Google Nexus 4 und Apple iPhone 5 im Videovergleich

Vor knapp zwei Wochen hat Google die Messlatte sehr hoch gesetzt und in Kooperation mit LG ein nicht nur sehr preisgünstiges Smartphone hervorgebracht, sondern auch noch leistungsstarke Hardware in das Gerät gepackt. Das Google Nexus 4 kann sich somit ohne Probleme gegen die Konkurrenz stellen und ist ebenfalls auch noch für den kleinen Geldbeutel zu haben.

Im Weihnachtsgeschäft wird sich das neue Nexus-Smartphone jedoch gegen das iPhone 5 behaupten müssen und zeigen, wie es bei der Kundschaft ankommt. Im Vorfeld haben sich die Kollegen von MobileGeeks die beiden Geräte näher angeschaut und einen kleinen Videovergleich angefertigt. Das Vorzeigegerät von Google kommt mit der neusten Android-Version auf den Markt und kann durch einen hohen Grad von Flexibilität, Anpassungsfähigkeit sowie Funktionalität punkten. Dagegen kommt das iPhone 5 mit iOS 6 zum Kunden, das einen etwas holprigen Start hingelegt hat und durch einige Schwächen für Aufmerksamkeit gesorgt hat. Allerdings kann das Ökosystem von Apple durch eine größere und qualitativ hochwertigere Auswahl an Apps überzeugen. Im Endeffekt sind die beiden Systeme sehr unterschiedlich und besitzen ihre persönlichen Vor- und Nachteile. Jeder Benutzer sollte sich daher selber ein Bild machen und die verschiedenen Punkte abwägen.

Hinsichtlich der Hardware hat Google ebenfalls ganze Arbeit geleistet und leistungsfähige Komponenten verbaut. Im Nexus 4 kommt ein Snapdragon S4 Pro Quad-Core-Prozess mit jeweils 1,5 GHz zum Einsatz, während im iPhone 5 ein eigens entwickelter A6 Dual-Core-Prozessor werkelt, der durch eine hohe Grafikleistung auftrumpfen kann. Beim Arbeitsspeicher setzt das LG-Smartphone auf zwei Gigabyte, wobei das iPhone nur die Hälfte aufweist. Die Performance kann allerdings sowohl beim Nexus 4 als auch beim iPhone 5 überzeugen. Das Display und die Kamera sind bei beiden Smartphones gleichauf und bieten eine hervorragende Qualität. Einen genauen Blick auf die Spezifikationen könnt ihr in unserem Vergleichsartikel werfen.

Der Preis spielt natürlich auch eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung und in diesem Punkte konnte der Suchmaschinengigant den eigentlichen Trumpf ausspielen. Das Google Nexus 4 ist nämlich bereits ab einem Preis von 299 Euro verfügbar und kostet somit weniger als die Hälfte vom iPhone 5, welches erst ab 679 Euro zur Verfügung steht. Hier muss natürlich jeder für sich wissen, wie viel Geld man ausgeben möchte und was einem wichtiger ist.

Siri vs. Google-Suche: iOS-Sprachsuchen im Videovergleich

Vor einer Woche hat Google ein Update für die eigene Such-App veröffentlicht und damit die Spracheingabe in entscheidenden Punkten verbessert. Die optimierte Sprachsuche hat sich beim Design und auch bei der Funktionalität am Google-Now-Dienst orientiert und liefert Ergebnisse ohne eine nennenswerte Verzögerung. Somit macht die Google-Suche dem intelligenten Assistenten Siri sogar auf der eigenen Plattform ordentlich Konkurrenz.

Die amerikanischen Kollegen von Gizmodo haben nun die beiden Sprachsuchen miteinander verglichen und die unterschiedlichen Abfragen in einem Video festgehalten. In den meisten Bereichen kann die Google-Suche eindeutig punkten und liefert vor allem schneller Ergebnisse. Allerdings muss man bedenken, dass der Funktionsumfang in Deutschland noch beschränkt ist, denn hierzulande ist der so genannte Knowledge Graph noch nicht vorhanden und aus diesem Grund präsentiert die App in der deutschen Version auch nur eine normale Suche.

Nexus 4, iPhone 5, Lumia 920 und Galaxy S3 LTE im Spezifikationsvergleich

In den letzten Wochen haben Google, Apple, Samsung und Nokia die aktuellen Smartphone-Flaggschiffe für dieses Weihnachtsquartal vorgestellt. Die vier Geräte sind bereits verfügbar oder kommen in wenigen Tagen auf den Markt und werden sicherlich zahlreiche Kunden anziehen. Am vergangenen Montag hat Google die Messlatte sehr hoch gesetzt und in Kooperation mit LG ein nicht nur sehr preisgünstiges Smartphone hervorgebracht, sondern auch noch leistungsstarke Hardware in das Gerät gepackt. Das Nexus 4 kann sich somit ohne Probleme gegen die Konkurrenz stellen und ist ebenfalls auch noch für den kleinen Geldbeutel zu haben.

Daneben hat Samsung auch vor einigen Wochen das LTE-Modell des Galaxy S3 auf den Markt gebracht. Die alternative Variante unterstützt den schnelleren Mobilfunkstandard und kann eine Datengeschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s erreichen. Gleichzeitig hat das südkoreanische Unternehmen auch noch den Arbeitsspeicher aufgerüstet und auf zwei Gigabyte erweitert. Ansonsten ist das Samsung Galaxy S3 LTE in der Farbe Titanium Gray erhältlich, ist mit Android 4.1 Jelly Bean ausgestattet und besitzt einen internen Speicher von 16 Gigabyte, der jedoch durch eine microSD-Karte ergänzt werden kann. Apple dagegen hat schon vor einiger Zeit das neue iPhone in den Handel gebracht und konnte bereits in den ersten Tagen außergewöhnlich gute Verkaufszahlen erreichen. Im Vergleich zu der Konkurrenz ist das neue Apple-Smartphone allerdings deutlich teurer und auch gleichzeitig das kleinste Gerät. Das Weihnachtsquartal wird zeigen, ob Apple mit der sechsten iPhone-Generation den Nerv der Kunden treffen konnte oder sich vielleicht verkalkuliert hat.

Als letztes wird Nokia am 5. November das Lumia 920 auf den deutschen Markt bringen und somit das erste Smartphone mit Windows Phone 8 veröffentlichen. Im Vorfeld konnte das finnische Unternehmen bereits für Aufmerksamkeit sorgen und hat durch verschiedene Kamera-Vergleiche das Interesse der Kunden geweckt. Das Nokia Lumia 920 ist in der Reihe nicht nur das dickste, sondern auch das schwerste Smartphone, kann aber durch eine gute Verarbeitungsqualität und der höchsten Pixeldichte auftrumpfen.

Im Endeffekt liegen die Gerät auf einer Höhe, weißen aber den ein oder anderen Unterschied auf. Um die Vor- und Nachteil der jeweiligen Smartphones aufzuzeigen, haben wir die Spezifikationen einmal übersichtlich in einer Tabelle zusammengefasst.

iPad mini vs. Kindle Fire HD: Amazon schaltet Anti-Apple-Werbebanner

Mit dem iPad mini hat Apple einen direkten Konkurrenten zum Nexus 7 und Amazon Kindle Fire ins Spiel gebracht. Die anderen Unternehmen sind natürlich nicht gerade glücklich über diese Situation und der weltweit größte Versandhändler hat nun reagiert. Amazon hat auf der amerikanischen Seite einen Frontalangriff gegen das kleinere iPad gestartet und einen Vergleich mit dem Kindle Fire HD geschaltet.

Die Werbung beginnt mit einem Zitat von Gizmodo, in dem auf die geringe Auflösung des kleineren Apple-Tablets eingegangen wird und danach folgt ein Kurzvergleich, wobei das Thema „Much More for Much Less.“ aus der Sicht des Versandhauses dargestellt wird. Die einzelnen Vorteile sollen belegen, dass das Kindle Fire HD viel mehr anzubieten hat als das iPad mini, aber trotzzu einem günstigen Preis erhältlich ist.

In den Vereinigten Staaten ist ein solches Vorgehen aber durchaus üblich, jedoch werden häufig nur die Punkte herausgegriffen, in denen das jeweilige Produkte besser abschneidet als der Konkurrent. Amazon geht natürlich ähnlich vor und hat in dem Vergleich einige Vorteile des iPad mini verschwiegen. Neben der fehlenden Kamera auf der Rückseite des Kindle Fire HD, des höheren Gewichts und der nicht vergleichbaren Verarbeitungsqualität wird auch nicht auf die geringe Anzahl an Tablet-Apps und allgemeinen Content eingegangen. Somit kann man relativ gut erkennen, dass man sich auf solche Vergleiche nicht einlassen sollte und sich ein eigenes Bild machen sollte.

Rene Ritchie von iMore hat die Tabelle um einige Punkte ergänzt und somit eine fairere Gegenüberstellung aufbereitet:

iPhone 5 vs. Samsung Galaxy S3 Mini: Ein unstimmiger Vergleich

Das aktuelle Flaggschiff von Apple wurde vor genau einem Monat der Öffentlichkeit präsentiert. Am gestrigen Abend hat Samsung nachgezogen und auch ein 4-Zoll-Smartphone vorgestellt. Das Samsung Galaxy S3 Mini ist der kleine Bruder des derzeitigen Spitzenmodells, wurde aber hinsichtlich der Spezifikationen sowie des Displays etwas abgespeckt. Im Gegensatz zum iPhone 5, welches definitiv im Highend-Segmet angesiedelt ist, bedient das Samsung Galaxy S3 Mini eher die Mittelschicht und bietet mit dem passenden Preis ein interessantes Paket an. Neben der gemeinsamen Displaygröße gibt es aber auch zahlreiche Unterschiede zwischen den beiden Smartphones.

Schaut man auf den Preis ist ein unfairer Vergleich vorprogrammiert. Das Apple-Smartphone kann ab 679 Euro erworben werden und das Samsung Galaxy S3 Mini wird für eine unverbindliche Preisempfehlung von 439 Euro in den Handel kommen. Das iPhone 5 besitzt einen A6-Dual-Core-Prozessor, der mit bis zu 1,3 GHz getaktet ist und auf einem eigens entwickelten CPU-Design basiert. Damit kann das Galaxy S3 Mini nicht auftrumpfen und verfügt über einen 1 GHz Dual-Core-Prozessor, der im Vergleich zum großen Bruder im Benchmarktest nur halb so viele Punkte ergattern konnte. Das Display des neuen Galaxy-Smartphones verfügt über eine Bildschirmdiagonale von 4 Zoll, kommt aber nur mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixel daher. Dagegen besitzt das iPhone 5 eine Auflösung von 1136 x 640 Pixel. Hinsichtlich der Kamera muss das Galaxy S3 Mini auch den Kürzeren ziehen. Es beinhaltet „nur“ eine 5 Megapixel Kamera und auf der Frontseite ist eine VGA-Kamera verbaut. Die 8 Megapixel Kamera ist definitiv ein gutes Stück besser und auch die Frontkamera kann mit 1,2 Megapixel das Galaxy S3 Mini übertrumpfen. Allerdings besitzen beide Geräte 1 Gigabyte Arbeitsspeicher und kommen jeweils mit der neusten Betriebssystem-Version.

Wie man sieht gibt es nicht viele Gemeinsamkeiten, was aber natürlich hinsichtlich des Preises kein Wunder ist. Zumal muss man sagen, dass das Samsung Galaxy S3 Mini auch in einer anderen Kategorie spielt und auch eine andere Zielgruppe ansprechen soll. Der kleine Bruder wird ab Anfang November auf den Markt kommen und bis dahin noch günstiger werden. Ich rechne damit, dass das Produkt im Endeffekt für um die 350 Euro zu haben sein wird. Somit hat Samsung einen guten Schritt gemacht, um das Portfolio noch zu erweitern. Außerdem wird das Gerät sicherlich sehr gut verkaufen, das jeder es mit dem aktuellen Flaggschiff verbindet.

 

iPhone 5 vs. Samsung Galaxy S3: Die zwei Smartphone-Flaggschiffe im Vergleich

Seitdem das iPhone 5 auf den Markt gekommen ist, gibt es ständig neue Videos in denen die beiden aktuellen Flaggschiffe im Smartphone-Bereich verglichen werden. Das Samsung Galaxy S3 ist wohl der ärgste Konkurrenz des neuen Apple-Smartphones und musste aus diesem Grund des Öfteren für zahlreiche Videos herhalten. Die Geräte wurden bereits in verschiedensten Artikeln miteinander verglichen und im Endeffekt ist die Entscheidung, welches das bessere Smartphone ist, eine sehr subjektive Entscheidung. Nichtsdestotrotz habe ich mir die beiden Geräte geschnappt und in verschiedenen Bereich gegenübergestellt. Vorab kann ich euch schon verraten, dass es kein eindeutiges Ergebnis gibt. Auf diesem Weg möchte ich mich auch noch mal bei GetGoods.de für die Zurverfügungstellung des Samsung Galaxy S3 bedanken.

Design und Material

Den größten Unterschied sieht man auf den ersten Blick. Samsung setzt beim Galaxy S3 auf ein größeres Display mit 4,8 Zoll, das fast die komplette Frontseite einnimmt und von einem Gorilla Glas geschützt wird. Ansonsten haben sich die Südkoreaner etwas am Galaxy Nexus orientiert und ein gewölbtes Design entworfen. Dabei besteht das komplette Gehäuse aus einem Kunststoff, der wiederum sehr robust ist und nicht so kratzanfällig ist. Zugleich kann auch die Rückseite ausgetauscht werden, falls irgendwelche Macken oder Kratzer im Laufe des Gebrauches entstehen.

Das iPhone 5 dagegen beinhaltet ein 4 Zoll Display, welches im Vergleich zum Vorgänger nur langgezogen wurde. Apple setzt beim Schutz des Displays auf ein bislang unbekanntes Glas, vermutlich aber auch auf Gorilla Glas. Das Design hat sich in der Grundbasis nicht sonderlich verändert, wurde aber bei einigen wichtigen Merkmalen verfeinert. Das iPhone 5 besitzt ein Unibody-Gehäuse aus Aluminium, das aus einem Stück gefräst wurde und einen wertigen Eindruck vermittelt. Auf der Rückseite sind oben und unten zwei Aussparungen, die mit Glas ausgestattet sind. Die Kanten des Rahmens wurden mit einem Diamanten abgeschliffen und besitzen dadurch einen leicht glänzenden Look.

Im Vergleich zwischen den beiden Flaggschiffen gefällt mir das Design und die gewählten Materialen des Apple-Smartphones um einiges besser und für mich liegt das Gerät auch etwas besser in der Hand. Allerdings muss man auch sagen, dass das Kunststoff des Samsung Galaxy S3 natürlich auch seine Vorteile mit sich bringt, die im Alltag natürlich sehr nützlich sein können.

Display

Hier streiten sich bekanntlich die Geister. Nicht nur, dass die Größe des Bildschirms einen erheblichen Unterschied darstellt, sondern auch die Farbgebung der beiden Geräte ist vom Grund auf verschieden. Hinsichtlich der Größe muss ich sagen, dass mir ein handliches Smartphone etwas besser im täglichen Gebrauch gefällt, aber beim Spielen und Filme anschauen hat mir das Galaxy S3 definitiv mehr Laune bereitet. Für mich ist das Samsung-Flaggschiff schon eine Art Entertainment-Device, welches durch das große Display ein Riesenspaß macht.

Aber wie gesagt unterscheidet sich nicht nur die Größe des Bildschirms zwischen den Geräten, sondern auch die Technologie dahinter. Samsung setzt auf das bewährte Super AMOLED HD-Display, welches mit einer Pentile-Matrix ausgestattet ist und einen sehr großen Farbraum beinhaltet. Das Display des Samsung Galaxy S3 besitzt eine Bildschirmdiagonale von 4,8 Zoll und eine Auflösung von 1280 x 740 Pixeln. Das iPhone 5 wiederum besitzt ein IPS-Display, das eine Bildschirmgröße von 4 Zoll mit einer Auflösung von 1136 x 640 Pixeln besitzt und mit der In-Cell-Technologie gefertigt wurde. Somit liegen die berührungsempfindlichen Touch-Sensoren nicht mehr in einer gesonderten Schicht, sondern wurden direkt in das Glas eingearbeitet. Das ermöglicht wiederum eine dünnere Bauweise, mehr Farbsättigung und einen besseren Betrachtungswinkel.

Links: iPhone 5 – Rechts: Samsung Galaxy S3

Der Unterschied zwischen den beiden Bildschirmen ist auf dem ersten Blick zu sehen. Das Super AMOLED HD-Display besitzt einen größeren Farbraum als das IPS-Display, welches dem sRGB-Standard entspricht und beinhaltet dadurch kräftigere Farben, mehr Kontrast und einen besseren Schwarzwert. Das iPhone 5 kann allerdings mit einer helleren Hintergrundbeleuchtung auftrumpfen und stellt die Farben natürlichen dar. Ich persönlich finde die Farbgebung des Apple-Smartphones besser, da die Farben nicht so übersättigt aussehen und näher an der Realität liegen.

Links: iPhone 5 – Rechts: Samsung Galaxy S3

Performance

Die Performance ist natürlich wie immer ein wichtiges Kriterium bei Smartphones und wird meistens durch zahlreiche Benchmarks unterlegt. Das Samsung Galaxy S3 besitzt einen Exynos 4412 Quad-Core-Prozessor mit jeweils 1,4 GHz, der auf dem ARM-Design Cortex A9 basiert und natürlich Performancetechnisch durchaus überzeugen kann. Hingegen beinhaltet das iPhone 5 einen A6-Dual-Core-Prozessor mit einer dynamischen Taktrate von bis zu 1,3 GHz. Apple hat erstmalig ein eigenes Chip-Design anhand des ARM-Befehlssatzes entwickelt und konnte auf diesem Weg die Hardware perfekt auf die Software abstimmen.

Die verschiedenen Benchmark-Tests zeigen, dass sich die beiden Flaggschiffe sich nicht viel nehmen. In einigen Tests ist das Samsung Galaxy S3 dem iPhone 5 voraus, bei anderen wiederum umgedreht. Die Performance auf dem Gerät zeigt allerdings, dass das iPhone 5 etwas flüssiger läuft. Im unten eingebetteten Video könnt ihr sehen, dass Apps schneller gestartet und geschlossen werden. Aber auch Internetseiten werden beim neuen Apple-Smartphone schneller geladen. Hierbei sind aber wirklich nur Millisekunden im Spiel, die im täglichen Einsatz keinen großen Unterschied mit sich bringen.

Kamera

Die Kamera wird für zahlreiche Kunden immer wichtiger und ist einer der Hauptkriterien bei der Kaufentscheidung. Beide Smartphones besitzen eine 8 Megapixel Kamera mit einer rückwärtigen Beleuchtung, die dadurch auch bei schlechten Lichtverhältnissen Bilder aufnehmen kann. Die folgenden Vergleichsfotos zeigen jeweils dieselben Motive bei den gleichen Lichtverhältnissen und sollten einen guten Eindruck über die Qualität der Bilder vermitteln.

Links: iPhone 5 – Rechts: Samsung Galaxy S3

Bei schlechten Lichtverhältnissen kann das iPhone 5 durchaus überzeugen und liefert immer noch ziemlich gute Ergebnisse. Natürlich rauscht das Bild bei einer genauen Analyse, aber im Vergleich zum Samsung Galaxy S3, welches nur sehr dunkle Fotos abgeliefert hat, ist es definitiv ein Mehrwert.

Links: iPhone 5 – Rechts: Samsung Galaxy S3

Darüber hinaus können die beiden Flaggschiffe Videos in Full-HD mit 1920 x 1080 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Der folgende Clip vergleicht die Aufnahmen der beiden Geräte und zeigt, dass die Bildstabilisierung des iPhone 5 deutlich fortgeschrittener ist und um einiges besser funktioniert als beim Konkurrenten. Hingegen lässt die Tonqualität des Apple-Smartphones zu wünschen übrig und kann nicht ansatzweise mit dem Galaxy S3 mithalten.

Akkuverbrauch

Obwohl der Akkuverbrauch bei jedem Nutzer anders ist und eine sehr subjektive Sache ist, wollte ich trotzdem meine Erfahrungen in diesem Bereich mit euch teilen. Das Samsung Galaxy S3 besitzt einen 2100 mAh starken Akku, der einem locker über den Tag bringt. Push-Notification, Twitter, Facebook, Telefonieren sowie ab und zu ein paar Spiele sind kein Problem für das Flaggschiff. Bei eingeschränkter Nutzung könnte man sogar einen zweiten Tag damit verbringen, allerdings sollte man dann auf Ortungsdienste, Push-Notification und aufwendige Spiele verzichten. Das iPhone 5 hingegen hat nur einen 1440 mAh Akku an Bord, der ab und an auch ins Straucheln kommt. Bei normaler Benutzung, also Benachrichtigungen, Twitter, Facebook, Telefonieren und WhatsApp, hält der Akku in dem Gerät auch einen Tag durch. Allerdings ist die Akkulaufzeit sehr stark vom Empfang abhängig, bei schlechtem oder stark wechselndem Empfang leidet die Laufzeit des iPhones. Bislang bin ich jedoch immer über den Tag gekommen und hatte keine starken Probleme mit dem Akku. Man sollte aber auch die typische Ortungsdienste (Diagnose & Nutzung, Ortsabhängige iAds, Verkehr und Zeitzone einstellen) ausschalten, um das Ganze etwas zu optimieren. Bei intensiver Benutzung und leistungsstarken Apps kann das iPhone 5 aber auch mal schnell in die Kniee gehen. Alles in allem können Besitzer eines Samsung Galaxy S3 immer noch einen Ersatzakku verwenden, um die Akkulaufzeit zu erweitern. Die iPhone-Benutzer können auf eine zweite Batterie leider nicht zurückgreifen.

Sprachqualität

Neben den zahlreichen Funktionen eines Smartphones ist natürlich auch das Telefonieren ein wichtiger Bestandteil. Die Sprachqualität hat bei älteren Geräte immer etwas gelitten, aber bei den beiden Flaggschiffen können die verbauten Mikrofone durchaus überzeugen. Die Gespräche klingeln beim Samsung Galaxy S3 sehr verständlich und realistisch, durch die erweiterte Geräuschunterdrückung stören auch Hintegrundgeräusche nicht sonderlich. Ansonsten kann der Lautsprecher auch für Gespräche genutzt werden, jedoch leidet die Qualität bei maximaler Lautstärke etwas und ein klares Telefonat wird schwieriger. Der Lautsprecher beim neuen iPhone hingegen liefert auch bei höheren Lautstärken immer noch einen klaren Sound.

Beim iPhone 5 hat Apple auch etwas an der Sprachqualität geschraubt und zusätzlich noch ein dritten Mikrofon verbaut, um die Umgebungsgeräusche herauszufiltern. Dadurch sind Gespräche auch in lauten Lokalitäten möglich. Zusätzlich unterstützt das neue Apple-Smartphone auch den AMR-Wideband-Codec, der so genannte HD-Voice-Telefonate ermöglicht. Allerdings wird die verbesserte Sprachübertragung momentan nur von der deutschen Telekom unterstützt, andere Netzbetreiber müssen sich also mit der herkömmlichen Übertragungsqualität zufriedenstellen. Ansonsten könnte der Sound bei „normalen“ Gesprächen etwas klarer wirken.

Insgesamt bieten beide Smartphone eine sehr gute Sprachqualität und nur Kleinigkeiten sind zu bemängeln, die aber zu keinen Verständigungsproblemen führen.

Fazit

Sowohl das Apple iPhone 5 als auch das Samsung Galaxy S3 kann ich ohne Kompromisse empfehlen. Beide Geräte liegen ganz klar im High-End-Bereich und kosten auch dementsprechend ihren Preis. Allerdings hat jedes Smartphone seine Vor- und Nachteile, die man natürlich vor seinem Kauf abwiegen sollte. Die reine Verarbeitungsqualität ist natürlich bei dem iPhone der klare Sieger, dafür hat das S3 einen austauschbaren Akku und einen microSD Slot. Beides sind Punkte, die für einen selbst Ausschlaggebend sein können. Neben der Handlichkeit und der Größe des Displays, spielt auch die Software eine maßgebliche Rolle. Der Unterschied zwischen Android und iOS ist jedoch längst nicht mehr so groß wie noch vor ein oder zwei Jahren. Beide Betriebssysteme sind auf einem sehr ausgereiften Niveau und den größten Unterschied stellt im Grunde der App Store dar. Android Nutzer haben viele kostenlose Apps, die aber des Öfteren nicht sonderlich viel Nutzen mit sich bringen oder eine geringere Qualität anbieten. iPhone-Besitzer müssen jedoch öfter Geld hinblättern, bekommen dafür aber auch hochwertigere Anwendungen geliefert. Zusätzlich kann aber Android auch mit einigen innovativen Funktionen auftrumpfen, die zahlreiche Kunden bei iOS vermissen. In diesem Vergleichstest habe ich mich allerdings absichtlich von dem jeweiligen Betriebssystem distanziert, denn im Grunde sollte jeder für sich entscheiden, da es wie gesagt nicht mehr so stark darauf ankommt. Alles hat seine Vor- und Nachteile, sowohl die Hardware als auch die Software.

Samsung Galaxy S3 vs. Note 2: Display und Benchmark im Vergleich

Diese Woche ist das Samsung Galaxy Note 2 auch in Deutschland angekommen und die ersten Kunden dürften das übergroße Smartphone bereits in den Händen halten. Die Südkoreaner haben nun zwei High-End-Geräte im Angebot, die man natürlich als erstes miteinander verglichen hat. Im Vergleich zum Samsung Galaxy S3 hat das südkoreanische Unternehmen einige Verbesserungen durchgeführt.

Das 5,5 Zoll große Super AMOLED HD-Display beinhaltet ebenfalls eine Auflösung von 1280 x 720 Pixel, allerdings setzt Samsung bei diesem Bildschirm auf eine RGB-Matrix und beinhaltet drei Farben (Rot, Grün und Blau) pro Pixel, um das Bild schärfer zu gestalten. Im oberen Bild kann man gut erkennen, dass Samsung ganze Arbeit geleistet hat und obwohl das Display vom Note 2 größer ist, als das des Galaxy S3, überzeugt der Schärfegrad. Ebenfalls hat Samsung auch den Prozessor mehr Leistung verpasst. Wie beim Galaxy S3 kommt ein Exynos 4412 Quad-Core-CPU zum Einsatz, der allerdings beim Smartlet mit 1,6 GHz getaktet ist und somit bessere Performance mit sich bringt.

Das folgende Video zeigt einen Benchmark-Vergleich zwischen den beiden Flaggschiffen und sollte einen guten Eindruck über die Rechenkraft vermitteln:

via MobiFlip

iPhone 5 und iPhone 4S im Videovergleich

Im iPhone 5 hat das Unternehmen aus Cupertino nahezu jegliche Komponenten überarbeitet und nicht nur ein neues Unibody-Gehäuse aus Aluminium eingesetzt, sondern auch ein größeres Display, einen verbesserten Akku, mehr Arbeitsspeicher und zahlreiche weitere Änderungen implementiert. Mit der Einführung des neuen Apple-Smartphones haben die Kalifornier aber auch die Vorgängergeneration etwas reduziert und bieten weiterhin das iPhone 4S für 579 Euro an. Durch die niedrigen Preisunterschied zwischen den Geräten sollte die Entscheidung eigentlich nicht sonderlich schwer fallen.

Kunden, die immer noch nicht vom iPhone 5 überzeugt sind, sollten sich das Vergleichsvideo von Michael Kukielka zu Gemüte führen. In dem sechsminütigen Video wird das iPhone 4S sowie das iPhone 5 miteinander verglichen und in einigen Tests ausführlich gegenübergestellt. In so ziemlich allen Benchmarks und Testmöglichkeiten, zum Beispiel bei der Performance beim Spielen oder beim Surfen im Web, konnte das neue iPhone das Vorgängermodell übertrumpfen. Nicht nur beim Öffnen von Apps ist ein Unterschied zu sehen, sondern auch in der Kamera-App und beim Exportieren von Videos. Alles in allem lohnt sich der Wechsel also nicht nur wegen des größeren Displays, sondern auch wegen der besseren Performance.

iPhone 5 schlägt Samsung Galaxy S3 im Display-Vergleich

Apple hat erstmalig seit der Präsentation des iPhone im Jahr 2007 die Displaygröße verändert und setzt beim iPhone 5 auf einen Bildschirm mit 4 Zoll. Gleichzeitig wurde auch die Auflösung von 960 x 640 Pixel auf 1136 x 640 Pixel angehoben, um weiterhin eine Pixeldichte von 326 ppi zu gewährleisten. Das Display wurde aber nicht nur vergrößert, sondern auch eine neue Technologie namens In-Cell kommt im neuen iPhone zum Einsatz. Ermöglicht werden dadurch leichtere und zugleich dünnere Geräte, weil die Multitouch-Funktion direkt in das LCD integriert ist.

Durch die In-Cell-Technologie wird aber nicht nur Platz im Smartphone gespart, sondern auch Bilder werden durch die fehlende Schicht klarer dargestellt und das Display verfügt ebenfalls über eine vollwertige sRGB-Farbdarstellung. Zusätzlich hat sich auch die Farbsättigung im Vergleich zur vorherigen Generation um 44 Prozent erhöht. Alles in allem eine durchaus positive Weiterentwicklung. Die Experten von DisplayMate haben dies zum Anlass genommen, um das neue Display genauer unter die Lupe zu nehmen und einen Vergleich mit dem ärgsten Konkurrenten, dem Samsung Galaxy S3, anzufertigen.

Das Ergebnis des umfangreichen Tests haben die amerikanischen Kollegen auf ihrer Homepage veröffentlicht und sind zum Schluss gekommen, dass das IPS LCD-Display des iPhone 5 nicht perfekt sei, aber trotzdem das momentan beste Smartphone-Display darstellt, welches man bislang untersucht hat. Im Vergleich zum neuen Apple-Smartphone besitzt das Samsung Galaxy S3 eine niedrigere Bildhelligkeit, die auf Grund der geringeren Energieeffizienz von OLED-Displays zustande kommt. Das wiederum würde sich laut dem Bericht auf die Lesefreundlichkeit und den Kontrast auswirken. Darüber hinaus wurde ebenfalls beim Galaxy S3 bemängelt, dass die Farbskala sehr viel größer ist als der Standard, dadurch werden einige Farben verzerrt und übertrieben dargestellt. Im Vergleich wird Grün gesättigter als Rot oder Blau auf dem Display des Galaxy S3 angezeigt. Zusätzlich wurde noch angemerkt, dass der Bildschirm im iPhone 5 deutlich weniger reflektiert und somit unterwegs besser lesbar sei.

Natürlich ist das alles Meckern auf höchstem Niveau und das Samsung Galaxy S3 beinhaltet immer noch ein hervorragendes Display. Das südkoreanische Unternehmen hat ebenfalls noch verschiedene Technologien in der Entwicklung, die vermutlich im nächsten Jahr zum Einsatz kommen werden. Es bleibt weiterhin spannend zwischen den ärgsten Konkurrenten und in den nächsten Tagen werde ich mir noch mal die beiden Geräte in einem ausführlichen Video zu Gemüte führen. Ein Displayvergleich steht natürlich weit vorne auf der Liste.

iPhone 5 und iPhone 4S: Videoaufnahmen im Vergleich

Das iPhone 5 ist sicherlich keine Revolution, aber immerhin eine konsequente Weiterentwicklung des Vorgängers. Das neue Apple-Smartphone besticht durch äußerliche Veränderungen, aber auch im Inneren hat sich einiges getan. Der neue A6-Prozessor setzt im Smartphone-Bereich neue Maßstäbe und auch das größere Display kann durch Handlichkeit überzeugen. Man sollte aber nicht vergessen, dass im Zuge der Entwicklung auch das Kamerasystem des iPhones verbessert wurde.

In Kombination mit dem neuen Prozessor wird der Sensor auf Höchstleistungen angetrieben und erreicht deutliche bessere Ergebnisse, als die Kamera im iPhone 4S. Neben der erhöhten Geschwindigkeit beim Schießen von Fotos liefert die Kamera auch bei schlechteren Lichtverhältnissen sehr gute Aufnahmen ab. Zusätzlich hat sich auch die FaceTime HD-Kamera auf der Frontseite mit 1,2 Megapixeln verbessert und kann jetzt Videos in 720p erstellen. Darüber hinaus wurden auch die Videoaufnahmen mit einer verbesserten Stabilisierung und gleichzeitigen Fotoaufnahmen ausgestattet. Zudem steht eine Gesichtserkennung zur Verfügung.

Das folgende Video verdeutlicht die verbesserte Qualität und macht einen direkten Vergleich mit der Vorgängergeneration: