Urlaubsgrüße aus Kenia mit 19Mbit/s

Auf Twitter macht gerade ein Speedtest aus Kenia die Runde. Fast 19Mbit/s im Downloadbereich und ca. 5Mbit/s im Upload-Bereich und das alles mit LTE (man beachtet die 4G Anzeige) dürften die meisten Nutzer in Deutschland auch nicht immer sehen. Die genaue Position der Messung ist zwar nicht angegeben aber Ngong ist eine kleinere Stadt (21.000 Einwohner laut Wikipedia) und damit eher Provinz als City. Anscheinend ist der Ausbau in Deutschland trotz der Anstrengungen von Telekom und Vodafone im Bereich der mobilen Datenüvertragungen nicht ganz so fortschrittlich, wenn man mal einen Blick in andere Länder risikiert. Im Urlaub außerhalb von Deutschland kann also die Internet-Anbindung auch besser werden:

Die Kosten für die Datenflat liegen übrigen für 3GB Datenvolumen bei umgerechnet 9 Euro, wie man aus dem Tweet entnehmen kann. Das ist sehr günstig wenn man deutschen Datentarife vergleicht:

Wie sieht es denn bei euren Datentarifen aus? Auf dem Niveau von Kenia oder sogar darüber?

 

OS X Mountain Lion erscheint im Juli – Die wichtigsten Funktionen im Überblick

Vor knapp vier Monaten hat Apple bereits einen ersten Ausblick auf OS X Mountain Lion veröffentlicht und bereits einige Neuerungen vorgestellt. Auf der gestrigen Keynote zur WWDC hat das Unternehmen aus Cupertino noch einmal nachgelegt und zusätzliche Funktionen präsentiert. Das Update soll bereits im Juli im Mac App Store zur Verfügung stehen und in Deutschland nur 15,99 Euro kosten. Das neue Betriebssystem kann wie schon bei OS X Lion mit einer Lizenz auf allen mit eine Apple-ID verbundenen Macs installiert werden. Darüber hinaus können auch die Nutzer von Mac OS X 10.6 direkt auf OS X Mountain Lion aktualisieren.

Die registrierten Mac-Entwickler können bereits die eine fast finale Developer Preview von OS X Mountain Lion über das Developer Center herunterladen und auf dem eigenen Gerät ausgiebig testen. Neben Verbesserungen in Sachen Performance und Benutzeroberfläche lässt Apple die beiden eigenen Betriebssystem iOS und OS X weiter miteinander verschmelzen. Zahlreiche bekannte Funktionen aus iOS werden in Zukunft seinen Platz auf dem Mac finden. Darunter wird Mountain Lion Pendants von den iOS-Apps Notizen, Erinnerungen, iMessage und Game Center mit sich bringen. Zusätzlich wird auch eine Benachrichtigungszentrale zukünftig den Benutzer über alle eingehenden Meldungen informieren. Außerdem wird die neue OS-X-Version die Möglichkeit beinhalten, die Bildschirmausgabe eines Macs drahtlos per AirPlay Mirroring auf den Apple TV zu übertragen. Merklich werden die beiden Betriebsysteme immer ähnlicher und die neuen Funktionen werden die verschiedenen Apple-Geräte näher miteinander verbinden.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick

iCloud

In OS X Mountain Lion setzt Apple auf eine intensivere iCloud-Anbindung, welche die beiden Betriebssysteme iOS und OS X noch weiter miteinander verschmelzen lässt. In Zukunft werden die Mails, Kalender, Adressbuch, Erinnerungen, Notizen sowie Dokumente von iWork automatisch über die iCloud mit allen verbundenen Macs und iOS-Geräten synchronisiert. Ebenfalls können Entwickler die neuen Programmierschnittstellen von Apple verwenden, um die iCloud-Anbindung auch in ihre Anwendungen zu verwenden.

Nachrichten

Der alte Chat-Messenger „iChat“ gehört mit OS X Mountain Lion der Vergangenheit an und wird durch die App „Nachrichten“ ersetzt. Der neue Messanger erlaubt das Verschicken von Nachrichten, Fotos und Videos zu einem Mac- oder iOS-Gerät. Jedoch wird auch weiterhin AIM, Jabber, Yahoo! und Google Talk unterstützt. Eine erste Beta-Version für Lion kann ab sofort heruntergeladen werden und steht offiziell zum Download bereit.

Benachrichtigungszentrale

Eine weitere iOS-Funktion die Apple auch auf die Mac-Geräte bringt, ist die Benachrichtigungszentrale. Dort werden in Zukunft alle Meldungen, Push-Mitteilungen und andere Benachrichtungen gesammelt und dargestellt. Dabei können die Meldungen entweder als Hinweis- oder Banner-Darstellung angezeigt werden. Die neuen Nachrichten werden dann entsprechend oben rechts in der Ecke des Bildschirms für 5 Sekunden angezeigt. Jederzeit kann die Benachrichtigungszentrale mit einer Zwei-Finger-Geste oder durch einen Klick auf das entsprechende Symbol hervorgeholt werden.

Twitter und Facebook

Wie unter iOS wird OS X Mountain Lion mit einer systemweiten Facebook- und Twitter-Intigrierung ausgestattet. Dadurch können zum Beispiel problemlos Bilder oder Videos aus iPhoto an den jeweiligen Dienst gesendet werden. Auch besuchte Webseiten in Safari können somit ganz einfach mit anderen Leuten über Facebook und Twitter geteilt werden. Um den Dienst zu nutzen, ist nur eine einmalige Anmeldung in den Einstellungen notwenig. Push-Benachrichtigungen von Facebook und Twitter landen somit dann auch im Notifikation Center. Die Integration von Facebook wird aber erst im Herbst erscheinen.

Power Nap

Die wenigstens Benutzer eines MacBooks fahren das Gerät komplett herunter, meistens wird einfach nur der Bildschirm zugeklappt und das MacBook gelangt in den Stand-by-Betrieb. Im Ruhezustandes wird nur sehr wenig Akku verbrauch und somit können Geräte aus der MacBook-Familie fast 30 Tage im Stand-by-Betrieb bleiben. Währenddessen werden aber in Zukunft auch in regelmäßigen Abständen neue Mails, Kalendereinträge und Mitteilungen mit der iCloud abgeglichen. Dadurch befindet sich der MacBook immer auf dem neusten Stand. Es können sogar Softwareupdates und Time Machine Backups im Ruhezustand ausgeführt werden, sofern das Gerät an eine externen Stromquelle angeschlossen ist. Diese Funktion wird aber nur von dem neuen MacBook Pro, sowie allen Mac-Notesbook mit SSD-Speicher (MacBook Air) unterstützt.

Gatekeeper

In Zukunft soll das OS X Betriebssystem noch sicherer werden und mit Hilfe von Gatekeeper den Nutzer vor schädlicher Software schützen. Dadurch bekommt der Benutzer die vollständige Kontrolle über alle installierten Anwendungen. Diese zusätzliche Sicherheitsfunktion verhindert die Installation von Software aus fremden Quellen und erlaubt in der Standardeinstellung nur die Installation von Apps aus dem Mac App Store. Dadurch können nur Anwendungen installiert werden, die Apple vorher auf Ungefährlichkeit getestet hat. Natürlich kann die Funktion auch deaktiviert werden, um erfahrene Nutzer nicht die Möglichkeiten zu nehmen.

Es werden drei Einstellungsvarianten zur Verfügung stehen:

  • Alle Software erlauben
  • Software aus dem Mac App Store und von registrierten Entwicklern erlauben
  • Nur Software aus dem Mac App Store erlauben

Diktieren

In Mountain Lion können Spracheingabe ähnlich wie beim neuen iPad durchgeführt werden, um so zum Beispiel E-Mails, Tweets oder andere Texte zu verfassen. Die Funktion wird systemweit in das Betriebssystem integriert und kann somit in jeder Anwendung genutzt werden.

Game Center

Auch das Game Center wird Einzug in OS X Mountain Lion finden und soll dem Mac als Spiele-Plattform weiter etablieren. Dadurch kann in Zukunft das Spielerlebnis auch auf dem Mac individualisiert, die eigenen Spielergebnisse verfolgt und neue Spiele entdeckt werden. Zudem können auch Freunde zu Multiplayer-Spielen eingeladen werden. Dabei wird kein Unterschied zwischen Mac- und iOS-Geräten gemacht. Vielleicht kann dadurch der Mac endlich den Sprung zur Spiele-Plattform schaffen und neue Spiele-Entwickler für sich gewinnen.

Erinnerungen, Notizen und weitere iOS-Anwendungen

Die Zusammenarbeit zwischen Mac und den iOS-Geräten wird mit Mountain Lion weiter verbessert, denn Apple spendiert dem Mac einige bekannte iOS-Applikationen. Zum einen bringt das neue Betriebssystem die App Erinnerungen mit sich und erlaubt das Verwaltung von den täglichen Aufgaben auch auf dem Mac. Natürlich werden die Erinnerungen über die iCloud mit dem iOS-Pendant synchronisiert. Gleiches gilt auch für das digitale Notizbuch, welches ebenfalls über die iCloud-Synchronisation verfügt. Damit sind die Notizen kein Bestandteil mehr von dem eigenen Mail-Clienten. Zusätzlich wird auch der iCal sowie das Adressbuch an die Namensgebung von iOS angepasst und wird in Zukunft Kalender bzw. Kontakte heißen.

AirPlay Mirroring

Die bereits aus iOS bekannte Funktion „AirPlay Mirroring“ erlaubt das kabellose Übertragen von Bildschirminhalten eines Macs an den Apple TV. Damit können zum Beispiel Filme, Spiele oder Fotos direkt über das drahtlose Netzwerk auf den heimischen Fernseher übertragen werden. Momentan erlaubt der Apple TV nur die Ausgabe von 720p-Formaten, aber in naher Zukunft wird voraussichtlich eine neue Generation der kleinen schwarzen Box zur Verfügung stehen und die Ausgabe von 1080p-Inhalten ermöglichen.

Teilen von Inhalten

Das einfache Teilen von gefundenen Inhalten in Safari oder anderen Anwendungen soll in Zukunft über die eigene Sharing-Funktion bewerkstelligt werden. Dabei werden unter anderem die eigenen Anwendungen Safari, Notizen, Erinnerungen, Photo Booth und iPhoto unterstützt. Jedoch können auch Entwickler die Sharing-Funktion in die eigenen Applikationen einbauen und ermöglichen das einfache Teilen der Inhalte. Geteilt werden kann zum Beispiel via E-Mail, Nachrichten, Twitter, Flickr oder Vimeo. Auch bei OS X Mountain Lion hat sich Apple für das soziale Netzwerk Twitter entschieden und nicht für Facebook.

Kostenlos Upgrade auf OS X Mountain

Die gestern vorgestellten MacBooks werden momentan noch mit OS X Lion ausgeliefert, beinhalten aber ein kostenlose Update auf OS X Mountain Lion, wenn das Update im Juli zur Verfügung steht.

Verfügbarkeit

Das neue Betriebssystem Mountain Lion wird im Laufe des Julis wieder exklusiv über den Mac App Store zur Verfügung stehen und für einen Preis von 15,99 Euro erhältlich sein.

Ein zusammenfassendes Video mit allen wichtigen Funktionen von Mountain Lion hat Apple auf YouTube veröffentlicht:

HTC wird erstes Handy im Auftrag von Facebook herstellen

Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch Facebook ihr eigenes Smartphone entwickelt. Im „The Wall Street Journal“ wurde erstmal ein Artikel gesichtet, welcher über das Facebook Phone handelt. Doch es sind nicht die Informationen über das Handy welche im Vordergrund stehen, sondern der Grund der Entwicklung dieses Handys.

Die interessanteste Frage ist wohl die des Herstellers. Für das Facebook Handy wird es HTC sein, welche in den Genuss kommen das Smartphone zu Designen, und es anschließend zu verkaufen. Warum für diese Aufgabe nur HTC in Frage kommt? Sie haben eindeutig die beste Update Politik, sind ganz vorne in der Herstellung von hochwertigen Smartphones und haben es als erster Hersteller gewagt bereits zwei sehr auf Facebook abgestimmte Geräte auf den Markt zu bringen. Dies sind die Modelle HTC Salsa und das HTC ChaCha. Beide haben eine erweiterte Facebook Integration und besitzen die Möglichkeit jede Information des Handys über Facebook zu teilen. Auch gab es in ihnen erstmals ein eigene App für den offiziellen Facebook Chat. Ganz klar wird das neue Gerät, welches auf den Codenamen „Buffy“ hört, eine viel tiefere Integration in das soziale Netzwerk bekommen.

Natürlich waren auch noch andere Smartphone Hersteller, wie zum Beipsiel Samsung, im Gespräch. Jedoch wurden diese Gedanken aus den oben genannten Punkten recht schnell verworfen. Sicherlich hat auch der Fakt eine Rolle gespielt, dass Samsung das neue Google Handy herstellt, welches natürlich direkt in Konkurrenz zu dem Facebook Handy stehen wird. Die Herstellung wird wohl in den nächsten 12 bis 18 Monaten beginnen, aber ein genaueres Datum der Veröffentlichung ist bis heute nicht bekannt.

Das Smartphone wird mit einer erweiterten Android Version ausgestattet werden, welche mit einer extrem tiefen Integration der Facebook Dienste ausgestattet wird. Auch ein HTML5 Support wird mit dem Gerät mitgeliefert, welcher es ermöglicht die neustem Web Applikationen als gespeicherte App zu nutzen, ohne diese über den Browser auszuführen.

Die Leitung dieses Projekts liegt momentan in den Händen von Facebook CTA Bret Taylor. In den nächsten zwei Jahren, wird er diese Leitung wohl abgeben, wodurch sicherlich noch einige Änderungen zu erwarten sind.

Ein Sprecher von Facebook ließ sich gegenüber AllThingsD keine direkten Informationen zum Buffy entlocken, allerdings sagte er folgendes:

“Our mobile strategy is simple: We think every mobile device is better if it is deeply social. We’re working across the entire mobile industry; with operators, hardware manufacturers, OS providers, and application developers to bring powerful social experiences to more people around the world.”

HTC gab ebenfalls kein Kommentar dazu.

Dieser Schritt von Facebook ist zwingend notwendig, denn die mobile Nutzung des Netzwerkes nimmt täglich zu. Heute hat Facebook 350 Millionen mobile Nutzer. Des weiteren haben sie 475 Abkommen mit Mobilfunkanbietern. In Deutschland kann zum Beispiel im E-Plus Netz kostenfrei die mobile Facebook Seite genutzt werden. Ebenso gibt es für fast jede Plattform die Facebook App, welches dem Nutzer ermöglicht den Facebook Inhalt mit seinem Smartphone zu synchronisieren. Auch kann das eigene Adressbuch in Facebook integriert werden und es bietet sich die Möglichkeit Fotos direkt in Facebook zu laden. Diese Funktionen sollen im neuen Facebook Gerät erweitert werden.

Warum ist dieser Schritt dennoch zwingend notwendig? Die direkten Konkurrenten von Facebook, Twitter und Google+, haben eine direkte Integration in ein mobiles Betriebssystem. Apple hat Twitter in iOS aufgenommen und komplett integriert, aber bietet für Facebook nur die Standard-App sowie den neuen Facebook Messenger. Für Google+ wird die hauseigene mobile Plattform Android genutzt. Das soziale Netzwerk ist in der neusten Android Version komplett integriert. Facebook zieht also vorerst den Kürzeren. Mit ihrem neuen Smartphone wollen sie diese Lücke schließen.

Das Buffy Projekt steht wohl noch in den Startlöchern und die Zeit rennt. Facebook muss sich beeilen, denn die neue iOS Version ist schon auf den meisten Apple Geräten vertreten und Android Ice Cream Sandwich wird sich im nächsten Jahr auch sehr schnell verteilen. Es wird sehr spannend welches soziale Netzwerk das Rennen macht, aufgrund der großen Anzahl an Facebook Nutzern stehen ihre Chancen in jedem Fall gut. Die Partnerschaft mit HTC ist ebenfalls eine gute Wahl, denn welches Smartphone Unternehmen, abgesehen von Apple, zeichnet sich durch mehr Qualität aus als HTC?

Es wird sehr interessant, welche Spezifikationen das Facebook Smartphone haben wird. Und vor allem wie das modifizierte Android aussehen wird und auf welcher Android Version sie basieren wird, Gingerbread oder Ice Cream Sandwich? Natürlich gibt es auch noch viele andere Fragen zu diskutieren, doch sollte damit abgewartet werden, bis weitere Informationen bekannt sind.

Was haltet ihr von Facebook Android Smartphone? Seht ihr eine Zukunft für dieses Gerät?

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