realme GT NEO 2 im Test – mehr als erwartet

rrealme GT NEO 2 im Test – mehr als erwartet – realme hat das realme GT NEO 2 (RMS3370) im November offiziell in den Handel gebracht und wir hatten die Gelegenheit, die Modelle näher unter die Lupe zu nehmen. Preislich liegen die neuen Smartphones bei um die 450 Euro, im Sale bis Ende des Monats sind die neuen Geräte sogar ab 349 Euro zu haben. Dafür bekommt man relativ viel Technik, muss aber auch einige Kompromisse machen. Das Pro- und Kontra haben wir hier im Artikel zusammengefasst.

Das Konzept der realme GT Neo 2

Das realme GT NEO 2 ist als Midrange Smartphone im oberen Bereich der Mittelklasse konzipiert und bietet daher in einigen Bereichen Topmodell-Features, in anderen nicht. So gibt es beispielsweise nicht den Snapdragon 888 Prozessor (der im normalen realme GT zum Einsatz kommt), sondern den etwas darunter angesiedelten Snapdragon 870 5G. Dieser erlaubt auch den Zugriff auf die 5G Netzbereiche, kommt aber an die Performance der Topprozessoren nicht ganz heran. Im ersten Eindruck merkt man das aber nicht, die realme GT NEO 2 reagieren schnell und flüssig. Das gute Display mit 120Hz ist auf jeden Fall ein Pluspunkt der neuen Modelle.

Das Unternehmen schreibt selbst zur Technik:

Unter der besonderen Oberfläche liegt außerdem einer der besten Prozessoren seines Segments:  ein Qualcomm® Snapdragon™ 870 5G. Er verfügt nicht nur über die höchste CPU-Taktfrequenz, sondern auch über den höchsten AnTuTu-Score aller Prozessoren in seiner Preis-/Leistungsklasse. Bekannt ist der Snapdragon 870 5G vor allem für seine ausgereifte und gut ausbalancierte Leistung und liefert konstant ein beeindruckendes und flüssiges Nutzererlebnis im realme GT NEO 2.

Ein Update erhält auch eine weitere GT-eigene Technologie: Der GT Mode 2.0 steigert und optimiert die Gaming Power des realme GT NEO 2, in dem nicht nur die CPU-Leistung sondern auch die Touch-Sampling-Rate deutlich erhöht wird. Darüber hinaus ist das realme GT NEO 2 mit dem ersten 120Hz E4 AMOLED HDR10+ Display ausgestattet, das mit einer Touch-Sampling-Rate von 600 Hz und einer Spitzenhelligkeit von 1300 Nits den Branchenstandard neu definiert.

Das Design punkte wieder mit einer interessanten Oberfläche auf der Rückseite mit Farbverlauf. Unser Testexemplar war die blaue Version – der Farbton ist aber eher dezent gehalten. Interessant: Das Kameramodul ist verspiegelt. Das bietet interessante Effekte beim Anschauen und man sieht dies bei anderen Modellen eher selten. Generell liegt das realme GT NEO 2 hochwertig in der Hand und kann vom Design her durchaus mit den Flaggschiffen der anderen Marken mithalten. Die Vorderseite der neuen Modelle setzt auf ein Punch-Hole Design mit einer Öffnung für die Kamera in der linken oberen Ecke. Besonders Akzente setzt das Unternehmen mit dem Design der Front aber nicht.

Die Verpackung macht ebenfalls einen hochwertigen Eindruck, dazu hat realme ein Ladegerät und eine extra Schutzhülle beigelegt. Vor allem das Ladegerät muss man mittlerweile mit erwähnen, einige andere Anbieter verzichten inzwischend darauf.

Performance und Prozessor im realme GT NEO 2

Für die Power in den neuen Modellen sorgt der Snapdragon 870 SoC. Dieser ist nominell etwas schwächter als der Snapdragon 888 im normalen realme GT. Im Test hat uns aber die Performance positiv überrascht. Man merkt bei der Bedienung und der Nutzung keine wirkliche Unterschiede zwischen den Modellen und auch bei grafikslastingen Spielen und Anwendungen kommt der Snadragon 870 SoC nicht an seine Grenzen. In den Leistungstests bei Antutu und auch bei Geekbench bemerkt man die Unterschiede, im realen Einsatz dagegen nicht.

realme hat bei den Modellen auch eine Dampf-Kühlung mit verbaut. Das mag die guten Resultate erklären, denn die Abwärme bremts damit den Prozessor nur minimal aus.

realme GT NEO 2 – Leistungsdaten auf Top-Niveau

Die Software des GT NEO 2 im Test

Im Bereich Software arbeiten die Smartphones mit Android 11 und damit bekommt man die neuste Android Version direkt mitgeliefert. Dazu läuft realme UI 2 auf den Modellen und die Oberfläche wirkt insgesamt wieder aufgeräumt und klar. Leider installiert realme auch beim realme GT NEO 2 wieder einige Bloatware mit, so finden sich neben den normalen Adroid Apps auch einige weitere Apps vorinstalliert. realme hat es aber mit den zusätzlichen Apps definitiv nicht übertrieben.

Im Gerät selbst sind zwei Simkarten Slots verbaut und diese Unterstützen auch 5G. Leider gibt es aber keine eSIM an Bord. NFC ist aber natürlich mit dabei.

Die Kamera im realme GT NEO 2 Test

Die Hauptkamera auf der Rückseite der Modelle bietet ein Objektiv mit 64MP Auflösung und einer f/1.8 Blende. Daneben gibt es auch einen 8 Megapixeln (f/2.3-Blende) und eine Makro-Kamera mit 2MP und f/2.4-Blende. Letztere ist aber eher Beiwerk, wirklich sinnvolle Funktionen für die Kamera haben wir im Test nicht finden können. Damit bekommt man aber ein etwas besseres Kamerasetup als beim originalen Realme GT. Das realme GT Master Edition bietet im Test aber das bessere Setup.

Die Aufnahmen sind dabei solide, können aber mit den Bildern und Videos der Topmodelle nicht mithalten. Die kamera fasst 4 Pixel zusammen und daher sind maximale Aufnahmen mit 16MP möglich. Die Aufnahmen sind ziemlich farbig und haben eine hohe Dynamik – teilweise wirken sie schon etwas zu stark aufgehübscht und damit nicht mehr natürlich. Fehlt das Licht, bekommt der Sensor schnell Probleme. Die Bilder wirken dann schnell verrauscht, aber das GT NEO 2 bringt einen Nachmodus mit, der genau dafür optimiert ist. Insgesamt wäre aber eine Bildstabilisierung nicht schlecht gewesen, so muss man sich auf die Software verlassen und deren Fähigkeiten, eventuellen Wackler auszugleichen.

Die Frontkamera macht ebenfalls einen eher soliden Job. Die Aufnahmen sind bei gutem Licht auch hier okay, die hohe Dynamik der Hauptkamera fehlt hier aber, stattdessen wirken die Aufnahmen eher etwas flau. Auch hier ist Dunkelheit wieder ein Problem: wenn das Licht schlechter wird, nimmt auch die Qualität der Aufnahmen deutlich ab.

Die Kamera-App selbst reagiert schnell und hat viele Modi, mit denen man die Bilder unterschiedlich belichten lassen kann, auch ein Scanner ist mit an Bord.

Der Portraitmodus des GT Neo 2

Der Akku und die Aufladung des realme GT NEO 2 im Test

realme hat in den neuen Modellen einen großen Akku mit 5.000mAh verbaut der in unserem Test ohne Probleme und auch unter hoher Belastung über den Tag kam. Damit punktet das Gerät auch im internen Vergleich, denn so viel Akku bietet bisher kein anderes Smartphone der GT Serie.

Die Aufladung erfolgt per Kabel mit 65 Watt. Dazu ist der Akku wieder in zwei Zellen aufgeteilt um diese Leistung unterstützen zu können. realme gibt dabei 39 Minuten für eine komplette Aufladung an, im Test konnten wir diese Werte mit dem mitglieferten Netzteil tatsächlich erreichen.

Abzüge gibt es dagegen für das Weglassen der drahtlosen Aufladung. Man kann die Modelle nur per Kabel aufladen und das ist für ein Modell im Preisbereich von 450 Euro dann doch etwas wenig.

Unser Fazit im zum Test des realme GT NEO 2

Das realme GT NEO 2 kann im Test vor allem durch den Akku, das Display und die Kamera punkten. Man bekommt hier Premium-Qualität (bei der Kamera nicht ganz) zu einem moderaten Preis. Leider muss man aber auch Abstriche machen. Das betrifft vor allem das drahtlose Aufladen aber auch die fehlende IP Zertifizierung. In dem Preisbereich gibt es starke Kpnkurrenz und für 50 Euro weniger bekommt man bei anderen Modellen durchaus vergleichbar technische Werte. Wahrscheinlich sinken die Preise des GT Neo 2 aber recht schnell und dann ist das Smartphone eine echte Alternative.

Die Preise des realme GT NEO 2

realme GT NEO 2 (8GB + 128GB)NEO Grün, NEO Schwarz, NEO BlauEarly Bird: 369,99 € (16. bis 29.11.2021)Regulär (UVP): 449,99 €Unter anderem bei Amazon, realme, Expert, Otto, Conrad, Notebooksbilliger, Cyberport, Aldi Talk, Galaxus, Expert, MediaMarkt
realme GT NEO 2 (12GB + 256GB)NEO Grün, NEO Schwarz, NEO BlauEarly Bird: 449,99 € (16. bis 29.11.2021)Regulär (UVP): 549,99 €Unter anderem bei Amazon, realme, Expert, Otto, Conrad, Notebooksbilliger, Cyberport, Aldi Talk, Galaxus, Expert, MediaMarkt

Gigaset Smart Doorbell One X im Test

Gigaset Smart Doorbell One X im Test – Gigaset hat den Bereich Smart Home für sich entdeckt und bietet unter dem Namen Gigaset Smart Doorbell ONE X eine smarte Türklingel für 169.99 Euro an. Das Unternehmen schreibt selbst zu diesem Ansatz:

„Diese Entwicklung birgt enorme Wachstumschancen für uns“, sagt Franka Abraham, Senior Product Manager bei Gigaset. „Erst im letzten Jahr haben wir deshalb unsere erste smarte Außenkamera und die neue Generation der Smart Camera für den Innenbereich vorgestellt. Jetzt bringen wir diese Technologie an die Haustür und verheiraten sie mit der Türklingel.“

In diesem Test haben wir und die Gigaset Smart Doorbell One X genauer angeschaut und prüft, was die Klingel kann.

Das Konzept hinter der Gigaset Smart Doorbell One X

Die Smart Doorbell wird an Stelle einer normalen Türklingel installiert und bringt einige smarte Funktionen an die Haustür. Wichtigster Unterschied: die Doorbell hat eine Videokamera installiert (Blickfeld horizontal 115 Grad und vertikal 57 Grad) und auf diese Kamera kann per App zugegriffen werden. Man kann mit der App sehen, wann jemand klingelt und dann auch direkt nachschauen, wer vor der Tür steht. Das funktioniert auch von außerhalb – man kann daher auch von extern sehen wer zu Hause vor der Tür steht. Dazu ist auch ein Mikrofon und ein Akku verbaut, daher kann man sich mit den Besuchern auch unterhalten.

Eine extra Batterie oder ein separater Stromanschluss für die smarte Türklingel ist nicht notwendig. Man kann das Gerät ganz normal am Anschluss der normalen Klingel betreiben. An der Verkabelung muss daher nichts geändert werden. Umgekehrt bedeutet ein Stromausfall dann aber auch, dass die Klingel außer Betrieb ist. Einen extra Akku gibt es leider nicht. Es gibt auch noch kostenpflichtige Zusatzpakete, dann kann auch direkt etwas aufgenommen werden.

Eine bereits bestehende Klingel kann ebenfalls genutzt werden, man kann die Doorbell daher auch recht einfach in bestehende Klingelanlagen integrieren.

Installation und Einsatz der Smart Doorbell

Die smarte Türklingel wird wie eine normale Klingel angeschlossen. Die Rückseite bietet die normalen Anschlüsse und man kann die Gigaset Klingel daher sehr einfach in eine bestehende Anlage einfügen und den normalen Klingeltaster damit ersetzen.

Danach muss die Klingel noch ins WLAN gebracht werden. Man benötigt also auch einen WLAN Zugang für die Klingel.

Im Test war das Kamerabild solide uns stabil, hatte aber eine leichte Verzögerung von einigen Sekunden. Das hat den Einsatz jedoch nicht weiter gestört. Es gibt auch einen Nachtsichtmodus, der kam im Test aber kaum zum Einsatz, da die Klingel meistens ohnehin nur dort eingesetzt wurde, wo es (automatisch) Licht gab.

Insgesamt war die Installation und auch die Einrichtung über die App sehr einfach und machte keine Probleme.

Der Bewegungsmelder lässt sich bei Bedarf auch sehr einfach konfigurieren und man kann auch sehr simpel die Bereiche festlegen, die überwacht werden sollen. Es muss also nicht immer auf jeden Bewegung reagiert werden.

So installiert man die Gigaset Smart Doorbell | Smart Home Tutorial

Ein Kritikpunkt im Test war das Design. Es gibt die Gigaset Doorbell One X derzeit nur in Kunststoff. Gerade für den Einsatz draußen (auch überdacht) wäre eine Edelstahl-Variante durchaus schön gewesen, das sieht wertiger aus und macht insgesamt einen besseren Eindruck. Aber Gigaset scheint noch weitere Versionen der smarten Türklingel zu planen, eventuell wird es ja auch eine Version mit Edelstahl-Optik geben.

Werden Daten gespeichert?

Generell wird die Datenübertragung nur aktiv, wenn per App auf die Klingel zugegriffen wird. Dann können auch Daten in der Cloud gespeichert werden, aber wenn dann nur mit kostenpflichtigen Abo. In der Regel wird also nichts gespeichert, bei Alarm sind aber Aufzeichnungen mit einer Speicherdauer bis 2 Tagen möglich.

realme 8 vs realme 8 5G im Test – so schlagen sich die Modelle

realme 8 vs realme 8 5G im Test – so schlagen sich die Modelle – realme macht es den Kunden nicht ganz leicht. Zuerst wurde das realme 8 pro auf den Markt gebracht, dann erst folgte mit Abstand das normale realme 8 und mittlerweile gibt es auch eine realme 8 pro Version. Den Test zum realme 8 pro gibt es hier, in diesem Artikel wollen wir die beiden normalen Modelle näher anschauen und zeigen, wo die Unterschiede, Stärken und die Schwächen liegen.

Generell sind beide Modelle im Bereich von unter 200 Euro angesiedelt. realme 8 und 8 5G sind also vor allem für Nutzer konzipiert, die wenig Geld für die Smartphones ausgeben wollen. Daher sind auch keine Topleistungen bei den Smartphones zu erwarten – stattdessen ist immer die Frage, wie viel Technik das Unternehmen für dieses Geld anbieten kann.

Das Konzept ist dabei recht klar: realme bietet eine 5G Version des realme 8 an und macht diese (im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern) nicht teurer als die normale Version, sondern rüstet die Technik etwas ab um 5G zu vergleichbaren Preisen bieten zu können. Man merkt dies beispielsweise am Bildschirm. Beide Modelle bieten 1080 x 2400 Pixel, aber das normale realme 8 bietet ein AMOLED Display, das 5G dagegen ein normales IPS Display (wenn auch mit 90Hz). Im direkten Vergleich merkt man den Unterschied sehr gut, das normale realme hat die bessere Darstellung mit klaren Farben.

Generell bekommt man also beim realme 8 5G den 5G Zugang, muss dafür aber bei der restlichen Technik Abstriche machen.

MagicUI als Benutzeroberfläche

Auf beiden Modelle läuft neben Android 11 die MagicUI Benutzeroberfläche von realme. Diese arbeitet schnell und unterscheidet sich nur vergleichsweise wenig vom normalen Android. Man findet sich also ohne größere Probleme zu Recht. Allerdings bringen beide Geräte dann doch recht viel Bloatware mit. Es gibt also eine ganze Reihe von vorinstallieren Apps wie Amazon Video, die Booking.com App oder auch Youtube Video (man kann die Apps aber löschen). Die Smartphones sind also bereits recht voll, wenn man sie in Betrieb nimmt, dabei macht es keine Unterschied, ob man das realme 8 oder das 8 5G nutzt.

Die Leistungen der Modelle im Überblick

Beim Prozessor unterscheiden sich die Modelle: in der 5G Version werkelt der Dimensity 700 5G von Mediatek, im normalen realme 8 Modell kommt der Helio G95 Prozessor ebenfalls von Mediatek zum Einsatz. Einen Unterschied bei den Leistungsdaten im Test macht das aber nicht, auch beim Handling war kein Unterschied zu bemerken. Beide Modelle liefern also vergleichbare Power.

realme 8 5G im Leistungstest
realme 8 im Leistungstest

Die Kamera bei realme 8 und 8 5G

realme verbaut in den Geräte immer gute Technik, die Qualität der Aufnahmen ist aber oft nicht so gut, wie es die technischen Daten erwarten ließen. Das merkt man auch bei realme 8 und 8 5G. Beide Modelle machen gute Aufnahmen, vor allem beim Zoom und bei schlechterem Licht gibt es aber schnell Probleme. Technisch gibt es die bessere Kamera ganz klar im realme 8 – der 64MP Hauptsensor macht eine gute Arbeit. Die Aufnahmen des normalen Modells wirken natürlich und schärfer. Wer gerne Fotos macht, sollte also besser zum realme 8 greifen.

Akku und Aufladung der realme 8 Serie

Beide Modelle bieten eine Akku mit sehr ordentlichen 5.000mAh. Trotz AMOLED Display reicht das mehr als aus, um die Geräte über den Tag zu bringen, im Test liefen die Modelle zwei Tage ohne Nachladen ohne Probleme, auch wenn wir etwas mehr Leistung abgerufen haben.

Bei der Ladetechnik punkte das normale realme. Es wird eine Aufladung mit 30 Watt unterstützt, in der 5G Version sind es nur 18 Watt. Das ist das in der Praxis schon ein Unterschied: das normale Reale schafft eine halbe Akkuladung in unter einer halbe Stunde, das 5G braucht etwa 50 Prozent länger. Voll geladen ist das realme 8 in etwas mehr als einer Stunde, beim realme 8 5G waren es regelmäßig mehr als 1,5 Stunden. Die 5G Geräte verbringen also deutlich mehr Zeit am Ladegerät.

Fazit: realme 8 oder realme 8 5G

Die beiden Modellen machen ein Fazit in dem Fall ziemlich einfach. Das realme 5G ist für alle Nutzer interessant, die mit 5G Speed surfen wollen und dafür nicht zu viel ausgeben möchten. Wer kein 5G braucht, ist dagegen beim normale realme 8 besser beraten, dort gibt es die bessere Kamera, das schickere Design und vor allem das schnellere Aufladen.

Die technischen Daten von realme 8 und realme 8 5G im Überblick

Modellrealme 8 5G
RAM4 GB/8 GB, DRE
ProzessorMediaTek Dimensity 700 5G
Display90 Hz Ultra Smooth, 6,5 Zoll
Kameras48 MP Nightscape Kamera,
B&W Porträt Linse,
4cm Macro Linse,
16 MP Frontkamera 
Akku & Ladetechnik5000 mAh, 18 W USB C 
Design8.5 mm schlank, 185 g leicht,
Dynamic Speed Light Design in
Supersonic Blue & Supersonic Black
Betriebssystemrealme UI 2.0, basierend auf Android 11
Modellrealme 8
RAM4 GB/8 GB LPDDR4x dual-channel
ProzessorHelio G95
DisplaySuper AMOLED, 6,4 Zoll
Kameras64 MP Quad Kamera
Akku & Ladetechnik5000 mAh, 30W Dart Charge
DesignInfinite Bold Design 
Betriebssystemrealme UI 2.0, basierend auf Android 11

Neffos N1 im Test – was kann das 250 Euro Handy?

Neffos ist als Marke auf dem deutschen Markt noch eher unbekannt, aber hinter den Smartphones steht TP Link. Das Unternehmen produziert unter anderen viele Router für den Internet-Anschluss und dürfte daher den meisten Kunden mehr sagen als die Marke Neffos an sich. Allerdings möchte der Anbieter auch im Bereich der Handys und Smartphones Fuß fassen und hat daher eigene Modelle auf den Markt gebracht. Wir haben das aktuelle Neffos N1 (unverbindliche Preisempfehlung bei etwa 250 Euro) getestet und geprüft, was das Handy kann.

Das Design beim Neffos N1

Neffos setzt beim N1 auf ein eher klassisches Design. Es gibt abgerundete Kanten und ein Metallgehäuse, dass sich gut anfasst und auch gut in der Hand liegt. Allerdings wirkt das Gerät nicht mehr ganz frisch. Das Neffos N1 ist zwar gut verarbeitet und weist keine größeren Mängel auf, im Vergleich zu den aktuellen Modellen mit wenig Rand fallen aber doch die sehr großen Ränder oben und unten auf. Wo andere Hersteller nur noch auf eine kleine Aussparung (Notch) setzen, hat das Neffos einen breiten oberen Rand, der neben der Technik sogar noch Platz für den Logo Schriftzug bietet. Das wirkt leider nicht mehr Up-To-Date.

Die Rückseite sieht dagegen interessanter aus. Der Streifen mit der Kamera hebt sich gut ab und es gibt (durchaus eine Ausnahme in dem Bereich) keine hervorstehenden Kamera-Objektive. Die Rückseite ist also glatt und eben. Wer keine Kamera-Buckel mag, findet hier eine interessante Alternative.

Im Test wurden die Geräte aber trotz der großen Ränder immer recht positiv bewertet. Dritte, die das Gerät noch nicht kannten, waren in der Regel überrascht, dass der Preis nur bei 250 Euro lag, durch das Aussehen und die Haptik wurden die Neffos N1 meistens teurer eingeschätzt. Das zeigt, dass die Verarbeitung durchaus stimmt und man mit dem Metallbody viel richtig gemacht hat. Eine eigene Formsprache gibt es aber nicht – am Design kann man also eher schlecht erkennen, dass es sich speziell um ein Neffos handelt.

Das Display selbst ist 5,5 Zoll und löst mit 1920 × 1080 Pixel auf. Damit haben die Geräte eine Pixeldichte von 402ppi und das ist durchaus okay, vor allem, wenn man den Preis beachtet.

Interessant: TP-Link setzt beim Neffos N1 auch auf einen Hardware-Schalter am linken Rand, mit dem sich die Modelle stumm schalten lassen. Das kennt man auch vom OnePlus und Nutzer dieser Modelle dürften sich beim Neffos daher gleich heimisch fühlen.

Als  Anschluss gibt es eine USB C Buchse. Damit setzt TP Link bereits auf die moderne Form des Anschlusses. Das ist durchaus erwähnenswert, denn in vielen anderen Modellen in diesem Preisbereich gibt es lediglich einen alten microUSB Anschluss.

Die Leistung beim Neffos N1

Für die Leistung sorgt bei den Geräten ein Helio-P25-Chip von Mediatek. Das ist zwar kein Topmodell, aber ein durchaus schneller Prozessor, der ausreichend Leistung bietet. Im Leistungstest bei Geekbench (Geekbench 4) erreicht das Neffos N1 knapp 1000 Punkte im Single Core Test und etwa 4.000 Punkte im Multi Core Test. Die Geräte liegen damit im Bereich des Samsung Galaxy S6. Die aktuellen Topmodelle sind natürlich deutlich schneller, aber für den Preisbereich ist die Leistung durchaus okay.

Die Kamera im Neffos N1

TP-Link setzt bei der Kamera auf der Rückseite auf ein Dual Lens System mit zwei Objektiven. Dabei kommen zwei 12 Megapixel Objektive zum Einsatz und das Unternehmen verspricht zur Qualität der Aufnahmen einiges:

Das Neffos N1 ist mit einer atemberaubenden 12MP + 12MP Dual-Kamera ausgestattet, die einen professionellen Bokeh-Effekt erzielt, den bisher nur große DSLR-Kameras erreichen konnten. Durch das Hervorheben des Motivs und das Verschwimmen lassen des Hintergrunds, entstehen in Sekundenschnelle professionelle Porträts in Studioqualität.

Der Bokeh Effekt ist tatsächlich sehr stabil und erfasst recht gut, was Vordergrund und was Hintergrund ist, an die Technik von Apple und Huawei kommt man aber dennoch nicht heran. Es gibt immer mal Bereiche, die nicht korrekt erfasst werden und dann hat man entweder auch im Vordergrund Teile, bei denen es Unschärfe gibt oder der Hintergrund ist in Teilen auch noch scharf. Selbst mit Probieren und mehrmaligen Aufnahmen kann man das leider nicht in jedem Fall beheben.

Insgesamt ist die Hauptkamera aber in dem Preisbereich durchaus gut aufgestellt und liefert solide Aufnahmen. Auch bei schlechtem Licht gibt es noch recht gute Bilder.

Kritik und ein Fazit zum Neffos N1

Etwas ärgerlich sind die Rückgriffe auf die Technik aus dem letzten Jahr. So kommt als Betriebssystem Android 7.1.1 zum Einsatz. Ein Update auf die neuste Android 8 Version steht (noch) nicht zur Verfügung. Auch die Sicherheitsupdates sind von Anfang 2018 und damit nicht mehr unbedingt auf den neusten Stand. Mittlerweile sind die Kunden in dem Bereich anspruchsvoller geworden, denn sie haben gemerkt, das regelmäßige Updates der Geräte durchaus ein wichtiger Punkt sind. Daher sollte das Unternehmen an der Stelle vielleicht nochmal nachbessern und ein Update zumindest auf Android 8 nachschieben.

Auch beim Bildschirm merkt man dies etwas, denn das Gerät bietet zwar ein 5,5 Zoll Display aber ohne 18:9 Format, wie man es bei den meisten anderen Modellen her kennt.

Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, findet mit dem Neffos N1 ein sehr günstiges Gerät in der Mittelklasse, dass durchaus auch mit einigen teureren Geräten mithalten kann. Etwas mehr Individualität und das eine oder andere zusätzliche Feature könnten aber auf jeden Fall nicht schaden um die Smartphones von den Modellen der Konkurrenz abzugrenzen.

Video: Neffos N1 im Video-Test

NEFFOS N1 📱 Endlich ein klassisches Smartphone [Review, Technik, German, Deutsch]

 

 

 

Das Alienboard Batwings Hoverboard im Test

Hoverboards waren im letzten Jahr groß im Trend, allerdings gab es aufgrund von Sicherheitsproblemen und brennenden Geräten auch immer wieder schlechte Meldungen. Mittlerweile hat sich die Technik deutlich weiter entwickelt und es gibt diese Sicherheitsprobleme nicht mehr, daher haben wir und entschieden, ein Hoverboard zu testen und zu prüfen, wie tauglich und praktisch die Geräte mittlerweile sind.

Im Test hatten wir dabei ein Hoverboard von Alienboard. Das Unternehmen schreibt über sich selbst:

Wir sind ein professioneller Online-Store mit Smart Balance Wheels und selbstbalanchierenden Einrädern und elektrischen Scootern. Wir bieten eine große Vielzahl an hochqualitativen Produkten an, die Ihren Bedürfnissen entsprechen. Das Hauptziel unseres Unternehmens ist es, kontinuierlich eine Vielfalt an neuen und interessanten Produkten anzubieten, die unterhaltsam und aufregend für Sie sind. Diesem Ziel widmet sich unser Team voll und ganz und wir helfen Ihnen leidenschaftlich gern mit dem, was Sie brauchen.

Ein Alienboard ist derzeit (je nach Version) im Hoverboard Shop ab 189 Euro zu haben. Das schickere sogenannte Batwinger Howerboard kostet 279 Euro und bietet die Möglichkeit, per Handy und Bluetooth auch Sound abzuspielen. Das Batwings ist dabei in drei Farben zu haben: Weiß, Schwarz und Lila. Preislich macht es keinen Unterschied, für welche Farbe man sich entscheidet. Das Hoverboard schwarz kostet genau so viel wie die Version Weiß oder Lila. Im Test hatten wir ein schwarzes Batwings Alienboard.

Fahreigenschaften des Alienboard

Im Vergleich zum Segway fällt natürlich vor allem die fehlende Griffstange auf. Das ändert nicht nur am Aussehen etwas, sondern auch an den Faheigenschaften. Der „Angstgriff“ beim Segway fehlt, damit muss man auf dem Alienboard das Gleichgewicht komplett alleine halten. Das erfordert etwas mehr Übung und auch viel mehr Vertrauen in die Technik. Schnelles Aufsteigen und Losfahren ist mit dem Alienboard (und allen anderen Boards dieser Bauart) daher so nicht direkt möglich. Man braucht einige Zeit, bis man sich an das Konzept gewöhnt hat und damit ohne Probleme fahren kann. Im Test waren etwa 10 Minuten bis 1 Stunde notwendig, bevor die Personen ohne Ruckeln fahren konnten. Hat man das Prinzip verstanden, funktioniert das Fahren und sowohl Auf- als auch Abstieg ohne Probleme. Im Vergleich zum Segway bietet das Alienboard dafür die eleganteren Fahrmöglichkeiten – man kann schönere Kurven fahren und sieht deutlich besser aus auf dem Board. Um es zusammenzufassen: man braucht etwas Übung um sicher auf dem Alienboard zu stehen, hat man den Trick heraus gefunden, fährt man aber sehr sicher und ohne Probleme.

Das Alienboard im Alltag

Für den tagtäglichen Einsatz (beispielsweise als Ersatz für das Fahrrad) eignet sich das Board nur bedingt. Das Problem: die Ränder sind zwar relativ groß, mit deutschen Bordsteinen und 5 bis 15 Zentimeter Höhenunterschied kommen sie aber trotzdem nicht klar. Da hilft auch Anlauf nichts – entsprechende Versuche enden eher in einem Sturz. Wer mit dem Alienboard durch die Stadt will, muss daher die Route gut planen und sollte sie so wählen, dass es möglichst wenig Versatzpunkte gibt.

Ein weiteres Problem dabei: das durchaus stolze Gesamtgewicht von 13,5 Kilogramm. Damit ist das Board durchaus tragbar, aber jedes Aufnehmen und weiter tragen ist schwer und vor allem für Kinder kaum möglich. Erfreulicherweise gab es bei uns direkt eine Tasche dazu, die das Tragen etwas komfortabler macht, aber trotzdem ist das Tragen recht schwierig. Es ist daher besser, so weit wie möglich mit dem Hoverboard zu fahren.

Das schicke Design ist im Alltag teilweise auch ein Problem. Die Oberfläche bekommt beim Stürzen und Abstiegen schnell Kratzer, vor allem an den Kanten.  Man sollte daher mit dem Board eher vorsichtig fahren. Wenn das Board sich unkontrolliert bewegt, gibt es nicht so schöne Schmarren auf der Oberfläche.

Seine großen Stärken kann das Board in Bereichen ausspielen, die flach und eben sind und wenige Kanten haben. Gibt es beispielsweise ein gut ausgebautes Radnetz, kann man dort mit dem Board sehr schnell und komfortabel fahren. Gleiches gilt für Schulhöfe oder Spielplätze – besonders Kinder haben sehr viel Spaß am Board und drehen gerne stundenlang (oder zumindest so lange der Akku hält) ihre Runden. Die Bedienung des Board ist dabei auch für Kinder geeignet. Man schaltet die Geräte durch ein längere Drücken am einzigen Knopf ein und danach sieht man sofort an der LED, ob genug Akku zur Verfügung steht (grün) oder nicht (rot). Passt der Akkustand kann man aufsteigen und sofort los fahren. Der Abstieg geht genau so einfach und man kann das Board auch einfach wieder deaktivieren. Größere Einstellungen oder komplizierte Vorgänge gibt es also nicht.

Ebenfalls gut für den Einsatz: größere Komplexe indoor – etwa Krankenhäuser oder Bürogebäude. Auch hier lässt sich das Board gut nutzen.

Der Akku im Alienboard

Die Laufleistung ist mit 20 Kilometern angegeben, das würde einer Nutzungsdauer von etwa 2 Stunden entsprechen. Das kann sich durch die Geschwindigkeit und das gewicht des Fahrers noch deutlich verändern. Im Test hatten wir auf jeden Fall keine Probleme mit dem Akku. Das Hoverboard war auch nach mehreren Tagen ohne Aufladung noch nutzbar und es hat gefühlt deutlich länger als 2 Stunden gedauert, bevor wir es wieder laden mussten.

Das Batwings Hoverboard in Aktion

HOVERBOARD CHALLENGE!!! AlienWheels BatWings Racing Action!

Unser Fazit zum Alienboard

Das Fahrrad kann das Board leider nicht ersetzen, dafür fehlt die Möglichkeit, auch über höhere Kanten zu fahren. Abgesehen davon kann man mit dem Board aber viel Spaß haben und bei richtiger Planung auch größere Strecken ohne Probleme zurück legen. Besonders bei Kindern und Jugendlichen kommt das Alienboard gut an. Besonders gut: man braucht nur wenig Übung um mit dem Board zurecht zu kommen, Fahrradfahren lernt sich schwerer als das Fahren mit dem Hoverboard.

HTC 8X im ausführlichen Testbericht

Die letzten Wochen hatte ich die Möglichkeit das aktuelle HTC Flaggschiff „HTC 8X“ ausführlich zu testen. Dies ist mit eines der ersten Windows Phone 8 Smartphones und zusammen mit dem Nokia Lumia 920 sicher einer der interessantesten Bewerber des neuen Microsoft Betriebssystems. Dies war das erste Mal, dass ich es für längere Zeit mit einem Windows Phone zu tun hatte und ich war direkt von Beginn an davon fasziniert. Man merkt sehr schnell, dass hier sehr viel mehr auf das Design geachtet wurde als bei den konkurrierenden Betriebssystemen. Das Gerät wurde uns freundlicherweise von getgoods.de für diesen Zeitraum zur Verfügung gestellt.

Design und Verarbeitungsqualität

Die Verarbeitungsqualität ist HTC typisch in der obersten Liga. Das Gerät fühlt sich rundum griffig und stabil an, da die Rückseite abgerundet und leicht gummiert ist. Im Gegensatz zu Plastik oder Glas kann man es so selbst mit etwas feuchten Fingern sicher halten. Das Display ist mit seinen 4,3″ zwar groß aber dennoch gut zu bedienen und auch die kapazitiven Tasten an der unteren Frontseite lassen sich gut drücken. Die Hardware Knöpfe fühlen sich sehr hochwertig an, aber sind wegen ihrer flachen Bauweise nicht sehr stark zu spüren. Insbesondere die Lauter/Leiser Taste ist nicht immer eindeutig zu fühlen und muss manchmal „auf Glück“ gedrückt werden.

Das Design des Gerätes ist sehr schlicht gehalten. Insbesondere die mir vorliegende schwarze Variante ist sehr unauffällig aber dennoch gut aussehend. Wer es etwas ausgefallener mag kann auch zu Lila, Gelb oder Orange greifen. Die Vorderseite bleibt zwar größtenteils schwarz, aber da HTC die Gehäusefarben genau auf die Farben der Live-Tiles abgestimmt hat ist das Aussehen bei aktiviertem Display ein echter Hingucker. Die Kamera und der Lautsprecher sind nicht spürbar verbaut und stören somit auch nicht in der Handhabung.

Technische Daten und Lieferumfang

Das HTC 8X ist mit einem Qualcom Snapdragon S4 Dual-Core Prozessor mit 1,5 GHz und 1 GB RAM Ausgestattet. Der interne Speicher hat eine Größe von 16 GB und ist leider nicht erweiterbar. Das Super LCD2 Display hat Diagonale von 4,3 Zoll und löst mit 1280 x 720 Pixel auf. Natürlich wird es auch durch Gorilla Glas 2 geschützt. Die Hauptkamera besteht aus einem 8 Megapixel BSI Sensor und die Frontkamera kann Weitwinkel-Fotos mit 2,1 Megapixel aufnehmen. Es ist sogar mit beiden Kameras möglich 1080p Videoaufnahmen zu machen. Der 1800 mAh große Akku ist leider auch in dem 8X fest verbaut und folgt somit leider dem allgemeinen Trend. Mit 130 Gramm liegt das Gerät angenehm in der Hand. Bluetooth, WLAN, HSPA+ und NFC kann das Gerät zur drahtlosen Datenübertragung verwenden.

Das Smartphone selbst wird in einer schicken weißen Box verkauft. In ihr befinden sich neben einer Kurzanleitung und diversen anderen Zetteln auch eine Mini-CD mit einem ausführlichen Handbuch, ein SIM-Karten Entferner, ein USB Kabel samt Netzteil und ein HTC Headset.

Display

Das Kernstück des Smartphones ist das 4,3 Zoll große LCD2-Display. Es bietet eine Auflösung von 720 x 1280 Pixel, was zusammen mit der Displaydiagonale eine Pixeldichte von 342 ppi ergibt. Damit hat das 8X eine der momentan höchsten Pixeldichten im Smartphone Bereich überhaupt. Das iPhone 5 bietet hier 326 ppi und das Nexus 4 320 ppi.

Die Farbwiedergabe des Displays ist sehr ausgewogen. Farben werden kräftig dargestellt, aber wirken trotzdem sehr natürlich. Im Vergleich mit den Displays des Nexus 4 und des Samsung Galaxy Nexus ist der Unterschied klar erkennbar. Die Farben wirken wesentlich kräftiger als auf dem IPS Display des Nexus 4, aber wirken viel natürlicher als auf dem S-AMOLED Display des Galaxy Nexus.

Somit kann das HTC 8X auch in der Kategorie Display mit einer hohe Schärfe und brillianten Farbwiedergabe punkten und muss sich keineswegs vor der Konkurrenz verstecken.

Performance

Das Smartphone lief bei mir die meiste Zeit über ohne Ruckeln und alle Funktionen ließen sich schnell bedienen. Die Soft- und Hardware harmonieren offensichtlich gut miteinander und lassen eine sehr flüssige Bedienung zu. Insgesamt gesehen stürzen Apps von Drittherstellern zwar häufiger ab, als beispielsweise beim iPhone, jedoch muss man auch den Umstand eines komplett neuen Betriebssystems mit einbeziehen. Spätestens wenn sich Windows Phone 8 weiter verbreitet werden die App-Programmierer dieses neue Standbein sicher noch weiter in ihren Fokus rücken und für noch stabiliere Applikationen sorgen.

Die vorinstallierten Programme liefen alle einwandfrei und haben meist sehr kurze oder gar nicht merkliche Ladezeiten, da sich die Programme stets mit einer „wischenden“ Animation öffnen. Das ganze Betriebssystem wirkt im Gesamtbild einfach etwas flüssiger als bei der Konkurrenz.

Die Performance des mobilen Internet Explorers ist im Vergleich zu konkurrierenden Smartphones sehr hoch. Das HTX 8X erreichte bei mir im Sunspider 0.9.1 JavaScript Benchmark im Schnitt einen Wert von 901,9 ms und übertrifft damit sogar noch das iPhone 5, welches für den Benchmark etwa 914 ms benötigt. Das Nexus 4 braucht mit dem etwas langsamen Chrome Browser eine stolze Zeit von 1984,5 ms, in dem Dritthersteller Browser Boat Browser schafft das Nexus 4 den Test immerhin noch in einer Zeit von 1468,6 ms. Das mobile Surfen geht somit ziemlich flott und auch das scrollen auf Webseiten ist ohne Ruckler möglich.

Software

Als eines der erstem Smartphones auf dem Markt läuft auf dem HTC 8X das neue Betriebssystem Windows Phone 8. Der Homescreen zeigt die sogenannten Live Tiles, welche man etwa als eine Mischung aus App-Verknüpfung und Widget nezeichnen kann. Apps können auf ihren Live Tiles einige Daten anzeigen, zum Beispiel die aktuelle Uhrzeit, das Datum, die anzahl ungelesener Mails oder aktuelle Kalendereinträge. Jede dieser Kacheln kann dabei eine von drei Größen haben und trägt die in den Optionen eingestellte Hintergrundfarbe. Somit ist der Homescreen nicht wie beispielsweise in Android aus verschiedenfarbigen Objekten zusammengemischt, sondern hat stets eine vorherrschende Farbe.

Wischt man auf den nächsten Bildschirm erscheint eine alphabetische Liste mit allen installierten Apps und Einstellungen. Von dieser Liste aus lassen sich auch neue Apps als Live Tile auf den Homescreen hinzufügen. Da Windows Phone 8 den Fokus hauptsächlich auf den Homescreen und die App Liste legt, bekommt man als Nutzer eine sehr gute Übersicht. Man wird nicht von zu vielen Möglichkeiten überfordert und das ganze System wirkt stets homogen. Selbst die meisten Apps haben das klassische Windows Phone Design und man kommt so in den Genuß eines komplett durchgestylten Smartphone Betriebssystems, welches optisch den Konkurrenten Android und iOS weit vorraus ist.

Durch das noch ziemlich junge Betriebssystem WP8 sind manche Apps von Drittherstellern leider noch nicht optimal angepasst und stürzen etwas häufiger ab als bei anderen Smartphones, jedoch kommen auch hier in den meisten Fällen langsam die Updates. Ein positiver Punkt ist die starke Integration von Online-Konten. So lassen sich direkt über die Systemeinstellungen Outlook, Hotmail, GMail, Facebook, Twitter, LinkedIn und weitere Accounts einrichten. Die Nachrichten App macht davon direkten Gebrauch und verbindet SMS nahtlos mit Facebook und Windows Live Nachrichten. Und Neuigkeiten aus Twitter und Facebook werden auch von diversen Apps direkt genutzt.

Über die Integrierte Suchfunktion lässt sich nicht nur das Internet via Bing auf Webseiten, Bilder und Videos durchsuchen, es ist auch direkt eine Musikerkennung ähnlich Shazam integriert. Des Weiteren kann man auch mithilfe der Kamera Texte erfassen und automatisch in andere Sprachen übersetzen lassen. Die automatische Übersetzung funktioniert jedoch nicht immer optimal – hier sollte Microsoft noch nachbessern. Wenn man den Windows Knopf für eine Sekunde gedrückt hält bekommt man auch eine Sprachsteuerung geliefert. Diese ist jedoch noch weit von der Funktionalität von Siri oder Google Now entfernt, aber kann immerhin einfache Befehle, wie eine bestimmte Person anrufen, ausführen.

Das Angebot von Apps ist im Vergleich zu den Konkurrenten wesentlich geringer. Im Windows Phone 8 Store finden sich aber dennoch schon die wichtigsten Programme. WhatsApp, Twitter, Facebook und Co sind bereits vorhanden, über den DB Navigator kann man seine Zugverbindung heraussuchen und auch einige gut gemachte Spiele lassen sich schon herunterladen. Wenn man also nicht täglich die neusten Apps haben möchte und sich mit den wichtigsten Programmen zufrieden geben kann, sollte man auch mit der noch etwas kleinen Auswahl von Windows Phone 8 zurecht kommen können.

Die Software ist über das gesamte System stets sehr homogen in Design und Bedienung, was insbesondere bei Android oft nicht der Fall ist. Microsoft hat in diesem Punkt wirklich gute Arbeit geleistet.

Kamera

Die Kamera des HTC 8X lässt sich entweder über das Menü oder den seitlich angeordneten Kameraknopf starten. Letzteres funktioniert auch, wenn das Handy gesperrt ist, wodurch man das Handy zum Fotografieren vorher nicht erst noch entsperren muss. Die Hauptkamera schießt Fotos mit bis zu 8 Megapixel Auflösung und wird von einem LED Blitz unterstützt. Aus dem Standby braucht die Kamera zum Start etwa zwei Sekunden, wenn das Smartphone bereits aktiviert ist nur etwa eine Sekunde. Der Autofokus ist schnell und auch die Auslöseverzögerung benötigt nur eine kurze Zeit. Durch diese Eigenschaften gelingen somit auch schnelle Schnappschüsse und man braucht keine Angst haben einen besonderen Moment durch eine zu langsame Kamera zu verpassen.

Neben der guten Geschwindigkeit ist die Qualität der Bilder ebenfalls gut. Die Fotos werden scharf und die Bildqualität kann überzeugen. Dank LED Blitz und BSI Sensor sind gelingen sogar Bilder in dunklerer Umgebung, in sehr dunkler Umgebung hat man jedoch ein deutlich sichtbares Bildrauschen. Auch bei Videoaufnahmen fokussiert sich die Kamera schnell und liefert stets ein klares Bild mit einer hohen Qualität. Die Kamera kann man auf jeden Fall zu einer der Besten in aktuellen Smartphones zählen.

Die Frontkamera unterscheidet sich ein wenig von denen der Konkurrenz. Sie hat mit 2,1 Megapixel eine sehr hohe Auflösung, mit der sogar 1080p Videos gemacht werden können. Außerdem ist es eine Weitwinkel-Kamera mit der man sehr gut Fotos von sich oder sogar Gruppen machen kann. Oft sind die Bilder durch den Weitwinkeleffekt sogar sehr viel interessanter, als die der Hauptkamera und ich wünsche mir sogar, dass auch andere Hersteller solche Frontkameras verbauen würden.

Audioqualität

Das HTC X8 wird mit Beats Audio ausgeliefert. Diese Software soll für einen besseren Klang mit Kopfhöhrern sorgen. Durch das aktivieren dieser Funktion wird der Klang verstärkt und deutlich kräftiger. Vor Allem bei bassbetonten Liedern wie beispielsweise Treading Water von Alex Clare kann man von Beats Audio profitieren. Wenn man dies allerdings noch mit bassbetonten Kopfhöhrern kombiniert bekommt man manchmal sogar eine Spur zu viel Bass. Natürlich lässt sich die Funktion in den Einstellungen auch deaktivieren und man bekommt dann eine sehr ausgewogene Audio Wiedergabe. Der Anschluss für den Kopfhörer befindet sich auf der Oberseite, wodurch man die Kopfhörer auch in der Hosentasche oder einer Schutzhülle bequem einstöpseln kann.

Der eingebaute Lautsprecher sticht besonders durch eine hohe Lautstärke hervor. Im Vergleich zu anderen Smartphones hat HTC wirklich hier ein wirklich kräftiges Modell eingebaut. Allein der „Schlitz“ um den Ton durch das Gehäuse zu lassen ist geschätzt sechsmal so groß wie bei dem Nexus 4. Dazu kommt, dass auch der Klang für einen Handy Lautsprecher ziemlich ausgewogen ist und nicht man selbst tiefere Töne recht relativ gut wiedergeben kann. Der vorhandene MP3 Player hat jedoch ein kleines Manko, denn leider ist es nicht Möglich bei Liedern direkt zu einer bestimmten Stelle zu springen. Wer gerne Sets oder längere Musikstücke hört muss so relativ lange den Vorspulknopf gedrückt halten und es ist nicht gerade sehr bequem bei einem Lied auf exakt eine bestimmte Stelle zu springen. Diese Bedienungsprobleme solltem im musikalischen Alltag allerdings eher wenige Probleme bereiten. Wer also ein Smartphone mit einem guten Klang haben möchte, macht beim 8X sicher nichts falsch.

Akkulaufzeit

Mit dem fest verbauten 1800 mAh Akku konnte meist einen guten Tag auskommen. Bei normaler Nutzung mit E-Mails abrufen, im Internet surfen und ein paar Fotos schießen war der Akku abends nie komplett leer und musste nicht frühzeitig an die Steckdose. Wenn ich das Smartphone in der Nacht allerdings nicht aufgeladen habe, war der Akku am morgen fast komplett entladen oder bereits leer. Für ein gut ausgestattetes Smartphone ist dies eine angemessene Akkulaufzeit, welche bei meiner Nutzung im guten Mittelfeld liegt.

HTC 8X und Nokia Lumia 920 im Vergleich

Fazit

Wenn man auf eine große App-Auswahl verzichten kann und man mit den wichtigsten Funktionen eines Smartphones zufrieden ist, kann man ohne Bedenken zum HTC 8X greifen. Das Gerät macht einen rundum guten Eindruck und es gibt keine größeren Probleme. Das Software Konzept unterscheidet sich merklich von Android oder iOS, ist jedoch sehr viel schöner gestaltet und lässt sich nach einem kurzen Umgewöhnen auch flink und sicher bedienen. Microsoft und HTC haben eine tolle Arbeit geleistet und haben eine echte Alternative zu den bisher etablierten Smartphones auf den Markt gebracht. Wäre dieses Gerät zu demselben Preis wie das Nexus 4 auf dem Markt, würde ich mir als eigentlicher Android Nutzer auf jeden Fall überlegen vielleicht zu dem 8X zu wechseln. Die im Vergleich zu aktuellen Android Flaggschiffen ist die etwas geringere Größe auch ein Argument für Leute mit etwas kleineren Händen und da der Stil oft über der reinen technischen Funktionalität steht könnte ich mir vorstellen, dass insbesondere weibliche Käuferinnen mit diesem Smartphone glücklich werden können.

HTC 8X - Hands-On mit Windows Phone 8

Samsung Galaxy Note 2: Mein Eindruck, Testbericht und Fazit

Einführung

Ich habe mir das Samsung Galaxy Note 2 bereits auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin näher betrachtet und war anfangs sehr skeptisch. Die Größe des Gerätes hat mich ziemlich abgeschreckt und trotz der zahlreichen Funktionen mit denen das Smartlet ausgestattet ist, konnte ich mir das Gerät im alltäglichen Einsatz nicht vorstellen. Bislang habe ich hauptsächlich Geräte im 4-Zoll-Bereich im Einsatz gehabt und die Umstellung auf das größere Display war nicht gerade einfach. Nach kurzer Eingewöhnungsphase macht das riesige Display aber sehr viel Laune und liegt trotzdem ziemlich gut in der Hand. Mittlerweile habe ich das Smartphone lieben gelernt und bin von den Alleinstellungsmerkmalen und auch der Größe des Displays begeistert. In dem Gerät steckt aber nicht nur ein enormer Bildschirm, sondern auch die neuste Hardware. Ein Quad-Core-Prozessor mit 1,6 GHz, 2 Gigabyte Arbeitsspeicher und die neuste Android-Version machen das Samsung Galaxy Note 2 wohl zum Spitzenreiter des Smartphone-Bereiches. Zusätzlich wurde auch die Akkukapazität auf ein neues Level gebracht und versorgt das Phablet bis zu drei Tage mit Strom. Es gibt wenig Kritikpunkte bei diesem Gerät, aber mann muss sich natürlich vorher genau überlegen, ob man ein solch großes Smartphone haben möchte. Eine Einhandbedienung ist nicht wirklich gegeben und unterwegs kann die Größe ab und an stören. Nichtsdestotrotz ist das Samsung Galaxy Note 2 ein richtiges Highlight, welches durchaus überzeugen kann. Auf diesem Weg möchte mich auch bei getgoods.de bedanken, die mir das Smartphone zur Verfügung gestellt haben.

Design und Abmessungen

Das 5,5 Zoll große Display ist natürlich die offensichtlichste Neuerung des Gerätes und bestimmt den ersten Eindruck. Man kann es nicht anders sagen, es ist einfach riesengroß und vermittelt ein unvergleichbares Feeling. Das Design orientiert sich am aktuellen Flaggschiff Galaxy S3 des südkoreanischen Unternehmens, weißt jedoch einige Unterschiede auf. Im Vergleich zum S3 ist das Gerät rechteckiger geformt und beinhaltet weniger Rundungen. Ansonsten kommt ein Gehäuse aus Polycarbonat, also Kunststoff, zum Einsatz und die Kanten sind entsprechend abgerundet, damit das Gerät trotz der enormen Größe gut in der Hand liegt. Aber auch die Verarbeitung des Smartlets überzeugt. Das überdimensionierte Smartphone ist 80,5 x 151,1 x 9,4 mm groß, wiegt aber für diese Größe sehr angenehme 180 Gramm, welches ein gutes Gefühl in der Hand erzeugt. Ich konnte die graue Farbversion des Gerätes testen und finde, dass das Galaxy Note 2 in dieser Variante sogar noch edler aussieht als das Samsung Galaxy S3 und einen sehr wertigen Eindruck vermittelt.

Technische Spezifikationen des Samsung Galaxy Note 2

  • Android 4.1.1 mit Touchwiz UX-Oberfläche
  • 1,6GHz 4412-Exynos-Quad-Core-Prozessor
  • 5,5 Zoll HD-Super AMOLED-Display (1280 x 720 Pixel)
  • 16GB, 32GB oder 64GB Speicher (erweiterbar per microSD-Karte)
  • 2GB RAM
  • 8 Megapixel-Kamera mit LED-Blitz
  • 1,9 Megapixel-Frontkamera (720p-Videoaufnahme)
  • Bluetooth 4.0, WLAN, NFC DLNA, micro-USB (per MHL HDMI möglich)
  • GSM/ GPRS/ EDGE: 850 / 900 / 1800 / 1900 MHz; 3G (HSPA+ 21Mbps): 850 / 900 / 1900 / 2100 MHz; LTE: abhängig von der Region (in Europa voraussichtlich nicht)
  • 50GB Dropbox-Speicher
  • 3.100 mAh Akku
  • 180 Gramm
  • 80,5 x 151,1 x 9,4 mm
  • Drucksensitiven S-Pen
  • 599 Euro

Hardware und Performance

Oben haben wir schon kurz die technischen Spezifikationen aufgeführt, aber man sollte noch mal detailliert auf die phänomenale Hardware eingehen. Samsung setzt beim Galaxy Note 2 den bewährten „Exynos 4412“-Prozessor ein, der über vier Kerne verfügt und mit 1,6 GHz getaktet ist. In Kombination mit den zwei Gigabyte Arbeitsspeicher bringt das Smartphone eine enorme Performance, welche ihres Gleichen sucht. Im Android-Bereich kann man unbestritten sagen, dass es sich hierbei um die beste Ausstattung handelt. Spiele, Apps und natürlich auch das Betriebssystem selbst laufen immer flüssig und es sind keinerlei Ruckler zu spüren. Auch leistungsaufwendigere Aufgaben und das Multitasking gehen geschwind von der Hand und bringen den Prozessor nicht in Schwitzen. Bei den Benchmarks muss sich das Gerät ebenso wenig verstecken und erreicht ohne Probleme die Spitze der Charts. Im Hinblick auf die Abmessungen und den verfügbaren Platz für die Hardware ist es allerdings auch kein Wunder.

Als interner Speicher sind 16 Gigabyte verbaut, welche aber zum Glück mit Hilfe einer microSD-Karte um bis zu 64 Gigabyte erweitert werden können. Das Display verfügt über eine Bildschirmdiagonale von 5,5 Zoll und löst mit 1280x720 Pixel auf. Auf der Rückseite befindet sich eine 8 Megapixel Kamera inklusive LED-Blitz und ansonsten noch ein Lautsprecher sowie der S Pen. Die Frontseite enthält die Hörmuschel, die Notification LED, einen Annäherungssensor, einen Lichtsensor und eine 1,9 Megapixel Kamera.

Akku

Samsung hat auf dem Unpacked Event bereits angekündigt, dass jeder mit der Akkulaufzeit zufrieden sein wird und hat die Erwartungen an das Smartlet somit ziemlich hoch gesetzt. In meinen persönlichen Tests konnten die Südkoreaner diese Erwartungen sogar noch übertreffen. Der 3100 mAh große Akku bietet eine enorme Laufzeit, die man bislang von keinem Smartphone kennt. Bei normaler Nutzung konnte ich das Samsung Galaxy Note 2 bis zu zwei Tage lang nutzen und ist somit der perfekte Begleiter im Alltag, auf Reisen sowie Geschäftsterminen. Bei einer sparsamen Bedienung könnte man sogar drei Tage erreichen. Dies erinnert einen an die Vor-Smartphone Zeit, als man sein Handy noch nicht zwangsweise jeden Abend aufladen musste.

Display

Samsung hat dem neuen Galaxy Note 2 nicht nur ein größeres Display mit 5,5 Zoll verpasst, sondern auch die Technologie dahinter um einiges verbessert. Das Vorgängermodell, aber auch das Samsung Galaxy S3 besitzen alle ein Display mit einer Pentile-Matrix, die pro Pixel nur jeweils zwei Subpixel besitzt und somit eine korrekte Farbwiedergabe sowie eine perfekte Schärfe nicht gewährleistet wird. Im neuen Smartlet kommt eine RGB-Matrix zum Einsatz, bei der jeder Pixel über drei Subpixel verfügt. Somit kann das Display trotz der eher geringen Pixeldichte von 267ppi durchaus überzeugen und übertrumpft sogar das Samsung Galaxy S3. Trotz der Auflösung von 1280 x 720 Pixeln ist das Display sehr scharf und kann nicht deshalb auch nicht unbedingt kritisiert werden. Die Helligkeit hat ebenfalls zugenommen und auch der Weißwert im Super-AMOLED-Display hat sich merklich verbessert. Insgesamt war ich sehr von dem Display beeindruckt, denn trotz der geringen Auflösung hinsichtlich der Bildschirmdiagonalen konnte Samsung essentielle Eigenschaften optimieren und einen Schritt voran gehen. Darüber hinaus wurde auch die drucksensitive Schicht verbessert und unterstützt jetzt 1000 verschiedene Druckstärken. Somit kann der S-Pen auf dem Display noch präziser arbeiten und funktioniert tadellos.

Kamera

Für mich persönlich ist die Kamera ein wichtiger Bestandteil eines Smartphones und beeinflusst meine Kaufentscheidung enorm. Beim Samsung Galaxy Note 2 hat das südkoreanische Unternehme ganze Arbeit geleistet und eine hervorragende Kamera verbaut. Auf der Rückseite befindet sich eine Kamera mit 8 Megapixel, die neben sehr guten Fotos auch noch Videos in Full-HD aufnehmen kann. Die Frontkamera besitzt dagegen eine Auflösung von 1,9 Megapixel und ist primär für Videotelefonie gedacht.

Im Vergleich zum Samsung Galaxy S3 wurde die Kamera sogar noch verbessert und schießt etwas bessere Fotos. Die Farben wirklich deutlich ausgewogener, der Kontrast als auch die Farbsättigung wirken durch die RGB-Matrix sehr natürlich. Durch den verbesserten Prozessor wurde auch die Geschwindigkeit beim Schießen der Fotos minimal angehoben.

Samsung hat im Galaxy Note 2 aber nicht nur das Kamera-Modul optimiert, sondern auch die zugehörige Software. Die grundlegenden Funktionen sind bereits vom Galaxy S3 bekannt, aber zwei Besonderheiten hat das Smartlet aber dennoch. Die so genannte „Beste Gesichter“-Funktion hat mich von Anfang an begeistert und ist ein kleines Highlight bei dem Smartphone. Mit Hilfe dieser Kameraeinstellung können Gruppenbilder in vierfacher Ausführung aufgenommen werden. Im Nachhinein stehen dann die Gesichter der vier Bilder zur Verfügung und man kann auswählen, welche Aufnahme am gelungensten war. Die Software setzt die besten Bilder automatisch zusammen, so kann man innerhalb weniger Sekunden das perfekte Gruppenfoto auf die Beine stellen.

Aber nicht nur beim Fotografieren hat Samsung eine besondere Funktion mit reingepackt, denn auch bei der Videofunktion steht eine „Zeitlupen“-Einstellung zur Verfügung, mit der man 120 Bilder in der Sekunde aufnehmen kann und somit kann eine Szene verlangsamt werden, um zum Beispiel einen Wassereffekt zu verdeutlichen. Der einzige Nachteil der Funktion ist die relativ niedrige Videoauflösung von 720 x 480 Pixeln. Nichtsdestotrotz ist die Auflösung für den normalen Gebrauch durchaus passabel und stellt eine weitere Besonderheit des Galaxy Note 2 dar.

Samsung Galaxy Note 2: Testvideo zur Zeitlupen-Funktion

S-Pen

Der S-Pen ist neben dem Display das wohl größte Highlight des Smartlets, durch den sich das Smartphone auch gegenüber der Konkurrenz absetzt. Samsung hat mit dem Note den Stylus zurückgebracht und mit tollen Funktionen ausgestattet, die im Alltag ziemlich nützlich sind. Der kleine Stift befindet sich in einer Aussparung im Note, die sich im rechten unteren Bereich befindet. Ohne Probleme kann der Stift herausgezogen werden, kann aber nur in einer Richtung wieder eingeführt werden. Durch verschiedene Software-Funktionen, die ich im späteren Verlauf noch erläutern werde, bringt der S-Pen einen Mehrwert mit und ist das Alleinstellungsmerkmal des Gerätes.

Software

Die Hardware alleine ist nicht entscheidend für ein gelungenes Smartphone. Das Betriebssystem spielt nämlich die eigentlich wichtigste Rolle bei der Benutzung des Gerätes und ist maßgeblich für die Benutzerfreundlichkeit verantwortlich. Das Samsung Galaxy Note 2 kommt bereits mit der Android-Version 4.1.1 Jelly Bean in die Hände der Kunden und ist somit fast auf dem neusten Stand. Das südkoreanische Unternehmen hat im Wechsel auf Android 4.0 einen großen Sprung gemacht und die eigene Oberfläche komplett überholt. TouchWiz Nature UX punktet durch ein frisches Design, innovative Funktionen und eine sehr gute Performance. Ebenfalls wurden unnötige Animationen entfernt und die Oberfläche wirkt nicht mehr so überladen, wie zuvor. Im Vergleich zur vergangenen TouchWiz-Version also ein enormer Fortschritt. Insgesamt kann die Oberfläche durch eine einfache Bedienung und eine flüssige Wiedergabe der Animationen sowie sonstigen Interaktionen auftrumpfen.

In dem System des Smartlets hat Samsung die bereits bekannten Funktionen aus dem Galaxy S3 implementiert und zusätzlich noch mit einigen Neuerungen erweitert. In Kombination mit dem beigelegten Stylus stehen die ein oder anderen Features zur Verfügung, die das Smartphone aufwerten und eine einzigartige Bedienung ermöglichen.

Multi Window

Multi Window war nicht von Anfang an beim Samsung Galaxy Note 2 vorhanden und wurde erst nach einigen Tagen durch ein Update auf das Gerät gebracht. Diese neue Funktion kann über den Zurück-Button aktiviert werden, in dem man die Taste länger gedrückt hält. Danach wird eine Leiste mit verschiedenen Apps auf der linken Seite angezeigt, von der man Anwendungen entweder auf den oberen oder unteren Bereich ziehen kann. Somit könnten zwei verschiedene Apps parallel geöffnet werden. In der linken Leiste können beliebige Apps hinzugefügt, entfernt oder umsortiert werden. In der Mitte befindet sich weiterhin ein Regler, mit dem man die Fenstergröße anpassen kann, aber auch die Position der Apps kann mit einem einzigen Klick getauscht werden. Insgesamt läuft die Funktion sehr flüssig und kann durchaus nützlich sein. So kann man beispielsweise bequem im Internet surfen und währenddessen ein YouTube Video anschauen.

Air View

Mit Air View wird eine kleine Vorschau von Bildern in einem Ordner angezeigt, sobald man den S-Pen für etwa eine Sekunde darüber hält, dabei wird der Bildschirm nicht berührt. Der S-Pen muss nur ungefähr einen Zentimeter über dem Display schweben, so dass ein blauer Punkt angezeigt wird. Neben der Galerie wird auch beim Abspielen von Videos ein kleines Vorschaubild an der jeweiligen Stelle angezeigt, wo der Stylus die Zeitleiste überfliegt. Darüber hinaus kann die Funktion ebenfalls bei Kalendereinträgen oder Mails verwendet werden, um eine Vorschau des Textes zu erhalten.

Schnellbefehle

Die Schnellbefehle werden durch ein Zeichnen einer vertikalen Linie von unten nach oben geöffnet und bieten die Möglichkeit verschiedene Aktionen durchzuführen. Mit dem S-Pen kann somit ganz einfach eine Google-Suche gestartet werden, in dem man den zum Beispiel “? Samsung“ schreibt. Eine Google-Map-Anfrage kann man einfach durch „! Darmstadt“ initiieren oder einen Anruf durch „# Moritz“ starten. Mit verschiedenen Shortcuts können allerhand Aktionen durchgeführt werden.

S-Pen-Anwendungen

Samsung hat aber nicht nur einige nette Funktionen für den S-Pen eingebaut, sondern auch komplette Apps ins Leben gerufen, um die Einsatzmöglichkeiten des Stylus optimal zu nutzen. Mit Hilfe von S Note können Notizen angefertigt werden, Sachen gezeichnet oder mathematische Formeln eingesetzt werden. Aber auch gezeichnete Wörter können in Null Komma nix in richtigen Text umgewandelt werden. Zusätzlich kann auch jeder beliebige Teil des Bildschirms mit einem Knopfdruck auf den S-Pen ausgeschnitten werden. Danach kann der Ausschnitt gespeichert, verschickt oder in S Note eingefügt werden, um das Bild dort zu bearbeiten.

Fazit

Das Samsung Galaxy Note 2 ist sicherlich ein außergewöhnliches Smartphone, aber trotz seiner vielen positiven Eigenschaften, ist das Gerät nicht für jedermann geeignet. Die Größe spielt hier eine maßgebliche Rolle und man sollte sich vorher überlegen, ob man sich mit einem 5,5 Zoll großem Display anfreunden kann. Ich persönlich muss zugeben, dass ich mich daran gewöhnen konnte, aber ich für meinen Alltag doch eher ein handlicheres Smartphone bevorzuge. Zumal ich zahlreiche Funktionen des Smartlets nicht sonderlich genutzt habe und den S-Pen, trotz der innovativen Features, nicht in meinem Workflow einbauen konnte. Aber das ist wie gesagt nur meine persönliche Erfahrungen, ansonsten kann ich das Galaxy Note 2 jedem empfehlen. Die Hardware, das Display und auch die Software sind technisch auf höchstem Niveau und machen einen sehr guten Eindruck. Die beeindruckende Akkulaufzeit ist das Sahnehäubchem des Smartlets und hat neue Maßstäbe gesetzt.

Jawbone Big Jambox: Bluetooth-Lautsprecher im Test

Im letzten Jahr konnte Jawbone bereits mit dem kleinen Exemplar der Jambox für Aufmerksamkeit sorgen und durch hervorragende Verarbeitung kombiniert mit einem sehr gutem Klang bei der Kundschaft punkten. Im August hat der amerikanische Konzern den großen Bruder der Jambox auf den Markt gebracht und das Gerät konsequent weiterentwickelt. Der 299 Euro teure Lautsprecher mit Bluetooth-Anbindung und zusätzlicher Freisprechfunktion bietet einen außerordentlich guten Klang und kann in der Preiskategorie durchaus überzeugen. Natürlich gibt es günstigere Exemplare, aber für eine gewisse Qualität muss man bekanntlich zahlen. Ich konnte die Big Jambox nun eine Woche genauer unter die Lupe nehmen und habe meinen Eindruck zu der Funktionalität, Benutzerfreundlichkeit sowie dem Klang in einem kleinen Testbericht niedergeschrieben.

Lieferumfang

Neben des Lautsprechers selbst kann Jawbone auch mit dem restlichen Lieferumfang punkten. Der relativ große Lieferumfang verfügt über ein 3,5mm-Flachbandkabel, um MP3-Player, Smartphones oder andere Abspielgeräte mit der Jambox ohne Bluetooth zu verbinden. Somit kann man die Akkulaufzeit des jeweiligen Gerätes und der Box sparen. Ebenfalls steht ein MicroUSB-Kabel zur Verfügung, mit dem man die Firmware der Jambox über den PC/Mac aktualisieren kann. Natürlich gibt es auch ein zugehöriges Ladegerät. Im Gegensatz zur kleineren Version fehlt hier allerdings eine beiliegende Tasche.

Verarbeitung und Design

Für den Preis wird eine ordentliche Verarbeitung erwartet, die Jawbone definitiv erfüllen kann. Durch die gummierten Seiten und Stoppeln auf der Unterseite wirkt die Lautsprecherbox sehr hochwertig und bietet einen rutschfesten Halt. Die Knöpfe, die ebenfalls aus Gummi bestehen, sowie die Anschlüsse sind optimal gefertigt. Beim Design setzt Jawbone auf ein Metallgitter, welches in den Farben weiß, rot, grau oder schwarz erhältlich ist. Die Kombination aus Gummi und Metall macht jedenfalls einen gelungenen Eindruck und gefällt mir persönlich sehr gut. Die Verarbeitungsqualität und die verbauten Materialien wirken sich auch auf das Gewicht aus und das Gerät wiegt dadurch stolze 1,23 Kilogramm. Das Gewicht und die Abmessungen von 25,6 x 8 x 9,3 Zentimetern vermindern allerdings etwas die Portabilität. Man sollte sich also vorher Gedanken machen, ob man mit der Größe klar kommt oder sich vielleicht doch für die kleinere Variante der Jambox entscheidet. Im Rucksack lässt sich die Box jedenfalls relativ gut transportieren, aber für meine Umhängetasche ist sie leider ein bisschen zu groß.

Bedienung und Einrichtung

Die Einrichtung ist relativ einfach. Bei der ersten Instandnahme muss man die Jambox mit dem jeweiligen Abspielgerät paaren, somit erkennen sich die beiden Geräte in Zukunft über Bluetooth und verbinden sich automatisch. Dafür muss man nur den Paaren-Knopf drücken und zum Beispiel im Smartphone Bluetooth aktivieren. Danach wählt man die Big Jambox von Jawbone aus und stellt somit eine Verbindung her. Jetzt wird der komplette Sound auf die Boxen gestreamt. Als zusätzliche Funktion steht eine Freisprechfunktion zur Verfügung. Falls ein Anruf auf dem Smartphone ankommt, kann man über die J-Taste auf der Box den Anruf entgegennehmen und über das eingebaute Mikrofon kann man sogar direkt mit Hilfe der Box telefonieren. Darüber hinaus kann man über die Taste auch Siri unter iOS oder S Voice auf dem Samsung Galaxy S3 bzw. Galaxy Note 2 starten, um Sprachbefehle auszuführen. Es ist auch möglich zwei Geräte gleichzeitig mit der Jambox zu verbinden. Neben der Bluetooth-Verbindung kann man den Sound auch über das beigelegte 3,5mm-Kabel an die Jambox übertragen. Das spart natürlich bei beiden Geräten Akku und ermöglicht eine längere Laufzeit.

Es wäre allerdings wünschenswert, wenn die Verbindung in Zukunft über die „Bluetooth Core“-Funktion hergestellt werden kann. Dadurch würde ein Paaren überflüssig werden und Geräte in der Nähe würden automatisch von der Jambox registriert werden. Als Alternative könnte man auch NFC dafür verwenden.

Klang und Akku

Der Sound der Big Jambox ist in jedem Fall beeindruckend. Er ist klar und kann durch eine hohe Lautstärke überzeugen. Im Vergleich zur kleineren Variante, sieht man was das zusätzliche Volumen alles bewerkstelligen kann. Den Bass kann man allerdings nicht mit einem vollwertigen Subwoofer vergleichen. Das ist natürlich auch kein Wunder, aber bei maximaler Lautstärke kann der Bass zu einem blechernen Klang führen, den man jedoch durch den so genannten „Live Audio“-Modus umgehen kann. Der Modus sorgt für ein dreidimensionales Hörerlebnis, das nicht nur realitätsnah und detailtreu ist, sondern auch noch einen atemberaubenden Sound bietet. Solch eine Qualität ist man eigentlich nur von teuren Kopfhörern gewöhnt, aber Jawbone hat diese Qualität auf eine kleine Lautsprecherbox gebracht. Eine geniale Leistung, die jedoch die maximale Lautstärke etwas verringert. Ich bin kein richtiger Experte, kann aber sagen, dass ich bislang immer mit dem Klang zufrieden war und durch die hohe Lautstärke kann man auch ohne Probleme eine kleine Party schmeißen. In Kombination mit der überragenden Akkulaufzeit kann die Feier auch die ganze Nacht gehen. Jawbone hat diesbezüglich in den technischen Spezifikationen eine Akkulaufzeit von 15 Stunden angegeben. Bei meinen persönlichen Tests konnte ich ungefähr 13 Stunden lang Musik über die Big Jambox hören, allerdings habe ich hierfür meistens das 3,5mm-Kabel verwendet, um den Akku meines iPhones zu schonen. Es könnte also sein, dass die Laufzeit bei einer Übertragung über Bluetooth etwas kürzer ausfällt. In beiden Fällen ein mehr als passabler Wert.

Fazit

Mein Fazit fällt durchweg positiv aus. Die Verarbeitung, das Design und der Funktionsumfang haben mich von Anfang an beeindruckt. Die Software kann spielend einfach auf dem neusten Stand gebracht werden und bringt in regelmäßigen Abständen auch einige Verbesserungen mit sich. Der Klang im „Live Audio“-Modus ist einzigartig und keine andere portable Box konnte solch einen Sound generieren. Die Größe des Gerätes ist aber nicht unbedingt optimal und man muss für die genannten Vorteile auch Abstriche im Gewicht machen. Als weiterer Schmerzpunkt muss man sich den Preis anschauen. Mit 299 Euro befindet sich die Big Jambox nicht gerade im preisgünstigen Segment und ist im Premiumbereich angesiedelt. Insgesamt kann ich die Big Jambox aber in jedem Fall empfehlen.

Google Nexus 10: Die ersten Reviews sind eingetroffen

Google hat am vergangenen Montag das Nexus 10 offiziell vorgestellt. Mit diesem Schritt hat der einstige Suchmaschinengigant ein neues 10-Zoll-Tablet ins Leben gerufen und die Messlatte sehr hoch gesetzt. In Kooperation mit Samsung konnte man nicht nur ein preisgünstiges Gerät auf die Beine stellen, sondern auch gleichzeitig überragende Hardware verbauen. Eine Kombination, die sich auch auf die Bewertungen der ersten Testberichte auswirkt.

Das Nexus 10 ist bei den ersten Tests der amerikanischen Blogosphäre sehr gut angekommen und konnte durch eine wahnsinnige Auflösung von 2560 x 1600 Pixel (300 ppi) auftrumpfen. Die Verarbeitung des Tablets, die guten Lautsprecher und auch die Performance haben die Kollegen positiv bewertet. Darüber hinaus kann aber auch die Akkulaufzeit und natürlich der günstige Preis von 399 Euro überzeugen. Allerdings gibt es auch einige Nachteile beim Google-Tablet. Das Ökosystem verfügt nicht über genügend Tablet-Apps und die meisten Anwendungen verwenden nur ein Smartphone-Layout, welches einfach hochskaliert wird. Daneben wird auch bemängelt, dass eine 3G- beziehungsweise LTE-Unterstützung fehlt.

Insgesamt sollte man sich also überlegen, für welchen Einsatzzweck man das Tablet verwenden möchte. Fotos und Videos sind allem Anschein nach ein wahrer Genuss auf dem Display, aber eine produktive Benutzung kann mit den verfügbaren Apps nicht unbedingt bewerkstelligt werden. Die vollständigen Testberichte könnt ihr direkt bei The Verge und bei Engadget durchlesen, ansonsten stehen auch noch zwei Videos über das Gerät zur Verfügung:

Samsung Nexus 10 hands-on review

iPad 4 und iPad mini: Die ersten Testberichte sind eingetroffen

Zwei Tagen vor dem offiziellen Verkaufsstart hat Apple das Review-Embargo für die Presse beendet und nun sind die ersten Testberichte des iPad mini sowie dem iPad der vierten Generation auf den amerikanischen Technikseiten aufgetaucht.

Die Kollegen sind sich einig darüber, dass das iPad 4 nur einen kleinen Schritt nach vorne getan hat und nur wenige Verbesserungen im Vergleich zur Vorgängergeneration mit sich bringt. Zusätzlich hat sich auch die Abstufung zum iPad 2 vergrößert, so dass die Daseinsberichtigung der älteren Generation immer kleiner wird. Nichtsdestotrotz merkt man den Wechsel auf den Lightning-Connector positiv an, obwohl dadurch die Auswahl an passendem Zubehör beschränkt wird. Ebenfalls hat sich die Performance des Apple-Tablets enorm verbessert und man konnte eine doppelte Leistung mit dem neuen A6X-Prozessor erreichen, ohne dabei die Akkulaufzeit zu vermindern. Daneben wurde auch die erweiterte LTE-Unterstützung und die verbesserte Kamera positiv hervorgehoben.

The Verge schreibt dazu folgendes:

Apple made important things better, but neither overhauled nor revolutionized anything. If the iPad’s history is any indication, the fourth-generation iPad’s advantages over the third-gen model will be most apparent two years from now, when apps are designed for the better processor and the Lightning connector has spawned a much larger universe of accessories. Then you’ll want the extra power and the adapter-free lifestyle.

Beim iPad mini ist die Technikgemeinde dagegen außerordentlich begeistert und hat sich positiv über das Design sowie die Handlichkeit des Gerätes ausgelassen. Die größten Kriterien sind jedoch das fehlende Retina-Display und der vergleichbar hohe Preis. Allerdings soll das Display trotz der geringen Auflösung eine überzeugende Farbtiefe und Helligkeit besitzen. Hinsichtlich der Textschärfe und dem Blickwinkel gibt es aber einige Punktabzüge. Ebenfalls wird die sehr gute Verarbeitungsqualität besonders gelobt, aber auch die Akkulaufzeit und das leichte Gewicht des Gerätes können überzeugen. Insgesamt sollen die Vorteile des kleinen Apple-Tablet und das breitgefächerte App-Sortiment die Nachteile der geringen Display-Auflösung und den teuren Preis überwiegen.

Das Fazit von Engadget:

This isn’t just an Apple tablet made to a budget. This isn’t just a shrunken-down iPad. This is, in many ways, Apple’s best tablet yet, an incredibly thin, remarkably light, obviously well-constructed device that offers phenomenal battery life. No, the performance doesn’t match Apple’s latest and yes, that display is a little lacking in resolution, but nothing else here will leave you wanting. At $329, this has a lot to offer over even Apple’s more expensive tablets.

Zum Schluss gibt es noch die Video-Reviews von The Verge und Engadget: