Samsung: ältere Smartwatches erhalten 3 Jahre Software Updates

Samsung: ältere Smartwatches erhalten 3 Jahre Software Updates – Es war eine kleine Übnerraschung als Samsung vor wenigen Wochen angekündigt hat, beim Betriebssystem der Uhren zukünftig mit Google zusammenzuarbeiten und auf WearOS als Betriebssystem für die Smartwatches zu setzen. Bisher nutzte das Unternehmen das Tizen OS für die Uhren und die aktuellen Modelle des Unternehmen laufen noch in der Regel mit diesem Betriebssystem.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Das Wohlbefinden unserer Nutzer genießt bei uns hohe Priorität. Aus diesem Grund freuen wir uns, die dafür notwendigen Funktionen auf Basis unserer mit Google geschaffenen Plattform anbieten zu können. Wir hoffen, dass wir Nutzern die Beobachtung ihres eigenen Wohlbefindens nahebringen können, indem wir unsere technologischen Möglichkeiten in diesem Gebiet weiter ausschöpfen. Jede noch so kleine positive Veränderung ist für uns ein Schritt in die richtige Richtung.

Bei Samsung konzentrieren wir uns auf die nahtlose Vernetzung zwischen Galaxy Smartwatches und Galaxy Smartphones. Mit der einheitlichen Plattform können wir auf diesem Gebiet den nächsten Schritt gehen und das vernetzte Erlebnis auf ein hohes Level bringen.

Es gibt nun Details, wie Samsung den Übergang auf WearOS gestalten will und dabei sowohl schlechte als auch gute Nachrichten:

  • die schlechte Nachricht ist dabei, dass es wohl kein Update von Tizen auf WearOS geben wird. Die Uhren laufen also auch weiter auf Tizen und bekommen keine Möglichkeit zum Wechsel. Nur neue Modelle werden mit WearOS auf den Markt kommen und die neue Plattform nutzen können.
  • gut dagegen: Samsung wird für die Smartwatches für mindestens drei Jahre nach der Produkteinführung Software-Updates zur Verfügung stellen. Nutzer der Tizen Systeme bekommen also auch weiter Sicherheitsupdates für die Smartwatches und müssen nicht befürchten, dass es Sicherheitsprobleme gibt

Erwartet werden in absehbarer Zeit die neuen Galaxy Watch 4 und auch die Galaxy Watch Active 4 – diese Uhren werden dann wohl bereits mit dem neuen Betriebssystem arbeiten.

Samsung Galaxy S10 mit Tizen als Betriebssystem? Eher nicht.

Die Samsung Galaxy S-Reihe wird schon seit jeher mit Android als Betriebssystem ausgeliefert und in der Regel gab es auch mit jeder neuen Version der Galaxy S-Serie auch eine neue Version des Android Betriebssystem. Bei Slashgear spekuliert man nun, dass sich dies im nächsten Jahr ändern könnte und es durchaus Punkte gibt, warum es für Samsung sinnvoll wäre, auf Tizen als Betriebssystem zu setzen. Unter anderem wird auch als Grund angeführt, dass die neue Galaxy Watch von Samsung mit Tizen als Betriebssystem läuft. Allerdings hatte die Gear-Smartwatch Modelle bisher immer Tizen als Benutzeroberfläche und daher hat man dies auch bei der Galaxy Smartwatch (dem Nachfolger der Gear 3) so übernommen.

Bei Slashgear schreibt man im Original dazu:

Samsung launched the Galaxy Watch running Tizen, and it was a decidedly small deal. By that I mean there was no major hubbub in the press or forums about Samsung launching a smartwatch without WearOS. Samsung worked with WearOS in the past – they were one of the first companies to make a watch with that OS, back when it was called Android Wear. But they’ve been releasing smartwatches with their own smartphone-tuned Tizen since the Samsung Galaxy Gear in 2013.

Insgesamt wirkt die Argumentation aber eher dünn. Samsung hat mit der Kombination Galaxy S und Android sehr große Erfolge gefeiert und es gibt an sich keinen Grund, warum man dieses gute Team trennen sollte. Dazu hat Samsung Neuerungen in der Regel nie bei bestehenden Serien umgesetzt, sondern wenn dann neue Modelle gelauncht die mit diesen Neuerungen ausgestattet waren. Sollte Samsung als überlegen, Modelle mit Tizen auf den Markt zu bringen, wird das sicher nicht beim Galaxy S10 getestet sondern eher an einer eigenen Modellreihe. Daher können Fans wohl beruhigt sein: auch die kommenden Galaxy S10 Modelle werden nach wie vor Android an Bord haben.

Drei Modelle des Galaxy S10 geplant

Sollten die aktuellen Informationen zutreffen, dann scheint Samsung* im nächsten Jahr gleich an drei neuen Galaxy S10 Modellen zu arbeiten. Man wird die Modellpalette also wohl etwas erweitern und mit einem kleineren Modell auch die Kunden ansprechen, denen Smartphone* mit 6 Zoll Display* und darüber hinaus einfach zu groß sind. Geht man davon aus, dass Samsung* auch beim 5 Zoll Modell das weitgehend randlose Design einsetzen wird, könnten die Maße dieses Geräts tatsächlich sehr klein ausfallen und trotzdem noch einen gut nutzbaren Bildschirm bieten.

Konkret soll es drei Modelle in unterschiedlichen Größen geben:

  • Samsung Galaxy S10 mit 5,8 Zoll Display*
  • Samsung Galaxy S10 mit 6,44 Zoll Display*
  • eine noch unbekannte Version des Galaxy S10 mit 5 Zoll Display*

Die kleinere Version soll dazu auch nicht auf das bekannten abgerundete Edge-Display* der Samsung Topmodelle setzen, sondern einen flachen Bildschirm haben

Bei Androidheadlines schreibt man im Original dazu:

According to The Bell, the most powerful Galaxy S10 variant, the Galaxy S10 Plus, will ship with a 6.44-inch display*, while the entry-level model may sport a 5-inch panel. The middle-of-the-road model, the Galaxy S10, will probably sport a 5.8-inch panel, just like its predecessor. The Galaxy S10 Plus is said to sport three cameras on its back, while the small Galaxy S10 variant will stick to one rear-facing camera.

Allerdings erinnert das kleinere Modell dann doch frappierend an ein Galaxy S10 mini oder lite, so dass es durchaus sein kann, dass möglicherweise doch nur zwei Topmodelle kommen und dazu ein (eventuell auch nur für den asiatischen Markt gedachte) technisch abgespeckte Version. Daher sollte man sich bisher noch nicht zu sehr auf die kleinere Variante freuen, bisher ist es nur eine erste Info und bis zur Vorstellung der Modelle wird ja ohnehin noch einige Zeit vergehen.

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Samsung: Tizen Sicherheitslücke betrifft Samsung SmartTV und Wearables nicht

Vor einigen Tagen gab es ziemliche Verunsicherung, weil ein Sicherheitsexperte das Betriebssystem Tizen (das auch auf vielen Samsung Geräten läuft) näher untersucht hatte und dabei mehrere Sicherheitsprobleme fand. Über diese Lücken war es möglich, Schadecode aufzuspielen und Root-Rechte auf den betroffenen Geräten zu bekommen.

Mittlerweile hat man sich bei Samsung mit diesen Problemen befasst und kann zumindest für die eigenen Geräte Entwarnung geben. Im Original von Samsung heißt es:

Die angeblichen Sicherheitsschwachstellen bei Samsung Smart TVs, die auf einen bestimmten Tizen Open Source Code zurückzuführen sind, wurden vom Samsung Visual Display Business Security Team bereits genau analysiert. Wir können nun bestätigen, dass Samsung Smart TVs nicht von diesen vermeintlichen Sicherheitslücken betroffen sind.

Wearables von Samsung sind ebenfalls nicht von der vermeintlichen Sicherheitslücke betroffen.

Wir arbeiten jeden Tag intensiv daran, die Privatsphäre unserer Kunden zu schützen und überwachen kontinuierlich alle sicherheitskritischen Aspekte unserer Produkte und Plattformen. Der Schutz der Privatsphäre unserer Kunden und die Sicherheit unserer Geräte haben bei Samsung oberste Priorität.

Damit haben die Nutzer von Samsung TV und auch von Wearables des Unternehmens die Sicherheit, dass Angriffe über die gefundenen Schwachstellen bei ihnen nicht möglich sind.

Samsung – 40 Sicherheitsprobleme bei Samsung Software

UPDATE: Samsung hat mittlerweile auf die Probleme reagiert und ein Statment dazu veröffentlicht:

„Die angeblichen Sicherheitsschwachstellen bei Samsung Smart TVs, die auf einen bestimmten Tizen Open Source Code zurückzuführen sind, wurden vom Samsung Visual Display Business Security Team bereits genau analysiert. Wir können nun bestätigen, dass Samsung Smart TVs nicht von diesen vermeintlichen Sicherheitslücken betroffen sind.

Wearables von Samsung sind ebenfalls nicht von der vermeintlichen Sicherheitslücke betroffen.

Wir arbeiten jeden Tag intensiv daran, die Privatsphäre unserer Kunden zu schützen und überwachen kontinuierlich alle sicherheitskritischen Aspekte unserer Produkte und Plattformen. Der Schutz der Privatsphäre unserer Kunden und die Sicherheit unserer Geräte haben bei Samsung oberste Priorität.“

Samsung setzt neben Android (das vor allem bei Handys und Smartphones zum Einsatz kommt) für den Betrieb der eigenen Hardware in vielen Fällen auch auf das freie Betriebssystem Tizen. Dieses wird vor allem bei den TV Geräten eingesetzt aber auch bei Smartwatches und auch einigen Modelle von Smartphones (allerdings keine bekannteren Geräte in Europa).

Der israelische Experte Amihai Neiderman hat sich mit dem Betriebssystem auseinandergesetzt und dabei eine ganze Reihe von Sicherheitslücken und Exploits gefunden, die es erlauben, auf verschiedene Weise die Systeme mit jedem Schadcode zu infizieren, den man sich vorstellen kann. Im Original heißt es dazu:

„It may be the worst code I’ve ever seen,“ he told Motherboard in advance of a talk about his research that he is scheduled to deliver at Kaspersky Lab’s Security Analyst Summit on the island of St. Maarten on Monday. „Everything you can do wrong there, they do it. You can see that nobody with any understanding of security looked at this code or wrote it. It’s like taking an undergraduate and letting him program your software.“

Besonders kritisch ist dabei eine Schwachstelle in der TizenStore App. Dies ist das Gegenstück zum Apple Appstore oder dem Google Play Store und ermöglicht es, Apps von Drittanbietern auf den Geräten zu installieren. Durch die Sicherheitslücke lassen sich aber die eingebauten Sicherheitsprüfungen umgehen und man könnte unter Umständen Schadecode direkt über den Tizen App Store auf die Geräte laden – und damit beispielsweise einen Samsung Smart TV übernehmen.

Wichtig ist dabei: es geht hier ausdrücklich um Geräte mit dem Tizen Betriebssystem, die von diesen Lücken gefunden sind. Android Geräte (und damit fast alle in Deutschland zu findenden Samsung Smartphones und Tablets) sind nicht betroffen, da sie auf ein ganz anderes Betriebssystem setzen. Man muss also nicht auf das Samsung Handy verzichten.

Bisher gibt es von Samsung noch keine offizielle Stellungnahme zu den gefundenen Sicherheitsproblemen. Es ist bisher auch unklar, ob die Lücken bereits aktiv ausgenutzt werden, um Geräte mit diesen Schwachstellen anzugreifen. Da die Lücken aber mittlerweile bekannt sein dürften, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis es auch die entsprechende Angriffe darauf geben wird – falls das nicht bereits schon läuft.  Angeblich würde man aber bereits an der Behebung der Probleme arbeiten. Gegenüber Motherboard hatte Samsung erklärt:

After this article was published, the company sent another statement reading: „We are fully committed to cooperating with Mr. Neiderman to mitigate any potential vulnerabilities. Through our SmartTV Bug Bounty program, Samsung is committed to working with security experts around the world to mitigate any security risks.“

Wer ein Gerät mit Tizen nutzt, sollte also darauf achten, wann es ein Update von Samsung gibt und dies so schnell wie möglich installieren.

Samsung bestätigt erste Smartphones mit Tizen noch in diesem Jahr

Das mobile Open Source Betriebssystem Tizen wird den Meisten sicher wenig sagen, bisher gibt es nämlich noch keine Smartphones die es verwenden. Im nächsten Jahr soll sich dies allerdings ändern, denn Samsung möchte bereits auf dem Mobile World Congress in Februar das erste Smartphone mit Tizen vorstellen.

Das Samsung als erster Hersteller das neue Betriebssystem nutzen wird ist kein Zufall. Der koreanische Hersteller hat sehr viel von dem eigenen Bada System in das Linux-Projekt gesteckt und entwickelt die neue Alternative seit letztem Jahr. So sollen beispielsweise auch Bada Apps, aber auch Android-Apps, auf Tizen funktionieren. Laut einer japanischen Zeitung wird Samsung pünktlich zur Messe das neue Smartphone in die Läden bringen. Im Laufe des Jahres sollen dann noch weitere Modelle mit dem Betriebssystem hinzukommen. Ob und wann andere Elektronikkonzerne mit eigenen Tizen-Smartphones kommen ist bisher noch nicht bekannt. Die Hersteller werden sicherlich den Erfolg von Tizen abwarten und schauen, wie sich die Samsung-Geräte verkaufen.

Es steht natürlich zur Frage, ob sich Tizen als viertes großes Smartphone Betriebssystem durchsetzen wird. Mit iOS, Android und Windows Phone 8 gibt es bereits eine große und vielseitige Auswahl und Tizen wird wahrscheinlich eher wie sein älterer Bruder Bada ein Nieschendasein fristen. Dennoch ist es sicher spannend zu sehen, was Samsung in Kürze vorstellen wird.

[box type=“info“ color=“#751822″ bg=“#f1f2f4″ radius=“20″ border=“#f5f5f5″]Update:
Samsung hat nun die Gerüchte offiziell bestätigt und in einer Stellungnahme gegenüber Bloomberg BusinessWeek bekannt gegeben, dass in diesem Jahr noch mehrere Geräte mit dem Tizen-Betriebssystem auf den Markt kommen werden:

“We plan to release new, competitive Tizen devices within this year and will keep expanding the lineup depending on market conditions.”[/box]

via sammobile.com

Samsung Galaxy S4: Modellnummer GT-I9500 oder Tizen-Smartphone bestätigt

Im nächsten Jahr möchte Samsung mehr als eine halbe Milliarden Mobiltelefone verkaufen und davon alleine knapp 400 Millionen Smartphones. Das Android-Betriebssystem sowie die Galaxy S-Serie wird sicherlich für den Löwenanteil der verkauften Geräte sorgen, allerdings hat das südkoreanische Unternehmen auch noch Windows Phone und Tizen in petto.

Im Zuge dessen hat SamMobile in einem Bericht die nächste Modellnummer bestätigt und verlauten lassen, dass das nächste Samsung-Flaggschiff die Bezeichnung GT-I9500 tragen wird. Interessanter ist allerdings die Tatsache, dass die Kollegen über ein Smartphone mit dem neuen Betriebssystem Tizen spekulieren. So könnte das nächste High-End-Gerät der Südkoreaner vielleicht sogar das eigene System beinhalten. Das wiederum würde das Unternehmen von der Konkurrenz abheben und sich langsam von der Abhängigkeit von Google entfernen. Zu diesem Zeitpunkt ist wie gesagt aber noch unbekannt, ob Samsung weiterhin auf das Android-Betriebssystem setzt oder bereits jetzt den Schritt auf das Tizen-System wagt. Es ist allerdings etwas zweifelhaft, dass Samsung diesen Wechsel gleich mit dem beliebtesten Modell des Unternehmens durchführt und somit das Risiko auf einen herben Umsatzsverlust in Kauf nimmt. Ein separates Tizen-Smartphone würde mehr Sinn ergeben.

Nichtsdestotrotz wird das Gerät momentan in zwei Versionen (GT-I9500 and GT-I9505) getestet, die letztere stellt vermutlich eine LTE-Variante da:

Model: GT-I9500
I9500XXALL1/I9500OXAALL1/I9500XXALK3
Model: GT-I9505 (Probably LTE version)
I9505XXALL1/I9505OXAALL1/I9505XXALK7

Des Weiteren wird die Bezeichnung des Flaggschiffes anhand der Tatsache GT-I9500 bekräftigt, dass die Zahl 4 in Korea als Unglückszahl gilt, da sie sich klanglich dem chinesischen Wort für Tod ähnelt. Demzufolge würde Samsung die Modellnummer I9400 überspringen und direkt einen größeren Sprung auf I9500 vollführen.