Nexus 4, Nexus 7 und Nexus 10: Google Play Store überlastet und ausverkauft – kein Liefertermin für neue Geräte

Vor etwas mehr als zwei Stunden hat Google den Verkauf der neuen Nexus-Geräte gestartet und musste mit einigen Problemen im Shop kämpfen. Der Ansturm war anscheinend höher als erwartet, denn viele Kunden haben die verschiedensten Fehler beim Einkauf erhalten. Interessenten wurden immer wieder aus dem Play Store geschmissen, konnten die Bestellungen nicht abschließen und haben andauernd Fehlermeldungen bekommen. Google hat somit am heutigen Morgen für heftigen Unmut gesorgt, denn nach den zahlreichen Problemen beim Bestellen mussten viele Kunden auch noch feststellen, dass die Nexus-Geräte bereits nach kurzer Zeit ausverkauft waren.

Nach nur 15 Minuten war schon das Nexus 4 in der 16-GB-Version nicht mehr erhältlich und bald darauf folgte auch die kleinere Variante mit einem internen Speicher von 8 Gigabyte. Das neue Nexus-Tablet mit 10 Zoll hat es etwas länger ausgehalten, war allerdings auch nur eine gute halbe Stunde verfügbar. Das Nexus 7 mit der UMTS-Unterstützung konnte man ungefährt zweieinhalb Stunden erwerben und ist mittlerweile auch nicht mehr erhältlich. Insgesamt sind nun alle neuen Nexus-Geräte im Play Store ausverkauft. Eine Zumutung für den Kunden, denn nach dem Ausverkauf sind erst die Benachrichtigungen per E-Mail eingetrudelt. Diejenigen, die mit abgebrochenen Bestellungen oder Fehler leben mussten, sollte trotzdem mal den Google-Wallet überprüfen, denn einige Nutzer berichten darüber, dass die Geräte trotzdem im Wallet aufgetaucht sind.

Google Deutschland hat sich nach kurzer Zeit über Google+ zu dem Verkauf geäußert und mittgeteilt, dass der Konzern von dem großen Interesse überwältig sei und alles daran setzt, dass die Geräte so schnell wie möglich wieder verfügbar sind. Es wird allerdings keine Vorbestellungen geben und es wurde ebenfalls nicht genannt, wann die neue Lieferung von Geräten erhältlich sein wird.

Wir sind überwältigt von dem großen Interesse unserer Nutzer am Nexus 4 und Nexus 10 und bedauern gleichzeitig, dass noch nicht alle Interessenten zum Zuge kommen konnten. Beide Geräte waren innerhalb kurzer Zeit ausverkauft.

Natürlich setzen wir alles daran, sie so schnell wie möglich wieder verfügbar zu machen. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir aber leider keine Aussage darüber treffen, wann der nächste Schwung an Geräten über Google Play erhältlich sein wird.

Die glücklichen Kunden, die ein Nexus-Gerät ergattern konnten, werden den Postboten vermutlich ab dem 15. November in Empfang nehmen können.

HTC gibt offizielles Statement zum möglichen Verkaufsverbot in Deutschland ab

An diesem Wochenende kam die Hiobsbotschaft auf, dass HTC eventuell aufgrund einer Patentverletzung keine 3G-Modelle mehr in Deutschland verkaufen dürfte. Der Grund für dieses eventuelle Verkaufsverbot wäre ein Patent aus dem Hause IPCom, das Patent EP1186789 für UMTS Geräte. IPCom hat dieses Patent im Jahre 2007 von Bosch erworben. Es handelt sich hierbei um ein „Verfahrung zur Priorisierung von Nutzern in einem UMTS-Mobilfunknetz“.

Nach den heftigen Gerüchten, dass HTC keine Geräte mehr in Deutschland verkaufen dürfte, haben sie jetzt eine direkte Stellungnahme abgegeben. Laut der Aussage von HTC soll nur ein Gerät von dem Urteil betroffen sein, welches dadurch nicht mehr in Deutschland verkauft werden darf. Alle anderen Geräte haben angepasste UMTS-Standards. Deshalb geht HTC nicht davon aus, dass diese ebenfalls durch die Patentverletzung verboten werden.

Somit liegt einem erfolgreichen Weihnachtsgeschäft nichts mehr im Wege. Die bevorstehenden Geräten (HTC Zeta) könnten zusätzlich für positive Zahlen sorgen. Zum Ende noch das offizielle Statement von HTC:

To clarify reports regarding IPCom patent litigation on the Commercial Times (Taiwan), Economic Daily News, etc. on November 27, 2011
On November 25, 2011, HTC withdrew its appeal in the IPCom EP1186189 case, finding that the appeal had become redundant since the German Federal Patent Court had previously held the relevant claim of the patent to be invalid. IPCom’s original injunction covered only one HTC handset, which is now no longer sold in Germany. Furthermore, HTC has modified its implementation of the UMTS standards, so even in the unlikely case that the Mannheim court reinstates an injunction, it will have no impact on HTC’s sales in Germany. HTC hereby clarifies that this does not have any impact on HTC business in Germany.

via

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