Samsung Galaxy S3: Alle Neuerungen von Android 4.1 Jelly Bean im Überblick

Am heutigen Morgen hat es das Update auf Android 4.1 Jelly Bean auch endlich nach Deutschland geschafft. Besitzer eines Samsung Galaxy S3 können jetzt ab sofort die neue Android-Version auf ihrem Gerät installieren. Die Aktualisierung kann entweder direkt auf dem Gerät über die „Over-The-Air“-Funktion oder über die Software KIES auf dem PC durchgeführt werden. Das Update ändert natürlich nicht nur die Software-Version, sondern bringt auch einige neue Funktionen und Verbesserungen mit sich.

Direkt nach der Installation merkt man bereits die Performance-Verbesserungen durch das „Project Butter“. Die Animationen wirken flüssiger und auch die komplette Geschwindigkeit des Systems hat zugenommen. Obwohl das Samsung Galaxy S3 bereits auf einem sehr hohen Niveau gespielt hat, konnte die Butter-Initiative das Gerät noch merkbar verschnellern. Darüber hinaus wurde auch der Homescreen etwas angepasst. So werden nun Apps beim Verschieben von Widgets automatisch angeordnet, damit das Widget auch seinen Platz findet. Das manuelle Anordnen wird somit überflüssig. Die Ordner-Animation wurde ebenfalls etwas verschönert und Benutzer, die sich nicht perfekt mit dem Gerät auskennen, können auf einen vereinfachten Homescreen-Modus wechseln.

Daneben wurde auch die Notification Bar optimiert, so dass E-Mails, Nachrichten, Screenshots und andere Benachrichtigungen nun mit zwei Fingern nach unten geschoben werden können, um den kompletten Inhalt der Nachricht zu lesen. Screenshots lassen sich darüber auch direkt verschicken bzw. teilen. Ebenfalls hat es Google Now auf das Samsung Galaxy S3 geschafft. Der intelligente Assistent bietet nun eine smarte Interaktion mit dem Smartphone und ermöglicht eine standortgetriebene Anzeige von Daten. Mit Hilfe dieser Funktionen kann zum Beispiel das Betriebssystem automatisch eine Verkehrsplanung anzeigen oder entsprechende Restaurantempfehlungen anbieten. Ebenfalls werden Benachrichtungen gesendet, falls Termine, Flüge oder Sport-Events anstehen (Routenplanung inklusive). Aber auch beim Aufstehen zeigt Google Now zum Beispiel das aktuelle Wetter an oder sagt mir an einer Bushaltestelle, wann der nächste Bus kommt. Der Dienst beinhaltet aber auch die Möglichkeit eine Google-Suche und eine Offline-Texterkennung über die Spracheingabe durchzuführen.

Zu guter Letzt wurden auch die Einstellungen reorganisert und dabei gleichzeitig der neue „Blockierter Modus“ eingeführt. Mit diesem Modus können Anrufe, Benachrichtgungen und SMS ignoriert werden. Es kann zum Beispiel eine vordefinierte Zeit ausgewählt werden, in der Anrufen nicht mehr angenommen werden und so beim Schlafen nicht mehr stören. Es gibt aber die Möglichkeit eine Liste mit Personen anzufertigen, die auch trotz des aktivierten Modus anrufen können.

Insgesamt kann das Update auf Android 4.1 Jelly Bean durchaus überzeugen und bietet viele kleine aber auch wichtige Verbesserungen. In dem folgenden Video gehe ich noch mal auf die Neuerungen ein und zeige euch wie alles funktioniert:

Review: Samsung Galaxy S3 & Android 4.1 Jelly Bean (deutsch)

iPhone 5 vs. Samsung Galaxy S3 Mini: Ein unstimmiger Vergleich

Das aktuelle Flaggschiff von Apple wurde vor genau einem Monat der Öffentlichkeit präsentiert. Am gestrigen Abend hat Samsung nachgezogen und auch ein 4-Zoll-Smartphone vorgestellt. Das Samsung Galaxy S3 Mini ist der kleine Bruder des derzeitigen Spitzenmodells, wurde aber hinsichtlich der Spezifikationen sowie des Displays etwas abgespeckt. Im Gegensatz zum iPhone 5, welches definitiv im Highend-Segmet angesiedelt ist, bedient das Samsung Galaxy S3 Mini eher die Mittelschicht und bietet mit dem passenden Preis ein interessantes Paket an. Neben der gemeinsamen Displaygröße gibt es aber auch zahlreiche Unterschiede zwischen den beiden Smartphones.

Schaut man auf den Preis ist ein unfairer Vergleich vorprogrammiert. Das Apple-Smartphone kann ab 679 Euro erworben werden und das Samsung Galaxy S3 Mini wird für eine unverbindliche Preisempfehlung von 439 Euro in den Handel kommen. Das iPhone 5 besitzt einen A6-Dual-Core-Prozessor, der mit bis zu 1,3 GHz getaktet ist und auf einem eigens entwickelten CPU-Design basiert. Damit kann das Galaxy S3 Mini nicht auftrumpfen und verfügt über einen 1 GHz Dual-Core-Prozessor, der im Vergleich zum großen Bruder im Benchmarktest nur halb so viele Punkte ergattern konnte. Das Display des neuen Galaxy-Smartphones verfügt über eine Bildschirmdiagonale von 4 Zoll, kommt aber nur mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixel daher. Dagegen besitzt das iPhone 5 eine Auflösung von 1136 x 640 Pixel. Hinsichtlich der Kamera muss das Galaxy S3 Mini auch den Kürzeren ziehen. Es beinhaltet „nur“ eine 5 Megapixel Kamera und auf der Frontseite ist eine VGA-Kamera verbaut. Die 8 Megapixel Kamera ist definitiv ein gutes Stück besser und auch die Frontkamera kann mit 1,2 Megapixel das Galaxy S3 Mini übertrumpfen. Allerdings besitzen beide Geräte 1 Gigabyte Arbeitsspeicher und kommen jeweils mit der neusten Betriebssystem-Version.

Wie man sieht gibt es nicht viele Gemeinsamkeiten, was aber natürlich hinsichtlich des Preises kein Wunder ist. Zumal muss man sagen, dass das Samsung Galaxy S3 Mini auch in einer anderen Kategorie spielt und auch eine andere Zielgruppe ansprechen soll. Der kleine Bruder wird ab Anfang November auf den Markt kommen und bis dahin noch günstiger werden. Ich rechne damit, dass das Produkt im Endeffekt für um die 350 Euro zu haben sein wird. Somit hat Samsung einen guten Schritt gemacht, um das Portfolio noch zu erweitern. Außerdem wird das Gerät sicherlich sehr gut verkaufen, das jeder es mit dem aktuellen Flaggschiff verbindet.

Vergleich: Samsung Galaxy S3 Mini vs. Apple iPhone 5 (deutsch)

 

Samsung Galaxy Note 2: Unboxing-Video und erster Eindruck

Am gestrigen Tag hat der Postbote das Samsung Galaxy Note 2 bei mir vorbeigebracht. Das Smartlet wurde uns freundlicherweise von getgoods.de zur Verfügung gestellt und wird in den nächsten Tagen und Wochen einem Härtetest unterzogen. Im Vorfeld habe ich natürlich das obligatorische Unboxing angefertigt und meinen ersten Eindrücke von dem Riesen-Smartphone in einem Video festgehalten.

Der erste Eindruck nach dem Auspacken? Es ist wirklich riesig. Bislang habe ich hauptsächlich Geräte im 4-Zoll-Bereich im Einsatz gehabt und die Umstellung auf das größere Display war nicht gerade einfach. Nach kurzer Eingewöhnungsphase macht das Riesendisplay aber sehr viel Laune und liegt trotzdem ziemlich gut in der Hand. Eine Einhandbedienung kann natürlich bei der Größe nicht gewährleistet werden, allerdings bringt der S-Pen den gewissen Mehrwert mit sich und gleicht die Problematik wieder aus. Die zukünftigen Besitzer werden sich aber sicherlich explizit für das Samsung Galaxy Note 2 wegen der Größe entscheiden. Der 5,5-Zöller ist jedoch auch nicht gerade ein Leichtgewicht mit seinen 180 g, vermittelt aber dadurch einen wertigen Eindruck. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, aber durch die elegante Farbgebung namens „Titanium Grey“ wirkt das Ganze sehr edel.

Die offensichtlichste Neuerung ist natürlich das Display, dieses ist von 5,3 Zoll auf stolze 5,5 Zoll gewachsen. Daneben wurden auch der Funktionsumfang des S-Pen erweitert und bietet einige spannende Verbesserungen. Als Betriebssystem kommt ab Werk Android 4.1 Jelly Bean zum Einsatz, welches natürlich mit der TouchWiz-Oberfläche ausgestattet wurde. Aber nicht nur von der Software kann das Gerät überzeugen, sondern auch von den technischen Spezifikationen. Durch den 1,6 GHz Quad-Core-Prozessor und den 2 Gigabyte Arbeitsspeicher läuft das Samsung Galaxy Note 2 butterweich und keinerlei Ruckler sind beim Verwenden zu bemerken. Die 8 Megapixel Kamera, die sehr wahrscheinlich bereits im Samsung Galaxy S3 verwendet wird, liefert qualitativ hochwertige Fotos und kann auch Videos in Full-HD aufnehmen. Insgesamt bin ich von dem Smartphone begeistert, nur im Alltag könnte ich mich vermutlich mit der Größe nicht anfreunden, das ist aber Geschmacksache.

Ein ausführlicher Test wird sich natürlich noch genauer mit den Vor- und Nachteile des Gerätes beschäftigen. Wir werden das Samsung Galaxy Note 2 also in den nächsten Wochen noch genauer unter die Lupe nehmen, die verschiedenen Funktion testen und die Kameraqualität näher untersuchen. Ein passendes Review-Video wird natürlich auch folgen. Falls ihr Fragen zu dem Gerät habt, könnt ihr diese in den Kommentaren loswerden.

Technische Daten des Samsung Galaxy Note 2

  • Android 4.1.1 mit Touchwiz UX-Oberfläche
  • 1,6GHz 4412-Exynos-Quad-Core-Prozessor
  • 5,5 Zoll HD-Super AMOLED-Display (1280 x 720 Pixel)
  • 16GB, 32GB oder 64GB Speicher (erweiterbar per microSD-Karte)
  • 2GB RAM
  • 8 Megapixel-Kamera mit LED-Blitz
  • 1,9 Megapixel-Frontkamera (720p-Videoaufnahme)
  • Bluetooth 4.0, WLAN, NFC DLNA, micro-USB (per MHL HDMI möglich)
  • GSM/ GPRS/ EDGE: 850 / 900 / 1800 / 1900 MHz; 3G (HSPA+ 21Mbps): 850 / 900 / 1900 / 2100 MHz; LTE: abhängig von der Region (in Europa voraussichtlich nicht).
  • 50GB Dropbox-Speicher
  • 3.100 mAh Akku
  • 180 Gramm
  • 80,5 x 151,1 x 9,4 mm
  • Drucksensitiven S-Pen
Samsung Galaxy Note 2: Unboxing, erster Eindruck & Einrichtung | deutsch

Vorgestellt: Schutzhülle Otterbox Commuter und Defender

Der Wert von Handys hat in den letzten Jahren immer weiter zugenommen und auf Grund der großen Displays sowie dünnen Bauweise nutzen die meisten Leute eine Schutzhülle. Zu den bekannteren Herstellern solcher Hüllen zählt die amerikanische Firma Otterbox. Diese sind quasi das Gegenteil von billiger China Ware und schützen die Smartphones ziemlich gut. Der Schutz ist dem Design der Hülle eher vorangestellt, so sind die Hüllen zwar stabil, aber nicht unbedingt die stylischsten auf dem Markt. Sie werden für sehr viele Apple-, Android-, Blackberry- und Nokia-Smartphones und -Tablets hergestellt. Otterbox hat uns die beiden meist verkauften Modelle Commuter und Defender für einen kleinen Test am Samsung Galaxy Nexus zur Verfügung gestellt.

Otterbox Commuter
Die Commuter ist die Standard-Hülle der Firma. Sie besteht aus einer an dem Handy anliegenden Silikon- und einer darüber liegenden Hartplastik-Hülle. Eine durchsichtige Hülle für das Display ist ebenfalls mitgeliefert, sie deckt jedoch wirklich nur das Display ab. Die verglasten Ober- und Unterseiten bleiben leider ohne Schutz. Wie dies bei anderen Handymodellen gelöst ist, kann ich nicht sagen. Für das Galaxy Nexus ist es aber nicht unbedingt die beste Lösung.

Die Vorderseite wird komplett von etwa 1 Millimeter rundum vorstehendem Silikon geschützt und kann somit auch mal Frontal auf den Boden fallen, ohne dabei dabei gleich einen Displayschaden erwarten zu müssen. Seitlich und an der Rückseite befindet sich die Plastikhülle und an allen Ecken sind nochmals etwas dickeres Silikon vorhanden. So sollte das Handy beim Fallen stets ein wenig vom Silikon abgefangen werden. Das Plastik bietet einen zusätzlichen Schutz, ist aber leider sehr glatt. Es liegt zwar gut in der Hand, könnte aber bei schwitzigen Händen und leichtem Griff auch aus der Hand rutschen.

Die seitlichen Knöpfe bestehen aus Silikon und müssen etwas fester als ohne Hülle gedrückt werden. Die Anschlüsse sind von Silikon bedeckt, welche man problemlos zur Benutzung wegklappen kann. Natürlich sind die Kamera, der Lautsprecher und beide Mikrofone frei. Die Hülle ist mit 37 Gramm noch recht leicht.

Otterbox Defender
Die Defender ist die stärkste Hülle des Herstellers. Sie bietet wirklich einen enormen Schutz, ist dafür aber natürlich auch auftragend. Mit ihr habe ich wirklich keine Angst das Handy fallen zu lassen, was ich bisher von keiner anderen Schutzhülle behaupten konnte. Die Verarbeitung ist auch sehr gut, sie liegt jedoch viel besser in der Hand als die Commuter.

Die Hülle besteht aus drei Teilen: Eine vordere und eine hintere Hartplastik und eine ziemlich dicke äußere Silikon Hülle. Die vordere Hülle hat direkt eine Schutzfolie für das Display integriert. Diese ist fest mit dem Plastik verbunden und lässt sich nicht entfernen. Zusätzlich wird noch eine vierte sehr dicke vierte abnehmbare Hülle mitgeliefert, welche mit einer Gürtelhalterung versehen ist (siehe Video). Die Gürtelhalterung lässt sich um 360° drehen und rastet dabei in 15° Schritten ein. Die äußere Hülle kann man an der Rück- und Vorderseite des Handys befestigen und mit der Gürtelhalterung kann man das Handy auch seitlich aufstellen und so beispielsweise auf dem Schreibtisch einen Film sehen.

Da sich die Silikonschicht außen befindet liegt das Handy jederzeit sicher in der Hand ohne jegliche Rutschgefahr. Die Knöpfe lassen sich leicht drücken und auch hier sind die Anschlüsse wieder mit einem wegklappbaren Stück Silikon geschützt. Egal wie das Handy runterfällt – die Hülle wird es abfangen. Die große Stabilität macht die Hülle natürlich recht dick und lässt sie 61 Gramm wiegen. Zusammen mit der vierten Hülle wiegt sie sogar ganze 128 Gramm. Die Frontfolie wirkt zwar recht dick aber ist dementsprechend auch nicht 100% Transparent. Die Farben sind zwar noch kräftig, jedoch ist das Display nicht mehr ganz so scharf wie ohne Hülle. Dies ist auf jeden Fall ein negativ Punkt, der sehr gute Schutz überwiegt diesen Nachteil jedoch spielend.

Beide Hüllen bieten guten Schutz für das Smartphone, die Commuter ist wegen der rutschigen Rückseite jedoch nicht unbedingt die erste Wahl. Wer eine extrem sichere Schutzhülle sucht, bei der das Smartphone auch das ein oder andere Mal runterfallen kann, ist mit der Defender sehr gut beraten. Der Amazon Preis für Otterbox Cummuter für das iPhone 5 beträgt zur Zeit etwa 25 Euro, die Defender kostet 37 Euro. Bei dem Samsung Galaxy S3 muss man 23 beziehungsweise 36 Euro hinlegen.

Zu guter letzt noch ein kleines Video, in dem man beide Hüllen genauer sehen kann.

iPhone 5 vs. Samsung Galaxy S3: Die zwei Smartphone-Flaggschiffe im Vergleich

Seitdem das iPhone 5 auf den Markt gekommen ist, gibt es ständig neue Videos in denen die beiden aktuellen Flaggschiffe im Smartphone-Bereich verglichen werden. Das Samsung Galaxy S3 ist wohl der ärgste Konkurrenz des neuen Apple-Smartphones und musste aus diesem Grund des Öfteren für zahlreiche Videos herhalten. Die Geräte wurden bereits in verschiedensten Artikeln miteinander verglichen und im Endeffekt ist die Entscheidung, welches das bessere Smartphone ist, eine sehr subjektive Entscheidung. Nichtsdestotrotz habe ich mir die beiden Geräte geschnappt und in verschiedenen Bereich gegenübergestellt. Vorab kann ich euch schon verraten, dass es kein eindeutiges Ergebnis gibt. Auf diesem Weg möchte ich mich auch noch mal bei GetGoods.de für die Zurverfügungstellung des Samsung Galaxy S3 bedanken.

Design und Material

Den größten Unterschied sieht man auf den ersten Blick. Samsung setzt beim Galaxy S3 auf ein größeres Display mit 4,8 Zoll, das fast die komplette Frontseite einnimmt und von einem Gorilla Glas geschützt wird. Ansonsten haben sich die Südkoreaner etwas am Galaxy Nexus orientiert und ein gewölbtes Design entworfen. Dabei besteht das komplette Gehäuse aus einem Kunststoff, der wiederum sehr robust ist und nicht so kratzanfällig ist. Zugleich kann auch die Rückseite ausgetauscht werden, falls irgendwelche Macken oder Kratzer im Laufe des Gebrauches entstehen.

Das iPhone 5 dagegen beinhaltet ein 4 Zoll Display, welches im Vergleich zum Vorgänger nur langgezogen wurde. Apple setzt beim Schutz des Displays auf ein bislang unbekanntes Glas, vermutlich aber auch auf Gorilla Glas. Das Design hat sich in der Grundbasis nicht sonderlich verändert, wurde aber bei einigen wichtigen Merkmalen verfeinert. Das iPhone 5 besitzt ein Unibody-Gehäuse aus Aluminium, das aus einem Stück gefräst wurde und einen wertigen Eindruck vermittelt. Auf der Rückseite sind oben und unten zwei Aussparungen, die mit Glas ausgestattet sind. Die Kanten des Rahmens wurden mit einem Diamanten abgeschliffen und besitzen dadurch einen leicht glänzenden Look.

Im Vergleich zwischen den beiden Flaggschiffen gefällt mir das Design und die gewählten Materialen des Apple-Smartphones um einiges besser und für mich liegt das Gerät auch etwas besser in der Hand. Allerdings muss man auch sagen, dass das Kunststoff des Samsung Galaxy S3 natürlich auch seine Vorteile mit sich bringt, die im Alltag natürlich sehr nützlich sein können.

Display

Hier streiten sich bekanntlich die Geister. Nicht nur, dass die Größe des Bildschirms einen erheblichen Unterschied darstellt, sondern auch die Farbgebung der beiden Geräte ist vom Grund auf verschieden. Hinsichtlich der Größe muss ich sagen, dass mir ein handliches Smartphone etwas besser im täglichen Gebrauch gefällt, aber beim Spielen und Filme anschauen hat mir das Galaxy S3 definitiv mehr Laune bereitet. Für mich ist das Samsung-Flaggschiff schon eine Art Entertainment-Device, welches durch das große Display ein Riesenspaß macht.

Aber wie gesagt unterscheidet sich nicht nur die Größe des Bildschirms zwischen den Geräten, sondern auch die Technologie dahinter. Samsung setzt auf das bewährte Super AMOLED HD-Display, welches mit einer Pentile-Matrix ausgestattet ist und einen sehr großen Farbraum beinhaltet. Das Display des Samsung Galaxy S3 besitzt eine Bildschirmdiagonale von 4,8 Zoll und eine Auflösung von 1280 x 740 Pixeln. Das iPhone 5 wiederum besitzt ein IPS-Display, das eine Bildschirmgröße von 4 Zoll mit einer Auflösung von 1136 x 640 Pixeln besitzt und mit der In-Cell-Technologie gefertigt wurde. Somit liegen die berührungsempfindlichen Touch-Sensoren nicht mehr in einer gesonderten Schicht, sondern wurden direkt in das Glas eingearbeitet. Das ermöglicht wiederum eine dünnere Bauweise, mehr Farbsättigung und einen besseren Betrachtungswinkel.

Links: iPhone 5 – Rechts: Samsung Galaxy S3

Der Unterschied zwischen den beiden Bildschirmen ist auf dem ersten Blick zu sehen. Das Super AMOLED HD-Display besitzt einen größeren Farbraum als das IPS-Display, welches dem sRGB-Standard entspricht und beinhaltet dadurch kräftigere Farben, mehr Kontrast und einen besseren Schwarzwert. Das iPhone 5 kann allerdings mit einer helleren Hintergrundbeleuchtung auftrumpfen und stellt die Farben natürlichen dar. Ich persönlich finde die Farbgebung des Apple-Smartphones besser, da die Farben nicht so übersättigt aussehen und näher an der Realität liegen.

Links: iPhone 5 – Rechts: Samsung Galaxy S3

Performance

Die Performance ist natürlich wie immer ein wichtiges Kriterium bei Smartphones und wird meistens durch zahlreiche Benchmarks unterlegt. Das Samsung Galaxy S3 besitzt einen Exynos 4412 Quad-Core-Prozessor mit jeweils 1,4 GHz, der auf dem ARM-Design Cortex A9 basiert und natürlich Performancetechnisch durchaus überzeugen kann. Hingegen beinhaltet das iPhone 5 einen A6-Dual-Core-Prozessor mit einer dynamischen Taktrate von bis zu 1,3 GHz. Apple hat erstmalig ein eigenes Chip-Design anhand des ARM-Befehlssatzes entwickelt und konnte auf diesem Weg die Hardware perfekt auf die Software abstimmen.

Die verschiedenen Benchmark-Tests zeigen, dass sich die beiden Flaggschiffe sich nicht viel nehmen. In einigen Tests ist das Samsung Galaxy S3 dem iPhone 5 voraus, bei anderen wiederum umgedreht. Die Performance auf dem Gerät zeigt allerdings, dass das iPhone 5 etwas flüssiger läuft. Im unten eingebetteten Video könnt ihr sehen, dass Apps schneller gestartet und geschlossen werden. Aber auch Internetseiten werden beim neuen Apple-Smartphone schneller geladen. Hierbei sind aber wirklich nur Millisekunden im Spiel, die im täglichen Einsatz keinen großen Unterschied mit sich bringen.

Kamera

Die Kamera wird für zahlreiche Kunden immer wichtiger und ist einer der Hauptkriterien bei der Kaufentscheidung. Beide Smartphones besitzen eine 8 Megapixel Kamera mit einer rückwärtigen Beleuchtung, die dadurch auch bei schlechten Lichtverhältnissen Bilder aufnehmen kann. Die folgenden Vergleichsfotos zeigen jeweils dieselben Motive bei den gleichen Lichtverhältnissen und sollten einen guten Eindruck über die Qualität der Bilder vermitteln.

Links: iPhone 5 – Rechts: Samsung Galaxy S3

Bei schlechten Lichtverhältnissen kann das iPhone 5 durchaus überzeugen und liefert immer noch ziemlich gute Ergebnisse. Natürlich rauscht das Bild bei einer genauen Analyse, aber im Vergleich zum Samsung Galaxy S3, welches nur sehr dunkle Fotos abgeliefert hat, ist es definitiv ein Mehrwert.

Links: iPhone 5 – Rechts: Samsung Galaxy S3

Darüber hinaus können die beiden Flaggschiffe Videos in Full-HD mit 1920 x 1080 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Der folgende Clip vergleicht die Aufnahmen der beiden Geräte und zeigt, dass die Bildstabilisierung des iPhone 5 deutlich fortgeschrittener ist und um einiges besser funktioniert als beim Konkurrenten. Hingegen lässt die Tonqualität des Apple-Smartphones zu wünschen übrig und kann nicht ansatzweise mit dem Galaxy S3 mithalten.

Video Test: Apple iPhone 5 vs. Samsung Galaxy S3

Akkuverbrauch

Obwohl der Akkuverbrauch bei jedem Nutzer anders ist und eine sehr subjektive Sache ist, wollte ich trotzdem meine Erfahrungen in diesem Bereich mit euch teilen. Das Samsung Galaxy S3 besitzt einen 2100 mAh starken Akku, der einem locker über den Tag bringt. Push-Notification, Twitter, Facebook, Telefonieren sowie ab und zu ein paar Spiele sind kein Problem für das Flaggschiff. Bei eingeschränkter Nutzung könnte man sogar einen zweiten Tag damit verbringen, allerdings sollte man dann auf Ortungsdienste, Push-Notification und aufwendige Spiele verzichten. Das iPhone 5 hingegen hat nur einen 1440 mAh Akku an Bord, der ab und an auch ins Straucheln kommt. Bei normaler Benutzung, also Benachrichtigungen, Twitter, Facebook, Telefonieren und WhatsApp, hält der Akku in dem Gerät auch einen Tag durch. Allerdings ist die Akkulaufzeit sehr stark vom Empfang abhängig, bei schlechtem oder stark wechselndem Empfang leidet die Laufzeit des iPhones. Bislang bin ich jedoch immer über den Tag gekommen und hatte keine starken Probleme mit dem Akku. Man sollte aber auch die typische Ortungsdienste (Diagnose & Nutzung, Ortsabhängige iAds, Verkehr und Zeitzone einstellen) ausschalten, um das Ganze etwas zu optimieren. Bei intensiver Benutzung und leistungsstarken Apps kann das iPhone 5 aber auch mal schnell in die Kniee gehen. Alles in allem können Besitzer eines Samsung Galaxy S3 immer noch einen Ersatzakku verwenden, um die Akkulaufzeit zu erweitern. Die iPhone-Benutzer können auf eine zweite Batterie leider nicht zurückgreifen.

Sprachqualität

Neben den zahlreichen Funktionen eines Smartphones ist natürlich auch das Telefonieren ein wichtiger Bestandteil. Die Sprachqualität hat bei älteren Geräte immer etwas gelitten, aber bei den beiden Flaggschiffen können die verbauten Mikrofone durchaus überzeugen. Die Gespräche klingeln beim Samsung Galaxy S3 sehr verständlich und realistisch, durch die erweiterte Geräuschunterdrückung stören auch Hintegrundgeräusche nicht sonderlich. Ansonsten kann der Lautsprecher auch für Gespräche genutzt werden, jedoch leidet die Qualität bei maximaler Lautstärke etwas und ein klares Telefonat wird schwieriger. Der Lautsprecher beim neuen iPhone hingegen liefert auch bei höheren Lautstärken immer noch einen klaren Sound.

Beim iPhone 5 hat Apple auch etwas an der Sprachqualität geschraubt und zusätzlich noch ein dritten Mikrofon verbaut, um die Umgebungsgeräusche herauszufiltern. Dadurch sind Gespräche auch in lauten Lokalitäten möglich. Zusätzlich unterstützt das neue Apple-Smartphone auch den AMR-Wideband-Codec, der so genannte HD-Voice-Telefonate ermöglicht. Allerdings wird die verbesserte Sprachübertragung momentan nur von der deutschen Telekom unterstützt, andere Netzbetreiber müssen sich also mit der herkömmlichen Übertragungsqualität zufriedenstellen. Ansonsten könnte der Sound bei „normalen“ Gesprächen etwas klarer wirken.

Insgesamt bieten beide Smartphone eine sehr gute Sprachqualität und nur Kleinigkeiten sind zu bemängeln, die aber zu keinen Verständigungsproblemen führen.

Fazit

Sowohl das Apple iPhone 5 als auch das Samsung Galaxy S3 kann ich ohne Kompromisse empfehlen. Beide Geräte liegen ganz klar im High-End-Bereich und kosten auch dementsprechend ihren Preis. Allerdings hat jedes Smartphone seine Vor- und Nachteile, die man natürlich vor seinem Kauf abwiegen sollte. Die reine Verarbeitungsqualität ist natürlich bei dem iPhone der klare Sieger, dafür hat das S3 einen austauschbaren Akku und einen microSD Slot. Beides sind Punkte, die für einen selbst Ausschlaggebend sein können. Neben der Handlichkeit und der Größe des Displays, spielt auch die Software eine maßgebliche Rolle. Der Unterschied zwischen Android und iOS ist jedoch längst nicht mehr so groß wie noch vor ein oder zwei Jahren. Beide Betriebssysteme sind auf einem sehr ausgereiften Niveau und den größten Unterschied stellt im Grunde der App Store dar. Android Nutzer haben viele kostenlose Apps, die aber des Öfteren nicht sonderlich viel Nutzen mit sich bringen oder eine geringere Qualität anbieten. iPhone-Besitzer müssen jedoch öfter Geld hinblättern, bekommen dafür aber auch hochwertigere Anwendungen geliefert. Zusätzlich kann aber Android auch mit einigen innovativen Funktionen auftrumpfen, die zahlreiche Kunden bei iOS vermissen. In diesem Vergleichstest habe ich mich allerdings absichtlich von dem jeweiligen Betriebssystem distanziert, denn im Grunde sollte jeder für sich entscheiden, da es wie gesagt nicht mehr so stark darauf ankommt. Alles hat seine Vor- und Nachteile, sowohl die Hardware als auch die Software.

Vergleich: Apple iPhone 5 vs. Samsung Galaxy S3 (deutsch)

Samsung Galaxy S3: Erstes Video zum Update auf Android 4.1 Jelly Bean

Letzten Montag hat Samsung damit begonnen, dass Samsung Galaxy S3 mit dem Update auf Android 4.1 Jelly Bean auszustatten. Allerdings konnten sich bisher nur die osteuropäischen Länder über die neue Android-Version freuen. In Deutschland ist das Update noch nicht gekommen, allerdings sollten nur noch wenige Tage vergehen, bis auch hierzulande die ersten Geräte eine Aktualisierung durchführen können.

Bis dahin steht aber mittlerweile schon ein ausführliches Video zur Verfügung, welches die verschiedenen Funktionen von Jelly Bean erläutert und natürlich auch vorführt. Auf den ersten Blick ist auch das „Project Butter“ in dem Video zu sehen, das vor allem für flüssigere Animationen sorgt und die Geschwindigkeit des Systems verbessert. Zusätzlich kommt auch die verbesserte Benachrichtungsleister zum Vorschein und auch Google Now ist auf dem Samsung Galaxy S3 zu finden. Darüber hinaus ist ein angepasster Homescreen, zeitabhängige Benachrichtungen und neue Lautstärke-Einstellungen enthalten.

Official Jelly Bean Release on Samsung Galaxy S3

via AllAboutSamsung

iPhone 5 und iPhone 4S im Videovergleich

Im iPhone 5 hat das Unternehmen aus Cupertino nahezu jegliche Komponenten überarbeitet und nicht nur ein neues Unibody-Gehäuse aus Aluminium eingesetzt, sondern auch ein größeres Display, einen verbesserten Akku, mehr Arbeitsspeicher und zahlreiche weitere Änderungen implementiert. Mit der Einführung des neuen Apple-Smartphones haben die Kalifornier aber auch die Vorgängergeneration etwas reduziert und bieten weiterhin das iPhone 4S für 579 Euro an. Durch die niedrigen Preisunterschied zwischen den Geräten sollte die Entscheidung eigentlich nicht sonderlich schwer fallen.

Kunden, die immer noch nicht vom iPhone 5 überzeugt sind, sollten sich das Vergleichsvideo von Michael Kukielka zu Gemüte führen. In dem sechsminütigen Video wird das iPhone 4S sowie das iPhone 5 miteinander verglichen und in einigen Tests ausführlich gegenübergestellt. In so ziemlich allen Benchmarks und Testmöglichkeiten, zum Beispiel bei der Performance beim Spielen oder beim Surfen im Web, konnte das neue iPhone das Vorgängermodell übertrumpfen. Nicht nur beim Öffnen von Apps ist ein Unterschied zu sehen, sondern auch in der Kamera-App und beim Exportieren von Videos. Alles in allem lohnt sich der Wechsel also nicht nur wegen des größeren Displays, sondern auch wegen der besseren Performance.

Apple iPhone 5 vs 4S: Speed and Gaming Performance

iPhone 5 und iPhone 4S: Videoaufnahmen im Vergleich

Das iPhone 5 ist sicherlich keine Revolution, aber immerhin eine konsequente Weiterentwicklung des Vorgängers. Das neue Apple-Smartphone besticht durch äußerliche Veränderungen, aber auch im Inneren hat sich einiges getan. Der neue A6-Prozessor setzt im Smartphone-Bereich neue Maßstäbe und auch das größere Display kann durch Handlichkeit überzeugen. Man sollte aber nicht vergessen, dass im Zuge der Entwicklung auch das Kamerasystem des iPhones verbessert wurde.

In Kombination mit dem neuen Prozessor wird der Sensor auf Höchstleistungen angetrieben und erreicht deutliche bessere Ergebnisse, als die Kamera im iPhone 4S. Neben der erhöhten Geschwindigkeit beim Schießen von Fotos liefert die Kamera auch bei schlechteren Lichtverhältnissen sehr gute Aufnahmen ab. Zusätzlich hat sich auch die FaceTime HD-Kamera auf der Frontseite mit 1,2 Megapixeln verbessert und kann jetzt Videos in 720p erstellen. Darüber hinaus wurden auch die Videoaufnahmen mit einer verbesserten Stabilisierung und gleichzeitigen Fotoaufnahmen ausgestattet. Zudem steht eine Gesichtserkennung zur Verfügung.

Das folgende Video verdeutlicht die verbesserte Qualität und macht einen direkten Vergleich mit der Vorgängergeneration:

iPhone 5: Schwarz und Weiß im Vergleich

Nicht jeder hat sich in einer der endlosen Warteschlangen eingereiht oder das iPhone 5 bereits zu Beginn vorbestellt. Zahlreiche Kunden warten nämlich erstmal die ersten Testberichte, Hands-On-Videos und andere Vergleiche ab, um eine endgültige Entscheidung zu treffen. Aber nicht nur der Vergleich mit den anderen Smartphones ist relevant, sondern auch die Farbvariante stellt einigen Apple-Fans vor die Qual der Wahl. Das neue Apple-Smartphone steht wie gewohnt in einer schwarzen und weißen Variante zur Verfügung und beide Versionen haben ihre Vor- und Nachteile, die wir in diesem Bericht kurz verdeutlichen wollen.

Insgesamt hat man bei den Vorbestellungen gesehen, dass die schwarze Farbgebung die beliebtere Version ist und auch als erstes mit Lieferverzögerungen kämpfen musste. Bei der Entscheidung sollte aber nicht nur der individuelle Geschmack eine Rolle spielen, denn die schwarze Variante bringt auch einige Vorteile mit sich. Benutzer, die das iPhone auch als multimediales Gerät nutzen und viele Filme anschauen, sind mit der schwarzen Version besser beraten. Filme besitzen meistens dunkle Hintergründe mit hellen Objekten oder Personen und dadurch verschmelzen die bewegten Bildern besser mit dem schwarzen Rahmen. Ebenfalls wirken die unangepassten Apps, die noch nicht auf die höhere Auflösung des iPhone 5 angepasst wurden, auf der schwarzen Version nicht so auffällig. Allerdings haben die aktuellen Geschehnisse gezeigt, dass das Aluminium-Gehäuse in Graphit deutlich anfälliger für Kratzer ist und bereits nach kurzer Zeit einen unschönen Eindruck vermitteln kann.

Die weiße Version wiederum bietet das traditionelle silberne Aluminium-Gehäuse, welches bereits im MacBook und im iPad zum Einsatz kommt. Macken und irgendwelche Kratzer werden sehr wahrscheinlich auf dem weißen Modell nicht so deutlich zum Vorschein treten und insgesamt wird ein intensiver Gebrauch nicht so schnell sichtbar sein. Aber auch fettige Fingerabdrücke sind auf der weißen Fläche nicht so auffällig. Neben dem Aussehen kann das weiße iPhone 5 noch beim Surfen überzeugen, denn die Weiten des World Wide Webs beinhalten überwiegend weiße Hintergründe und generell auch eher helle Webseiten. Aus diesem Grund liegt natürlich hier der Vorteil bei dem weißen Modell.

Die Vorteile überwiegen momentan noch bei der schwarzen Version, allerdings sollten in wenigen Wochen die Apps auch an die höhere Auflösung angepasst sein. Somit relativiert sich der Vergleich und die endgültige Entscheidung liegt natürlich am Ende des Tages bei jedem selbst. Der Geschmack spielt hierbei natürlich die größte Rolle, trotzdem sollte man sich über die Vor- und Nachteile informieren, bevor man sich so ein teures Smartphone leistet.

Apple iPhone 5: Farbvergleich Schwarz & Weiß

iPhone 5: Samsung startet Werbespot gegen das neue Apple-Smartphone

Seit Monaten beherrscht das iPhone 5 die Gerüchteküche und ist aus der Blogosphäre nicht mehr wegzudenken. Nach der offiziellen Vorstellungen haben auch die großen Medien das neue iPhone für sich entdeckt und berichten unaufhörlich über das Apple-Smartphone. Das Unternehmen aus Cupertino hat es in diesem Jahr erneut geschafft einen riesigen Hype zu erzeugen und in Folge dessen wurden bereits mehr als zwei Millionen Geräte am ersten Tag verkauft. Der Marktstart rückt immer näher und am morgigen Tag öffnen die Apple Retail Stores ihre Pforten für die zahlreichen Kunden. Der Konkurrenz ist das natürlich ein Dorn im Auge und so hat Samsung bereits eine komplette Werbekampagne gegen das iPhone 5 gestartet.

Nachdem das südkoreanische Unternehmen erstmalig die Werbung „It doesn’t need a genius“ in einigen Zeitungen geschaltet hat, startet schon die nächste provokative Werbung in den Vereinigten Staaten. Samsung hat aber dieses Mal ein komplettes Video produziert und nimmt dabei abermals die Apple-Kunden auf den Arm. Die Art und Weise des Werbespots ist bereits aus dem letzten Jahr bekannt und wurde in diesem Fall einfach übernommen. In den 90 Sekunden machen sich die Südkoreaner mal wieder über die Kunden des abgebissenen Apfels lustig, die in einer Warteschlange vor dem Apple-Store stehen und auf das neue Apple-Smartphone warten. Dabei versucht der Konzern unter anderem den neuen Dock-Connector, den zugehörigen Adapter und den umpositionierten Kopfhöreranschluss ins Lächerliche zu ziehen und die Vorzüge des Samsung Galaxy S3 zu präsentieren. Zum Schluss konnte Samsung sogar einige Apple-Fans zum Umstieg bekehren.

Auf jeden Fall kann ein wenig über den Werbespot geschmunzelt werden und er ist durchaus lustig gemacht, jedoch halte ich den eingeschlagenen Weg zur Vermarktung des Produktes für den Falschen. Samsung möchte im Grunde die Apple-Kundschaft abwerben und neue Käufer auf sich aufmerksam machen. Der Werbespot könnte jedoch genau diese Zielgruppe verschrecken, denn der Fokus ist primär nicht auf das neue iPhone gesetzt, sondern auf dessen Käufer, die in diesem Spot nicht gerade gut dargestellt werden. Darüber hinaus wird auch die Diskussionen zwischen den beiden Fanboy-Lagern durch die Werbung weiter angeheizt, was eigentlich nicht der Sinn einer Werbekampagne sein sollte.

Im Endeffekt versucht Samsung mit dem Werbespot den riesigen Apple-Hype zu unterbinden und auf sich aufmerksam zu machen, das durchaus funktionieren könnte. Es bleibt aber abzuwarten, ob das südkoreanische Unternehmen mit der Strategie Erfolg haben wird und Apple-Kunden von ihren Geräten überzeugen kann.

via AllAboutSamsung