Samsung Galaxy A6 – keine vierteljährlichen Sicherheitsupdates mehr

Samsung Galaxy A6 – keine vierteljährlichen Sicherheitsupdates mehr – Samsung hat einige Veränderungen beim Fahrplan für die Sicherheitsupdates vorgenommen und einer der Verlierer dabei ist das Galaxy A6. Die Geräte bekommen keine quartalsweisen Sicherheitsupdates mehr, sondern nur noch unregelmäßige Updates. Das bedeutet auch, dass der monatliche Sicherheitspatch von Google für Android nur noch in sehr unregelmäßigen Abständen für die Samsung Galaxy A6 bereit gestellt wird und es so größere Lücken geben kann, in denen die Modelle durch bekannte Sicherheitslücken angreifbar sind.

Die Veränderung betrifft dabei nur das Samsung Galaxy A6. Die Galaxy A6+ Version ist noch nicht davon betroffen und bekommt weiter quartalsweise Sicherheitsupdates aufgespielt. Allerdings kann man wohl auch davon ausgehen, dass die Galaxy A6+ Modelle bald einen neuen Zeitplan für Sicherheitspatches bekommen werden. Mehr zu den Sicherheits- und Android-Updates bei Google gibt es hier: Samsung Updates Liste

Samsung selbst stellt für Smartphones Updates und Sicherheitspatches zur Verfügung. Dabei werden auch nicht alle Modelle mehr mit den neusten Sicherheitsupdates beliefert, sondern in der Regel nur die Geräte in den ersten 3 Jahren nach dem Marktstart. Danach fallen sie aus dem Support heraus und bekommen keine neue Software mehr. Das bedeutet leider auch, dass sie dann zunehmend unsicher werden. Dazu verändert sich die Frequenz der Updates: neue Geräte bekommen diese monatlich, nach einiger Zeit nur noch Quartalsweise und dann unregelmäßig bis die Modelle ganz aus dem Support heraus fallen. Die Galaxy A6 Modelle sind bei vorletzten Schritt angekommen und werden also früher oder später gar keine neuen Updates mehr bekommen. Sensible Anwendungen wie Banking usw. sind dann nicht mehr auf den Geräten zu empfehlen.

Samsung: diese älteren Modelle bekommen keine Updates mehr

Samsung: diese älteren Modelle bekommen keine Updates mehr – Keine gute Nachricht für die Nutzer von älteren Galaxy A-Modellen: Samsung hat einige der 2016er Geräte aus dem Update-Zyklus genommen. Die Modelle bekommen damit keine neue Android Version mehr und auch keine Sicherheitsupdates mehr. Letzteres ist besonders problematisch, da die Google monatlich neue Sicherheitslücken und deren Bugsfixes veröffentlicht. Die Samsung-Smartphones bekommen diese Fixes ab sofort nicht mehr und damit bleiben die bekannten Sicherheitslücken bei diesen Geräten zukünftig offen.

Die betroffenen Modelle sind dabei:

  • Samsung Galaxy A5 (2016)
  • Samsung Galaxy A3 (2016)
  • Samsung Galaxy Tab S2

Die Geräte sind auch weiterhin funktionsfähig und können ganz normal genutzt werden. Das Ende des Update-Supports bedeutet also nicht, dass man die Geräte nicht mehr benutzen kann. Man sollte aber im Hinterkopf behalten, dass die Geräte zukünftig immer anfälliger für Malware und Angriffe werden. Sensible Anwendungen wie Banking usw. sollte man daher auf diese Modellen besser nicht mehr durchführen.

Die 2017er Modelle des Galaxy A-Serie bekommen aber weiterhin Updates. Bei Galaxy A5 2017 werden sogar monatliche Sicherheitsupdates bereit gestellt, die A3 und A7 2017 bekommen unregelmäßige Sicherheitsupdates. Die komplette Palette mit den Update-Zyklen kann man sich auf einer speziellen Webseite bei Samsung anschauen:

 

Windows 10 – verschiebbare Updates und mehr Datenschutz

Microsoft arbeitet derzeit mit Hochdruck am neuen Creators Update für Windows 10 und die neuen Features, die mit diesem Update kommen sollen, lesen sich durchaus interessant. Das Unternehmen geht damit einige Punkte an, die beim Einsatz des Betriebssystems immer wieder für viel Kritik gesorgt haben: unter anderem wird es Verbesserungen bei den Updates geben und auch der Datenschutz soll unter Windows 10 verbessert werden.

Windows 10 bekommt ein Privacy Dashboard

Die Änderungen beim Datenschutz betreffen vor allem das neue Privacy Dashboard, mit dem Nutzer sehen und auch einstellen können, welche Daten gesammelt und weiter gegeben werden.

Im Original heißt es dazu:

First, we will introduce a new set up experience for you to choose the settings that are right for you. This experience, which replaces previous Express Settings, will look slightly different depending on the version of Windows you are using. If you are moving from Windows 7 or Windows 8, or doing a fresh install of Windows 10, the new set up experience will clearly show you simple but important settings and you will need to choose your settings before you can move forward with setup. If you are already using Windows 10, we will use notifications to prompt you to choose your privacy settings. We’ll introduce this process in an upcoming Windows Insider build soon.

Allerdings wird das neue Menü standardmäßig nur bei neuen Installationen angezeigt. Wer „nur“ ein Update auf die neue Version macht, muss selbst aktiv werden und die Einstellungen im Dashboard anpassen. Das Unternehmen will aber nach dem Update dazu entsprechende Hinweise einblenden. Wie genau dies geschehen soll, ist aber bisher noch nicht bekannt.

Auf dem Screenshot, den das Unternehmen veröffentlicht hat, sieht man derzeit 5 Einstellungen für die Privatsphäre mit denen man aussuchen kann, welche Daten gesammelt werden und auch, welche Daten weiter gegeben werden. Es bleibt spannend, ob das System zusätzlich noch weitere Daten aufnimmt oder ob mit diesen Einstellungen wirklich das komplette Verhalten von Windows 10 in diesem Bereich reguliert werden kann.

Updates lassen sich bis zu 35 Tage verschieben

Die Zwangsupdates von Windows 10 haben immer wieder für viel Unmut gesorgt, denn sie wurden in der Regel dann eingespielt, wenn man den Rechner dringend nutzen wollte und legten dann das System unter Umständen für mehrere Stunden lahm.

Microsoft will diesen Kritikpunkt nun etwas entschärfen. Mit dem neuen Update müssen zukünftige neue Versionen nicht mehr unbedingt sofort eingespielt werden sondern man kann sie auch verschieben und auf einen Zeitpunkt legen, der besser passt und zu dem man den Rechner ohnehin nicht nutzen will. Windows 10 gibt dabei zukünftig einen Zeitrahmen von bis zu 35 Tagen, innerhalb dessen das Update verschoben werden kann. Man muss das Update also auch zukünftig einspielen, hat aber mehr Kontrolle, wann dies geschieht.

Die schlechte Nachricht: für Windows 10 Home scheint dieses Feature nicht vorgesehen zu sein. Man kann also auch zukünftig wohl nur unter den Profi.Versionen Updates timen, Privatanwender müssen sich weiter ärgern.