Das sind die meistverkauften Smartphones im ersten Quartal 2020

Das sind die meistverkauften Smartphones im ersten Quartal 2020 – Die Analysten von strategyanalytics.com haben sich die Verkaufszahlen der Smartphones weltweit im ersten Quartal 2020 angeschaut und kommen zu einem recht eindeutigen Ergebnis: die Verkäufe werden derzeit von Android und vor allem von Samsung dominiert. Nur Xiaomi kann mithalten und ebenfalls 2 vordere Plätze belegen, ansonsten sind die ersten 5 Plätze bei den höchsten Verkaufszahlen von Samsung belegt.

Die Analysten schreiben im Original dazu:

„Im Android-Segment belegte Samsung im ersten Quartal 2020 vier der sechs weltweit führenden Positionen, während Xiaomi zwei Plätze belegte. Das Samsung Galaxy A51 (4G) ist das weltweit meistverkaufte Android-Smartphone-Modell und hatte einen Anteil von 2,3 Prozent an allen Smartphones, die im Quartal weltweit ausgeliefert wurden. Das Samsung A51 Smartphone ist in allen Regionen beliebt, insbesondere in Europa und Asien. Xiaomi Redmi 8 ist das zweitbeliebteste Android-Smartphone-Modell der Welt und hat im ersten Quartal 2020 einen Marktanteil von 1,9 Prozent. Die Redmi-Smartphone-Produktreihe von Xiaomi verkauft sich sehr gut in Indien und China sowie zunehmend in ganz Europa. Das Samsung Galaxy S20 + belegte mit einem Anteil von 1,7 Prozent den dritten Platz und war damit das einzige Super-Premium-Modell in unserer Top-6-Rangliste. “

Die meisten Verkäufe in diesem Quartal konnte dabei das Samsung Galaxy A51 erreichen. Samsung scheint also mit der Neuauflage des Galaxy A50 vieles richtig gemacht zu haben und die Modelle kommen sowohl von den Preisen her als auch von der Leistung gut bei den Kunden an. Interessant ist auch die Platzierung des S20+ auf Rank 3. Die Verkaufszahlen für die Modelle können also doch nicht so schlecht ein und wie es aussieht verkauft sich das S20+ innerhalb der S20 Serie derzeit am besten.

Im zweiten Quartal sieht es möglicherweise etwas anders aus, denn Huawei hat die eigenen neuen Modelle erst im 2. Quartal 2020 gestartet und daher kommen diese Verkäufe möglicherweise auch erst in diesem Quartal zum tragen. Es bleibt auf jeden Fall abzuwarten, wie die neuen Huawei Modelle laufen werden und ob beispielsweise das Huawei P40 lite die Power hat um nennenswerte Markanteile zurückzuholen.

Die Verkaufzahlen in Marktanteilen im Detail

Weitere Links

Apple Quartalszahlen: stabiler Umsatz, aber iPhone Verkäufe schwächeln

Apple Quartalszahlen: stabiler Umsatz, aber iPhone Verkäufe schwächeln – Apple hat gestern nachbörslich die Quartalszahlen für die ersten drei Monaten in 2020 veröffentlicht und kann auf etwa 58,3 Milliarden US Dollar Umsatz blicken, das ist leicht mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal und daher schafft es Apple trotz Corona die Umsätze in diesem Quartal stabil zu halten.

„Trotz der beispiellosen globalen Auswirkungen von COVID-19 sind wir stolz darauf, berichten zu können, dass Apple im Quartal gewachsen ist, was auf einen Rekord bei Services und einen vierteljährlichen Rekord bei Wearables zurückzuführen ist“, sagte Tim Cook, CEO von Apple. „In diesem schwierigen Umfeld sind unsere Benutzer auf neue Weise auf Apple-Produkte angewiesen, um in Verbindung zu bleiben, informiert, kreativ und produktiv zu sein. Wir fühlen uns motiviert und inspiriert, diese Bedürfnisse nicht nur auf innovative Weise zu erfüllen, sondern auch weiterhin etwas zurückzugeben, um die globale Reaktion der zig Millionen von Gesichtsmasken und maßgeschneiderten Gesichtsschutzschildern zu unterstützen, die wir an medizinische Fachkräfte in der ganzen Welt gesendet haben Welt, an die Millionen, die wir an Organisationen wie Global Citizen und America’s Food Fund gespendet haben. “

Allerdings laufen nicht alle Bereiche bei Apple gleich gut. Sowohl bei den iPhones, den Mac als auch den iPad sinken die Umsätzen in den ersten 3 Monaten 2020. Beim iPhone ist der Umsatz sogar recht deutlich: das Unternehmen setzte nur knapp 29 Milliarden US Dollar mit den Geräte um. Im gleichen Zeitraum im Vorjahr waren es noch mehr als 31 Milliarden US Dollar gewesen.

Positiv dagegen sind die Geschäftsfelder der Wearables und die Abo-Dienste des Unternehmens gelaufen. Vor allem bei den Services konnte das Unternehmen sogar 2 Millairden Dollar mehr als im Vorjahr umsetzen. Insgesamt können diese Zuwächse die Schwächen bei der Hardware ausgleichen und so macht das Unternehmen unter dem Strich sogar leicht mehr Umsatz als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Insgesamt sieht man auch in diesem Quartal wieder, dass Apple das Unternehmen immer mehr in Richtung Contet-Anbieter umbaut und die Hardware mehr und mehr an Einfluss verliert – auch wenn iPhone, iPad und Mac nach wie vor die bestimmenden Produkte des Unternehmens sind.

Immer auf den Laufenden bleiben: Tech News und Meldungen direkt auf das Handy oder in den Sozialen Netzwerken: Appdated Telegramm Channel | Appdated bei Facebook | Appdated bei Twitter

Smartphone Verkäufe: Apple und Xiaomi verlieren, Huawei und Samsung legen zu

Smartphone Verkäufe: Apple und Xiaomi verlieren, Huawei und Samsung legen zu – Die Analysten von IHS haben die aktuellen Zahlen zu den Smartphone Verkäufen im dritten Quartal veröffentlicht und es gibt eine gute Nachricht gleich zu Anfang: die Verkaufszahlen für Smartphones sind insgesamt wieder angestiegen und liegen im 3. Quartal 2019 sowohl über die Zahlen aus dem Vorquartal als auch über den Zahlen aus dem gleichen Quartal 2018. Insgesamt ist der Smartphone markt damit wieder gewachsen – nach mehreren Quartalen mit Stagnation und Rückgängen.

Allerdings wirkt sich dieses Wachstum recht unterschiedlich aus. Vor allem Huawei und Samsung können davon profitieren. Huawei kann die Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Drittel steigern und Samsung verkauft immerhin 10 Prozent mehr als im gleichen Quartal 2018. Apple und auch Xiaomi stagnieren dagegen bei den Verkäufen, bei Xiaomi ist dies mit 6 Prozent Rückgang sogar recht deutlich.

Zu Apple schreiben die Analysten im Detail:

Apple shipped a total of 45.9 million iPhones during the third quarter. This was a 2.1 percent decrease from the same period in 2018 and continued Apple’s unit decline for a fourth consecutive quarter. However, Apple was able to limit the rate of unit volume decline to single digits. Apple’s market share in the third quarter totaled 13 percent, up from 11 percent in the previous quarter. Sales of new iPhones in the fourth quarter are expected to increase year-on-year, thanks to the reduced entry-level price of iPhone 11 to less than $700. Apple also improved the camera functions on its new models, addressing key user demands. In addition, a $150 price reduction of existing models is expected to contribute overall shipment volume growth in the fourth quarter. Apple’s new pricing policy is intended to expand the addressable market for Apple’s content services now rolling out to consumers.

Das merkt man auch an den Umsätze, diese sind in den aktuellen Geschäftszahlen von Apple beim iPhone deutlich nach unten gegangen.

Die kompletten Zahlen von IHS im Detail:

BITKOM: Smartphone Verkäufe schrumpfen 2016 erstmals

Der Branchenverband BITKOM geht für 2016 wieder von einem Jahr mit starken Smartphone-Verkäufe aus, allerdings sollen die Umsätze in diesem Bereich zum ersten Mal sinken. Die Prognose für das gesamte Jahr 2016 liegt dabei bei 27,9 Millionen Geräten, die verkauft werden sollen. Das wären 6 Prozent mehr als noch im Jahr 2015. Allerdings greifen Verbrauchen mittlerweile auch sehr häufig auch zu günstigeren Geräten. Es muss nicht mehr immer das Topmodell sein, viele Geräte der unteren und oberen Mittelklasse leisten inzwischen genau das, was die Nutzer wollen und daher sind teurere Geräte oft nicht mehr notwendig.

Die Nachfrage nach Smartphones erreicht jedes Jahr neue Rekordmarken“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Aber die Umsätze geraten durch gleichermaßen günstige wie leistungsfähige Smartphone-Modelle unter Druck.

Insgesamt soll 2016 der durchschnittliche Kaufpreis pro Smartphone daher deutlich sinken. Statt 404 Euro pro Gerät zahlen Verbraucher durchschnittlich nur noch 374 Euro und damit 30 Euro weniger als im Vorjahr. Dieser Rückgang macht sich auch bei den Gesamt-Umsätzen im Smartphone Bereich bemerkbar. Bei BITKOM rechnet man mit einem leichten Rückgang der Smartphone-Umsatz um etwa 2 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro im Jahr 2016. Die höheren Verkaufszahlen können den Rückgang bei den Preisen also nicht komplett kompensieren.

Im Fokus stehen dabei nach wie vor technisch starke Smartphones mit mindestens 5 Zoll Display und LTE Anbindung.

Allerdings scheint mittlerweile auch der Preis der Geräte immer mehr in den Fokus zu rücken und das machen auch die Anbieter deutlich, die in der Regel zu den Topmodellen auch immer noch günstigere Varianten auf den Markt bringen. Diesem Trend konnte sich selbst Apple nicht verschließen und launchte erst vor wenigen Monaten das etwas billigere iPhone SE für eine Zielgruppe, denen die aktuellen 6s Modelle zu groß und zu teuer sind.

iPhone SE – der Erfolg des Modells drückt bei Apple die Umsätze

Das iPhone SE ist in den USA wie es aussieht ein Erfolgsmodell und verkauft sich besser als gedacht. Das zumindest legen die Zahlen der Analysten von Consumer Intelligence Research Partners und UBS nahe, die sich das erste Verkaufsquartal der Modelle näher angeschaut haben. Nach ihren Zahlen kommen die SE-Modelle dabei im Zeitraum April bis Juni 2016 auf 16 Prozent der gesamten iPhone-Verkäufe. Dabei wildert das iPhone SE auch im iPhone Bereich und das bedeutet, dass eine nicht unbedeutende Zahl von Kunden statt eines teuren iPhone 6s lieber auf die billigere Variante des iPhone SE zurück greift. Das würde bedeuten, dass der Gesamtumsatz sinkt – auch wenn die Zahl der verkauften Geräten gleich bleibt oder sogar leicht steigt.

Auch Geräte mit weniger Speicher sind gefragt

Dazu kommt noch ein anderer Effekt, den man in der unten angehängten Grafik relativ gut sehen kann. Waren es im Dezember 2015 noch die iPhone 6s Geräte mit 64GB Speicher, die sich am besten verkauft haben, sind es im letzten Quartal die iPhone 6s Geräte mit 16GB Speicher gewesen. Die Kunden haben an dieser Stelle also auch auf Modelle zurück gegriffen, die billiger sind. Der Unterschied liegt hier immerhin bei mehr als 110 Euro in Deutschland und auch in den USA sind die Preise unterschiedlich. Die Kunden greifen also mittlerweile verstärke auf die billigeren Modelle zurück und verzichten dabei lieber auf Speicher. Auch das drückt den Umsatz pro Gerät.

Wie aussagekräftig sind die Zahlen?

Allerdings muss man die Zahlen etwas kritisch sehen, denn die Befragung dazu betrifft gerade einmal 500 Personen. Es ist also nicht zwangsläufig gegeben, dass dies repräsentativ für den gesamten Markt ist. In der Regel geht man erst bei etwa 1.000 befragten Personen von eine Repräsentativität aus. Das halten die meisten Umfrage-Institute so und daher kann es bei der geringeren Befragungsgruppe in der Studie von Consumer Intelligence Research Partners und UBS durchaus Abweichungen geben.

cirp_jun2016_model_mix

Quelle: Macrumors

Samsung: Quartalszahlen 4/2015 unter den Erwartungen

Samsung hat eine erste Prognose für die Unternehmensentwicklung im 4.Quartal 2015 veröffentlicht. Der Konzern geht dabei davon aus, dass man die erwarteten Prognosen nicht erreichen wird. Der Gewinn soll nur bei 6,1 Billionen Won (4,7 Milliarden Euro) liegen, erwartet waren hier Zahlen im Bereich von über 5 Milliarden Euro.

Von einem schlechten Quartal kann man trotzdem nicht sprechen, allerdings macht sich gerade im Smartphone Bereich der harte Preiskampf bemerkbar. Das Unternehmen konnte den Umsatz nur auf etwa 40 Milliarden Euro steigern. Auch die etwas schwächeren Verkaufszahlen von Apple schafften hier kein zusätzliches Wachstum bei Samsung.

Prinzipiell scheinen im Bereich das Smartphones mittlerweile Sättigungseffekte einzutreten. Das Marktwachstum stagniert auf einem hohen Niveau was es deutlich schwieriger macht, Jahr für Jahr hohe Wachstumsraten zu erreichen. Dazu ist die Marktentwicklung in China deutlich schlechter als erwartet.

Genauere Zahlen zur Geschäftsentwicklung wird es voraussichtlich Ende Januar geben, der erste Ausblick macht aber deutlich, in welche Richtung sich Samsung entwickelt hat.