Xiaomi: US Gericht setzt Blacklist-Eintrag aus

Xiaomi: US Gericht setzt Blacklist-Eintrag aus – Xiaomi hat in den USA einen ersten Erfolg im Kampf gegen den Blacklist Eintrag des Verteidigungsministeriums errungen. Ein Richter in Washington setzte diese Eintrag vorläufig aus, Unternehmen aus den USA sind also vorläufig nicht daran gebunden und können zumindest vorerst weiter Investitionen bei Xiaomi tätigen. Das betrifft vor allem die Aktien des Unternehmens.

Bei Bloomberg schreibt man dazu:

Ein Bundesrichter in Washington hat das Verteidigungsministerium daran gehindert, die US-Investitionen in den chinesischen Smartphone-Hersteller Xiaomi Corp. einzuschränken. In den letzten Tagen der Trump-Administration setzte das Verteidigungsministerium Xiaomi auf eine Liste von Unternehmen mit angeblichen Verbindungen zum chinesischen Militär, was finanzielle Beschränkungen auslöste, die nächste Woche in Kraft treten sollten. Am Freitag stellte der US-Bezirksrichter Rudolph Contreras das Verbot vorübergehend ein und schloss sich Xiaomi in einer Klage an, in der er argumentierte, der Schritt sei „willkürlich und launisch“ und beraubte das Unternehmen seiner Prozessrechte.

Erste Unternehmen hatten Xiaomi aufgrund des Vorgehens der US Regierung bereits aus ihren Indizes genommen und das hätte in den kommenden Wochen möglicherweise zusätzlichen Druck auf das Unternehmen verursacht. Mit dem neuen Urteil gibt es zumindest eine Atempause für Xiaomi, auch wenn man davon ausgehen kann, dass die US Regierung in dieser Sache sicher weiter am Ball bleiben wird. Das bedeutet wohl auch, dass sich weitere Instanzen der US Gerichte mit diesem Fall beschäftigen werden und wir zukünftige Urteile dann aussehen werden, lässt sich aktuell noch nicht sagen.

Huawei zieht sich vom US Markt zurück

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Huawei zieht sich vom US Markt zurück – Die neusten Sanktionen der Trump-Regierung gegen Huawei haben das Unternehmen die eigene Strategie überdenken lassen und gegenüber Bloomberg hat Andy Purdy, Sicherheits-Chef von Huawei in den USA, nun bestätigt, dass man sich dauerhaft vom US-Markt zurückziehen wird. Das betrifft vor allem die Netzwerksparte aber wohl auch die Handys und Smartphones. Was dies konkret für Auswirkungen haben wird, ist bisher noch nicht abschätzbar und es ist auch noch offen, wie die Regierung in China reagieren wird.

18.05.2020 – Huawei: US-Regierung hat den Interessent von Nutzern „den Rücken zugekehrt“

UPDATE: Huawei hat auf die neuen Sanktionen der US Regierung reagiert und weist darauf hin, dass man trotz des Embargos bisher alle vertraglichen Verpflichtungen erfüllt hat und warnt vor einem globalen Schaden für die Branche durch die neuen Sanktionen. Das Unternehmen schreibt in einem offenen Brief konkret dazu:

Huawei lehnt die vom US-Handelsministerium letzte Woche vorgenommenen Änderungen seiner Exportbeschränkungen, die speziell auf Huawei abzielen, kategorisch ab.

Die US-Regierung hat Huawei am 16. Mai 2019 ohne überzeugende Begründung in die sogenannte Entitätsliste aufgenommen. Seit diesem Zeitpunkt und trotz des Umstands, dass uns eine Reihe wichtiger industrieller und technologischer Elemente nicht mehr zur Verfügung standen, haben wir uns weiterhin verpflichtet, alle Regeln und Vorschriften der US-Regierung einzuhalten. Gleichzeitig haben wir unsere vertraglichen Verpflichtungen gegenüber Kunden und Lieferanten erfüllt und trotz aller Widrigkeiten überlebt und unser Geschäft und die Entwicklung unserer Produkte vorangebracht.

Nichtsdestotrotz hat die US-Regierung in ihrem unermüdlichen Bestreben, unser Unternehmen stärker unter Druck zu setzen, beschlossen, einen weiteren Schritt zu gehen und die Bedenken vieler Unternehmen und Branchenverbände vollständig zu ignorieren.

Diese Entscheidung war willkürlich und droht der gesamten Branche global Schaden zuzufügen. Diese neue Regel wird sich auf den Ausbau, die Wartung und den kontinuierlichen Betrieb von Netzen im Wert von Hunderten von Milliarden US-Dollar auswirken, die in mehr als 170 Ländern unsere Technologie nutzen.

Dies wird sich auch auf die Kommunikationsdienste für die mehr als drei Milliarden Menschen auswirken, die Huawei-Produkte und -Dienste weltweit nutzen. Um ein führendes Unternehmen aus einem anderen Land anzugreifen, hat die US-Regierung den Interessen der Kunden und Nutzer von Huawei-Technologie absichtlich den Rücken zugekehrt. Dies widerspricht der Behauptung der US-Regierung, dass sie an der Sicherheit von Netzen interessiert ist.

Diese Entscheidung der US-Regierung betrifft nicht nur Huawei. Dies wird schwerwiegende Auswirkungen auf eine Reihe globaler Industriebranchen haben. Auf lange Sicht wird dies das Vertrauen und die Zusammenarbeit innerhalb der globalen Halbleiterindustrie, von der viele Branchen abhängig sind, schädigen und Konflikte und Verluste in diesen Branchen verstärken.

Die USA nutzen ihre eigenen technologischen Stärken, um Unternehmen außerhalb ihrer eigenen Grenzen zu attackieren. Dies wird nur dazu führen, das Vertrauen internationaler Unternehmen in US-amerikanische Technologie- und Lieferketten zu untergraben. Letztendlich wird dies den Interessen der USA schaden.

Huawei führt eine umfassende Prüfung dieser neuen Exportbeschränkungsregeln durch. Wir erwarten, dass unser Geschäft unweigerlich betroffen sein wird. Wir werden alles in Bewegung setzen, um Lösungen zu finden. Wir hoffen, dass unsere Kunden und Lieferanten weiterhin mit uns zusammenstehen und die Auswirkungen dieser diskriminierenden Regel minimieren.

US-Regierung zündet die nächste Stufe im Handelskrieg gegen Huawei und China

Der Bann der US Regierung gegen Huawei ist nach wie vor in Kraft und zwingt das Unternehmen, neue Handys und Smartphones mit eigener App Gallery und ohne Google Core Apps auszuliefern. Am Freitag hat die Trump Regierung nun eine weitere Verschärfung verkündet: Unternehmen, die geistiges Eigentum aus den USA nutzen, dürfen danach nicht mehr mit Huawei zusammenarbeiten. Das betrifft vor allem der Halbleiterbereich und damit wird Huawei zukünftig von der Lieferung von Chips und Grundmaterial von Prozessoren abgeschnitten – konkret dürften wohl Qualcomm und auch TSMC betroffen sein.

Reuters schreibt dazu im Original:

Die Trump-Regierung hat am Freitag die weltweite Lieferung von Chips an den auf der schwarzen Liste stehenden Telekommunikationsausrüstungsgiganten Huawei Technologies blockiert, was die Befürchtungen chinesischer Vergeltungsmaßnahmen auslöste und die Kurse der US-amerikanischen Hersteller von Chipherstellern sinken ließ. Eine neue Regel, die vom Handelsministerium vorgestellt und erstmals von Reuters gemeldet wurde, erweitert die US-Behörde, um Lizenzen für den Verkauf von Halbleitern, die mit US-Technologie im Ausland hergestellt wurden und erweitert ihre Reichweite erheblich, um den Export an den weltweit führenden Smartphone-Hersteller zu stoppen.

Für Huawei wird es damit deutlich schwerer, eigene Smartphones anzubieten. Bisher hatten die Maßnahmen der USA kaum Wirkung gezeigt, Huawei hatte trotz der Maßnahmen aus den USA Apple bei den Marktanteilen mittlerweile hinter sich gelassen und daher dürfte die Verschärfung der nächste Versuch sein, den Erfolg des Unternehmens einzugrenzen.

In China hat man bereits auf diese angekündigten Maßnahmen reagiert und angekündigt, US-Unternehmen als unzuverlässig einzustufen, was eine ganze Reihe von Maßnahmen gegen diese Unternehmen möglich macht. Es wäre dann auch ein Verkaufsverbot für bestimmte Produkte aus den USA dieser Unternehmen denkbar. Aber auch ohne diese Maßnahmen dürften vielen Unternehmen ein großer Teil des Umsatzes wegfallen, wenn sie Huawei nicht mehr beliefern dürfen. Das könnte sich dann auch wieder auf die USA auswirken und auch ohne Sanktionen aus China negative Auswirkungen auf die US Unternehmen haben.

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Huawei: „keine Bereitschaft, weiter mit der US-Regierung zu kommunizieren“

Eric Xu, stellvertretender Vorsitzender von Huawei, hat in der vergangenen Woche einige deutschen Media (beispielsweise DPA oder auch Spiegel) ein Interview gegeben und dabei unter anderem auch auf die Frage geantwortet, wie das Unternehmen derzeit die Spannungen mit den USA sieht. Konkret scheint es den USA derzeit daran gelegen zu sein zu verhindern, dass Huawei weltweit Ausrüster für die 5G Netzwerke wird. Unter anderem hatte das Land daher Vorwürfen geäußert, Huawei wäre kein zuverlässiger Partner und würde Spionage für China betreiben.

Huawei selbst hat mittlerweile Konsequenzen aus diesem Vorgehen der USA gezogen. Im Interview betont Xu, dass man derzeit keine Kommunikationskanäle zu den USA hätte, obwohl man es in der Vergangenheit versucht hätte. Mittlerweile gibt es aber von Seiten Huawei auch „keine Bereitschaft, weiter mit der US-Regierung zu kommunizieren“. Stattdessen konzentriert sich das Unternehmen auf die Länder, die weiterhin mit Huawei zusammenarbeiten wollen.

Zur Sicherheitslage erklärt Xu auch nochmal, dass die USA flächendeckend gar keine Geräte von Huawei einsetzen und es daher nicht wirklich nachvollziehbar ist, woher die Vorwürfe kommen. Die USA hatte schon über mehrere Jahre Sicherheitsbedenken gegenüber dem Unternehmen geäußert, aber nie wirkliche Belegt dazu vorlegen können. So bleibt offen, woher die Abneigung gegen Huawie kommt und wie fundiert diese wirklich ist.

Im Interview sagt Eric Xu (stellvertretender Vorsitzender von Huawei) dazu:

Ich weiß nicht, was sie vorhaben. Wir haben praktisch keine Ausrüstung, die in US-Netzwerken läuft. Egal, ob es sich um AT & T, Verizon, T-Mobile oder Sprint handelt, keiner von ihnen verwendet Huawei-Geräte. In den USA gibt es mehrere Basisstationen, die von Telekommunikationsbetreibern verwendet werden, aber dies sind sehr kleine ländliche Telekommunikationsbetreiber. Die USA verwenden im Wesentlichen keine Geräte von Huawei. Welche Sicherheitsbedrohung können wir also möglicherweise für die USA darstellen? 

Tatsächlich scheinen die USA derzeit aber sogar noch einen Schritt weiter zu gehen. Man will nicht nur 5G Netzwerke von Huawei im eigenen Land verhindern, sondern versucht auch Druck auf andere Länder auszuüben, dort diese Technik nicht einzusetzen. In Polen wird derzeit sogar diskutiert, ob eine US-Militärbasis gebaut werden kann – das könnte davon abhängen ob sich das Land für Huawei als Netzwerkausrüster im 5G Bereich entscheidet.

Hintergrund für die Vorwürfe ist aber vor allem der Netzwerkbereich von Huawei, in dem das Unternehmen mittlerweile sehr stark ist und international durchaus führend sein könnte. Ein Verzicht auf Huawei Technik könnte also durchaus ein Nachteil beim Ausbau und der Technik für 5G haben. Huawei könnte für die 5G Netzausbau auch in Deutschland wichtig werden. Die Auktionen für die neuen 5G Netze starten bald und es wäre durchaus denkbar, dass einer der Bieter, der den Zuschlag in der Auktion erhält, auch mit Huawei zusammenarbeitet um ein 5G Netz in Deutschland aufzubauen. Konkrete Details dazu gibt es aber bisher noch nicht – dennoch wird es interessant werden die Reaktionen aus den USA dazu zu beobachten.

Der Smartphone Bereich von Huawei scheint dagegen derzeit nicht im Fokus zu stehen – die USA haben also beispielsweise derzeit keine Probleme mit dem Verkauf der Huawei Smartphones weltweit. Es drohen also auch keine Verkaufsstopps oder ähnliche Maßnahmen gegen das Unternehmen – anders als beispielsweise gegen ZTE.

iPhone 8 – so teuer würde „Made in America“ werden

Donald Trump hat als eines seiner Ziele für die USA ausgegeben, die Produktion wieder zurück in die USA verlagern zu wollen, um dort neue Arbeitsplätze zu schaffen. Derzeit produzieren viele amerikanische Unternehmen in Asien, weil dort die Kosten geringer ausfallen.

Bei Apple hat man sich offensichtlich bereits mit diesem Szenario beschäftigt, wie ein Bericht von nikkei.com nahe legt. Mit Verweise auf ein nicht näher genannte Quelle berichtet man dort, das Apple bereits im Juni 2016 mit den Herstellern Foxconn und Pegatron gesprochen hätte, um die Kosten für die Produktion der iPhone Modelle in den USA zu ermitteln. Im Original heißt es:

„Apple asked both Foxconn and Pegatron, the two iPhone assemblers, in June to look into making iPhones in the U.S.,“ a source said. „Foxconn complied, while Pegatron declined to formulate such a plan due to cost concerns.“

Beide Unternehmen produzieren derzeit in erster Linie in China und bringen zusammen etwa 200 Millionen iPhones pro Jahr auf den Weg in die Geschäfte in der gesamten Welt.

Produktionskosten würden deutlich steigen

Derzeit liegen die Produktionskosten für ein iPhone 7 mit 32GB internem Speicher bei um die 225 US Dollar. Dieser Preis wird wahrscheinlich nicht zu halten sein, wenn die Produktion in die USA verlagert würde. Im Gegenteil, dieser neue Standort würde die Kosten für die neuen iPhone Modelle wahrscheinlich deutlich in die Höhe treiben. Man geht derzeit davon aus, das sich die Produktionskosten mehr als verdoppeln würden. Herstellungskosten von um die 500 Dollar für ein iPhone wären damit greifbar – wohlgemerkt für die gleiche Technik und das gleiche Design – nur durch die Produktionsverlagerung in die USA.

Derzeit machen die Herstellungskosten bei Apple etwa 35 Prozent des Verkaufspreises aus. Steigen diese Kosten wie befürchtet auf 500 Dollar an, würde sich das auch auf den Verkaufspreis auswirken. Die Geräte lägen dann in der günstigsten Version bei 1.400 bis 1.500 Dollar.

Made in USA wäre kaum konkurrenzfähig

Die Zahlen machen deutlich, dass eine Verlagerung der Produktion für Apple kaum in Betracht kommt. Apple Kunden sind nicht unbedingt preis-sensibel, aber ein solcher Anstieg beim Kaufpreis würde trotzdem sicher viele Kunden verschrecken und in die Arme der (nach wie vor günstigen) Konkurrenz treiben. Es ist nicht zu erwarten, dass Apple sein bisher hohen Absatzzahlen bei Preis von bis zu 1.500 Dollar weiter so aufrecht erhalten kann.

Diese Erkenntnis kommt nicht ganz unerwartet, denn immerhin hat Apple die Produktion in China gewählt, weil es dort so geringe Herstellungskosten gibt. Man wird also wohl dem Wunsch von Trump nicht nachkommen können, zukünftig in den USA zu produzieren – der Nachteil gegenüber anderen Herstellern wäre zu groß. Selbst wenn die Konkurrenz zukünftig in den USA Strafzölle bezahlen müsste – was ja auch auf Trumps Agenda steht – hätte Apple in der restlichen Welt schwere Probleme und wahrscheinlich auch eine heftigen Image-Schaden in China, wenn die Modelle dort nicht mehr produziert würden.

Dieses Problem hat im Übrigen nicht nur Apple, sondern auch alle andere Unternehmen in den USA werden sicher genau rechnen, ob sich eine Verlagerung der Produktion in die USA lohnt. Es könnte durchaus sein, dass Trump also mit seinen Plänen bei der Industrie auf taube Ohren stößt.

Samsung Galaxy S4: Anzeichen für US-Variante mit FullHD-Display aufgetaucht

Das Samsung Galaxy S4 dominiert momentan die Gerüchteküche und fast an jedem Tag taucht ein neues Hinweis zu dem nächsten Flaggschiff aus Südkorea im Netz auf. Die Präsentation des High-End-Smartphones wird im Laufe des Monats März erwartet und vorab hat der Elektronikkonzern auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas erste Aussichten für das Gerät geliefert.

Auf der Messe hat das südkoreanische Unternehmen unter anderem ein bislang unbekanntes 4,99 Zoll Super-AMOLED-Display mit einer FullHD-Auflösung enthüllt und ebenfalls den neuen Exynos 5 Octa-Prozessor vorgestellt. Ersteres scheint sich nun immer weiter zu verdichten und wird mit ziemlicher Sicherheit im Samsung Galaxy S4 zum Einsatz kommen. In den USA wurde eine so genannte USPROF-Datei auf einer Samsung-Webseite entdeckt, die den User-Agent anhand der Auflösung des Geräts festlegt und eine Reihe von Metadaten enthält. Bei genauerem Hinblick konnte man ein Gerät mit der Bezeichnung SGH-I337 entnehmen, welches eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln besitzt und womöglich die US-Version der vierten Galaxy-S-Generation darstellt.

Daneben muss man natürlich auch die aktuelle Entwicklung der Konkurrenz im Auge behalten. Sony, HTC, Huawei und eine Reihe von anderen Herstellern haben bereits FullHD-Smartphones vorgestellt und nun muss Samsung nachziehen, um weiterhin auf dem Markt Erfolg zu haben und auch in diesem Jahr zu dominieren.

Google Nexus 4: In den USA wieder verfügbar und schon ausverkauft

Das Google Nexus 4 ist seit dem Verkaufsstart nicht mehr aus dem Medien wegzudenken und erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Bislang konnten allerdings nur wenige Kunden erfolgreich das neue Nexus-Smartphone bestellen und viele Interessenten sind bei dem Verkaufsstart leer ausgegangen. In den USA konnte das Gerät am gestrigen Abend wieder bestellt werden. Das Ganze lief aber wie zu erwarten nicht ohne Probleme ab.

Obwohl Google die Verfügbarkeit offiziell angekündigt hat, ist der gestrige Einkauf nicht gerade positiv abgelaufen. Kurz nach dem Verkaufsstart gingen die Server wieder in die Knie und die vielen Interessenten mussten sich durch unterschiedliche Fehler kämpfen. Der Warenkorb machte heftige Probleme und hat sich sporadisch immer mal wieder von alleine geleert. Dazu kommt noch, dass das Kontingent auch nach kurzer Zeit erneut ausverkauft war und entsprechende Frustrationen bei den Kunden entstanden sind. Google hat also aus den Fehlern nicht gelernt und konnte die Nachfrage wieder nicht bedienen.

Darüber hinaus waren die Gerät auch gar nicht sofort lieferbar. Käufer der 8-GB-Version des Nexus 4 müssen um die vier bis fünf Wochen auf die Post warten und das Modell mit 16 Gigabyte ist mit einer Lieferzeit von eins bis zwei Wochen angegeben. Jedoch gibt es einen kleinen Funken Hoffnung, denn kurz nach der Misere hat Google bekannt gegeben, dass das Nexus 4 nicht ausverkauft ist und bald wieder zum Kauf verfügbar sein wird. Es könnte durchaus sein, dass das Smartphone dann auch weiterhin zum Kauf stehen wird, allerdings mit der genannten Lieferzeit.

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Update:
Wie vermutet kann das Nexus 4 in den USA weiterhin bestellt werden. Die Server haben aber immer noch Probleme und die Lieferzeiten beträgt mehrere Wochen.[/box]

via mobilegeeks

Samsung Galaxy S3: Drei neue Werbespots bewerben NFC und großes Display

Das Samsung Galaxy S3 kann sich immer noch größter Beliebtheit erfreuen und hierzulande verkauft sich das Spitzenmodell des südkoreanischen Herstellers ausgesprochen gut. In den USA muss sich Samsung allerdings noch mit dem zweiten Platz zufrieden stellen. Aus diesem Grund hat das Unternehmen in den letzten Monaten das Marketing intensiviert und nun drei neue Werbeclips für diesen Markt veröffentlicht.

Dieses Mal haben es die Südkoreaner sogar geschafft, dass sich die Spots auf das Samsung Galaxy S3 selbst konzentrieren und nur wenige Anspielungen auf Apple enthalten. In zwei der drei Spots fokussiert sich Samsung auf die NFC-Technologie und dessen Vorteile. Neben einer Übertragung von einer Playlist während einer Verabredung wird aber auch gezeigt wie Mama dem Papa kurz vor der Abreise noch ein intimes Filmchen aufs Smartphone spielt. In Realität benötigt die Übertragung jedoch etwas mehr Zeit, aber die Umsetzung ist durchaus gelungen und humorvoll. Der dritte Werbeclip dreht sich allerdings wieder um die Vorteile des größeren Displays bei Spielen und enthält einen kleinen Seitenhieb auf den kleineren Bildschirm des iPhones.

Im Vergleich zu den bisherigen Spots hat sich aber das Marketing positiv entwickelt und findet sicherlich größere Begeisterung auch bei den Nutzern der Konkurrenzprodukte.

via TheVerge

Internetnutzung: iPhone 5 überholt Samsung Galaxy S3

Der Kampf zwischen Samsung und Apple wird nicht nur in den Gerichtssälen ausgetragen, sondern natürlich auch auf dem Markt. Mit dem Samsung Galaxy S3 konnte das südkoreanische Unternehmen einen Riesenerfolg verzeichnen und zahlreiche iPhone-Kunden abwerben. Mit dem neuen iPhone 5 schafft es Apple aber auch wieder die verlorenen Marktanteile zurückgewinnen. Der erste Erfolg für das Unternehmen aus Cupertino ist in den Vereinigten Staaten zu verzeichnen.

Laut einer Studie der amerikanischen Marktforscher von Chitika Insights konnte das iPhone 5 bereits jetzt den ärgsten Konkurrenten, das Samsungs Galaxy S3, in Sachen Internetnutzung überholen. Das ist hinsichtlich des jeweiligen Alter der Geräte besonders bemerkenswert, denn das iPhone 5 ist gerade mal seit 19 Tagen auf dem Markt, wobei das Spitzenmodell von Samsung seit gut vier Monate erhältlich ist. Im oben zusehenden Vergleich kann man erkennen, dass das iPhone 5 für insgesamt 56 Prozent der Internetnutzung verantwortlich ist und das Samsung Galaxy S3 für 44 Prozent. Das Ergebnis der Studie basiert auf der Analyse von Millionen Werbeeinblendungen, die im Zeitraum vom 3. bis zum 9. Oktober 2012 beobachtet wurden.

Hierbei muss man allerdings beachten, dass die Studie nur den amerikanischen Markt betrachtet. In Europa würde das Ganze wiederum anders aussehen, denn Samsung konnte sich mittlerweile hierzulande sehr gut etablieren.

Samsung Galaxy S3 überholt das iPhone 4S in den USA

In Anbetracht der Tatsache, dass Apple am kommenden Mittwoch die neue iPhone-Generation vorstellen wird, ist die folgende Nachricht nicht gerade verwunderlich. Das Samsung Galaxy S3 konnte erstmalig das iPhone 4S hinsichtlich der Verkaufszahlen in den USA vom Tron schmeißen und demnach einen erfolgreichen Werdegang in den Vereinigten Staaten verzeichnen.

Laut den Statistiken von Analyst Michael Walkley von Canacoord Genuity ist das Samsung Galaxy S3 inzwischen das beliebteste Smartphone bei allen vier großen amerikanischen Netzbetreibern, auch wenn das iPhone 4S bei AT&T auf dem ersten Platz liegt. Im Laufe des Monats wird Apple sicherlich das Ruder wieder rumreißen können und mit dem iPhone 5 die Konkurrenz mal wieder abhängen. Darüber hinaus zeigt die Statistik, dass HTC und Motorola fast keine Rolle mehr spielen und nur noch wenige Geräte verkaufen. Lediglich bei T-Mobile scheint sich das HTC One S relativ gut zu verkaufen.

Ein ähnliches Spiel scheint sich auch in Deutschland abzuzeichnen. Die Netzbetreiber sowie Samsung haben die Werbetrommel ordentlich gerührt und konnte sicherlich sehr gute Verkaufszahlen verzeichnen. Nach der Veröffentlichung des neuen iPhones wird sich zeigen, wer am längeren Hebel sitzt.

via SmartDroid

Apple vs. Samsung: Verkaufsverbot für 8 Samsung-Smartphones beantragt

Wenige Tage nach der Bekanntgabe des vorläufigen Urteils hat Apple bereits reagiert und einen Antrag auf ein Verkaufsverbot für insgesamt acht Smartphones der Galaxy-Reihe gestellt. Am 20. September wird die Richterin Koh also nicht nur eine Entscheidung über die absichtliche Patentverletzung verkünden und somit möglicherweise die Schadensersatzzahlung verdreifachen, sondern auch über eine einstweilige Verfügung gegen einige Samsung-Geräte. Dazu gehören vor allem Varianten des Samsung Galaxy S und Galaxy S2.

Die Geschworenen haben zwar entschieden, dass fast alle der 28 betroffenen Geräte gegen die Patente von Apple verstoßen, doch sind die meisten Smartphones in den USA nicht mehr erhältlich. Aus diesem Grund wären auch nur acht Samsung-Smartphone von dem Verkaufsverbot in den USA betroffen. Darüber hinaus muss Apple überhaupt erstmal nachweisen, dass durch einen weiteren Verkauf ein unersetzlicher Schaden entsteht.

Die folgende Geräte möchte Apple ein Verkaufsverbot für den US-Markt erwirken:

  • Galaxy S 4G
  • Galaxy S2 (AT&T)
  • Galaxy S2 (Skyrocket)
  • Galaxy S2 (T-Mobile)
  • Galaxy S2 Epic 4G
  • Galaxy S Showcase
  • Droid Charge
  • Galaxy Prevail

Quelle TheVerge via AllAboutSamsung