Honor 9A im Test – Budget Smartphone mit Budget Technik

Honor 9A im Test – Budget Smartphone mit Budget Technik – onor verstärkt und erneuert mit dem Honor 9A den eigenen Einsteiger-Bereich und liefert ein Smartphone für 130 Euro. Dafür kann man natürlich nicht viel Technik erwarten, wir haben trotzdem nachgeschaut, was Honor verbaut hat und für wen sich das neuen Honor 9A lohnt – oder auch nicht.

Keine Google Dienste mit an Bord

Ein sehr wichtiger Punkt: Das Honor 9A hat keine Google Services mehr mit vorinstalliert und damit auch keinen Playstore mehr. Das liegt aber weniger an den geringen Kosten für das Modell, sondern am US Embargo gegen Huawei, das auch Honor betrifft. Das Unternehmen darf diese Dienste nicht mehr nutzen und setzt stattdessen auf die neue App Gallery zur Installation von Drittanbieter-Apps. Das klappt für die gängigsten Apps auch ganz gut, aber nach wie vor sind nicht alle Apps aus dem Playstore verfügbar. Dazu muss man dann die sogenannte „App-Suche“ bemühen, mit denen man die APK von weniger bekannten Apps finden und separat installieren kann. Das ist aber dann schon etwas mehr Aufwand als über den Playstore, aber auch nicht wirklich kompliziert.

Design und Verarbeitung beim Honor 9A

Das Notch Design ist okay, wirkt aber durch den eher dicken Rahmen schon leicht veraltet. Auch in dem Preisbereich gibt es mittlerweile Modelle, die mit weniger Rand auskommen. Insgesamt ist das Design aber stimmig und die Verarbeitung gut. Die Smartphones fassen sich gut an und liegen gut in der Hand – die Plastik-Rückseite fällt kaum auf.

Mit 6,3 Zoll Display gehört es mittlerweile schon mit zu den kompakten Modellen. Leider ist die Auflösung eher solide als gut – mit 1.600 x 720 Pixel löst der Bildschirm nicht sehr hoch auf. Das merkt man aber im normalen Einsatz kaum.

Die Farbe spielt dabei nur bei der Rückseite und dem Rahmen eine Rolle. Das Display und der Bildschirmrand sind bei allen Versionen schwarz. Wir hatten im Test die mintgrüne-Version und die Rückseite war richtig schick. Das spiegelnde Finish war dazu recht robust gegenüber Fingerabdrücken. Ein ständiges Nachpolieren war also nicht notwendig (aber dennoch in untegelmäßigen Abständen zu empfehlen).

Blick von unten: Klinke-Anschluss und microUSB-Stecker

Technik und Kamera beim Honor 9A

Beim Akku kann das Honor 9A punkten, denn das Smartphone hat richtig viel Leistung verbaut. Der Akku bietet 5000mAh und das sorgt für lange Laufzeiten. Leider ist kein schnelles Aufladen mit verbaut, so dass man die Geräte lange nutzen kann, aber dann auch lange warten muss, bis der Akku wieder voll ist. Teilweise hat es mehr als drei Stunden gedauert, bis der Akku im Test wieder aufgeladen war.

Im Bereich der Kamera sieht das Modul sehr eindrucksvoll aus und erinnert an die Topmodelle von Huawei und Samsung. Die AI-Dreifach-Kamera kann allerdings bei der Qualität nicht mithalten und liefert solide Aufnahmen, aber keine wirklich überragende Qualität. Bei schlechtem Licht geht die Aufnahmequalität dazu rapide nach unten.

Für die Performance sorgt der MediaTek Helio P22 Achtkern-Prozessor. Das ist sicher okay, aber auch hier wäre nach oben noch Luft gewesen. Im täglichen Einsatz hat man häufiger das Gefühl, dass der Prozessor bereits an seine Grenzen kommt.

Ein besonderer Kritikpunkt: Honor hat beim Honor 9A kein modernes USB C verbaut, sondern einen alten MicroUSB Anschluss. Das wirkt kaum noch zeitgemäß. Nutzer mit alten Kabeln dürfte es freuen, weil sie so diese weiter nutzen können, von einem Handy in 2020 kann man aber auch einen modernen Anschluss erwarten.

Fazit zum Honor 9A im Test

Die Vorteile des Honor 9A

  • großer Akku mit langer Laufzeit
  • gutes Handling und Größe
  • echte Dual-Sim und extra Speichererweiterung
  • 3,5mm Kopfhöreranschluss

Die Nachteile des Honor 9A

  • kein schnelles Laden
  • Micro-USB Anschluss
  • Prozessorleistung eher mäßig
  • keine FullHD Auflösung

Ganz klar, das Honor 9A punktet neben dem Preis mit dem großen Akku, NFC und dem vergleichsweise kompakten Design. Man muss aber vor allem bei der Technik an vielen Stellen Abstriche machen, die bei Geräten für 50 Euro mehr bereits vorhanden sind. Von daher sind die Geräte tatsächlich eher für die preisbewussten Nutzer interessant, die nach Modellen im Preisbereich von 150 bis 200 Euro suchen und die Handys dennoch als Daily Driver nutzen wollen. allerdings ist hier die Konkurrenz groß – wirklich abgrenzen kann sich das Honor 9A in diesem Bereich nicht.

Drohnen im Test – Stiftung Warentest sieht die DJI Mavic Mini vorn

Drohnen im Test – Stiftung Warentest sieht die DJI Mavic Mini vorn – Die Mavic Mini macht ihren Namen alle Ehre und ist nicht nur klein, sondern wiegt auch 249 Gramm. Das ist nicht nur leicht zu transportieren, sondern auch so leicht, dass die Drohne noch nicht unter die gesetzliche Kennzeichnungspflicht fällt. Die Stiftung Warentest hat sich das Modell aktuell angeschaut und kommt im Test der Drohne zu einem sehr positiven Fazit. Die Modelle sind vor allem für Einsteiger sehr gut geeignet und bieten ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Immerhin kostet die Drohne aktuell nur um die 400 Euro – das ist für ein DJI Gerät ein wirklich günstiger Preis.

Die Stiftung Warentest schreibt dabei als Fazit:

Die DJI Mavic Mini ist für Einsteiger aufgrund ihrer stabilen Flug­eigenschaften und exakten Steuerung absolut geeignet. Insbesondere gemessen an ihrem Preis von rund 400 Euro bietet sie eine gute Bild- und Video­qualität und eine ordentliche Auswahl an Auto­matik-Funk­tionen. Auch Ambitioniertere Drohnen-Piloten können ihren Spaß mit der Mavic Mini haben, wenn sie sie im agilen Sport­modus fliegen.

Abzüge gab es allerdings bei der Kamera. So bietet die Mavic-Mini Videos nur in 2,7K Qualität an und bei Fotos hatte die Kamera Probleme mit Überbelichtung, so dass die Bilder teilweise zu hell waren oder zu helle Stellen hatten. Die Coming-Home Funktion wurde auch positiv bewertet, da sie zuverlässig funktioniert hat – Piloten erleben das oft anders, vor allem in unübersichtlichen Gelände führt diese Funktion durchaus dazu, dass die Geräte in Bäumen landen.

Der letzte Test von Drohnen ist bei der Stiftung Warentest bereits aus dem Jahr 2017. Mittlerweile hat sich der Markt deutlich weiter entwickelt und es gibt viele neue Modelle und neue Techniken auf dem Markt. Daher sind die Ergebnisse von damals kaum noch aussagekräftig und daher ist es sehr schön zu sehen, dass auch aktuell Drohnen bei der Stiftung Warentest noch eine Rolle spielen.

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Stiftung Warentest: Vodafone Homespot schneidet am besten ab [Update]

Update und Hinweis: Die Testergebnisse aus diesem Artikel sind von 2018 und damit nicht mehr wirklich aktuell. Mittlerweile haben alle Anbieter aus dem Test neue Tarife und auch neue Hardware auf den Markt gebracht. Dazu wurden auch einige neue Angebote gestartet. Es wäre also wirklichZeit, dass es einen neuen Test der Stiftung Warentest in dieser Hinsicht gibt.

Stiftung Warentest: Vodafone Homespot schneidet am besten ab

Die Stiftung Warentest hat im aktuellen Heft (Juni 2018) mobile WLAN Router und auch Homespots unter die Lupe genommen und geprüft, wie gut die Geräte ihre Pflichten erfüllen. Dabei kam es den Experten vor allem auf die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung an, aber auch die Handhabung der Geräte war ein wichtiges Kriterium.

Die Stiftung Warentest schreibt zum Testumfeld:

Geprüft haben wir sechs mobile Hotspots mit Akku und drei mit Netz­teil, die sich nur an der Steck­dose nutzen lassen und eher für die Ferien­wohnung oder den Schrebergarten gedacht sind. Wichtigster Prüf­punkt war die Daten­über­tragung: Wie flott lassen sich Videos, Fotos oder Mails aus dem Netz herunter­laden? Kommt es zum Daten­stau, wenn viele mobile Geräte gleich­zeitig über einen einzigen Hotspot aufs Internet zugreifen? Immerhin können einige Hotspots mehr als 50 weitere Geräte versorgen. Zwei Test­kandidaten schnitten bei der Daten­über­tragung sehr gut ab.

Update: der Telekom Homespot war in diesem Test noch nicht mit einbezogen, da das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt noch keinen eigenen Homespot hatte. Mittlerweile gibt es die Speedbox auch bei der Telekom und im nächsten Test wird man daher sicher auch diesen Homespot mit einbeziehen.

Die schnellsten Datenverbindungen gab es dabei beim Vodafone GigaCube, der daher auch im Test am besten mit der Note GUT (1,9) abgeschnitten hat. Die Telekom war ebenfalls vorn mit dabei. Das Unternehmen bietet zwar keinen eigenen Homespot, aber mit der Speedbox LTE IV gibt es einen mobilen WLAN Router, der fast ebenso gut funktioniert. Auch hier waren die Tester mit dem Speed zufrieden und vergaben die Note GUT (2,1). Die Tarife des Vodafone GigaCube findet man hier.

Neben den Homespots und Routern haben die Tester auch Handys als Hotspots getestet und kamen hier auch auf erstaunlich gute Werte. So konnte das Samsung Galaxy S8 etwa 7 Stunden als Hotspot genutzt werden, bevor der Akku leer war. Das Google Pixel 2 kam immerhin auf 4 Stunden Einsatzzeit.

Allerdings empfehlen auch die Experten von der Stiftung Warentest, die Geräte nur mit ausreichend Datenvolumen als Hotspot einzusetzen. Vodafone hatte gerade erst einen neuen Tarif mit bis zu 200GB monatlichem Datenvolumen gestartet und auch bei den meisten anderen Homespot Angebote gibt es mehrere Gigabyte Datenvolumen pro Monat dazu. Die Preise sind dabei in vielen Fällen günstiger als bei normalen Handyflatrates. Allerdings sind diese Angebote eher selten und teilweise auch nur in bestimmten Shops zu haben. Congstar hat die Angebote mittlerweile etwas nachgebessert und bietet 200GB monatliches Datenvolumen (mit LTE) für nur noch 30 Euro an.

Was sind Homespot und mobile WLAN Router?

Mobile WLAN Router oder auch Homespot (teilweise auch Internet Cube –  die Trennung ist hier nicht ganz eindeutig) sind Internet-Zugänge, die nicht an einen Kabelanschluss gebunden sind und somit sehr flexibel eingesetzt werden können.

Bei homespots.de schreibt man dazu als Definition:

WLAN Homespots sind mobile Internet-Zugänge, die eine Alternative zum normalen DSL sein sollen und ein WLAN Netzwerk für mobile Endgeräte über das Mobilfunk-Netz des jeweiligen Anbieters zur Verfügung stellen. Man braucht also keinen Kabel- oder Festnetz-Anschluss, sondern kann über das Handy-Netz surfen. Im Vergleich zu normalen Handytarifen ist dabei in der Regel mehr Datenvolumen enthalten und oft auch schnellere Verbindungen.

Für die Nutzung reicht ein gut ausgebautes Handy-Netz des jeweiligen Anbieters sowie ein entsprechender Tarif. Daher eigenen sich diese Geräte vor allem für die mobile Nutzung. Wer also beispielsweise im Wohnmobil oder im Garten surfen will, kann diese mobilen WLAN Router sehr einfach einsetzen und ist nicht darauf angewiesen, dass ein Kabel anliegt. Das Internet wird dann per WLAN weiter verteilt – man kann es also mit allen WLAN fähigen Endgeräten nutzen.

Smartphones im Test – Galaxy S10 dominieren bei der Stiftung Warentest

Smartphone Wettbewerb – Galaxy S10 dominieren bei der Stiftung Warentest – erneut präsentiert die Stiftung Warentest die Ergebnisse ihrer letzten Untersuchung. Bei dieser handelt es sich um die führenden Smartphone Modelle, ihre technischen Leistungen und ob es sich auch lohnt den Erwerb von weniger erfolgreichen, dafür aber kostengünstigeren Geräte in Betracht zu ziehen. Mehr dazu im folgendem Beitrag.

Test im Überblick

In dem Vergleich von den führenden Geräten nahmen insgesamt 21 Modelle teil. Dabei variierten ihre Ausgangswerte bezüglich des Preises – von 100 bis 1000 Euro -, was sich auch an den technischen Leistungen bemerkbar macht. Einige Modelle – primär Samsung – haben dabei die überzeugendsten Ergebnisse erbracht, während andere für hohe Summen eher unzufriedene Möglichkeiten anbieten.

Samsung als Smartphone-Hegemon

Für viele wird es keine Überraschung sein, wenn sie darüber lesen, dass auch diesmal die Produkte von Samsung die Oberhand im Smartphonekampf haben. Gleich drei neue und überzeugende Modelle belegen die ersten Plätze im Test, wobei auch die Mittelklassehandys sich erfolgreich präsentieren. Weniger gut scheint es anderen Unternehmen zu gehen, vor allem betrifft es aber Sony und LG. Wie die Modelle der Konkurrenten dabei im einzeln abschneiden und was diesen im Vergleich zu Samsungs besten Smartphones fehlt, wird im weiteren Verlauf des Artikels deutlich.

Die Sieger

Zu den triumphierende Smartphones gehören Galaxy S10+, Galaxy S10 und Galaxy S10e. Für einen ungefähren Preis von jeweils 960 Euro, 895 Euro und 765 Euro erhält man die ultimative Kamera-, Surf- und Akkuleistung. So bringt S10+ eine Akkulaufzeit von ca. 32,5 Stunden und das bei einer minimalen Ladezeit von nur 2 Stunden, wobei auch S10 und S10e mit einer Bilanz von 27,5/ 1,5 und 26,5/ 1,5 abschneiden. Handelt es sich um Aufnahmen, welche man mithilfe der besagten Modelle machen kann, so stehen den Interessenten bei allen drei Galaxy Geräten 16 MP bei der hinteren und 10 MP bei der Kamera vorne. Dieselben überzeugenden Ergebnisse lassen sich bei dem Display erkennen. Mit 164 mm, 155 mm und 146 mm, sowie einer Auflösung von jeweils 1440×3040, 1440×3040 und 1080×2280 Pixel präsentieren alle drei Smartphones ein ultimatives Erlebnis, welches dem hohen Preis entspricht. Doch wie sieht es auf der anderen Seite des Wettbewerbs aus?

Zu den Geräten, die eine weniger erfolgreiche Bewertung von Stiftung Warentest bekommen haben, dafür aber mit bestimmten Leistungen überzeugen können, gehören zwei chinesische Modelle: OnePlus 6T und Honor View 20, beide mit 128 GB Speicherplatz. Beide fallen in die gleiche Kostenklasse – 6T ist schon für 580 Euro und View 20 für 565 Euro zu haben – und schneiden mit einer guten Bewertung ab. Die Ergebnisse aus den Bereichen Stabilität und Akku fallen dabei als besonderes gut aus – jeweils 29,5/ 1,5 und 24/ 1,5 (Lauf-/Ladezeit) -, auch sind die Displays beider Geräte, insbesondere bei 6T, eindrucksvoll und werden die Interessenten nicht unzufrieden lassen.

Die Verlierer

Weniger aussagekräftig haben sich die Modelle von LG und Sony gezeigt. So schneidet das relativ neue LG V40 ThinQ, welches sich in derselben Preiskategorie befindet, deutlich schlechter ab im Vergleich zu den südkoreanischen Konkurrenten. Für 755 Euro zeigt sich die Akkuleistung zwar gut – 26,5 Stunden Laufzeit bei 2 Stunden Ladezeit -, bietet eine gute Kameraqualität an – 16 MP hinten und 8 MP hinten – und stellt eine hochwertige Displayauflösung zur Verfügung – 162 mm mit 1440×3120 Pixel -, jedoch lassen sich Schwächen im Bereich Stabilität erkennen. Aufgrund der schlechten Ergebnisse in der besagten Kategorie – Stiftung Warentest gab dem Gerät eine „ausreichend“ Note, mit 4,5, da das LG V40 ThinQ den Falltest nicht robust genug überstanden hat – verschlechtert sich auch das Gesamtbild des relativ guten Smartphones, welches auch keine anderen markanten Makel im Umgang, darunter Musikhören, Surfen und Telefonieren, aufweist.

Wie es schon im Oberen erwähnt wurde, zeigte sich auch das Sony Gerät Xperia XZ3 Dual Sim nicht von der besten Seite. Zwar ein Repräsentant anderer Preisklasse – das Smartphone kann man schon für 515 Euro erwerben -, fehlt es dem „Japaner“ gleich an mehreren Stellen, was technische Leistung angeht. Das betrifft vor allem die Kamera, das Telefonieren, sowie den Akku, welcher 15 Stunden Lauf- und 3 Stunden Ladezeit innehat. Dabei überzeugt Xperia XZ3 im Bereich von Displayauflösung und Stabilität.

Die Anführer der Mittelklasse

Handelt es sich um Smartphones, die man für einen Preis zwischen 200 und 500 Euro erwerben kann, so zeigen sich bei Stiftung Warentest die Modelle von Samsung und Huawei als eindeutigen Sieger. Die Note, die dem chinesischen Vertreter Mate 20 Lite für ungefähr 300 Euro gegeben wurde, liegt bei 2,3 und überzeugt mit Navigationsfeatures, Handhabung, Stabilität und Akku. Was das letztere betrifft, so kann man das Gerät für 28,5 Stunden problemlos nutzen, die Ladezeit beträgt dabei nur 2,5 Stunden. Auch kommt die Displaygröße von 160mm, insbesondere im Vergleich zu dem Samsung Galaxy S10e, als der ultimative Gewinner hervor.

Als ob die ersten drei Plätze dem Südkoreaner nicht ausreichen würde, nahmen auch die Vertreter der Mittelklasse die verdienten und führende Stellungen im Smartphone Wettbewerb ein. So stellen die Galaxy Modelle A7 und A9 eine ernste Konkurrenz anderen Modellen dar. Schon für jeweils 281 Euro und 455 Euro zu haben, bieten beide Geräte gute Stabilität und Akkuleistungen an. Was die Kamera bei A9 betrifft, so überzeugt diese mit den leistungsstarken Bildsensoren und Objektiven, welche dafür sorgen, dass Bilder beim Zoomen oder bei der Schärfeeinstellung an Qualität zunehmen. Die sogenannten Mehrfachkameras sorgen dabei für die besten Fotoeffekte, die man mit gewöhnlichen Smartphone Kameras womöglich nicht erreichen könnte. Wobei man allerdings als Käufer achten sollte, ist die Anzahl der Optiken bzw. Objektiven, denn eine höhere Summe dieser steht nicht immer für die besten Fotoergebnisse. Wichtiger dabei ist der sogenannte optische Bildstabilisator, welches bei schlechteren Lichtkonditionen bessere Fotoqualität ermöglicht und für Vermeidung von Verwacklungsunschärfe beiträgt.

Vertreter von Basissegment

Wobei die beiden ersten Klassen gut repräsentiert sind, fällt die Situation im Bereich Basissegment etwas negativer aus. Dabei kann nur ein Modell – Samsung Galaxy J4+ Duos für 158 Euro – mit einer Note „Gut“ abschneiden, wobei die wichtigsten Stärken des Geräts beim Internetsurfen und Stabilität liegen. Kamera und Akku werden zwar auch positiv von Stiftung Warentest dargestellt, sind aber weniger überzeugend im Vergleich zu den vorgestellten Modellen, wobei man auch den Preisunterschied nicht übersehen sollte. Definitiv nicht empfehlenswert haben sich die Produkte von ZTE und Wiko gezeigt. Dabei waren die besten Noten in Rahmen von Stabilität- und Musikspielerprogrammauswertung vergeben worden. Für einen Preis von jeweils 72 Euro und 60 Euro lohnt es sich dennoch nicht diese zu erwerben.

Weitere Informationen

Für alle, die alle Testergebnisse im Detail einsehen wollen, können das entweder in der Stiftung Warentest Ausgabe für Juni 2019 oder über dem Link, welches die Bewertungen zu mehr als 250 Smartphones anzeigt, machen.

Stiftung Warentest: Huawei Mate 20 vs Google Pixel 3 – wer schneidet man besten ab?

Stiftung Warentest: Huawei Mate 20 vs Google Pixel 3 – wer schneidet man besten ab?die Stiftung Warentest präsentiert stellt in der neuen Ausgabe einen Vergleich zwischen zwei Smartphone Schwergewichtlern an: Huawei Mate (Modelle Mate 2 und Mate 20 Pro) gegen Google Pixel (3XL und 3). Wer aus diesem Kampf als Sieger hervortreten soll, erfahren die Leser im folgenden Bericht.

Modelle im Überblick

Um einen bequemen und übersichtlichen Abriss der genannten Modelle zu verschaffen, ist es ratsam, die jeweiligen Gerätespezifikationen aufzulisten. So sehen diese wie folgt aus:

  1. Huawei Mate 20: Displaygröße von 165 mm mit einer Auflösung von 1080×2244 Pixel; interner Speicher von 128 GB mit einer Möglichkeit, die Kapazität mithilfe einer SD-Karte zu erweitern; Dual Sim Option verfügbar; Kamera mit einer Auflösung von 16 Pixeln (hintere Kamera) und 24 Pixeln (vordere Kamera); Akkulaufzeit von 26 Stunden
  2. Huawei Mate 20 Pro: Displaygröße von 162 mm mit einer Auflösung von 1440×3120 Pixel; interner Speicher von 128 GB mit einer Möglichkeit die Kapazität mithilfe einer SD-Karte zu erweitern; Dual Sim Option verfügbar; Kamera mit einer Auflösung von 40 Pixeln (hintere Kamera) und 24 Pixeln (vordere Kamera); Akkulaufzeit von 23 Stunden
  3. Google Pixel 3 XL: Displaygröße von 160 mm mit einer Auflösung von 1440×2960 Pixel; interner Speicher von 64 GB ohne erweiterbaren Speicher; keine Dual Sim Option; Kamera mit einer Auflösung von 12 Pixeln (hintere Kamera) und 8 Pixeln (vordere Kamera); Akkulaufzeit von 19 Stunden
  4. Google Pixel 3: Displaygröße von 139 mm mit einer Auflösung von 1080×2160 Pixel; interner Speicher von 64 GB ohne erweiterbaren Speicher; keine Dual Sim Option; Kamera mit einer Auflösung von 12 Pixeln (hintere Kamera) und 8 Pixeln (vordere Kamera); Akkulaufzeit von 17,5 Stunden

Vor- und Nachteile der Smartphone Modelle

Betrachtet man die aufgelisteten Informationen zu den jeweiligen Geräten, wird man sofort merken können, dass sich die Huawei Mate von den Google Pixel Modellen stark unterscheiden und dabei bessere und stärkere Spezifikationen aufweisen können. Auch in dem Testbericht von Stiftung Warentest ist eine ähnliche Tendenz zu erkennen. Zunächst wurde alle Geräte einem Falltest unterzogen, bei welchem die Robustheit der jeweiligen Modelle untersucht wurde. Hier zeigten sich die Huawei Geräte von einer besseren Seite, als die Google Smartphones, wobei die letzteren erst nach 50 (Pixel 3) und 100 (Pixel 3 XL) Stürzen beträchtliche Schäden wie Displaybruch erlitten haben. Doch das ist noch lange nicht das Hauptproblem von Google Pixel. Insbesondere fiel hier bei dem Test ein schwächerer Akku der beiden Modelle auf, vor allem im Vergleich zu Huawei Mate. Während die letzteren 23 bis 26 Stunden ohne Ladung problemlos durchhalten konnten, musste Google Pixel schon nach 20 Stunden wieder aufgeladen werden, wobei man hier bemerken sollte, dass sich die Ladedauer von Huawei Mate 20, Google Pixel 3 XL und Google Pixel 3 auf zwei Stunden beläuft – bei Huawei Mate 20 Pro sind es eineinhalb.

Als ein weiterer Vorteil erweist sich das Vorhandensein eines klassischen Kopfhöreranschlusses bei Huawei Mate 20 – bei anderen Geräten ist dieser nicht zu finden, will man damit also Musik hören, muss man die Kopfhörer per Bluetooth oder dem entsprechenden Adapter verbinden. Jedoch gibt es auch Vorteile bei den Google Modellen, mit welchen sie gegenüber Huawei Geräten punkten können. Dazu gehören Fotoqualität, Software Updates und Display. Was das erste betrifft, so kann man mit Pixel 3 und Pixel XL bessere Fotos, insbesondere bei schwachem Licht machen. Auch die Sichtbarkeit des Displays bei ähnlichen Verhältnissen stellt Mate Modelle in den Hintergrund. Was die Updates betrifft, so werden diese bei Pixel Smartphones schneller installiert, als bei Mate.

CHIP Netztest: Telekom vorn, O2 macht Punkte gut

Die Fachzeitschrift CHIP hat auch in diesem Jahr wieder die Qualität und die Geschwindigkeiten der deutschen Handy- und Mobilfunk-Netze unter die Lupe genommen. Die Tester des Magazins haben mit ihrem Messpartner NET CHECK rund 14.300 Kilometer per Auto, Zug und zu Fuß zurückgelegt. Rund 390.000 Messungen mit Millionen von Daten wurden analysiert, um die Qualität der drei großen Mobilfunknetze zu untersuchen.

Die ersten Platz hat dabei wieder die Telekom erreicht und im Vergleich zum Vorjahr konnte sich das Unternehmen sogar verbessern. Die Gesamtnote liegt nun bei 1,36 und das ist ein SEHR GUT – auch im LTE Bereich konnte das Unternehmen diese Testnote erreichen.

„Zum neunten Mal in Folge hat sich unser Netz im CHIP Netztest durchgesetzt. Das tolle Ergebnis – beim Telefonieren wie beim Surfen, in den Städten wie auf dem Land – bestätigt unsere harte Arbeit für unsere Kunden“, sagt Walter Goldenits, Technikchef der Telekom Deutschland.

Die größte Verbesserung bei der Netzqualität gab es allerdings bei O2. Das Unternehmen kann mit dem eigenen Netz zwar nach wie vor nur den letzten Platz erreichen, die Qualität das O2 Netzes (das mittlerweile in Teilen auch das Eplus Netz mit enthält) hat sich aber im Vergleich zum Vorjahr doch deutlich verbessert. Erstmals seit der Vereinigung mit E-Plus im Jahr 2013 stieg die Leistung des Anbieters um deutliche 17,5 Prozent (Gesamtnote 2,2). Besonders auffällig ist die Verbesserung in den Städten, wo O2 teilweise sehr gute Werte erreicht.

Die Redaktion schreibt dazu selbst:

 … auch 2018 hat CHIP mit seinem Partner NET CHECK wieder die Qualität der deutschen Netzbetreiber unter die Lupe genommen. Für Überraschungen sorgte O2 Telefónica: Erstmals seit der Vereinigung mit E-Plus im Jahr 2013 stieg die Leistung des Anbieters um deutliche 17,5 Prozent (Gesamtnote 2,2).

Besonders auffällig ist die Verbesserung in den Städten, wo O2 teilweise sehr gute Werte erreicht. In Zukunft könnten die Marktbegleiter vor allem bei der Preisgestaltung unter Druck geraten, da Tarifangebote im O2-Netz in der Regel deutlich billiger sind als bei der Konkurrenz. …

Allerdings geht das gute Ergebnis von O2 vor allem auf die verbesserte Netzabdeckung und die gestiegene Qualität des Handy-Netzes in den Großstädten zurück. Auf Landstraßen und Autobahnen scheiterten rund 8,4 Prozent der Dateitransfers. Nur in neun von zehn Fällen gelang der Upload eines Fotos zu Facebook. Vodafone und Telekom dagegen erzielen mit ca. 99% nur marginal schlechtere Ergebnisse als bei den Messungen in den Städten. In puncto Netzqualität in Zügen können sich alle Anbieter noch verbessern.

Für die Kunden bleibt die Nutzung von O2 damit wohl auch weiterhin ein zweischneidiges Schwert, denn wer die Stadtgrenzen der Ballungsräume verlässt, muss damit rechnen, dass sowohl die Qualität der Verbindungen als auch die erreichbaren Geschwindigkeiten deutlich nachlassen.

Interessant wird aber zu sehen, wie sich die drei großen Netzbetreiber in Sachen 5G aufstellen. Die neuen Frequenzen für den schnellen 5G Standard sollen Anfang 2019 in die Auktion gehen. Dann können sowohl die Telekom als auch Vodafone und O2 entsprechende Bänder ersteigern und ihr eigenes 5G Netz in diesem Bereich aufbauen. Das wird mit darüber entscheiden, wie gut das Netz der Zukunft aufgestellt sein wird, der 5G soll den 5G Standard nicht nur erweitern, sondern früher oder später ganz ersetzen.

 

 

Handyverträge von Drittanbieter im Test – billiger aber oft mit Problemen beim Support

Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien hat sich den großen Bereich von Drittanbieter und Providern näher angeschaut und näher geprüft, welche Vorteile und Nachteile diese Anbieter im Mobilfunk-Bereich haben. Diese Unternehmen vermitteln dabei in der Regel die Tarife von Netzbetreibern weiter und kombinieren diese mit eigenen Hardwareangeboten. Teilweise liegen die Preise dabei deutlich unter denen bei der Telekom, Vodafone oder auch O2. Im Test konnte die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien diese Preisunterschiede auch bestätigen und kommt für einigen Tarif zu einer Ersparnis von mehr als 1.000 Euro über die gesamte Vertragslaufzeit von 24 Monaten.

Zu den wichtigsten Ergebnissen schreiben die Tester:

  • Im Vergleich zum Direktkauf beim Mobilfunkanbieter kann teils ordentlich gespart werden.
    • Beispiel 1: Für ein Samsung Galaxy S9 mit dem Tarif Free L zahlt man bei O2 im 24-Monats-Vertrag insgesamt 1.235,74 €, d.h. pro Monat effektiv (also inkl. anteiliger Einmalzahlungen) 51,49 €. Wer dieselbe Kombination aus Handy und Vertrag bei preis24.de kauft, spart gut 100 € in und zahlt in 2 Jahren nur 1.135,68 € bzw. effektiv 47,32 € monatlich.
    • Beispiel 2: Beim iPhone X 64 GB mit Vodafone Red L liegt der Unterschied gar bei 1.823,65 € (Vodafone) vs. 1.583,77 € (logitel.de).
  • Der im Mittel über alle getesteten Smartphones und Tarife günstigste Anbieter war preis24.de.
  • Man sollte für den eigenen, individuellen Fall stets mehrere Anbieter vergleichen, denn nicht für jede Smartphone-Tarif-Kombination ist derselbe Online-Mobilfunkshops der günstigste.
  • Wer noch nicht auf einen bestimmten Tarif und/oder Provider festgelegt ist, kann v.a. bei preis24.de, mobildiscounter.de und modeo.de noch deutlich mehr sparen, weil hier auch günstige Tarife abseits der großen Netzbetreiber zum gewünschten Smartphone angeboten werden.
  • Vorsicht vor Gebührenfallen: Nicht bei allen Online-Mobilfunkshops werden die Kosten transparent ausgewiesen. Teils wird nur in Fußnoten darauf hingewiesen, dass sich bspw. ab dem 13. Monat die Grundgebühr erhöht oder einmalige Kosten wie Anschluss- oder Bereitstellungsgebühren anfallen. Vorbildlich bei der Transparenz: handy-deutschland.de, preis24.de, modeo.de.
  • Eine gute und kompetente Beratung sucht man angesichts der teils großen Vielfalt an Tarifen und Smartphones bei den Online-Mobilfunkshops leider oft vergebens.

Die Tester bestätigen damit teilweise die Ergebnisse aus anderen Tests zu Handyverträgen von anderen Organisationen. Allerdings sind die Ergebnisse auch bei den Discountern recht unterschiedlich – man sollte also auch bei den Drittanbietern dringend die Preise für die Modelle und Tarife vergleichen.

Kritisch muss man zumindest den letzten Punkt sehen. Der Support war in allen Fällen ein Problem und das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass man hier an sich zwei Ansprechpartner hat: den Tarifanbieter für die Probleme mit dem Tarif und den Provider als Ansprechpartner für die Hardware. Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien schreibt zu den Problemen in diesem speziellen Bereich:

Schon den Kundendienst zu erreichen gestaltete sich für die Tester zum Teil als Herausforderung. 7mobile.de bot im gesamten Testzeitraum keine telefonische Beratung und auch bei mobildiscounter.de wurden nur 40% der Anrufversuche überhaupt entgegengenommen. Hatten die Tester jedoch einen Mitarbeiter erreicht, war dieser stets höflich und vermittelte meist den Eindruck, am Anliegen der Kunden interessiert zu sein. Jedoch konnten die Fragen trotz aller Bemühungen der Mitarbeiter nicht immer zufriedenstellend und korrekt beantwortet werden.

Dazu sollte man bei diesen Angeboten auch immer im Hinterkopf behalten, dass man in jedem Fall einen Vertrag über 24 Monate eingeht. Handyangebote mit kurzer Laufzeit gibt es nur in sehr seltenen Ausnahmefällen.

iPhone XS max gegen Galaxy Note 9 und Pixel 3 – das neue iPhone ist schneller aber auch schneller leer

Bei PhoneBuff hat man die beiden größten Modelle von Samsung und Apple gegen einander antreten lassen und geschaut, wie die Smartphones sowohl beim Speed als auch bei der Akkuleistung abschneiden werden. Dazu gibt es mittlerweile auch erste Ergebnisse des neuen Pixel 3 im Vergleich mit dem iPhone XS max. Bei Appleinsider hat man die Modelle gegeneinander getestet und bei der Performance sieht das neuen Pixel 3 kaum Land. Sowohl im Single-Core als auch im Multicore Test liegen die Geräte deutlich (mehrere tauscend Punkte) auseinander:

Bei Phonebuff hat man eher den praktischen Wert in den Vordergrund gestellt und testet die Nutzbarkeit der Modelle. Von den technischen Daten her hat des iPhone XS max dabei vor allem bei der Performance einen Vorteil, denn der neuen A12 Prozessor der iPhone Modelle nutzt bereits das 7nm Verfahren und kann damit mehr Leistung auf dem gleichen Raum konzentrieren. Das galaxy Note 9 hat dagegen beim Akku einen Vorteil, denn die Geräte verfügen über einen Akku mit 4.000mAh und dagegen wirken die 3174mAh im iPhone XS max dann doch eher mager. Allerdings hat Apple sehr viel beim Energieverbrauch optimiert und daher könnte es möglicherweise doch zu vergleichbaren Ausdauerwerten kommen.

Hinweis: Wer die beiden Videos nicht direkt anschauen möchte: unter den Videos sind die Ergebnisse zusammen gefasst.

Die beiden Modelle im Batterie-Test

Die beiden Modelle im Speedtest

Wie erwartet kann das Galaxy Note 9 vor allem beim Akku punkten. Zu dem Zeitpunkt, an dem sich das iPhone mit leerem Akku abgeschaltet hat, gab es beim galaxy Note 9 immerhin noch 37 Prozent Akkuleistung. Phonebuff hat den Test dabei unter kontrollierten Bedingungen mehrfach durchgeführt – am Ergebnis hat sich aber nichts geändert. Wer also nach einem Modell mit Ausdauer sucht, ist vor allem beim Note 9 richtig.

Bei der Leistung gab es ein umgekehrtes Bild. Das iPhone XS max braucht für den Testparcour lediglich 2 Stunden und 33 Minuten. Das Galaxy S9 war etwa eine viertel Stunde langsamer und lag bei einer Zeit von 2 Stunden und 47 Minuten. Ob das in der Praxis aber wirklich relevant ist und tatsächlich auffällt, lässt sich kaum sagen. Insgesamt ist es aber durchaus bemerkenswert, dass beide Topmodelle so unterschiedliche Stärken bzw. Schwächen haben.

Die neue Technik im iPhone XS und XS max

Das iPhone Xs hat eine Größe von 5,8 Zoll (2436 x 1125 Pixel), das Xs max ist mit 6,5 Zoll etwas größer (2688 x 1242 Pixel). Im Gegensatz zum Vorjahr gibt es nun bei beiden Modellen eine 12 Megapixel Dual‑Kamera mit Weitwinkel- und Teleobjektiv. Die Blende im Weitwinkel liegt dabei ƒ/1.8 Blende und beim Teleobjektiv bei ƒ/2.4 Blende. Durch die beiden Linsen gibt es auch wieder einen optischen Zoom (2fach) und einen 10fachen digitalen Zoom. Bei Modelle haben ein OLED Display* und damit schein Apple nun endgültig auf diese Display* Technik zu setzen.

Die Geräte sind dabei nach IP68 geschützt und das bedeutet noch besseren Schutz gegen Staub und Spritzwasser. Apple selbst schreibt von 30 Minuten Schutz bei Untertauchen bis zu 2 Metern und einer verbesserten Kratzfestigkeit beim Display*.

Für die Leistung sorgt der neue A12 Bionic Chip. Dies ist der erste Prozessor bei Apple, der im 7nm Verfahren gefertigt wird und damit sind neuen Werte bei Leistung und Energieverbrauch möglich. Der Chipsatz umfasst dabei 6 Kerne. Die Performancekerne sollen dabei 15 Prozent mehr Leistung haben als im Modell von 2017 und bei den Effizienzkernen (für die normalen Anwendungen und den dauerhaften Betrieb) soll die Leistung sogar um 50 Prozent gesteigert worden sein. Darüber hinaus wurde auch die Leistung des Grafikprozessors weiter gesteigert. Wie sich das insgesamt in den Benchmark auswirken wird, muss sich aber erst noch zeigen.

DJI Drohnen Testsieger bei der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat im aktuellen Heft (12/2017) das Drohnen-Thema für sich entdeckt und die aktuellen Modelle auf dem Markt unter die Lupe genommen. Vom Flugverhalten über die Kamera bis zum Datenschutz wurde dabei alles getestet. Insgesamt kamen dabei 10 Drohnen zum Einsatz, der Funktionen und Möglichkeiten geprüft wurden. Schlecht schnitten dabei vor allem die Modelle ohne Navigationssystem ab. Diese sind nur schwer stabil in der Luft zu halten und müssen ständig nachkorrigiert werden – schöne Fotos und Videoaufnahmen sind dabei nur für Profis machbar. Daher gab es für Modelle ohne satellitenunterstützte Navigation auch deutliche Abzüge. Die Tester schreiben dazu:

Sieben von zehn der Drohnen im Test sind mit einem Empfänger zur Satel­liten-Naviga­tion für GPS ausgestattet, eine empfängt zusätzlich auch das russische Pendant Glonass. Der Receiver unterstützt die Piloten bei der Steuerung. Schon beim ersten Flug im Test zeigte sich: Mit den Drohnen ohne Navi ist kein Staat zu machen. Sie erkennen nicht, wenn sie ins Driften kommen – selbst bei Wind­stille. Folge: Der Pilot muss ständig nach­steuern. Anders die Navi-Drohnen. Die besten stehen nach dem Start wie fest­genagelt in der Luft. Aber auch die anderen Modelle halten recht stabil die Position.

Die Bestnoten im Test gingen an Modelle von DJI. Auf Platz 1 bei der Stiftung Warentest kam die DJI Phantom 4 pro+ mit einem Gesamturteil SEHR GUT und einer Note von 1,3. Besonders begeistert waren die Tester von der Kamera (die besten Aufnahmen im Test) und dem Schutzsystem der Drohne. Die Phanton 4 ist nach fast allen Seiten mit Sensoren ausgerüstet, die Kollisionen in der Luft extrem reduzieren können. Kritikpunkte waren dagegen der Rotorschutz, den es nur gegen Aufpreis gibt und die Datenübertragung an DJI – man braucht immer einen Account beim Anbieter um fliegen zu können. Dazu kostet die Drohne auch 1940 Euro und war damit eine der teuersten Drohnen im Test.

Auf Platz 2 landet mit der DJI Mavic pro ebenfalls ein Modell von DJI, die Wertung lag hier bei 1,5 und damit immer noch bei SEHR GUT. Die Qualität der Aufnahmen reichte bei dieser Drohne zwar nicht an die Phantom 4 heran, konnte die Tester aber immer noch überzeugen und liegen deutlich über den Aufnahmen der Konkurrenz. Auch die Flugeigenschaften der Drohne wurde gelobt. Kritik gab es aber auch hier wieder gegen das Zubehör für das man einen Aufpreis muss und den Zwangs-Account bei DJI. Der Preis liegt mit 1100 Euro deutlich unter den Kosten für eine Phantom 4.

Auf den 3. Platz im aktuellen Test landet die GoPro Karma. Mit einer Note von 2.0 ist der Abstand zu den DJI Modellen aber doch schon deutlich. Auch hier wurde die Fotoqualität gelobt, allerdings hat die Drohne deutlich weniger Sensoren gegen eventuelle Kollisionen und Abstürze, daher waren die Tester nicht ganz so überzeugt. Dazu gab es bereits ab Entfernungen von 200 Metern Aussetzer bei der Verbindung zu Drohne. Das sollte für 1.400 Euro nicht vorkommen.

Testbericht: Elago W2 Stand Smartphone und Tablet Halter

Testbericht: Elago W2 Stand Smartphone und Tablet Halter – Kurz vor Weihnachten ist bei uns ein interessantes kleines Testexemplar aufgeschlagen: ein Tablet- und Smartphone Halter aus Holz, der sich vor allem dafür eignet, die Geräte während Filmen und Videos in einer aufrechten Position zu fixieren. Der Elago W2 Stand ist dabei komplett aus Walnuss-Holz gefertigt und erfüllt genau diesen einen Zweck: er hält die Geräte aufrecht.

Beim ersten Auspacken kamen dabei einige Zweifel, denn der Holz-Ständer ist vergleichsweise leicht. Ob so ein leichtes Teil wirklich ein Smartphone oder sogar ein Tablet sicher halten kann? In der Praxis funktioniert das aber sehr gut, den der Ständer ist so geformt, dass er das Gewicht der Geräte ausnutzt und damit zusätzlichen Halt bekommt. Die Geräte werden dabei hinter die untere Halterung geklemmt und an den oberen Bügel gelehnt. Das Gewicht von Smartphones und Tablets wird dabei so abgeleitet, dass die Standsicherheit noch verstärkt wird. Das klappt auch bei größeren Geräten sehr gut und es gab nach den ersten Tests keine Bedenken mehr, dem W2 Stand auch ein Tablet anzuvertrauen.

Keine Technik, keine Anschlüsse – nur Holz

Man sollte im Übrigen nicht zu viel erwarten: der W2 ist keine Ladestation und auch kein Anschluss für die Verbindung zum Rechner. Es gibt bei diesem Ständer keine Anschlüsse um Strom weiterzuleiten. Es ist also wirklich nur eine Halterung um die Geräte aufrecht zu halten. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

elago-w2-universal-wooden-smartphone-tablet-desk-stand-p53008-bDer Verzicht auf solche Anschlüsse hat den Vorteil, dass man die Halterung universell einsetzen kann. Er wird zwar in vielen Shops als Produkt für iPhone und iPad eingestuft. Dafür eignet er sich tatsächlich auch sehr gut, er funktioniert aber genau so gut mit jedem anderen Smartphone und Tablet. In den Kundenmeinungen bei mobilefun findet sich dazu auch ein passender Bericht von einem Kunden, der das Gerät mit verschiedenen anderen Geräten im Einsatz hatte. Dort heißt es:

I love the stand I am using it from my BlackBerry passport, before I buy the the passport desktop charger deck and now I am using it as stand for my Lenovo Ultra book and I am receiving complements from everyone that looks sees. Let me also say that the wood quality and look is outstandingly amazing, and the interpersonal & proactive service from mobile fun is satisfying me in every possible way

Mit sehr großen Tablets wie dem iPad Pro mit 12 Zoll haben wir es allerdings nicht testen können – durchaus denkbar, das dies den W2 Stand überlasten würde.

Relativ hoher Preis

In den Shops bekommt man den Elago W2 Stand derzeit für etwas mehr als 35 Euro. Das ist relativ viel Geld für ein gebogenes Stück Holz. Auf der anderen Seiten bekommt man ein wirklich stylisches Stück Zubehör für die Wohnung und man muss sich nicht schämen, wenn man es mal auf dem Wohnzimmer-Tisch vergessen sollte. In der Regel sind andere Halterungen auch nicht viel billiger zu haben. Dazu erfüllt der W2 Stand seine Aufgabe richtig gut – an der Standsicherheit und dem Neigungswinkel gibt es nichts zu meckern.

Video: W2 Stand im Test

Zum Abschluss noch ein kleines, englischsprachiges Video, dass den Smartphone-Ständer in bewegten Bildern zeigt.