Windows 10 gratis und kostenlos – wo bekommt man die Software legal?

Windows 10 gratis und kostenlos – wo bekommt man die Software legal? – das Betriebssystem, welches von Microsoft 2015 auf den Markt gebracht wurde, unterschied sich sehr stark, was die Kundenmeinung betraf. Bis heute gibt es Befürworter von der Idee, dass die älteren Betriebssysteme wie Windows 7 oder gar 8 besser und effizienter waren, als die relativ neue 10. Abgesehen davon, wird das System von mehreren hundert Millionen von Nutzern jeden Tag benutzt. Wer aber heutzutage sein System aktualisieren und Windows 10 ausprobieren will, wird über den Preis staunen. In dem offiziellen Windows Store kostet die Software nämlich mindestens 145 Euro. Wer so eine Summe nicht ausgeben will, muss jedoch nicht verzweifeln, denn es gibt eine Möglichkeit sich das System zu holen und zwar kostenlos. Wie man das macht und auf welche Schlupflöcher man dabei achten soll, erfahren die Leser im folgenden Bericht.

Windows 10 und der Aktivierungsschlüssel

An sich ist die Software bzw. das Betriebssystem Windows 10 immer kostenlos. Dieses kann man sich jederzeit von der offiziellen Microsoft Seite herunterladen. Das ist aber nicht das Produkt, für welches man die 145 Euro (mindestens!) ausgeben muss: das Geld zahlt man nämlich für den sogenannten Aktivierungsschlüssel. Handelt es sich um diesen, muss man immer zahlen. Doch es gibt einige Methoden, bei welchen man das nicht machen muss. Diese werden im Weiteren geschildert.

Prinzipiell gilt: der Download von Windows ist immer kostenfrei, um es zu nutzen muss man es aber mit dem Aktivierungsschlüssel frei schalten und diese ist kostenfplichtig, es sei denn man nutzt folgenden Tipp.

Windows 10 kostenlos holen: Voraussetzungen

Aktuell – und das betrifft den Stand von Februar 2019 – kann man nach wie vor aus vielen älteren Versionen kostenfrei auf Windows 10 updaten. Das sollte zwar an sich ur im ersten Jahr gehen, ist aber nach wie vor noch nutzbar. Bei Win-Next.de schreibt man zu diesem Trick:

Wir haben es in der Redaktion mit folgenden originalen Versionen getestet und keine Probleme gehabt:

  • Update von Windows 7 auf Windows 10 kann nach wie vor kostenfrei durchgeführt werden
  • Update von Windows 8/1 auf Windows 10 kann ebenfalls nach wie vor kostenfrei durchgeführt werden

Um das zu machen, muss man aber eine wichtige Voraussetzung erfüllen und zwar eine ältere Version von Windows installiert haben, also Windows 7 oder 8.1. Diese bilden sozusagen die Basis für den Upgrade. In beiden Fällen – Windows 7 und 8 bzw. 8.1 – werden die Updates kostenlos ausgeführt. Wer also immer noch die Windows XP Version benutzt, muss leider enttäuscht werden, denn bei älteren Windows Versionen werden die Nutzer für ein Update zahlen müssen. An dieser Stelle sollten die Leser erneut daran erinnert werden, dass der in diesem Artikel beschriebene Stand sich auf den Februar 2019 bezieht und somit schon bald abgeschafft werden kann. Wer also den Update durchführen will, muss es so schnell wie möglich machen, wobei einige Meinungen zu dem Thema sich darüber einig sind, dass die kostenlose Windows 10 Update Option noch für einige Zeit bestehen bleiben wird. Diese Einstellung wird mit dem Argument begründet, dass Microsoft unzufrieden mit den Nutzerzahlen von Windows 10 sind und diesen Wert immer noch, nach vier Jahren erhöhen wollen. Wer diese Argumentation also überzeugend findet, muss sich nicht mit dem Upgrade beeilen. Diejenigen, die von dem Gegensatz ausgehen, sollten es schon möglichst bald ausführen.

Einen älteren Aktivierungsschlüssel nutzen

Wie der Titel schon verrät, liegt die Lösung in dem alten Aktivierungsschlüssel. Hat man also ein älteres Windows System kostenpflichtig und legal erworben, muss ein älterer Aktivierungsschlüssel vorhanden sein. Ist es der Fall kann man diesen beim dem Installationsvorgang eintragen und somit das neue System nutzen. Diejenigen die Probleme bei der Schlüsselsuche haben, sollten zunächst in der Software-Box nachgucken. Hat man das Betriebssystem jedoch digital erworben, wird der Schlüssel an einer anderen Stelle zu finden sein, unter anderem auch an dem Gehäuse des Computers, vor allem wenn das System schon vorinstalliert wurde. Ebenso kann man versuchen unterschiedliche geprüfte Programme zu nutzen, die auf dem Computer nach dem Schlüssel suchen. Empfehlenswert ist die „Windows Product Key Viewer“ Software, die man ohne Weiteres kostenlos herunterladen und nutzen kann. Sollte der Schlüssel aus irgendeinem Grund nicht zu finden sein, kann man diesen auch legal, für eine kleinere Summe als 145 Euro im Internet kaufen. Dadurch wird das Geld gespart und man muss sich keine weiteren Gedanken zu dem System machen. Wenn man noch mehr Geld sparen will, kann man auch selbstverständlich Freunde und Bekannte nach einem alten Windows Schlüssel fragen.

Aktivierungsschlüssel erfolgreich nutzen und Windows 10 installieren

Hat man den passenden Aktivierungsschlüssel gefunden oder gekauft, lädt man als nächstes die Windows 10 Software herunter. Das kann man über den folgenden Link machen. Bevor man die Datei herunterlädt muss man darauf achten, dass man genügend Speicherplatz und eine stabile Internetverbindung hat, damit das Download nicht mitten im Prozeß abgebrochen wird. Erfüllt man die Voraussetzungen, klickt man auf die Option „Tool jetzt herunterladen“, welche auf der Linkseite zu sehen sein wird. Die Software wird anschließend heruntergeladen und man sie installieren. Um das zu machen, öffnet man die heruntergeladene Datei und wählt die Option „Jetzt Upgrade für diesen PC ausführen“ aus. An dieser Stelle wird man von dem Assistenten begrüßt und durch den weiteren Installationsprozess geleitet. So muss man unter anderem sich für eine bestimmte Sprache des Systems entscheiden und andere wichtige Einstellungen beachten. Dann sollte man zu dem Punkt gelangen, an welchem man über die bevorzugte Windows Version und zwar einer 32- oder einer 64-Bit-Version entscheiden soll. Die letztere nimmt mehr Arbeitsspeicher in Anspruch, arbeitet dafür aber schneller und effizienter als die 32-Bit Version. Hat man sich für eine der beiden Versionen entschieden, gelangt man nach bestimmter Zeit zu der Option, welche nach dem Aktivierungsschlüssel fragt. Hier trägt man diesen ein und kann mit dem Installierungsprozeß fortsetzen, bis diese erfolgreich abgeschlossen wird.

Windows 10 auf einem Speichermedium absichern

Dieser Schritt ist vor allem dann empfehlenswert, wenn man in der Zukunft eine sichere und getestete Windows Version haben will, um diese im Falle eines Crashes installieren zu können. Mit dem Programm „MediaCretaionTool“ kann man das entsprechende Windows Betriebssystem auf einem USB-Stick, einer Festplatte oder einem CD speichern und mit diesen dann die Windows Version installieren. Auch hier sollten die Leser auf genügend Speicherplatz auf dem Träger achten – man braucht mindestens 5 GB davon. Sollte dann trotzdem eine Meldung erscheinen und den Nutzer über ungenügend Speicherplatz informieren, muss man entweder eine doppelschichtige DVD nutzen oder die Einstellungen des Trägers so konfigurieren, dass dieser größere Dateien speichern kann.

Fazit

Ob diese Methode nun legal ist oder nicht lässt sich nur schwer sagen, da sich aber Microsoft noch nicht zu dem Sachverhalt geäußert hat, kann man sie immer noch anwenden. Auch hier werden die Leser an den Stand der Verfassung des Artikels und an die Tatsache, dass diese Option in der Zukunft nicht mehr gültig sein kann, erinnert. Diejenigen, die sich Windows 10 mit dieser Methode installiert haben, müssen sich aber keine Sorgen machen, denn es ist eher unwahrscheinlich, dass Microsoft damit ein Problem haben wird.

Windows 10 Anniversary Update – sofort und direkt installieren

Seit wenigen Stunden ist das neue Anniversary-Update von Windows 10 auch in deutsch erhältlich. Es wird derzeit nach und nach an die Rechner verteilt und kann – sobald es auf dem Rechner verfügbar ist – automatisch herunter geladen und installiert werden.

Wer nicht so lange warten möchte, bis das Update auf dem Rechner angezeigt wird, kann die neuste Software-Version auch bereits manuell laden bzw. laden lassen. Dazu hat Microsoft eine extra Webseite eingerichtet:

Dort wird geprüft, welches System auf dem Rechner läuft, mit dem man auf die Seite zugreift und falls es Windows 10 ist, bekommt man direkt den Button „jetzt aktualisieren“ eingeblendet, mit dem man Windows 10 mit dem Anniversary Update aufrüsten kann. Der Download ist dabei etwa 3 Gigabyte groß und man sollte diese Update daher im besten Falle nur vornehmen, wenn man im WLAN unterwegs ist oder per Kabel.

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Windows 10: ungewollter Download bei Windows 7 und 8.1

Windows 10: ungewollter Download bei Windows 7 und 8.1 – Microsoft macht sich derzeit bei Nutzer nicht sehr beliebt. Nach den Zwangsupdates und den Datenschutzproblemen bei Windows 10 beschweren sich mittlerweile viele Nutzer ältere Betriebssysteme, dass sie auf einmal ein ca. 6 Gigabyte großes Updatepaket auf die Platte geladen bekamen, ohne das sie eigentlich ein Update wollte. Betroffen sind davon in erster Linie Nutzer mit Windows 7 und Win 8.1 die Anspruch auf eine kostenfreie Version von Windows 10 hätten. Allerdings hatten sich die meisten der betroffenen Nutzer gar nicht für ein Update beworben und trotzdem wurden die Dateien ungefragt geladen.

Das ist bei Desktop-Systemen in der Regel kein Problem, da die Festplatte meistens groß genug ist, gerade bei älteren Systemen oder mobilen Geräten kann aber der Zwangsdownload zu Speicherplatzprobleme führen. Ganz abgesehen natürlich davon, dass ein Download von 6 Gigabyte auch das Datenvolumen (soweit vorhanden) und die Leitungen strapaziert.

Wer die Update-Dateien löschen will, findet die entsprechenden Dateien unter „$Windows.~BT“ auf der Systempartition. Allerdings dürfte ein Löschen in erster Linie dazu führen, dass erneut die Dateien geladen und installiert werden. Wie sich der Download komplett vermeiden lässt, ist leider noch nicht bekannt.

Eine Möglichkeit, den Zwangsdownload zu verhindern gibt es hier im Video:

 

Windows 10: Download-Einstellungen sorgen für Kritik

Die neuste Version von Windows bringt viele Neuerungen mit sich. Auch beim Download von Updates hat sich Microsoft etwas Neues einfallen lassen. Die automatischen Updates lassen sich jetzt nicht nur nicht mehr deaktivieren, beim Update setzt Microsoft auch auf Filesharing.

Das heißt im Klartest Windows 10 lädt Updates nicht mehr nur von den offiziellen Servern von Microsoft nach sondern prüft auch ob passenden Dateien auf anderen Rechnern im Windows Netzwerk bereits vorhanden sind und nutzt dann diese Quellen. Der eigene PC wird dann möglicherweise zur Datenquelle und lädt Windows-Updates ins Netz die an andere Stelle benötigt werden.

Diese Funktion lässt sich zwar abschalten, ist aber bei Windows 10 standardmäßig aktiv. Wer sie nicht aktiv abschaltet unterstützt mit der eigenen Leitung damit den Microsoft Update Prozess. Das stößt bei vielen Nutzern auf Kritik, denn nur wenige Kunden kannten diese Funktion überhaupt und vielfach sorgt die zusätzliche Belastung der Leitung (durch den Upload) auch für Ärger und Probleme. Es wäre deutlich besser gewesen, wenn das Unternehmen diese Option nicht standardmäßig aktiviert hätte oder wenigsten nachfragen würde, ob Nutzer bereits sind das zu unterstützen. Insbesondere da der Datenschutz unter Windows 10 ja ohnehin bereits in der Kritik steht.

Abschaltung recht einfach möglich

Die Deaktivierung dieser Funktion ist relativ einfach möglich, die entsprechenden Einstellungen finden sich unter Start/Einstellungen/Update und Sicherheit/Windows Update/Erweiterte Optionen. Nachteile durch das Abschalten dieser Option gibt es nicht.

Sicherheitsbedenken?

Wenn Windows wichtige Systemdateien nicht nur von den eigenen Servern nachlädt sondern auch Nutzerrechner als Quellen akzeptiert, ist die Gefahr hoch, dass manipulierte Quellen eventuell schädliche Software ausliefern. Laut Microsoft soll es aber in dieser Hinsicht keine Bedenken geben, der Updateprozess wäre abgesichert gegen solche Angriffe.