Windows 10 – Windows Defender aktivieren und deaktivieren

Windows 10 – Windows Defender aktivieren und deaktivieren Der Virenschutz Windows Defender ist auch bei Windows 10 standardmäßig aktiviert. Mit dem Creators Update wurde auch der Windows Defender verbessert. Es gibt nun einen zentralen Ort für die Verwaltung der integrierten Sicherheits-Features. Das Windows Defender Security Center bietet Anwendern eine Übersicht zu vorhandenen Lösungen. Diese besteht aus fünf Bereichen: Antiviren-Schutz, Geräteperformance, Firewall und Netzwerkschutz, App- und Browserkontrolle sowie Sicherheitseinstellungen für Familien. Bei der Installation eines externen Antivirenprogramm wird Windows Defender meist automatisch deaktiviert. Seit dem Creators Update kommt es beim Windows Defender jedoch vereinzelt zu Fehlermeldungen oder Warnungen. In diesem Fall sollte man den Windows Defender deaktivieren.

Was gilt es vorher zu beachten?

Es ist hilfreich die aktuelle installierte Update-Version von Windows 10 herauszufinden. Die Deaktivierung des Dienstes unterscheidet sich etwas zwischen den Windows 10 Versionen 1607 (Juli 2016) und 1703 (März 2017).

Wege die aktuell installierte Windows 10 Version zu ermitteln

  1. Windows-Taste + R drücken.
  2. winver eingeben und mit Enter bestätigen.
  3. Anschließend erscheint ein Fenster mit den entsprechenden Angaben zur aktuellen Version.

oder

  1. Windows-Taste + i drücken.
  2. Klickt man auf „System“ und navigiert weiter zu „Info“.
  3. Im Fenster erscheinen die allgemeinen Daten des Gerätes, unter anderen auch die  aktuelle Version.

Windows 10 – Defender deaktivieren

Bevor man den Windows Defender deaktiviert, sollte man die Installationsdateien des neuen Virenscanners sicherheitshalber bereits heruntergeladen haben.

Windows Defender deaktivieren mit Windows 10 1607

  1. Windows-Taste + i drücken.
  2. Anschließend auf „Update und Sicherheit“ klicken.
  3. Links im Menü auf die Option „Windows Defender“ tippen.
  4. Die Schieberegler bei „Echtzeitschutz“ und „Cloudbasierter Schutz“ jeweils nach links auf „Aus“ stellen.

Windows Defender deaktivieren mit Windows 10 1703

  1. Startmenü öffnen und „Windows Defender Security Center“ aufrufen.
  2. Anschließend „Viren und Bedrohungsschutz“ anklicken.
  3. Im rechten Feld kann man den Schieberegler bei „Echtzeitschutz“ und „Cloudbasierter Schutz“ entsprechend nach links auf „Aus“ stellen.

In beiden Fällen wird der Echtzeitschutz, jedoch später automatisch wieder aktiviert. In dem entsprechenden Feld steht bei der 1607 Version:

Echtzeitschutz. Dadurch wird die Installation und Ausführung von Schadsoftware auf Ihrem PC erkannt und verhindert. Sie können die Option vorübergehend deaktivieren. Nachdem sie einige Zeit deaktiviert war, wird sie jedoch automatisch wieder aktiviert.

Sinngemäß die selbe Nachricht erscheint bei der Version 1703. Die Äußerung „einige Zeit“ wird nicht genauer definiert, nichtsdestotrotz bleibt es eine temporäre Lösung. Für eine dauerhafte Lösung muss man auf die Registry zugreifen.

Windows Defender in der Registry deaktivieren

Bevor man Änderungen an der Registry vornimmt, ist es ratsam einen Wiederherstellungspunkt zu erstellen. Falls doch etwas schief gehen sollte, kann man somit auf die Ausgangsversion zurückgreifen.

Wiederherstellungspunkt erstellen

  1. Rechtsklick auf das Windows-Symbol (unten links am Bildschirm).
  2. Anschließend auf „System“ tippen und „Computerschutz“ wählen.
  3. Unten rechts auf „Erstellen“ klicken, einen Namen festlegen und erneut auf „Erstellen“ drücken.

Dieser Punkt ist eine Vorsichtsmaßnahme, gegebenenfalls kann man diesen auch überspringen, aber better safe than sorry.

Windows Defender in Registry deaktivieren

Hier ist die Vorgehensweise etwas komplizierter, als bei der kurzzeitigen Deaktivierung mit dem Schieberegler:

  1. Windows-Taste + R drücken.
  2. regedit eingeben und bestätigen.
  3. Man wird gefragt, ob man den Editor wirklich öffnen will. Dies mit „Ja“ bestätigen.
  4. Anschließend zum Pfad HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows Defender gehen.
  5. Im rechten Fenster mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle klicken und einen neuen DWORD-WERT (32-bit) mit dem Namen DisableAntiSpyware erstellen.
  6. Anschließend die entsprechende per Doppelklick öffnen.
  7. Danach im Feld „Wert“ die 1 eintragen.
  8. Abschließend einen Neustart ausführen, der Windows Defender ist nun auf dem System deaktiviert.

Mit der Eingabe des Wertes „0“ aktiviert man den Windows Defender. Im Normalfall kommen sich die externen Virenscanner und Windows Defender dennoch selten in die Quere. Man kann sogar beide parallel nutzen, diesbezüglich gibt es beim Defender die Möglichkeit des „Periodic scanning“.

Periodic Scanning aktivieren

Das entsprechende Feld hat folgenden englischen Wortlaut:

Periodic scanning. Even if you are using another antivirus program, Windows Defender can periodically scan and notify you of threats on your PC.

Diese Option erscheint nur, wenn bereits ein andere Virenscanner aktiv ist:

  1. Windows-Taste + i drücken.
  2. Weiter zu „Update und Sicherheit“, anschießend auf „Windows Defender“ klicken.
  3. Wenn bereits externe Antivirenprogramm aktiv sind, dann werden die Felder „Echtzeitschutz“ und „Cloudbasierter Schutz“ ausgegraut. Dafür erscheint das oben beschriebene Feld des „Periodic scanning“. Diesen kann man per Schieberegler nach rechts aktivieren.

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Windows 10 – So ändert man die Sprache des Betriebssystems

Windows 10 – So ändert man die Sprache des Betriebssystems –  Je nachdem in welchem Land man Windows 10 gekauft hat, ist die entsprechende Sprache vorinstalliert. Wenn man jedoch beispielsweise in den USA einen Laptop mit Windows 10 gekauft hat oder die kostenlose virtuelle Maschine mit Windows 10 direkt von Microsoft heruntergeladen hat, sind alle Optionen und Menüs auf Englisch eingestellt. Die kostenlosen Maschinen dienen hauptsächlich Entwicklern, denn somit lassen sich Programme oder Apps in verschieden Betriebssystemen testen. Aber auch wenn man kein Entwickler ist, kann man somit testen welche Windows-Version für einen persönlich am besten passt. Im nachfolgenden Artikel wird beschrieben, wie man die Sprache bei Windows 10 ändern kann.

Anleitung – Sprache ändern bei Windows 10

Bei der Beschreibung wird davon ausgegangen, dass der PC oder Laptop auf Englisch voreingestellt ist. Schwieriger wird es, wenn chinesisch oder kyrillisch eingestellt ist – dann lassen sich die Menüpunkte oft nicht erkennen.

  • Über das Startmenü öffnet man die neue Systemsteuerung beziehungsweise „Settings“.
  • In der Rubrik „Time & Language“ wählt man die Option „Region & Language“.
  • Bei „Country or Region“ kann man über ein Dropdown-Menü „Germany“ oder auch ein anderes Land wählen.
  • Auf der gleichen Seite weiter unten ist die Kategorie „Languages“, dort lässt sich das jeweilige Sprachpaket installieren. Diesbezüglich klickt man auf „Add a language“ und sucht nach „German“ beziehungsweise einer anderen Sprache und bestätigt die Auswahl.

Anschließend wird das entsprechende Sprachpaket heruntergeladen, dies kann einige Minuten dauern. Somit ist die erste Hürde gemeistert, allerdings bedarf es noch ein paar weitere Schritte bevor die Sprachumstellung vollständig ist.

  • Auf der selben Seite, kann man die neue Sprache als Standard einrichten, diesbezüglich klickt man auf die Sprache und wählt dann links die Option „Set as Default“. 
  • Für viele Sprachen bietet Microsoft neben dem Text weitere optionale Dateien an, beispielsweise eine Sprachausgabe oder Erkennung von Handschriften. Die Herangehensweise ist mit dem vorherigen Punkt nahezu identisch, nur anstatt „Set as Default“ wählt man die Rubrik „Options“ aus. Dort sind die für die gewählte Sprache verfügbaren optionalen Dateien hinterlegt und können gegebenenfalls heruntergeladen werden.
  • Im finalen Schritt muss man in die alte Systemsteuerung wechseln. In dem Menü Systemsteuerung beziehungsweise „control panel“ geht man zu „Language“ und klickt auf die gewünschte Sprache. Anschließend den Button „Make this the primary language“ betätigen.
  • Abschließend fordert Microsoft den Nutzer dazu auf sich aus – und wieder einzuloggen. Danach ist die Sprachumstellung abgeschlossen.

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Windows 10 – Hotspot einrichten

Windows 10 – Hotspot einrichten – so funktioniert es – Im nachfolgenden Artikel wird beschrieben, wie man seinen Windows 10 Laptop oder PC als mobilen Hotspot nutzen kann. Die Einrichtung des mobilen Hotspots ist beispielsweise ratsam in Räumen, wo man bisher nur mit einer Ethernet-Verbindung surfen kann und natürlich dann, wenn man keinen WLAN Router hat, der diese Funktion übernehmen kann. Wichtig: Man kann entweder per WLAN surfen oder einen Hotspot aufbauen. Beides zusammen geht NICHT.

Was benötigt man vor der Hotspot-Einrichtung?

Zunächst muss man das aktuelle Windows 10 auf dem Laptop oder PC haben. Außerdem benötigt man eine aktive Internetverbindung. Ideal ist ein kabelbasiertes Netzwerk, denn sollte bereits eine WLAN-Verbindung vor Ort sein, benötigt man den mobilen Hotspot nicht unbedingt. Darüber hinaus muss eine WLAN-Karte vorhanden sein und den Modus „Hosted Network“ unterstützen. Abschließend benötigt man noch Administratoren-Rechte und der Erstellung eines Hotspots steht nichts mehr im Wege.

Hotspot unter Windows 10 erstellen

  1. Den Windows-Button mit der Maus rechts klicken, dann weiter zu „Eingabeaufforderung (Administrator)“. Den Vorgang mit „Ja“ bestätigen.
  2. Anschließend im Eingabe-Fenster den Befehl netsh wlan set hostednetwork mode=allow ssid=NAME key=PASSWORT eingeben und Enter drücken.
  3. Für die Wörter „Name“ und „Passwort“, kann man einen eigenen Netzwerk-Namen beziehungsweise WLAN-Passwort eingeben. Das Passwort muss jedoch mindestens aus acht Zeichen bestehen und der Netzwerkname sollte idealerweise keine Umlaute beinhalten.
  4. Als nächstes gibt man netsh wlan start hostednetwork ein, um den Hotspot zu starten.
  5. Im weiteren Verlauf schließt man das Fenster und öffnet das Menü „Systemsteuerung“. Dort wählt man die Kategorie „Netzwerk und Internet“ aus.
  6. Man navigiert weiter zu „Netzwerk- und Freigabecenter“ und wählt auf der linken Seite „Adaptereinstellungen“ aus.
  7. Daraufhin klickt man mit der rechten Maustaste auf das Netzwerk, welches man mit dem Hotspot teilen möchte, und wählt die Option „Freigabe“.
  8. Danach aktiviert man die Option „Anderen Benutzern im Netzwerk gestatten, diese Verbindung des Computers als Internetverbindung zu verwenden“ und wählt im Feld darunter den gewünschten Hotspot aus.
  9. Das Fenster schließen und der Hotspot sollte einsatzfähig sein.

Hotspot abschalten

Sobald der Laptop oder der PC heruntergefahren oder im Stand-By Modus ist kann man den Hotspot natürlich nicht mehr nutzen. Eine weitere Möglichkeit den Hotspot abzuschalten ist:

  1. Erneut zu dem Feld „Eingabeaufforderung (Administratoren)“ navigieren und das Eingabe-Fenster öffnen.
  2. In die Kommandozeile gibt man folgenden Befehl ein netsh wlan stop hostednetwork
  3. Den Befehl mit Enter bestätigen.

Video: Windows 10 Hotspot einrichten und erstellen

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Windows 10 – Screenshot erstellen und abspeichern

Windows 10 – Screenshot erstellen und abspeichern –  Windows 10 bietet mittlerweile vielerlei Spielereien mit denen man sich beschäftigen kann. Per Apps lässt sich das Betriebssystem auch ohne Probleme wie ein Smartphone erweitern. Hin und wieder ist es aber auch nützlich einfach nur einen Screenshot zu erstellen, weil man entweder irgendwem Informationen übermitteln will, oder weil man sich nicht merken kann wie das Kürzel für die Fehlermeldung war, die zum gefühlt 100sten mal auftaucht.

Einen Screenshot mit Windows 10 erstellen

Für das Erstellen der Screenshots bieten sich unter Windows 10 eine Vielzahl von Möglichkeiten.

Möglichkeit 1

Die schnellste Methode ist das Erstellen eines Screenshots mittels Tastenkombination. je nach PC kann die Methode variieren. Beim normalen Standrechner drückt man die „Windows“-Taste und die „Druck“-Taste. Verwendet man ein Notebook kann es sein, dass man die „FN“-Taste, die „Windows“-Taste und die „Druck“-Taste drücken muss. Nach Drücken der tasten müsste sich der Bildschirm kurz abdunkeln und der Screenshot wird dann erstellt. Im Screenshot-Ordner werden diese dann gespeichert. Diesen findet man unter „Bilder“. Der Pfad dafür ist normalerweise:

  • C:\Users\DeinBenutzerName\Pictures\Screenshots

Den Screenshot kann man dann wie ein gewöhnliches Bild behandeln und bearbeiten.

Möglichkeit 2

Die altbewährte Methode, die wohl auch Nutzer von früheren Windows Versionen kennen ist die Erstellung über Paint. Hierzu drückt man einfach die „Druck“-Taste beim jeweiligen Bildschirminhalt den man fotografieren will. Dadurch wird das Bild in die Zwischenablage kopiert. Danach öffnet man Paint und kann über „kopieren“ oder „Strg“-Taste und „V“-Taste den Screenshot in das Programm einfügen. Danach speichert man den Screenshot über Paint in einem beliebigen Ordner in einem beliebigen Format.

Möglichkeit 3

Auch möglich ist das Schießen eines Fotos über das Snipping Tool. Um das Programm zu starten geht man auf „Alle Apps –> Windows Zubehör–> Snipping Tool“. Hier kann man dann ohne Problem einen Screenshot direkt erstellen und bearbeiten. Zukünftig soll dieses Programm einen anderen Ort bekommen (Ausschneiden und Skizzieren), an der grundsätzlichen Funktion ändert sich aber an sich nichts.

Möglichkeit 4

Eine weitere Möglichkeit bieten externe Programme. Diese lohnen aber erst, wenn man oft Screenshots erstellt und diese nach bearbeiten muss. Ein kostenlosen Tool ist Greenshot. Will man jedoch etwas Geld bezahlen und das Ganze professioneller betreiben kann man Snagit nutzen.

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Fehler „Bad_Module_Info“ – so behebt man diesen Fehler unter Windows

Fehler „Bad_Module_Info“ – so behebt man diesen Fehler unter Windows – In verschiedene Gamer-Foren kann man immer wieder vom Fehler „Bad_Module_Info“ und abgestürzten Spielen. Das ist ein Problem unter den neueren Versionen von Windows 10 und kommt leider häufiger vor, als man vermuten könnte.

So schreibt ein Gamer:

seit einigen Tagen habe ich das Problem, dass zwischendurch beim zocken folgende Fehlermeldung auftaucht: Fehler „Bad_Module_Info“ – Das ganze ist ziemlich nervig…. Schließe ich die Fehlermeldung, crashed das Game – schiebe ich das Fenster einfach zur Seite, komme ich komischerweise immer wieder mit der Maus drauf und bin oft in einer doofen Situation (während des fights ausgetabbt) 
Meine Treiber sind alle auf dem neusten Stand und „Vollbildoptimierungen deaktivieren“ unter Eigenschaften -> Kompatiblität habe ich auch getestet – alles ohne Erfolg….

Und in einem anderen Forum (Computerbase) kann man zu dem Problem lesen:

jedes Spiel (Hunt, Titanfall2, CSGO, BFV) crashed nach 5-30min. Meist ohne direkte Fehlerausgabe.
In der Ereignisanzeige wird oft, aber nicht immer, APPCRASH bad_module_info genannt. Ich hab bereits die „typischen“ Loesungen per Google probiert:Win10 Reinstall

  • .exe als Admin
  • Im Kompatibilitaetsscreen die Vollbildoptimierung aus
  • Als Windows 8 App gestartet
  • Im Fenstermodus
  • Diverse Aufloesungen
  • Memtest86 lief ueber mehrere Stunden ohne Error
  • Prime95 lief 1h+ ohne Error
  • Furmark lief 1h ohne Error

Es laeuft Windows 10 Pro mit allen Updates von Targeted, sowie der aktuellste Nvidiatreiber.
Windows installiert auf ner 970 Evo M2.

Erfreulicherweise kann man gegen diesen Fehler recht einfach etwas machen und wie man dabei vorgeht, haben wir nach folgend beschrieben.

Fehler „Bad_Module_Info“ – so behebt man diesen Fehler unter Windows

Der „Bad_Module_Info“ Fehler besteht seit dem Kreators Update auf und ist ein Fehler beim Vollbild-Modus. Dieser führt dazu, dass die Spiele komplett crashen und nicht mehr nutzbar sind. Das tritt auch bei größeren Spielen wie Fortnite oder DayZ auf und ist meistens bei Games der Steam Plattform zu finden.

Als Lösung reicht es aus, die Vollbild-Optimierung für das jeweilige Game abzuschalten. Dazu sucht man die .exe Datei des jeweiligen Spiels. Mit dem rechten Mausklick darauf ruft man die Eigenschaft auf und dort den Bereich Kompatibilität. Dort kann man dann die Option „Vollbil-Optimierungen“ abschalten (kein Haken). Dann bestätigt man diese Änderungen und startet das Spiel neu. Der „Bad_Module_Info“ Fehler sollte dann nicht mehr auftreten.

In seltenen Fällen kann diese Fehlermeldung auch mit alten Grafiktreibern zusammenhängen. In dem Fall sollte man den Treiber auf den neusten Stand bringen um den „Bad_Module_Info“ Fehler zu beseitigen.

Video: Fehler „Bad_Module_Info“ beseitigen

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Windows 10 – So stoppt man Werbung und Werbeeinblendungen

Windows 10 – So stoppt man Werbung und Werbeeinblendungen – Das Betriebssystem des US-amerikanischen Unternehmens Microsoft wurde am 29. Juli 2015 veröffentlicht. Windows 10 war für Besitzer von Windows 7, Windows 8.1 und Phone 8.1 im ersten Jahr kostenlos. Mittlerweile ist es kostenpflichtig, die Windows Home Version ist ab 145 und die Windows Pro Version 259 Euro erhältlich. In der Windows 10 Home Version häuft sich indes die Werbung. Zunächst erschienen Anzeigen im Startmenü inzwischen wird der Nutzer auch im Datei-Explorer auf zusätzliche Angebote hingewiesen. Dabei handelt es sich bisher ausschließlich um Windows-Produkte, wie OneDrive oder das Office Paket. Wer diese Information nicht benötigt, kann die nachfolgend beschriebene Anleitung benutzen, um die die Werbung zu deaktivieren.

In Deutschland scheint aber die Frequenz der Werbung eher gering zu sein. Nur wenige Nutzer bemerken dies überhaupt, daher scheine die Werbung zumindest hierzulande für die Windows 10 Nutzer kaum ein Problem darzustellen. Abschalten kann man sie aber natürlich dennoch und ist dann auch auf der sichereren Seite, falls Microsoft mehr Werbung einblenden will.

Windows 10 – Werbeeinblendung unterbinden

Die Einstellung ist schnell vorgenommen, obgleich der Name der Option etwas kryptisch klingt. Hinter „Benachrichtigungen des Synchronisierungsanbieters anzeigen“ vermutet man auf Anhieb keine Werbeerlaubnis. Mit folgenden Schritten kann man die Option deaktivieren:

  1. Zunächst den Datei-Explorer öffnen.
  2. Anschließend in der Menüleiste auf den Reiter „Ansicht“ gehen.
  3. Danach oben rechts auf „Optionen“ klicken.
  4. Es öffnet sich ein neues Fenster „Ordneroptionen“, dort erneut auf den Karteireiter „Ansicht“ tippen.
  5. Unter der Auflistung „Erweiterte Einstellungen“ findet sich nun die gesuchte Option „Benachrichtigungen des Synchronisierungsanbieters anzeigen“.
  6. Das Häkchen vor dem entsprechenden Feld per Klick entfernen.
  7. Abschließend auf „Übernehmen“ drücken und mit „OK“ bestätigen.

Vermutlich wird sich die Werbung von Windows-Systemen auf dem PC in Zukunft mehren. Microsoft ist sich bewusst, dass man vom Lizenzverkauf allein „nicht mehr reich wird“ und versucht nun die Kunden zum Abschluss von Abo-Modellen zu bewegen. Mit der oben beschrieben Anleitung ist man auf der sicheren Seite und bekommt die kostenpflichtigen Angebote nicht mehr angezeigt. Wer die Angebote hingegen hilfreich findet, kann die Funktion wieder anzeigen lassen, indem man wieder den Haken bei „Benachrichtigungen des Synchronisierungsanbieters“ setzt.

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Microsoft: Internet Explorer wird zum 15. Juni endgültig beendet

Microsoft: Internet Explorer wird zum 15. Juni endgültig beendet – Microsoft bietet schon länger als Browser den EDGE an, der den Internet Explorer ablösen soll. Man konnte den IE aber bisher immer noch nutzen. Das soll sich zukünftig ändern, denn das Unternehmen will ab 15. Juni die IE Anwendungen unter Windows 10 auf den meisten Versionen einstellen. Stattdessen sollen die Nutzer direkt auf den EDGE Browser weiter geleitet werden.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Heute befinden wir uns in der nächsten Phase dieser Reise: Wir geben bekannt, dass die Zukunft von Internet Explorer unter Windows 10 in Microsoft Edge liegt. Microsoft Edge ist nicht nur ein schnelleres, sichereres und moderneres Surferlebnis als Internet Explorer, sondern kann auch ein zentrales Problem lösen: Kompatibilität mit älteren, älteren Websites und Anwendungen. In Microsoft Edge ist der Internet Explorer-Modus („IE-Modus“) integriert, sodass Sie direkt von Microsoft Edge aus auf ältere Internet Explorer-basierte Websites und Anwendungen zugreifen können. Da Microsoft Edge diese und weitere Aufgaben übernehmen kann, wird die Internet Explorer 11-Desktopanwendung für bestimmte Versionen von Windows 10 am 15. Juni 2022 eingestellt und nicht mehr unterstützt.

Die meisten Nutzer dürften von diesem Schritt kaum betroffen sein, denn die Mehrzahl der Verbraucher setzt inzwischen auf den Google Chrome Browser oder bereits auf EDGE. In Firmen wird der IE aber oft noch für interne Anwendungen eingesetzt und dort könnte es durch diesen Schritt zu Problemen kommen. Generell kann es aber auch im privaten Bereich nicht schaden zu prüfen, welchen Browser man nutzt und gegebenfalls eine neue Version zu installieren um zu vermeiden, dass man ab 15. Juni keinen Browser mehr hat.

Windows 10: so aktiviert man den eingebauten Ransom-Ware Schutz

Windows 10: so aktiviert man den eingebauten Ransom-Ware Schutz – Ransom-Ware Angriffe sind eine sehr hinterhältige Form von Trojanern und sie betreffen sowohl private Nutzer als auch Firmen. Dabei wird in der Regel die Festplatte verschlüsselt und so der Zugriff darauf durch den normalen Nutzer verhindert. Die Freigabe gibt es erst wieder, wenn der betroffene Nutzer einen bestimmten Betrag bezahlt – oft per Cryptowährungen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik schreibt zum Hintergrund:

Der Begriff Ransomware steht für eine Spezies von Schadprogrammen, die den Zugriff auf Daten und Systeme einschränken oder unterbinden. Für die Freigabe wird dann ein Lösegeld (englisch: Ransom) verlangt. Entweder sperrt ein solches Schadprogramm den kompletten Zugriff auf das System oder es verschlüsselt bestimmte Nutzerdaten. Besonders verbreitet ist Ransomware, die sich gegen Windows-Rechner richtet. Prinzipiell aber können alle Systeme von Ransomware befallen werden.

Neu ist das Phänomen dieser Form der digitalen Erpressung nicht. Die ersten Ransomware-Varianten traten bereits vor der Jahrtausendwende auf. Seit 2006 wurden dann vermehrt Ransomware-Angriffe auf Windows-Systeme beobachtet. Dabei komprimierte das Schadprogramm zum Beispiel sämtliche PC-Daten in ein passwortgeschütztes ZIP-Archiv und forderte Geld für das Passwort.

Aber auch nach der Zahlung gibt es keine Gewähr, dass die Daten entschlüsselt werden, denn die Zahlung erfolgt natürlich komplett anonym.

Die gute Nachricht: Windows 10 bringt mittlerweile einen eingebauten Schutz gegen solche Ransomware-Angriff mit. Man kann sowohl die Zugriffe auf Ordner überwachen und auch unterbinden als auch die Daten des PC sichern und so vor dem Zugriff der Trojaner in Sicherheit bringen. Allerdings kennen nur wenige Nutzer diese Funktion und noch weniger Nutzer setzen diese Sicherheitsfunktionen auch ein. Dabei ist die Aktivierung sehr einfach. Wie das geht wollen wir hier beschreiben.

So aktiviert man den Ransomware Schutz in Windows

Man findet die entsprechenden Funktionen im Bereich Windows Sicherheit (teilweise auch Windows Defender Security Center). Im Bereich Viren- & Bedrohungsschutz gibt es den Bereich Überwachter Ordnerzugriff und dort kann man sowohl den Ordnerzugriff überwachen lassen (hilft gegen die Verschlüsselkung von Dateien) als auch die Wiederherstellung einrichten:

Ransomware Schutz unter Windows 10

Für die Datensicherung wird OneDrive genutzt. Man muss also einen entsprechenden Account nutzen.

HINWEIS: Teilweise ist diese Option nicht verfügbar. Das kann passieren, wenn andere Schutzprogramme aktiv sind. Diese bringen dann eigenen Schutzmaßnahmen mit und deaktivieren teilweise diese Schutzmöglichkeiten. Dann muss man sich entscheiden, welchen Schutzsystemen man mehr vertraut.

Video: Ransom-Ware Angriffe in der Praxis

Weitere Tipps rund um Windows 10

Daneben bieten aber auch Drittanbieter schöne Ratgeber und Anleitungen rund um Windows 10 – vor allem interessant für alle, die gerne auf Papier nachlesen wollen:

Synchronisation und Backup von Smartphones unter Windows 10

Synchronisation und Backup von Smartphones unter Windows 10 – Bei der Synchronisation des Smartphones mit Windows 10 erstellt man im Prinzip ein Backup des aktuellen Speichers des Smartphones. So hat man die Möglichkeit Bilder, Dokumente, Kontakte und Musik bei beiden Geräten stets auf dem selben Stand zu halten. Eine Synchronisation ist vor allem dann nützlich, wenn das Smartphone nicht mehr funktioniert und man keinen Zugriff mehr auf die Daten hat. Mittels Hardreset kann man dann das Smartphone zwar wiederherstellen, aber die gesicherten Dateien gehen dabei leider verloren. Hat man allerdings sein Smartphone vorher synchronisiert kann man die alten Daten einfach wieder auf das Handy kopieren.

Der Vorteil von Windows 10 bei der Synchronisation

Microsoft bietet mittlerweile eine neue App an, mit der man Windows 10 und damit fast jeden PC mit dem Handy verbinden kann. Diese ist unter dem Namen „Ihr Smartphone“ auf den neueren Windows Version vorinstalliert und kann damit sehr einfach genutzt werden. Es gibt allerdings auch einige Voraussetzungen:

  • Ein PC mit Windows 10 (min. April 2018 Update oder höher).
  • Ein Smartphone mit Android 7.0 (Nougat) oder höher

Sind diese erfüllt, kann man über die App das Handy bzw. Smartphone sehr einfach mit dem PC koppeln.

Das Unternehmen schreibt selbst zur Vorgehensweise:

Auf dem PC:

  1. Suche Sie über das Suchfeld auf der Taskleiste nach Ihr Smartphone, und wählen Sie Ihr Smartphone aus den Ergebnissen aus.
  2. Sie werden möglicherweise aufgefordert, sich bei Ihrem Microsoft-Konto anzumelden.
  3. Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Dadurch wird eine SMS an Ihr Android-Smartphone gesendet.

Auf Ihrem Android-Smartphone:

  1. Öffnen Sie die SMS. Sie enthält einen Link zum Herunterladen der App Begleiter für Ihr Smartphone.
  2. Installieren Sie die App Begleiter für Ihr Smartphone, und öffnen Sie sie.
  3. Führen Sie die Schritte des Setupvorgangs aus. Wenn Sie aufgefordert werden, sich bei der App Begleiter für Ihr Smartphone anzumelden, müssen Sie das gleiche Microsoft-Konto verwenden, das Sie auf Ihrem PC verwenden.

Leider funktioniert das bisher nur für Android Geräte. iPhone und iPad werden nicht unterstützt, hier sollte man stattdessen mit iTunes arbeiten.

Synchronisation einrichten – So geht´s

Im ersten Schritt fragt die App nach dem Betriebssystem des Smartphones. Je nach Modell muss man hier dann die entsprechende Angabe machen. Derzeit lassen sich fünf Dienste synchronisieren. Dabei handelt es sich um OneNote, Skype, Office, Outlook und Fotos (über OneDrive). Die Einrichtung jedes Dienstes erfolgt einzeln. Der Ablauf ist hierbei meist der Gleiche mit geringen Unterschieden. Zu Beginn gibt man seine Microsoft-ID ein und bekommt dann einen Download-Link aufs Smartphone geschickt. Dieser führt einen zur jeweiligen App im Store, welche man anschließend installiert. Am Rechner kann die Einrichtung dann abgeschlossen werden.

Will man sein Smartphone nicht synchronisieren, kann man auch einfach auf konventionelle Weise die Daten vom Android Handy auf den Rechner kopieren. Windows 10 kann in der Regel mit den App Daten umgehen.

Weitere hilfreiche Beiträge

Windows 10 S – das S steht für Sicherheit

Microsoft hat gestern eine neue Variante von Windows 10 vorgestellt, die vor allem im Bereich der Sicherheit und der Kontrolle durch den Nutzer punkten soll. Kernstück dieser neuen Software-Variante ist dabei der Appstore, der bei Windows 10 S zentral für die Installation neuer Programme ist. Man kann nicht mehr einfach exe-Dateien auf dem Rechner ausführen und damit neuen Programme installieren. Stattdessen muss man den Weg über den Windows Store gehen und die Programme von dort herunterladen und installieren. Damit hat man natürlich auch nur Zugriff auf Programme, die über den Store angeboten werden.

So wechselt man auf Windows 10 S

Prinzipiell kann man in jedem Windows auf die S-Version wechseln, wenn man sich die entsprechenden Version über den Windows STore holt. Es braucht also keine komplette Neuinstallation des Systems. Es erfordert allerdings das Update auf Windows 10 pro.

Das Unternehmen schreibt dazu:

  • Öffnen Sie Einstellungen  > Update und Sicherheit  > Aktivierung auf dem PC, auf dem Windows 10 im S Modus ausgeführt wird.
  • Suchen Sie den Abschnitt Zu Windows 10 Home wechseln oder Zu Windows 10 Pro wechseln und wählen Sie dann den Link Zum Store aus.

Das Konzept von Windows 10 S

Dazu sollen die Apps dann in separaten Containern ausgeführt werden und nicht direkt Zugriff auf das Betriebssystem haben. Dieses Konzept kennt man von den mobilen Betriebssystemen bereits und Microsoft setzt es nun auch für Windows 10 S um. Damit sind Anwender etwas weniger flexibel, was die Installation von Programmen angeht, dafür gibt es eine bessere Kontrolle über die Inhalte, die ihren Weg in das System finden. Windows 10 S ist vor allem für den Einsatz in Bereichen gedacht, in denen es öffentlichen Zugang zu den Systemen gibt, also beispielsweise für Schulen und Verwaltungen.

Das Unternehmen schreibt im Original dazu:

Windows 10 S stellt Sicherheit und die beste Performance in den Mittelpunkt. Anwendungen werden aus dem Windows Store geladen, wo sie auf Sicherheit überprüft und anschließend lokal in einem separaten und sicheren „Container“ ausgeführt werden. Im Klassenzimmer ermöglicht es ein schnelles Anmelden an den Geräten und höchste Performance, was Anwender befähigt, fokussierter zu arbeiten.

Windows 10 S ermöglicht Kunden hierbei die Nutzung vollwertiger Programme wie Office 365 – inklusive des gesamten Umfangs aller gewohnten Funktionen von Microsoft Word, Excel, OneNote, PowerPoint und weiteren Anwendungen. Neben Microsoft-eigener Software erhalten Lehrkräfte wie Studierende mit Windows 10 S zukünftig Zugang zu den wichtigsten und am meisten genutzten Programmen aus allen relevanten Anwendungsbereichen.

Bereits heute hat Microsoft eine Auswahl an Windows 10 S PCs vorgestellt: Hardware-Partner wie Acer, ASUS, Dell, Fujitsu, HP, Samsung und Toshiba bieten eine Reihe neuer Windows 10 Rechner für Bildungseinrichtungen an. In den kommenden Monaten werden diese Partner weitere Windows 10 S Devices vorstellen – von leistungsstarken und preiswerten PCs mit Stift- und Touch-Unterstützung bis hin zu hochwertigen Premium-Geräten.

Windows 10 S soll parallel zum normalen Windows 10 eingesetzt werden. Die neue Version des Betriebssystems ersetzt also nicht das bisherige Windows 10, sondern ist eine alternative Variante der Software, auf die man wahlweise zurück greifen kann.

Video: Windows 10 S im Vergleich

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