Apple: weiterhin unangefochten Marktführer bei Wearables in den USA

Apple: weiterhin unangefochten Marktführer bei Wearables in den USA – Apple kann im Bereich der Wearables trotz der Corona Krise punkten und verkaufte im ersten Halbjahr 2020 in den USA mehr als 3,2 Millionen Modelle. Das sind knapp 10 Prozent mehr als im letzten Jahr in diesem Zeitraum. Die Zahlen kommen dabei von den Analysten von Canalys und dort geht man davon aus, dass während der Corona Krise vor allem die günstigeren Fitness-Tracker im Aufwind waren. Daher konnte auch andere Marken in den USA sehr stark zulegen, aber Apple profitierte mit den deutlich teureren Apple Watch auch von diesem Trend.

Die Analysten schreiben im Original dazu:

North America was only one of two regions to grow quarter-on-quarter, demonstrating sustained consumer demand for wrist-worn devices. As consumers scrutinized personal budgets, their thrift fueled a remarkable growth among the long-tail of lesser-known brands of activity trackers on e-commerce platforms like Amazon. Canalys Analyst Vincent Thielke commented, “Americans invested heavily in sub-US$50 trackers during the pandemic to stay accountable for the greater amount of time spent at home. Amazon’s Q3 introduction of the Halo tracker was timely, following two back-to-back quarters of strong activity tracker sales. Subscription-based companion apps helped Fitbit and less-familiar players like Whoop better differentiate themselves against the vast array of devices sold online. Turnkey service offerings proved a surprising pandemic winner as social distancing discouraged personal trainers and exercising in close proximity to others.”

Für den Herbst werden die neuen Apple Watch Modelle erwartet. Es könnte also sogar sein, dass sich die Zahl der Verkäufe nochmal erhöht, wenn viele Kunden auf die neuste Version umsteigen werden.

Die Zahlen von Canalys im Original

Fitbit und Samsung konnten von diesem Trend allerdings nicht profitieren. Vor allem Samsung musste deutliche Verluste hinnehmen, wohl auch, weil es neben den Smartwatch kaum Fitness-Tracker im günstigen Bereich gab, die Verluste bei den Uhren hättenausgleichen können.

Corona-Auswirkungen: deutscher Smartphone Markt bricht um 24 Prozent ein

Corona-Auswirkungen: deutscher Smartphone Markt bricht um 24 Prozent ein – Die Corona Krise hat auch bei den Smartphone Verkäufen deutliche Spuren hinterlassen und während der Mobilfunk an sich durchaus gut dastehen, sind die Verkäufe von neuen Smartphones in den letzten Monaten spürbar abgesunken. Die Analysten von Counterpoint Research gehen dabei für Europa von einem Rückgang von 24 Prozent aus. Vergleichen wurde dabei das 2. Quartal 2020 mit dem 2. Quartal aus dem Vorjahr.

Die Zahlen sind dabei nicht ganz so stark eingebrochen wie befürchtet, denn die Geschäfte waren zwar zeitweise geschlossen, aber der Online-Handel war dafür umso stärker und konnte einen Teil der Sales wieder wettmachen. Der Rückgang ist dabei in ganz Europa zu beobachten und fällt in den meisten Ländern ähnlich hoch aus.

Die Rückgänge sind dabei sehr unterschiedlich. Apple konnte im Vergleich zum Vorjahr den Markanteil sogar ausbauen, Samsung verliert leicht bei den Marktanteilen und vor allem Huawei hat mit sinkenden Verkaufszahlen zu kämpfen. Das dürfte aber auch am Android-Embargo durch die US Regierung liegen.

Bei Counterpoint schreibt man im Original dazu:

Commenting on the top OEMs in the European market, Abhilash Kumar, Research Analyst said, “Samsung continues to lead the market. This is driven by its diversified portfolio and new product lines that cater to the requirement of all price bands. Apple, supported by good performance of the iPhone SE and 11 series, restricted its sales volume decline to 14% YoY. Meanwhile, Huawei declined 46% YoY amid US-China trade sanctions. Xiaomi and Oppo grew 55% YoY and 41% YoY even during the pandemic. With their attractive specs at affordable prices, they managed to woo some potential Huawei users to gain share at its expense.”

Ein Gewinner der Krise scheint auf jeden Fall Xiaomi zu sein. Das Unternehmen konnte den Marktanteil im 2. Quartal mehr als verdoppeln und kommt mittlerweile auf 13 Prozent Marktanteil in Europa- Im Jahr zuvor waren es noch 6 Prozent gewesen.

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Huawei überholt Samsung bei den Marktanteilen – zumindest in Russland

Huawei überholt Samsung bei den Marktanteilen – zumindest in Russland – International gibt es derzeit keine Frage: Samsung ist der größte Handyhersteller auf dem Markt und der Abstand zur Konkurrenz st durchaus beachtlich. In einzelnen Märkten sieht es allerdings anders aus und in Russland hat es Huawei im zweiten Quartal 2019 geschafft, Samsung zu überholen und selbst Marktführer zu werden.

Nach den Zahlen von Analysten von Omdia hat das Unternehmen dort seine Verkaufszahlen im zweiten Quartal 2019 verdoppelt und konnte 5,4 Millionen Smartphones verkaufen.  Damit liegt das Unternehmen zumindest in der zweite Hälfte 2019 etwa 600.000 verkaufte Units vor Samsung.

Bei Omdia schreibt man im Original dazu:

During the second half of 2019, Huawei shipped 5.4 million smartphones to Russia, a dramatic 145 percent increase from 2.2 million in the second half of 2018, according to the new Omdia report, Smartphone Market Report – Russia – H1 2019. Huawei’s share totaled 31.7 percent in the third quarter and 29.3 percent in the fourth quarter, allowing the company to overtake market leader Samsung by 3.2 and 4.2 percentage points in the third and fourth quarters respectively. For the entire second half, Huawei shipped 600,000 more units than its rival Samsung.

Die Entwicklung ist deswegen so spannend, weil Huawei zu dieser Zeit (und auch nach wie vor) unter dem US Embargo stand und es daher unklar war, wie die Nutzung von Android weiter gehen würde. In Russland scheint diese Maßnahmen der US-Regierung aber eher positives Marketing gewesen zu sein, denn immerhin konnte das Unternehmen die Verkaufzahlen mehr als verdoppeln. Marken, der der US Regierung ein Dorn im Auge sind, scheinen also in Russland besonders gut anzukommen.

Bleibt abzuwarten, ob sich diese Entwicklung auch 2020 so fortsetzen wird. Aktuell stehen alle Hersteller unter großem Druck, weil die Nachfrage deutlich gesunken ist und auch die Produktion mit den Auswirkungen von Corona zu kämpfen hat. Daher wird wohl das erste Quartal 2020 kein gutes Quartal für die Handy-Hersteller sein und es bleibt abzuwarten, b Huawei oder Samsung davon besonders betroffen sind.

 

Corona-Auswirkungen: Smartphone Markt bricht um 25 Prozent ein

Corona-Auswirkungen: Smartphone Markt bricht um 25 Prozent ein – Die Corona-Krise hat auch den Smartphone Bereich schwer getroffen. Das merkt man bereits an den schwachen Verkaufszahlen der Galaxy S20 Modelle, aber auch die Apple iPhone verkauften sich schlechter als im Vorjahr. Nach einer aktuellen Auswertung für das 2. Quartal sind dabei alle Hersteller betroffen und müssen sich mit Rückgängen bei den Verkaufszahlen beschäftigen.  Grundlage für die Auswertung und die Verkaufszahlen ist eine Auswertung des Omdia Smartphone Intelligence Service der 10 größten Hersteller weltweit.

Die Analysten schreiben dazu im Original:

“Early in the first quarter, the smartphone market was sent reeling by the shutdown of production at facilities in China, which halted the manufacturing of phones and their key components,” said Jusy Hong, smartphone research and analysis director at Omdia. “While concerns about this situation have been alleviated, the smartphone brands also faced new challenges, including disrupted launch schedules for new phones. Even more troubling for smartphone makers is a major decline in global demand due to government lockdown mandates.”

Samsung behielt die Spitzenposition mit 58,9 Millionen ausgelieferten Einheiten im ersten Quartal – ein Rückgang von 17 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2019. Das zweitplatzierte Huawei verzeichnete einen Rückgang seiner Auslieferungen um mehr als 17 Prozent auf 49 Millionen Einheiten im Vergleich zu 59,1 Millionen im ersten Quartal 2019.

Auf dem dritten Platz liegt Apple mit 38,5 Millionen Einheiten, nach 43,8 Millionen im Vorjahr. Der Rückgang um 12,0 Prozent ist im ersten Quartal zu verzeichnen, dem historisch schwächsten Zeitraum des Jahres für Apple. Das macht sich auch in den aktuellen Verkaufszahlen des Unternehmens bemerkbar.

Abgerundet werden die Top 5 durch Xiaomi und OPPO. Von den Top 10 verzeichnete Xiaomi mit 8,2 Prozent den zweitniedrigsten Rückgang im Quartal. Nur Tecno, auf Platz 10, erzielte mit einem Rückgang von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr einen niedrigeren Rückgang. Xiaomi hat im ersten Quartal 25,3 Millionen Einheiten ausgeliefert, verglichen mit 27,5 Millionen Einheiten im Jahr 2019. OPPO verzeichnete dagegen einen Rückgang um 19,2 Prozent. Die Auslieferungen gingen von 25,2 Millionen im Vorjahr auf 20,4 Millionen Einheiten zurück.

Die Smartphone Hersteller haben dabei gleich an zwei Fronten zu kämpfen. Auf der einen Seite gibt es weniger Produktionskapazitäten und damit können selbst bei guter Nachfrage weniger Geräte auf den Markt gebracht werden. Auf der anderen Seite ist aber auch die Nachfrage der Kunden weggebrochen (unter anderem wegen Ausgangssperren und Schließungen von Geschäften. Insgesamt führt dies dazu, dass die Verkaufszahlen im ersten Quartal 2020 deutlich zurückgegangen sind und man kann wohl davon ausgehen, dass auch im zweiten Quartal dieses Jahres dieser Effekt zu sehen sein wird.

 

Xiaomi überholt Huawei bei den Verkäufen im Februar

Xiaomi überholt Huawei bei den Verkäufen im Februar – Der Februar ist allgemein kein guter Monat bei den Smartphone Verkäufen und die Absatzzahlen liegen in der Regel deutlich unter denen in den anderen Monaten. Huawei hat es dabei im Februar besonders hart getroffen und das Unternehmen musste den 3. Platz bei den internationalen Verkäufen an Xiaomi abtreten. Damit liegt Xiaomi zum ersten Mal bei den Absatzzahlen vor Huawei.

Hintergrund dafür sind die Zahlen von Strategy Analytics, die sich die Verkäufe der großen Brands angeschaut haben. Huawei konnte dabei im Februar 2020 nur 5,5 Millionen Smartphones verkaufen, bei Xiaomi waren es 6 Millionen Einheiten.

Die Zahlen der Verkäufe m Detail:

Die Gründe für die Schwäche von Huawei sind dabei recht eindeutig. Das Unternehmen leidet nach wie vor unter dem US-Bann. Die neuen Modellreihen kommen alle ohne Playstore und Google Core Apps auf den Markt. Das ist nicht nur ein Grund für die Kunden, eventuell etwas vorsichtiger zu sein, weil man die Huawei App Gallery noch nicht kennt und hat Huawei auch darin gehindert, bei den Modellen in die Offensive zu gehen. In den letzten Monaten wurden vor allem überarbeitet Versionen bestehender Modellreihen auf den Markt gebracht. Das könnte sich aber ändern, wenn die neue Huawei P40 Modellreihe komplett auf dem Markt ist (das P40 lite wurde bereits vorgestellt). Dies sind in der Regel die Topseller bei Huawei und damit dürften dann auch wieder die Verkaufszahlen ansteigen.

Ein weiterer Grund sind die Corona-Probleme. Huawei war von der Pandemie sehr deutlich betroffen und wahrscheinlich geht man jetzt erst langsam wieder in einen normalen Modus über. Daher kann man davon ausgehen, dass die Verkaufszahlen im März und dann vor allem im April wieder höher liegen werden.

Auf der anderen Seite hat Xiaomi mit der Ausweitung der Produktpalette und dem Start auf neuen Märkten (unter anderm auch in Deutschland) natürlich einen gute Job gemacht. Das Unternehmen expandiert und dürfte auch zukünftig ein harter Konkurrent um die Marktanteile sein.

Wearables Markt: Xiaomi vorn, gefolgt von Apple und Huawei

Wearables Markt: Xiaomi vorn, gefolgt von Apple und Huawei – Die Analysten von Canalys haben sich die Verkaufszahlen im Bereich der Smartwatches und Fitnessarmbänder genauer angeschaut und sehen im 3. Quartal 2019 Xiaomi mit einem Marktanteil von 27 Prozent an erster Stelle bei den Herstellern in diesem Bereich. Danach folgen Apple mit 15 Prozent und Huawei mit 15 Prozent. Insgesamt kommen diese drei Hersteller bei den Wearables auf einen Marktanteil von mehr als 50 Prozent – jedes 2. verkaufte Gerät im dritten Quartal 2019 war als ein Modell von Xiaomi, Apple oder Huawei.

Insgesamt gehen die Experten von Canalys dazu davon aus, dass deutlich mehr Geräte verkauft wurden als noch im Jahr vorher. In der Analyse st von 45,5 Millionen Modellen im Zeitraum Juli bis September 2019 die Rede. Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum noch fast 13 Millionen Units weniger gewesen – der Wearables-Markt ist also in einem Jahr um mehr als 65 Prozent gewachsen. Vor allem in Asien (ohne China) ist dieser Anstieg deutlich, hier hast sich das Marktvolumen mehr als verdoppelt. Im Gegensatz zu Smartphones ist also der Wearables Markt weiterhin stark am Wachsen.

Die aktuellen Marktanteile nach der Analyse von Canalys

Xiaomi selbst schreibt einen großen Teil des gewachsenen Marktanteils dem neuen Mi Smart Band 4 zu. Nach Angaben des Unternehmens wurden in etwas mehr als einer Woche mehr als eine Millionen Einheiten davon verkauft. Xiaomi schreibt selbst dazu:

Bereits das dritte Quartal in Folge ist Xiaomi die weltweite Nummer 1 bei Wearables. Mit 12,2 Millionen ausgelieferten Armbändern in Q3/2019 liegt der globale Marktanteil bei 27% – und damit genau so hoch wie die Marktanteile der beiden direkten Verfolger zusammen. Einen großen Anteil am Erfolg hat das Mi Smart Band 4, das im Oktober 2019 auch offiziell in Deutschland erschienen ist. Weltweit wurden nach seiner Premiere innerhalb von nur 8 Tagen über eine Million Einheiten verkauft. 

Interessant ist bei diesen Zahlen, dass vor allem Fitbit mittlerweile nur noch eine untergeordneten Rolle spielt. Die Markt hält nach wie vor 8 Prozent Marktanteil in diesem Bereich, allerdings gibt es kein Wachstum, sondern eher sinkende Anteile. Der Druck durch die andere Marken und vor allem durch günstige Geräte beispielsweise von Xiaomi macht sich an der Stelle also sehr deutlich bemerkbar und es bleibt abzuwarten, wie das Unternehmen auf diese Entwicklung reagieren wird.

Nokia unter den Top 5 Smartphone Herstellern in Deutschland

Nokia unter den Top 5 Smartphone Herstellern in Deutschland – Der Smartphone-Markt in Europa ist fest in der Handy von Samsung, Huawei und Apple. Die drei Hersteller machen allein etwa 75 Prozent de Verkäufe in Europa unter sich aus. Xiaomi konnte zwar im letzten Quartal deutlich aufholen, ist aber doch noch recht weit von Apple entfernt und Nokia bzw. HMD Global liegt mittlerweile auf dem 5. Platz bei den Smartphone Umsätzen in Europa. Damit liegt das Unternehmen vor Marken wie Motorola oder auch HTC.

Das ist für die Marke ein durchaus beachtenswertes Standing, allerdings scheint Nokia doch mit einigen Problemen zu kämpfen zu haben. Nach den Zahlen der Analysten von Canalys lag der Umsatz im dritten Quartal 2019 wieder unter 1 Millionen verkaufter Geräte und damit gingen die Verkäufe um mehr als 20 Prozent zurück. Auch die vielen neue Smartphone und Updates für bestehende Geräte scheinen hier nicht weiter geholfen zu haben. Dazu ist der Abstand auf Platz 4 (Xiaomi) doch recht groß. Nokia müsst die Verkäufe mehr als verfünffachen um sich im Ranking zu verbessern. Das scheint zumindest aktuell nicht realistisch.

Die Zahlen von Canalys im Detail

Insgesamt sieht es so aus als wäre die Power der ehemaligen Weltmarke Nokia zwar solide, aber nicht dauerhaft stark genug, um wirklich massives Wachstum zu erzeugen. HMD Global muss sich also wohl überlegen, ob man die Verkäufe nicht mit bekanntere Strategien pushen kann in dem man beispielsweise mehr ins Marketing investiert. Dazu hat der Marktstart von Xiaomi beispielsweise in Deutschland einen starken Mitbewerber im Bereich der preiswerten Smartphones ins Spiel gebracht. Es wäre also an der Zeit für Nokia, darauf zu reagieren.

Daher wird es spannend werden zu sehen, wie sich das Unternehmen im nächsten Jahr aufstellt. Einfach nur neues Updates für die bestehende Geräte werden wohl nicht ausreichen, um die Verkäufe wieder anzukurbeln, daher dürfen wir wohl auf die eine oder andere Produktneuheit gespannt sein.

 

 

Xiaomi will Apple und Samsung in Europa verdrängen

Xiaomi will Apple und Samsung in Europa verdrängen – Die Analysten von Canalys haben die aktuellen Verkaufszahlen der Smartphone Hersteller für Europa zusammen gestellt und vor allem Xiaomi konnte auf diesem Markt ein deutliches Wachstum erzielen. Im dritten Quartal steigen die Verkäufe des Unternehmen im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um immerhin mehr als 70 Prozent an. Insgesamt konnte Xiaomi damit mehr als 2 Millionen Geräte zusätzlich verkaufen.

Damit liegt das Unternehmen auf Platz 4 der Smartphone Hersteller in Europa und gar nicht mehr so weit hinter Apple. Nach Angaben des Unternehmens plant man auch, die Verkaufszahlen und damit den Marktanteil noch deutlich zu verbessern – Ziel sind dabei vor allem di bisherigen Kunden von Samsung und Apple.

Bei Gizmochina zitiert man Xiaomi wie folgt:

Now, Lu Weibing, an executive of the Chinese company said that the company is now aiming to take on the likes of Samsung and Apple to get a bigger market share in the European market. For the third quarter of this year, i.e. Q3 2019, Xiaomi capture 10.5 percent of the European market, representing growth of 73 percent with shipments of 5.5 million smartphone units. In comparison, Samsung sold 18.7 million units while Huawei and Apple 11.6 million and 9.8 million phones in the third quarter of this year. HMD Global, the company behind Nokia-branded smartphones, is ranked third in the market with 1.8 percent share and shipments of over 900,000 units.

Um dieses Ziel zu erreichen hat Xiaomi beispielsweise den offiziellen Start der Marke in Märkten wie Deutschland vorgenommen und aktuell arbeitet das Unternehmen daran, die Produktpalette deutlich auszuweiten. Mit dem Xiaomi Mi Mix Alpha hat man dazu ein innovatives Modell vorgestellt, dass so noch kein Gegenstück bei den anderen Herstellern kennt.

Die aktuellen Zahlen von Calanys im Detail:

Allerdings ist der Weg bis zur Spitze für Xiaomi doch nicht recht weit. Allein um an Apple vorbeizuziehen müsste man den Absatz der Modelle verdoppeln, für Samsung wären drei bis viermal so viele Verkäufe notwendig. Es wird also wohl noch einige Zeit dauern, bis Xiaomi in Schlagreichtweite kommt.

iPhone 11 kommt in China gut an

iPhone 11 kommt in China gut an – Die letzten Quartalszahlen von zeigten wieder einen Rückgang bei den Verkäufen der aktuellen iPhone Modelle und daher sind Analysten und Experten gespannt, wie sich die Zahlen bei den neuen iPhone 11 Geräten entwickeln werden und ob es Apple gelingt, den Trend umzukehren.

Erste Schätzungen aus China deuten nun darauf hin, dass dieser wichtige Markt ziemlich gut auf die neuen Modelle reagiert. In den ersten zwei Monaten nach der Markteinführung sollen bereits 10 Millionen Modelle verkauft worden sein. Das mag auch daran liegen, dass die Preise im Vergleich zum letzten Jahr sogar etwas gesunken sind.

Bei Bloomberg schreibt man dazu im Original:

Apple Inc. shipped 10 million iPhones in China during September and October, based on Bloomberg’s calculations from government data on overall and Android device shipments. That’s the first indication of the company’s performance following the autumn release of its latest gadgets, and it shows iPhone shipments up 6% from a year earlier, according to the China Academy of Information and Communications Technology, which is run by the country’s technology ministry. That affirms expectations that Apple’s iPhone 11 is selling more strongly than its predecessor, particularly in a market that’s second only to the U.S. in its importance to Apple’s bottom line.

Der Zuwachs ist vor allem auch deswegen sehr positiv zu bewerten, weil die Verkäufe von Smartphones insgesamt in China eher zurück gegangen sind. Apple kann mit dem iPhone 11 also dem allgemeinen Marktrend trotzdem und das bedeutet wohl auch, dass man die einheimischen Marken Xiaomi und Huawei Marktanteile abtrotzen wird.

Mehr Details dazu wird es aber wohl erst mit den nächsten Quartalszahlen geben und dann wird auch klar werden, ob der Trend in China auch international so festzustellen ist und ob Apple mit der 11. Generation der iPhone Modelle wieder mehr Kunden erreichen kann. Dann könnte 2019 mit einem richtig starken Quartal abschließen.

Smartphone Verkäufe: Apple und Xiaomi verlieren, Huawei und Samsung legen zu

Smartphone Verkäufe: Apple und Xiaomi verlieren, Huawei und Samsung legen zu – Die Analysten von IHS haben die aktuellen Zahlen zu den Smartphone Verkäufen im dritten Quartal veröffentlicht und es gibt eine gute Nachricht gleich zu Anfang: die Verkaufszahlen für Smartphones sind insgesamt wieder angestiegen und liegen im 3. Quartal 2019 sowohl über die Zahlen aus dem Vorquartal als auch über den Zahlen aus dem gleichen Quartal 2018. Insgesamt ist der Smartphone markt damit wieder gewachsen – nach mehreren Quartalen mit Stagnation und Rückgängen.

Allerdings wirkt sich dieses Wachstum recht unterschiedlich aus. Vor allem Huawei und Samsung können davon profitieren. Huawei kann die Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Drittel steigern und Samsung verkauft immerhin 10 Prozent mehr als im gleichen Quartal 2018. Apple und auch Xiaomi stagnieren dagegen bei den Verkäufen, bei Xiaomi ist dies mit 6 Prozent Rückgang sogar recht deutlich.

Zu Apple schreiben die Analysten im Detail:

Apple shipped a total of 45.9 million iPhones during the third quarter. This was a 2.1 percent decrease from the same period in 2018 and continued Apple’s unit decline for a fourth consecutive quarter. However, Apple was able to limit the rate of unit volume decline to single digits. Apple’s market share in the third quarter totaled 13 percent, up from 11 percent in the previous quarter. Sales of new iPhones in the fourth quarter are expected to increase year-on-year, thanks to the reduced entry-level price of iPhone 11 to less than $700. Apple also improved the camera functions on its new models, addressing key user demands. In addition, a $150 price reduction of existing models is expected to contribute overall shipment volume growth in the fourth quarter. Apple’s new pricing policy is intended to expand the addressable market for Apple’s content services now rolling out to consumers.

Das merkt man auch an den Umsätze, diese sind in den aktuellen Geschäftszahlen von Apple beim iPhone deutlich nach unten gegangen.

Die kompletten Zahlen von IHS im Detail: