HTC Vive Cosmos – neue VR Brille kommt ab Oktober für 799 Euro

HTC Vive Cosmos – neue VR Brille kommt ab Oktober für 799 Euro – HTC baut das eigene Angebot an VR Brillen im weiter aus und ab Oktober soll die HTC Vive Cosmos die Palette erweitern. Das neue Modelle wird ab 3. Oktober verfügbar sein und soll 799 Euro kosten. Die Vorbestellung sind ab sofort offen.

Die HTC Vive Cosmos VR Brille arbeitet dabei mit einem PC zusammen und verfügt über 6 Kamerasensor um Bewegungen außerhalb der Brille aufzuzeichen und so beispielsweise eine Gestensteuerung möglich zu machen.

Das Unternehmen schreibt selbst im Original zur neuen VR Brille:

VIVE Cosmos erfüllt die Bedürfnisse von VR-Kunden nach Einfachheit, Vielseitigkeit und Leistung. 
Das neue VIVE-Tracking-System  – mit sechs Kamerasensoren für breites und präzises Inside-Out-Tracking sowie Gestensteuerung – vereinfacht das Setup und ermöglicht so einen schnelleren Einstieg in VR. Die kombinierte Pixelauflösung von 2880 x 1700 (eine Steigerung von 88 Prozent gegenüber der originalen VIVE) zeigt kristallklare Grafiken und gestochen scharfen Text. Neue LCD-Panels reduzieren den Abstand zwischen den Pixeln und minimieren in Kombination mit echten RGB-Displays den Fliegengittertür-Effekt.

Durch das neuartige Flip-Up-Design können Nutzer in Sekundenschnelle zwischen analoger und virtueller Realität wechseln, ohne Anwendungen zu unterbrechen. Hervorragende Ergonomie und hoher Komfort ermöglichen eine längere Nutzung. Integrierte On-Ear-Kopfhörer sorgen dabei für einen immersiven Klang. Die Cosmos ist auch mit dem VIVE Wireless Adapter kompatibel, mit dem sich Nutzer ohne Kabel in VR bewegen. Zudem verfügt das System über neu gestaltete Controller, bei denen die Funktionalität sowie der Komfort, insbesondere bei langer Nutzung, weiter verbessert wurden.

Dazu lässt sich die neue VR Brille über Mods erweitern. Drittanbieter oder auch HTC selbst können also Module liefern, mit denen sich der Funktionsumfang der Vive Cosmos noch erweitern lässt. Zum Start gibt es aber erst ein zusätzliches Modul (das angekündigt ist): den VIVE Cosmos External Tracking Mod. Zukünftig soll diese Palette aber noch ausgebaut werden.

Die technischen Daten im Überblick:

  • Auflösung: 1440 x 1700 Pixel pro Auge (2880 x 1700 Pixel kombiniert)
  • Bildschirm: Dual 3,4 Zoll LCD Diagonal
  • Bildwiederholrate: 90 Hz
  • Sichtfeld: 110 Grad
  • Audio: Eingebauter Stereo-Kopfhörer
  • Verbindungen: USB-C 3.0, DP 1.2, proprietäre Verbindung zu Mods
  • Tracking: kein Minimum an Platzbedarf für Stehen/Sitzen, mindestens 2 x 1,5 Meter für Raumskalenmodus
    Modul-Frontdesign: VIVE Motion Mod (wird mit Cosmos geliefert) und VIVE SteamVR Mod (separat erhältlich)
  • VIVE Wireless Adapter Unterstützung: Ja, separat erhältlich, verfügbarer PCIe-Steckplatz erforderlich

Nokia – neue Webseite für die kostenlose VR-Brille online

Update 2: Nokia hat mittlerweile reagiert und die Webseite umgezogen. Man kann sich die kostenlose VR Brille nun unter http://www.aktionspromotion.de/ holen, der Inhalte ist dabei komplett identisch.  Besten Dank an Klaus für den Hinweis.

Update zum Artikel: Die Webseite, über die man die Geräte registrieren kann um dann die kostenlose VR Brille zu bekommen, ist bereits seit Tagen offline. Man kann sie zwar noch per Google Cache sehen, sie ist aber nicht mehr funktionsfähig. Wer es selbst probieren möchte: http://www.hmd-promotions.de/

Was auch immer das Problem sein mag: Nokia scheint derzeit große Schwierigkeiten mit dieser Aktion zu haben und es ist vielleicht besser, nicht darauf zu setzen, das man die VR Brille wirklich bekommt.


Nokia schenkt den Käufern eines Nokia 8 oder Nokia 5 eine VR Brille von Zeiss. Die Zeiss VR One Plus im Wert von 99 Euro (UVP) ermöglicht es, Videos und Panoramaaufnahmen in 360° anzuschauen. So wird die virtuelle Welt der Videos äußerst real. Der Nutzer hat das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Besonders praktisch kann eine VR Brille auch für Drohnenpiloten sein. Diese können die Brille nämlich als FPV-Brille zum Steuern der Drohnen nutzen. Über die Kamera an der Drohne kann so aus der Perspektive der Drohne gelenkt werden. Das Smartphone wird bei einer VR Brille einfach eingeschoben. Dieses Modell des Optikunternehmens Zeiss besitzt eine Universalschublade. Man kann also alle Smartphones zwischen 4,7 und 5,5 Zoll mit der Brille kombinieren. Das Kopfband der Brille ist abnehmbar, sodass diese auch mit der Hand gehalten werden kann.

Neue Smartphones von Nokia

Wer bei Nokia noch an die alten Tastenhandys denkt, der ist nicht auf dem neusten Stand.  Nokia ist zumindest vom Namen her zurück und spielt jetzt in der Liga der Highend-Smartphones mit. Das Nokia 8 punktet besonders, wenn es um das 5,3 Zoll große Display geht. Es verfügt über eine WQHD-Auflösung mit 2.560 x 1.440 Pixel. Mit dieser Auflösung gehört das Display zu den besten seiner Klasse. Durch die gute Auflösung und die hohe Leuchtkraft ist das Nokia 8 sehr gut geeignet für die VR Brille. VR Brillen benötigen nämlich Handys mit eines möglichst hohen Auflösung, da die Bildqualität ja auf zwei Linsen aufgeteilt wird. Auch die Kamera dieses Smartphones ist von Zeiss entwickelt. Ein Qualcomm Snapdragon 835 sorgt als Prozessor dafür, dass alle Funktionen flüssig laufen.

Das Nokia 5 ist ein etwas günstigeres der neuen Nokia Smartphones. Außerdem ist das Smartphone mit seinem 5,2 Zoll HD-Display auch etwas kleiner als das Nokia 8. Das Nokia 5 besteht aus einem Aluminiumgehäuse,w Elches aus einem einzigen Stück gefertigt wurde. Auch die Helligkeit dieses Displays ist sehr gut, so dass es auch im Sonnenlicht noch gut verwendbar ist. leider wurden bei diesem Modell Abstriche in der Auflösung gemacht. Das Display schafft nur 720 x 1.280 Pixel. Der Akku hat mit 3000 mAh eine durchschnittliche Laufzeit. Die Hauptkamera dieses Smartphones ist mit einem 13 megapixel Autofokus ausgestattet. Bei schlechteren Lichtverhältnisse werden die Bilder aber leicht verschwommen.

Nokia, VR Brille und 1&1 Flat zusammen

Auch 1&1 macht bei der Aktion von Nokia und Zeiss mit. Die Smartphones sind bei 1&1 in Verbindung mit allen All-Net-Flat Tarifen erhältlich. Je nach Tarif fallen die einmaligen Kosten für die Smartphones unterschiedlich aus. Die Aktion ist in Verbindung mit dem Nokia 5 sogar exklusiv nur bei 1&1 erhältlich. Die All-Net-Flat Tarife enthalten eine Telefonie-Flat in alle deutschen Netze. Außerdem kann man die Telefonie-Flat und das enthaltene Datenvolumen auch im EU-Ausland sowie in Island, Norwegen und Liechtenstein nutzen. Die Mindestlaufzeit der Verträge liegt bei 24 Monate. Hier sind die einzelnen Tarifoptionen:

  • In Verbindung mit der 1&1 All-Net-Flat LTE XL mit 15 GB Datenvolumen gibt es das Nokia 8 für 0 Euro. Der monatliche Preis liegt bei 54,99 Euro.
  • Mit der 1&1 All-Net-Flat LTE L mit 10 GB Datenvolumen gibt es das Nokia 8 ebenfalls umsonst dazu. Monatlich kostet diese Option 39,99 Euro.
  • Bei der 1&1 All-Net-LTE M mit 5 GB bezahlt man monatlich 24,99 Euro. Für das Nokia 8 legt man hier noch 99 Euro drauf.
  • Mit dem kleinsten Tarif, 1&1 All-Net-Flat LTE S mit 2 GB, kostet das Nokia 8 249,99 Euro. Der monatliche Preis liegt bei 19,99 Euro.
  • Das Nokia 5 ist in Verbindung mit allen 1&1 All-Net-Flat Tarifen für 0 Euro Einmalzahlung zu haben.

kauft man eins der beiden Smartphones wird eine Info zur Registrierung mit verschickt. Man kann sich dann über die Aktionsseite http://www.hmd-promotions.de/ registrieren. Nokia sendet einem die VR Brille dann zu. Die Aktion läuft bis zum 31. Januar 2018 und gilt nur solange der Vorrat reicht.  Für die Onlineregistrierung benötigt man die Serienummer (IMEI) des Smartphones. Diese findet man zum Beispiel über die Tastenkombination *#06# heraus. Auf der Aktionsseite muss man dann diese Nummer eingeben und den Kaufbeleg hochladen. Dann muss man nur noch das eigentliche Formular ausfüllen und bekommt dann die VR Brille zugeschickt.

Drohnen sollen zukünftig auch per VR Brille geflogen werden dürfen

Viele Drohnen bringen bereits die Möglichkeit mit, auch über eine VR-Brille gesteuert zu werden. Der Pilot nutzt dann die Kamera der Drohne um sich zu orientieren und steuert die Drohne in der Regel durch Bewegungen des Headsets. Allerdings ist diese Möglichkeit in Deutschland bisher nicht erlaubt. Die Drohnen dürfen nach den aktuellen gesetzlichen Regelungen nur in der Sichtweite des Steuerers geflogen werden. Das ist bei einer VR-Brille nicht der Fall da man zwar mit der Drohne sieht, aber eben nicht mehr die Drohne und deren Umfeld. Einige Systeme setzten daher auf Hybridlösung für zwei Personen: eine Person, die das Steuer der Drohne übernimmt und eine zweite Person, die per VR Brille die Kamera bedient.

Mit einem neuen Gesetzentwurf zum Drohnenflug möchte das Verkehrsministerium nun einige Änderungen beim Drohnenflug vornehmen, unter anderem soll auch der VR-Flug erlaubt werden – zumindest dann, wenn einige Bedingungen erfüllt sind. Der neue gesetzliche Rahmen wird in der „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“ neu geregelt.

Auf der Webseite des Ministeriums heißt es dazu im Original:

Einsatz von Videobrillen: Flüge mithilfe einer Videobrille sind erlaubt, wenn sie bis zu einer Höhe von 30 Metern stattfinden und das Gerät nicht schwerer als 0,25 kg ist oder eine andere Person es ständig in Sichtweite beobachtet und in der Lage ist, den Steuerer auf Gefahren aufmerksam zu machen. Dies gilt als Betrieb innerhalb der Sichtweite des Steuerers.

Damit sind drei wichtige Bedingungen genannt, unter denen ein VR-Drohenflug durchgeführt werden kann:

  • die maximale Flughöhe beträgt 30 Meter
  • bei Drohnen bis zu 250 Gramm kann der Flug alleine durchgeführt werden
  • bei Drohnen über 250 Gramm muss eine weitere Person den Flug beaufsichtigen (aber nicht direkt steuern)

Mit dieser Regelung könnte der VR-Flug in Deutschland deutlichen Auftrieb bekommen. Allerdings ist bisher noch nicht klar, wann genau die neuen Regelungen in Kraft treten werden. Das Bundeskabinett hat der neuen Verordnung bereits zugestimmt. Nun fehlt noch die Zustimmung des Bundesrates, damit diese Verordnung in Kraft treten kann.

Neben der Freigabe von VR-Brillen zur Drohnensteuerung enthält die neue Verordnung noch eine ganze Reihe von weiteren Regelung zum Drohnenflug. Unter anderem werden die Bedingungen, unter denen eine Drohne eingesetzt werden kann präzisiert und teilweise auch deutlich verschärft. So soll die maximale Flughöhe von Drohnen einheitlich auf 100 Meter begrenzt werden. Dazu müssen Drohnen ab einem Gewicht von 250 Gramm zukünftig gekennzeichnet werden. Es wird eine Plakette mit dem Namen und der Anschrift des Besitzers gefordert. Ziel soll es sein, im Schadensfall den Verursacher ausfindig machen zu können. Wie allerdings kontrolliert werden soll, dass die Daten auf der Drohne auch korrekt sind, bleibt offen. Darüber hinaus ist zukünftig auch der Betrieb über Wohngrundstücken verboten, so lange nicht die Erlaubnis des Überflogenen eingeholt wurde. Das gilt für alle Drohnen, die mit Kameras oder Mikrofonen ausgestattet sind.

Im Bundesrat besteht rein theoretisch die Möglichkeit, dass sich an den Regelungen noch einiges ändert. Es ist damit auch möglich, dass beispielsweise die VR Regelung wieder aus dem Gesetzt genommen wird. Von daher sollte man sich noch nicht zu sehr freuen, auch wenn es bisher kaum Anlass zur Vermutung gibt, dass dieser Passus geändert wird.

Verkauf der ZEISS VR ONE Plus Brille ist gestartet

ZEISS hatte bereits angekündigt, das die neuste Version der VR Brille des Unternehmens zeitnah in den Handel kommen soll. Pünktlich zur IFA 2016 in Berlin ist es nun soweit: Die ZEISS VR ONE Plus wird zunächst bei Amazon erhältlich sein, auch Media Markt übernimmt den Verkauf der exklusiven VR Brille mit hochwertiger Optik in den Filialen.

Die ZEISS Virtual Reality Brille setzt dabei wieder auf das Card-Board Prinzip, dass durch die ersten Brille von Google bekannt gemacht wurde. Dabei wird das Handy als Bildschirm genutzt und der Bildschirm durch spezielle Apps in zwei Bereiche aufgeteilt. Durch das Linsensystem in der Brille wird dann aus diesen beiden Bilder eine Virtuelle Realität geschaffen und durch die Bewegungssensoren am Handy sind auch Steuerungen möglich.

Die Brille hat den Vorteil, dass die Technik im Handy steckt und damit keine neuen teure Technik in der Brille verbaut werden muss. Im Vergleich zu anderen VR Brillen fällt damit ein wichtiger Kostenfaktor weg. Auf der anderen Seiten ist die Brille damit sehr von genutzten Handy abhängig. Kleine Displays und schlechte Auflösungen sorgen für ein eher schlechtes VR-Erlebnis, weil die Bilder dann aufpixeln. Größere Handys (ab 5,5 Zoll aufwärts) sind gar nicht nutzbar, weil der Einschub dafür zu klein ist.

An der Stelle sieht man auch die Unterschiede zum Vorgänger: es können jetzt  Displaygröße zwischen 4,7 und 5,5 Zoll Bildschirmdiagonale genutzt werden und zum Einschub gibt es nun einen Universal Tray, der die individuellen Einschübe ersetzt. Man muss nun also keinen zusätzlichen Einschub passend für das Handy mehr kaufen.

Im Vergleich zu anderen Cardboard Brillen ist die ZEISS VR ONE Plus mit ca 130 Euro vergleichsweise teuer. Papp-Brillen gibt es teilweise schon für unter 10 Euro, aber dafür bekommt man bei der ZEISS VR Brille eine Brille, die sowohl bei Tragekomfort als auch beim Design punkten kann.

Testbericht: Virtual Reality mit der VR One von ZEISS

In virtuelle Welten eintauchen und somit das Gefühl haben hautnah im Geschehen zu sein, eben wie in der Realität – Bereits möglich oder doch nur ein ferner Traum der Zukunft? Tatsächlich rückt das Thema Virtual Reality immer stärker in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesse. Vorreiter und Hoffnungsträger sind die VR-Brillen von Oculus, die erstmals im August 2014 auf der weltweit größten Computerspielmesse Gamescom vorgestellt wurden. Mittlerweile ziehen weitere Tech-Unternehmen mit eigenen VR-Modellen nach und wir haben uns (wie angekündigt) die VR One vorgenommen und ein wenig getestet.

Was ist Virtual Reality?

In Virtual Reality werden in Echtzeit, Darstellungen und gleichzeitig die eigene Wahrnehmung zur Wirklichkeit. Möglich macht das, eine interaktive, virtuelle Umgebung bei der jedoch spezielle Ausgabegeräte (bspw. VR-Brillen) benötigt werden. Mit der zugehörigen Software wird der VR-Effekt erzeugt.

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VR One mit zwei Handy-Einschüben

Die VR One von ZEISS – VR for Everyone

Als Unternehmen, welches weltweit führend im Bereich der Optik ist, stellt auch ZEISS seine eigene VR-Brille mit dem Namen VR ONE dem VR-Markt vor. Dabei wird das eigene Smartphone, mittels einer ausgeklügelten Optik und Mechanik, in eine VR-Brille umgewandelt und das erstaunlich günstig: Bereits ab 99 Euro, ist das VR-Headset von ZEISS für den Heimgebrauch erhältlich, bisher aber nur im Online-Verkauf.

Alles was man für den VR-Genuss noch zusätzlich braucht, ist ein Smartphone mit einer Displaygröße zwischen 4,7 und 5,2 Zoll, eine geeignete VR-App und ein sogenanntes Tray, eine Art passforme Hülle, in der später das Smartphone eingesetzt wird.

Im Test – Die VR ONE von ZEISS

Bevor man in den VR-Genuss mithilfe der VR ONE von ZEISS kommt, sollte zuerst das passende Smartphone zur Hand sein. Denn zum Lieferset der VR ONE gehören jeweils ein Tray (Passhülle) für das Smartphone Samsung Galaxy S5 oder das Computer Aided Design-Daten zur eigenen Herstellung von Musterbauteilen (Rapid Prototyping) der Trays, mithilfe von 3D Druck, für weitere Smartphones veröffentlicht. Spätere Modelle sollen jedoch in Planung sein und zudem Computer Aided Design-Daten zur eigenen Herstellung von Musterbauteilen (Rapid Prototyping) der Trays, mithilfe von 3D Druck, für weitere Smartphones von ZEISS veröffentlicht werden.

VR ONE -Tray und Passgenauigkeit

Wer keinen 3D-Drucker zur Hand hat, der behelfe sich mit eigenen Ideen bei kleineren Modellen, denn das Smartphone muss lediglich im Tray Halt finden und solange, der Display des Smartphone unbedeckt bleibt, sind der Fixierung des Smartphone im Tray keine Grenzen gesetzt. Im Test reichte lediglich ein bisschen Zellstoff, um die Lücke im Tray zu füllen. Fand aber nur Anwendung beim Samsung Galaxy S3, der Tray für das iPhone 6 passte hingegen wie angegossen. Die Passgenauigkeit verblüffte und hielt das iPhone 6 fest, egal wie man das Tray bewegte. Das Einsetzen und das Herausnehmen des Smartphone ist relativ einfach: Das Smartphone einfach in die Hülle setzen und später wieder heraus drücken.

Die Auswahl an VR-Apps und Qualität

Sobald das Smartphone in die Hülle passt, wird zur Funktion unbedingt eine VR-Software (Suche nach: cardboard VR) benötigt. Diese lässt sich sowohl im App-Store, als auch im Google play Store downloaden. Hier fiel auf das im Store für Android deutlich mehr Apps zur Auswahl stehen, als im App-Store von Apple. Dennoch stehen in beiden Stores eine ganze Reihe kostenloser Anwendungen zur Auswahl. Im Test tauchte man in eine ferne Ozeanwelt ab, streifte mit Dinosauriern durchs Gebüsch, gruselte sich in einem Horrorhaus, schoss in einem Gehirn rote Neuronen ab oder blickte sich einfach sanft durch Landschaftsbilder.

Die VR ONE – So geht es und so fühlt es sich an

Nachdem man das Smartphone, in die Hülle gesetzt oder fixiert hat, gilt es erst einmal die App zu starten und vor allem den Sound anzustellen. Dabei wird der Tray mit dem Smartphone seitlich in die VR-Brille vorsichtig eingeschoben. Selbstverständlich liegt bei der VR ONE auch eine Anleitung dabei, jedoch erschließt sich das Prinzip fast von allein. Denn die VR ONE ist lediglich nur das Ausgabegerät, eben einfach eine Brille zum Aufsetzen. Der Rest macht das Smartphone mit der VR-App. Extra Einstellungen braucht man deswegen nicht vorzunehmen, denn die “Eyebox” der VR ONE ist so groß, dass sie die Pupillendistanz von mehr als 90 Prozent der Bevölkerung abdeckt. Zudem lässt sich beim Aufsetzen, die Brille am Kopf mit den Schlaufen festmachen, sodass diese nicht verrutscht. Der weiche Schaumstoff und der Platzhalter für die Nase, sorgen außerdem für ein sehr angenehmes Tragekomfort.

Nach dem Aufsetzen der VR-One, schaut man durch den durchsichtigen Frontschild nun direkt auf den Display des Smartphone und das ohne durch äußere Lichteinflüsse abgelenkt zu werden. Die VR ONE hält „dicht“ und das Sichtfeld passt sich automatisch dem Smartphone-Display an. Dann der virtuelle Raum direkt vor dem Auge, der erste „Ah-Effekt“ folgt und damit die Frage, nach erstem zögerlichen hin- und herblicken, wie steuert man? Die Steuerung läuft hierbei über die Blickrichtung und wie lange ein bestimmter Blickpunkt fixiert wird. Klingt einfach, braucht aber zuerst etwas Orientierung und Übung. Je nach App, muss man sich mit dem Kopf mehr oder minder drehen und wenden. Das Gefühl sich in einem Raum zu befinden, kommt schließlich nicht von ungefähr.

Die VR-App, die im Text am meisten beeindruckte, war eine Art Rollercoaster-Game (erhältlich im App Store) im menschlichen Gehirn, auf der man entlang von Nervenbahnen auf rote Neuronen schoss. Sehr bald, war man im virtuellen Raum eingedrungen und hielt Ausschau nach den roten Nervenknoten. Für einen kurzen Moment war man im Spiel völlig versunken und musste mit regen Kopfbewegungen den Raum durchsuchen. Als das Spiel endete und einem die ermittelte Punktzahl zu einem weiteren Versuch animierte, hatte man durchaus das Gefühl gehabt, für einen Moment in einer anderen Realität abgetaucht zu sein. Und das Trotz der vorhandenen Pixel im Bild, die je nach App schwächer und stärker ausfallen können. Ein ganz klares Bild, konnte im Allgemeinen jedoch nicht dargestellt werden. Das ist mitunter auch der hohen Auflösung der VR ONE geschuldet.

Fazit: Die VR ONE ist für den Heimgebrauch eine durchaus interessante Erfahrung, ob es sich jedoch lohnt, so viel Geld für einen doch relativ kurzen Spaß auszugeben, bleibt erst einmal abzuwarten. Entwickelt sich jedoch der VR-Markt in seinen Anwendungsmöglichkeiten für VR-Brillen (bspw. Qualität der cardborad VR-Apps) weiter, dann ist der Kauf durchaus seinen privaten Spaß wert.