Zehn Dinge, die das iPhone 5 nicht kann, aber das Nexus 4 schon

Apple und ihre manchmal unverständlichen Restriktionen sind immer wieder ein Thema für sich und haben in der Vergangenheit schon den ein oder anderen Seitenhieb aus der Android-Community erhalten. Das nachfolgende Video schlägt in die gleiche Kerbe ein und zeigt zehn Dinge, die das iPhone 5 nicht kann, aber das Nexus 4 schon.

Das Filmchen deckt die wichtigsten Schwächen des Apple-Smartphones auf und könnte den ein oder anderen Benutzer sicherlich auch eine Entscheidungshilfe darstellen. Es bleibt aber auch zu bedenken, dass das kleine Video eine einseitige Sicht widerspiegelt und nicht die Vorteile des iPhones nennt. Im Gegensatz dazu kann man nicht bestreiten, dass einige Punkte mit Sicherheit sogar den eingefleischtesten Apple-Fan stören dürften.

Die fehlende NFC-Konnektivität wird von vielen Nutzern vermisst und könnte einen großen Mehrwert für das Apple-Ökosystem mit sich bringen, daher es ist bislang unbegreiflich, warum das Unternehmen aus Cupertino sich immer noch gegen diese Technologie entscheidet. Daneben gibt es auch die fehlenden Anpassungsmöglichkeiten beispielsweise um Standards-App festzulegen oder Bilder über weitere Dienst zu teilen. Des Weiteren nennt der Autor auch noch das drahtlose Laden, bei dem der Vorteil aus meiner Sicht eher gering ist und definitiv zu verschmerzen ist. Gleiches gilt auch für die Widgets, die ich so gut wie gar nicht auf iOS vermisse. Die alternativen Tastaturen würden aber einen Mehrwehrt mit sich bringen, den Apple sich eigentlich nicht entgehen sollte. Ansonsten wird noch auf Photo Sphere von Android 4.2 eingegangen, die in der Art schon längst durch die App Photosynth von Microsoft abgedeckt wird und die gleichen Funktionalität aufweist.

Im Endeffekt muss natürlich jeder für sich entscheiden, welche Funktionen für einen wichtig sind und welche nicht. Ich pflege immer zu sagen, dass beide Betriebssysteme ihre Vor- und Nachteile besitzen und eine Entscheidung jeder für sich treffen sollte.

10 Things the iPhone 5 Can't do that Nexus 4 Can

via mobiflip

Samsung Galaxy S4: Neues Mockup und erstes Konzept-Video im Netz aufgetaucht

In den vergangenen Wochen sind immer wieder neue Gerüchte über das Samsung Galaxy S4 aufgetaucht und haben einen kleinen Ausblick auf das neue Modell gegeben. Die zukünftigen Spezifikationen, der endgültige Name oder auch die Wahl des Betriebssystems des nächsten Flaggschiffes standen zur Diskussion, aber nun ist die Community gefragt und hat zwei ansehnliche Konzepte veröffentlicht, die Lust auf mehr machen.

Das erste Mockup wurde von SamMobile über Twitter in Umlauf gebracht und veranschaulicht ein ganz eigenes Design des nächsten Flaggschiffes. Natürlich wird das finale Gerät nicht dem oben zu sehenden Bild entsprechen, jedoch zeigen hier die Kollegen ein durchaus interessantes Konzept, welches nicht nur auf die technischen Daten eingeht, sondern auch ein wünschenswertes Design enthält.

Laut den Einschätzungen soll das Smartphone über ein 5 Zoll großes Display verfügen, welches auf der SuperAMOLED+ Technologie basiert und eine Full HD-Auflösung beinhaltet. Der Exynos 5450 Quad-Core aus dem Hause Samsung soll mit 2 GHz getaktet sein und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Daneben wird über einen internen Speicher von 16, 32 und 64 Gigabyte spekuliert, der mit einer microSD-Karte erweitert werden kann. Ansonsten kommt natürlich noch eine 13 Megapixel Kamera auf der Rückseite zum Einsatz. Alles in allem ist die genannte Hardware kein Wunderwerk und im nächsten Jahr wird wohl die Mehrheit der Smartphones ähnliche Spezifikationen enthalten.

Daneben macht auch das folgende Video momentan die Runde, welches ein erstes 3D-Rendering zeigt und über interessante Designmerkmale verfügt. Neben den technischen Daten, die im Grunde identisch zum ersten Mockup sind, wird allerdings auch ein Laser-Keyboard in Aussicht gestellt, welches natürlich komplett aus der Luft gegriffen ist und in nächster Zeit nur Wunschdenken bleibt.

Galaxy with Laser Keyboard (concept)

iPhone 5, Nokia Lumia 920 & Google Nexus 4: Video- und Fotoaufnahmen im Vergleich

In den vergangenen Monaten und Jahren geriet das finnische Unternehmen Nokia ins Straucheln, musste mit kontinuierlichen Umsatzeinbußungen und immer sinkenden Marktanteilen kämpfen. Vor einigen Wochen konnte Nokia mit Hilfe von Microsoft das Lumia 920 ins Leben rufen und hat womöglich den Sprung aus der Misere geschafft.

Ein Highlight des neuen Nokia-Flaggschiffes ist ganz klar die Kamera, welche mit 8,7 Megapixeln ausgestattet ist und durch die so genannte PureView-Technologie einen neuen Standards unter den Smartphones setzt. Der verbaute Bildsensor sorgt dementsprechend nicht nur für besonders gute Fotos, sondern auch die Videoaufnahmen sind hervorragend. In einem kleinen Videovergleich stellt sich das Lumia 920 gegen die Konkurrenz und zeigt, was die Kamera alles auf dem Kasten hat. Das Windows Phone muss sich gegen die beiden ärgsten Feinde stellen und tritt gegen das iPhone 5 und Google Nexus 4 an.

Das Apple-Smartphone ist bereits für seine ausgesprochen gute Kamera bekannt und konnte außer den kleinen Problemenchen mit den lila Reflexionen in den meisten Testberichten relativ gut abschneiden. Das neue Google-Smartphone, welches von LG Electronics hergestellt wird und in den letzten Wochen wegen den schlechten Lieferzeiten für Aufmerksamkeit sorgte, soll dagegen eine weniger gute Kamera besitzen und die ein oder anderen Schwächen bei der Aufnahmequalität zeigen. Der erstellte Vergleich zeigt natürlich, dass sowohl die Bildstabilisierung als auch die Schärfe und die gesamte Farbgebung beim Nokia Lumia 920 überzeugen kann und einen großen Schritt vor den anderen Geräten liegt. Beim schnellen Schwenken des Smartphones sind die bewegten Bilder immer noch sehr scharf und zeigen nur wenige verwaschene Details.

Im Gegensatz dazu wirken die Aufnahmen des Nexus 4 und iPhone 5 nur noch mittelmäßig und besitzen eine deutlich geringere Schärfe. Die Farben wirken insgesamt auch weniger natürlich und die Texturen verschwimmen sehr schnell beim schnellen Bewegen der Kamera. Nichtsdestotrotz würde ich das Smartphone aus dem Hause Apple noch einen Tick vor dem Nexus 4 sehen, denn sowohl die Farben als auch die Schärfe ist etwas besser gelungen. Allerdings muss man auch sehen, dass die Ergebnisse der Nexus-Kamera doch nicht so schlecht ausfallen wie vielerorts behauptet und für kleinere Videos sowie Schnappschüsse reicht sie vollkommen aus.

Insgesamt kann man sagen, dass das Nokia Lumia 920 genau das richtige Smartphone für Foto- und Videoliebhaber ist, die auch mal zwischendurch ein hervorragendes Bild schießen wollen. Nokia ist es in jedem Fall gelungen, wieder mal ein Kamera zu verbauen, welche seines gleichen sucht und ein Alleinstellungsmerkmal des Gerätes darstellt.

Google Nexus 4, Nokia Lumia 920 und iPhone 5: Videoaufnahmen im Vergleich

[box type=“info“ color=“#751822″ bg=“#f1f2f4″ radius=“20″ border=“#f5f5f5″]Update:
Ich habe mich nochmals den drei Smartphones zugewendet und nicht nur die Videoqualität miteinander verglichen, sondern unter schlechten Lichtverhältnissen auch noch verschiedene Fotos angefertigt. Das Ergebnis ist eindeutig. Das Nokia Lumia 920 kann auch in diesem Bereich überzeugen und ermöglicht sogar bei sehr schlechten Lichtverhältnisse respektable Ergebnisse. Das iPhone 5 befindet sich bei diesem Test im Mittelfeld, liegt aber dennoch einen großen Sprung hinter dem Nokia-Flaggschiff. Das Schlusslicht bildet das Google Nexus 4, welches bei Nacht fast gar keine Fotos aufnehmen kann, sowohl der Fokus als auch der fehlende BSI-Sensor verhindern das leider.

In dem Test war das Nokia Lumia 920 und das Nexus 4 im Nachtmodus. Das iPhone 5 von Apple hat im Automatikmodus die Fotos geschossen.

Lumia 920 vs. iPhone 5 vs. Nexus 4

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Lumia 920 vs. iPhone 5 vs. Nexus 4

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Lumia 920 vs. iPhone 5 vs. Nexus 4

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Lumia 920 vs. iPhone 5 vs. Nexus 4

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HTC 8X im ausführlichen Testbericht

Die letzten Wochen hatte ich die Möglichkeit das aktuelle HTC Flaggschiff „HTC 8X“ ausführlich zu testen. Dies ist mit eines der ersten Windows Phone 8 Smartphones und zusammen mit dem Nokia Lumia 920 sicher einer der interessantesten Bewerber des neuen Microsoft Betriebssystems. Dies war das erste Mal, dass ich es für längere Zeit mit einem Windows Phone zu tun hatte und ich war direkt von Beginn an davon fasziniert. Man merkt sehr schnell, dass hier sehr viel mehr auf das Design geachtet wurde als bei den konkurrierenden Betriebssystemen. Das Gerät wurde uns freundlicherweise von getgoods.de für diesen Zeitraum zur Verfügung gestellt.

Design und Verarbeitungsqualität

Die Verarbeitungsqualität ist HTC typisch in der obersten Liga. Das Gerät fühlt sich rundum griffig und stabil an, da die Rückseite abgerundet und leicht gummiert ist. Im Gegensatz zu Plastik oder Glas kann man es so selbst mit etwas feuchten Fingern sicher halten. Das Display ist mit seinen 4,3″ zwar groß aber dennoch gut zu bedienen und auch die kapazitiven Tasten an der unteren Frontseite lassen sich gut drücken. Die Hardware Knöpfe fühlen sich sehr hochwertig an, aber sind wegen ihrer flachen Bauweise nicht sehr stark zu spüren. Insbesondere die Lauter/Leiser Taste ist nicht immer eindeutig zu fühlen und muss manchmal „auf Glück“ gedrückt werden.

Das Design des Gerätes ist sehr schlicht gehalten. Insbesondere die mir vorliegende schwarze Variante ist sehr unauffällig aber dennoch gut aussehend. Wer es etwas ausgefallener mag kann auch zu Lila, Gelb oder Orange greifen. Die Vorderseite bleibt zwar größtenteils schwarz, aber da HTC die Gehäusefarben genau auf die Farben der Live-Tiles abgestimmt hat ist das Aussehen bei aktiviertem Display ein echter Hingucker. Die Kamera und der Lautsprecher sind nicht spürbar verbaut und stören somit auch nicht in der Handhabung.

Technische Daten und Lieferumfang

Das HTC 8X ist mit einem Qualcom Snapdragon S4 Dual-Core Prozessor mit 1,5 GHz und 1 GB RAM Ausgestattet. Der interne Speicher hat eine Größe von 16 GB und ist leider nicht erweiterbar. Das Super LCD2 Display hat Diagonale von 4,3 Zoll und löst mit 1280 x 720 Pixel auf. Natürlich wird es auch durch Gorilla Glas 2 geschützt. Die Hauptkamera besteht aus einem 8 Megapixel BSI Sensor und die Frontkamera kann Weitwinkel-Fotos mit 2,1 Megapixel aufnehmen. Es ist sogar mit beiden Kameras möglich 1080p Videoaufnahmen zu machen. Der 1800 mAh große Akku ist leider auch in dem 8X fest verbaut und folgt somit leider dem allgemeinen Trend. Mit 130 Gramm liegt das Gerät angenehm in der Hand. Bluetooth, WLAN, HSPA+ und NFC kann das Gerät zur drahtlosen Datenübertragung verwenden.

Das Smartphone selbst wird in einer schicken weißen Box verkauft. In ihr befinden sich neben einer Kurzanleitung und diversen anderen Zetteln auch eine Mini-CD mit einem ausführlichen Handbuch, ein SIM-Karten Entferner, ein USB Kabel samt Netzteil und ein HTC Headset.

Display

Das Kernstück des Smartphones ist das 4,3 Zoll große LCD2-Display. Es bietet eine Auflösung von 720 x 1280 Pixel, was zusammen mit der Displaydiagonale eine Pixeldichte von 342 ppi ergibt. Damit hat das 8X eine der momentan höchsten Pixeldichten im Smartphone Bereich überhaupt. Das iPhone 5 bietet hier 326 ppi und das Nexus 4 320 ppi.

Die Farbwiedergabe des Displays ist sehr ausgewogen. Farben werden kräftig dargestellt, aber wirken trotzdem sehr natürlich. Im Vergleich mit den Displays des Nexus 4 und des Samsung Galaxy Nexus ist der Unterschied klar erkennbar. Die Farben wirken wesentlich kräftiger als auf dem IPS Display des Nexus 4, aber wirken viel natürlicher als auf dem S-AMOLED Display des Galaxy Nexus.

Somit kann das HTC 8X auch in der Kategorie Display mit einer hohe Schärfe und brillianten Farbwiedergabe punkten und muss sich keineswegs vor der Konkurrenz verstecken.

Performance

Das Smartphone lief bei mir die meiste Zeit über ohne Ruckeln und alle Funktionen ließen sich schnell bedienen. Die Soft- und Hardware harmonieren offensichtlich gut miteinander und lassen eine sehr flüssige Bedienung zu. Insgesamt gesehen stürzen Apps von Drittherstellern zwar häufiger ab, als beispielsweise beim iPhone, jedoch muss man auch den Umstand eines komplett neuen Betriebssystems mit einbeziehen. Spätestens wenn sich Windows Phone 8 weiter verbreitet werden die App-Programmierer dieses neue Standbein sicher noch weiter in ihren Fokus rücken und für noch stabiliere Applikationen sorgen.

Die vorinstallierten Programme liefen alle einwandfrei und haben meist sehr kurze oder gar nicht merkliche Ladezeiten, da sich die Programme stets mit einer „wischenden“ Animation öffnen. Das ganze Betriebssystem wirkt im Gesamtbild einfach etwas flüssiger als bei der Konkurrenz.

Die Performance des mobilen Internet Explorers ist im Vergleich zu konkurrierenden Smartphones sehr hoch. Das HTX 8X erreichte bei mir im Sunspider 0.9.1 JavaScript Benchmark im Schnitt einen Wert von 901,9 ms und übertrifft damit sogar noch das iPhone 5, welches für den Benchmark etwa 914 ms benötigt. Das Nexus 4 braucht mit dem etwas langsamen Chrome Browser eine stolze Zeit von 1984,5 ms, in dem Dritthersteller Browser Boat Browser schafft das Nexus 4 den Test immerhin noch in einer Zeit von 1468,6 ms. Das mobile Surfen geht somit ziemlich flott und auch das scrollen auf Webseiten ist ohne Ruckler möglich.

Software

Als eines der erstem Smartphones auf dem Markt läuft auf dem HTC 8X das neue Betriebssystem Windows Phone 8. Der Homescreen zeigt die sogenannten Live Tiles, welche man etwa als eine Mischung aus App-Verknüpfung und Widget nezeichnen kann. Apps können auf ihren Live Tiles einige Daten anzeigen, zum Beispiel die aktuelle Uhrzeit, das Datum, die anzahl ungelesener Mails oder aktuelle Kalendereinträge. Jede dieser Kacheln kann dabei eine von drei Größen haben und trägt die in den Optionen eingestellte Hintergrundfarbe. Somit ist der Homescreen nicht wie beispielsweise in Android aus verschiedenfarbigen Objekten zusammengemischt, sondern hat stets eine vorherrschende Farbe.

Wischt man auf den nächsten Bildschirm erscheint eine alphabetische Liste mit allen installierten Apps und Einstellungen. Von dieser Liste aus lassen sich auch neue Apps als Live Tile auf den Homescreen hinzufügen. Da Windows Phone 8 den Fokus hauptsächlich auf den Homescreen und die App Liste legt, bekommt man als Nutzer eine sehr gute Übersicht. Man wird nicht von zu vielen Möglichkeiten überfordert und das ganze System wirkt stets homogen. Selbst die meisten Apps haben das klassische Windows Phone Design und man kommt so in den Genuß eines komplett durchgestylten Smartphone Betriebssystems, welches optisch den Konkurrenten Android und iOS weit vorraus ist.

Durch das noch ziemlich junge Betriebssystem WP8 sind manche Apps von Drittherstellern leider noch nicht optimal angepasst und stürzen etwas häufiger ab als bei anderen Smartphones, jedoch kommen auch hier in den meisten Fällen langsam die Updates. Ein positiver Punkt ist die starke Integration von Online-Konten. So lassen sich direkt über die Systemeinstellungen Outlook, Hotmail, GMail, Facebook, Twitter, LinkedIn und weitere Accounts einrichten. Die Nachrichten App macht davon direkten Gebrauch und verbindet SMS nahtlos mit Facebook und Windows Live Nachrichten. Und Neuigkeiten aus Twitter und Facebook werden auch von diversen Apps direkt genutzt.

Über die Integrierte Suchfunktion lässt sich nicht nur das Internet via Bing auf Webseiten, Bilder und Videos durchsuchen, es ist auch direkt eine Musikerkennung ähnlich Shazam integriert. Des Weiteren kann man auch mithilfe der Kamera Texte erfassen und automatisch in andere Sprachen übersetzen lassen. Die automatische Übersetzung funktioniert jedoch nicht immer optimal – hier sollte Microsoft noch nachbessern. Wenn man den Windows Knopf für eine Sekunde gedrückt hält bekommt man auch eine Sprachsteuerung geliefert. Diese ist jedoch noch weit von der Funktionalität von Siri oder Google Now entfernt, aber kann immerhin einfache Befehle, wie eine bestimmte Person anrufen, ausführen.

Das Angebot von Apps ist im Vergleich zu den Konkurrenten wesentlich geringer. Im Windows Phone 8 Store finden sich aber dennoch schon die wichtigsten Programme. WhatsApp, Twitter, Facebook und Co sind bereits vorhanden, über den DB Navigator kann man seine Zugverbindung heraussuchen und auch einige gut gemachte Spiele lassen sich schon herunterladen. Wenn man also nicht täglich die neusten Apps haben möchte und sich mit den wichtigsten Programmen zufrieden geben kann, sollte man auch mit der noch etwas kleinen Auswahl von Windows Phone 8 zurecht kommen können.

Die Software ist über das gesamte System stets sehr homogen in Design und Bedienung, was insbesondere bei Android oft nicht der Fall ist. Microsoft hat in diesem Punkt wirklich gute Arbeit geleistet.

Kamera

Die Kamera des HTC 8X lässt sich entweder über das Menü oder den seitlich angeordneten Kameraknopf starten. Letzteres funktioniert auch, wenn das Handy gesperrt ist, wodurch man das Handy zum Fotografieren vorher nicht erst noch entsperren muss. Die Hauptkamera schießt Fotos mit bis zu 8 Megapixel Auflösung und wird von einem LED Blitz unterstützt. Aus dem Standby braucht die Kamera zum Start etwa zwei Sekunden, wenn das Smartphone bereits aktiviert ist nur etwa eine Sekunde. Der Autofokus ist schnell und auch die Auslöseverzögerung benötigt nur eine kurze Zeit. Durch diese Eigenschaften gelingen somit auch schnelle Schnappschüsse und man braucht keine Angst haben einen besonderen Moment durch eine zu langsame Kamera zu verpassen.

Neben der guten Geschwindigkeit ist die Qualität der Bilder ebenfalls gut. Die Fotos werden scharf und die Bildqualität kann überzeugen. Dank LED Blitz und BSI Sensor sind gelingen sogar Bilder in dunklerer Umgebung, in sehr dunkler Umgebung hat man jedoch ein deutlich sichtbares Bildrauschen. Auch bei Videoaufnahmen fokussiert sich die Kamera schnell und liefert stets ein klares Bild mit einer hohen Qualität. Die Kamera kann man auf jeden Fall zu einer der Besten in aktuellen Smartphones zählen.

Die Frontkamera unterscheidet sich ein wenig von denen der Konkurrenz. Sie hat mit 2,1 Megapixel eine sehr hohe Auflösung, mit der sogar 1080p Videos gemacht werden können. Außerdem ist es eine Weitwinkel-Kamera mit der man sehr gut Fotos von sich oder sogar Gruppen machen kann. Oft sind die Bilder durch den Weitwinkeleffekt sogar sehr viel interessanter, als die der Hauptkamera und ich wünsche mir sogar, dass auch andere Hersteller solche Frontkameras verbauen würden.

Audioqualität

Das HTC X8 wird mit Beats Audio ausgeliefert. Diese Software soll für einen besseren Klang mit Kopfhöhrern sorgen. Durch das aktivieren dieser Funktion wird der Klang verstärkt und deutlich kräftiger. Vor Allem bei bassbetonten Liedern wie beispielsweise Treading Water von Alex Clare kann man von Beats Audio profitieren. Wenn man dies allerdings noch mit bassbetonten Kopfhöhrern kombiniert bekommt man manchmal sogar eine Spur zu viel Bass. Natürlich lässt sich die Funktion in den Einstellungen auch deaktivieren und man bekommt dann eine sehr ausgewogene Audio Wiedergabe. Der Anschluss für den Kopfhörer befindet sich auf der Oberseite, wodurch man die Kopfhörer auch in der Hosentasche oder einer Schutzhülle bequem einstöpseln kann.

Der eingebaute Lautsprecher sticht besonders durch eine hohe Lautstärke hervor. Im Vergleich zu anderen Smartphones hat HTC wirklich hier ein wirklich kräftiges Modell eingebaut. Allein der „Schlitz“ um den Ton durch das Gehäuse zu lassen ist geschätzt sechsmal so groß wie bei dem Nexus 4. Dazu kommt, dass auch der Klang für einen Handy Lautsprecher ziemlich ausgewogen ist und nicht man selbst tiefere Töne recht relativ gut wiedergeben kann. Der vorhandene MP3 Player hat jedoch ein kleines Manko, denn leider ist es nicht Möglich bei Liedern direkt zu einer bestimmten Stelle zu springen. Wer gerne Sets oder längere Musikstücke hört muss so relativ lange den Vorspulknopf gedrückt halten und es ist nicht gerade sehr bequem bei einem Lied auf exakt eine bestimmte Stelle zu springen. Diese Bedienungsprobleme solltem im musikalischen Alltag allerdings eher wenige Probleme bereiten. Wer also ein Smartphone mit einem guten Klang haben möchte, macht beim 8X sicher nichts falsch.

Akkulaufzeit

Mit dem fest verbauten 1800 mAh Akku konnte meist einen guten Tag auskommen. Bei normaler Nutzung mit E-Mails abrufen, im Internet surfen und ein paar Fotos schießen war der Akku abends nie komplett leer und musste nicht frühzeitig an die Steckdose. Wenn ich das Smartphone in der Nacht allerdings nicht aufgeladen habe, war der Akku am morgen fast komplett entladen oder bereits leer. Für ein gut ausgestattetes Smartphone ist dies eine angemessene Akkulaufzeit, welche bei meiner Nutzung im guten Mittelfeld liegt.

HTC 8X und Nokia Lumia 920 im Vergleich

Fazit

Wenn man auf eine große App-Auswahl verzichten kann und man mit den wichtigsten Funktionen eines Smartphones zufrieden ist, kann man ohne Bedenken zum HTC 8X greifen. Das Gerät macht einen rundum guten Eindruck und es gibt keine größeren Probleme. Das Software Konzept unterscheidet sich merklich von Android oder iOS, ist jedoch sehr viel schöner gestaltet und lässt sich nach einem kurzen Umgewöhnen auch flink und sicher bedienen. Microsoft und HTC haben eine tolle Arbeit geleistet und haben eine echte Alternative zu den bisher etablierten Smartphones auf den Markt gebracht. Wäre dieses Gerät zu demselben Preis wie das Nexus 4 auf dem Markt, würde ich mir als eigentlicher Android Nutzer auf jeden Fall überlegen vielleicht zu dem 8X zu wechseln. Die im Vergleich zu aktuellen Android Flaggschiffen ist die etwas geringere Größe auch ein Argument für Leute mit etwas kleineren Händen und da der Stil oft über der reinen technischen Funktionalität steht könnte ich mir vorstellen, dass insbesondere weibliche Käuferinnen mit diesem Smartphone glücklich werden können.

HTC 8X - Hands-On mit Windows Phone 8

Google Nexus 4: Unboxing und der erste Eindruck

Google hat in Kooperation mit LG Electronics die gesamte Industrie umgekrempelt und das bislang wohl preisgünstigste High-End-Smartphone hervorgebracht. Für den Preis von unschlagbaren 299 Euro konnte ich es einfach nicht lassen und musste mir das Nexus 4 mit 8GB internen Speicher als Zweit-Smartphone zulegen. 

Die lange Wartezeit hat die Vorfreude zum Glück nicht geschmälert und im zweiten Anlauf konnte ich sogar ein Gerät ohne jegliche Server-Probleme im Google Play Store ergattern. Die angegebene Lieferzeit von vier bis fünf Wochen hat Google überraschenderweise auch unterboten und das Smartphone ist schon nach zwei Tagen bei mir eingetroffen. Das Google Nexus 4 kommt in einer schlichten Box daher, die in Grau gehalten ist und das eigentliche Gerät auf der Vorderseite zeigt. Der Lieferumfang hält sich allerdings in Grenzen und lediglich ein USB-Ladekabel, ein Netzstecker, ein SIM-Kartenslot-Öffner, eine Garantiekarte sowie eine kleine Anleitung sind im Karton zu finden. Ein Kopfhörer hat es auf Grund des günstigen Preises wohl nicht in den Lieferumfang geschafft.

Das Nexus 4 selbst macht einiges her und fühlt sich sehr wertig an. Der erste Eindruck konnte mich bereits überzeugen und neben dem iPhone habe ich eher selten so ein gut verarbeitetes Android-Smartphone in der Hand gehalten. Die Rückseite besteht dieses Mal nicht aus einem rauen Polycarbonat wie beim Samsung Galaxy Nexus sondern LG Electronics setzt hier auf eine schicke Glasoptik, die aus Gorilla Glas 2 besteht. Im direkten Lichteinfall kommen unter der Glasoberfläche schimmernde Punkte zum Vorschein, die einen einzigartigen optischen Effekt hervorrufen. Ansonsten ist auf der Rückseite auch noch die 8 Megapixel-Kamera inklusive LED-Blitz, der Nexus-Schritftzug in silberner Schrift und der Lautsprecher vorhanden. Die Vorderseite besteht natürlich vorwiegend aus dem Display, welches zu den Seiten hin etwas abgerundet ist und eine Bildschirmdiagonale von 4,7 Zoll besitzt. Im unteren Bereich ist die Notification-LED zu finden, die einen in verschiedenen Farben über Benachrichtigungen informiert. Oberhalb des Displays befindet sich die Hörmuschel und die Frontkamera mit 1,3 Megapixel. Dazwischen liegt natürlich auch noch der Rahmen, der aus einem gummierten Kunststoff besteht und dadurch einen sehr guten Grip vermittelt. Insgesamt liegt das Nexus 4 ausgesprochen gut in der Hand und kann durch ein angenehmes Gewicht von 139 g überzeugen.

Technischen Details

  • Display: 4,7 Zoll-Display mit einer Auflösung von 1280 x 768 Pixeln (320 ppi) und Corning Gorilla Glass 2
  • CPU: 1,5 GHz Qualcomm Snapdragon S4 Pro
  • Größe: 133.9 x 68.7 x 9.1 mm
  • Gewicht: 139 g
  • Material: Vorder- und Rückseite sind aus Glas
  • Kameras: 8 Megapixel (Rückkamera), 1.3 Megapixel (Frontkamera)
  • Netzwerk:  GSM/UMTS/HSPA+/EDGE/GPRS (850, 900, 1800, 1900 MHz), 3G (850, 900, 1700, 1900, 2100 MHz), HSPA+ 21
  • Speicher: 8GB oder 16 GB interner Speicher
  • Arbeitsspeicher: 2 GB
  • Micro-USB, SlimPort-HDMI, 3,5-mm-Kopfhöreranschluss,
  • Kabelloses Laden (mit zusätzlich erhältlichen Dock)
  • WLAN 802.11 b/g/n, NFC (Android Beam), Bluetooth
  • Akku: 2.100 mAh Lithium-Polymer-Akku
  • Betriebssystem: Android 4.2 (Jelly Bean)
  • Micro-SIM

Natürlich ist nicht alles Gold, was glänzt. Beispielsweise ist die glatte Glasoberfläche auch nachtteilig, denn dadurch ist das Smartphone sehr rutschig und bewegt sich eventuell auf schrägen Oberflächen abwärts. Ebenfalls ist der Lautsprecher meiner Meinung nach fehlpositioniert, wenn man das Nexus 4 auf einen Tisch platziert ist der Lautsprecher bedeckt, wodurch die Klarheit und Lautstärke des Tons gemildert wird. Ansonsten muss man auch sagen, dass die Qualität im Allgemeinen nicht gerade berauschend ist und sich der Ton ziemlich blechernd anhört. Zu guter Letzt konnte die Kamera bei den ersten Tests nicht hundertprozentig überzeugen und liefert bei schlechten Lichtverhältnissen nicht gerade perfekte Ergebnisse.

Nichtsdestotrotz bin ich von dem Google Nexus 4 sehr begeistert und würde das Smartphone jedem ohne Bedenken empfehlen. Die Verarbeitung kann mehr als überzeugen und setzt im Android-Bereich meiner Meinung nach neue Standards. Im Vergleich zum iPhone 5 gefällt mir die Haptik sogar etwas besser und in den letzten Tagen hab ich das Apple-Smartphone fast komplett links liegen gelassen. Durch den sagenhaften Preis von 299 Euro kann man bei dem Gerät eigentlich nichts falsch machen und es ist dadurch auch für die breite Masse interessant. In den kommenden Wochen werde ich mich hauptsächlich mit dem Gerät beschäftigen und euch an meinen Erfahrungen mit dem Nexus 4 sowie dem Betriebssystem Android 4.2 teilhaben lassen.

Unboxing: LG Google Nexus 4 im ersten Eindruck (deutsch)

Windows Phone 8: Die Neuerungen im Videoüberblick

Vor etwas mehr als einem Monat wurde Windows Phone 8 von Microsoft offiziell veröffentlicht und gleichzeitig haben auch einige Smartphone-Hersteller ihre Flaggschiffe für das neue Betriebssystem veröffentlicht. Seitdem wird die Werbetrommel gedreht, um die Gunst der Kunden zu gewinnen. Die moderne Benutzeroberfläche lockt sicherlich die ein oder anderen Käufer an, aber auch der generelle Funktionsumfang kann überzeugen.

In einem 32 minütigen Video geht Oliver Scheer, Technical Evangelist bei Microsoft, ausführlich auf die Features des Systems ein und zeigt, welche Neuerungen Windows Phone 8 mit sich bringt. Die bewegten Bilder werden also jedem empfohlen, der mit dem Betriebssystem liebäugelt und einen Kauf in Betracht zieht. Neben den erwähnten Funktionen wird allerdings auch auf das Unternehmen, die Entwickler und den Benutzer eingegangen.

Was ist neu am Windows Phone 8? Kurzer Überblick.

via mobiflip

Google Nexus 10: Hands-On, Benchmarks, Gaming und Vergleiche mit iPad 3/4 und Surface RT

Google hat vor sieben Tagen den Verkaufsstart des Nexus 10 gefeiert und den ersten richtigen Konkurrenten zum iPad hervorgebracht. Die Freude der Android-Community war allerdings nur von kurzer Dauer, denn nur wenige Minuten nach dem Start war das Nexus-Tablet bereits ausverkauft und viele enttäuschte Kunden gingen leider leer aus. Es gibt aber natürlich auch die ein oder anderen Nutzer, die trotz der zahlreichen Server-Probleme Glück hatten und das neue Nexus 10 ergattern konnten.

>In gewohnter Manier wird das neue Google-Tablet natürlich unter die Lupe genommen und in verschiedenen Videos von allen Seiten betrachtet. Die ersten Hands-On, Kurztests und Benchmark-Ergebnisse vermitteln schonmal einen sehr guten Eindruck und loben das Tablet in jeglicher Hinsicht. Daneben gibt es aber auch schon die ersten Vergleiche mit dem Retina-Display des iPads, welches eine ähnliche hohe Auflösung besitzt und in den letzten Jahren den Tabletbereich dominiert hat. Ansonsten wird das Google-Tablet auch mit dem Huawei MediaPad 10FHD sowie dem Microsoft Surface RT verglichen.

Das neue Google-Tablet namens Nexus 10 wird von Samsung produziert und besitzt ein 10,1 Zoll großes Display mit einer überragenden Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln. Angetrieben wird das Gerät von einem ARM Cortex-A15 Dual-Core-Prozessor, der sehr wahrscheinlich ordentlich Leistung mit sich bringt. Dazu kommt noch ein Mali T604 GPU und ein Arbeitsspeicher von 2 Gigabyte zum Einsatz. Auf der Rückseite befindet sich eine Kamera mit 5 Megapixel und vorne ist eine 1,9-Megapixe-Kamera zu finden. Für die ausreichende Laufzeit sorgt ein 9000 mAh starker Akku und als interner Speicher wird wahlweise 16 Gigabyte oder 32 Gigabyte angeboten. Auf ein 3G-Modul muss der Benutzer allerdings verzichten. Ein spezielles Cover wird auch in Zukunft zur Verfügung stehen, welches auf der Rückseite befestigt werden kann. Des Weiteren gehörten zwei Lautsprecher auf der Frontseite, WLAN, GPS, zwei NFC-Chips, microUSB und microHDMI zur Ausstattung des Tablets. Natürlich ist das Nexus 10 auch mit Android 4.2 ausgestattet. Der Preis für das Nexus 10 beträgt bei der 16-GB-Version nur 399,00 Euro und das 32-GB-Modell kann für 499,00 Euro erworben werden.

Zum Schluss nun die erwähnten Videos von SwagTab und den Kollegen von Mobileroundup:

Review: Google Nexus 10 | SwagTab
Google Nexus 10: Gaming & Spiele | SwagTab
Google Nexus 10 vs. Apple iPad 3 / 4: Display | SwagTab
Google Nexus 10 vs Nexus 7 vs Galaxy Note 2: Benchmark | SwagTab

Samsung stellt Android 4.1 Jelly Bean für das Galaxy S3 vor

Seit wenigen Wochen verteilt Samsung das Update auf Android 4.1 Jelly Bean für das Galaxy S3 und mittlerweile haben die unterschiedlichen Netzbetreiber in Deutschland die eigenen Geräte auch mit der neuen Version ausgestattet. Im Zuge der Aktualisierung hat das koreanische Unternehmen wichtige Anpassungen unter der Haube und ein paar nützliche Funktionen auf das System gebracht. In einem zugehörigen Blogbeitrag hat sich Samsung nochmals mit dem Update beschäftigt und die Neuerungen in zwei Videos aufgezeigt.

Wer also sich noch nicht so sehr mit der neuen Android-Version beschäftigt hat oder vielleicht nicht jede Funktion des Systems kennt, sollte sich mal die Videos zu Gemüte führen. Die ein oder anderen Neuerungen sind sicherlich dabei, von denen auch ein erfahrener Nutzer noch nichts weiß und somit sollten jeder mal die Videos anschauen. Zu den neuen Funktionen gehört unter anderem die erweiterte Benachrichtungsleiste, der intelligente Assistent Google Now und viele weitere Verbesserungen.

via SmartDroid

Google Nexus 4 und Apple iPhone 5 im Videovergleich

Vor knapp zwei Wochen hat Google die Messlatte sehr hoch gesetzt und in Kooperation mit LG ein nicht nur sehr preisgünstiges Smartphone hervorgebracht, sondern auch noch leistungsstarke Hardware in das Gerät gepackt. Das Google Nexus 4 kann sich somit ohne Probleme gegen die Konkurrenz stellen und ist ebenfalls auch noch für den kleinen Geldbeutel zu haben.

Im Weihnachtsgeschäft wird sich das neue Nexus-Smartphone jedoch gegen das iPhone 5 behaupten müssen und zeigen, wie es bei der Kundschaft ankommt. Im Vorfeld haben sich die Kollegen von MobileGeeks die beiden Geräte näher angeschaut und einen kleinen Videovergleich angefertigt. Das Vorzeigegerät von Google kommt mit der neusten Android-Version auf den Markt und kann durch einen hohen Grad von Flexibilität, Anpassungsfähigkeit sowie Funktionalität punkten. Dagegen kommt das iPhone 5 mit iOS 6 zum Kunden, das einen etwas holprigen Start hingelegt hat und durch einige Schwächen für Aufmerksamkeit gesorgt hat. Allerdings kann das Ökosystem von Apple durch eine größere und qualitativ hochwertigere Auswahl an Apps überzeugen. Im Endeffekt sind die beiden Systeme sehr unterschiedlich und besitzen ihre persönlichen Vor- und Nachteile. Jeder Benutzer sollte sich daher selber ein Bild machen und die verschiedenen Punkte abwägen.

Hinsichtlich der Hardware hat Google ebenfalls ganze Arbeit geleistet und leistungsfähige Komponenten verbaut. Im Nexus 4 kommt ein Snapdragon S4 Pro Quad-Core-Prozess mit jeweils 1,5 GHz zum Einsatz, während im iPhone 5 ein eigens entwickelter A6 Dual-Core-Prozessor werkelt, der durch eine hohe Grafikleistung auftrumpfen kann. Beim Arbeitsspeicher setzt das LG-Smartphone auf zwei Gigabyte, wobei das iPhone nur die Hälfte aufweist. Die Performance kann allerdings sowohl beim Nexus 4 als auch beim iPhone 5 überzeugen. Das Display und die Kamera sind bei beiden Smartphones gleichauf und bieten eine hervorragende Qualität. Einen genauen Blick auf die Spezifikationen könnt ihr in unserem Vergleichsartikel werfen.

Der Preis spielt natürlich auch eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung und in diesem Punkte konnte der Suchmaschinengigant den eigentlichen Trumpf ausspielen. Das Google Nexus 4 ist nämlich bereits ab einem Preis von 299 Euro verfügbar und kostet somit weniger als die Hälfte vom iPhone 5, welches erst ab 679 Euro zur Verfügung steht. Hier muss natürlich jeder für sich wissen, wie viel Geld man ausgeben möchte und was einem wichtiger ist.

Apple veröffentlicht Werbespots zum iPad mini und 13 Zoll MacBook Pro Retina

Am vergangenen Dienstag hat Apple im Rahmen des Special Events einige Neuerungen der Weltöffentlichkeit präsentiert und nach mehreren Jahren die Veranstaltung sogar über eine Livestream übertragen. Die Aufregung hat sich mittlerweile wieder gelegt und Apple startet am kommenden Freitag die Vorbestellungen des iPad mini. Diesbezüglich hat das Unternehmen aus Cupertino auch neue Werbespots veröffentlicht, um die neuen Produkte dem Kunden schmackhaft zu machen.

Neben dem kleineren iPad bewerben die Kalifornier in einem Clip auch das 13 Zoll MacBook Pro Retina und präsentieren die Vorteile des hochauflösenden und farbenfrohen Display. Für das iPad mini stehen zwei neue Spots auf Youtube zur Verfügung. Im ersten Video namens „Piano“ wird in 28 Sekunden, ohne einen einzigen Schnitt, das iPad mini erklärt. Im zweiten Teil wird das Smart Cover für das kleinere Apple-Tablet vorgestellt.