WLAN Nutzung soll einfacher werden – neue Namen für die Versionen vorgestellt

Die Wi-Fi Alliance will den Überblick über die WLAN Generationen und Techniken einfacher gestalten und hat daher neue Bezeichnungen für die eingesetzten Generationen vorgestellt. Auf diese Weise soll es auch ohne größere technische Vorkenntnisse möglich werden zu erkennen, welchen Standard man nutzt und ob ein Standard neuer oder älter ist. Das war bisher auch schon möglich, aber die Versionszusätze (802.11n usw.) waren eher kryptisch und kaum jemand wußte, welcher Standard besser oder schlechter war. Mit der neuen Benennung soll sich das zukünftig ändern. Konkret wurden durch die Wi-Fi Alliance drei neue Bezeichnungen vorgestellt:

  • Wi-Fi 6 steht für die bisherige 802.11ax Technik
  • Wi-Fi 5 steht für die bisherige 802.11ac Technik
  • Wi-Fi 4 steht für die bisherige 802.11n Technik

Dort schreibt man im Original dazu:

Wi-Fi Alliance® introduces Wi-Fi 6 as the industry designation for products and networks that support the next generation of Wi-Fi®, based on 802.11ax technology. Wi-Fi 6 is part of a new naming approach by Wi-Fi Alliance that provides users with an easy-to-understand designation for both the Wi-Fi technology supported by their device and used in a connection the device makes with a Wi-Fi network. The new naming system identifies Wi-Fi generations by a numerical sequence which correspond to major advancements in Wi-Fi. The generation names can be used by product vendors to identify the latest Wi-Fi technology a device supports, by OS vendors to identify the generation of Wi-Fi connection between a device and network, and by service providers to identify the capabilities of a Wi-Fi network to their customers. The generational terminology may also be used to designate previous Wi-Fi generations, such as 802.11n or 802.11ac.

Darüber hinaus gibt es auch noch die Icons zu der neuen Benennung. Smartphone-Hersteller und die Macher von Betriebssystemen können damit zukünftig nicht nur anzeigen, dass WLAN vorhanden ist, sondern auch, welche Technik genau genutzt wird. Man sieht dann im Display der Geräte nicht nur das WLAN Symbol, sondern auch die entsprechende Nummer für den genutzten Standard. Das muss von den Herstellern bzw. Anbietern aber erst noch umgesetzt werden, die aktuellen Systeme unterstützen diese genauere Kennzeichnung noch nicht.

Die Benennung soll auch über die bereits genannten Namen fortgesetzt werden, früher oder später wird es dann also auch eine 7. und 8. Generation geben.

Unklar ist bisher noch, wie die Benennung in Deutschland übernommen wird. Im deutschen Sprachraum wird weniger die Bezeichnung Wi-Fi verwendet, sondern eher WLAN als Name eingesetzt. Möglicherweise adaptiert man dann auch Wi-Fi 6 zu WLAN 6 oder aber der Name wird so übernommen. Genaueres dazu muss sich erst noch zeigen. Die Symbole kommen in jedem Fall ohne eine Bezeichnung aus (es ist neben dem WLAN Symbol nur die Nummer abgebildet) und daher sollte diese Kennzeichnung auch in Deutschland ohne größere Probleme funktionieren.

Bisher muss man allerdings sagen, dass sich nur die wenigsten Verbraucher mit den genutzten Standards im WLAN auseinander gesetzt haben (es reicht meistens wenn es da ist) und erst mit den Problemen von 2,4Ghz und 5Ghz WLAN Routern mussten sich einige Nutzer wohl oder über mit der Technik beschäftigen. Mit der neuen Benennung könnte dies nun besser werden, wenn man direkt surft, mit welcher Technik man verbunden ist.

Samsung Galaxy S6 – neues Update bringt einige Fehler und Probleme

Die neue Firmware-Version mit der Bezeichnung G920FXXu5EQI8 sollte für die Galaxy S6 Modelle eigentlich in erster Linie mehr Sicherheit und eine bessere Performance bringen. Das scheint teilweise auch der Fall zu sein, allerdings haben sich auch einige böse Bugs eingeschlichen, wie die Nutzer der Modelle derzeit im Samsung Forum berichten. Besonders die WLAN Verbindungen sind betroffen – die Geräte beenden nach einigen Minuten automatisch das WLAN und dann surfen die Nutzer unter Umständen mit dem teuren Mobilfunk-Tarif weiter. Betroffen sind dabei alle WLAN, es bezieht sich also nicht nur auf spezielle Hotspots, sondern es scheint generell ein Problem mit der WLAN Verbindung seit dem Update auf die neuste Version zu geben. So schreibt ein Nutzer im Samsung Forum dazu:

I’ve had the same issue since taking the latest update ended up with data charges from my carrier. Two other S6 in the house didn’t take the update and they have no issue. Sometimes turning BT  off works sometimes not. Just got online by turning on airplane mode but what is the sense in that. Need an update to fix this crappy update!

Und ein anderer Galaxy S6-Nutzer ergänzt:

Same issue here, on Galaxy S6 with Android 7.0, build NRD90M.G920FXXS5EQK9. Not a mesh network, but an access point configured to use the same SSID on 2.4 and 5GHz (TP-Link C5400 configured in „Smart Connect“, which means there are internally multiple networks, but all with the same SSID). Restarting the WiFi doesn’t help, neither does forgetting the network, the phone needs to be rebooted completely, and then it connects automatically again… for a short while.

Samsung selbst hat noch keine Lösung für das Problem veröffentlicht, aber es scheint mit dem den unterschiedlichen Bändern der WLANs zusammenzuhängen. Diese gibt es mit 2.4GHz und 5GHz, aber teilweise unter der gleichen SSID. Der Wechsel scheint hier das Problem zu sein, wenn die Geräte zwischen den Bändern wechseln wollen, geht die Verbindung verloren. Man sollte daher im Router eines der beiden Bänder deaktivieren – zumindest so lange, bis Samsung eine Lösung für dieses Problem anbietet. Bis dahin kann man mit diesem Hotfix arbeiten, auch wenn das natürlich keine ideale Lösung ist.

Immer auf den Laufenden bleiben: Tech News und Meldungen direkt auf das Handy oder in den Sozialen Netzwerken: Appdated Telegramm Channel | Appdated bei Facebook | Appdated bei Twitter

Unitymedia: 100 kostenfreie Hotspots in deutschen Städten

In Deutschland sind kostenfreie WLAN-Hotspots derzeit noch vergleichsweise wenig verbreitet. Die komplexe Rechtslage mit der Störerhaftung schreckt viele Unternehmen ab und sorgt daher dafür, dass Deutschland in diesem Bereich ein Entwicklungsland ist.

Der Kabelanbieter Unitymedia hat angekündigt, zumindest in einigen Städten im Verbereitungsgebiet kostenfreie Hotspots anbieten zu wollen. Geplant ist die Ausstattung von ca. 100 Städten in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg.

Die Nutzung ist allerdings nicht komplett frei sondern an bestimmte Bedingungen gebunden:

  • maximal 10 Mbit/s
  • maximal 100MB Datenvolumen pro Tag

Die Identifikation der Nutzer erfolgt dabei per SMS. Ein ähnliches Verfahren gab es beispielsweise (und gibt es teilweise noch) in den Filialen von McDonalds. Man musste sich einen PIN Code an eine Handy-Nummer schicken lassen und konnte dann über diesen Code eine Stunde surfen. Mittlerweile funktioniert die Anmeldung auch ohne Code und die Surfzeitraum wurde auf 2 Stunden verlängert.

Die 100MB Datenvolumen am Tag dürften dabei für die gelegentliche Nutzung durchaus reichen, für ein entspanntes Surfen im Cafe sind sie aber wohl dauerhaft zu wenig.

Für die Kunden von Unitymedia soll es daher gegen Ende des Jahres einen unbegrenzten Zugang geben der auf Wunsch auch WPA2 Verschlüsselung bietet.. Wer also bereits Internet des Unternehmens nutzt kann dann auch außerhalb des heimischen Netzwerks über die Hotspots unbegrenzt surfen. Darüber hinaus ist auch eine Bezahloption für Nicht-Kunden geplant. Wie beispielsweise im ICE wird man dann einen Zugang kaufen können, der mehr Volumen bietet und auch eine schnellere Anbindung hat. Genauere Details dazu sind aber noch nicht bekannt.

Mit dem Rollout unseres WLAN-Netzes bringen wir unsere überlegene Breitbandkapazität auf die Straße. Das ermöglicht unseren Kunden die komfortable Nutzung ihrer Dienste außerhalb der eigenen vier Wände und eröffnet uns zahlreiche Möglichkeiten für neue Service-Angebote für Privatkunden und vor allem für Businesskunden“, erklärt Lutz Schüler, CEO bei Unitymedia.

Für Geschäfte und Bars wird es darüber hinaus die Powerspot-Anbindung geben. Darüber können Restaurants, Kneipen, Friseursalons oder auch Arztpraxen eigene Hotspots mit eigener Startseite anbieten. Die Kosten dafür sollen bei 25 Euro im Monat liegen.

Gerüchteküche: iPad mini nur als WiFi-Modell und überarbeitetes iPad 3 mit weltweiten LTE

Am heutigen Tag sollen Gerüchten zufolge die Einladungen für den nächsten Apple-Event versendet werden. Die Veranstaltung, die vermutlich am 17. Oktober stattfindet, soll das iPad mini hervorbringen und erstmalig der Öffentlichkeit zeigen. Bis dahin werden die Gerüchte um das kleinere iPad nicht abschwächen und so äußern sich immer mehr Medien zum neuen Apple-Produkt.

Dieses Mal hat sich The Guardian zu Wort gemeldet und einige neue Informationen veröffentlicht. Bislang haben die gezeigten Mockups, Bestandteile und auch andere Gerüchte daraufhingewiesen, dass das iPad mini auch in einer 3G-Version zur Verfügung stehen wird. Die britischen Kollegen wollen allerdings erfahren haben, dass nur eine Version mit W-Lan auf den Markt kommen wird.

Apple’s expected “iPad mini” will only come in a Wi-Fi version – but there will also be a revised version of the iPad with 4G connectivity compatible with the UK’s Everything Everywhere network, and sporting the new “Lightning” connector, industry sources have told the Guardian.

Des Weiteren wurde ebenfalls die Behauptung aufgestellt, dass eine leicht überarbeitete Version des großen iPads ebenfalls zu sehen sein wird. Neben der Einführung des Lightning-Anschlusses soll das verbesserte iPad auch neue LTE-Frequenzen unterstützen. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass auch bei diesem Gerät nur die 1800 MHz Frequenz der Deutschen Telekom verwendet werden kann. Ansonsten wird Apple vermutlich auch die Wärmeentwicklung und die Akkuleistung verbessern.

iPhone 5: Kommt doch noch ein One more thing?

Nach monatelangen Spekulationen hat Apple vor zwei Tagen das iPhone 5 der Weltöffentlichkeit präsentiert. Wie bereits durch die Gerüchteküche prophezeit ist die sechste iPhone-Generation keine Revolution, sondern eine evolutionäre Entwicklung mit zahlreichen Verbesserungen. Im Vergleich zu den bisherigen Vorstellungen hat aber ein Alleinstellungsmerkmal beim neuen Apple-Smartphone gefehlt und bei einigen Medien war von einer herben Enttäuschung die Rede. Das Markenzeichen von Steve Jobs hat man bei der diesjährigen Apple-Keynote vermisst und das neue iPhone konnte die Fans nicht überraschen.

Der autorisierte Apple-Händler Arktis.de möchte aber nun aus den chinesischen Zulieferkreisen erfahren haben, dass sich das Unternehmen aus Cupertino eine Neuerung für einen späteren Zeitpunkt aufgehoben hat. Die bisher unbekannte Funktion soll angeblich die Bezeichnung „The Missing Link“ tragen und einen Tag vor dem internationalen Verkaufsstart präsentiert werden. Dies soll voraussichtlich direkt über die Apple-Webseite geschehen und „ein echter Knaller sein“. Am nächsten Donnerstag, den 20. September, wird damit gerechnet. Es wäre vorstellbar, wenn es sich hierbei entweder über eine NFC-Konnektivität oder um die bereits gemunkelte Funktion „AirPlay ohne WiFi“ handelt.

Nach einigen Stunden haben die Kollegen noch eine weitere E-Mail und ein merkwürdiges Bild erhalten. Das Foto zeigt das Apple-Hauptquartier in der Infinity Loop in Cupertino und die Menschen auf dem Bild haben komischerweise keine Köpfe. Anscheinend soll das irgendein Hinweise auf die neue Funktion sein. Aus der E-Mail und dem Foto werde ich jedoch nicht schlau, vielleicht habt ihr eine Idee:

“The international sales for the iPhone 5 starts around the world at Sep 21, 2012.
That’s exactly 393 days after TIM   gets CEO.
One day before he will publishes the secret.
Do you know the Sum of digits  of his leadership with apple ? 5
Do you remember  the announcement picture for Sep.12?
You can see an number? In witch dimension?
Keep in Mind Sep 21 will be Tim ´s 393 day as CEO.”

Tipp: CLOUD

Es bleibt natürlich ungewiss, ob es sich hierbei überhaupt um eine ernsthafte Meldung handelt. Denn bislang hat nur der Zubehör-Händler darüber berichtet und normalerweise sind die amerikanischen Medien als Erster über solche Ankündigungen informiert. Die deutschen Kollegen könnten auch einfach nur auf sich aufmerksam machen, um die eigenen Verkäufe anzukurbeln.

Wir sind persönlich noch etwas skeptisch und es wäre eine total untypische Vorgehensweise von dem kalifornischen Unternehmen. Allerdings könnte Apple somit die Medien noch einmal überraschen und einen erneuten Hype erzeugen. Am 20. September wissen wir, ob das Gerücht der Wahrheit entspricht oder nicht.