Sony patentiert transparentes Display mit zweiseitiger Bedienung

Derzeit arbeiten die meisten Hersteller vor allem an flexiblen Display mit denen sich faltbare Handys und Smartphones herstellen lassen. Sony scheint an der Stelle noch etwas weiter gehen zu wollen, denn das Unternehmen hat im Mai dieses Jahres ein Patent für ein Display eingereicht, das transparent ist und sich von beiden Seiten bedienen lässt. Die Technik basiert dabei an sich auf zwei Displaytypen, die beide transparent sind und hintereinander angeordnet sind. Ein Display kann dabei selbst Licht erzeugen und auf diese Weise kann die Transparenz auch abgeschaltet werden – man kann sich beispielsweise vorstellen, dass beim Entsperren der Geräte der Bildschirm automatisch auf eine normale Bedienung umschaltet und ansonsten durchsichtig ist.

Bei letsgodigital schreibt man im Original dazu:

The story is a bit technical, but comes down to the following. The display has self-illuminating pixels that are two-dimensionally arranged in a matrix arrangement. Each pixel includes an individual light control element that controls the transmission and reflection of the incoming light. The light emitting element radiates light to both sides of the display surface (front and rear). Due to the amount of light emission and the amount of light variation, the optical transparency of each pixel changes, resulting in a transparent display.

The patented transparent smartphone from Sony has a light sensor and a gravity position sensor, such as an acceleration sensor and / or a gyro sensor. This sensor determines whether the display is in use at the front or rear. The front is provided with some controls, these can be physical buttons that are placed in the lower screen edge, but they can also be touch buttons.

Insgesamt beschreibt Sony in diesem Patent gleich sechs verschiedene Modi für diese neue Displayform und zeigt sowohl komplett transparente als auch semi-transparente und gar nicht transparente Einsatzmöglichkeiten für den Screen. Dazu zeigt das Unternehmen auch den Einsatz in einem faltbaren bzw. flexiblen Smartphone – man scheint also eine Reihe von Techniken kombinieren zu wollen.

Bisher ist noch nicht klar, wie weit die Produktion eines solchen Systems bereits ist und ob auf absehbare Zeit diese Technik in einem Smartphone zum Einsatz kommen wird. Daher gibt es bisher auch noch keine Hinweise, ob Sony diese Patent in einem kommenden Modell einsetzen wird. Man kann aber auf jeden Fall davon ausgehen, dass der Einsatz von zwei Bildschirmen gleichzeitig teurer wird als ein herkömmliches System und auch die Reparatur dürfte ganz neue Herausforderungen bergen. Daher werden Modelle mit dieser Technik wohl deutlich teurer werden als die bekannten Smartphones und die Technik wird daher wohl zuerst bei den Premium-Smartphones in der Oberklasse zu finden sein.

Insgesamt wirkt das transparente Design deutlich innovativer als nur ein faltbares Handy und birgt auch ganz neue Einsatzmöglichkeiten, die man bisher bei den aktuellen Smartphones auf dem Markt noch nicht hat. Daher wäre es wirklich interessant, dieses Patent auch im Einsatz zu sehen und es bleibt auf jeden Fall zu hoffen, dass auch andere Anbieter bereits an dieser Form der Technik arbeiten und entsprechende eigene Modelle bald auf den Markt bringen könnten.

Bild: https://nl.letsgodigital.org/

Phonest Smartphone – weitere Details zum transparenten Handy

Die Macher des Phonest Smartphone haben per Newsletter einige weitere Details zu dem neuen Gerät bekannt gegeben. Die komplette Vorstellung wird am 11. August 2016 erfolgen, aber bereits jetzt gibt es einige Hinweis, auf welche Technik das durchsichtige Smartphone setzt.

So soll es die Geräte in drei unterschiedlichen Speichervarianten geben, die sich dann aller Wahrscheinlichkeit nach auch beim Preis unterscheiden werden. Leider wurde noch nicht bekannt gegeben, um welche Speichergrößen es sich genau dreht, nach Angaben des Unternehmens soll aber reichlich Speicher zur Verfügung stehen.

Dazu setzt auch das transparente Phonest Smartphone auf Android als Betriebssystem, wobei allerdings noch nicht das ganz neue Android 7.0 eingesetzt wird. Stattdessen setzt man auf die aktuelle Version Android 6.0 Marshmallow, wobei auch die kommenden 3 Major Releases unterstützt werden sollen.

Die Geräte sollen Anfang 2017 verfügbar sein und setzen neben der Technik vor allem auf das Design und die Transparenz als Feature. Geplant sind für den Anfang 5.000 Modelle. Die Registrierung für die Geräte und den aktuellen Newsletter kann hier vorgenommen werden: Phonest Website. Derzeit sind allerdings noch keine Preise bekannt, diese werden wahrscheinlich auch erst am 11. August um 18 Uhr mitgeteilt werden. Man kann daher auch jederzeit wieder von der Registrierung für die Geräte zurück treten, falls der Preis zu hoch ausfallen sollte.

Video: das transparente Phonest Smartphone

 

Phonest – transparentes Smartphone made in Germany

Transparenz bei Handys und Smartphones ist als Konzept schon häufiger präsentiert worden, ein kleines Startup Unternehmen aus Thüringen will aber mittlerweile so weit bei der Entwicklung fortgeschritten sein, dass die ersten Exemplare eines transparenten Handys bereits in wenigen Monaten auf den Markt kommen könnten.

Das neue Smartphone soll dabei Phonest heißen und ab Anfang 2017 zur Verfügung stehen. Allerdings ist nur eine kleine Auflage von 5.000 Stück geplant.

Leider gibt es bisher noch keine Bilder von dem Gerät und es fehlen auch die technischen Daten und – auch wichtig – die Angaben zum Preis. Die offizielle Vorstellung des Phonest-Smartphones soll am 11. August erfolgen und dann wird es aller Wahrscheinlichkeit nach auch weitere Details dazu geben.

Transparenz bei einem Handy wäre auf jeden Fall eine Kampfansage an alle großen Anbieter auf dem Markt, denn in diesem Bereich können derzeit weder Samsung noch Apple etwas vorweisen. Dazu ist es natürlich auch interessant, dass die Geräte aus Deutschland kommen. Bis auf Gigaset ist der Markt eher in der Hand von Unternehmen wie Samsung und Apple – Smartphones made in Germany sind eher die Ausnahme.

Wer sich dafür interessiert kann sich auch jetzt bereits für den Newsletter einschreiben und erhält nach Aussagen des Unternehmens die neusten Infos dann direkt zugeschickt.

Phonest- Trailer

via thib24.de