Mozilla Firefox 74.0.1 schließt kritische Sicherheitslücken

Mozilla Firefox 74.0.1 schließt kritische Sicherheitslücken – Mozilla hat eine Sicherheitsupdate für den Firefox Browser veröffentlicht das problematische Sicherheitslücken schließt. Das Unternehmen stuft diese Lücken selbst als kritisch ein, da darüber unter anderem auch Schadcode auf dem System ausgeführt werden kann und der Angriff keine größeren Voraussetzungen erfordert. Daher ist es auch dringend angeraten, das neue Update für Firefox zeitnah zu installieren um sicher surfen zu können. Betroffen sind dabei Firefox mit Versionen kleiner als 74.0.1 und Mozilla Firefox ESR mit Versionen vor 68.6.1.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik schreibt dazu im Original:

Mozilla Firefox und Mozilla Firefox ESR sind von mehreren Schwachstellen betroffen, wodurch ein
Angreifer Schadcode ausführen kann. Zur erfolgreichen Ausnutzung genügt es, eine bösartige Webseite
zu öffnen, bzw. einen Link dorthin anzuklicken. Laut Mozilla werden diese Schwachstellen bereits
aktiv im Internet ausgenutzt. Das BürgerCERT empfiehlt die zeitnahe Installation der vom Hersteller bereitgestellten Sicherheitsupdates, um die Schwachstellen zu schließen.

Das Update mit dem Sicherheitspatch wird wieder automatisch und kostenlos ausgeliefert und die Installation erfolgt in der Regel auch automatisch. wr prüfen will, ob er schon die neuste Version nutzt, kann unter Einstellungen => Hilfe => über Firefox anzeigen lassen, welche Version genutzt wird. Wird dort eine Version 74.0.1 oder höher angezeigt, ist man bereits abgesichert. Bei kleineren Version sollte man unter Umständen das Update manuell machen.

Samsung Galaxy S20 – wichtiges Kamera-Update wird verteilt

Samsung Galaxy S20 – wichtiges Kamera-Update wird verteilt – Samsung geht die Probleme bei der Kamera bei den Galaxy S20 Modellen an und hat eine neue Version veröffentlicht, mit der einige Schwierigkeiten beseitigt werden sollen. Die neue Version hat dabei die Nummer G98**XXU1ATCH und aktualisiert die Kamera-App auf die Version 10.0.01.98. Konkret soll darin der langsame Autofokus schneller gemacht werden. Einige Nutzer hatten dies kritisiert und im Vergleich mit anderen Topmodellen war der Autofokus bei einige S20 Modellen wirklich langsam.

Beim Sammobile schreibt man im Original dazu:

The good news continues, as one of the biggest user complaints surrounding the Galaxy S20 series’ camera performance may have just been addressed with this new update, namely slow autofocus. The camera seemingly benefits from faster autofocus post-update, so if you’ve experienced such issues before then your wait for a fix might be over.

For now, the new firmware update is available only for the International Exynos-powered Galaxy S20 models, but there is no doubt that Samsung will want to bring the same improvements to the Snapdragon variants as quickly as possible.

Die neue Version steht vorerst nur für die Galaxy S20 Varianten mit Exynos Prozessor zur Verfügung. Das ist aber kein Problem, denn in Deutschland kommen nur diese Modelle zum Einsatz. Bisher wird die neue Firmware auch noch nicht per OTA Update verteilt, man kann sie aber beispielsweise bereits per Samsung Smart Switch  herunterladen. Es dürfte aber auch nur eine Frage der Zeit sein, bis Samsung das Update für die Galaxy S20 Reihe auch per OTA verteilt und man die neue Firmware dann direkt per Klick in den jeweiligen Smartphones laden kann.

Das S20 Ultra Video im Original:

Die Unterschiede der Galaxy S20 Modelle im Überblick

ModellSamsung Galaxy S20 (5G)Samsung Galaxy S20 Plus (5G)Samsung Galaxy S20 Ultra 5G
Display6,2 Zoll 120 Hertz Infinity-O-Display – WQHD+ (3.200 x 1.440 Pixel, HDR10+ 20:9, 563 ppi)6,7 Zoll 120 Hertz Infinity-O-Display – WQHD+ (3.200 x 1.440 Pixel, HDR10+ 20:9, 525 ppi)6,9 Zoll 120 Hertz Infinity-O-Display – WQHD+ (3.200 x 1.440 Pixel, HDR10+ 20:9, 511 ppi)
BetriebssystemAndroid 10 mit One UI 2Android 10 mit One UI 2Android 10 mit One UI 2
Hauptkamera- 12 MP (f/2,2) Standard-Zoom;

- 64-MP-Telezoom- (f/2,0);

- 12-MP-Ultraweitwinkel-Optik (f/1,8);

- 3x Hybrid-Zoom

- bis zu 30x Digital-Zoom;

- bis 8K 30fps-Video
- 12 MP (f/2,2) Standard-Zoom;

- 64-MP-Telezoom- (f/2,0);

- 12-MP-Ultraweitwinkel-Optik (f/1,8);

- ToF-Sensor

- 3x Hybrid-Zoo

- bis zu 30x Digital-Zoom;

- bis 8K 30fps-Video;
- 108 MP Standard-Zoom (f/2,4);

- 48-MP-Telezoom (f/3,5);

- 12-MP-Ultraweitwinkel-Optik (f/2,2);

- ToF-Sensor;

- 4 bis 5x-optischer Zoom;

- 10x Hybrid-,Zoom;

- bis zu 100x Digital-Zoom;

- bis 8K 30fps-Video
Frontkamera- 10 MP (f/2,2);

- 4K 60 fps Video
- 10 MP (f/2,2);

- 4K 60 fps Video
- 40 MP (f/2,2) mit Pixelbinning auf 10 MP;

- 4K 60 fps Video
ProzessorExynos 990 Octa Core, 7nm @max. 2,73 GHzExynos 990 Octa Core, 7nm @max. 2,73 GHzExynos 990 Octa Core, 7nm @max. 2,73 GHz
Arbeitspeicher8/12 GB RAM LPDDR58/12 GB RAM LPDDR512/16 GB RAM LPDDR5
Interner Speicher128 GB (per microSD-Karte erweiterbar)128/512 GB (nur 5G mit großer Speicheroption) (per microSD-Karte erweiterbar)128/512 GB (per microSD-Karte erweiterbar)
Akkukapazität4.000 mAh4.500 mAh5.000 mAh
KonnektivitätWifi 6, Bluetooth 5.0, GPS, LTE Cat. 20, Wi-Fi Direct, 4x4 MIMO, Miracast, 5G (nur Sub 6 GHz), TDD/FDD); Hybrid-SIM plus e-SIMWifi 6, Bluetooth 5.0, GPS, LTE Cat. 20, Wi-Fi Direct, 4x4 MIMO, Miracast, 5G (mm Wave, Sub 6, TDD/FDD), Hybrid-SIM plus e-SIMWifi 6, Bluetooth 5.0, GPS, LTE Cat. 20, Wi-Fi Direct, 4x4 MIMO, Miracast, 5G (mm Wave, Sub 6, TDD/FDD); Hybrid-SIM plus e-SIM
SonstigesFingerabdrucksensor im Display, 2D-Gesichtserkennung, Hybrid-SIM, Wireless-Charging 2.0, wasser- und staubdicht (nach IP68), Powershare, Stereolautsprecher mit Dolby AtmosFingerabdrucksensor im Display, 2D-Gesichtserkennung, Hybrid-SIM, Wireless-Charging 2.0, wasser- und staubdicht (nach IP68), Powershare, Stereolautsprecher mit Dolby AtmosFingerabdrucksensor im Display, 2D-Gesichtserkennung, Hybrid-SIM, Wireless-Charging 2.0, wasser- und staubdicht (nach IP68), Powershare, Stereolautsprecher mit Dolby Atmos
Abmessungen151,7 x 69,1 x 7,9 mm 161,9 x 73,7 x 7,8 mm166,9 x 76 x 8,8 mm
Gewicht163 g186 g220 g
FarbenCloud Pink, Cloud Blue, Cosmic GrayCloud Blue, Cosmic Gray, Cosmic Black

Cosmic Gray, Cosmic Black

Preis (UVP)ab 899 Euro / 999 Euro (5G)ab 999 Euro/ 1.099 Euro (5G)ab 1.349 Euro

Weitere Links rund um Samsung Galaxy S20

 

Immer auf den Laufenden bleiben: Tech News und Meldungen direkt auf das Handy oder in den Sozialen Netzwerken: Appdated Telegramm Channel | Appdated bei Facebook | Appdated bei Twitter

Sicherheitslücke im ClamAV Virenscanner – Update empfohlen

Sicherheitslücke im ClamAV Virenscanner – Update empfohlen – Beim Open Source Virenscanner ClamAV wurde ein Sicherheitsupdate veröffentlicht, dass eine ganze Reihe von Lücken im System schließt, unter anderem auch eine Möglichkeit für Angreifer, über das System DDoS Angriffe auszuführen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät daher dazu, die neuste Version schnell zu installieren. Konkret schreibt man dort:

Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in ClamAV ausnutzen, um einen Denial of
Service Angriff durchzuführen. Das BürgerCERT empfiehlt die zeitnahe Installation der vom Hersteller bereitgestellten
Sicherheitsupdates, um die Schwachstellen zu schließen.

Betroffen sind alle Versionen von ClamAV unter der Version 0.102.2.

Die gepatchten Sicherheitslücken im Detail:

  • CVE-2020-3123: A denial-of-service (DoS) condition may occur when using the optional credit card data-loss-prevention (DLP) feature. Improper bounds checking of an unsigned variable resulted in an out-of-bounds read, which causes a crash.
  • Significantly improved the scan speed of PDF files on Windows.
  • Re-applied a fix to alleviate file access issues when scanning RAR files in downstream projects that use libclamav where the scanning engine is operating in a low-privilege process. This bug was originally fixed in 0.101.2 and the fix was mistakenly omitted from 0.102.0.
  • Fixed an issue where freshclam failed to update if the database version downloaded is one version older than advertised. This situation may occur after a new database version is published. The issue affected users downloading the whole CVD database file.
  • Changed the default freshclam ReceiveTimeout setting to 0 (infinite). The ReceiveTimeout had caused needless database update failures for users with slower internet connections.
  • Correctly display the number of kilobytes (KiB) in progress bar and reduced the size of the progress bar to accommodate 80-character width terminals.
  • Fixed an issue where running freshclam manually causes a daemonized freshclam process to fail when it updates because the manual instance deletes the temporary download directory. The freshclam temporary files will now download to a unique directory created at the time of an update instead of using a hardcoded directory created/destroyed at the program start/exit.
  • Fix for freshclam’s OnOutdatedExecute config option.
  • Fixes a memory leak in the error condition handling for the email parser.
  • Improved bound checking and error handling in ARJ archive parser.
  • Improved error handling in PDF parser.
  • Fix for memory leak in byte-compare signature handler.
  • Updates to the unit test suite to support libcheck 0.13.
  • Updates to support autoconf 2.69 and automake 1.15.

Google Chrome: neues Release schließt mehrere Sicherheitslücken

Google Chrome: neues Release schließt mehrere Sicherheitslücken – Google hat für den Chrome Browser eine neue Version (77.0.3865.120) sowohl für Windows, Mac als auch für Linux veröffentlicht. Die neue Version des Browser ist dabei vor allem ein Sicherheitsupdate und schließt gleich 8 Lücken. Einige davon wurden als hohes Sicherheitsrisiko bewertet und daher ist es wichtig, dass sie zeitnah geschlossen werden.

Die wichtigsten geschlossenen Lücken sind dabei:

  • [$20500][1005753] High CVE-2019-13693: Use-after-free in IndexedDB. Reported by Guang Gong of Alpha Team, Qihoo 360 on 2019-09-19
  • [$TBD][1005251] High CVE-2019-13694: Use-after-free in WebRTC. Reported by banananapenguin on 2019-09-18
  • [$15000][1004730] High CVE-2019-13695: Use-after-free in audio. Reported by Man Yue Mo of Semmle Security Research Team on 2019-09-17
  • [$7500][1000635] High CVE-2019-13696: Use-after-free in V8. Reported by Guang Gong of Alpha Team, Qihoo 360 on 2019-09-04
  • [$2000][990849] High CVE-2019-13697: Cross-origin size leak. Reported by Luan Herrera @lbherrera_ on 2019-08-05

Sicherheitsexperten empfehlen, das neue Update so schnell wie möglich zu installieren, da spätestens mit der neuen Version diese Lücken auch öffentlicht bekannt sind und nun wahrscheinlich zunehmen auch ausgenutzt werden.

Das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik schreibt dazu im Original:

Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Google Chrome ausnutzen, um die
Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit zu gefährden. Zur Ausnutzung genügt es, eine
bösartige Webseite oder einen Link dorthin zu öffnen. […] Das BürgerCERT empfiehlt die zeitnahe Installation der vom Hersteller bereitgestellten Sicherheitsupdates, um die Schwachstellen zu schließen.

Google wird die neue Version in den nächsten Tagen und Wochen auf allen Chrome-Browsern ausrollen und das Update auf die neuste Version ist dabei natürlich wieder kostenlos. Es kann aber durchaus noch einige Tage dauern, bis eine neue Version im Browser angezeigt wird. Wer sich unsicher ist, kann auch manuell auf eine neue Version prüfen. Im besten Fall sollte die Version mit der Nummer 77.0.3865.120 bereits auf dem Rechner laufen, dann hat man die neuste Version mit allen Sicherheitsupdates und ohne die genannten Sicherheitsprobleme.

 

Google Chrome: neues Update schließt Sicherheitslücke

Google hat für den Chrome Browser eine neue Version bereits gestellt, die unter anderem eine recht kritische Sicherheitslücke schließt. Mit dem Update 75.0.3770.142 wird dieses Problem sowohl für Windows, Mac als auch für Linux behoben. Davor war es unter anderem möglich, den Browser zum Absturz zu bringen oder vertrauliche Informationen anzeigen zu lassen, auch wenn es an sich nicht die passenden Zugriffsrechte gibt.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik schreibt zum neuen Update:

Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Google Chrome ausnutzen, um die
Applikation zum Absturz zu bringen oder Informationen offenzulegen. Das BürgerCERT empfiehlt die zeitnahe Installation der vom Hersteller bereitgestellten Sicherheitsupdates, um die Schwachstellen zu schließen.

Die neue Version 75.0.3770.142 steht dabei ab sofort zur Verfügung und wird automatisch für bestehende Google Chrome aufgespielt und installiert. Das Rollout erfolgt dabei aber nicht sofort für alle Systeme, sondern teilweise zeitverzögert, so dass es durchaus auch noch einige Tage dauern kann, bis die neue Version des Chrome Browser alle Nutzer erreicht hat. Wer sich unsicher ist, kann selbst auf neue Versionen prüfen oder aber sich die Versionsnummer anzeigen lassen. Diese sollte 75.0.3770.142 lauten, dann ist man auf der sicheren Seite.

 

Apple iPhone – Nutzer sollen bessere Infos zu Batteriestatus und Leistung bekommen

Apple musste im letzten Jahr viel Kritik einstecken, weil teilweise die Geräte gedrosselt wurden, wenn der Akku zu schwach (geworden) war. Das Unternehmen wollte nach eigenen Angaben damit die Akkulaufzeit verbessern, allerdings waren nicht alle Kunden damit einverstanden, dass dies auf Kosten der Leistung gehen sollte. Oft wussten die Verbraucher auch gar nichts davon, Apple hatte erst auf öffentliche Druck dieses Vorgehen eingeräumt und entsprechende Informationen in den Modellen angezeigt.

In UK hat die Verbraucherbehörde nun mitgeteilt, dass man sich mit Apple auf eine bessere Informationspolitik geeinigt hat. Nutzer sollen zukünftig über Leistungsänderungen bei Updates informiert werden und auch entscheiden können, ob sie diese haben möchten oder nicht. Konkret hat die Behörde ein Untersuchungsverfahren gegen Apple eingeleitet, dass nun mit dieser Vereinbarung wohl beendet scheint.

Die britischen Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (CMA) schreibt dazu im Original:

Since the CMA raised its concerns, Apple had already started to be more up front with iPhone users, but today’s announcement locks the firm into formal commitments always to notify people when issuing a planned software update if it is expected to materially change the impact of performance management on their phones.

Apple will also provide easily accessible information about battery health and unexpected shutdowns, along with guidance on how iPhone users can maximise the health of their phone’s battery. This could help people improve the performance of their own handset after a planned software update by, for example, changing settings, adopting the low power mode or replacing the battery – rather than resorting to having their phone repaired or replaced. The firm has agreed to do this both for current and future iPhones.

Die Änderung dürfte dabei nicht nur Apple Nutzer in UK betreffen, sondern wohl global so umgesetzt werden, so dass auch die deutschen iPhone Kunden von dieser Neuerung profitieren werden. Wie genau dies dann in der Praxis aussehen wird, muss sich aber erst noch zeigen – bleibt abzuwarten, wann es zu ersten Mal ein Update für die iPhone Modelle gibt, das unter dieser Vereinbarung fällt.

 

Windows 10: Probleme beim Windows Update durch DNS Ausfälle

Microsoft hatte in den letzten Wochen an sich bei jedem Update mit Probleme zu kämpfen und derzeit scheinen auch noch die externen Dienstleister Schwierigkeiten zu machen, denn das Unternehmen räumte ein, dass es bei einem Dienstleister Ende Januar zu einer „data corruption“ gekommen ist – was auch immer man sich konkret darunter vorstellen kann. Dadurch kam es weltweit zu Problemen mit der Auslieferung dieses Updates.

Konkret heißt es im neuen Dokument zu diesem Fehler:

“The Windows Update service was impacted by a data corruption issue in an external DNS service provider global outage on January 29, 2019. The issue was resolved on the same day and Windows Update is now operating normally, but a few customers have continued to report issues connecting to the Windows Update service. We expect these issues will go away as downstream DNS servers are updated with the corrected Windows Update DNS entries.”

Das Problem ist aber mittlerweile behoben und damit sollten alle Update wie gewohnt ausgeliefert werden.

Lokale IP mit Fehlern beim Januar Update

Bei den neuen Windows 10 Updates, die Mitte des Monats ausgeliefert wurden, gibt es wieder ein ärgerliches Problem mit Verbindungen zu lokalen IP Adressen. Dieser sind nach dem Update im EDGE Browser nicht mehr erreichbar und es wird stattdessen angezeigt, dass eine Verbindung nicht möglich ist. Das ist besonders ärgerlich, weil die Updates des Unternehmens im alten Jahr bereits immer wieder durch Fehler aufgefallen waren und es nun wie es aussieht so weiter geht.

Konkret heißt es beispielsweise bei der Version KB4480116:

After installing KB4480116, some users report that they cannot load a webpage in Microsoft Edge using a local IP address. Browsing fails or the webpage may become unresponsive.

Das hört sich erstmal nicht nach einem größeren Problem an, allerdings werden beispielsweise die meisten Router über solche IP Adresse konfiguriert und sind im Netzwerk darüber erreichbar – der neue Windows 10 Fehler bedeutet daher auch, dass bestimmte Router nun nicht mehr erreichbar sind und man keine Update mehr einspielen kann und es auch nicht mehr möglich ist, den Status des Netzwerkes zu prüfen.

Erfreulicherweise gibt es das Unternehmen auch einige Hinweise, was betroffene Nutzer in solchen Fällen machen können, allerdings gibt es auch bereits Feedback dazu, wonach der Fehler auch nach diesem Workaround immer noch besteht:

  1. Open the Control Panel and select Internet Options.
  2. On the Security tab, select the Trusted Sites icon.
  3. Select the Sites button.
  4. Clear the check box for Require server verification (https:) for all sites in this zone.
  5. In the Add this website to the zone: box, type the local IP address that failed to load, such as http://192.168.0.1.
  6. Select the Add button.
  7. Select the Require server verification (https:) for all sites in this zone check box.
  8. Select the Close button.
  9. Select the OK button.
  10. Restart Microsoft Edge.

Microsoft is working on a resolution and will provide an update in an upcoming release.

Als Alternative kann man natürlich auch das Update wieder entfernen – in den Foren berichten die Nutzer davon, dass auch danach der Zugriff wieder ohne Probleme möglich ist und es scheint auch, dass es reicht, einen anderen Browser zu benutzen um auf die lokalen IP Adressen zuzugreifen – das Problem scheint also vor allem mit EDGE zusammen zu hängen und nicht direkt grundlegend mit Windows 10.

Windows 10 – Microsoft muss das Update schon wieder für einige PCs stoppen

18.11.2018 – Die neuste Windows 10 Version macht nach wie vor Probleme. Nachdem Microsoft die neue Windows 10 Version in der letzten Woche wieder frei gegeben hatte und auch einige PCs das Update ausführen konnten, scheint es nun für eine ganze Riehe von Modellen wieder gestoppt worden zu sein, weil Probleme aufgetreten sind. Laut Winfuture sind folgende Modelle von diesem Stopp betroffen:

  • PC mit AMD Radeon HD2000 und HD4000 Grafikprozessoren
  • PC mit Sicherheitslösungen von Trend Micro
  • PC mit VPN-Clients von F5
  • PC mit Apple iCloud Client (Version7.7.0.27)

Man kann also nach wie vor nur mit Vorsicht zum Update auf die neue Version raten.


Windows hat mit der neuen Version 1809 für Windows 10 eine Variante veröffentlicht, die so viele Probleme macht wie schon lange nicht mehr. Ein Teil der Schwierigkeiten und Fehler der neuen Version wurden bereits wieder gefixt, nun hat das Unternehmen aber offiziell bestätigt, dass es in der neuen Version zusätzlich einen Fehler bei ZIP-Dateien gibt. Das Entpacken von Dateien sorgt unter Umständen dafür, dass bereits bestehende Daten überschrieben werden und zwar ohne dass es eine Rückmeldung gibt. Bisher wurden Windows 10 Nutzer in solchen Fällen immer erst gefragt wie mit den Dateien umgegangen werden soll.

Bei techradar schreibt man im Original dazu:

A Microsoft representative has confirmed that the October 2018 Update for Windows 10 suffers from a bug that acts up with ZIP files in certain circumstances, while providing advice on how to work around the issue for now. We wrote about this problem at the beginning of the week, and on Microsoft’s support forum, a moderator from the company has now stated that if you copy or move files straight from a ZIP archive to a destination folder, if that folder already has existing files of the same name in it, you will not get a prompt asking if you want to overwrite those files.

Insgesamt empfehlen wir daher nach wie vor, das Update so lange wie möglich zu verschieben, in der Hoffnung, dass Mircosoft bis dahin weiter Fehler behebt.

Die Neuerung im Oktober Update im Detail

  • Your Phone App. Die Anwendung ermöglicht es, direkt vom PC aus auf Textnachrichten oder Fotos auf einem Android*-Smartphone* zuzugreifen. So können sich Nutzer voll auf die Arbeit konzentrieren.
  • Windows Timeline für Smartphones. Seit April ist Timeline auf Windows 10-PCs verfügbar – und nun auch für iPhones und Android*-Smartphones. Nutzer können somit ganz einfach nach Dateien oder Websites suchen, die sie zu einem früheren Zeitpunkt auf ihren verschiedenen Geräten aufgerufen haben.
  • To-Do-Integration mit Outlook.com und Skype. Mit dem Tool Microsoft* To-Do in Outlook.com können Anwender eine Aufgabe in ein freies Zeitfenster in ihrem Kalender ziehen und so Zeit für die Erledigung fest einplanen. Enthält eine E-Mail eine konkrete Aufgabe, lässt sich diese ebenfalls per Drag & Drop in Microsoft* To-Do ziehen, um automatisch eine neue Aufgabe zu erstellen. In Skype können Nutzerinnen und Nutzer ebenfalls einen Aufgabenbereich öffnen, um dort Aufgaben – so genannte Tasks – hinzuzufügen, zu editieren oder abzuhaken. Die Tasks werden gespeichert und stehen automatisch in Skype und der Microsoft* To-Do App zur Verfügung.
  • Familiensicherheit für Microsoft Launcher. Der Microsoft Launcher bietet Eltern mehr Sicherheit, wenn er auf allen Android*-Geräten innerhalb der Familie installiert ist und die Microsoft-Benutzerkonten entsprechend eingerichtet sind: Eltern bleiben über den Aufenthaltsort ihrer Kinder auf dem Laufenden und können sichergehen, dass diese dort sind, wo sie sein sollten. Sie können sich auch über die App-Aktivität ihrer Kinder auf deren Android-Geräten informieren und beispielsweise einsehen, mit welchen Apps wie viel Zeit verbracht wird. Sind eine Xbox One oder ein Windows 10-PC im Familienportal eingerichtet, können Anwender auch die Aktivitäten auf diesen Devices über Microsoft Launcher abrufen.
  • Inking in PowerPoint. Mit dem neuesten Update bietet Microsoft Office verschiedene KI-Funktionen, die es spürbar erleichtern, mit einem Eingabestift oder per Touchscreen Inhalte zu gestalten:
    • Per Stift erstellte Aufzählungslisten werden in formatierten Text umgewandelt.
    • Nutzer können Flussdiagramme und weitere Diagramme via Stift erschaffen, indem sie einfach Wörter oder Formen zeichnen. PowerPoint konvertiert diese automatisch in Text und Formen.
    • Die intelligente Designer-Funktion generiert mithilfe von KI aus schlichten, per Inking erstellten Folien verschiedene Designs, aus denen der Nutzer einfach den passenden Vorschlag auswählt.
  • Inking in Word. Im Ink Editor können Nutzer per Eingabestift oder Touchscreen Wörter einfügen, trennen oder neue Zeilen zu einem Dokument hinzufügen, ohne die Tastatur berühren zu müssen.
  • Eingebettete 3D-Animationen. In PowerPoint und Word werden nun dynamisch animierte Bewegungen in 3D-Objekte integriert, so dass es mühelos möglich ist, 3D und Animation zu nutzen, um Projekte zum Leben zu erwecken.

Windows 10 – Microsoft stoppt das neuste Update wegen gravierender Fehler

Microsoft hatte Anfang Oktober die neuste Feature-Version von Windows 10 vorgestellt. Nach der Umbenennung auf Windows 10 ändert sich mittlerweile der Name von Windows nicht mehr, aber das Unternehmen entwickelt das Betriebssystem dennoch weiter und daher gibt es mehrere Male im Jahre sogenannte Feature Update, bei denen auch neue Funktionen eingespielt werden. Das neuste Update dieser Art hört auf den Namen Windows 10 October 2018 Update.

Leider hat sich mittlerweile gezeigt, dass es bei einigen der Nutzer nach dem Update größere Probleme gab. Verschiedene Windows 10 user berichteten davon, dass Dateien verschwunden waren und zwar auch in größeren Umfang. Ein Nutzer gab beispielsweise an, dass auf seiner Festplatte nach dem Update etwa 60 Gigabyte an Daten fehlten, andere Verbraucher berichteten ähnliches.

Microsoft hat mittlerweile auf diese Fehler reagiert und den Rollout der neusten Version gestoppt. Es wird dringend davon abgeraten, dass Update zu installieren und derzeit sucht man beim Unternehmen nach der möglichen Fehlerursache. Genaue Details, was der Fehler ist oder wann es eine Version gibt, die besser funktioniert, gibt es aber bisher leider noch nicht. Im entsprechenden Supportdokument schreibt das Unternehmen dazu:

We have paused the rollout of the Windows 10 October 2018 Update (version 1809)* for all users as we investigate isolated reports of users missing some files after updating.

Betroffen sind folgende Windows 10 Versionen:

  • Windows 10, version 1809
  • Windows Server, version 1809
  • Windows 10 IoT Core, version 1809
  • Windows 10 Enterprise LTSC 2019
  • Windows 10 IoT Enterprise LTSC 2019
  • Windows Server 2019

Für alle Nutzer, die bereits das Update gemacht haben (und bei denen unter Umständen auch Fehler aufgetreten sind) empfiehlt Microsoft dieses Vorgehensweise:

Prinzipiell sollte man natürlich immer ein Backup machen, wenn man ein Update einspielt, aber die sehr restriktive Update Politik, die Microsoft mit Windows 10 eingeführt hat, erlaubt es teilweise gar nicht mehr, ein Update zu stoppen und in einigen Fällen bemerken Nutzer es auch gar nicht, wenn eine größere neue Version eingespielt werden soll. Letztendlich steht dann auch nur ein kleines „Aktualisieren“ neben dem Power-Button und das kann für einen kleinen Sicherheitspatch oder auch für eine große neue Version mit mehreren GB Umfang stehen.

Verbraucher müssen sich daher mittlerweile sehr stark auf Microsoft verlassen können und auch darauf, dass ein Update funktioniert und keine Fehler hat. Daher ist so ein Fehler ein richtiges Problem, weil er vor allem das Vertrauen der Kunden in die Updates untergräbt und damit das gesamte Sicherheitssystem von Windows in Frage stellt. Wenn sich die Nutzer nicht mehr trauen, neue Versionen zeitnah einzuspielen, weil sie Bug und Probleme befürchten, bleiben Sicherheitslücken auch länger bestehen und können länger ausgenutzt werden.

Android 8 – diese Smartphones sollen das neue Android O bekommen

Android 8 – diese Smartphones sollen das neue Android O bekommen – Noch ist nicht ganz klar, welchen Namen Google für Android 8 endgültig wählen wird, aber da die Bezeichnung Android O lautet, wird es ein Name mit O am Anfang werden und natürlich auch wieder eine Süßspeise. Dazu haben bereits die ersten Anbieter angekündigt, dass sie ihre aktuellen Modelle auf Android 8 aufrüsten wollen – allerdings gibt es noch keinen genauen Zeitplan. Dies liegt unter anderem daran, dass Android 8 bisher natürlich auch erst als Beta-Version vorliegt.

Wenn Modelle hier noch nicht mit aufgeführt sind, heißt das nicht zwangsläufig, dass die kein neues Android bekommen, sondern lediglich, dass der Anbieter bisher noch nichts dazu geäußert hat. Wir haben hier in erster Linie auch nur die Modelle aufgeführt, bei denen es bereits eine offizielle Ankündigung vom Hersteller gibt.

Mittlerweile gibt es allerdings eine schlechte Nachricht: Google hat mitgeteilt, dass sich der Rollout von Android 8 noch etwas verzögern wird. Gründe dafür wurden leider keine genannt, aber zumindest brauchen die Google Pixel Nutzer (die wohl als erste Android 8 bekommen sollten) noch etwas mehr Geduld. Am 21. August soll aber zumindest der Name von Android 8 verkündet werden, derzeit wird die Version nur Android O genannt.

Google Nexus und Pixel

Google wird die neusten Pixel 2 Modelle in diesem Jahr wieder direkt mit Android 8 auf den Markt bringen, aber auch die bereits verfügbaren Modelle werden die neuste Version von Android bekommen. Nach Angaben des Unternehmens soll Android O dabei bereits ab August 2017 verfügbar sein, ob Google diesen engen Zeitplan schaffen wird, muss sich aber erst zeigen.

Geplant ist Android 8 für folgende Geräte:

  • Nexus 5X
  • Nexus 6P
  • Nexus Player
  • Pixel C
  • Pixel
  • Pixel XL

Samsung

Bei Samsung gibt es leider noch keine offizielle Ankündigung dazu, welche Smartphones Android 8 erhalten werden. Man kann aber davon ausgehen, dass die Topmodelle der letzten beiden Jahre (also das Galaxy S7 und das S8) jeweils mit Android O ausgestattet werden. Bei den anderen Modellen muss man die Ankündigungen von Samsung abwarten. Das Unternehmen bringt natürlich auch weiterhin neue Software-Versionen für die Geräte. Damit wird aber in erster Linie der Sicherheitslevel auf dem aktuellen Stand gehalten. An der Version des Betriebssystem hat sich durch diese Updates bisher leider nicht nichts verändert.

OnePlus

Bei OnePlus hat man sich bereits offiziell fest gelegt. Sowohl das OnePlus 3 als auch das OnePlus 3T werden Android 8 bekommen. Wahrscheinlich wird es damit Android O auch für das neue OnePlus 5 geben, es wäre eher peinlich, wenn das Unternehmen das aktuelle Topmodell nicht auf das neuste Android aufrüsten würde. Eine genaue Bestätigung dafür gibt es aber nicht. Mittlerweile hat das Unternehmen auch eine geschlossen Beta Gruppe für den Test von Android 8 gestartet und Ende September soll es eine öffentliche Beta geben – es kann also gar nicht mehr so lange dauern, bis das Firmware Update auf Android 8 Oreo verfügbar ist.

Im Zuge der Vorstellung des neuen OnePlus 5T hat das Unternehmen auch nochmal den Zeitplan bekräftigt. OxygenOS mit Android 8 soll Anfang 2018 zur Verfügung stehen und die erste Beta für das OnePlus 5 mit Android 8 wurde bereits veröffentlicht.

Nokia

Nokia hat die neusten Modelle in diesem Jahr erst auf den Markt gebracht und setzt auf ein weitgehend unverändertes Android. Damit dürfte auch en Update auf Android O keine größeren Probleme bereiten. Mittlerweile hat das Unternehmen bestätigt, dass alle aktuellen Android-Modelle von Nokia (sowohl das günstige Nokia 3 als auch die teureren Geräte) ein Update auf Android 8 Oreo bekommen werden. Es wurde aber leider noch kein Zeitplan für die Updates veröffentlicht. Das Unternehmen hat aber inzwischen angefangen, für das Nokia 7 und das neue Nokia 6 2018 Android 8 per OTA Update auf die Geräte zu bringen. Wann die anderen Modelle folgen ist leider nicht bekannt.

Noch eine gute Nachricht: Nokia will auch Android 9 (also Android P) auf die aktuellen Geräte bringen. Damit werden die Nokia Smartphones auch im nächsten Jahr die neuste Software im Bereich des Betriebssystems haben.

Huawei

Für das Huawei Mate 9 ist der Beta Test mit Android 8 Oreo bereits gestartet. Die entsprechende Testseite samt Download steht hier zur Verfügung: http://consumer.huawei.com/de/support/fut/

Wann das Update auf Android 8 für die anderen Huawei Modelle zur Verfügung steht, ist leider noch nicht bekannt.

LG

LG hält sich bisher noch bedeckt was Android 8 angeht. Wie bei Samsung hat auch dieses Unternehmen bisher noch keine Details zu Plänen mitgeteilt, welche Modelle Android O bekommen werden. Man kann aber auch hier davon ausgehen, dass zumindest die Tomodelle auf den letzten beiden Jahren die neuste Android Version bekommen werden. Das wären dann sowohl das LG G5 als auch das LG G6.

Mittlerweile gibt es auch einen konkreten Termin: das LG G6 soll bereits im Feburar 2018 mit Android 8 ausgestattet werden – so zumindest hat es das Unternehmen in einer Mail auf eine Nutzeranfrage mitgeteilt. Das wäre also gar nicht mehr so lange hin.

Sony

Bei Sony sieht es ähnlich aus wie bei LG. Offiziell hat das Unternehmen noch keine Stellung genommen.

Lenovo/Motorola

Bei Motorola hat man man für die Moto-Serie bereits einen Plan veröffentlicht. Diese Modelle werden daher Android 8 bekommen, es steht nur noch nicht fest, wann genau Oreo zur Verfügung steht:

  • moto z
  • moto z Droid
  • moto z Force Droid
  • moto z Play
  • moto z Play Droid
  • moto z2 Play
  • moto z2 Force Edition
  • moto x4
  • moto g5
  • moto g5 Plus
  • moto g5S
  • moto g5S Plus

Lenovo hat für alle Modelle einen sehr umfangreichen Plan zu den geplanten Software-Updates veröffentlicht: https://lenovomobilesupport.lenovo.com/de/de/solutions/ht501098 Allerdings ist auf diesen Plan Android 8 leider noch nicht mit enthalten. Damit ist auch bei diesem Hersteller leider noch nicht sicher, welche Geräte wann ein Update erwarten können.

HTC

HTC verteilt derzeit bereits die Android 8 Oreo Version für das HTC U11 – zumindest für die Dual SIM Version der Geräte. Darüber hinaus wird auch für das HTC 10 Android 8 bereits verteilt -zumindest für die Geräte ohne Simlock. Wann genau auch für die anderen Modelle Android 8 zur Verfügung stehen wird, ist bisher noch nicht bekannt, es dürfte aber nicht mehr lange dauern,  bis auch diese mit Android Oreo versorgt werden.

Gigaset

Gigaset hat angekündigt, für alle aktuellen Modelle im ersten bzw. bis zum zweiten Quartal 2018 die Modelle mit Android 8 aufzurüsten. Auch das neue Gigaset GS370 soll spätestens im zweiten Quartal 2018 mit der neusten Version von Android ausgerüstet sein.

Die Neuerungen in Android 8 bzw. Android O

Android 8 wird wieder einige Neuerungen mit sich bringen und soll vor allem bei der Leistung und dem Stromverbauch besser da stehen als die Vorgänger-Versionen. Die wichtigsten Neuerungen sind:

  • Notification dots – Die Benachrichtigungen einer App werden zukünftig nicht nur über die bisherige Leiste angezeigt, sondern zu jeder App gibt es im Falle einer Benachrichtigung auch einen kleinen Punkt (einen Dot) direkt am App Symbol, das anzeigt, dass eine Benachrichtigung vorliegt. Dann kann man direkt mit einem langen Druck auf diese App sich die Benachrichtigungen auf dem Bildschirm anzeigen lassen.
  • Picture-in-picture – Mit dieser Funktion soll es möglich sein, zwei Apps neben einander zu bedienen, in dem eine App über die andere eingeblendet wird.
  • Smart Text Selection – zukünftig soll Android beim Copy und Paste von selbst erkennen, welcher Bereiche markiert werden sollen und diese selbst bereits auswählen. Damit entfällt das lästige Markieren per Hand, was durch die kleinen Steuerelemente oft zur Qual werden kann.
  • Autofill with Google – Die Autofill Funktion von Chrome* (beispielsweise für Passwörter) wurde nun auch für Android O übernommen und soll es noch einfacher machen, Formulare oder auch Anmeldungen auszufüllen.

Den kompletten Überblick haben wir hier zusammen gestellt.