Turing: Vorbestellung des Hubble Phone ist gestartet

Turing hat mittlerweile die Vorbestellung für das neue Hubble-Phone des Unternehmens gestartet und bietet die Geräte nun zur Bestellung an. Dazu hat man extra eine eigene Form einer Krypto-Währung konzipiert, mit der man die Geräte bestellen kann. Die Auslieferung soll allerdings erst 2019 bis 2020 erfolgen (je nach Modell). Aufgrund der eher schlechte Erfahrungen mit den Geräten können wir allerdings nur davon abraten.

Turing Industries hatte vor einigen Woche ein Konzept zu einem neuen Smartphones mit einer extrem weit entwickelten Handykamera vorgestellt, die unter anderem einen 15fachen optischen Zoom mit bringen soll. Nun hat das Unternehmen weitere Details zu diesem neuen Smartphones vorgestellt, die deutlich machen sollen, dass es sich nicht nur um ein Konzept handelt, sondern dass diese Modelle tatsächlich gebaut werden können. Das Unternehmen schreibt dazu:

A little over two months ago we introduced the HubblePhone K3-XR (Copernicus) and for weeks it was the talk of the town. One of the most challenging aspects of building the K3-XR is the singular hinge which holds up the upper-deck to the main-deck. We have been experimenting with hundreds of ways to build the hinge and now it is considered problem-solved.

Die Bilder dazu sehen schon gut aus, aber das ist bei den Ideen von Turingphone meistens der Fall – in der Praxis sieht man davon eher wenig. In den letzten Jahr hat das Unternehmen nach dem eher verkorksten Turingphone keine weiteren Modelle mehr veröffentlicht und schickt nur ab und am Emails mit Ideen an die Nutzer. Daher ist es wohl auch eher unwahrscheinlich, dass man tatsächlich ein Hubble Phone des Unternehmens in der Hand halten wird.

Die Kamera ist ein wichtiger Fokus beim Hubble Phone, denn sie soll unter anderem 15fachen optischen Zoom bieten und daher besser auflösen als die meisten anderen Smartphone Kameras auf dem Markt. Wahrscheinlich hat man die Kamera auch deswegen quer zum Gerät verbaut um mehr Platz für die Technik zu bekommen. Ob so eine Art Fernrohr im Handy tatsächlich Nutzer finden wird, bleibt auch offen. Die Handykameras haben sich mittlerweile durch mehrere Objektive bereits in viele Richtung weiter entwickelt, nach einem Key Feature sehen die neuen Ideen der Turing-Techniker daher nicht aus.

Allerdings wird man auf die neuen Modelle noch etwas warten müssen. TSI selbst spricht davon, dass die Smartphones wohl erst Anfang 2020 zur Verfügung stehen werden. Der Start in Europa ist nach Angaben des Unternehmens sogar erst für den August 2020 geplant. Geht man davon aus, dass es ähnliche Verzögerungen bei der Fertigung geben wird wie beim derzeitigen Turing-Phone, werden die Geräte wohl erst 2021 bis 2022 auf den Markt kommen.

Dazu soll der Preis bei 2749 Dollar liegen. Dafür bekommt man 3 bis 4 aktuelle Topmodelle. Bleibt daher abzuwarten, ob es wirklich Kunden gibt, die sich dafür begeistern können und die tatsächlich fast 3000 Dollar für ein solches Gerät ausgeben werden. Die Qualität der aktuellen Modelle macht lässt jedenfalls eher Zweifel aufkommen, ob sich wirklich 3000 Dollar für ein solches Gerät lohnen werden. Dazu sollte man im Hinterkopf behalten, dass TSI bereits in der Vergangenheit immer mal wieder angebliche Modelle angekündigt hatte, die aber nie den Sprung auf den Markt geschafft haben. Von daher bleiben auch gehörige Zweifel, ob es tatsächlich jemals ein Hubble-Phone geben wird.

Hubble Phone von Turing soll 2020 kommen

Tunring Space Industries (früher unter anderem verantwortlich für das Turing Phone) will in den kommenden Jahren ein neues Handy auf den Markt bringen, das den Namen von Hubble trägt und einige interessante Funktionen haben soll. Unter anderem will das Unternehmen drei Bildschirme in dem neuen Modell verbauen und das Gerät so schwenkbar machen, dass man tatsächlich auch alle drei Bildschirm in verschiedenen Konfigurationen nutzen kann. Auf den ersten Blick erinnert das Modell dabei an eine futuristische Version eines Klapphandys, allerdings gibt es eine zusätzliche Schwenkmöglichkeit, so dass man den Deckel auch abklappen kann und dann die Geräte wie eine Art Camcorder hält. Im runden Scharnierteil soll zudem eine besonders Leistungsstarke Kamera verbaut sein.

Die Kamera ist ein wichtiger Fokus beim Hubble Phone, denn sie soll unter anderem 15fachen optischen Zoom bieten und daher besser auflösen als die meisten anderen Smartphone Kameras auf dem Markt. Wahrscheinlich hat man die Kamera auch deswegen quer zum Gerät verbaut um mehr Platz für die Technik zu bekommen.

Das Unternehmen schreibt selbst zur Kamera:

… HubblePhone features a micro-space-telescope camera with 15X optical zoom and a video editing software application that dwarfs any available on today’s smartphones. In addition, HubblePhone also hosts additional cameras across different screen surfaces to suit all types of mobile photography from professional quality portraits, action packed scenes to simple selfies. …

Allerdings wird man auf die neuen Modelle noch etwas warten müssen. TSI selbst spricht davon, dass die Smartphones wohl erst Anfang 2020 zur Verfügung stehen werden. Der Start in Europa ist nach Angaben des Unternehmens sogar erst für den August 2020 geplant. Geht man davon aus, dass es ähnliche Verzögerungen bei der Fertigung geben wird wie beim derzeitigen Turing-Phone, werden die Geräte wohl erst 2021 bis 2022 auf den Markt kommen.

Dazu soll der Preis bei 2749 Dollar liegen. Dafür bekommt man 3 bis 4 aktuelle Topmodelle. Bleibt daher abzuwarten, ob es wirklich Kunden gibt, die sich dafür begeistern können und die tatsächlich fast 3000 Dollar für ein solches Gerät ausgeben werden. Die Qualität der aktuellen Modelle macht lässt jedenfalls eher Zweifel aufkommen, ob sich wirklich 3000 Dollar für ein solches Gerät lohnen werden. Dazu sollte man im Hinterkopf behalten, dass TSI bereits in der Vergangenheit immer mal wieder angebliche Modelle angekündigt hatte, die aber nie den Sprung auf den Markt geschafft haben. Von daher bleiben auch gehörige Zweifel, ob es tatsächlich jemals ein Hubble-Phone geben wird.

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Turing Phone – Ausgleich für Nutzer nach zwei Jahren geplant

Eventuell erinnert sich noch jemand an Turing Industries, die 2015 mit einem neuen Smartphone und einem neuen Material auf den Markt kommen wollten. Den Plan konnte das Unternehmen nicht ganz einhalten und es dauert bis Ende 2016, bis es tatsächlich Modelle von Turing gab. Allerdings hatten die ihre Probleme, waren kaum funktionsfähig und die meisten Nutzer konnten bereits nach wenigen Tagen nichts mehr mit den Geräten anfangen.

Mittlerweile hat es bei Turing einen Wechsel in der Unternehmensstruktur gegeben und im Zuge der Umstrukturierung hat man sich auch entschlossen, etwas für die enttäuschten Besitzer der bisherigen Turing-Smartphones zu tun. Das Unternehmen will dazu einen Ausgleichsplan erstellen für Nutzer, die ein Gerät haben und bisher keine Kompensation bekommen haben. Allerdings wurde nicht genau mitgeteilt, wie dieser Ausgleich aussehen soll.

Das Unternehmen schreibt zu dem geplanten Ausgleich:

At present, Turing will not be issuing any more refunds nor provide support for the Turing Phones, however it will create a compensation plan for those who have already received a Turing Phone from us. Turing Holdings will be making TSI announcements in two weeks and open up a new chapter in its quest to help redefine our digital future.

Allerdings sollten sich Besitzer der Turingphone noch nicht zu sehr freuen, bereits Anfang des Jahres gab es eine ähnliche Ankündigung und bisher scheint sich in diesem Zusammenhang nichts getan zu haben. Daher bleibt abzuwarten, ob Turing der neuerlichen Ankündigung nun Taten wird folgen lassen und vor allem natürlich, wie genau diese Kompensation aussehen wird.

Erfreulich zu sehen: in der aktuellen Mail an die Kunden wurden keine neuen Modelle und Entwicklungen versprochen. Das Unternehmen scheint an dieser Stelle aus den Fehler der Vergangenheit gelernt zu haben und macht keine Versprechungen mehr, die man ohnehin nur schwer oder gar nicht einhalten kann. Trotzdem sollte man auch zukünftige Ankündigungen von Turing mit viel Abstand betrachten, denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Erwartungen meistens sehr hoch waren und kaum erfüllt werden konnte. Das Unternehmen muss also jetzt erst zeigen, dass sich wirklich etwas geändert hat.

In der neuen Unternehmensstruktur scheinen Smartphones auch nicht mehr unbedingt die größte Rolle zu spielen. Turing Holdings schreibt dazu im Original:

… The original hardware teams at Turing Robotic Industries will focus on components supply chain management and new material research. The new entity under Turing Holdings, called TSI, was specifically established to create new smartphone designs that achieve a breakthrough in industrial design, photography and screen technologies. While TSI focuses on the new brand of smartphones, Turingwill subcontract PCBA development work and hardware assembly to its newly established partners. TSI has already established relationships with some very accomplished and powerful industry partners. …

Damit bleibt aber natürlich auch offen, was mit den bereits angekündigten Modellen ist (auch wenn diese von Anfang an eher unrealistisch aussahen) und wie man weiter vorgehen will bei der Entwicklung von Smartphones. Ganz scheint man den Bereich aber nicht aufgeben zu wollen, zumindest die Tochterfirma TSI soll wohl im Smartphone Bereich weiter machen.

Neues Turing-Phone soll unter dem Namen Appassionato kommen

Turing-Phone hat die Webseite überarbeitet und präsentiert jetzt dort ein neues Modell, das in Kürze für die Interessenten verfügbar sein soll. Das neue Modell hört dabei auf die Bezeichnung Appassionato – viel mehr Details (außer Android 7.1 und ein Qualcomm Prozessor) sind dazu aber noch gar nicht bekannt. Allerdings wirbt das Unternehmen bereits mit sehr interessanten Bildern dafür.

In diesem Jahr soll dabei TCL als Partner für die Produktion zur Verfügung stehen. Das Unternehmen stellt beispielsweise auch die Modelle für Alcatel her und hat daher größere Erfahrungen in diesem Bereich.

„We are excited to be working with TRI on their innovative new product,“ said Nicolas Zibell, CEO of TCL Communication. „TCL observed the immediate excitement and lively enthusiasm that the first generation of Turing phones brought out with consumers and we saw an opportunity for a mutually beneficial partnership. We want to channel that energy to impress consumers.“

Allerdings hat man sich in diesem Jahr auch im Preisbereich weiter entwickelt. Die neuen Modelle sollen nicht unter 1.000 Dollar zu haben sein. Es sind zwei Varianten geplant:

  • Appassionato PX8 für 1099 Dollar
  • Appassionato GX8 für 1599 Dollar

Das sind stolze Preisvorstellung. Leider muss man sagen, dass die aktuellen Modelle von Turin Industries wenig Hoffnung machen, dass sich dieser Preis rechtfertigt. Das Unternehmen hat es nach wie vor nicht geschafft, einen wirklichen Support für die Smartphones aufzubauen und die derzeitigen Turingphones sind vor allem schwer, klobig und haben viele Macken. Es bleibt daher abzuwarten, ob es nach wie vor treue Fans gibt, die trotz dem Debakel mit dem Vorgängermodelle (man denken nur an die langen Wartezeiten und die ständige Verschiebung des Marktstartes) bereits sind, Geld in die neuen Modelle zu investieren.

Unsere Redaktionsmodell des Vorgängers hat zumindest nach wenigen Tagen den Geist aufgegeben und lässt sich seit dem nicht mehr starten. Der Versuch, eine Reparatur zu bekommen, ist bisher leider immer wieder gescheitert. Das sind natürlich keine guten Voraussetzungen für ein Unternehmen, das in den Bereich der Topmodelle aufsteigen will.

Turingphone – nichts Neues beim Lieferstatus

Lieferverzug beim Turingphone ist an sich keine wirkliche Nachricht mehr, denn die Geräte sollten eigentlich bereits Ende 2015 auf den Markt kommen, bisher wurden aber noch immer nicht alle Geräte ausgeliefert.

Wir staunten daher nicht schlecht, als bei unserer Testbestellung in der Redaktion Anfang Oktober eine Nachricht von Aramex eintraf, dass der Versand unserer bestellten Gerätes vorbereitet wurde. Na gut, Turing hatte in einer Mail versprochen, dass die Geräte bereits bis Ende September in den Versand gehen sollen, aber diese paar Tage Verzögerung kann man noch verschmerzen. Turing Industries schrieb damals:

Please be advised that your Turing Phone<turingphone> is in its final stage of

preparation and will be dispatched before the end of September.

Es gab also Hoffnung, dass es bald ein Päckchen geben würde. Das hat sich mittlerweile wieder zerschlagen. aramex gab es Lieferzeitraum etwa 7 bis 12 Werktage an. Die Meldung dazu kam am 2. Oktober und der Tracking Status steht nach wie bei „To Be Dispatched“ – also ganz am Anfang. Damit ist jetzt bereits klar, dass der Lieferzeitraum nicht eingehalten werden kann und das Turingphone auch diese Termine reißen wird.

Schade an sich, aber das kommt natürlich nicht ganz unerwartet.

Turingphone: neues Modell mit 3xSnapdragon 830 Prozessor

Turingphone macht derzeit kräftig Werbung für die kommenden Modelle und backt dabei keine kleinen Brötchen. Bereits die erste Ankündigung strotzte nur so vor technischen Highlights. Gestern wurde ein weiteres geplantes Modell vorgestellt: das Turing Monolith Chaconne. Auf den ersten Bildern sieht das Gerät aus wie ein Communicator und soll auch ein Zwischenschritt zwischen einem Smartphone und einem Tablet bilden. Der Name Monolith ist dabei aus Stanley Kubrick’s 2001: A Space Odyssey entlehnt.

Die ersten Entwürfe für das neue Gerät:

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Wie bereits beim Cadenza geizt auch bei diesem Modell Turingindustries nicht mit Versprechungen auf wirklich herausragende Technik:

  • 6,4 Zoll Display
  • Triple Snapdragon 830 Prozessor mit insgesamt 24 Kernen
  • 18GB RAM
  • 1,2 Terrabyte interner Speicher
  • 60 Megapixel Hauptkamera
  • 20 Megapixel Frontkamera
  • Akku mit 3600mAh auf Graphene Basis und 2400mAh Li-Ion
  • 4 Simkarten

Wie auch die bisherigen Modelle setzt auch dieses Gerät auf Swordfish OS als Betriebssystem. Diesmal hat das Unternehmen dazu noch einige Details mehr dazu enthüllt, wie die Technik in diesem Modell aussehen soll. So wird der dreifache Prozessor untereinander vernetzt sein und soll Prozesse simultan bearbeiten können. Im Original dazu heißt es:

TRI plans on connecting multiple CPUs via WiGig by implementing an ad-hoc driver to the 60GHz channel via on-board USB3.0. This complicated computing process stores a transient matrix in SSD of CPU(1), then it recomputes and shares the transient matrix with the other SSD of CPU(2) simultaneously. This results in the CPUs sharing their computing power in parallel.

So gut sich diese Daten auch lesen, es gibt derzeit ein Problem mit der Vertrauenswürdigkeit von TRI. Das Unternehmen hat es nach wie vor nicht geschafft, alle Vorbesteller mit den versprochenen Geräten von Ende 2015 zu beliefern. Technische Probleme verzögerten immer wieder den Start. Die nächsten Modelle sollen Mitte September geliefert werden – wenn nichts dazwischen kommt.

Daher ist es fraglich, ob Turingphone wirklich ein Gerät bauen kann, dass die genannten technischen Daten wirklich einhält. Derzeit scheint das Unternehmen bereits mit Smartphones überfordert, die deutlich weniger anspruchsvoll sind.

Turingphone Cadenza mit 12GB RAM, 1TB Speicher und Dual Snapdragon 830 Prozessor

Turingphone hat per Mail an die Kunden einen kleinen Ausblick gegeben, was das Unternehmen für die nächsten Jahre plant. Es soll dabei ein neues Gerät unter dem Namen Turing Phone Cadenza geben, dass besonders bei den technischen Daten mit wirklich astronomischen Werten glänzt.

Das Unternehmen schreibt dazu:

After finishing up the development and delivery of the first Turing Phone, the world’s first liquid-metal mobile phone, TRI is embarking on another challenge to build the unimaginable. Many have doubted our ability to deliver a product that we promised we would, while many have shared their passion and support for TRI. Although we have faced many obstacles and challenges in our journey to innovate, we’ve chose to side with those who are keen in helping us shape the future.

Geplant ist nicht nur ein doppelter Snapdragon 830 Prozessor (den es noch gar nicht gibt) sondern auch eine Hauptkamera mit 60 Megapixeln, 12GB RAM und satte 1 Terrabyte internen Speicher. Dazu soll das Gerät 4 Simkarten unterstützen:

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Das sind extrem hohe Werte, die es so noch gar nicht im Markt gibt. Ob Turingphone das umsetzen kann darf man durchaus bezweifeln, denn bisher hat es das Unternehmen noch nicht einmal geschafft, die aktuellen Modelle komplett auszuliefern. Stattdessen wurden die Vorbesteller (immerhin von Dezember 2016) wieder vertröstet: diesmal auf den 15, September.

Von daher sollte man auf diese Ankündigung noch nicht zu viel geben. Das Unternehmen hat gezeigt, dass man sowohl bei der Zeitplanung als auch bei der Logistik noch extreme Probleme hat. Selbst wenn Turingphone es schafft, diese Werte in nur einem Gerät zu vereinen (was bereits bezweifelt werden darf) bleibt unklar, ab wann dieses Gerät verfügbar sein wird. Turingphone selbst hat noch keinen Zeitrahmen angegeben und selbst mit einem Zeitrahmen heißt es nicht, dass dieser eingehalten wird.

Es ist daher durchaus ein guter Schritt, sich ehrgeizige Ziele zu setzen, es wäre aber besser, wenn man die aktuellen Versprechungen des Unternehmens an die Kunden endlich einlöst.

Turingphone – weitere Verzögerungen und unzufriedene Kunden

Die Modelle des Turingphone, die schon für Dezember 2015 angekündigt waren, sollten im Juli nun endgültig komplett an alle Vorbesteller ausgeliefert werden. Das hat leider nicht geklappt und außer der ersten Marge an Geräten scheinen keine weiteren Modelle verschickt worden zu sein.

Auf Facebook (dem Hauptinformationskanal von Turing Industries) schreibt das Unternehmen nun, dass die Smartphones wahrscheinlich in diesem Monat ausgeliefert werden. Im Original heißt es als Antwort auf die Frage eines Nutzers:

Your phone will be shipped this month. We’ll send you an email confirmation once your phone has been dispatched.

Ob dieser Termin eingehalten werden kann ist aber aufgrund der langen Verzögerungs-Tradition bei Turing eher fraglich.

Dazu sind auch viele Nutzer, die bereits ein Gerät bekommen haben, damit wenig zufrieden. Auf Facebook finden sich die Beschwerden dazu. So schreibt ein Nutzer, dass sein Gerät defekt geliefert wurde und es noch nicht einmal eine Anleitung oder Papiere zu dem Gerät gegeben hat. Auf Nachfragen oder Beschwerden dazu wird angeblich nicht reagiert.

Turing Industries schrieb zu so einem Fall, dass im Laufe des Jahres die defekten Geräte mit den neuen Modellen der Snapdragon 820 Serie ersetzt werden. Die Nutzer haben also jetzt ein kaputtes Turingphone zu Hause und müssen wieder warten, bis die neuen Modelle verschickt werden – wann immer das auch sein wird. Dazu gibt es auch Software Probleme. So stoppt das Sailfish OS die Aufladung bei 50 Prozent und man muss die Geräte abschalten, damit sie weiter laden. Auch ältere Simkarten scheinen nicht mit den Geräten zu arbeiten

Mittlerweile hat Turing dazu auch ein extra Forum für Fragen und Probleme eingerichtet. Dieses Forum ist hier zu finden: https://www.reddit.com/r/turing_tech_support/

Insgesamt ist dies ein wirklich sehr trauriger Weg für ein eigentlich sehr ambitioniertes Projekt. Die mangelnde Erfahrung der Macher hinter dem Turingphone hat einen guten Ansatz weitgehend kaputt gemacht und das Vertrauen vieler Nutzer in das Unternehmen ist zerstört. Nach dem aktuellen Stand kann man allen Erstbestellern nur raten, ihre Geld zurück zu fordern (wird angeblich problemlos zurück erstattet) und zu warten, bis ausgereifte Geräte auf den Markt sind.

Turingphone – wo bleiben die nächsten Modelle?

Turing Industries hatte nach eigenen Angaben am 15. Juli die ersten Modelle des Turingphones an die Vorbesteller verschickt. Tatsächlich gibt es auch Twitter und Facebook dazu einige Reaktionen, es scheinen also wirklich Geräte bei Nutzern angekommen zu sein. Der Versand der nächsten Modelle war für den 22. und 29. Juli angekündigt, danach wollte man den bestehenden Rückstand abgearbeitet und alle Vorbesteller mit Turingphones versorgt haben.

Das scheint so nicht funktioniert zu haben. Unsere Bestellung vom November ist nach wie vor nicht bearbeitet und es gibt keine Mail, dass die Modelle verschickt oder wenigstens bereits bei Turingphone eingetroffen wären. Auch die anderen Nutzer haben solche Probleme, auf Facebook und Twitter fragen viele Besteller nach, wo denn die Modelle bleiben und ob denn bereits jemand ein Gerät erhalten hat. Es sieht derzeit so aus, als wäre nach der ersten Versandwelle von Anfang Juli keine weiteren Geräte verschickt worden. Die angekündigten Termin 22. und 29. Juli hat man damit aller Wahrscheinlichkeit nach nicht einhalten können.

Leider gibt es zur erneuten Verzögerung keine Nachricht von Turing-Industries. Weder auf den offiziellen Kanälen noch per Mail wurde eine Erklärung für die neuerliche Verzögerung gegeben. Das ist sehr schade, passt aber zur aktuellen Infopolitik, bei der die Informationen immer erst sehr spät (in diesem Fall zu spät) weiter gegeben wurden. Falls Turing plant weitere Modellreihen auf den Markt zu bringen ist das auf jeden Fall eine schlechte Taktik, denn durch diese ständigen Verzögerungen dürfte das Vertrauen der meisten Nutzer in die Firma verloren gegangen sein. Schade eigentlich, denn der Ansatz des Turingphones war wirklich interessant …

Turingphone – Versand ist gestartet

Es hat lange gedauert und den Fans von Turingphone einiges an Geduld abverlangt aber nun wurden – wie bereits angekündigt – die ersten Modelle des neuen Turingphones verschickt. Die nächsten beiden Chargen sollen dann am 22. und 29. Juli folgen.

Kunden bekommen dann per Mail die entsprechende Benachrichtigung, dass ihr Modell nun verschickt wurde sowie den passenden Tracking-Code. Damit kann dann die Auslieferung des Modelles nachverfolgt werden. Mit der dritten Charge sollen dann alle vorbestellten Modelle ausgeliefert sein.

Für die Zukunft hat Turing Industries einige weitere Schritte und Änderungen angekündigt:

  • erstes OTA Update für Sailfish OS 2.0 soll im August durchgeführt werden
  • die wasser-abweisende Nanobeschichtung der Modelle hat sich als ein Problem erwiesen und ist im Herstellungsprozess sehr anfällig. Daher will man bei den kommenden Modellen darauf verzichten und hofft so, die Auslieferung beschleunigen zu können
  • es werden noch keine Bluetooth Kopfhörer mit ausgeliefert, diese sollen separat im August verschickt werden. Dafür sind Glasschutzfolien und lokal passende Ladegeräte mit an Bord.

TRI schreibt zum Verzicht der Nano-Beschichtung im Original:

The water proof nano-coating procedure is a very complicated and lengthy process, without incurring further delays to shipment we’ve decided to remove the water proof feature until the next release (Snapdragon 820 edition). This delay may disappoint many of you so we do sincerely apologize for the absence of this particular feature until the next release.

Bisher ist unser Modell noch nicht eingetroffen und wir haben auch noch keine Meldung, wann es soweit sein wird. Der Start der Ausliferung nach über einem halben Jahr Wartezeit ist aber auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.