iPad mini: Massenproduktion angeblich bereits angelaufen

Nach den ersten Einzelteilen des iPad mini hat nun auch das renommierte Wall Street Journal die Gerüchteküche weiter angeheizt und sich erneut zum Thema geäußert. Die englische Tageszeitung beruft sich dabei auf „gut unterrichtete“ Person und hat verkündet, dass die asiatischen Zulieferer mit der Massenproduktion des kleineren Apple-Tablets begonnen haben sollen.

Das kleinere iPad soll angeblich ein 7,85 Zoll großes Display beinhaltet, allerdings mit einer geringeren Auflösung als das aktuelle iPad. Das neue Gerät schwirrt nun seit geraumer Zeit durch die Blogosphäre und es war nur eine Frage der Zeit, bis sich auch die größeren Medien über das neue Apple-Tablet äußern. Anhand der auftauchenden Gerüchte scheint ein Event am 17. Oktober für realistisch und in genau einer Woche könnte Apple die passenden Einladungen für die Veranstaltung verschicken. Der Produktionsstart würde ebenfalls daraufhin deuten, dass spätestens im November die neuen iPads auf den Markt kommen werden.

Zwischenzeitlich hat auch das japanische Blog Macotakara berichtet, dass die Produktion sogar in der brasilianischen Foxconn-Fabrik stattfinden wird. Diesbezüglich hat sich das Wall Street Journal aber nicht geäußert. Nichtsdestotrotz steht nun ein weitere Apple-Event bevor, in dem auch ein neuer iMac und das 13 Zoll MacBook Pro mit Retina-Display eine Rolle spielen könnte.

iPhone 5 kommt mit weltweiter LTE-Unterstützung

Nur noch vier Tage dann wird Apple das iPhone 5 der Öffentlichkeit präsentieren, den Startschuss für die Vorbestellungen geben und der Gerüchteküche den Garaus machen. Trotzdem werden die letzten hundert Stunden sicherlich noch weitere Details über die nächste Generation hervorbringen. Denn neben den äußerlichen Eigenschaften, die mittlerweile als bestätigt gelten, wird das kalifornische Unternehmen auch die Innereien des Smartphones auf Vordermann bringen. Ein schnellerer Prozessor, ein verbessertes Kamerasystem und natürlich auch mehr Arbeitsspeicher stehen weit oben auf der Liste. Aber auch der schnellere Mobilfunkstandard ist seit geraumer Zeit im Gespräch und scheint nun endlich in trockenen Tüchern zu sein.

Im Frühjahr hat Apple bereits das neue iPad mit einem LTE-Chip ausgestattet, damals konnten aber nur Kunden aus den USA und Kanada von der schnelleren Verbindung profitieren. Das wird sich aber im iPhone 5 dramatisch ändern. Falls sich die Angaben des renommierten Wall Street Journal bewahrheiten, wird die nächste iPhone-Generation eine weltweite Unterstützung des LTE-Standard mit sich bringen. Somit kann der neue Mobilfunkstandard auch in Europa, Asien sowie Australien verwendet werden und bleibt kein exklusives Feature für die Vereinigten Staaten.

Allerdings sollen nicht alle Netzbetreiber in jedem Land unterstützt werden, so könnte es zum Beispiel sein, dass in Deutschland nur Vodafone LTE anbieten kann. Das ist wiederum abhängig davon, welche LTE-Frequenzen das iPhone 5 verwenden wird. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass sowohl die Telekom, als auch Vodafone und O2 die schnelle Internetanbindung für das neue Apple-Smartphone im Angeboten haben werden. Nähere Informationen werden sicherlich nach der Vorstellungen von den jeweiligen Netzbetreibern kommuniziert.

Realisiert wird die weltweite Unterstützung durch den neuen LTE-Chipsatz MDM9615 von Qualcomm, welcher im Herbst dieses Jahres zur Verfügung stehen soll. Darüber hinaus wird Apple auch einen größeren Akku verbauen, um den zusätzlichen Verbrauch des nicht gerade sparsamen Chipsatzes zu kompensieren. Der neue iPhone wird laut Berichten über einen 3.8V/5.46Wh Akku verfügen, statt eines 3.7/5.3Wh Akkus. Somit sollte eine problemlose Versorgung gewährleistet sein.

In der kommende Woche am 12. September werden wir natürlich Gewissheit haben und nähere Informationen über die LTE-Unterstützung erfahren. Darüber hinaus wird Apple auch endlich das neue Design des iPhone 5 enthüllen und somit den zahlreichen Gerüchten ein Ende bereiten.

via MacRumors Bild iMore

WSJ: Display im iPhone 5 mindestens 4-Zoll – Produktion soll schon im Juni anlaufen


Das Wall Street Journal ist eines der vertrauenswürdigeren Quellen, wenn es um Gerüchte rund um zukünftige Apple-Produkte geht, denn die Zeitung konnte bereits in der Vergangenheit mit einer recht hohen Trefferquote auftrumpfen. Nun konnten die amerikanischen Kollegen neue Informationen über das nächste iPhone in Erfahrung bringen und bestätigen damit einige Spekulationen.

Laut dem Bericht hat Apple bereits die Bestellungen für die zukünftigen Displays getätigt und wird von den Unternehmen LG Display, Japan Display Inc. und Sharp den neuen Bildschirm erhalten. Ebenfalls soll die Produktion der entsprechenden Displays im nächsten Monat gestartet werden. Dies lässt wiederum darauf schließen, dass die nächste iPhone-Generation wieder im Oktober veröffentlicht wird und nicht kurz nach der WWDC 2012. Aber nicht nur der Produktionsstart geht aus dem Bericht hervor, sondern auch die zukünftige Displaygröße wurde näher thematisiert. Demnach soll Apple, wie bereits mehrfach von unterschiedlichen Quellen bestätigt, dass Display mindestens auf 4-Zoll vergrößern. Dabei muss das Unternehmen aus Cupertino mit zwei Problemen kämpfen. Zum einen sollte das Seitenverhältnis nicht verändert werden, um den Anpassungaufwand für die Entwickler zu minimieren und zum anderen müsste Apple die Auflösung erhöhen, damit die Bezeichnung „Retina-Display“ beibehalten werden kann.

Apple wird sich aber sicherlich nicht an den Android-Herstellern orientieren, die immer größere Smartphones auf den Markt werfen, sondern wird versuchen die perfekte Balance zwischen Größe und angenehmer Nutzung zu finden. Dieser Bereich wird vermutlich zwischen 3,7- und 4,3-Zoll liegen. Die nächsten Monaten werden hoffentlich konkretere Informationen hervorbringen, um die Wartezeit auf das iPhone 5 zu verkürzen.