UPDATE – Samsung: neues Patent macht Hoffnung auf eine neue VR-Brille in 2020

Samsung: neues Patent macht Hoffnung auf eine neue VR-Brille in 2020 – Bei letsgodigital hat man ein neues Patent von Samsung gefunden, dass möglicherweise bereits zeigt, was Samsung im Bereich VR in diesem Jahr plant. Das Samsung Odyssey ist dabei ein VR/AR Headset, dass beide Anwendungen erlaubt (mixed reality). Die Vorgänger wurden in den letzten Jahren bereits auf dem Markt gebracht, allerdings ist es 2019 ruhig geworden um die Serie. Mit dem neuen Patent könnte es nun ein neues Modell mit neuer Technik in diesem Jahr geben.

UPDATE: bei 91mobiles geht man davon aus, dass die Bilder im Patent wenig mit dem tatsächlichen Modelle zu tun haben werden. Stattdessen hat man eigene Bilder von einem möglichen neuen Samsung VR Headset veröffentlicht.

Bei letsgodigital schreibt man im (übersetzen) Original dazu:

Samsung Electronics hat in China ein Patent für ein neues Odyssey-Headset angemeldet. Das Patent wurde Anfang 2019 angemeldet und am 17. Januar 2020 von der CNIPA (China National Intellectual Property Administration) genehmigt. Es sind 8 Patentabbildungen und zwei farbige Produktfotos enthalten, die das Mixed Reality-Headset von allen Seiten zeigen. Die obigen Fotos stammen daher direkt aus dem Patent und werden daher nicht von uns erstellt und / oder bearbeitet. Das Gerät weist viele Ähnlichkeiten mit den vorhandenen Samsung-Headsets auf, obwohl es auch einige deutliche Unterschiede gibt. Wir sehen ein robustes Stirnband mit einem Top-Strap, einem Halo-Strap und einem integrierten Kopfhörer. Diesmal wird das Gaming-Headset an mehreren Stellen an der Brille befestigt, was zweifellos die Robustheit verbessert.

Beim Design setzt Samsung auf ein Rastermaterial an der Vorderseite, dass doch verdächtig an Insektenaugen erinnert. Ob der Effekt so gewollt war, bleibt noch offen, man fühlt sich aber auf jeden Fall an eine Fliege erinnert. Technisch gesehen gibt es leider noch recht weniger Daten zu diesem Headset. Es scheint aber ein System mit 4 Frontkamera zu sein, so dass auf jeden Fall die AR Funktionen ausgebaut wurden und wohl auch ein Tracking von Bewegungen und Entfernungen besser möglich ist. Das bleibt aber alles noch eher vage bis Samsung die Modelle direkt selbst vorstellen wird – auch der Preis für das neue System ist bisher noch nicht bekannt.

HTC Vive Cosmos – neue VR Brille kommt ab Oktober für 799 Euro

HTC Vive Cosmos – neue VR Brille kommt ab Oktober für 799 Euro – HTC baut das eigene Angebot an VR Brillen im weiter aus und ab Oktober soll die HTC Vive Cosmos die Palette erweitern. Das neue Modelle wird ab 3. Oktober verfügbar sein und soll 799 Euro kosten. Die Vorbestellung sind ab sofort offen.

Die HTC Vive Cosmos VR Brille arbeitet dabei mit einem PC zusammen und verfügt über 6 Kamerasensor um Bewegungen außerhalb der Brille aufzuzeichen und so beispielsweise eine Gestensteuerung möglich zu machen.

Das Unternehmen schreibt selbst im Original zur neuen VR Brille:

VIVE Cosmos erfüllt die Bedürfnisse von VR-Kunden nach Einfachheit, Vielseitigkeit und Leistung. 
Das neue VIVE-Tracking-System  – mit sechs Kamerasensoren für breites und präzises Inside-Out-Tracking sowie Gestensteuerung – vereinfacht das Setup und ermöglicht so einen schnelleren Einstieg in VR. Die kombinierte Pixelauflösung von 2880 x 1700 (eine Steigerung von 88 Prozent gegenüber der originalen VIVE) zeigt kristallklare Grafiken und gestochen scharfen Text. Neue LCD-Panels reduzieren den Abstand zwischen den Pixeln und minimieren in Kombination mit echten RGB-Displays den Fliegengittertür-Effekt.

Durch das neuartige Flip-Up-Design können Nutzer in Sekundenschnelle zwischen analoger und virtueller Realität wechseln, ohne Anwendungen zu unterbrechen. Hervorragende Ergonomie und hoher Komfort ermöglichen eine längere Nutzung. Integrierte On-Ear-Kopfhörer sorgen dabei für einen immersiven Klang. Die Cosmos ist auch mit dem VIVE Wireless Adapter kompatibel, mit dem sich Nutzer ohne Kabel in VR bewegen. Zudem verfügt das System über neu gestaltete Controller, bei denen die Funktionalität sowie der Komfort, insbesondere bei langer Nutzung, weiter verbessert wurden.

Dazu lässt sich die neue VR Brille über Mods erweitern. Drittanbieter oder auch HTC selbst können also Module liefern, mit denen sich der Funktionsumfang der Vive Cosmos noch erweitern lässt. Zum Start gibt es aber erst ein zusätzliches Modul (das angekündigt ist): den VIVE Cosmos External Tracking Mod. Zukünftig soll diese Palette aber noch ausgebaut werden.

Die technischen Daten im Überblick:

  • Auflösung: 1440 x 1700 Pixel pro Auge (2880 x 1700 Pixel kombiniert)
  • Bildschirm: Dual 3,4 Zoll LCD Diagonal
  • Bildwiederholrate: 90 Hz
  • Sichtfeld: 110 Grad
  • Audio: Eingebauter Stereo-Kopfhörer
  • Verbindungen: USB-C 3.0, DP 1.2, proprietäre Verbindung zu Mods
  • Tracking: kein Minimum an Platzbedarf für Stehen/Sitzen, mindestens 2 x 1,5 Meter für Raumskalenmodus
    Modul-Frontdesign: VIVE Motion Mod (wird mit Cosmos geliefert) und VIVE SteamVR Mod (separat erhältlich)
  • VIVE Wireless Adapter Unterstützung: Ja, separat erhältlich, verfügbarer PCIe-Steckplatz erforderlich

Oculus Rift S – neues Headset für den Rechner

Oculus setzt weiterhin vor allem auf Endgeräte für den Zugang in virtuelle Welten und hat dazu das neue Oculus Rift S vorgestellt. Damit soll es im Laufe des Jahres einen Nachfolger für das aktuelle Oculus Rift Headset geben. Im Vergleich zum ebenfalls angekündigten Oculus Rift Quest setzt das Unternehmen dabei auf den Anschluss an einen passenden PC und  um die VR Umgebung zu erzeugen. Damit sind natürlich auch höhere Leistungen möglich bei der Abbildung der VR-Welt.

Das Unternehmen schreibt dazu im Original:

We partnered with Lenovo™ to design Rift S, drawing on their experience in the VR and AR space and feedback from the Lenovo Legion™ gaming community. Lenovo co-designed the Rift S for increased comfort, better weight distribution, and improved light blocking, as well as a simple, single-cable system for a clutter-free experience. Rift S features the same integrated audio system as Oculus Quest and Oculus Go, with a headphone jack that lets you use your own favorite headphones.

Durch den Anschluss an den PC kann das Oculus Rift S auf eine ganze Reihe von Technik verzichten. Damit werden die Modelle leichter, da die Technik des PCs genutzt werden kann. Das wirkt sich langfristig auch auf den Tragekomfort aus.

Die Neuerungen bei Oculus Rift S im Überblick:

  • Anzeige mit höherer Auflösung, verbesserter Optik und erhöhter Pixeldichte für einen reduzierten Bildschirmtüreffekt.
  • Oculus Insight Inside-Out-Tracking-Technologie für präzise, genaue Raumskalierung – keine externen Sensoren erforderlich.
  • Oculus Touch Controller, für authentische Handpräzision und Eingabe
  • Passthrough+, das Ihnen einen Einblick in die reale Welt um Sie herum gibt, ohne jemals das Headset abzunehmen.
  • Zugriff auf die bestehende Rift-Plattform und Inhaltsbibliothek

Für den Einsatz ist ein passender PC mit Windows 10 notwendig. Dazu muss Grafikpower vorhanden sein, als Angabe macht hier Oculus mindestens eine GTX 1050 Ti oder eine Radeon RX 470 Grafiengine. Dazu kommen mindestens 8GB RAM. Die technischen Anforderungen sind also schon umfangreich und machen deutlich, dass sich das Rift S Headset eher an professionelle Nutzer richtet.

Einen genauen Termin für den Start hat Oculus noch nicht angegeben, das neue Gerät soll aber im Frühjahr 2019 noch verfügbar sein und damit ist gar nicht mehr so viel Zeit für den Marktstart. Der Preis liegt bei 449 Euro UVP.

Video: Oculus Rift S vorgestellt

VR One – Virtuelle Realität ausprobiert

Carl-Zeiss hat uns freundlicherweise ein Testexemplar der VR One VR Brille da gelassen und wir nutzen die Gelegenheit und werden in den nächsten Tagen die Brille durch testen.

Interessant ist das Gerät vor allem, weil der Preis mit etwa 100 Euro vergleichsweise günstig ist für eine VR-Brille. Auf diese Weise erreicht man auch Nutzer, die bislang eher vor kompletten VR Systemen aufgrund der Kosten eher zurück geschreckt sind. Oculus hat beispielsweise jetzt die Preise für die Rif vorgestellt: mit PC soll die Brille 1500 Dollar kosten, ohne PC immer noch etwa 300 Dollar – da ist das VR One System deutlich günstiger und besser für den Einstieg.

Möglich macht diesen niedrigen Preis das Card-Board-System das man von der gleichnamigen Google Brille kennt. Dabei ersetzt das Handy die komplette Technik in der Brille und übernimmt die Darstellung der VR-Realität. Die Brille selbst beinhaltet nur das Linsensystem.

vr-one-2Auf dem Bild kann man recht gut erkennen, wie das funktioniert: Das Handy wird in eine Art Schlitten eingelegt und in die Brille geschoben. Über das Linsensystem wird dann das Bild auf dem Handy-Display in einem komplette 3D-Welt verwandelt. Die Steuerung erfolgt über die Sensoren des Handys, Kopfbewegungen werden darüber erfasst und in Bewegung innerhalb der VR Realität umgesetzt. Der Sound läuft auch über das Handy.

Für die Darstellung benötigt man dabei spezielle Apps. Im Playstore von Google gibt es davon bereits ziemlich viele, bei Apple ist die Auswahl etwas geringer. Die App zerlegt die Darstellung in zwei Bilder und über das Linsensystem wird daraus die 3D Welt. Verfügbar sind beispielsweise mehrere Achterbahn-Apps mit denen sich die virtuelle Relität schön demonstrieren lässt, es gibt aber auch einen Rundgang über den Mond oder Unterwasser-Abenteuer.

Für die Nutzung sind Handys notwendig die eine gewisse Größe haben (4,5 bis etwa 5,2 Zoll) und die Bilder mit dem richtigen Abstand zueinander darstellen zu können. Dazu ist eine hohe Grafikauflösung sinnvoll da sonst die Darstellung pixelig aussieht.

Wie genau das System sich in der Praxis schlägt werden wir in der nächsten Woche berichten, bis dahin sind unsere Tester in der virtuellen Realität unterwegs.