es allerdings einen Kundenrückgang und die Telekom verlor mehr als 100.000 Kunden in diesem Bereich.

Die Telekom Kundenzahlen im Detail