WhatsApp: neues Feature für Gruppenanrufe birgt Sicherheitsrisiken

WhatsApp: neues Feature für Gruppenanrufe birgt Sicherheitsrisiken – WhatsApp hat ein neues Update für den Messenger veröffentlicht und bietet nun auch die Möglichkeit, bei Gruppenanrufen auch später beizutreten. Auch Dritten können damit in bereits laufende Anrufe joinen. Die Sicherheitsexperten von Kaspersky sehen darin ein Problem, denn es lässt sich für die Teilnehmer solcher Calls nicht mehr komplett kontrollieren, wer alles teilnimmt und wer damit Zugriff auf die Informationen im Call hat.

Christian Funk, Leiter des Forschungs- und Analyseteams in der Region DACH bei Kaspersky, kommentiert die neue Funktion aus Sicherheitsperspektive wie folgt:

„Bis vor Kurzem war es Teilnehmern, die aus dem einen oder anderen Grund nicht gleich zu Beginn teilnehmen konnten, nicht möglich, sich später zu dem bereits laufenden Call dazu zu gesellen. Das hat sich nun geändert: die Entwickler haben jetzt die Möglichkeit hinzugefügt, einer laufenden Unterhaltung beizutreten. Die gleiche Funktion ist auch in der Unternehmens-Messenger-Anwendung Microsoft Teams verfügbar.

Aus Sicherheitsperspektive erhöht dies jedoch das Risiko des Abhörens. Das heißt, wenn sich ein Angreifer in einer WhatsApp-Gruppe befindet, kann er sich ohne große Schwierigkeit in ein Gespräch einschalten. Er muss nur warten, bis die meisten Teilnehmer beigetreten sind, und sich dann gegebenenfalls unbemerkt dazu schalten. Der Angreifer muss dabei nicht auf den Beginn des Calls warten, da er sich jederzeit verbinden kann.

Es ist wichtig, dass die Mitglieder der Gruppe – insbesondere der Administrator – den Überblick über die Teilnehmer behalten und sicherstellen, dass keine Außenstehenden beitreten. Der Messenger selbst garantiert die Vertraulichkeit des Datenaustauschs in der Gruppe durch den Einsatz einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Somit sind weder die App selbst noch Personen, die versuchen, einen Man-in-the-Middle-Angriff zu organisieren, in der Lage, eine Gruppenkorrespondenz oder Calls, einschließlich Gruppenanrufen, abzufangen.

Bisher konzentrierte sich der Großteil der Schadsoftware auf das Abfangen von archivierten WhatsApp-Nachrichten und Online-Gesprächen. Ein Abfangen von Calls, geschweige denn von Gruppenanrufen, haben wir noch nicht erlebt. Trotzdem: ist ein Gerät infiziert, ist es sehr wahrscheinlich, dass der eingesetzte Trojaner das Mikrofon und die Kamera des Geräts aufzeichnen kann. Dadurch können Angreifer alle Gespräche mithören – unabhängig vom verwendeten Kommunikationskanal, sei es Instant Messenger oder ein regulärer Anruf auf einem Mobiltelefon.“

Es gibt bisher auch keine Möglichkeit, dieses Problem durch einen Workaround aus der Welt zu schaffen. Wer aktuell einen Gruppencall bei WhatsApp nutzt, sollte daher davon ausgehen, dass möglicherweise auch Dritte mithören können.

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Whatsapp-Status bearbeiten und ändern – diese Einstellungen gibt es

Whatsapp-Status bearbeiten und ändern – diese Einstellungen gibt es – für alle Eiferer von den Funktionen der sozialen Netzwerke und dazugehöriger Programme darf die Whatsapp-Status-Option nicht neu sein. Damit kann man auch ohne Nachricht bereits mit allen Freunden und Kontakten im Messenger bestimmte Infos austauschen. Im folgenden Beitrag soll es sich um diese handeln und den besagten Interessenten soll dargestellt werden, wie man diese Funktion am besten verwalten kann.

Whatsapp auf den neusten Stand bringen

Um die beliebten Fotos oder Videos mit anderen teilen zu können, muss man zunächst die letzte Version, inklusive aller neuen Updates, installieren. Um das zu machen benötigt man die Dienste von Google Play Store, in welchem man das besagte Programm aktualisieren kann. Dasselbe kann man auch als Apple Nutzer machen, mit dem einzigen Unterschied, dass man anstatt von Play Store den App Store aufrufen und die gesuchten Neuerungen herunterladen muss. Dadurch erhält man weitere und womöglich überarbeitete Möglichkeiten, die mit der Statusmeldung Erstellung unmittelbar zusammenhängen.

Statusmeldung mit Android erstellen

Um den Status in Whatsapp bearbeiten zu können, muss man folgende Schritte beachten:

  1. die Anwendung öffnen
  2. in der Menüleiste auf die Option „Status“ klicken. Dabei werden dem Nutzer die entsprechenden Statusinformationen der Kontakte gezeigt, die in der App abgespeichert sind
  3. um den eigenen Status zu erstellen muss man die Option „Mein Status“ und „zum Erstellen tippen“ auswählen. Dabei kann man alle möglichen Dateien für diesen Zweck auswählen – Fotos, Videos, GIFs. Bei den ersten zwei Optionen unterscheidet sich die Aufnahme lediglich von der Länge, in welcher der Auslöser gehalten wird, also entweder kurz oder lang. Um ein GIF als Status zu erstellen, muss man diesen aus der Galerie öffnen und auswählen. Selbstverständlich kann man die ausgesuchten Dateien passend zuschneiden.

Neben Fotos und Videos kann man auch unterschiedlichen Emojis als Status einstellen. Dasselbe betrifft auch Textauszüge, Zeichnungen und andere selbst entwickelte Daten. Anschließend muss die Auswahl des eingefügten Files mit einem Häkchen bestätigt werden. Darüber hinaus kann man sich auch für den Empfänger entscheiden, welcher den Status einsehen darf. Um das zu machen, klickt man ganz einfach auf den Zahnradsymbol in dem Fenster „Mein Status“. Dort hat man die Wahl zwischen „Meine Kontakte“, „Meine Kontakte außer“ und „Nur teilen mit“, man kann also den Status entweder mit allen oder mit einem bestimmten Kontakt teilen oder auch denjenigen bestimmen, der die besagten Informationen nicht einsehen sollte. Auch dieser Schritt wird durch die Setzung von Häkchen bestätigt. Dabei muss man auch bedenken, dass der eingestellte Status für die nächsten 24 Stunden aktiv bleibt. Nach Ablauf dieser Zeit verschwindet die hinzugefügte Datei wieder und man muss den Status bei Bedarf erneut überarbeiten.

Statusmeldung mit iOS einstellen

Jegliche Statuseinstellungen finden die iPhone Nutzer auf der unteren linken Seite des geöffneten Programms. Ebenso erhält man die Informationen zu den Status anderer Kontakte. Ansonsten verläuft die Statuseinstellung ähnlich wie bei Android. Man kann also auch Fotos, Videos und GIFs einstellen, Textfragmente und selbstgemachten Bilder hinzufügen. Ebenso kann man auch aussuchen, wer von den Kontakten den bearbeiteten Status sehen darf. Auch hier gilt die Auswahl zwischen „Meine Kontakte“, „Meine Kontakte außer“ und „Nur teilen mit“. Ähnlich wie bei Android, bleibt der Status bei iOS auch nur für die nächsten 24 Stunden aktiv. Danach muss er wieder neu eingestellt werden.

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WhatsApp Sim Karte kostenlos bekommen – diese Möglichkeiten gibt es

WhatsApp Sim Karte kostenlos bekommen – diese Möglichkeiten gibt es – WhatsApp ist nicht direkt an einen Account gekoppelt, sondern an eine Rufnummer und damit an eine Sim Karte. Wer dabei nicht möchte, dass Dritte die eigene Telefonnummer immer sehen, braucht eine extra Karte für WhatsApp. Im besten Fall ist diese extra Sim Karte kostenlos, so dass man nicht noch weitere Gebühren für die extra Handykarte hat, denn bis auf etwas Datenvolumen braucht man für WhatsApp meistens nicht viel. Eine komplette Prepaid Allnet Flat ist daher meistens nicht notwendig.

WhatsApp Sim Karte kostenlos bekommen

  1. Möglichkeit: Netzclub – kostenlose Sim mit 200MB gratis Datenvolumen

Netzclub ist ein Prepaid Discounter im O2 Netz und bietet eine komplett kostenlose Prepaid Sim an. Man zahlt weder einen Kaufpreis noch Versandkosten und kann so einen Rufnummer samt Sim bekommen, ohne dass dabei Kosten entstehen. Noch besser ist die werbefinanzierte Internet Flat des Unternehmens. Diese bietet monatlich 200 Megabyte Datenvolumen und ist ebenfalls kostenlos, wenn man dafür Werbung in Kauf nimmt. Dieses Modell gibt es aktuell nur bei Netzclub – gratis Datenvolumen ist sonst auf dem Markt die absolute Ausnahme. Man bekommt mit Netzclub also nicht nur eine kostenlose Sim für WhatsApp, sondern auch noch monatlichen Datenvolumen für den Einsatz von WhatsApp und in der Regel kann man viele Nachrichten schreiben, bis 200 Megabyte erreicht sind.

2. Möglichkeit: Simquadrat ohne Verfallsdatum von Guthaben und Sim

Simquadrat ist ebenfalls ein Prepaid Discounter aus dem o2 netz und vor allem auf eSIM spezialisiert, es gibt aber natürlich auch normale Plastik Sim, wenn man dies möchte. Die Simquadrat Prepaid Karte ist dabei komplett kostenlos und hat auch keine Versandkosten, allerdings gibt es kein kostenloses Datenvolumen wie bei Netzclub. Man muss immer eine passende Flat buchen. Dafür muss man sich keine Sorgen machen, dass die Sim deaktiviert oder gekündigt wird. Simquadrat lässt die Karten auch dann aktiv, wenn man sie längere Zeit nicht nutzt.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Ihr Guthaben verfällt nicht. Es ist auch nicht notwendig, die SIM-Karte dafür regelmäßig zu nutzen. Im Falle einer Kündigung erstatten wir Ihnen natürlich das vollständige Restguthaben zurück. … Die SIM-Karte behält Ihre Gültigkeit, auch wenn Sie sie über einen längeren Zeitraum nicht nutzen. Auch nach Erhalt der SIM-Karte muss diese nicht sofort verwendet werden. Auch aufgeladenes Guthaben verfällt nicht. Eine Ausnahme bildet Guthaben aus Gutscheinen.

Simquadrat bietet also die Handykarte selbst kostenlos an, man bekommt damit eine gratis Sim für WhatsApp. Die Nutzung selbst ist dagegen dann kostenpflichtig und verursacht Gebühren. Diese kann man aber umgehen, wenn man die Sim Karte des Discounters nur im WLAN einsetzt und darüber dann die Internet-Verbindung herstellt.

Generell kann man natürlich auch die Prepaid Freikarten der anderen Anbieter nutzen. Kostenlose Sim Karten gibt es beispielsweise bei Vodafone (Vodafone Freikarte) oder auch bei O2 (O2 Freikarte). Bei beiden Anbieter gibt es aber dann leider kein kostenloses Datenvolumen wie bei Netzclub dazu und in der Regel werden die Sim auch nach 12 Monaten ohne Aktivität inaktiv geschaltet und dann gekündigt.

HINWEIS: Es gibt mit WhatsApp Sim in Deutschland auch einen Prepaid Anbieter, der das Datenvolumen von WhatsApp nicht abgerechnet, sondern kostenlos zur Verfügung stellt. Dieses Unternehmen bietet aber keine kostenlose Sim an – für die Suche nach einer gratis Handykarte für WhatsApp ist dieser Discounter daher keine Alternative.

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WhatsApp-Nummer ändern – eine Anleitung

WhatsApp-Nummer ändern – eine Anleitung – WhatsApp ist ein 2009 gegründeter Instant-Messaging-Dienst, der seit 2014 Facebook gehört. Benutzer von WhatsApp können Textnachrichten, Video-, Bild- und Tondateien, sowie Standardinformationen, Dokumente und Kontaktdaten zwischen zwei Personen oder in Gruppen austauschen. Der Name der App ist ein Wortspiel, im Englischen klingt WhatsApp ähnlich wie „what´s up“ – was frei mit „Was geht“ übersetzt werden kann. Heutzutage ist die App kaum noch aus dem Handy-Alltagsgebrauch wegzudenken. Dies zeigt sich allein schon an den Nutzerzahlen, als Facebook WhatsApp 2014 übernommen hat, nutzten etwa 450 Millionen Nutzer die App mindest einmal im Monat. Im Sommer diesen Jahres veröffentlichte Jan Koum – Mitbegründer von WhatsApp – auf Facebook, dass WhatsApp nun mehr als eine Milliarde Menschen nutzen. Es werden 42 Milliarden Nachrichten, 1,6 Milliarden Fotos und 250 Millionen Videos täglich per WhatsApp versendet.

Neue Handynummer – so ändert man WhatsApp

Die meisten werden WhatsApp nutzen und wahrscheinlich bisher nicht die Nummer gewechselt haben. Angesichts mehrere Telefonanbietern und Prepaid-Anbietern, ist es jedoch nicht selten, dass man ein Smartphone oder ein iPhone längere Zeit nutzt, sich aber die eigene Handynummer aufgrund eines neuen Handyvertrags verändert. Im folgenden Tutorial wird beschrieben, was bei der Nummernänderung bei WhatsApp zu beachten ist.

Nummernänderung bei WhatsApp – zentrale Fragen

Diese sind die wichtigen Fragen, die es zu berücksichtigen gilt bevor man die Nummernänderung ausführt:

  1. Werden die Kontaktlisten übernommen?
  2. Bleiben die bisherigen Chats erhalten?
  3. Werden die eigene Kontakte über die Nummernänderung informiert?
  4. Was ist außerdem zu beachten?

zu 1.) Sämtliche Account-Informationen werden von der alten Nummer auf die neue transferiert. Dies beinhaltet auch Profildaten, Gruppen und Einstellungen. Zeitgleich erfolgt die Löschung der alten Rufnummer. Dementsprechend sehen die jeweiligen Kontakte, dass die alte Rufnummer nicht mehr mit WhatsApp verbunden ist.

zu 2.) Sofern man weiterhin das selbe Smartphone, Handy oder iPhone benutzt gibt es eine gute Nachricht. In dem Fall bleiben die Chatverläufe erhalten. Sollte man zu der neuen Rufnummer auch ein neues Mobiltelefon haben, muss man die für einen persönlich besonders wichtigen Chatverläufe separat sichern. Beispielsweise kann man sich die entsprechend relevanten Chats direkt von WhatsApp per E-Mail senden lassen. Hierfür öffnet man den Chat, tippt dann bei „Einstellungen“  auf „mehr“, dann erscheint das Feld „Chat per E-Mail senden“.

zu 3.) Wie bei der Beantwortung zur ersten Frage bereits erwähnt, sehen die bisherigen Kontakte lediglich, dass die alte Nummer nicht mehr aktiv ist. Die Kontaktdaten werden somit zwar übernommen, aber man muss die jeweiligen Kontakte gesondert über die neue Rufnummer informieren. Dementsprechend kann man eine Standardnachricht verfassen und diese an alle Kontakte schicken. Bei WhatsApp-Gruppen wird die Nummernänderung den Gruppenteilnehmern hingegen direkt angezeigt. Demzufolge muss man die Mitglieder nicht extra kontaktieren.

zu 4.) Hierzu verweist WhatsApp auf folgende  zwei Punkte:

  1. Stelle sicher, dass deine neue Telefonnummer SMS und/oder Anrufe empfangen kann und eine aktive Datenverbindung hat.
  2. Vergewissere dich, dass deine alte Telefonnummer momentan auf deinem Telefon mit WhatsApp verifiziert ist. Du kannst sehen, welche Nummer bei WhatsApp verifiziert ist, indem zu WhatsApp > Menütaste > Einstellungen gehst und auf dein Profilbild tippst.

Vorgehensweise bei der Nummernänderung bei WhatsApp

Hierbei gibt es acht kleine Schritte zu beachten:

  1. Die neue SIM-Karte in das Smartphone einlegen
  2. Die WhatsApp App starten
  3. Über die Menütaste (mit den drei Punkten übereinander) in das Menü „Einstellungen“ gehen
  4. Hier den Menüpunkt „Account“ auswählen und auf „Nummer ändern“ gehen
  5. Den Haken mit „weiter“ zur Bestätigung auswählen
  6. Die bisherige Telefonnummer in das obere Feld eingeben
  7. Die neue Rufnummer in das unter Feld eintragen und mit „fertig“ bestätigen
  8. Nun muss nur noch die neue Nummer verifiziert werden

Die Verifizierung erfolgt wie gehabt durch den Versand einer SMS durch WhatsApp an das Telefon. Kurz darauf kann der Messenger mit der neuen Nummer bereits ganz normal genutzt werden. Danach kann man wieder wie gewohnt, Nachrichten, Fotos und Videos mit Freunden teilen.

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Die WhatsApp Alternativen: Android, iPhone, iPad & Tablet

Die WhatsApp Alternativen: Android, iPhone, iPad & Tablet – In den App Charts bei iTunes steht die äußerst günstige Anwendung WhatsApp unentwegt unter den Top 10 der Messenger-Diensten. Allerdings bringt das Aktualisieren der App oft viel Ärger mit sich.

Beispielsweise steigert die App den Akkuverbrauch deutlich und speichert sämtliche Adressen aus dem Telefonbuch ungefragt auf den WhatsApp-Servern. Daher gleicht sie einer datenschutztechnischen Katastrophe. Seit der Übernahmen durch Facebook keimt das Thema Datenschutz erneut auf.

Oft funktioniert die App nicht mehr zu 100 Prozent, schaltet sich selbst aus oder stürzt unregelmäßig ab. Sollte dies passieren, wird oft dazu geraten, die App zu deinstallieren. Die Entwickler schweigen in der Regel zu diesem Thema oder verweisen auf ein kommendes Update.

WhatsApp Alternativen für Android, iPhone, iPad & Tablet

Wer zu günstigen und sichereren Alternativen greifen möchte, hat inzwischen die Qual der Wahl. Dem entsprechend listen wir nachfolgend, abseits von den sehr bekannten Alternativen wie Threema, ein paar interessante WhatsApp-Alternativen auf.

Der Kik-Messenger

Der Kik-Messenger gehört zu den bekanntesten Chat-Programme für Smartphones und ist daher eine optimale Alternative und darüber hinaus vollkommen kostenlos.  Hier bekommst du die Iphone App und die Windows Variante. Bekannt durch seine Schnelligkeit bietet Kik das Teilen von Nachrichten und Bildern, und auch Gruppenchats sind hier möglich. Außerdem enthält er einen Datenschutzvorteil: Nutzer werden über die E-Mail-Adresse identifiziert, statt über die Mobilfunknummer.

IM+ Messenger

IM+ ist ein Multimessenger und für nahezu alle Netzwerke frei verfügbar. Allerdings müssen Freunde oder Bekannte ebenfalls bei IM+ angemeldet sein.

Facebook Messenger

DerFacebook Messenger“ steht für alle Smartphones beziehungsweise Plattformen zur Verfügung. Für aktive Facebook Nutzer ist der Messenger mittlerweile nebst der Facebook App pflicht. Logischerweise setzt der Einsatz des Facebook Messengers voraus, dass der Anwender Mitglied im sozialen Netzwerk ist. WhatsApp gehört inzwischen auch zu Facebook.

PingChat

Mit PingChat! lassen sich kostenlos SMS-Nachrichten hin und her schicken. Die einfache Bedienung und ihre Geschwindigkeit machen diese App zu etwas einzigartigem. PingChat! ist kostenlos erhältlich und kann auf den meisten mobilen Endgeräten eingesetzt werden.

Imo Instant Messenger

Der imo Instant Messenger ist ein Multi-Messenger, mit dem unter anderem Facebook, Yahoo, Skype und MSN leicht zugänglich sind. Die Anwendung ist erhältlich für Android, iPhone sowie iPad.

ChatON

ChatON von Samsung ist vollkommen kostenlos und bietet sowohl Einzel- als auch Gruppenchats. So kann diese App mit allen anderen Apps locker mithalten. Problematisch ist hier nur, wie bei jeder der genannten Apps, dass sie auch Freunde und Bekannte herunterladen müssen, damit man mit ihnen kommunizieren kann.

mySMS

mySMS bietet seinen Nutzern das Selbe an wie WhatsApp und ist deshalb genau so anzuwenden, wenn sie auch noch nicht so bekannt ist. Einen Gruppenchat wurde inzwischen realisiert. Mit mySMS ist der Anwender in Punkto Sicherheit und Datenschutz klar im Vorteil. SMS an andere mySMS-Nutzer sind völlig kostenlos. Für den Jenigen, der seine Freunde oder Bekannte also von mySMS überzeugen kann, wäre die App eine perfekte Alternative.

Video: Signal Messenger als WhatsApp Alternative erklärt

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WhatsApp auch auf dem iPad nutzen – So geht es

WhatsApp auch auf dem iPad nutzen – So geht´s – Der beliebte Messenger-Dienst WhatsApp ist populär und für fast jede Plattform verfügbar. So gibt es WhatsApp für Windows Phone, Blackberry, Symbian und natürlich für Android und iPhone. Einzig für das iPad, lässt eine Version auf sich warten. Doch gibt es einige Möglichkeiten WhatsApp auch über Umwege auf dem iPad zu nutzen.

Möglichkeit 1: Umweg über Web-App

Diese Möglichkeit ist aber nur für  iPad-Nutzer interessant, wenn man zusätzlich ein Android-, Blackberry-, Nokia- oder Windows-Smartphone mit installiertem WhatsApp besitzt. Leider werden iPhones von WhatsApp Web noch nicht unterstützt. Besitzt man aber eines der Smartphones mit WhatsApp, dann lässt sich der beliebte der Messenger-Dienst, wie folgt auf dem iPad nutzen:

1. Zuerst WhatsApp Web mobil über den Safari-Browser aufrufen. Standardmäßig blockt der mobile Browser die Web-App und man wird direkt auf die mobile WhatsApp-Homepage weitergeleitet.

2. Doch das kann man verhindern, wenn man auf die URL in der Adresszeile tippt. Dann öffnet sich das Menü der am häufigsten aufgerufenen Seiten. Den Bereich unterhalb der URL-Leiste hierzu nach unten ziehen. Anschließend erscheinen zwei Optionen in relativ transparenter Schrift.

3. Dort wählt man die Option bzw. die Schaltfläche „Desktop-Site anfordern“, um WhatsApp Web zu starten.

4. Ist das geschehen, braucht man nur den QR-Code mit der Whatsapp-App auf dem Smartphone zu scannen, um WhatsApp synchron auf dem iPad nutzen zu können.

Durch WhatsApp Web werden Kontakte und der bisherige Chatverlauf auf dem iPad angezeigt. Man kann sogar eine Verknüpfung zum Home-Bildschirm hinzufügen und nun lassen sich Nachrichten auf dem iPad schreiben. Dabei werden eingehende Nachrichten in Echtzeit zwischen Smartphone und der Web-App synchronisiert. Man sieht also sofort auf dem iPad, wenn jemand auf eine Nachricht antwortet.

2.Möglichkeit: Umweg über gejailbreaktes iPad mit installiertem WhatsApp – nur mit iOS 8

Voraussetzung ist ein gejailbreaktes iPad mit WhatsApp installiert und ein iPad mit iOS 8. Hierzu benötigt man aber für das iPad eine eigene SIM-Karte mit Rufnummer. Denn pro Handynummer lässt sich nur ein Gerät mit WhatsApp betreiben. Man muss sich also entscheiden, entweder WhatsApp auf dem Smartphone verwenden oder auf dem iPad. Oder eine extra SIM-Karte fürs das iPad zulegen.

Ist man also Besitzer eines Mobilfunk-iPads, kann man diese in das Handy oder Smartphone stecken, damit man die einmalige Registrierungs-SMS von WhatsApp empfangen und mit der Mobilfunknummer registrieren kann und steckt dann anschließend die SIM-Karte wieder zurück ins iPad.

3.Möglichkeit: Umweg über Computer mit zusätzlicher Software

  1. Herunterladen von WhatsApp über den Rechner:  Hierzu über iTunes mit der Apple-ID anmelden und WhatsApp herunterladen.
  2. Auf dem iPhone WhatsApp löschen: Wird bereits auf dem iPhone WhatsApp verwendet, muss der Messenger dort gelöscht werden. (Vorsicht: Daten absichern.) Nachdem die App gelöscht wurde, wieder erneut herunterladen und mit der gültigen Rufnummer registrieren.
  3. iFunBox herunterladen u. installieren: Nach der Installation von WhatsApp auf dem Rechner, das Tool iFunBox herunterladen. Anschließend das iPhone mit dem PC verbinden. iFunBox öffnen und auf „Managing App Data“ in der oberen Menü-Leiste klicken.
  4. Jetzt iExplorer herunterladen: Damit lässt sich auf ganz bestimmte Ordner der WhatsApp-Anwendung zuzugreifen. Ist das iExplorer installiert, die Anwendung öffnen und das mit dem PC verbundene iPhone wird angezeigt.
  5. Whats-App Daten kopieren: Dort über das Menü die Rubrik Anwendungen/Apps vom iPhone auswählen und auf das Symbol des WhatsApp-Messengers klicken. Die beiden Ordner suchen und auf dem Desktop kopieren. (Rechtsklick Maustaste auf den jeweiligen Ordner und „Export to Folder“)
  6. Neuer Ordner erstellen und WhatsApp vom Smartphone löschen: Danach einen eigenen Ordner (Name WhatsApp) auf dem Desktop erstellen und die beiden kopierten Ordner „Documents“ und „Library“ dort hineinziehen. Anschließend die Verbindung zum iPhone vom PC trennen und WhatsApp vom Smartphone wieder löschen.
  7. WhatsApp auf iPad übertragen: Jetzt iFunBox öffnen und aus dem oberen Menü die Rubrik „Managing App Data“ wählen. Um WhatsApp auf das iPad zu übertragen, auf „Install App“ klicken. Hierzu zuvor im Ordner iTunes unter Musik/iTunes Media/Mobile Applications, die vorher bei iTunes heruntergeladene App (WhatsApp) installieren.
  8. Ordner löschen: Nach dem Installationsvorgang auf dem iPad, zu „iFunBox Classic“-Ansicht wechseln und ins obere zu „Managing App Data“. Dort sieht man alle installierten Apps. Mit einem Doppelklick öffnet man die die WhatsApp-Folder. Dort nun die Ordner „Documents“ und „Library“ löschen.
  9. Ordner auf iPad übertragen: Wenn die beiden WhatsApp-Ordner vom iPad gelöscht sind, zieht man nun die zuvor auf dem Desktop gespeicherten beiden Ordner auf das iPad. Hierzu in der „iFunBox Classic“-Ansicht bleiben und die Ordner vom Desktop in den WhatsApp-Ordner des iPads schieben.
  10. WhatsApp Rufnummer verifizieren: Jetzt nur noch WhatsApp auf dem iPad mit der Rufnummer verifizieren und loslegen.

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So nutzt man WhatsApp auf dem Tablet oder Computer

So nutzt man WhatsApp auf dem Tablet oder Computer – Der Messengers WhatsApp nimmt eine großen Einfluss auf das heutige Leben und ist kaum aus der Gesellschaft wegzudenken. Beispielsweise kommunizierten im April 2015 über 800 Millionen Menschen über den Messenger. Neben der Verwendung auf dem Smartphone besteht zudem die Möglichkeit, dass WhatsApp auf dem Tablet oder auf dem Computer genutzt werden kann. Bis auf wenige Ausnahmen wie dem Acer Iconia Talk S oder dem Huawei Mediapad T1, muss bei den meisten Tablets ein längerer Weg beschritten werden, um den Messenger zu installieren. Im Folgenden wird gezeigt, wie das Programm den Weg auf das Tablet findet.

Die Nutzung auf einem Adroid-Tablet:

Grundsätzlich ist WhatsApp für die Nutzung auf Smartphones vorgesehen. Zunächst sollte geprüft werden, ob das Tablet über einen SIM-Karten-Steckplatz verfügt. Dort eine SIM-Zweitkarte eingeschoben werden. Ist eine solche nicht vorhanden, kann alternativ eine günstige Prepaidkarte eingelegt werden. Für den Fall, dass kein SIM-Karten-Steckplatz vorhanden ist, kann die Verifizierung über eine Festnetznummer erfolgen.

Die App kann nicht direkt aus Play Store heruntergeladen werden. Zunächst werden die Einstellungen geöffnet. Dort befindet sich der Menüpunkt „Sicherheit“. Hier wird ein Haken bei „unbekannte Quellen“ gesetzt. Abschließend kann WhatsApp herunterladen werden.

Die Freischaltung des Accounts kann mittels Festnetz- oder Mobilfunknummer erfolgen. Für die Wahl per Festnetznummer, wird der Nutzer auf diese angerufen. Wird alternativ die Mobilfunknummer gewählt, erhält der Nutzer per Kurzmitteilung einen Code. Für die Identifizierung per Mobilfunk muss das Gerät Nachrichten empfangen können. Nachdem der Code bei WhatsApp eingegeben wurde, kann das Profil angelegt und das Adressbuch für WhatsApp-Kontakte genutzt werden.

Die Nutzung auf dem eigenen Computer:

Die Nutzung auf dem eigenen Computer ist sehr einfach. Hierfür hat kann WhatsApp Web genutzt werden. Der webbasierte Messenger funktioniert bisher nur in bestimmten Browsern. Hierbei handelt es sich um Google Chrome, Firefox und Opera. Zunächst wird die Internetadresse web.whatsapp.com aufgerufen. Gleichzeitig wird Whatsapp auf dem Smartphone geöffnet und dort der Menüpunkt „WhatsApp Web“ aufgerufen. Mittels der Handykamera wird der QR-Code auf dem Monitor gescannt. Ist die Erkennung erfolgreich, kann WhatsApp auf dem Computer verwendet werden.

Die Nutzung auf dem iPad haben wir hier beschrieben: WhatsApp auf dem iPad nutzen

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WhatsApp: Datenschutzbeauftragter untersagt Datenverarbeitung durch Facebook

WhatsApp: Datenschutzbeauftragter untersagt Datenverarbeitung durch Facebook – WhatsApp hatte den Nutzer bis 15. Mai eine Deadline gesetzt. Bis dahin sollte man die neuen Nutzungsbedingungen (unter anderem auch der Datenverarbeitung durch Facebook) zustimmen, sonst wird der Account möglicherweise eingeschränkt.

Der Datenschutzbeauftragte von Hamburg ist nun in dieser Sache aktiv geworden. Man sieht keine rechtliche Grundlage für die Datenweitergabe an Facebook und auch keine wirklich informierte Einwilligung der Nutzer. Daher wurde nun eine Anordnung erlassen, die es Facebook Ireland Ltd. verbietet, personenbezogene Daten von WhatsApp zu verarbeiten.

Hierzu Johannes Caspar, Hamburgischer Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit: „Die Anordnung soll die Rechte und Freiheiten der vielen Millionen Nutzerinnen und Nutzer sichern, die deutschlandweit ihre Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen geben. Es gilt, Nachteile und Schäden, die mit einem derartigen Black-Box-Verfahren verbunden sind, zu verhindern. Die Datenschutz-Skandale der letzten Jahre von „Cambridge Analytica“ bis hin zu dem kürzlich bekannt geworden Datenleck, von dem mehr als 500 Millionen Facebook-Nutzer betroffen waren, zeigen das Ausmaß und die Gefahren, die von einer massenhaften Profilbildung ausgehen.

Der Datenschutzbeauftragte schreibt dazu im Original:

Nach Auswertung des gegenwärtigen Sachstands und Anhörung der Facebook Ireland Ltd. fehlt für eine Verarbeitung durch Facebook zu eigenen Zwecken ungeachtet der von WhatsApp derzeit eingeholten Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen eine ausreichende rechtliche Grundlage. Die Bestimmungen zur Datenweitergabe finden sich verstreut auf unterschiedlichen Ebenen der Datenschutzerklärung, sie sind unklar und in ihrer europäischen und internationalen Version schwer auseinanderzuhalten. Zudem sind sie inhaltlich missverständlich und weisen erhebliche Widersprüche auf. Auch nach genauer Analyse lässt sich nicht erkennen, welche Konsequenzen die Zustimmung für die Nutzerinnen und Nutzer hat. Ferner erfolgt die Zustimmung nicht aus freien Stücken, da WhatsApp die Einwilligung in die neuen Bestimmungen als Bedingung für die Weiternutzung der Funktionalitäten des Dienstes einfordert.

Unklar ist aktuell noch, welche Auswirkungen diese Anordnung haben wird. Der Erlass ist recht kurz vor dem 15. Mai gefasst, bleibt abzuwarten, ob WhatsApp hier überhaupt noch technisch reagieren kann. Auf jeden Fall wollen die Datenschützer zeitnah den Europäischen Datenschutzausschuss (EDSA) anrufen um dieses Problem auf EU Ebene klären zu lassen.

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WhatsApp im Ausland nutzen – diese Tipps&Tricks helfen

WhatsApp im Ausland nutzen – diese Tipps&Tricks helfen – Messenger Dienste bieten uns die Möglichkeit ohne Probleme weltweit in Kontakt zu bleiben. Schickt jemand aus China eine Nachricht ist sie innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde in Deutschland und man kann sie problemlos lesen. Doch die weltweite Nutzung von Diensten wie Whatsapp birgt auch Tücken. Der Grund hierfür liegt weniger beim Messenger an sich, sondern eher an der Internetverbindung die man wählt und den Mobilfunkanbietern. Durch Roaming Gebühren können hier nämlich hohe Kosten entstehen.

Vom Ausland nach Deutschland Nachrichten über Whatsapp verschicken

Sobald man über eine Internetverbindung verfügt kann man mit Whatsapp Nachrichten verschicken. Mit Hilfe des Internets werden diese dann durch den Äther gejagt und kommen beim Empfänger in Deutschland an. Hier tut sich jedoch ein Problem auf. Sendet man Nachrichten über das mobile Internet verbraucht man Datenvolumen bei seinem Anbieter. An sich ist das erst einmal nichts schlimmes, wären da nicht die Roaming Gebühren. Sobald man seinen Vertrag im Ausland nutzt, fallen diese nämlich an und man ist dazu gezwungen einen Preisaufschlag zu zahlen. Die Nachricht wird somit nicht mehr kostenfrei und man sollte mit seinen gesendeten Daten eher haushalten.

Maßnahmen um hohe Roamingkosten zu umgehen

Zu aller erst sollte man prüfen welche Datenverbindung man nutzt. Kann man auf eine WLAN Verbindung mittels Hotspot zugreifen sollte man diesen nutzen. Da man so die Roaming Gebühren umgeht werden die Nachrichten wieder kostenfrei und man muss sich nicht mehr mit dem Preisaufschlag des Mobilfunkanbieters herumschlagen.

Bei Bedarf kann man das Datenroaming in den Einstellungen auch vollständig unterbinden. Die entsprechende Einstellung hierzu findet sich in den Netzwerkeinstellungen des Smartphones. Generell ist es ratsam Datenroaming zu unterbinden wenn man nicht über eine Auslands-Flat verfügt, da auch manche Apps gerne mal anfangen im Hintergrund Updates zu laden.

Eine andere Möglichkeit bietet sich direkt in Whatsapp. So kann man im Messenger das Laden von Videos und Bilder unterbinden. Zwar komprimiert Whatsapp aus Gründen der Serverinfrastruktur schon im voraus Daten um so die gesendete Datenmenge zu verringern, aber um sicherzugehen bietet sich diese Möglichkeit dennoch. Um diese Option zu aktivieren greift man einfach auf die Einstellungen innerhalb von Whatsapp zu.

Will man keine der oben genannten Möglichkeiten nutzen, kann man sich auch eine Prepaid Karte von lokalen Anbietern holen. Mit dieser kann man zu deren Konditionen das Internet nutzen, ohne dass zusätzliche Roamingkosten entstehen.

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WhatsApp-Chats sichern, wiederherstellen und übertragen – So geht es

WhatsApp-Chats sichern, wiederherstellen und übertragen – Der Messenger-Dienst WhatsApp ist mittlerweile auf fast jedem Smartphone installiert und gehört gerade bei jüngeren Nutzer wie selbstverständlich dazu. Auch, wenn der Datenschutz bemängelt wird, besonders nachdem Aufkauf durch Facebook. Trotz allem ist WhatsApp noch immer ein beliebtes Unterhaltungsmittel, doch was ist, wenn das Smartphone einmal verloren geht oder man ein neues kauft. Wie können ganze Nachrichten oder Chat-Verläufe gesichert und später wiederhergestellt werden?

WhatsApp Chat sichern

Das ist bei WhatsApp natürlich möglich und es lassen sich hierfür sogenannte Backups erstellen. Denn WhatsApp Nachrichten werden automatisch täglich gesichert (Android-Geräte) und auf dem Handy gespeichert. Man kann die Backups der Chats, aber auch manuell einstellen:

  1. WhatsApp -> Menütaste -> Einstellungen -> Chat-Einstellungen.
  2. Chats sichern tippen

Dieses Features ist aber erst in den neueren Versionen wieder verfügbar. Die Sicherung ist auch online über Google Drive möglich. Falls man es nicht hat sollte man dringend auf die aktuelle Version updaten, denn WhatsApp hatte die Sicherung zwischenzeitlich wieder entfernt.

WhatsApp-Chat per E-Mail sichern

Grundsätzlich hat man auf allen Plattformen von Smartphones, die Möglichkeit, Chat- Verläufe als .txt Datei, die als Anhang an eine E-Mail gesendet wird, zu sichern. Nur beim Windows Phone wird der Chat-Verlauf gleich in eine E-Mail selbst kopiert. Wie man einen Chat-Verlauf per Mail versendet, geht so:

  1. WhatsApp öffnen.
  2. Auf den Namen des Kontakts oder den Gruppenbetreff in der Navigationsleiste tippen.
  3. Nach unten scrollen und Chat per E-Mail senden, wählen.
  4. Wählen, ob man eine Mediendatei anhängen oder den Chat Ohne Mediendateien senden möchte.
  5. E-Mail-Adresse eingeben und Senden tippen.

WhatsApp Chats wiederherstellen

Sind die Backups von WhatsApp eingestellt, dann werden die gespeicherten Verläufe auf der Speicherkarte im Ordner »WhatsApp/Databases« unter dem Dateinamen „msgstore.db.crypt8“ verschlüsselt abgespeichert. Zieht man dann bspw. auf ein anderes Smartphone um, muss nur die Speicherkarte in das neue Smartphone eingelegt und WhatsApp neu installiert werden. Man wird nach dem Aufrufen gefragt, ob der Chat-Verlauf wiederhergestellt werden möchte, dann einfach auf »Wiederherstellen« tippen.

WhatsApp Chats übertragen

Mithilfe der WhatsApp Backup-Dateien können die Chatverläufe auch auf andere Smartphones übertragen werden. Der jeweilige Ordner in der die Backup-Dateien abgespeichert ist, muss dabei kopiert und auf dem neuem Handy zum gleichen Ordner übertragen werden (bspw. per Übertragung durch den Computer). Oder die Backup-Dateien sind auf einer externen microSD-Karte gespeichert worden, dann braucht man diese nur noch in das neue Gerät einsetzen. Damit auch wirklich alle Dateien übertragen werden, muss vorher sichergestellt werden, dass auch alle Dateien im Backup enthalten sind.

HINWEIS: Man muss das mittlerweile auch nicht mehr per Hand machen, denn es gibt Anwendungen wie beispielsweise Wondershare MobileTrans, die speziell für diese Übertragung gedacht sind. Wer also lieber übertragen lassen will, sollte auf diese Lösungen zurück greifen.

Bei Neu-Installation von WhatsApp, werden die Backup-Daten automatisch erkannt und es wird nach einer Wiederherstellung gefragt.

WhatsApp-Chats übertragen – iPhone

Die Chatverläufe mit einem iPhone lassen sich über die iCloud sichern. Dazu einfach nur WhatsApp öffnen und rechts unten auf Einstellungen tippen und anschließend auf der nächsten Ebene auf Chat-Backup. Man sollte auf iCloud angemeldet sein und genügend Speicherplatz auf iCloud vorweisen.

Über Chat-Backup hat man die Möglichkeit über die Schaltfläche Autom. Backup ein automatisches Backup (entweder täglich, wöchentlich oder monatlich) festzulegen. Man kann hierüber auch gleich  Backup erstellen, um sofort ein Backup der Nachrichtenverläufe anzulegen. Einfach Backup erstellen wählen.

Nach einer Neuinstallation von WhatsApp und nachdem die Telefonnummer erneut verifiziert wurde, muss man einfach nur der Anleitung auf dem Bildschirm folgen, um den Chat-Verlauf wiederherzustellen. Die Telefonnummer die beim Backup aktuell war, sollte natürlich auch bei der Herstellung des Chatverlaufs die gleiche sein.

Video: WhatsApp sichern und übertragen

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