Android Verteilung im November – Nougat auf 0.3 Prozent

Google hat die Zahlen zur aktuellen Verteilung der Android-Versionen für den November veröffentlicht. Im Oktober hatte man sich dabei eine Pause gegönnt (warum auch immer) nun gibt es aber wieder frisches Zahlenmaterial zu den Android Version, die derzeit auf dem Markt genutzt werden. Die Daten wurden dabei in den ersten 7 Tagen des Novembers erhoben – sind also wirklich aktuell und aussagekräftig für die Verteilung von Android.

Android 7 Nougat nur bei 0.3 Prozent

Android 7 ist nun bereits seit einigen Monaten auf dem Markt – einen wirklichen Durchbruch kann man aber noch nicht sehen. Im Gegenteil: mit 0.3 Prozent liegt es in einem Bereich, in dem es gerade noch mit aufgeführt wird. Selbst wirkliche alte Android Versionen wie Android 2.3.3 haben mehr Marktanteil als die neuste Version von Android.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Bisher gibt es kaum Geräte, die von Haus aus auf Android 7 setzen. Die Google Pixel nutzen zwar die neuste Android Version, ob die Geräte aber wirklich in der Masse ankommen, ist aufgrund des hohen Preises eher fraglich. Das LG V20 nutzt ebenfalls Android Nougat aber auch hier bleibt bislang der Markterfolg noch aus. Es fehlen derzeit einfach die neuen Geräte mit Android 7, die einen höheren Anteil auslösen könnten.

Auch bei den Updates halten sich die Anbieter bisher eher zurück. Es gibt zwar mittlerweile durchaus regelmäßige Sicherheitsupdates, den Sprung auf Android 7 haben aber nur wenige Modelle geschafft. Insgesamt sehen die meisten Hersteller wohl keinen wirklichen Grund, jetzt schnell die neuste Version einzuspielen. Die Funktionen sind nicht so erneuert worden, dass man dringend Android 7 braucht und im Bereich der Sicherheit kann man auch mit älteren Android Versionen noch gut arbeiten.

Insgesamt fehlt also die Dynamik im Markt und die passenden Modelle – das alles sorgt für einen sehr schlechten Start von Android Nougat.

Spitzenreiter ist Android 4.4 Kitkat

Problematischer ist allerdings eher, dass es nach wie vor viele Geräte mit alten Software-Versionen auf dem Markt gibt und insgesamt die Fragmentierung im Android Bereich wächst. Android 4.4 Kitkat liegt mit mehr als 25 Prozent an der Spitze der genutzten Software-Versionen und Android 6 kann die alte Version nach wie vor nicht verdrängen. Das bedeutet, dass mehr als ein Viertel aller Android Geräte auf dem Markt mit einer Software arbeitet, die mittlerweile doch bereits einige Lücken hat. Viele Anbieter liefern dafür schon gar keine Sicherheitspatches mehr aus.

Das Bild sieht etwas besser aus, wenn man die Lollipop-Versionen Android 5 und 5.1 zusammenrechnet. Dann kommt man immerhin auf einen Marktanteil von mehr als 34 Prozent für diese Version – allerdings ist auch Android Lollipop schon etwas älter und auch hier gibt es oft bereits keine Updates mehr.

Insgesamt zeigen die neuen Zahlen, dass Google und Android zunehmend ein Problem mit den vielen Alt-Versionen bekommt. Das Unternehmen selbst hat kaum Einfluss darauf, neuere Versionen in den Markt zu pushen oder die Anbieter zu zwingen, Updates für ältere Geräte anzubieten. Das könnte zukünftig zu echten Sicherheitsprobleme führen – wenn es diese Probleme nicht bereits gibt. Insgesamt sollte sich Google also dringend Gedanken machen, wie es mit der Weiterentwicklung von Android weiter machen will und welche Möglichkeiten es gibt, unsichere alte Version durch neuere Software Varianten zu ersetzen.

Android-Verteilung: Jelly Bean erstmalig über 10 Prozent – Gingerbread unter 50 Prozent

Wie jeden Monat veröffentlicht Google aktuelle Zahlen zur Verteilung des Android-Betriebssystems und dessen unterschiedlichen Versionen. Zuletzt konnte im November ein größeren Anstieg von Android 4.0 Ice Cream Sandwich verzeichnet werden, aber die neueren Iterationen des Linux-Systems hinken momentan immer noch hinterher.

Die Android-Version 4.0 Ice Cream Sandwich hat mittlerweile eine Verteilung von 29,1 Prozent erreicht und konnte im Vergleich zu den letzten Monaten nur einen kleinen Zuwachs verzeichnen. Android 4.1 Jelly Bean hat es dagegen auf 9 Prozent geschafft und ist aktuell immer noch sehr gering vertreten. Die neuste Android-Version 4.2 kommt gerade mal auf 1,2 Prozent und hat einen minimalen Anstieg erhalten. Die Android-Version 2.3 Gingerbread ist mit 47,6 Prozent immer noch sehr stark vertreten, konnte aber erstmalig unter die 50 Prozentgrenze wandern.

Des Weiteren sind sogar Android 2.1 Eclair und 2.2 Froyo mit insgesamt 11,4 Prozent stärker vertreten, als die neuen Betriebssystem-Versionen. Der Grund für die relativ schlechte Verteilung sind wohl die veralteten Geräte, die wohl niemals ein Update erhalten. Die Otto Normalverbraucher juckt diese Problematik wohl kaum, denn vor allem technikinteressierte Nutzer verlangen nach zeitnahen Updates. Der Großteil der Benutzer möchte einfach nur Telefonieren, Nachrichten versenden, Fotos schießen und Apps installieren. Diese Funktionen bieten natürlich auch die älteren Android-Versionen. Eine mögliche Lösung von Google wäre trotzdem wünschenswert.

Android-Verteilung: Jelly Bean bei nur 5,9 Prozent – Ice Cream Sandwich steigt auf 27,5 Prozent

In regelmäßigen Abständen veröffentlicht Google aktuelle Zahlen zur Verteilung vom Android-Betriebssystem und dessen unterschiedlichen Versionen. Zuletzt konnte im November ein größerer Anstieg von Android 4.0 Ice Cream Sandwich verzeichnet werden, aber die neueren Iterationen des Open-Source-Systems hinken immer noch hinterher.

Android 4.0 Ice Cream Sandwich liegt mittlerweile bei 27,5 Prozent und konnten nur einen kleinen Zuwachs verzeichnen. Android 4.1 Jelly Bean ist dagegen mit 5,9 Prozent nur sehr wenig vertreten und die neuste Android-Version 4.2 kommt gerade mal auf 0,8 Prozent. Erschreckenderweise befinden sich aktuell immer noch 50,6 Prozent aller Geräte auf Android 2.3 Gingerbread. Des Weiteren sind sogar noch die Android-Versionen 2.1 Eclair und 2.2 Froyo mit insgesamt 13 Prozent noch relativ stark verbreitet. Anscheinend erhalten diese Geräte wohl niemals ein Update und sind damit “veraltet”. Die Otto Normalverbraucher juckt diese Problematik wohl kaum, denn vor allem technikinteressierte Nutzer verlangen nach zeitnahen Updates. Der normale Benutzer möchte einfach nur Telefonieren, Nachrichten versenden, Fotos schießen und Apps installieren. Diese Funktionen bieten natürlich auch die älteren Android-Versionen. Eine mögliche Lösung von Google wäre trotzdem wünschenswert.

Gartner: Android verdoppelte Verkäufe – iOS bleibt konstant

Die Marktanalysten von Gartner haben sich mal wieder mit den Verkaufszahlen der Smartphone-Industrie beschäftigt und die aktuelle Marktverteilung veröffentlicht. Die jüngsten Ergebnisse zeigen, dass sich der Markt im dritten Quartal dieses Jahres um 47 Prozent vergrößert hat und somit im Gegensatz zur Handy-Sparte unaufhörlich steigt. Insgesamt sind mehr als 427 Millionen Geräte über die Ladentheke gegangen, was für drei Monate eine beachtliche Zahl darstellt.

Die Verteilung zeigt außerdem, dass sich das Android-Betriebssystem wie von selbst verbreitet und die verkauften Geräte im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln konnte. Einen großen Anteil für diesen Wachstum hat natürlich Samsung, denn mit einem Marktanteil von 22,9 Prozent führt das südkoreanische Unternehmen unangefochten die Rangliste an. Dahinter folgt mittlerweile noch Nokia, die durch den Verkauf von normalen Handys sich immer noch hohen Anteil sichern konnten. Trotzdem haben sich die Werte weiterhin nach unten entwickelt und sind von 23,9 Prozent auf 19,2 Prozent gefallen. Im Hinblick konnte sich Apple positiv verbessern und besitzt nun einen Marktanteil von 5,5 Prozent im gesamten Handy-Segment (normale Feature-Phones und Smartphones). Im Vorjahr musste sich das Unternehmen aus Cupertino noch mit 3,9 Prozent zufriedenstellen. Danach kämpfen ZTE, LG und Huawei um den vierten Platz, die allesamt sehr nahe beieinander liegen. Das Schlusslicht bildet dann RIM und HTC.

Bei den Betriebssystemen sieht es ähnlich aus. Android konnte sich im dritten Quartal von 52,5 Prozent auf 72,4 Prozent steigern und hat sich mittlerweile mit großen Abstand abgesetzt. Dahinter befindet sich immer noch iOS, das mit 13,9 Prozentpunkten auf dem zweiten Platz liegt. Auf dem dritten Rang liegt RIM mit 5,3 Prozent, welches sich aber um die Hälfte reduziert hat. Schlimmer sieht es bei Symbian aus, das drastisch an Marktanteilen verloren hat. Bada konnte sich im Gegensatz auf 3 Prozent verbessern und auch Windows Phone hat einen kleinen Anstieg verzeichnet.

Android-Verteilung: Jelly Bean bei nur 3 Prozent – Ice Cream Sandwich steigt auf 25,8 Prozent

In regelmäßigen Abständen veröffentlicht Google aktuelle Zahlen zur Verteilung von den verschiedenen Android-Version. Zuletzt wurde im April bekannt gegeben, dass Android 4.0 Ice Cream Sandwich nur auf 2,9 Prozent aller Android-Geräte vertreten ist. Mittlerweile hat sich der Wert gesteigert und befindet sich momentan auf 25,8 Prozent. Android 4.1 Jelly Bean dagegen ist mit 3 Prozent nur sehr wenig vertreten. Erschreckenderweise befinden sich aktuell immer noch 54,2 Prozent aller Geräte auf Android 2.3 Gingerbread. Des Weiteren sind sogar noch die Android-Versionen 2.1 Eclair und 2.2 Froyo mit insgesamt 15,1 Prozent noch relativ stark verbreitet. Mit Android 4.2 Jelly Bean steht ebenfalls eine weitere Version zur Verfügung, die vermutlich auch erst im nächsten halben Jahr etwas vertreten sein wird.

Anscheinend erhalten diese Geräte wohl niemals ein Update und sind damit “veraltet”. Die Otto Normalverbraucher juckt diese Problematik wohl kaum, denn vor allem technikinteressierte Nutzer verlangen nach zeitnahen Updates. Der normale Benutzer möchte einfach nur Telefonieren, Nachrichten versenden, Fotos schießen und Apps installieren. Diese Funktionen bieten natürlich auch die älteren Android-Versionen. Eine mögliche Lösung von Google wäre trotzdem wünschenswert.

Grafik Statista 2 via mobiflip

Samsung Galaxy S3: Verteilung von Android 4.1.1 Jelly Bean beginnt in Polen und Kroatien

Ungeduldig warten die Besitzer eines Samsung Galaxy S3 auf die neuste Android-Version namens Jelly Bean. Die letzten Wochen haben immer wieder Vorabversionen der Firmware hervorgebrachen und zeigten, dass der südkoreanische Hersteller auf Hochtouren an dem Update arbeitet. Allerdings wurde vor geraumer Zeit offiziell bestätigt, dass die neue Version vermutlich erst im Laufe des Oktobers freigegeben wird, damit man möglichst alle Fehler im System ausmerzen kann. Jetzt wird das Update doch schon in den ersten Ländern ausgerollt.

Das Update steht natürlich wie immer über die „Over-The-Air“-Funktion oder über die eigene PC-Software namens KIES zur Verfügung und ist rund 282,5 Megabyte groß. Ausgerollt wird die neue Version XXDLIB momentan nur in Polen, Kroatien, Mazedonien und anderen osteuropäischen Ländern. Wann das Update auch in Deutschland zur Verfügung stehen wird, ist zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt, aber voraussichtlich sind als erstes Länder an der Reihe, in denen das Samsung Galaxy S3 nicht so verbreitet ist. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, wahrscheinlich von wenigen Tagen, bis wir Android 4.1.1 auch hierzulande erhalten.

Quelle AllAboutSamsung

Android: 1,3 Millionen Aktivierungen pro Tag und weitere Zahlen zur Verteilung

Am gestrigen Abend hat Googles CEO Eric Schmidt im Rahmen der Pressekonferenz von Motorola mittgeteilt, dass mittlerweile mehr als 1,3 Millionen Android-Geräte pro Tag aktiviert werden. Darunter fallen sowohl Tablets als auch Smartphones. Im Vergleich zum Juni dieses Jahres hat sich die Aktivierungsrate um 44% gesteigert und insgesamt gibt es derzeit über 480 Millionen Android-Geräte. Einen enormen Wachstum konnte das Open-Source-Betriebssystem Android in den letzten Monaten hinlegen.

Darüber hinaus hat Google auch neue Zahlen zur aktuellen Android-Verteilung auf dem hauseigenen Blog veröffentlicht. Die beigefügten Grafiken geben einen guten Überblick darüber, in welcher Häufigkeit die verschiedenen Android-Version im Markt vertreten sind und zeigen, dass sich Android 4.0 Ice Cream Sandwich immer schneller verbreitet. Durch die Updates für das Samsung Galaxy S2 und auch den zahlreichen anderen Geräten konnte sich die Android-Version 4.0 auf 20,9 Prozent hochackern. Dagegen dominiert weiterhin Android 2.3 Gingerbread mit 57,5 Prozent den Markt. Android 2.2 Froyo ist immer noch mit 14 Prozent vertreten und die neuste Android-Version 4.1 Jelly Bean kommt gerade mal auf 1,2 Prozent, die wohl die gesamten Nexus-Geräte auf den Markt repräsentieren.

via MobiFlip