Erste Einblicke von Android 4.0.3 Ice Cream Sandwich auf dem Motorola Xoom

Kürzlich wurde der Quellcode von Android 4.0.3 veröffentlicht und damit auch eine Firmware für das Motorola Xoom. Damit ist es bisher das erste Tablet, welches eine Version von Ice Cream Sandwich spendiert bekommt. Jedoch ist diese Version noch keine endgültige und stabile Version von Android 4.0.3. Nur wenige Nutzer hätten schon jetzt mit einem baldigen Update gerechnet, da noch kein einziges Tablet ein Update erhalten hat. Doch scheinbar lässt dieses Update nicht mehr lange auf sich warten, denn in dem Video sieht man eine sehr gut funktionierende Version des neusten Betriebssystems von Google. Dieser Leak wurde von einem Entwickler namens razorbladex401 auf das Gerät portiert. Anfangs musste er noch Darstellungsprobleme vorweisen, die er mittlerweile jedoch beheben konnte. Die beiden Kameras funktionieren vorerst noch nicht, dieses Problem haben auch viele andere Entwickler bei anderen Geräten, jedoch wollen sie dieses Problem noch vor Weihnachten in den Griff bekommen.

Das kommende Video zeigt die WiFi-Variante des Xooms, mit dem neuen Android. Es läuft wie schon gesagt recht flüssig und sieht sehr ansehnlich aus. Wie wir sehen kommen täglich neue Android 4.0-Updates in Umlauf, ob offiziell (wie zum Beispiel beim Nexus S) oder inoffiziell (wie beim HTC HD2), was darauf schließen lässt dass die Community nach und nach komplett mit der neuen Android Version ausgestattet wird.

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Custom ROM Vorstellung: Android 4.0.1 Ice Cream Sandwich Beta für das HTC HD2 – Video und Bilder zum ROM

Willkommen im dritten Teil unserer Vorstellungsreihe von verschiedensten Custom ROMs. In dieser Serie werden die beliebtesten Firmwares für eure Android-Smartphones unter die Lupe genommen. In unseren Videos werden die ROMs auf einem HTC HD2 vorgestellt – sie können aber auch auf anderen Smartphones genutzt werden.

Heute geht es um ein Android 4.0.1 Custom ROM, welches kurz vor der stabilen Version steht, welche dann jedoch mit der Version 4.0.3 veröffentlicht wird. Die Firmware hat in diesem Zustand noch einige Macken, die für einen ersten Test jedoch überhaupt nicht relevant sind. In unserer Video-Vorstellung läuft die ROM sehr flüssig und macht prinzipiell keine Probleme und das trotz der Tatsache, dass die Hardware-Beschleunigung noch nicht funktioniert. Diese ist mittlerweile komplett implementiert und die neue Version dieser Firmware soll schneller laufen als jede Gingerbread-Firmware.

Folgende Dinge sind in dieser Firmware nicht verfügbar:

  • Kamera
  • Hardware-Beschleunigung **
  • Kopfhörer **
  • Gallerie **
  • Google Synchronisation **
**Diese Funktionen sind alle in der neusten BetaVersion erhältlich
Dank dieser Beta-Firmware kann man  einen ersten Eindruck von Ice Cream Sandwich auf seinem Smartphone erhalten. Das Interessanteste ist, was im Video auch direkt auffällt, die virtuellen Buttons sind aufgrund der vorhandenen Hardware-Buttons ausgeblendet. Eine sehr sinnige Änderung, weil der Bildschirm hierdurch komplett ausgenutzt wird.
  
Nach dieser kleinen Bildergallerie des Ice Cream Sandwich Custom ROMs kommt zum Ende noch eine ausführliche Videovorstellung der Beta-Firmware. Falls nach dem Video noch weitere Fragen auftauchen, hinterlasst uns einfach ein Kommentar.

Sollte euch das Ice Cream Sandwich ROM nach dem Video zusagen, habt ihr natürlich die Möglichkeit die Firmware auf eurem Android-Smartphone zu installieren. Diese spezielle Beta-Version ist jedoch nur für wenige Geräte verfügbar. Für das HTC HD2 und das Samsung Galaxy S2 haben wir hierfür ausführliche Anleitungen. In Zukunft werden weitere Anleitungen folgen.

Die Firmware kann unter folgenden Links heruntergeladen werden:

HTC HD2: direkter Download XDA-Thread
Samsung Galaxy S2: direkter Download Passwort: samfirmware.com

Falls ihr ein spezielles ROM vorgestellt haben möchtet, könnt ihr einfach ein Kommentar hinterlassen und wir werden es in unsere Liste aufnehmen. Natürlich können wir nicht jedem Wunsch gerecht werden, daher werden wir unplanmäßige Vorstellungen nur bei großer Nachfrage nachgehen.

Bilderquelle: xda-developer

Samsung Galaxy S II: Ice Cream Sandwich Beta-Firmware zum Download verfügbar

Vor kurzem hatten wir darüber berichtet, dass das Samsung Galaxy S2 eine Beta-Version von Android 4.0 spendiert bekommt. Diese Version sollte Ende der Woche zum Download bereitstehen. Heute ist es soweit, die Kollegen von SamMobile haben die Beta-Firmware ausgiebig getestet und auf ihrer Homepage veröffentlicht.

In ihrem Blogeintrag über die Firmware betont SamMobile ausdrücklich, dass es sich hierbei nur um eine Beta-Version handelt. Daher solltet ihr von diesem Release nicht zu viel erwarten, obwohl die meisten Funktionen schon verwendet werden können und es ebenfalls die TouchWiz Oberfläche beinhaltet. Trotzdem kann es sporadisch vorkommen, dass das Gerät einfach neu startet. Aus diesem Grund muss jeder Nutzer für sich entscheiden, ob er diese Firmware schon jetzt im Alltag nutzen möchte oder nicht. Ebenfalls existiert ein erstes Video von der Beta-Version und Android 4.0 zeigt sich dort von seiner guten Seite.

Überblick der Funktionen von der I9100XXKP1 Firmware:

  • Alle Standard-Funktionen scheinen zu funktionieren (Telefonieren, SMS, Internet und vieles mehr)
  • Mit zufälligen Neustarts muss gerechnet werden
  • Das Handy hat teilweise Probleme bei Texteingaben und reagiert dort recht langsam
  • Es wird nicht für den täglichen Gebrauch empfohlen!

Das Wichtigste an diesem Release ist, dass die Entwicklerstuben der Custom ROMs weitere Informationen über fehlende Treiber erhalten, somit könnte eine stabile Version schon in den nächsten Wochen verfügbar sein. Erst dann können auch erste Vergleichstests mit dem Samsung Galaxy Nexus erstellt werden. Sobald es weitere Informationen zu diesem Thema gibt, werden wir euch natürlich darüber berichten.

Solltet ihr Interesse haben diese Beta-Firmware zu testen, könnt ihr es hier bei SamMobile herunterladen.

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Erstes Hands-On aufgetaucht – Huawei Honor mit Android Ice Cream Sandwich

Gestern berichteten wir darüber, dass der chinesische Konzern bereits jetzt ein Ice Cream Sandwich Update für sein Flaggschiff zur Verfügung stellt. Zu diesem Zeitpunkt waren nur die ersten Bilder verfügbar, mittlerweile ist jedoch das erste Hands-On aufgetaucht, welches das Honor mit Android 4.0 zeigt. Dadurch das Huawei seinem Boliden eine erstes „Demo“ von Ice Cream Sandwich spendiert hat, führt der Konzern die anderen großen Smartphone-Hersteller regelrecht vor.

Es wurde gemutmaßt, dass diese Bilder von einem speziellen Launcher stammen, diese Theorie wird spätestens mit diesem Video widerlegt. In dem unten eingebetteten Video könnt ihr euch von der ersten offiziellen Hersteller-Demo des neuen Android-Betriebssystem, abgesehen vom Samsung Galaxy Nexus, überzeugen. Auch wenn es offensichtlich keine stabile Version ist, wird das Honor sicherlich bald mit einer finalen Version glänzen. Obwohl sie hier noch mit einer unfertigen Version daher kommen, sollten sich andere Hersteller eine Scheibe von diesem vorbildlichen Verhalten abschneiden.

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Custom ROM Vorstellung: CyanogenMod 7.1 mit Android 2.3.7 – Video und Bilder zum ROM

Willkommen im zweiten Teil unserer Vorstellungsreihe von verschiedensten Custom ROMs. In dieser Serie werden die beliebtesten Firmwares für eure Android-Smartphones unter die Lupe genommen. In unseren Videos werden die ROMs auf einem HTC HD2 vorgestellt – sie können aber auch auf anderen Smartphones genutzt werden.

Heute geht es um das CyanogenMod Custom ROM, welches das beliebteste und am meisten genutzte Custom ROM in der Android-Community ist. Es zeichnet sich mit hoher Schnelligkeit, langer Akkulaufzeit und sehr vielen Anpassungsmöglichkeiten aus. Die Anzahl der vorinstallierten Apps ist nicht so mächtig, wie man es vom letzte Woche vorgestellten MIUI ROM kennt. Mit dabei ist der DSP Equalizer, welcher besseren Ton am Audio-Ausgang liefert, verschiedene Themes und einen Inkognito-Modus für den Browser. Natürlich wurden noch weitere Applikationen angepasst, dazu gehört der Music Player, die Kamera (nur kleine Erweiterungen), Permission Management (aus aktuellem Anlass sehr interessant – Carrier IQ), In- und Output-Einstellungen und die Performance-Einstellungen. Das Letztere sollte von erstmaligen Nutzern jedoch mit Vorsicht behandelt werden. Die meisten CyanogenMod ROMs nutzen den ADW.Launcher, diese Entscheidung liegt jedoch beim Entwickler.

Warum die spezielle Android Firmware das meist genutzte Custom ROM ist? Dies kommt einmal durch die Hilfe der Hersteller, so bekommt die Entwicklerstube kostenfrei die neusten Geräte namhafter Hersteller zur Verfügung gestellt, um ihre Firmware für möglichst viele Geräte zu erstellen. Der nächste Punkt liegt darin, dass Android Nutzer ihr Smartphone mit diesem Custom ROM viel effizienter verwenden können. Der nächste und sicherlich auch der größte Faktor ist die Updatepolitik der einzelnen Hersteller. Denn mit Cyanogen ist die Firmware immer in der neusten Android Version verfügbar, ganz im Gegensatz zu den offiziellen ROMs der Hersteller.

Die Firmware wird momentan für über 50 Geräte angeboten, inbegriffen sind alle großen Hersteller wie zum Beispiel Samsung, HTC, Motorola und Sony Ericsson. Jedoch wird nicht für jedes Smartphone die aktuellste Version angeboten. Falls euch dies betreffen sollte, ist es bei vielen Geräten trotzdem möglich den CyanogenMod in der aktuellsten Version zu installieren. Dafür gibt es beispielsweise im xda-developer Forum viele inoffizielle Ports, welche von dritten Entwicklern auf das jeweilige Gerät portiert wurde. Für das HTC HD2, welches in unserer Vorstellung als Testgerät dient, existiert ebenfalls keine offizielle Version. Das ROM läuft im Port trotzdem sehr flüssig und alle Funktionen des Smartphones können genutzt werden.

Diese Galerie zeigt euch die interessantesten Funktionen, welche das Rom von anderen unterscheidet. Weitere Bilder können in der Galerie am Ende des Artikels angesehen werden. Dort seht ihr auch noch die Einstellungsmöglichkeiten des „Lock-Screens“.

Das folgende Video behandelt die wichtigsten Funktionen von CyanogenMod 7.1 und sollte euch einen kurzen Eindruck geben:

YouTube Direktlink
Sollte euch das CyanogenMod ROM nach dem Video zusagen, habt ihr natürlich die Möglichkeit die Firmware auf eurem Android-Smartphone zu installieren. Für das HTC HD2 und das Samsung Galaxy S2 haben wir hierfür ausführliche Anleitungen. In Zukunft werden weitere Anleitungen folgen.

Das ROM kann unter folgenden Links heruntergeladen werden:

HTC HD2: direkter Download XDA-Thread
Samsung Galaxy S2: direkter Download XDA-Thread

Falls ihr ein spezielles ROM vorgestellt haben möchtet, könnt ihr einfach ein Kommentar hinterlassen und wir werden es in unsere Liste aufnehmen. Natürlich können wir nicht jedem Wunsch gerecht werden, daher werden wir unplanmäßige Vorstellungen nur bei großer Nachfrage nachgehen.

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Bilderquelle: CyanogenMod

Samsung Galaxy Nexus – Ausführlicher Testbericht [Update: Zusätzliches Video-Review]

Lange mussten wir warten, doch seit Mittwoch Nachmittag konnte man es in Filialen der Firma Media Markt kaufen: Das Samsung Galaxy Nexus. Wir hatten das Glück in einem Media Markt nahe Frankfurt ein Gerät ergattern zu können und haben es einem ausführlichen Test unterzogen. Zu Beginn: Der Lautstärke-Bug wurde in der Deutschland Version bereits gefixt.

Für alle Käufer direkt der Hinweis: Media Markt wollte für das Gerät 629 Euro haben. Erst nach einem Vergleich mit dem Internetpreis (Amazon.de) und etwas Nachdruck bekamen wir das Gerät letztendlich doch für 539 Euro – und damit am ersten Tag des Verkaufs in Deutschland.

Das Review ist in folgende Punkte gegliedert:

  • Technische Daten
  • Der äußere Eindruck
  • Auf einen Blick – Design, Technik und Ice Cream Sandwich
  • Ein Auge auf die Kamera
  • Google erfindet seine Apps neu
  • Video Review (Update: Jetzt Drei Teilig)
  • Gesamteindruck
  • Nachtrag (SMS, Navigation, Massenspeicher)

Technische Daten

Damit alles seine Richtigkeit hat, liste ich hier erstmal die wichtigsten offiziellen technischen Daten der deutschen Version des Galaxy Nexus auf.

Akku: Li-Ion (1750 mAh)
Display: 4,65″ HD Super-AMOLED Display (1280 * 720 Pixel)
Gewicht: 135 Gramm
Datenverbindungen: Bluetooth 3.0, WLAN 802.11 a/b/g/n, Wi-Fi Direct, HSPA+ (bis zu 21 MBit/s), NFC
Prozessor: 1,2 GHz Dual Core-Prozessor
Speicher: 16 GB Speicher, 1 GB Arbeitsspeicher (RAM)
Kamera: 5 MP Kamera mit ständig aktivem Autofokus, LED Blitz / Videolicht, 1,3 MP Frontkamera, Video Aufnahmen in 1080p
Sonstiges: Benachrichtigungs LED, 2 Mikrofone, Beschleunigungssensor, Gyroskop, Kompass, Annäherungs- und Lichtsensor, Barometer

Der äußere Eindruck

… täuscht zwar gerne, jedoch ist bei dem Galaxy Nexus nicht der Fall. Der erste Eindruck des Gerätes ist wortwörtlich groß. Die gesamte Vorderseite besteht fast nur aus einem Display. Das Handy liegt gut in der Hand, denn es ist ergonomisch geformt und ist fast schon ein Handschmeichler. Die Rückseite ist leicht geriffelt; dies fühlt sich gut an und bietet etwas mehr halt als eine glatte Oberfläche.

Das Smartphone ist mit 4,65″ natürlich recht groß. Es lässt sich aber dennoch gut bedienen, auch wenn man es unter Umständen etwas anders in der Hand halten muss als kleinere Modelle. Menschen mit kleinen Händen sollten das Handy daher vor dem Kauf lieber einmal in die Hand nehmen. Im Normalfall sollte es aber keine Probleme bereiten.

Das Handy hat eine sehr glatte, leicht gebogene Form. Dadurch kann es nicht nur angenehm gehalten werden, sondern hat auch ein ansprechendes Design, welches sich von den meisten anderen Smartphones unterscheidet. Alles wirkt sehr stabil und durchdacht. Auch die Haptik ist gelungen – obwohl das Handy zum Großteil aus Kunststoff besteht, hat man in der Hand kein billiges Gerät und das Material mindert definitiv nicht den guten Eindruck. Besonders die geriffelte Rückseite fühlt sich gut an.

Neben dem Bildschirm hat das Handy folgende Merkmale: Die Kamera mitsamt LED-Blitz, die Lautsprecheröffnung, der Kopfhörer-Anschluss, der Micro-USB-Anschluss, die Höhrer-Lautsprecher, die Lautstärke-Regler, die drei „Docking-Pins“ und der Power Knopf. Alle sind sehr klein sowie unauffällig verbaut und stören daher nicht in der Bedienung. Selbst der Micro-USB Anschluss wirkt durch die Größe des Handys noch winziger als in anderen Modellen.

Das Gewicht von 135 Gramm ist angenehm spürbar. Bei einem Gerät dieser Größe vermutet man etwas mehr Gewicht, jedoch ist es schwer genug um „etwas in der Hand zu halten“ aber leicht genug, um in der Hosentasche nicht zu stören.

Auf einen Blick – Design, Technik und Ice Cream Sandwich

Das Display ist riesig – liefert ein sehr scharfes und deutliches Bild. Dank der hohen Pixelanzahl eignet es sich gut zum lesen von Texten oder Webseiten und ansehen von Bildern oder Videos. Mit 1280 x 720 Pixeln hat es eine ähnlich hohe Auflösung wie viele Computermonitore vor 10 Jahren. Wenn man nun auch noch bedenkt, dass es sich nicht um ein (ordinäres) LC-Display handelt, sondern um ein Super-AMOLED-Display, muss so mancher schon erste Freudentränen unterdrücken. Der Bildschirm ist grandios.

Obwohl das Display nicht die AMOLED+ Technik bietet, sind aufgrund der hohen Pixeldichte von 316 ppi keine einzelnen Pixel oder Subpixel zu erkennen. Das Bild ist stets scharf und die Farben leuchten wesentlich kräftiger als bei normalen LCDs. Da es momentan fast das einzige Modell weltweit mit einem solchen Bildschirm ist, ist dies schon einer der Hauptargumente für das Handy.

Anfangs etwas ungewöhnlich sind jedoch die fehlenden Knöpfe. Diese werden an der Unterseite des Displays angezeigt und bei Bedarf – zum Beispiel wenn ein Video im Vollbildmodus abspielt – auch ausgeblendet. An diese Art der Steuerung muss man sich kurz gewöhnen, aber das dadurch gewachsene Display bietet natürlich einen großen Vorteil gegenüber anderen Handys.

Android wurde komplett überarbeitet und unterscheidet sich grundlegend von den alten Android 2.x Versionen. Grob könnte man sagen es wurde Android mit Tron Legacy und einem Hauch Windows Phone 7 gemischt und das neue Design danach mit viel Benutzerfreundlichkeit serviert. In jede Funktion wurde der neue Stil integriert – die normalen Apps von Drittherstellern wirken dadurch fast altbacken. Android sieht jetzt nicht mehr nur funktionell, sondern wirklich schön aus. Die Farben Grün und Grau der alten Versionen sind jetzt durch Schwarz und Blau ersetzt worden. Als wäre das nicht genug, hat Google sogar eine eigene Schriftart namens Roboto designt.

Die Apps werden jetzt nicht mehr in einer Scroll-Liste dargestellt, sondern auf Seiten angezeigt. Die Widgets sind ebenfalls dorthin verschoben worden. Endlich gehört auch ein gutes Kalender-Widget zur Standardausstattung – dies musste man vorher oft mit Widgets aus dem Market nachbessern.

Das Nexus hat noch eine fast schon in Vergessenheit geratene, technische Besonderheit: Die Benachrichtigungs LED. Diese dient der Information des Nutzers bei neuen SMS, entgangenen Anrufen, neuen Emails… ohne das Display einschalten zu müssen. Obwohl diese LED bereits im ersten Android Handy überhaupt – dem T-Mobile G1 (von HTC) – verbaut war, schien sie in der Zwischenzeit fast in Vergessenheit geraten zu sein. Besonders Samsung hatte konsequent auf die LED verzichtet. Daher ist es umso erfreulicher sie endlich wieder zu haben.Ebenfalls neu ist die Möglichkeit den mobilen Traffic zu überwachen und das Datennetz bei Überschreitung eines monatlichen Limits automatisch zu deaktivieren.

Die LED blinkt bei jeder Benachrichtigung Weiß, es ist aber eine Multicolor LED. Wenn eine App es unterstützt kann man sie somit auch in andere Farben blinken lassen. Die LED befindet sich mittig unter dem Display.

Über Face Unlock wurde im Vorfeld ebenfalls viel berichtet. Diese Sicherheitsfunktion entsperrt das Smartphone nur, wenn die Frontkamera das Gesicht ihres Besitzers erkennt. Sollte ein anderer versuchen das Handy zu entsperren, wird er nicht erkannt und wird zur PIN Eingabe aufgefordert.

In unserem Test hat dies vorbildlich funktioniert. Habe ich mein Gesicht der Frontkamera entgegengestreckt war das Handy in weniger als einer Sekunde entsperrt. Als der liebe Herr Kollege in die Kamera blickte, verweigerte sich das Nexus ihm und verlangte einen PIN. Möglicherweise erkannte das Nexus einen reinen Apple-Fan und wollte sich daher nicht entsperren, oder die Erkennung funktioniert tatsächlich! (Achtung, Ironie).

Mit meinem Facebook-Foto wollte sich die Kamera allerdings nicht entsperren lassen, obwohl ich keine wirklichen Unterschiede zwischen dem Foto und meinem aktuellen Aussehen feststellen konnte. Dies kann zwei Dinge bedeuten: Entweder ist die Erkennung doch gut genug um ein echtes Gesicht von einem Foto unterscheiden zu können oder die Erkennung funktioniert so schlecht, dass sie unter anderen Lichtverhältnissen oder mit anderer Kleidung ihren Besitzer nicht mehr erkennt.

Wir hoffen auf den ersten Fall, aber raten sicherheitshalber lieber davon ab, Face Unlock als Sicherheitssperre zu benutzen. Es ist eine lustige Spielerei, aber bietet scheinbar keine große Sicherheit.

Ein Auge auf die Kamera

Die Kamera ist noch ein Highlight des Handys. Dies liegt jedoch nicht an der Auflösung (5MP) oder der Bildqualität (welche gut, aber nicht überragend ist), sondern an der Geschwindigkeit. Der Start der Kamera aus dem Lockscreen heraus benötigt etwa eine Sekunde. Danach ist die Kamera sofort einsatzbereit.

Sobald man jetzt auf den Auslöser drückt werden die Bilder ohne merkliche Verzögerung geschossen, sind gespeichert und die Kamera steht direkt für neue Fotos bereit. Der ganze Vorgang braucht geschätzt cirka 1/10 Sekunde! Die Kamera hat auch einen sehr schnellen Autofokus, welcher sich ständig, unabhängig vom Auslöser, scharf stellt. Das Ganze geschieht schneller als bei der größten Konkurrenz, dem iPhone 4S. Wir haben es getestet!

Die Kamera LED ist überraschend hell für ein Smartphone. Natürlich kann sie nicht mit einem kleinen Xenonblitz mithalten, sie sollte jedoch für die meisten Schnappschüsse genügen. Bei ausreichender Helligkeit kann man mit der Kamera jedoch sehr schöne Bilder schießen.

Zur Nachbearbeitung von Fotos gibt es jetzt diverse Filter, welche man auf seine Bilder anwenden kann. Sie dienen sowohl der Bildverbesserung, bei nicht optimal gelungenen Bildern, als auch einfach den Effekten. Die Filter sind zwar nicht so gut wie bei „der“ iPhone Foto-App Instagram, können sich für eine native Bildbearbeitung jedoch sehen lassen.

Wir haben eine Collage mit den Effekten zusammengestellt. Die schönsten Effekte sind unserer Ansicht nach „Cross-Entwickl.“ oben in der Mitte und „Lomo“ unten Links.

Die Kamera macht natürlich auch Videos im 1080p Format. Diese wirken für einen so kleinen Sensor sehr scharf und gut. Dazu werden verschiedene Live Effekte geliefert. Wenn diese aktiviert sind, kann die Kamera beispielsweise während dem filmen per Gesichtserkennung dem gefilmten Menschen eine große Nase oder einen kleinen Kopf machen. Dies ist natürlich mehr eine Spielerei, als wirklich eine produktive Funktion – aber es macht Spaß und das soll dieses Handy ja machen.

Auch die Panorama-Foto-Funktion ist mit von der Partie. Auch wenn sie Google als große Neuerung angekündigt hat, gibt es sie eigentlich schon seit dem Samsung Galaxy S und ist zumindest für mich eher ein alter Hut. Aber dennoch ist es natürlich eine sehr schöne Funktion, welche automatisch sehr schöne Panoramen erstellt. Man muss die Kamera lediglich starten und langsam über die Landschaft ziehen – den Rest erledigt die Software und erstellt daraus ein Panorama.

Die Panoramen haben zwar kleine Ungereimtheiten, aber sind für die Urlaubserinnerung perfekt geeignet. (Hier klicken, um das Originalbild herunterzuladen)

Google erfindet seine Apps neu

Nicht nur Android wurde erneuert, sondern auch die Google eigenen Apps. Alle wurden an den neuen Google-Stil angepasst und benutzerfreundlicher gestaltet.

Der Kalender hat zum Beispiel eine Pinch-to-Zoom Funktion. Somit werden die Termine nicht nur starr angezeigt, sondern man kann die Ansicht, je nachdem wie viele Termine man hat, ändern. Die Umgewöhnungszeit sollte hier nicht sehr lange dauern, der Kalender ist wirklich sehr gut gelungen.

Mit dazu geliefert wird, wie bereits erwähnt, ein neues Kalender-Widget. Endlich hat es Google geschafft ein anständiges Kalender-Widget einzufügen! Man sieht jetzt nicht nur den nächsten Termin, sondern hat eine richtige Terminliste. Außerdem kann man innerhalb des Widgets durch seine Termine scrollen. Dies ist sehr gut gelungen.

Google Mail wurde auch komplett umgestaltet. Jede Aktion wird jetzt über die neuen Buttons ausgeführt, daher muss man sich erst einmal daran gewöhnen. Leider gibt es keine Textbeschreibung, weshalb ich aus Versehen direkt einige Mails archiviert hatte. Der Knopf mit dem geschlossenen Briefumschlag steht für „Als ungelesen markieren“ – auch dies muss man erst einmal herausfinden. Es werden ab jetzt automatisch die Mails der letzten 30 Tage auf dem Gerät gespeichert, um sie auch offline lesen zu können. Dies ist sehr sinnvoll, da zuvor nur ein paar Mails im Cache waren und man stets eine Internetverbindung gebraucht hat.

Mail hat sicher sinnvolle Verbesserungen erhalten, aber der Benutzer „leidet“ hier etwas während der Umgewöhnungsphase. Der Übergang von Textoptionen zu Piktogrammen ist ungewohnt, aber sieht dafür immerhin sehr gut aus.

Google Music hat natürlich auch ein Update bekommen. Da die Beta Phase des gleichnamigen Dienstes in den USA jetzt beendet wurde, wurde die App natürlich komplett auf das Streaming von seinem Google Account ausgelegt. Nutzer außerhalb der USA können theoretisch nicht streamen, jedoch kann man in unserem Artikel nachlesen, wie man auch außerhalb der USA Music nutzen kann.Die Galerie wurde auch einer kompletten Neugestaltung unterzogen. Die mit Android 2.x eingeführte 3D Gallerie wurde komplett entfernt und durch Design, welches an Kacheln beziehungsweise Windows Phone 7 erinnert, ersetzt. Bilderordner werden genau so dargestellt wie die eigentlichen Bilder (siehe Screenshot). Das ganze sieht sehr gut aus und man hat sich in kürzester Zeit an die Umgestaltung gewöhnt. Die Teilen-Funktion von Bildern wurde ebenfalls neu gemacht und vereinfacht.

Natürlich kann auch auf dem Gerät gespeicherte Musik abgespielt werden. Dies funktioniert natürlich problemlos und wurde neben dem neuen Design nicht großartig verändert.

Video Review (Drei Teilig)

Gesamteindruck

Ich hatte hohe Erwartungen an das Samsung Galaxy Nexus und ich muss sagen, dass sie nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen wurden! Bisher hatten wir kein Android in den Händen, welches die Animationen so flüssig wie geschmolzene Butter abspielt und dabei voll Multitasking fähig ist. Der Arbeitsspeicher scheint nie vollkommen gefüllt zu werden und selbst wenn eine App nicht geöffnet ist, wird sie fast ohne Verzögerung gestartet. Das Galaxy Nexus ist mit Sicherheit das momentan beste Android Smartphone auf dem Markt und kann selbst dem iPhone 4S Paroli bieten. Denn erstmals kann Android nicht nur mit „Vorsprung durch Technik“ punkten – Android 4.0 ist endlich eine so ausgereifte Version, dass man nun auch als Android Nutzer stolz sagen kann „Das Beste oder nichts“.

Solltet ihr Fragen zu Software, Programmen oder Bugs haben, schreibt einfach ein Kommentar. Wir werden die Antwort nachreichen.

Nachtrag

In diesen Bereich kommen alle Updates von Fragen zu dem Galaxy Nexus.

SMS App

Die SMS Funktion wurde sehr schön gestaltet, bietet aber keine besonderen Funktionen, SMS eben. Auf dem Screenshot ist auch einer der neu gestalteten Android Smileys zu sehen, welche sich zum Beispiel auch in Google Talk wiederfinden.

Navigation / GPS

Die Navigations-Funktion ist noch die Gewohnte. Die Geschwindigkeit der App und der GPS-Lokalisierung ist aber sehr hoch. Vor allem im Vergleich zu meinem letzten Handy, dem Samsung Galaxy S, ist die Navigation wesentlich schneller geworden. Wenn GPS generell aktiviert ist, hat das Handy innerhalb von Sekunden den genauen Standort und fängt sofort mit der Navigation an. Auch wenn man anders fährt als es das Navi vorgibt, passt es sich innerhalb von Sekunden an. Dies bin ich vom Samsung Galaxy S definitiv nicht gewohnt – hier brauchte es teilweise Minuten um die aktuelle Position zu finden.

Akku-Laufzeit

Heute war der erste Tag, an dem ich das Galaxy Nexus komplett ohne Ladekabel getestet habe. Das Handy hält bis jetzt etwas über 12 Stunden durch, ist inzwischen aber auch fast leer. Ich habe das Handy bis auf eine 3-Stündige Pause die ganze Zeit in der Hand gehabt und alle möglichen Funktionen getestet. Ich denke bei normaler Nutzung wird der Akku noch etwas länger halten und bin daher mit der Akkulaufzeit recht zufrieden. Länger könnte es natürlich immer sein, aber das ist ein generelles Problem aller Smartphones.

Laut der eigenen Statistik sind fast 50% des Akkuverbrauches heute allein auf den Bildschirm zurückzuführen. An zweiter Stelle steht das Android OS, mit einem Anteil von 23%.

Die Akkuladezeit beträgt mit dem mitgelieferten Ladekabels 2 Stunden. Dabei war das Handy eingeschaltet, hatte WLAN aktiviert und es wurde ein paar Mal Google Talk benutzt.

Dateiübertragung: Galaxy Nexus an einen Windows PC anschließen

Dem Galaxy Nexus fehlt das Protokoll, um vom Computern als Massenspeicher erkannt zu werden (wie zum Beispiel ein USB Stick). Dies ist aufgrund des nicht getrennten Speichers zwischen Apps und Daten der Fall. Als Alternative bietet das Nexus die Protokolle MTP (Mediengerät, zum Beispiel manche MP3 Player) und PTP (Kamera) an.

Dies hat natürlich einigen Nutzern Kopfzerbrechen bereitet, was natürlich sehr verständlich ist. Ich habe heute das MTP Protokoll an einem Windows 7 PC ausprobiert: Es funktioniert fast als wäre es ein USB Stick. Man kann jede Datei wie gewohnt mit dem Explorer übertragen, jedoch gibt es bei Nicht-Mediendateien eine Warnung, dass das Gerät sie vielleicht nicht abspielen kann. Mit Linux habe ich es auf die schnelle noch nicht hinbekommen, für Apple bietet Google eine eigene Software unter http://www.android.com/filetransfer/ an.

Galaxy Nexus wurde erkannt: Man öffne es mit dem Windows Explorer
Man fügt seine Dateien ganz normal auf das Telefon. Auch Ordner erstellen etc ist möglich
Vom Computer getrennt sieht man: Die Dateien sind wohlbehalten auf das Handy gelangt

 

Custom ROM Vorstellung: MIUI mit Android 2.3.7 – Video und Bilder zum ROM

Willkommen im ersten Teil unserer Vorstellungsreihe von verschiedensten Custom ROMs. In dieser Serie werden die beliebtesten Firmwares für eure Android-Smartphones unter die Lupe genommen. In unseren Videos werden die ROMs auf einem HTC HD2 vorgestellt – sie können aber auch auf anderen Smartphones genutzt werden.

Heute geht es um das MIUI Custom ROM, welches nach dem CyanogenMod das beliebteste Custom ROM in der Android-Community ist. Es zeichnet sich mit einem unvergleichbaren Design, extrem vielen eigenen Applikation und speziellen Widgets aus. Diese Apps sind speziell für das MIUI ROM entwickelten worden und größtenteils nicht im normalen Android Market verfügbar. Hierbei handelt es sich nicht nur um normale Apps wie zum Beispiel dem Musik Player, sondern auch System-Apps sind größtenteils komplett umgestaltet. Ebenfalls existiert ein komplett eigener Launcher. Die Anzahl dieser Veränderungen sind je nach Version des ROMs unterschiedlich.

Folgende Apps haben eine umgestaltung von den Entwicklern erhalten:

Applikationen:

  • Dateibrowser
  • E-Mail
  • Radio
  • Notizen
  • Rekorder
  • MIUI Control
  • Lampe
  • Compass
  • Ereignismonitor
  • Backup-System
  • Updater

System-Applikationen:

  • Einstellungen (komplett)
  • Benachrichtungs-Bar
  • Kamera
  • teilweise der Android Market
  • Galerie
  • App-Verwaltung

 
 
Nach dieser kleinen Bildergallerie des MIUI ROMs kommt zum Ende noch eine ausführliche Videovorstellung der angepassten Firmware, welche wir für euch gefilmt haben. Falls nach dem Video noch weitere Fragen auftauchen, hinterlasst uns einfach ein Kommentar.

Sollte euch das MIUI ROM nach dem Video zusagen, habt ihr natürlich die Möglichkeit die Firmware auf eurem Android-Smartphone zu installieren. Für das HTC HD2 und das Samsung Galaxy S2 haben wir hierfür ausführliche Anleitungen. In Zukunft werden weitere Anleitungen folgen.

Das ROM kann unter folgenden Links heruntergeladen werden:

HTC HD2: direkter Download XDA-Thread
Samsung Galaxy S2: direkter Download XDA-Thread

Falls ihr eine spezielles ROM vorgestellt haben möchtet, könnt ihr einfach ein Kommentar hinterlassen und wir werden es in unsere Liste aufnehmen. Natürlich können wir nicht jedem Wunsch gerecht werden, daher werden wir unplanmäßige Vorstellungen nur bei großer Nachfrage nachgehen.

Bilderquelle: xda-developer

Siri-Experimente: Tüftler machen aus Siri einen Autoschlüssel, iTunes-, Plex-Fernbedienung und vieles mehr

Seitdem eine öffentliche Anleitung zur Realisierung eines eigenen Proxy-Servers für die Sprachsteuerung zur Verfügung steht, ist unter den Entwicklern ein regelrechter Experimentier-Hype ausgebrochen. Erst vor kurzem haben wir über Pete “Plamoni” Lamonicas berichtet, der ein Plugin für Siri entwickelt hat, um sein Thermostat einzustellen und Temperaturen abzufragen. Mittlerweile sind zahlreiche Neuentwicklungen im Netz aufgetaucht, die wir euch nicht vorenthalten wollen.

Die Programmiererin und Buchautorin Erica Sadun entwickelte eine Möglichkeit Sprachbefehle auszuwerten und damit ihr eigenes App zu steuern. Dabei funktioniert dieses Konzept ohne Jailbreak oder zusätzlichen Proxy-Server. Ihr Wunsch ist es, Siri nicht mehr manuell aktivieren zu müssen, um die Applikation zu steuern.

Zitate von Erica Sadun über die Funktionsweise ihrer App:

Instead of having Siri interpret commands and return ACE objects that match tasks I want to accomplish (my original approach), I do the text matching and interpretation myself.

I didn’t want to install a proxy server or jailbreak my iPhone. I just wanted to use Siri dictation to issue commands to my apps, and I wanted to do that without having to display a keyboard that took up 50% of my iPhone screen

I start dictation on the button press, stop it on the button release, and then catch the interpreted text and compare it against four words: up, down, left, and right. If these are found, the app runs the matching animation.

Die Entwicklern vermutet weiterhin, dass ähnlich gestrickte Anwendungen problemlos durch die Überprüfung von Apple kommen würden. Dies würde jedoch eine voll eingeblendete Tastatur voraussetzen, die im Nachhinein wieder ausgeblendet werden könnte.

In dem folgenden Video wird die kleine Konzept-Anwendung präsentiert:

Neben dem sehr netten und zukunftsorientierten Konzept von Erica Sadun, wurden auch zahlreiche Plugins mit Hilfe eines Proxy-Servers verwirklicht. Die folgenden Videos zeigen euch verschiedene Einsatzmöglichkeiten für die Sprachsteuerung. Die ersten beiden Vorführungen zeigen euch eine iTunes- und Plex-Fernbedienung. Zum Schluss sind noch zwei Videos eingebettet in denen Siri ein Auto startet und weitere Funktionen eines elektronischen Autoschlüssels übernimmt.

via flowblog.de

Nvidia zeigt Asus EEE Pad Transformer Prime mit Android 4.0 [Video]

Seit knapp einer Woche kann das EEE Pad Transformer Prime vorbestellt werden, ein genaues Lieferdatum steht jedoch noch nicht fest. Das Prime wird jedoch vorerst nur mit Android Honeycomb ausgeliefert, in den Genuss von Ice Cream Sandwich kommen die Käufer wohl erst nach einem Update. Um einen Vorgeschmack auf das neue System mit dem Asus Tablet zu kommen, hat der Chip-Hersteller NVIDIA auf seinem YouTube-Kanal ein Video hochgeladen, welches das Transformer Prime mit Android Ice Cream Sandwich zeigt.

Das Tablet ist das Erste, welches mit dem neuen NVIDIA Tegra 3 Quad Core Prozessor ausgestattet sein wird und scheinbar ist nicht nur Asus darauf bedacht ihren Nutzern so schnell wie möglich ein Update zu ermöglichen, sondern auch NVIDIA. Anscheinend haben sich die Programmierer von NVIDIA, seit der Veröffentlichung des Android 4.0 Quellcodes, daran gesetzt eine erste Ice Cream Sandwich Demo auf dem Transformer Prime zum Laufen zu bringen. Dies haben sie in einer wirklich rasanten Geschwindigkeit geschafft, die Veröffentlichung des Android Quellcodes war am 14. November und bereits am 16. November wurde dieses Video aufgenommen. NVIDIAs Pressestelle verbreitet das Video nun per E-Mail, um erste Eindrücke des Tegra 3 mit Ice Cream Sandwich vorzustellen. Das Video zeigt unter anderem den Wechsel zwischen verschiedenen Homscreens, die Wiedergabe eines Videos und ein kurzer Eindruck des Spiels Riptide GP, welches für den Tegra 3 optimiert ist. Wann Ice Cream Sandwich offiziell für das Tranformer Prime verfügbar sein wird, ist jedoch noch nicht bekannt.

Die Ausstattung des neuen Flaggschiffs von Asus kann definitiv überzeugen. Ein 10.1 Zoll Bildschirm mit einer Auflösung von 1280 x 800 sorgen für das scharfe Bild und ein interner Speicher von 32/64 GB für ausreichend Speicherplatz. Mittlerweile ist das Tablet auch bei Amazon gelistet und kostet in der 32 GB Variante dort 599 Euro. In den USA soll das Gerät, laut Phonearena, am 16. Dezember auf den Markt kommen. Der Verkaufsstart in Deutschland ist noch nicht bekannt.

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Google bestätigt Softwareproblem beim Samsung Galaxy Nexus – Bugfix in Arbeit


In den vergangenen Tagen kamen viele Berichte darüber auf, dass das Galaxy Nexus einen Lautstärke-Bug besitzt. Viele Galaxy Nexus Besitzer aus Großbritannien hatten sich darüber beschwert, dass die Lautstärkeeinstellung ihres Geräts teilweise völlig verrückt spielt. Dieses Phänomen tritt immer dann auf, wenn das Nexus in die Nähe eines anderen Handys kommt. Vor allem die 900 MHz-Frequenz, welche im europäischen GSM-Signal genutzt wird, bereitet dem Gerät immense Probleme.

Heute hat Google zu diesem Problem ein recht kurzes Statement veröffentlicht. Der Fehler sei bereits bekannt und soll mit einem Update so schnell wie möglich behoben werden:

We are aware of the volume issue and have developed a fix. We will update devices as soon as possible.

Wie das Blog TheVerge berichtet, hat Google den Fehler mit obigen Statement bestätigt und versucht das Problem so schnell wie möglich zu beheben. Denn einige befürchteten, dass es sich um ein Hardwarefehler handelt, welcher zu einer kompletten Rückrufaktion geführt hätte. Da es nur ein Softwarefehler ist, kann dieser durch ein kleinen Bugfix behoben werden. Für alle Nutzer hoffen wir auf ein baldiges Update, für ein Problem, welches nicht hätte passieren dürfen.

Das folgende Video veranschaulicht das Problem der Lautstärkeregulierung:

Quelle Androidapptests und Bilderquelle mobiFlip