Stiftung Warentest: Vodafone Homespot schneidet am besten ab [Update]

Update und Hinweis: Die Testergebnisse aus diesem Artikel sind von 2018 und damit nicht mehr wirklich aktuell. Mittlerweile haben alle Anbieter aus dem Test neue Tarife und auch neue Hardware auf den Markt gebracht. Dazu wurden auch einige neue Angebote gestartet. Es wäre also wirklichZeit, dass es einen neuen Test der Stiftung Warentest in dieser Hinsicht gibt.

Stiftung Warentest: Vodafone Homespot schneidet am besten ab

Die Stiftung Warentest hat im aktuellen Heft (Juni 2018) mobile WLAN Router und auch Homespots unter die Lupe genommen und geprüft, wie gut die Geräte ihre Pflichten erfüllen. Dabei kam es den Experten vor allem auf die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung an, aber auch die Handhabung der Geräte war ein wichtiges Kriterium.

Die Stiftung Warentest schreibt zum Testumfeld:

Geprüft haben wir sechs mobile Hotspots mit Akku und drei mit Netz­teil, die sich nur an der Steck­dose nutzen lassen und eher für die Ferien­wohnung oder den Schrebergarten gedacht sind. Wichtigster Prüf­punkt war die Daten­über­tragung: Wie flott lassen sich Videos, Fotos oder Mails aus dem Netz herunter­laden? Kommt es zum Daten­stau, wenn viele mobile Geräte gleich­zeitig über einen einzigen Hotspot aufs Internet zugreifen? Immerhin können einige Hotspots mehr als 50 weitere Geräte versorgen. Zwei Test­kandidaten schnitten bei der Daten­über­tragung sehr gut ab.

Update: der Telekom Homespot war in diesem Test noch nicht mit einbezogen, da das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt noch keinen eigenen Homespot hatte. Mittlerweile gibt es die Speedbox auch bei der Telekom und im nächsten Test wird man daher sicher auch diesen Homespot mit einbeziehen.

Die schnellsten Datenverbindungen gab es dabei beim Vodafone GigaCube, der daher auch im Test am besten mit der Note GUT (1,9) abgeschnitten hat. Die Telekom war ebenfalls vorn mit dabei. Das Unternehmen bietet zwar keinen eigenen Homespot, aber mit der Speedbox LTE IV gibt es einen mobilen WLAN Router, der fast ebenso gut funktioniert. Auch hier waren die Tester mit dem Speed zufrieden und vergaben die Note GUT (2,1). Die Tarife des Vodafone GigaCube findet man hier.

Neben den Homespots und Routern haben die Tester auch Handys als Hotspots getestet und kamen hier auch auf erstaunlich gute Werte. So konnte das Samsung Galaxy S8 etwa 7 Stunden als Hotspot genutzt werden, bevor der Akku leer war. Das Google Pixel 2 kam immerhin auf 4 Stunden Einsatzzeit.

Allerdings empfehlen auch die Experten von der Stiftung Warentest, die Geräte nur mit ausreichend Datenvolumen als Hotspot einzusetzen. Vodafone hatte gerade erst einen neuen Tarif mit bis zu 200GB monatlichem Datenvolumen gestartet und auch bei den meisten anderen Homespot Angebote gibt es mehrere Gigabyte Datenvolumen pro Monat dazu. Die Preise sind dabei in vielen Fällen günstiger als bei normalen Handyflatrates. Allerdings sind diese Angebote eher selten und teilweise auch nur in bestimmten Shops zu haben. Congstar hat die Angebote mittlerweile etwas nachgebessert und bietet 200GB monatliches Datenvolumen (mit LTE) für nur noch 30 Euro an.

Was sind Homespot und mobile WLAN Router?

Mobile WLAN Router oder auch Homespot (teilweise auch Internet Cube –  die Trennung ist hier nicht ganz eindeutig) sind Internet-Zugänge, die nicht an einen Kabelanschluss gebunden sind und somit sehr flexibel eingesetzt werden können.

Bei homespots.de schreibt man dazu als Definition:

WLAN Homespots sind mobile Internet-Zugänge, die eine Alternative zum normalen DSL sein sollen und ein WLAN Netzwerk für mobile Endgeräte über das Mobilfunk-Netz des jeweiligen Anbieters zur Verfügung stellen. Man braucht also keinen Kabel- oder Festnetz-Anschluss, sondern kann über das Handy-Netz surfen. Im Vergleich zu normalen Handytarifen ist dabei in der Regel mehr Datenvolumen enthalten und oft auch schnellere Verbindungen.

Für die Nutzung reicht ein gut ausgebautes Handy-Netz des jeweiligen Anbieters sowie ein entsprechender Tarif. Daher eigenen sich diese Geräte vor allem für die mobile Nutzung. Wer also beispielsweise im Wohnmobil oder im Garten surfen will, kann diese mobilen WLAN Router sehr einfach einsetzen und ist nicht darauf angewiesen, dass ein Kabel anliegt. Das Internet wird dann per WLAN weiter verteilt – man kann es also mit allen WLAN fähigen Endgeräten nutzen.

Stiftung Warentest: Apple Watch misst am genausten

Stiftung Warentest: Apple Watch misst am genausten – Die Stiftung Warentest hat in der Aktuellen Ausgabe (Dezember 2019) insgesamt 13 Smartwatches unter die Lupe genommen und die Modelle hinsichtlich ihre Features und der eingesetzten Technik geprüft. Ein Fokus lag dabei auf den gemessenen Daten, denn alle Smartwatches bieten mittlerweile auch die Möglichkeit, über verschiedene Tracker Körperfunktionen und Aktivitäten aufzuzeichnen.

Die besten Ergebnisse erzielte in diesem Bereich die Apple Watch. Von den 13 Modellen im Test liefert sie die besten Daten und lag fas immer korrekt bei der Aufzeichnung. Andere Uhren hatten an der Stelle mehr Probleme, vor allem beim Puls aber auch beim Erkennen von Sportarten und Aktivitäten. Beispielsweise hatten viele Uhren beim Schwimmen Probleme, Streckenlänge und Aktivität korrekt zu erfassen. Die Apple Watch war allerdings auch die teuerste Smartwatch im Test. Mit um die 480 Euro zahlt man die Uhr fast 150 Euro mehr als für das teuerste andere Modell. Zumindest bei der Datenerfassung scheint sich dieser Aufpreis allerdings zu lohnen, vor allem dann wenn man ohnehin bereits ein iPhone nutzt.

Daneben gab es aber bei fast allen Geräten Kritik im Bereich des Datenschutzes, weil Daten an den Hersteller weiter gegeben wurde. Auch Apple genehmigt sich eine solche Datenweitergabe. Teilweise wurden auch Schadstoffe nachgewiesen. Bei der Stiftung Warentest schreibt man dazu:

Hinzu kommt: Die Daten­schutz­erklärungen von 9 der 13 Anbieter weisen sehr deutliche Mängel auf. Und drei Uhren fielen wegen Schad­stoffen auf: Das Armband enthielt eine hohe Menge Bisphenol A. Der Stoff kann den Hormon­haushalt und die Frucht­barkeit beein­trächtigen. Die in den Armbändern der Uhren gefundenen Mengen bedeuten keine akute Gesund­heits­gefahr. Für Bisphenol A gilt jedoch der Grund­satz, die Aufnahme so gering wie möglich zu halten, zumal der Stoff auch in vielen anderen Alltags­produkten enthalten sein kann.

Insgesamt reichten die Ergebnisse von GUT (Apple Watch und Garmin Smartwach) bis zu MANGELHAFT. Es lohnt sich also beim Kauf einer neuen Smartwatch sehr genau hinzuschauen.

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Smartphones im Test – Galaxy S10 dominieren bei der Stiftung Warentest

Smartphone Wettbewerb – Galaxy S10 dominieren bei der Stiftung Warentest – erneut präsentiert die Stiftung Warentest die Ergebnisse ihrer letzten Untersuchung. Bei dieser handelt es sich um die führenden Smartphone Modelle, ihre technischen Leistungen und ob es sich auch lohnt den Erwerb von weniger erfolgreichen, dafür aber kostengünstigeren Geräte in Betracht zu ziehen. Mehr dazu im folgendem Beitrag.

Test im Überblick

In dem Vergleich von den führenden Geräten nahmen insgesamt 21 Modelle teil. Dabei variierten ihre Ausgangswerte bezüglich des Preises – von 100 bis 1000 Euro -, was sich auch an den technischen Leistungen bemerkbar macht. Einige Modelle – primär Samsung – haben dabei die überzeugendsten Ergebnisse erbracht, während andere für hohe Summen eher unzufriedene Möglichkeiten anbieten.

Samsung als Smartphone-Hegemon

Für viele wird es keine Überraschung sein, wenn sie darüber lesen, dass auch diesmal die Produkte von Samsung die Oberhand im Smartphonekampf haben. Gleich drei neue und überzeugende Modelle belegen die ersten Plätze im Test, wobei auch die Mittelklassehandys sich erfolgreich präsentieren. Weniger gut scheint es anderen Unternehmen zu gehen, vor allem betrifft es aber Sony und LG. Wie die Modelle der Konkurrenten dabei im einzeln abschneiden und was diesen im Vergleich zu Samsungs besten Smartphones fehlt, wird im weiteren Verlauf des Artikels deutlich.

Die Sieger

Zu den triumphierende Smartphones gehören Galaxy S10+, Galaxy S10 und Galaxy S10e. Für einen ungefähren Preis von jeweils 960 Euro, 895 Euro und 765 Euro erhält man die ultimative Kamera-, Surf- und Akkuleistung. So bringt S10+ eine Akkulaufzeit von ca. 32,5 Stunden und das bei einer minimalen Ladezeit von nur 2 Stunden, wobei auch S10 und S10e mit einer Bilanz von 27,5/ 1,5 und 26,5/ 1,5 abschneiden. Handelt es sich um Aufnahmen, welche man mithilfe der besagten Modelle machen kann, so stehen den Interessenten bei allen drei Galaxy Geräten 16 MP bei der hinteren und 10 MP bei der Kamera vorne. Dieselben überzeugenden Ergebnisse lassen sich bei dem Display erkennen. Mit 164 mm, 155 mm und 146 mm, sowie einer Auflösung von jeweils 1440×3040, 1440×3040 und 1080×2280 Pixel präsentieren alle drei Smartphones ein ultimatives Erlebnis, welches dem hohen Preis entspricht. Doch wie sieht es auf der anderen Seite des Wettbewerbs aus?

Zu den Geräten, die eine weniger erfolgreiche Bewertung von Stiftung Warentest bekommen haben, dafür aber mit bestimmten Leistungen überzeugen können, gehören zwei chinesische Modelle: OnePlus 6T und Honor View 20, beide mit 128 GB Speicherplatz. Beide fallen in die gleiche Kostenklasse – 6T ist schon für 580 Euro und View 20 für 565 Euro zu haben – und schneiden mit einer guten Bewertung ab. Die Ergebnisse aus den Bereichen Stabilität und Akku fallen dabei als besonderes gut aus – jeweils 29,5/ 1,5 und 24/ 1,5 (Lauf-/Ladezeit) -, auch sind die Displays beider Geräte, insbesondere bei 6T, eindrucksvoll und werden die Interessenten nicht unzufrieden lassen.

Die Verlierer

Weniger aussagekräftig haben sich die Modelle von LG und Sony gezeigt. So schneidet das relativ neue LG V40 ThinQ, welches sich in derselben Preiskategorie befindet, deutlich schlechter ab im Vergleich zu den südkoreanischen Konkurrenten. Für 755 Euro zeigt sich die Akkuleistung zwar gut – 26,5 Stunden Laufzeit bei 2 Stunden Ladezeit -, bietet eine gute Kameraqualität an – 16 MP hinten und 8 MP hinten – und stellt eine hochwertige Displayauflösung zur Verfügung – 162 mm mit 1440×3120 Pixel -, jedoch lassen sich Schwächen im Bereich Stabilität erkennen. Aufgrund der schlechten Ergebnisse in der besagten Kategorie – Stiftung Warentest gab dem Gerät eine „ausreichend“ Note, mit 4,5, da das LG V40 ThinQ den Falltest nicht robust genug überstanden hat – verschlechtert sich auch das Gesamtbild des relativ guten Smartphones, welches auch keine anderen markanten Makel im Umgang, darunter Musikhören, Surfen und Telefonieren, aufweist.

Wie es schon im Oberen erwähnt wurde, zeigte sich auch das Sony Gerät Xperia XZ3 Dual Sim nicht von der besten Seite. Zwar ein Repräsentant anderer Preisklasse – das Smartphone kann man schon für 515 Euro erwerben -, fehlt es dem „Japaner“ gleich an mehreren Stellen, was technische Leistung angeht. Das betrifft vor allem die Kamera, das Telefonieren, sowie den Akku, welcher 15 Stunden Lauf- und 3 Stunden Ladezeit innehat. Dabei überzeugt Xperia XZ3 im Bereich von Displayauflösung und Stabilität.

Die Anführer der Mittelklasse

Handelt es sich um Smartphones, die man für einen Preis zwischen 200 und 500 Euro erwerben kann, so zeigen sich bei Stiftung Warentest die Modelle von Samsung und Huawei als eindeutigen Sieger. Die Note, die dem chinesischen Vertreter Mate 20 Lite für ungefähr 300 Euro gegeben wurde, liegt bei 2,3 und überzeugt mit Navigationsfeatures, Handhabung, Stabilität und Akku. Was das letztere betrifft, so kann man das Gerät für 28,5 Stunden problemlos nutzen, die Ladezeit beträgt dabei nur 2,5 Stunden. Auch kommt die Displaygröße von 160mm, insbesondere im Vergleich zu dem Samsung Galaxy S10e, als der ultimative Gewinner hervor.

Als ob die ersten drei Plätze dem Südkoreaner nicht ausreichen würde, nahmen auch die Vertreter der Mittelklasse die verdienten und führende Stellungen im Smartphone Wettbewerb ein. So stellen die Galaxy Modelle A7 und A9 eine ernste Konkurrenz anderen Modellen dar. Schon für jeweils 281 Euro und 455 Euro zu haben, bieten beide Geräte gute Stabilität und Akkuleistungen an. Was die Kamera bei A9 betrifft, so überzeugt diese mit den leistungsstarken Bildsensoren und Objektiven, welche dafür sorgen, dass Bilder beim Zoomen oder bei der Schärfeeinstellung an Qualität zunehmen. Die sogenannten Mehrfachkameras sorgen dabei für die besten Fotoeffekte, die man mit gewöhnlichen Smartphone Kameras womöglich nicht erreichen könnte. Wobei man allerdings als Käufer achten sollte, ist die Anzahl der Optiken bzw. Objektiven, denn eine höhere Summe dieser steht nicht immer für die besten Fotoergebnisse. Wichtiger dabei ist der sogenannte optische Bildstabilisator, welches bei schlechteren Lichtkonditionen bessere Fotoqualität ermöglicht und für Vermeidung von Verwacklungsunschärfe beiträgt.

Vertreter von Basissegment

Wobei die beiden ersten Klassen gut repräsentiert sind, fällt die Situation im Bereich Basissegment etwas negativer aus. Dabei kann nur ein Modell – Samsung Galaxy J4+ Duos für 158 Euro – mit einer Note „Gut“ abschneiden, wobei die wichtigsten Stärken des Geräts beim Internetsurfen und Stabilität liegen. Kamera und Akku werden zwar auch positiv von Stiftung Warentest dargestellt, sind aber weniger überzeugend im Vergleich zu den vorgestellten Modellen, wobei man auch den Preisunterschied nicht übersehen sollte. Definitiv nicht empfehlenswert haben sich die Produkte von ZTE und Wiko gezeigt. Dabei waren die besten Noten in Rahmen von Stabilität- und Musikspielerprogrammauswertung vergeben worden. Für einen Preis von jeweils 72 Euro und 60 Euro lohnt es sich dennoch nicht diese zu erwerben.

Weitere Informationen

Für alle, die alle Testergebnisse im Detail einsehen wollen, können das entweder in der Stiftung Warentest Ausgabe für Juni 2019 oder über dem Link, welches die Bewertungen zu mehr als 250 Smartphones anzeigt, machen.

Stiftung Warentest hat beim Huawei P30 (pro) Kritik an der Kamera

Die Stiftung Warentest hatte vor wenigen Tagen erst die Ergebnisse für die neuen Galaxy S10 und Galaxy S10+ veröffentlicht und nun gibt es auch die Bewertungen und Tests für die aktuellen Huawei Topmodelle P30 und P30 pro.

Interessant ist in diesem Zusammenhang natürlich vor allem die Bewertung der Kamera der Tester, denn die Kamera steht bei den P-Modellen von Huawei besonders im Fokus und das Unternehmen setzt viel daran, jeweils die beste Kameratechnik auf dem Markt zu verbauen. Daher ist es durchaus bemerkenswert, dass die Stftung Warentest vor allem bei der Kamera einige Kritikpunkte ausmacht und die Modelle im Test hinter den Galaxy S10, den Apple iPhone und den Google Pixel Modellen sieht.

Konkret schreiben die Tester zur Kamera:

Auch sonst machen die Kameras von P30 und P30 Pro eine gute Figur. Besonders beim P30, und dort vor allem bei Selfies und Videos, sind deutliche Verbesserungen gegen­über dem Vorgänger fest­zustellen. Das mit dem „Fotowunder“ scheint dann aber doch etwas hoch gegriffen: Mit den Kameras von Apple iPhone XS, Google Pixel 3 oder Samsung Galaxy S10 können P30 und P30 Pro insgesamt nicht ganz mithalten. So neigen beide bei wenig Licht zum Verwackeln. Beim Test der Bild­stabilisierung schlagen sich andere aktuelle Flaggschiff-Handys besser. Die Bilder des P30 Pro zeigen zudem einen Rosa­stich.

Damit kommen die Tester bei den neuen Huawei Modelle auf eine andere Einschätzung als andere Tester, denn beispielsweise im DXOmark Test liegen das Huawei P30 pro vor den normalen Galaxy S10 Modellen und auch vor den aktuellen Apple iPhone. Einige Leser haben diesen Unterscied auch bereits angesprochen.

Pluspunkte gibt es im Test der Stiftung Warentest dagegen bei den Akkulaufzeiten, der nach wie vor vorhandenen Klinkenbuchse und dem erweiterbaren Speicher. Sprachqualität und Netzempfindlichkeit haben sich bei den aktuellen Modellen aber im Vergleich zu den P20 Geräten aus dem Vorjahr sogar verschlechtert.

Im Ranking bei der Stiftung Warentest reicht es für die neuen Huawei P30 und P30 pro damit leider nicht für die Spitzenplätzen – dort findet man weiterhin sowohl Galaxy S10 als auch S10+.

Die technischen Daten des Huawei P30 und P30 plus


Huawei P30
Huawei P30 Pro
Betriebssystem
Android 9 mit EUMIO 9.1
Display
6,1 Zoll OLED
6,47 Zoll OLED
Display-Auflösung
2340 x 1080
Prozessor
Kirin 980
Prozessor
4 x Cortex-A76 (2,6 GHz) + 4 x Cortex-A55 (1,8 GHz)
Grafik-Chip
ARM Mali-G76
RAM
6 GByte
8 GByte
Flash-Speicher
128 GByte
128 / 256 GByte
Wechselspeicher
Nano Memory Card
Superweitwinkelkamera
16 MP; f/2.2; 120 Grad
20 MP; f/2.2; 120 Grad
Weitwinkelkamera
40 MP; f/1.6; 27 mm
Telekamera
8 MP; f/3.4; 125 mm
LTE
Cat.16
Cat.21
Bluetooth
5.0
Schutzart
IP53
IP68
Akku
3650 mAh
4200 mAh
Preise
800 Euro
1000 Euro (128 GByte) / 1100 (256 GByte)

Weiter Links rund um das Huawei P30

Stiftung Warentest: Huawei Mate 20 vs Google Pixel 3 – wer schneidet man besten ab?

Stiftung Warentest: Huawei Mate 20 vs Google Pixel 3 – wer schneidet man besten ab?die Stiftung Warentest präsentiert stellt in der neuen Ausgabe einen Vergleich zwischen zwei Smartphone Schwergewichtlern an: Huawei Mate (Modelle Mate 2 und Mate 20 Pro) gegen Google Pixel (3XL und 3). Wer aus diesem Kampf als Sieger hervortreten soll, erfahren die Leser im folgenden Bericht.

Modelle im Überblick

Um einen bequemen und übersichtlichen Abriss der genannten Modelle zu verschaffen, ist es ratsam, die jeweiligen Gerätespezifikationen aufzulisten. So sehen diese wie folgt aus:

  1. Huawei Mate 20: Displaygröße von 165 mm mit einer Auflösung von 1080×2244 Pixel; interner Speicher von 128 GB mit einer Möglichkeit, die Kapazität mithilfe einer SD-Karte zu erweitern; Dual Sim Option verfügbar; Kamera mit einer Auflösung von 16 Pixeln (hintere Kamera) und 24 Pixeln (vordere Kamera); Akkulaufzeit von 26 Stunden
  2. Huawei Mate 20 Pro: Displaygröße von 162 mm mit einer Auflösung von 1440×3120 Pixel; interner Speicher von 128 GB mit einer Möglichkeit die Kapazität mithilfe einer SD-Karte zu erweitern; Dual Sim Option verfügbar; Kamera mit einer Auflösung von 40 Pixeln (hintere Kamera) und 24 Pixeln (vordere Kamera); Akkulaufzeit von 23 Stunden
  3. Google Pixel 3 XL: Displaygröße von 160 mm mit einer Auflösung von 1440×2960 Pixel; interner Speicher von 64 GB ohne erweiterbaren Speicher; keine Dual Sim Option; Kamera mit einer Auflösung von 12 Pixeln (hintere Kamera) und 8 Pixeln (vordere Kamera); Akkulaufzeit von 19 Stunden
  4. Google Pixel 3: Displaygröße von 139 mm mit einer Auflösung von 1080×2160 Pixel; interner Speicher von 64 GB ohne erweiterbaren Speicher; keine Dual Sim Option; Kamera mit einer Auflösung von 12 Pixeln (hintere Kamera) und 8 Pixeln (vordere Kamera); Akkulaufzeit von 17,5 Stunden

Vor- und Nachteile der Smartphone Modelle

Betrachtet man die aufgelisteten Informationen zu den jeweiligen Geräten, wird man sofort merken können, dass sich die Huawei Mate von den Google Pixel Modellen stark unterscheiden und dabei bessere und stärkere Spezifikationen aufweisen können. Auch in dem Testbericht von Stiftung Warentest ist eine ähnliche Tendenz zu erkennen. Zunächst wurde alle Geräte einem Falltest unterzogen, bei welchem die Robustheit der jeweiligen Modelle untersucht wurde. Hier zeigten sich die Huawei Geräte von einer besseren Seite, als die Google Smartphones, wobei die letzteren erst nach 50 (Pixel 3) und 100 (Pixel 3 XL) Stürzen beträchtliche Schäden wie Displaybruch erlitten haben. Doch das ist noch lange nicht das Hauptproblem von Google Pixel. Insbesondere fiel hier bei dem Test ein schwächerer Akku der beiden Modelle auf, vor allem im Vergleich zu Huawei Mate. Während die letzteren 23 bis 26 Stunden ohne Ladung problemlos durchhalten konnten, musste Google Pixel schon nach 20 Stunden wieder aufgeladen werden, wobei man hier bemerken sollte, dass sich die Ladedauer von Huawei Mate 20, Google Pixel 3 XL und Google Pixel 3 auf zwei Stunden beläuft – bei Huawei Mate 20 Pro sind es eineinhalb.

Als ein weiterer Vorteil erweist sich das Vorhandensein eines klassischen Kopfhöreranschlusses bei Huawei Mate 20 – bei anderen Geräten ist dieser nicht zu finden, will man damit also Musik hören, muss man die Kopfhörer per Bluetooth oder dem entsprechenden Adapter verbinden. Jedoch gibt es auch Vorteile bei den Google Modellen, mit welchen sie gegenüber Huawei Geräten punkten können. Dazu gehören Fotoqualität, Software Updates und Display. Was das erste betrifft, so kann man mit Pixel 3 und Pixel XL bessere Fotos, insbesondere bei schwachem Licht machen. Auch die Sichtbarkeit des Displays bei ähnlichen Verhältnissen stellt Mate Modelle in den Hintergrund. Was die Updates betrifft, so werden diese bei Pixel Smartphones schneller installiert, als bei Mate.

Stiftung Warentest: Samsung Galaxy S9 vorn gefolgt von Huawei, LG und OnePlus

Die Stiftung Warentest hat die aktuellen Handys bewertet und geprüft und dabei neben den aktuellen Topmodellen auf dem Markt auch die etwas günstigeren Modelle auf den Prüfstand gestellt.

Im aktuellen Test (Heft August 2018) schnitten dabei sowohl Galaxy S9 als auch S9+ am besten ab und erreichten beiden die Note 1,9 (GUT) im Test. Danach kam das Huawei P20 pro mit einer Note von 2.0, das neue LG G7 (Note 2,2) und das OnePlus 6 (ebenfalls Note 2,2).

Das OnePlus 6 schnitt dabei als Testsieger bei den Modellen unter 600 Euro ab, konnte mit den etwas teurer Geräten von Samsung und Huawei aber nicht ganz mithalten. Besonders bei der Kamera gab es leichte Abzüge gegenüber den anderen Topmodellen, Stiftung Warentest stuft die Kamera als solide ein, aber nicht als herausragend. OnePlus scheint mit diesem Ergebnis dennoch zufrieden, das Unternehmen schreibt im Original dazu:

Als preiswertes und von den Experten mit der Gesamtnote 2,2 bewertetes Smartphone sicherte sich das OnePlus 6 mit 128 GB Speicher den Klassensieg in der Kategorie „300 bis 600 Euro: Gute Auswahl“. Das OnePlus 6 konnte vor allem bei Stabilität, Kamera und Akkuleistung überzeugen. Carl Pei, Mitbegründer von OnePlus, freut sich: „Es ist fantastisch, diese Anerkennung von der Stiftung Warentest zu erhalten. Das untermauert nachdrücklich, dass wir mit unserem einzigartigen Ansatz für ein ausgewogenes Design sowie dem engen Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit unseren Anwendern auf der Erfolgsspur sind. Wir ruhen uns aber nicht aus, so haben wir bereits eine Reihe von Software-Updates veröffentlicht, um das OnePlus 6 noch besser zu machen und auch unseren treuen Nutzern der OnePlus 5 und 5T Smartphones so viele neue Funktionen wie möglich zu bieten.“

Beim Galaxy S9 und dem S9+ überzeugte die Tester dagegen die Kamera auf der ganzen Linie und daher bekamen die Modelle auch die beste Note für die Kameratechnik im Test. Das Galaxy S9 schnitt mit einer Kamera-Note von 2,2 ab, das größere S9+ mit Dual Lens Technik kam auf eine Note von 2.1.

Besonders freuten sich die Tester, dass Samsung wohl bei der Haltbarkeit der Modelle nachgearbeitet hat. Mittlerweile gehört der Falltest bei den Geräten zum Standard bei der Stiftung Warentest und die neuen Galaxy S9 sind deutlich solider als die Vorgängermodelle. Bei denen hatten die Testen noch dringend zu Schutzhüllen geraten, da die Modelle im Falltest sehr schnell defekt waren. Beim S9 gab es auch nach 100 Falltests keine gravierenden Schäden – eine Schutzhülle kann aber dennoch natürlich nicht schaden.

Beim Huawei P20 pro (auf dem dritten Platz) bemängelten die Tester vor allem, dass sich die Modelle mit einem Foto überlisten liesen – zumindest wenn man die Entsperrung per Gesichtserkennung aktiviert hatte. Das sollte bei einem Sicherheitsmechanismus an sich nicht der Fall sein.

Insgesamt zeigt sich aber im Test, dass die Unterschiede vor allem bei den Topmodelle eher gering sind. Das OnePlus 6 mit einem Preis von unter 600 Euro kann durchaus auch mit den teureren Topmodelle mithalten und auch das Honor View 10 (für etwas mehr als 400 Euro) erreicht mit einer Note von 2,4 fast die Qualität der Topmodelle, die teilweise doppelt so teuer sind. An der Stelle zeigt sich, dass der Preis mittlerweile nur noch wenig darüber aussagt, welche Qualität man in den Geräten erwarten kann und das es auch für weniger Geld schon durchaus interessante Alternativen im Bereich der Handys und Smartphones gibt.

Stiftung Warentest: Apple iPads sind Testsieger bei den Tablets

Die Stiftung Warentest hat im aktuellen Heft (7/2018) die Tablets unter die Lupe genommen und die jeweils neusten Modelle der bekannten Hersteller auf dem Markt geprüft. Dabei konnten sich vor allem die Modelle von Apple durchsetzen: sowohl das iPad Pro 10,5 als auch das iPad 9,7 belegten die beiden besten Plätze im Testfeld. Die Geräte konnten dabei vor allem durch die Leistungsfähigkeit und auch durch die Kamera überzeugen, daher gab es für beide Geräte die Note gut, wobei das normale iPad etwas schlechter gewertet wurde. Allerdings ist das normale iPad 9,7 auch mehrere hundert Euro billiger, daher gibt es durchaus gute Argumente für die etwas kleinere Version. Kritisch wurde bei beiden Modellen angemerkt, dass der Speicher nicht erweiterbar ist. Es gibt zwar durchaus viel internen Speicher mit dazu, wer aber externe Karten nutzen will, hat bei den iPads leider keine Möglichkeit dazu. Die Testergebnisse:

  • iPad Pro 10,5 Testnote GUT 1,9
  • iPad 9,7 Testnote GUT 2,0

Bei den Android Geräte im Test konnte das Huaei MediaPad M5 10,8 die besten Werte erzielen und ist fast so gut wie die iPad Modelle. Das Gerät kommt ebenfalls auf eine Testnote GUT mit 1,9 Punkten. Die Tester bemerkten dabei positiv vor allem die hohe Displayauflösung und den günstigen Preis. Das MediaPad M5 ist nochmal etwa 150 Euro günstiger als das billigste iPad und damit vor allem für preisbewusste Nutzer eine interessante Alternative.

Der Test wurde zum ersten Mal nach neuen Kriterien durchgeführt, die härter sind als bisher und einige neue Anforderungen beinhalten. Damit sind die Ergebnisse nicht mehr vergleichbar mit den letzten Tests im Tablet-Bereichen, aber es gibt nun ein aussagekräftigeres Bild der Tests im Bezug auf den praktischen Einsatz und die Nutzung.

Das Unternehmen schreibt zum neuen Prüfverfahren:

 … Ende 2017 haben wir übrigens unser Prüf­programm umge­stellt. Nach drei Jahren war es Zeit, unsere Anforderungen an Tablets zu modernisieren, denn die tech­nische Entwick­lung schreitet voran. So testen wir die Eignung für 3D-Spiele jetzt mit einem härteren Leistungs­test als vorher. Wir prüfen auch die Selfiecam der Geräte bei guten und bei schlechten Licht­bedingungen. Und hat ein Gerät einen Finger­abdruck­scanner zum Entsperren, muss dieser sich auch beim Test mit feuchten Fingern beweisen. Mit einem Fall­test prüfen wir die Stabilität der Geräte. Kann ein Tablet Videos in der vierfachen HD-Auflösung 4K abspielen, fließt das positiv ins Test­urteil ein, ebenso wenn es sich für leichte Foto- oder Video­bearbeitung eignet. Die Ausdauer des Akkus beim Internetsurfen prüfen wir neuerdings mit maximaler Bild­schirm-Helligkeit. …

Insgesamt zeigt sich im Test wieder die Zweiteilung auch im Tabletbereich. Es gibt die Apple Geräte mit hohen Kosten und viel Leistung und die Android Modelle die eher den günstigen Bereich besetzen und nur teilweise mit den Leistungen von Apple mit halten können. Die Preise beginnen bei den Android Geräte bereits bei unter 200 Euro und dafür sind die Testnoten der Modelle noch erstaunlich gut. Apple dagegen verlangt teilweise mehr als 1000 Euro für das iPad pro und diese Modelle sind dann für viele Verbraucher nur noch in Verbindungen mit einem Tarif und einer Finanzierung erschwinglich. Dafür bekommt man aber natürlich auch viel Leistung und das neue Apple Betriebssystem, sowie wahrscheinlich deutlich länger passende Updates, als das bei den Android Modellen der Fall ist.

DJI Drohnen Testsieger bei der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat im aktuellen Heft (12/2017) das Drohnen-Thema für sich entdeckt und die aktuellen Modelle auf dem Markt unter die Lupe genommen. Vom Flugverhalten über die Kamera bis zum Datenschutz wurde dabei alles getestet. Insgesamt kamen dabei 10 Drohnen zum Einsatz, der Funktionen und Möglichkeiten geprüft wurden. Schlecht schnitten dabei vor allem die Modelle ohne Navigationssystem ab. Diese sind nur schwer stabil in der Luft zu halten und müssen ständig nachkorrigiert werden – schöne Fotos und Videoaufnahmen sind dabei nur für Profis machbar. Daher gab es für Modelle ohne satellitenunterstützte Navigation auch deutliche Abzüge. Die Tester schreiben dazu:

Sieben von zehn der Drohnen im Test sind mit einem Empfänger zur Satel­liten-Naviga­tion für GPS ausgestattet, eine empfängt zusätzlich auch das russische Pendant Glonass. Der Receiver unterstützt die Piloten bei der Steuerung. Schon beim ersten Flug im Test zeigte sich: Mit den Drohnen ohne Navi ist kein Staat zu machen. Sie erkennen nicht, wenn sie ins Driften kommen – selbst bei Wind­stille. Folge: Der Pilot muss ständig nach­steuern. Anders die Navi-Drohnen. Die besten stehen nach dem Start wie fest­genagelt in der Luft. Aber auch die anderen Modelle halten recht stabil die Position.

Die Bestnoten im Test gingen an Modelle von DJI. Auf Platz 1 bei der Stiftung Warentest kam die DJI Phantom 4 pro+ mit einem Gesamturteil SEHR GUT und einer Note von 1,3. Besonders begeistert waren die Tester von der Kamera (die besten Aufnahmen im Test) und dem Schutzsystem der Drohne. Die Phanton 4 ist nach fast allen Seiten mit Sensoren ausgerüstet, die Kollisionen in der Luft extrem reduzieren können. Kritikpunkte waren dagegen der Rotorschutz, den es nur gegen Aufpreis gibt und die Datenübertragung an DJI – man braucht immer einen Account beim Anbieter um fliegen zu können. Dazu kostet die Drohne auch 1940 Euro und war damit eine der teuersten Drohnen im Test.

Auf Platz 2 landet mit der DJI Mavic pro ebenfalls ein Modell von DJI, die Wertung lag hier bei 1,5 und damit immer noch bei SEHR GUT. Die Qualität der Aufnahmen reichte bei dieser Drohne zwar nicht an die Phantom 4 heran, konnte die Tester aber immer noch überzeugen und liegen deutlich über den Aufnahmen der Konkurrenz. Auch die Flugeigenschaften der Drohne wurde gelobt. Kritik gab es aber auch hier wieder gegen das Zubehör für das man einen Aufpreis muss und den Zwangs-Account bei DJI. Der Preis liegt mit 1100 Euro deutlich unter den Kosten für eine Phantom 4.

Auf den 3. Platz im aktuellen Test landet die GoPro Karma. Mit einer Note von 2.0 ist der Abstand zu den DJI Modellen aber doch schon deutlich. Auch hier wurde die Fotoqualität gelobt, allerdings hat die Drohne deutlich weniger Sensoren gegen eventuelle Kollisionen und Abstürze, daher waren die Tester nicht ganz so überzeugt. Dazu gab es bereits ab Entfernungen von 200 Metern Aussetzer bei der Verbindung zu Drohne. Das sollte für 1.400 Euro nicht vorkommen.

Stiftung Warentest hat nachgeschaut: so gut sind die aktuellen Passwort-Manager

In der aktuellen Ausgabe von Oktober 2017 untersuchte die deutsche Verbraucherorganisation neun verschiedene Passwortmanager. Das sich ein solcher Test lohnt, zeigt eine Studie des Hasso-Plattner-Instituts in Potsam. Im Dezember 2016 wurde eine Liste mit den Lieblingspasswörtern der Deutschen veröffentlicht. Lustigerweise schaffte es (m)ein Verein aus dem Ruhrgebiet locker in die Top 10:

  1. hallo
  2. passwort
  3. hallo123
  4. schalke04
  5. passwort1
  6. qwertz
  7. arschloch
  8. schatz
  9. hallo1
  10. ficken

Diese Passwörter mögen zwar mitunter witzig und einfach zu merken sein, aber einen Schutz bei Hackerangriffen bieten sie nicht wirklich.

Test von Passwortmanagern

Insgesamt wurden neun Passwortmanager von der Stiftung Warentest geprüft. Es wurden jeweils Vollversionen getestet, welche für die Betriebssysteme Windows, MacOS, Android oder iOS zur Verfügung standen. Lediglich vier Produkte erhielten das Prädikat „empfehlenswert“, die restlichen fünf wurden mit „eingeschränkt empfehlenswert“ beurteilt. Der Test wurde in drei Kategorien betrachtet, das Sicherheitskonzept und die Handhabung gingen jeweils mit 40 Prozent in die Bewertung ein. Bei den verbleibenden 20 Prozent wurde das Augenmerk auf Zusatzfunktionen gerichtet, beispielsweise das Abspeichern von Dateien oder das Erstellen von eigenen Profilen. Zusammengefasst lautet das Testurteil beziehungsweise die Empfehlung von Stiftung Warentest wie folgt:

Unser Rat – Wählen Sie den Passwortmanager Dashlane Premium für 33 Euro im Jahr. Sein Sicherheitskonzept überzeugt, das Programm lässt sich im Alltag leicht bedienen. Mit noch besseren Sicherheitsfunktionen punkten LastPass für 20 Euro jährlich und Keeper Security für 30 Euro pro Jahr – sie sind im Vergleich zu Dashlane aber etwas weniger komfortabel beim Einrichten und im täglichen Gebrauch.

Wie funktionieren Passwortmanager?

Wie oben bereits erwähnt sind die meisten Passwörter nicht wirklich sicher. Es ist zwar verständlich, dass man sich leichte Passwörter aussucht, zumal im Zuge der Digitalisierung ein Menge Passwörter vonnöten sind. Sobald man online einkauft oder Tickets für Veranstaltungen kauft, muss man in den meisten Fällen ein Online-Kundenkonto einrichten. Darüber hinaus benötigt man Passwörter für das E-Mailprogramm, Online-Banking, Facebook, Twitter, Instagram oder ähnlichem. Viele Internetbrowser bieten die Option, das jeweilige Passwort zu speichern. Dies ist zwar handlich, aber nicht empfehlenswert. Durch die ständige Anbindung ans Internet bietet der Browser eine viel größere Angriffsfläche für Hacker als der Passwortmanager. Außerdem verwenden die Browser keinen Passwortgenerator, somit sind weiterhin die meist simplen und leicht zu knackenden Passwörter der User hinterlegt.

Passwortgenerator ist das Stichwort für den Passwortmanager. Der Vorteil beim Passwortmanager ist, dass man sich lediglich ein Passwort das sogenannte Masterpasswort merken muss. Zunächst lädt man das entsprechende Programm herunter und legt ein Hauptkennwort fest. Danach kann man zunächst alle aktuell genutzten Passwörter der verschiedenen Anbieter in dem Programm hinterlegen und mit dem Passwortgenerator jeweils sicherere Kombination kreieren lassen. Der Passwortmanager merkt sich die entsprechenden Passwörter, so dass man sich lediglich das Masterpasswort merken muss. Allerdings liegt die Bedeutung auf „muss“, in der Stiftung Warentest Ausgabe steht diesbezüglich:

Wer sein Masterpasswort vergisst, sitzt richtig tief in der Tinte. Er kommt an keines seiner Internetkonten mehr heran, wenn er die Passwörter nicht auswendig weiß. Nur Key Premium, Keeper Security, LastPass und True Key Premium gewähren dem Nutzer wieder Zugang.

Bei Dashlane sind die Passwörter über eine zuvor als Notfallkonto angegebene E-Mailadresse einsehbar, aber auch dort ist das Masterpasswort verloren und der Passwortmanager muss komplett neu angelegt werden.

Wie erstellt man ein sicheres Passwort?

Selbst beim Passwortmanager benötigt man noch ein eigenes Masterpasswort, man kann sich zwar auch dort ein neues erstellen lassen, jedoch muss man es sich auch merken können. Darüber hinaus kosten die meisten Passwortmanager einige Euros pro Jahr, so dass man womöglich seine bestehenden Konten mit neuen Passwörtern selbst schützen möchte. Bisher wurde empfohlen, ein Kennwort mit mindestens acht Zeichen zu wählen und mit Groß- und Kleinbuchstaben sowie Zahlen und Sonderzeichen zu versehen. Das US-Institut für Standard und Technologie (NIST -National Institute of Standards and Technology) hat diese Empfehlung mittlerweile zurückgenommen, denn ein kurzes Passwort lässt sich mithilfe der hohen Rechnerleistung heutiger Computer schneller knacken. Die Stiftung Warentest teilt die Auffassung von NIST:

Wir stimmen dem NIST zu und empfehlen ein Masterpasswort mit mindestens 20 Zeichen. Es darf aus echten Worten bestehen, die einen Satz bilden, der aber keinen Sinn ergibt und nicht in Büchern zu finden ist. Wir raten, noch ein paar Sonderzeichen einzustreuen. Zum Beispiel so: Baumhasen lieben leckere *Nudeln mit §.

Die besten Navigations-Apps laut Stiftung Warentest

Die besten Navigations-Apps laut Stiftung Warentest – Für die März-Ausgabe 2017 untersuchte die deutsche Verbraucherorganisation Navigations-Apps sowie Navi-Geräte. Es wurden vier Android-Apps, fünf iOS-Apps und zwei hochwertige Navi-Geräte getestet. Von den  Apps waren fünf gratis  und vier kostenpflichtig. Das Gesamtergebnis war sehr positiv nahezu alle getesteten Produkte erhielten das Qualitätsurteil gut, lediglich „Apple-Karten“ von iOS erhielt nur das Prädikat befriedigend. Die Schwerpunkte des Tests waren neben der Navigation, die Handhabung und die Live-Dienste. Diese sollen Fahrer vor Staus warnen und auf Alternativrouten umleiten, damit man möglichst schnell das Ziel erreicht.

Gratis-App oder Kauf-App?

Die Unterschiede im Test sind marginal. Die Kauf-Apps von Navigon und Tomtom sind nicht oder kaum besser als die Gratis-Apps von Apple, Google und Here WeGo. Aus finanzieller Sicht ist es somit sinnvoller auf kostenlose Navi-Apps zu setzen, zumal diese auf vielen Smartphones oder iPhones bereits vorinstalliert sind. Bei der kostenpflichtigen Navigon-App fallen außerdem Zusatzkosten an, wenn man sich für Live-Dienste, Blitzerwarner oder Karten außerhalb Europas entscheidet.

Das Hauptargument für eine kostenpflichtige Navi-App ist die Nutzung von Offline-Karten, somit wird das Mobilfunk-Datenvolumen geschont. Insbesondere im Ausland ist dies von Vorteil, so können horrende Roamingkosten vermieden werden. Wer den Live-Dienst nutzt zahlt zwar für die Datennutzung, aber die Beträge sind nicht so hoch wie bei Online-Karten. So können für eine innerstädtische Strecke von 12 Kilometer beispielsweise rund 11 Megabyte Datennutzung anfallen, während alle Kauf-Apps aufgrund der Offline-Karten unter einem Megabyte bleiben. Zwei Nachteile haben Offline-Karten indes, zum einen können die Daten veraltet sein, zum anderen belegen diese viel Speicherplatz. Jedoch muss der Vollständigkeit halber darauf verwiesen werden, dass es auch bei vielen Gratis-Apps die Möglichkeit gibt Karten herunterzuladen.

Live-Dienste

Wer eine Internetverbindung hat, kann auf  die Live-Verkehrsdienste zugreifen, somit erfährt man früh von Staus und es werden entsprechende Alternativen aufgezeigt. Die Live-Dienste selbst verbrauchen wenig Daten, greift die App jedoch auf Online-Karten zu, dann erhöht sich der Verbrauch deutlich. Die Stiftung Warentest ließ acht Tester sechs Tage lang vorgegebene Strecken fahren. Jeder Tester saß rund 30 Stunden am Steuer, als Team wurden somit über 16.000 Kilometer zurückgelegt. Es konnten jedoch keine signifikanten Unterschiede bei den Live-Diensten der Apps festgestellt werden:

Here für Android kam mit Live-Dienst auf eine Gesamtfahrzeit von 1811 Minuten, ohne Live-Dienst waren es 1850 Minuten – das sind nur etwa 2 Prozent Differenz. Es gab aber auch Einzelfahrten, bei denen eine App ohne Live-Dienst am schnellsten war – etwa weil sich ein Stau schneller auflöste als angenommen oder weil es auf der Ausweichstrecke auch stockte.

Live-Dienste bringen Autofahrer nicht zwingend schneller ans Ziel, sie sagen aber die Ankunftszeit realistischer voraus. Die Apps ohne Live-Dienste verschätzten sich insgesamt um vier bis sieben Stunden, während es bei den Live-Diensten maximal 3 Stunden waren, bei Google Maps sogar nur eine.

Testergebnis

In der Rubrik „Unser Rat“ fasst die Stiftung Warentest das Ergebnis wie folgt zusammen:

Tomtom Go Mobile für Android erzielte die beste Note der neun Navi-Apps im Test. Ein Abo des Programms kostet 20 Euro pro Jahr. Die Gratis-Apps Google Maps und Here WeGo sind allerdings genauso gut. Bei iOS liegt Here WeGo sogar knapp vorn. Von den zwei exemplarisch geprüften Navi-Geräten überzeugt insbesondere das Tomtom Go 5200, es kostet aber satte 330 Euro.

Es ist erfreulich das nahezu alle Testprodukte gut abgeschnitten haben. Allerdings erschwert dies die persönliche Entscheidung, wer nähere Informationen zu den jeweiligen Produkten benötigt, kann die detaillierte Auswertung in der aktuellen Ausgabe der Stiftung Warentest nachlesen.