Windows 10 – Updates verwalten und zurückstellen

Windows 10 – Updates verwalten und zurückstellen Windows 10 ist ein Betriebssystem des US-amerikanischen Unternehmen Microsoft und wurde am 29. Juli 2015 veröffentlicht. Bereits Anfang 2015 verkündete Microsoft CEO Satya Nadella „a pretty profound change“ und führte weiter aus:

It’s not just simple mechanics, although there are big changes in terms of our development methodology, our deployment policy, our servicing. (…) It’s much more fundamental than that. For us, it is about aligning our goals of successful Windows with customers and their experience and engagement with Windows. That’s what Windows-as-a-service means.

„Windows as a Service“ soll zeigen, dass man zukünftig nicht mehr nach Versionen fragen soll, sondern das neue Funktionen einfach nachgerüstet werden. Neue Funktionen werden künftig nicht mehr gebündelt als große neue Version veröffentlicht, sondern alle paar Monate per Windows-Update nachgeliefert. Somit ist der Nutzer jeweils auf dem aktuellen Stand.

Welche Arten von Windows 10 Updates gibt es?

Bei Windows 10 gibt es drei Arten von Updates:

  1. Feature Updates sind ein zentraler Bestandteil von „Windows as a Service“ und versorgen Windows 10 mit neuen Funktionen. Diese erscheinen zwei bis drei Mal pro Jahr und sind meist mehrere Gigabyte groß. An der Versionsnummer, die durch die Feature Updates angehoben wird, erkennt man, wann diese fertig gestellt wurden. 1607 steht beispielsweise für den Juli 2016.
  2. Zudem gibt es Quality Updates, diese adressieren neben Treiberaktualisierungen auch Sicherheitsprobleme und Stabilitätsverbesserungen. Des Weiteren zählen Updates für Microsoft Produkte darunter, beispielsweise für Office oder Visual Studio. Die Quality Updates erscheinen meist am zweiten Dienstag im Monat. Bei Sicherheitslücken kann es auch außerplanmäßige Updates geben. Ein besonderes Merkmal der Quality Updates ist, dass sie kumulativ sind. Somit werden nur die Teile des Updates heruntergeladen werden, die benötigt werden. Sollte man einmal ein Quality Update auslassen, so beinhaltet das nachfolgende Update alle wichtigen Patches die auf dem System fehlen.
  3. Die dritte Art von Updates sind Definitions-Updates, dies versorgen beispielsweise das Antiviren-Programm Windows Defender mit Aktualisierungen.

Wann werden Windows Updates installiert?

Sobald neue Windows 10 Updates veröffentlicht werden, sind diese dem Nutzer zugänglich. Einzig bei Feature Updates kann es zu Verzögerungen kommen, da Windows beim „Ausrollen“ in Wellen vorgeht. Somit werden die Server beim Update von über 100 Millionen Windows 10 Geräten nicht unnötig überlastet. Ansonsten werden Windows Updates automatisch im Hintergrund heruntergeladen, sofern es die Verbindungsgeschwindigkeit zulässt. Sobald der Download des Updates abgeschlossen ist, wird ein Neustart fällig, meist geschieht der Neustart zu ungünstigen Zeiten. Seit dem Anniversary Update besteht immerhin die Möglichkeit eine Nutzungszeit zu definieren, in diesem Zeitraum wird das Windows Update nicht zum Neustart auffordern.

Diese Nutzungszeit kann folgendermaßen hinterlegt werden. Zunächst sucht man den Menüpunkt „Einstellungen“ und geht weiter zu „Update&Sicherheit“, in dieser Rubrik gibt es das Feld „Windows Update“. Klickt man dieses Feld an, so öffnet sich ein neues Fenster, wo man die Nutzungszeit selber festlegen kann. Es kann ein Zeitraum zwischen einer und zwölf Stunden gewählt werden.

Windows 10 Updates verwalten und zurückstellen

Einen Überblick über die aktuell installierten Updates findet man ebenfalls unter „Einstellungen“„Update&Sicherheit“„Windows Update“. Unter diesem Punkt lassen sie sich gegebenenfalls auch wieder entfernen, dies ist jedoch nur ratsam, wenn es gravierende Probleme beim Update gibt. Unter „Einstellung“„System“„Info“ wird die aktuelle Windows 10 Version angezeigt. Dort findet man neben der Versionsnummer auch die installierten Build, inklusive Quality Updates.

Feature Updates zurückstellen

In der Home Variante von Windows 10 gibt es keine Möglichkeit diese Updates zurückzustellen. Jedoch können Businesskunden diese Updates bis zu vier Monaten verzögern. Heimnutzer können dies für die Pro, Enterprise oder Education Variante von Windows 10 über Umwege bewerkstelligen. Diesbezüglich muss man in die Current Branch for Business wechseln, dafür geht man erneut zu „Einstellungen“„Update&Sicherheit“„Windows Update“ und wählt die Option „Erweiterte Optionen“. Wenn man dieses Feld anklickt öffnete sich ein neues Fenster unter anderem mit einer Checkbox „Featureupdates zurückstellen“. Anschließend einen Haken in das Feld setzen und die Updates werden zurückgestellt.

Quality Updates zurückstellen

Das Zurückstellen der Updates ist auch hier nur bei den Pro, Enterprise oder Education Varianten von Windows 10 möglich. Die Vorgehensweise ist dieselbe wie bei den Feature Updates. Jedoch lassen sich diese Updates maximal 30 Tage aussetzen. Mit dem Creators Update wird es künftig eine zusätzlichen Weg geben, die Quality Updates zu pausieren. In den erweiterten Optionen der Updates wird dann eine entsprechende Checkbox vorhanden sein.

Video: Windows 10 – automatische Updates deaktivieren

Weitere Links rund um Windows und PC

Windows 10: Probleme beim Windows Update durch DNS Ausfälle

Microsoft hatte in den letzten Wochen an sich bei jedem Update mit Probleme zu kämpfen und derzeit scheinen auch noch die externen Dienstleister Schwierigkeiten zu machen, denn das Unternehmen räumte ein, dass es bei einem Dienstleister Ende Januar zu einer „data corruption“ gekommen ist – was auch immer man sich konkret darunter vorstellen kann. Dadurch kam es weltweit zu Problemen mit der Auslieferung dieses Updates.

Konkret heißt es im neuen Dokument zu diesem Fehler:

“The Windows Update service was impacted by a data corruption issue in an external DNS service provider global outage on January 29, 2019. The issue was resolved on the same day and Windows Update is now operating normally, but a few customers have continued to report issues connecting to the Windows Update service. We expect these issues will go away as downstream DNS servers are updated with the corrected Windows Update DNS entries.”

Das Problem ist aber mittlerweile behoben und damit sollten alle Update wie gewohnt ausgeliefert werden.

Lokale IP mit Fehlern beim Januar Update

Bei den neuen Windows 10 Updates, die Mitte des Monats ausgeliefert wurden, gibt es wieder ein ärgerliches Problem mit Verbindungen zu lokalen IP Adressen. Dieser sind nach dem Update im EDGE Browser nicht mehr erreichbar und es wird stattdessen angezeigt, dass eine Verbindung nicht möglich ist. Das ist besonders ärgerlich, weil die Updates des Unternehmens im alten Jahr bereits immer wieder durch Fehler aufgefallen waren und es nun wie es aussieht so weiter geht.

Konkret heißt es beispielsweise bei der Version KB4480116:

After installing KB4480116, some users report that they cannot load a webpage in Microsoft Edge using a local IP address. Browsing fails or the webpage may become unresponsive.

Das hört sich erstmal nicht nach einem größeren Problem an, allerdings werden beispielsweise die meisten Router über solche IP Adresse konfiguriert und sind im Netzwerk darüber erreichbar – der neue Windows 10 Fehler bedeutet daher auch, dass bestimmte Router nun nicht mehr erreichbar sind und man keine Update mehr einspielen kann und es auch nicht mehr möglich ist, den Status des Netzwerkes zu prüfen.

Erfreulicherweise gibt es das Unternehmen auch einige Hinweise, was betroffene Nutzer in solchen Fällen machen können, allerdings gibt es auch bereits Feedback dazu, wonach der Fehler auch nach diesem Workaround immer noch besteht:

  1. Open the Control Panel and select Internet Options.
  2. On the Security tab, select the Trusted Sites icon.
  3. Select the Sites button.
  4. Clear the check box for Require server verification (https:) for all sites in this zone.
  5. In the Add this website to the zone: box, type the local IP address that failed to load, such as http://192.168.0.1.
  6. Select the Add button.
  7. Select the Require server verification (https:) for all sites in this zone check box.
  8. Select the Close button.
  9. Select the OK button.
  10. Restart Microsoft Edge.

Microsoft is working on a resolution and will provide an update in an upcoming release.

Als Alternative kann man natürlich auch das Update wieder entfernen – in den Foren berichten die Nutzer davon, dass auch danach der Zugriff wieder ohne Probleme möglich ist und es scheint auch, dass es reicht, einen anderen Browser zu benutzen um auf die lokalen IP Adressen zuzugreifen – das Problem scheint also vor allem mit EDGE zusammen zu hängen und nicht direkt grundlegend mit Windows 10.

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Windows 10 – Microsoft zieht schon wieder ein Update zurück

Auch in dieser Woche hatte Microsoft ein Update für Windows 10 (allerdings die ältere Version 1803) veröffentlicht und auch in dieser Woche gab es wieder schwere Probleme mit dieser Software. Das Update mit der Bezeichnung KB4467682 (OS Build 17134.441) ist so fehlerhaft, dass es auch wieder zurückgezogen werden musste. Das ist mittlerweile bereits Gewohnheit, denn seit Oktober gab es mit verschiedenen Neuerungen und Updates immer wieder teils wirklich schwere Probleme.

Konkret sind gleich eine ganze Reihe von Probleme nach diesem Update aufgetreten:

  • Bei einigen Modelle gab es nach dem Update nur einen schwarzen oder blauen Screen (Blue Screen of Death) und die Geräte waren nicht mehr zu benutzen.
  • Teilweise wurde das benutzerdefinierte Startmenü komplett verändert.
  • In einigen Fällen gab es Datenbankfehler mit dem .NET Framework und die Suche im Mediaplayer lies sich nicht mehr benutzen.

Das Unternehmen selbst schreibt dazu:

After installing this optional update some users have reported getting a blue or black screen with error code, “System thread exception not handled.” As a precaution, we have removed this optional update from Windows Update and Microsoft Update Catalog to protect customers. Fixes and improvements will be available in the December 2018 security update release and will include a resolution for this issue.

Nutzer, die von dem Problem betroffen sind, rät das Unternehmen zu dieser Fehlerbehebung.

Die Neuerung im Oktober Update im Detail

  • Your Phone App. Die Anwendung ermöglicht es, direkt vom PC aus auf Textnachrichten oder Fotos auf einem Android*-Smartphone* zuzugreifen. So können sich Nutzer voll auf die Arbeit konzentrieren.
  • Windows Timeline für Smartphones*. Seit April ist Timeline auf Windows 10-PCs verfügbar – und nun auch für iPhones und Android*-Smartphones*. Nutzer können somit ganz einfach nach Dateien oder Websites suchen, die sie zu einem früheren Zeitpunkt auf ihren verschiedenen Geräten aufgerufen haben.
  • To-Do-Integration mit Outlook.com und Skype. Mit dem Tool Microsoft* To-Do in Outlook.com können Anwender eine Aufgabe in ein freies Zeitfenster in ihrem Kalender ziehen und so Zeit für die Erledigung fest einplanen. Enthält eine E-Mail eine konkrete Aufgabe, lässt sich diese ebenfalls per Drag & Drop in Microsoft* To-Do ziehen, um automatisch eine neue Aufgabe zu erstellen. In Skype können Nutzerinnen und Nutzer ebenfalls einen Aufgabenbereich öffnen, um dort Aufgaben – so genannte Tasks – hinzuzufügen, zu editieren oder abzuhaken. Die Tasks werden gespeichert und stehen automatisch in Skype und der Microsoft* To-Do App zur Verfügung.
  • Familiensicherheit für Microsoft Launcher. Der Microsoft Launcher bietet Eltern mehr Sicherheit, wenn er auf allen Android*-Geräten innerhalb der Familie installiert ist und die Microsoft-Benutzerkonten entsprechend eingerichtet sind: Eltern bleiben über den Aufenthaltsort ihrer Kinder auf dem Laufenden und können sichergehen, dass diese dort sind, wo sie sein sollten. Sie können sich auch über die App-Aktivität ihrer Kinder auf deren Android*-Geräten informieren und beispielsweise einsehen, mit welchen Apps wie viel Zeit verbracht wird. Sind eine Xbox One oder ein Windows 10-PC im Familienportal eingerichtet, können Anwender auch die Aktivitäten auf diesen Devices über Microsoft Launcher abrufen.
  • Inking in PowerPoint. Mit dem neuesten Update bietet Microsoft Office verschiedene KI-Funktionen, die es spürbar erleichtern, mit einem Eingabestift oder per Touchscreen Inhalte zu gestalten:
    • Per Stift erstellte Aufzählungslisten werden in formatierten Text umgewandelt.
    • Nutzer können Flussdiagramme und weitere Diagramme via Stift erschaffen, indem sie einfach Wörter oder Formen zeichnen. PowerPoint konvertiert diese automatisch in Text und Formen.
    • Die intelligente Designer-Funktion generiert mithilfe von KI aus schlichten, per Inking erstellten Folien verschiedene Designs, aus denen der Nutzer einfach den passenden Vorschlag auswählt.
  • Inking in Word. Im Ink Editor können Nutzer per Eingabestift oder Touchscreen Wörter einfügen, trennen oder neue Zeilen zu einem Dokument hinzufügen, ohne die Tastatur berühren zu müssen.
  • Eingebettete 3D-Animationen. In PowerPoint und Word werden nun dynamisch animierte Bewegungen in 3D-Objekte integriert, so dass es mühelos möglich ist, 3D und Animation zu nutzen, um Projekte zum Leben zu erwecken.

Windows 10 – Microsoft muss das Update schon wieder für einige PCs stoppen

18.11.2018 – Die neuste Windows 10 Version macht nach wie vor Probleme. Nachdem Microsoft die neue Windows 10 Version in der letzten Woche wieder frei gegeben hatte und auch einige PCs das Update ausführen konnten, scheint es nun für eine ganze Riehe von Modellen wieder gestoppt worden zu sein, weil Probleme aufgetreten sind. Laut Winfuture sind folgende Modelle von diesem Stopp betroffen:

  • PC mit AMD Radeon HD2000 und HD4000 Grafikprozessoren
  • PC mit Sicherheitslösungen von Trend Micro
  • PC mit VPN-Clients von F5
  • PC mit Apple iCloud Client (Version7.7.0.27)

Man kann also nach wie vor nur mit Vorsicht zum Update auf die neue Version raten.


Windows hat mit der neuen Version 1809 für Windows 10 eine Variante veröffentlicht, die so viele Probleme macht wie schon lange nicht mehr. Ein Teil der Schwierigkeiten und Fehler der neuen Version wurden bereits wieder gefixt, nun hat das Unternehmen aber offiziell bestätigt, dass es in der neuen Version zusätzlich einen Fehler bei ZIP-Dateien gibt. Das Entpacken von Dateien sorgt unter Umständen dafür, dass bereits bestehende Daten überschrieben werden und zwar ohne dass es eine Rückmeldung gibt. Bisher wurden Windows 10 Nutzer in solchen Fällen immer erst gefragt wie mit den Dateien umgegangen werden soll.

Bei techradar schreibt man im Original dazu:

A Microsoft representative has confirmed that the October 2018 Update for Windows 10 suffers from a bug that acts up with ZIP files in certain circumstances, while providing advice on how to work around the issue for now. We wrote about this problem at the beginning of the week, and on Microsoft’s support forum, a moderator from the company has now stated that if you copy or move files straight from a ZIP archive to a destination folder, if that folder already has existing files of the same name in it, you will not get a prompt asking if you want to overwrite those files.

Insgesamt empfehlen wir daher nach wie vor, das Update so lange wie möglich zu verschieben, in der Hoffnung, dass Mircosoft bis dahin weiter Fehler behebt.

Die Neuerung im Oktober Update im Detail

  • Your Phone App. Die Anwendung ermöglicht es, direkt vom PC aus auf Textnachrichten oder Fotos auf einem Android*-Smartphone* zuzugreifen. So können sich Nutzer voll auf die Arbeit konzentrieren.
  • Windows Timeline für Smartphones. Seit April ist Timeline auf Windows 10-PCs verfügbar – und nun auch für iPhones und Android*-Smartphones. Nutzer können somit ganz einfach nach Dateien oder Websites suchen, die sie zu einem früheren Zeitpunkt auf ihren verschiedenen Geräten aufgerufen haben.
  • To-Do-Integration mit Outlook.com und Skype. Mit dem Tool Microsoft* To-Do in Outlook.com können Anwender eine Aufgabe in ein freies Zeitfenster in ihrem Kalender ziehen und so Zeit für die Erledigung fest einplanen. Enthält eine E-Mail eine konkrete Aufgabe, lässt sich diese ebenfalls per Drag & Drop in Microsoft* To-Do ziehen, um automatisch eine neue Aufgabe zu erstellen. In Skype können Nutzerinnen und Nutzer ebenfalls einen Aufgabenbereich öffnen, um dort Aufgaben – so genannte Tasks – hinzuzufügen, zu editieren oder abzuhaken. Die Tasks werden gespeichert und stehen automatisch in Skype und der Microsoft* To-Do App zur Verfügung.
  • Familiensicherheit für Microsoft Launcher. Der Microsoft Launcher bietet Eltern mehr Sicherheit, wenn er auf allen Android*-Geräten innerhalb der Familie installiert ist und die Microsoft-Benutzerkonten entsprechend eingerichtet sind: Eltern bleiben über den Aufenthaltsort ihrer Kinder auf dem Laufenden und können sichergehen, dass diese dort sind, wo sie sein sollten. Sie können sich auch über die App-Aktivität ihrer Kinder auf deren Android-Geräten informieren und beispielsweise einsehen, mit welchen Apps wie viel Zeit verbracht wird. Sind eine Xbox One oder ein Windows 10-PC im Familienportal eingerichtet, können Anwender auch die Aktivitäten auf diesen Devices über Microsoft Launcher abrufen.
  • Inking in PowerPoint. Mit dem neuesten Update bietet Microsoft Office verschiedene KI-Funktionen, die es spürbar erleichtern, mit einem Eingabestift oder per Touchscreen Inhalte zu gestalten:
    • Per Stift erstellte Aufzählungslisten werden in formatierten Text umgewandelt.
    • Nutzer können Flussdiagramme und weitere Diagramme via Stift erschaffen, indem sie einfach Wörter oder Formen zeichnen. PowerPoint konvertiert diese automatisch in Text und Formen.
    • Die intelligente Designer-Funktion generiert mithilfe von KI aus schlichten, per Inking erstellten Folien verschiedene Designs, aus denen der Nutzer einfach den passenden Vorschlag auswählt.
  • Inking in Word. Im Ink Editor können Nutzer per Eingabestift oder Touchscreen Wörter einfügen, trennen oder neue Zeilen zu einem Dokument hinzufügen, ohne die Tastatur berühren zu müssen.
  • Eingebettete 3D-Animationen. In PowerPoint und Word werden nun dynamisch animierte Bewegungen in 3D-Objekte integriert, so dass es mühelos möglich ist, 3D und Animation zu nutzen, um Projekte zum Leben zu erwecken.

Windows 10 – Updates zukünftig auch bei gebührenpflichtigen Verbindungen

Das neue Winwdows 10 Creators Update bringt eine ganze Reihe von neuen Features und Funktionen mit sich. Einige davon sind aber durchaus auch kritisch zu sehen und könnten den Nutzern über kurz oder lang Probleme bereiten. Die neue Struktur der Updates wird dann dahingehend geändert, dass kritische Updates auch eingespielt werden, wenn dies unter Umständen Kosten verursacht.

Aktuell ist in den meisten Systemen voreingestellt, dass Updates nur dann eingespielt werden, wenn eine feste Internet-Verbindung (beispielsweise per WLAN) besteht. In den Systemeinstellungen findet sich dazu der Hinweis:

Verfügbare Updates werden automatisch herunergeladen und installiert, sofern keine (gebührenpflichtige) getaktete Verbindung genutzt wird.

Damit entstehen durch ein Update (das durchaus auch mal mehrere 100MB umfassen kann) keine Kosten, wenn auf einmal extrem viel Datenvolumen übertragen wird. Das ändert sich nun mit dem Creators Update. Im aktuellen Build 15058, der bereits alle Features des Creators Update enthält, gibt es als neuen Hinweis nun „Es werden nur die Updates automatisch heruntergeladen, die zur weiteren reibungslosen Ausführung von Windows erforderlich sind.“. Damit kann Microsoft in Zukunft kritische Updates auch dann automatisch herunter laden und einspielen lassen, wenn dies Kosten verursacht. Das Unternehmen hat diese Änderung mittlerweile auch gegenüber winsupersite.com bestätigt:

Update: I heard back from Microsoft and was provided this from a spokesperson:

“We don’t plan to send large updates over metered connections, but could use this for critical fixes if needed in the future.”

Not a lot of clarity about bandwidth that might get used so this is an area we will have to keep an eye on.

Das betrifft natürlich vor allem mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets mit Windows 10 und einem mobile Internet-Zugang an Bord. Hat man für diese Modelle keine Datenflatrate gebucht, kann es bei einem Update der Version schnell teuer werden, denn solche Updates können zukünftig auch über das Mobilfunk-Netz geladen werden.

Was gibt es Neues bei Windows 10?

Unter anderem gibt es ein neues System namens Compact Overlay, mit dem man Apps als zusätzliches Fenster über dem eigentlichen Content einblenden kann. Damit wird es auch ohne zwei Bildschirm möglich, Spielen zu spielen und gleichzeitig ein Video einzublenden. Allerdings muss die App diese Technik unterstützen, welche Apps das können werden, ist bisher noch nicht bekannt.  Microsoft schreibt dazu:

Some tasks don’t require the user’s full attention but is perfect to leave at the corner of the screen so we’re introducing a new compact overlay mode for UWA app developers. When an app window enters compact overlay mode it’ll be shown above other windows so it won’t get blocked. The best part is that compact overlay windows work just like normal windows in all other ways so app developers can tailor the experience with what they already know.

Dazu wird es auch eine Funktion geben, die leidgeprüfte Nutzer schon länger erwarten: man kann zukünftig Windows Updates um bis zu 35 Tage verschieben. Man kommt also auch mit der neuen Version nicht um das Update herum, aber zumindest muss man nicht mehr hilflos vor dem Rechner sitzen, wenn das Update startet, sondern kann es auf einen Zeitpunkt legen, der zu keinen Ausfällen führt.

Windows 10 – nächstes großes Update soll im März kommen

Microsoft hatte für Windows 10 in 2017 zwei größere Updates angekündigt, war aber bisher eine Roadmap schuldig geblieben, wann genau dieses Updates kommen sollen. Das Unternehmen schrieb in einem Blogpost dazu:

Today’s release of Windows 10, version 1607 is initially considered the Current Branch (CB) and will become Current Branch for Business (CBB) in about four months from today. For a list of Windows 10 versions by servicing option, see Windows 10 release information. For more information about these servicing options, see Windows 10 servicing options for updates and upgrades. Windows 10, version 1607 is our third Windows 10 feature update released. Based on feedback from organizations moving to Windows 10, this will be our last feature update for 2016, with two additional feature updates expected in 2017.

Bei WindowsCentral schreibt man nun unter Berufung auf Zac Bowden, dass dabei das erste Feature-Update bereits im März 2016 kommen könnte. Das Update (möglicherweise mit den Namen Redstone 2) soll dabei die Versionsnummer 1703 tragen und is für den März 2017 eingetaktet. Ob dieses Update so kommt, hängt aber natürlich in jedem Fall auch davon ob, welche Probleme Microsoft bei der Entwicklung hat. Man erinnere sich an die Einführung von Windows 10 mobile, das monatelag wegen Bugs verschoben wurde.

Bisher ist auch noch nicht klar, welche Features genau dieses neue Update beinhalten wird. Es bleibt also offen, auf was man sich bei der neusten Version von Windows 10 freuen kann.

Windows 10 Anniversary Update – sofort und direkt installieren

Seit wenigen Stunden ist das neue Anniversary-Update von Windows 10 auch in deutsch erhältlich. Es wird derzeit nach und nach an die Rechner verteilt und kann – sobald es auf dem Rechner verfügbar ist – automatisch herunter geladen und installiert werden.

Wer nicht so lange warten möchte, bis das Update auf dem Rechner angezeigt wird, kann die neuste Software-Version auch bereits manuell laden bzw. laden lassen. Dazu hat Microsoft eine extra Webseite eingerichtet:

Dort wird geprüft, welches System auf dem Rechner läuft, mit dem man auf die Seite zugreift und falls es Windows 10 ist, bekommt man direkt den Button „jetzt aktualisieren“ eingeblendet, mit dem man Windows 10 mit dem Anniversary Update aufrüsten kann. Der Download ist dabei etwa 3 Gigabyte groß und man sollte diese Update daher im besten Falle nur vornehmen, wenn man im WLAN unterwegs ist oder per Kabel.

Windows 10 – doch keine 1 Milliarde Installationen bis 2018

Microsoft wird das selbst gesteckte Ziel von 1 Milliade Windows-10-Installationen bis 2018 aller Wahrscheinlichkeit nicht schaffen. Ursprünglich hatte Microsofts Windows- und Devices-Chef Terry die Zahl als Hochrechnung für 2018 ausgegeben, aber mittlerweile scheint diese hohe Zahl an Installationen nicht mehr wahrscheinlich – zumindest nicht bis 2018. Derzeit liegt das Unternehmen bei 350 Millionen aktiven Geräten mit Windows 10. Das ist der beste Start, den ein Betriebssystem bei Microsoft je hatte, wird aber dauerhaft nicht für die prognostizierten Zahlen reichen.

Gegenüber ZDnet.com erklärte das Unternehmen:

„Windows 10 is off to the hottest start in history with over 350m monthly active devices, with record customer satisfaction and engagement. We’re pleased with our progress to date, but due to the focusing of our phone hardware business, it will take longer than FY18 for us to reach our goal of 1 billion monthly active devices. In the year ahead, we are excited about usage growth coming from commercial deployments and new devices — and increasing customer delight with Windows.“

Grund dafür ist der Smartphone-Bereich. Die Verkaufszahlen der Lumia-Geräte mit Windows 10 mobile sind deutlich zurück gegangen und es sieht auch nicht so aus, als würden sie in den nächsten Monaten und Jahren wieder signifikante Marktanteile zurück erobern können. Damit fehlen auch wichtige Wachstumsimpulse für Windows 10, denn jedes neue Lumia Geräte hätte eine neue Windows 10 Installation bedeutet.

An der Stelle sieht man sehr deutlich, wie eng die Geschäftsbereiche von Microsoft miteinander verknüpft sind. Schwächelt die eine Sparte hat das auch Auswirkungen auf andere Bereich – und zwar keine positiven. Es wird auch deutlich, dass Windows Phone derzeit kaum von anderen Herstellern beachtet werden. Mit Partner hätte Microsoft den Rückgang der Lumia Verkäufe vielleicht kompensieren können. So hat man in erster Linie selbst Handys mit dem eigenen Betriebssystem hergestellt und ist daher natürlich von einem Rückgang der Verkaufszahlen direkt betroffen.

Dazu endet am 29. Juli auch das Angebot des kostenlosen Wechsels von Windows 7 und 8.1 auf Windows 10. Das dürfte der Zahl der Neuinstallationen ebenfalls nicht gut tun.

Windows 10 – Frist zum kostenlosen Update läuft ab

Microsoft hat Windows 10 am 29. Juli 2015 gestartet und dank des kostenlosen Updates von Windows 7 und 8 auf Windows 10 hat sich das Betriebssystem sehr stark verbreitet – obwohl der PC Markt eigentlich stagniert. Mittlerweile läuft die neuste Version des Betriebssystem auf mehr als 270 Millionen Geräten.

Microsoft schreibt dazu:

In the eight months since launch, Windows 10 is off to the fastest start in Windows history, with over 270 million active devices, outpacing Windows 7 in the same timeframe by 145%. People are spending more time on Windows than ever before – over 75 billion hours – with the highest customer satisfaction of any version of Windows.

Allerdings ist das kostenlose Update nicht dauerhaft verfügbar. Stattdessen hat Microsoft angekündigt, nur im ersten Jahr den kostenlosen Umstieg zu ermöglichen. Ob es danach auch noch möglich sein wird, mit Lizenzen von alten Version das neue Windows 10 zu aktivieren, ist unsicher. Für Nutzer, die noch Windows 7 oder Win 8 nutzen, bleiben damit weniger als 100 Tage um das Update durchzuführen. Danach muss man möglicherweise trotz einer älteren Windows Version Geld zahlen, wenn man Windows 10 nutzen möchte.

Mittlerweile ist das Update auch relativ einfach und risikolos möglich, denn es besteht in den ersten 30 Tagen nach dem Update jederzeit die Möglichkeit, einen Rollback auf das alte System zu machen. Microsoft hat diese Variante extra eingebaut um einen Test zu ermöglichen und man kann daher mittlerweile per Mausklick auf Windows 10 wechseln, es ausprobieren und bei Nicht-Gefallen ebenfalls per Mausklick zur alten Version zurück kehren.

Windows 10 soll noch aggressiver ausgerollt werden

Windows 10 ist mittlerweile bereits auf mehr als 100 Millionen Rechnern installiert aber noch gibt es auch eine ganze Reihe von Geräten die noch mit Windows 7 oder Windows 8.1 arbeiten. Diese Systeme scheinen dem Unternehmen ein Dorn im Auge, denn es deutet alles darauf hin, dass Microsoft mit den kommenden Update noch stärker dazu über geht, den Nutzer Windows 10 mehr oder weniger aufzudrücken.

Selbst wenn Nutzer das Update ablehnen, werden sie bereits heute schon regelmäßig daran erinnert und auch Programme von Drittanbietern werden zunehmend umgangen um die Update-Erinnerung ausliefern zu können. Dazu wird auch die Windows 10 Upgrade App immer wieder neu aufgespielt. Man versucht den Nutzer also so lange zu nerven, bis er endlich auf Windows 10 umsteigt.

In Zukunft wird sich diese Strategie noch weiter verschärfen. Wahrscheinlich wird Windows 10 in den kommenden Wochen in die Liste der optionalen Systemupdates aufgenommen und es ist zu erwarten, dass es früher oder später auch als empfohlenes Update eingestuft wird. Dann würde es automatisch mit installiert, wenn die entsprechenden Einstellungen gesetzt sind.

Ob die Nutzer so erfreut auf diesen Druck reagieren, darf eher bezweifelt werden. Wer bisher kein Update eingespielt hat, wird seine gute Gründe dafür gehabt haben. Es den Nutzern dann per automatischen Update einfach so unterzuschieben wird dann wohl eher auf Kritik stoßen. Das scheint Microsoft aber weitgehend egal zu sein.