Sicher Surfen in offenen WLAN und Hotspots – Tipp&Tricks

Sicher Surfen in offenen WLAN und Hotspots – Tipp&Tricks – Viele Cafes, Hotels und andere Einrichtungen werben mit freiem WLAN, um Kunden anzulocken. Besonders in Urlaubsregionen mit vielen Besuchern ist das freie WLAN über Hotspots schon sehr weit verbreitet. Doch auch in Deutschland wird sich auf diesem Gebiet in Zukunft einiges tun. Die Störerhaftung wurde nun nämlich aufgehoben. Diese Regelung besagte bisher, dass der Anbieter eines WLAN-Netzes für Rechtsbrüche der WLAN-Nutzer zur Verantwortung gezogen werden kann. Bei illegalen Downloads hätte also der Anbieter die Strafe bekommen. Das hat viele bisher daran gehindert, ein öffentliches WLAN-Netz einzurichten.

Öffentliche Hotspots, die freies WLAN zur Verfügung stellen sind besonders attraktiv, wenn man unterwegs sein eigenes Datenvolumen nicht aufbrauchen möchte. Da die WLAN-Netze aber von jedem genutzt werden können, sollte man sein Handy ausreichend schützen, wenn man über einen Hotspot surft. Die Hotspots verschlüsseln die Daten nämlich nicht. Hacker, die zur gleichen Zeit das WLAN nutzen, können so verhältnismäßig leicht Ihre Daten analysieren und auch Passwörter ausspionieren. Einige Hacker eröffnen sogar eigene WLAN-Hotspots. Dafür verwenden diese gerne den Namen eines Restaurants oder Geschäfts in der Nähe. Der Nutzer denkt also er wäre in einem normalen freien WLAN eines Cafes, nutzt aber eigentlich ein WLAN-Netz von Hackern, das nur den Sinn erfüllt den Nutzer auszuspionieren. Diese falschen WLAN-Hotspots nennt man „WiFi-Honeypots“. So verlockend freie WLAN-Netze also auch sind, nutzen Sie sie nur, wenn Sie den Anbieter sicher identifizieren können. Generell Sicherheitstipps zu Handys und Smartphones haben wir hier zusammengestellt: Handy Sicherheitstipps

Schalten Sie Ihr WLAN nur dann an, wenn Sie es auch aktiv nutzen. Das betrifft sowohl Handys als auch Tablet oder Laptop. Die WLAN-Schnittstelle macht es nicht nur möglich, dass Sie auf ein WLAN zugreifen können. Sie kann nämlich auch von Hackern missbraucht werden, um in Ihren Rechner oder Ihr Smartphone zu gelangen. Außerdem verkürzt die Suche nach WLAN-Netzen die Akkulaufzeit. Das gleiche gilt auch für die Nutzung von Bluetooth und GPS.

WLAN und Hotspot Sicherheitstipps des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik

  • Schalten Sie die WLAN-Funktion nur ein, wenn Sie diese benötigen!
    Auch beim Gebrauch im öffentlichen Raum gilt: Ein abgeschaltetes WLAN bietet keine Angriffsfläche.
  • Rufen Sie vertrauliche Daten über ein fremdes WLAN-Netz am besten nicht ab.
    Falls das unvermeidbar ist, tun Sie dies möglichst nur über eine SSL gesicherte Verbindung (z.B.: https) oder ein VPN (Virtual Private Network). Ein VPN bietet Ihnen eine verschlüsselte Verbindung für sämtliche übertragenen Daten in ein vertrauenswürdiges Netzwerk, sodass unberechtigte Dritte in einem nicht vertrauenswürdigen Netz, zum Beispiel einem öffentlichen WLAN, Ihre Daten nicht mitlesen können. Viele Arbeitgeber bieten ein VPN für die sichere Anbindung externer Mitarbeiter an. Für eine private Nutzung gibt es verschiedene Angebote von Internet-Providern und spezialisierte Dienstleister.
  • Informieren Sie sich über das Sicherheitsniveau des Hotspots!
    In den meisten Hotspots wird nicht verschlüsselt. Lesen Sie die Beschreibungen des Hotspot-Leistungsangebots oder fragen Sie – etwa in einem Café – einfach den Besitzer.
  • Viele Hotspots haben eine fundamentale Schwachstelle:
    Um dem Nutzer einen möglichst unproblematischen Netzzugang zu ermöglichen, erfolgt keine Verschlüsselung auf der Luftschnittstelle. Deswegen sind die Nutzer für die Vertraulichkeit der Datenübertragung immer selbst verantwortlich. Wenn Sie in einem öffentlichen Netzwerk Zugang zu Ihrem Firmen- oder Heimnetzwerk aufbauen möchten, führen Sie den Zugang über VPN (Virtual Private Network) aus.
  • Deaktivieren Sie die Datei- und Verzeichnisfreigaben.
    Je nach Konfiguration des Hotspots kann es möglich sein, dass Ihr Gerät im Netzwerk für andere sichtbar ist.
  • Deaktivieren Sie nach Möglichkeit die automatische Anmeldung an bekannten Hotspots.
    Den Namen seines WLANs kann ein Betreiber frei wählen. Daher ist es denkbar, dass Betrüger WLANs errichten, diese „Telekom“ oder „Free Wifi“ nennen, und dann darauf warten, dass sich Smartphones einbuchen. So können sie zum einen die Zugangsdaten abgreifen, die Ihr Gerät für WLANs mit dem entsprechenden Namen abgespeichert hat. Zum anderen könnten sie den gesamten Datenverkehr mitlesen. Da sich auch verschlüsselte Verbindungen vortäuschen lassen, sollten Sie in öffentlichen WLANs auch SSL-gesicherten Websites (https://…) ein gesundes Misstrauen entgegen bringen.

Quelle

Keine wichtigen Daten benutzen

Nutzen Sie ein öffentliches WLAN-Netz, versuchen Sie so wenig wie möglich wichtige Daten zu nutzen. Wichtige Passwörter, Homebanking sowie Adress- oder gar Kreditkarten- Daten sollten in öffentlichen Netzwerken nicht genutzt werden. Was Sie in öffentlichen Netzwerken nicht nutzen, kann dort auch nicht von Hackern gefunden werden. Geben sie Hackern also so wenig interessante Angriffsziele wie möglich.

Viele Menschen haben an Ihren Laptops oder Smartphones eingestellt, dass sich das Gerät in jedes verfügbare WLAN-Netz einloggt. Das erspart zum Beispiel zu Hause oder auf der Arbeit, dass man sich jedes mal wieder neu in das WLAN einwählen muss. Sie können diese Funktion bei Windows 10 aber auch auf die WLAN-Netzwerke begrenzen, die Sie wirklich regelmäßig nutzen. In den WiFi-Einstellungen (Start/Einstellungen/Netzwerk & Internet/WLAN) können Sie festlegen, in welche Netze sich der Rechner automatisch einwählen soll, sobald das Netzwerk in Reichweite ist. Es wäre ratsam hier nur diese Netzwerke einzustellen, von denen Sie sicher wissen, dass sie harmlos sind. Achten Sie darauf, dass beim Menüpunkt „WLAN-Optimierung“ kein Häkchen gesetzt ist. Diese Funktion verbindet das Gerät nämlich mit vorgeschlagenen öffentlichen Hotspots, sobald diese in Reichweite sind. Dabei können jedoch auch unsichere und offene WLAN-Netze sein und diese möchte man ja vielleicht vermeiden. Windows verfügt zwar über eine Hotspot-Datenbank mit Sicherheitsanalyse, aber eine automatisierte Einwahl in ein offenes Netz ist niemals ohne Risiko.

Auch mit Passwort gesicherte Netzwerke können missbraucht werden

Neben den komplett offenen WLAN-Netzwerken, die keinerlei Anmeldung verlangen, gibt es auch noch offene WLAN-Netze mit Passwort. Dieses Passwort bekommen Sie zuvor vom Anbieter. Diese Option gibt es zum Beispiel oft in Hotels. Beim Einchecken wird dem Gast dann das WLAN-Passwort mitgeteilt. Doch auch in diesen mit Passwort gesicherten Netzwerken, sollte man nicht alles von sich preisgeben. Schließlich kann das WLAN trotzdem jemand nutzen, der es auf die Daten der anderen abgesehen hat. Achten Sie daher beim Surfen auf eine HTTPS-Verbindung. Diese Verbindungen übertragen die Daten verschlüsselt an die jeweilige Website. Besonders wichtig ist diese Datenverschlüsselung, wenn sie wichtige Seiten und Passwörter nutzen.

Halten Sie das Betriebssystem Ihres Gerätes immer auf dem aktuellsten Stand. Immer wieder werden neue Softwaren entwickelt, die die Sicherheitslücken der Betriebssysteme ausnutzen sollen. Durch regelmäßige Updates werden diese Sicherheitslücken möglichst klein gehalten und das Gerät ist nicht so anfällig. Das betrifft alle Betriebssysteme aller Geräte. Sowohl Windows als auch Android und iOS bringen immer wieder Updates heraus, die am besten umgehend und automatisch aktualisiert werden sollten. Ist der Support eines Betriebssystems oder einer Anwendung komplett ausgelaufen, so wie zum Beispiel bei Windows XP, sollten Sie es keinesfalls länger nutzen.

Weitere hilfreiche Beiträge zum Thema Android

Weitere Links rund um das iPhone

FIX verfügbar in iOS 14.7 – iOS Bug bei Apple: Killer-Netzwerkname schaltet WLAN permanent ab

UPDATE 2: Apple hat iOS 14.7 veröffentlicht und nach Angaben des Unternehmen soll darin dieser Fehler beseitigt worden sein. Nutzer sollten also die iOS 14.7 Version so schnell wie möglich installieren um dieses Sicherheitsproblem zu beseitigen und die Lücke zu schließen. In der Regel sollte die neue iOS Version bereits als Update auf den Geräten angezeigt werden.


iOS Bug – Killer-Netzwerkname schaltet WLAN permanent ab – Es gibt einen ärgerlichen Bug unter iOS. Mit dem passenden Netzwerknamen kann es passieren, dass die Modelle das WLAN komplett abschalten. Es reicht dabei das entsprechende Netzwerk anzuwählen und die Geräte schalten das WLAN permanent ab. Auch ein normaler Reboot reicht in dem Fall dann leider nicht mehr aus, um das WLAN wieder freizuschalten. Es können danach generell keine WLAN Verbindungen mehr genutzt werden.

UPDATE: Der Bug läst sich auch auslösen, wenn man NFC dazu nutzt. Damit kann man fremde Geräte recht einfach aus dem WLAN nehmen. Christian Kahlo hat es probiert und schreibt dazu: „Der „%p%s%s%s%s%n“ Bug auf dem iPhone funktioniert auch wenn man das dem iPhone per NFC im Vorbeigehen unterjubelt … dummerweise ausprobiert und nun connected es nicht mehr im Büro. Har, doof jetzt.“ Man sollte NFC vorerst daher besser abschalten.

Bei Macrumors schreibt man dazu:

Der Sicherheitsforscher Carl Schou stellte fest, dass die Wi-Fi-Funktionalität seines ‌iPhone‌ nach dem Beitritt zu einem Wi-Fi-Netzwerk mit dem Namen „%p%s%s%s%s%n“ „dauerhaft deaktiviert“ blieb.

Das Ändern der SSID eines Hotspots hat das Problem nicht behoben, selbst ein Neustart hat laut BleepingComputer keinen Unterschied gemacht.

Andere Benutzer, die das Problem replizieren konnten, haben vorgeschlagen, dass der Fehler mit der anfänglichen Verwendung des Prozentzeichens im Netzwerknamen zusammenhängen könnte, was zu einem Eingabeparsing-Problem führt, bei dem iOS die Buchstaben nach dem „%“ fälschlicherweise als Zeichenfolge interpretiert -Formatbezeichner.

Die Twitter Meldung dazu im Original (mit Video)

Es gibt leider auch keine direkte Funktion, um das WLAN danach wieder zu aktivieren. Die meisten Nutzer konnten aber mit einem Reset der Netzwerkeinstellungen (nicht des gesamten Gerätes) wieder auf das WLAN zugreifen. Eventuell muss man danach aber die Netzwerkeinstellung wieder komplett neu setzen auch für bereits bekannte WLAN. Das ist also unter Umständen eine ziemliche nervige Arbeit und daher wäre es gut, wenn Apple den Bug so schnell wie möglich fixt. Nachdem dieser Fehler bekannt geworden ist, dürfte dieser Netzwerkname wohl häufiger auftauchen. Man sollte sich selbst von diesen Netzwerken fernhalten, denn das Problem taucht wohl nur auch, wenn man das WLAN auch anwählt, es reicht also nicht, wenn der Name nur in der Netzwerkliste auftaucht.

Bundesnetzagentur gibt WLAN im 6 GHz-Bereich frei

Bundesnetzagentur gibt WLAN im 6 GHz-Bereich frei – Die Bundesnetzagentur hat mehr Frequenzen für die WLAN Bereich frei gegeben und rüstet damit das mögliche Spektrum für WLAN Verbindungen und fast 100 Prozent auf. Insgesamt wird ein neuer Freqeunzbereich von 480 MHz für WLAN frei gemacht. Die Freigabe erfolgt im Einklang mit den anderen europäischen Ländern und auf diese Weise werden die Frequenzen für ganz Europa bereitstehen und damit auch entsprechende Skaleneffekte geschaffen.

„Wir verdoppeln das verfügbare Spektrum für WLAN nahezu. Hiermit wird die weitere Digitalisierung vorangetrieben und weitere Innovationen werden ermöglicht“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Wann die ersten Wi-Fi 6E Geräte mit breiteren Kanälen genutzt werden können, ist aber noch nicht sicher.

In der Zuteilungsmitteilung heißt es im Original:

Auf Grund des § 55 des Telekommunikationsgesetzes (TKG) werden hiermit Frequenzen zur Nutzung durch die Allgemeinheit für drahtlose Zugangssysteme einschließlich lokaler Funk-netze (WAS/WLAN) zugeteilt.Mit dieser Allgemeinzuteilung erfolgt die Umsetzung des Durchführungsbeschlusses (EU) 2021/1067 der Kommission vom 17. Juni 2021 über die harmonisierte Nutzung von Funkfre-quenzen im Frequenzband 5945 – 6425 MHz für die Einführung drahtloser Zugangssysteme einschließlich lokaler Funknetze (WAS/Funk- LANs), bekannt gegeben unter Aktenzeichen C/2021/4240, ABl. L 232 vom 30.6.2021.

Die originale Mitteilung dazu steht hier zur Verfügung: https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/Allgemeinzuteilungen/MobilfunkDectWlanCBFunk/vfg552021WLAN6GHz.pdf?__blob=publicationFile&v=3

FragAttacks – WLAN Lücke bedroht alle aktuelle WLAN Verschlüsselungen

FragAttacks – WLAN Lücke bedroht alle aktuelle WLAN Verschlüsselungen – Der Sicherheitsexperte Mathy Vanhoef (New York University Abu Dhabi)  hat im internationalen WLAN Standard IEEE 802.11 eine schwerwiegende Lücke entdeckt, die unter der Bezeichnung „Fragmentation and Aggregation Attacks“ oder „FragAttacks“ bekannt geworden ist und es ermöglicht, selbst WPA3 Standards der WLAN zu entschlüsseln. Dritte können so Zugriff auf Netzwerk Traffic bekommen, selbst wenn diese mit dem aktuell besten Standard verschlüsselt ist.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik schreibt dazu:

Ein Angreifer in Reichweite eines drahtlosen Netzwerks (WLAN) kann mehrere Schwachstellen in der
IEEE 802.11 Spezifikation und zahlreichen Implementierungen ausnutzen, um Sicherheitsvorkehrungen
zu umgehen, Netzwerkverkehr zu manipulieren und um dort übertragene Informationen offenzulegen.
Betroffen sind alle WLAN Verschlüsselungsverfahren von WEP über WPA2 bis zum aktuellen WPA3
Standard.

Betroffen sind dabei an sich alle Systeme, die WLAN unterstützen:

  • Apple iOS
  • Apple iPadOS
  • Apple macOS
  • AVM FRITZ!Box
  • Dell Computer
  • D-LINK Router
  • Google Android
  • Microsoft Windows
  • Telekom Speedport
  • und einige mehr

Das Problem dabei: es gibt keine zentrale Möglichkeit, alle WLAN per Update sicher zu machen, sondern jeder Anbieter muss den mittlerweile verfügbaren Patch für die eigenen Geräte zur Verfügung stellen. Bei vielen Router funktioniert dies automatisch, andere Systeme müssen manuell auf den neusten Stand gebracht werden und es kann sein, dass für ältere Router oder auch ältere Tablet und Smartphones dieser Sicherheitspatch gar nicht ausgeliefert wird. Diese Geräte sind dann unsicher im Betrieb und anfällig für FragAttacks Angriffe.

Nutzer sollten in den kommenden Tagen Router und Endgeräte auf Updates prüfen und falls neue Versionen verfügbar sein, diese auf jeden Fall installieren. Im besten Fall ist in den Update-Details auch gleich der Hinweis enthalten, dass mit dem Patch die FragAttacks Lücke geschlossen. Die Lücke ist mittlerweile auf jeden Fall öffentlich und dokumentiert – man kann also davon ausgehen, dass sie früher oder später auch ausgenutzt wird.

Amazon: eero 6 bringt WLAN Mesh Systeme mit Wi-Fi 6

Amazon: eero 6 bringt WLAN Mesh Systeme mit Wi-Fi 6 – Amazon bietet ab sofort neue eero Geräte für das heimische WLAN Netzwerk an und setzt dabei mittlerweile auch auf Wi-Fi 6 für noch höhere Geschwindigkeiten. Die Einrichtung erfolgt dabei weiter über die eero-App und damit wird es möglich, das komplette Netzwerk über eine App zu steuerun und zu prüfen.

Das Unternehmen schreibt selbst zu den neuen Geräten:

eero 6 sorgt für eine schnelle und zuverlässige WLAN-Abdeckung im ganzen Haus – für mehr als 75 Geräte gleichzeitig. Mithilfe des integrierten Zigbee Hubs verbindet eero 6 kompatible Geräte direkt im Netzwerk, sodass kein separater Smart-Home-Hub mehr benötigt wird. eero 6 funktioniert mit dem bestehenden Internetanbieter und ist kompatibel mit allen eero-Generationen. So ist es ganz einfach, das eigene Netzwerk zu erweitern oder aufzurüsten.

Mit  eero Secure soll es dazu bald auch eine neue Sicherheitsebene geben, die beispielsweise auch Inhaltefilterung gegen schädliche Webseite ermöglicht.

Das neue System wird in zwei Varianten verkauft:

  • eero 6 (1er-Set): Ein Dual-Band Mesh-Wi-Fi 6-Router mit zwei Ethernet-Ports und einem integrierten Zigbee Smart-Home-Hub. Ein einzelner eero 6 bietet Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 500 Mbit/s und deckt bis zu 140 Quadratmeter ab.
  • eero 6 (3er-Set): Ein eero 6-Router und zwei eero 6-Mesh-WLAN-Extender bieten Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 500 Mbit/s und eine Abdeckung von bis zu 460 Quadratmetern.

Die eero 6 1er-Sets (149 Euro) und 3er-Sets (299 Euro) sind ab erhältlich. Das Abonnement für eero Secure bzw. eero Secure+ kann bald für 3,99 Euro bzw. 10,99 Euro pro Monat abgeschlossen werden. Die kompletten Details gibt es direkt beim Amazon*.

Samsung Galaxy A40, A41 und A42 – WLAN und Hotspot einrichten

Samsung Galaxy A40, A41 und A42 – WLAN und Hotspot einrichten – Samsung will sein Mittelklasse-Portfolio weiter ausbauen. So hat der koreanische Hersteller mit dem Samsung Galaxy A40 noch ein weiteres Smartphone in der A-Serie vorgestellt. Das Galaxy A40 setzt auf Android 9.0. Außerdem ist ein ein Achtkern-Prozessor, der Exynos 9610, verbaut, unterstützt durch 4 GByte RAM und 64 GByte Flash-Speicher. Da Samsung es auch bei den anderen Vertretern der A-Serie genutzt hat, wird auch mit einem AMOLED-Display gerechnet.

Mittlerweile hat Samsung auch bereits den Nachfolger vorgestellt. Das Galaxy A41 ist etwas größer beim Display geworden, bietet eine Triple Kamera und einen Sensor für die Fingerabdrücke direkt im Display. Beim WLAN und auch beim Hotspot hat sich dagegen wenig geändert. Gleiches gilt für die neuste Version, das Galaxy A42. Dort ist mittlerweile auch 5G mit an Bord, aber das hat auf das WLAN keine Auswirkungen.

Samsung Galaxy A40, A41 und A42 – WLAN und Hotspot einrichten

Über einen Hotspot kann man das eigene Internet des Smartphones schnell und einfach mit anderen Geräten teilen. Ein Pluspunkt ist dabei die relativ hohe Reichweite der Verbindung. Man kann problemlos den Hotspot in einem anderen Raum liegen haben und trotzdem mit anderen Geräten Zugriff auf das geteilte Internet haben. Ein WLAN Hotspot kann folgendermaßen für die beiden Smartphones angelegt werden.

  1. Zunächst öffnet man das „Einstellungen“-Menü und sucht den Eintrag „Verbindungen“.
  2. Anschließend navigiert man in der Rubrik „Mobiler Hotspot und Tethering“ zu „Mobile Hotspot“.
  3. Nachfolgend tippt man auf „Mobile Hotspot konfigurieren“, um den Namen des Hotspots, die Sicherheitseinstellung und das Kennwort anzuzeigen oder zu ändern.
  4. Hat man die Einrichtung abgeschlossen klickt man auf „Speichern“.
  5. Unter „Mobile Hotspot Tethering“ drückt man auf das Symbol zum Einschalten des Hotspots.

Bei einem anderen Gerät erscheint anschließend der eingerichtete Hotspot in der Liste der WLAN-Netzwerke. Somit können sich alle Nutzer mit dem entsprechenden Passwort einloggen und den Hotspot nutzen.

Beim USB-Tethering gibt man die mobile Datenverbindung des Smartphones für einen PC frei. Wenn das Gerät mit dem PC verbunden ist, wird es als drahtloses Modem für den Computer verwendet. Die Freischaltung der Funktion kann beim Galaxy kann wie folgt eingerichtet werden:

  1. Das Smartphone per USB-Kabel an den Computer anschließen.
  2. Danach stellt man sicher, das der WLAN-Schalter auf „Aus“ gestellt ist.
  3. Im Anschluss daran öffnet man das Menü „Einstellungen“.
  4. Daraufhin berührt man den Punkt „Verbindungen“ und navigiert weiter zu „Mobile Hotspot und Tethering“.
  5. Abschließend aktiviert man den Schalter „USB-Tethering“.

INFORMATIONEN  ZUM MOBILEN  HOTSPOT UND USB-TETHERING

In beiden Fällen wird auf das Datenvolumen des Mobilfunkvertrages zugegriffen. Dementsprechend lohnt sich die Einrichtung nur, wenn der Mobilfunkvertrag mit entsprechend großen Datenvolumen ausgestattet ist. Bei Verträgen mit einer Datenautomatik – sprich bei aufgebrauchten Datenvolumen wird zunächst automatisch ein weiteres Datenpaket gebucht – können sogar zusätzliche Kosten entstehen. Die Nutzung von Tethering oder der Betrieb eines mobilen Hotspots ist zudem in manchen Fällen vom Mobilfunkanbieter vertraglich untersagt. Demzufolge ist es ratsam die AGBs des Anbieters vorher zu lesen, damit man die vertragliche Vereinbarungen nicht verletzt.

Weitere Links

WEITERE LINKS

Drucken im WLAN – Diese Möglichkeiten gibt es

Drucken im WLAN – Diese Möglichkeiten gibt es –  Smartphones und iPhones sind mittlerweile zu „Mini-Computer“ für den Alltag geworden, man surft damit, hält wichtige Seiten per Screenshot fest und teilt diese mit Freunden oder Kollegen. Nichtsdestotrotz gibt es einige Dokumente auf dem Mobilfunkgerät, welche man lieber in Druckform zu Hause vorliegen hat. Jedoch ist es „mühsam“ zunächst den PC oder Laptop hochzufahren, das entsprechende Dokument vom Mobilfunkgerät per Bluetooth oder ähnlichen auf den Rechner zu transportieren und anschließend noch den Drucker an den Computer anzuschließen. Das Drucken per WLAN ist diesbezügliche eine gute Alternative. Im nachfolgenden Artikel werden drei Varianten beschrieben: drucken per WLAN, drucken per WiFi Direct und den LAN-Drucker für mobile Drucke einsetzen.

Hinweis: Dazu ist natürlich ein stabiles WLAN und auch ein korrekter WLAN Zugang aller Geräte notwendig.

Drucken per WLAN

Diese Variante benötigt immer noch alle drei Geräte. Beim Drucken per WLAN müssen der PC, das Mobilfunkgerät und der Drucker im gleichen WLAN eingebunden sein. Dementsprechend muss es sich dabei natürlich um einen WLAN-Drucker handeln. Wie man den PC und das Mobilfunkgerät jeweils mit dem WLAN verbindet dürfte bekannt sein, beziehungsweise wird man diese Einstellung höchstwahrscheinlich schon vorgenommen habe. Deswegen wird primär die WLAN-Verbindung des Druckers beschrieben:

  1. Den Drucker anschalten.
  2. Das WLAN-Modul aktivieren über eine Taste am Drucker oder das Bedienmenü. Die Vorgehensweise kann sich je nach Drucker leicht unterscheiden. Jedoch gelangt man meist über die Optionen „Setup“ oder „Einstellungen“ zu „Netzwerk“.
  3. Bei WPS (Wireless Protected Setup) gibt es entweder eine Taste am Drucker oder eine entsprechende Option im Bedienmenü. Es ist ratsam den Vorgang möglichst zeitgleich am Router und Drucker auslösen, dann finden sich die Geräte schneller und verbinden sich ohne weiteres Zutun. Alternativ gibt es die Möglichkeit einer Verbindung mit der WPS-Methode per PIN, dann gibt man eine achtstellige Nummer – welche meist auf der Rückseite des Routers zu finden ist – über das Bedienmenü ein.

Wie oben bereits erwähnt benötigt man weiterhin alle drei Geräte, allerdings fällt die Kabelverbindung zwischen Drucker und PC weg. Insbesondere in Büros mit mehreren PC´s ist das sehr hilfreich, darüber hinaus muss man nicht extra eine Treibersoftware auf dem Mobilfunkgerät installieren.

Drucken per WiFi Direct

Einfacher geht es mit WiFi Direct, allerdings besitzen nicht alle Drucker diese Option. Ob der eigene Drucker diese Funktion ausführen kann, erfährt man entweder über das Handbuch oder oftmals am Gerät selbst („WiFi“-Taste). Das Feature ist ab Werk deaktiviert und muss selbstständig aktiviert werden.

  • „Einstellungen“ –> „Netzwerk“ –> „WiFi“ oder „Direkte Verbindungen“ aktivieren –> mit „Ja“ oder „Aktivieren“ bestätigen

Die Verbindung des Druckers mit dem Mobilfunkgerät geschieht über entsprechende Apps beziehungsweise Plug-In-Dienste der jeweiligen Drucker-Hersteller. Die aktuell installierten Dienste findet man im Menü –> Einstellungen –> Drucker, dort kann man zudem auf hinzufügen klicken und wird direkt in den Google Play Store geleitet, wo weitere Drucker-Apps verfügbar sind. Zur besseren Veranschaulichung ist außerdem ein HP Support Tutorial eingefügt, welches das Drucken per WiFi erklärt.

Es gilt jedoch zu beachten, dass ein eingeschaltetes WiFi Direct automatisch die WLAN-Verbindung zum Router trennt. Beide Drahtlosfunktionen können nicht gleichzeitig verwendet werden.

LAN-Drucker für Mobildruck verwenden

Wer noch keinen WLAN-Drucker besitzt, aber ein Gerät im drahtgebundenen LAN-Netzwerk installiert hat, kann vom Tablet, Smartphone oder iPhone aus drucken. Der Drucker wird im LAN-Netzwerk mit eingebunden und erhält eine eigene IP-Adresse, bei Netzwerkdruckern ist die oftmals bereits vorgegeben. Mit dem Mobilfunkgerät muss man lediglich nach einen Drucker suchen und der Netzwerkdrucker wird als kompatibles Ausgabegerät erkannt.

WLAN am Mac geht nicht – So behebt man das Problem

WLAN am Mac geht nicht – So behebt man das Problem – Es ist ärgerlich, wenn das WLAN nicht richtig funktioniert. Meistens passiert das gerade dann, wenn man es dringend benötigt. Hier kann es natürlich vielfältige Möglichkeiten geben, warum das WLAN nicht funktioniert. Dafür sind auch die Geräte von Apple wie zum Beispiel der Mac nicht sicher. Es ist daher in solchen Situationen sinnvoll nach und nach die einzelnen Ursachen zu überprüfen. Viele Probleme lassen sich selber schnell beheben, wenn man nur die richtige Ursache gefunden hat. In diesem Artikel werden daher einige Ursachen genannt, die womöglich die Quelle des Problems darstellen könnten.

Als erstes ist es natürlich sinnvoll mögliche Fehler in der Hardware auszuschließen. Ist der Router ordnungsgemäß eingeschaltet? Ist das WLAN am MacBook überhaupt eingeschaltet? Dies sind Fragen, die man sich zum Anfang stellen sollte. Liegt hier schon das Problem, dann hat man sich nämlich einiges an Arbeit gespart.

Verschiedene Programme von Apple nutzen

Hat man hier keine Ursache gefunden, dann muss man sich wohl an die eigentliche Suche nach dem Problem machen. Zum Glück bietet das MacOS auf dem MacBook hier einige Hilfsmittel, die man nutzen kann. Dazu hält man als erstes die alt-Taste gedrückt und klickt dann auf das WLAN-Symbol in der Leiste, die sich nun öffnet. Nun gibt es einige Informationen zum WLAN-Netzwerk wie zum Beispiel die IP-Adresse und Geschwindigkeit. Wählt man in der Leiste den Menüpunkt „Diagnose für drahtlose Umgebungen öffnen“, dann öffnet sich ein Diagnose-Programm, welches die Ergebnisse der Diagnose berichtet. Weitere Helfer, die von Haus aus installiert sind, findet man in der oberen leiste zum Beispiel unter dem Reiter „Fenster“. Dort kann man den „Scan“ nutzen, der nach anderen Netzwerken sucht oder sich noch einmal Informationen zur bestehenden Verbindung anzeigen lassen. Auch den „Sniffer“ von MacOS findet man hier.

Ein weiteres Hilfsmittel ist das Terminal von MacOS. Dafür öffnet man das Dienstprogramm und lässt sich zu aller erst die IP-Adresse anzeigen. Danach möchte man alle Netzwerke in der Umgebung und die dazugehörigen IP-Adresse sehen. Um dies zu sehen muss man „ ifconfig “ eingeben. Wird nach diesem Befehl keine IP-Adresse außer die eigene, sollte 127.0.0.1 enthalten, dann besteht eventuell keine Verbindung zu einem DHCP-Server. Die physische Verbindung mit dem Netzwerk sollte also überprüft werden. Ein weiterer hilfreicher Befehl ist „netstat -r“, wodurch man weitere Informationen bekommt. Dazu zählen zum Beispiel welche anderen Rechner noch im WLAN-Netzwerk sind. Auch das Gateway ist neben der IP-Adresse eine wichtige Information, die man herausfinden sollte. Das Gateway steht für den Zugang zum Internet. Ein anderer Weg um IP-Adresse und Gateway zu erfahren sind die Systemeinstellungen. In diesem wählt man das entsprechende Netzwerk aus und klickt auf „weitere Optionen“. Auf der Registerkarte „ TCP/IP “ findet man diese beiden Informationen. Hier sollte man außerdem mal auf die Schaltfläche „DHCP-Lease erneuern“ klicken. Darüber ruft man erneut eine IP-Adresse an. Funktioniert dies noch immer nicht, dann geht entweder der DHCP-Server nicht oder der Mac hat keine Verbindung zum Netzwerk.

Mit Ping-Befehl Verbindung überprüfen

Hat man IP-Adresse und Gateway herausgefunden, dann kann man überprüfen, ob man den Gateway und damit auch das Internet überhaupt erreicht. Dazu dient der „Ping“-Befehl.  Man kann versuchen hier verschiedene Ziele zu erreichen. Gibt man „Ping <IP-Adresse>“ ein, dann überprüft man, ob der Mac andere Geräte im selben Netzwerk erreichen kann. Über „ping 8.8.8.8“ versucht man mit dem DNS-Server von Google zu pingen. So kann man nachvollziehen, an welcher Stelle die Verbindung unterbrochen wird. Um das wirklich zu erkennen ist es sinnvoll den Ping-Befehl etwas länger laufen zu lassen und auf Aussetzer zu achten. Den Ping-Befehl beendet man wieder über die Tastenkombination control+C.

Manchmal liegt das Problem auch an einer ganz anderen Stelle zum Beispiel der Namensauflösung.  Das kann zum Beispiel der Falls ein, wenn einzelne Freigaben oder Internetseiten nicht funktionieren. Hier nutzt man wieder das Terminal um zu erfahren, welcher DNS-Server dafür eigentlich genutzt werden soll. Man gibt im Terminal dann „nslookup + Namen der Internetseite“ ein und bekommt dann die IP-Adresse und der aufgelöste Name des entsprechenden Servers angezeigt. Über „exit“ kehrt man wieder zum Terminal zurück. Wird der Name nicht aufgelöst angezeigt, dann liegt das an der Verbindung zum DNS-Server. Nun kann man wieder auf ping zurück greifen und die Verbindung zum Server überprüfen.

Video: WLAN Probleme beim Macbook pro

Ein weiteres nützliches Programm stellt das Netzwerkdienstprogramm dar, welches man über die Spotlight-Suche und den Suchbegriff „Netzwerkdienstprogramm“ findet. Über dieses Programm bekommt man nämlich wichtige Informationen zum Netzwerk und den eventuellen Fehlerursachen.Wichtig sind hier die Registerkarten „Informationen“ sowie „Netstat“, welche Informationen zur Netzwerkverbindung liefert. Auch hier gibt es wieder Tests zum Verbindungsaufbau und Namensauflösung über die Befehle „Ping“ und „Lookup“. Über die Registerkarte „Finger“ kann man außerdem den Befehl „Whois“ nutzen, welcher Informationen zu den Domänen abruft. Auch „Trace“ kann sinnvolle Daten liefern, da man hier die verschiedenen Gateways nachvollziehen kann, die zum Internetaufbau genutzt werden.

Wie man sieht gibt es viele Programme, die Apple schon von Haus aus mitliefert. Diese dienen dazu die Probleme bei der Netzwerkverbindung zu ermitteln. Welches im speziellen Fall die besten und hilfreichsten Ergebnisse liefert, muss man natürlich für das spezifische Problem ausprobieren.

Trotz Gesetzesänderung: kein rechtssicherer Betrieb von offenen WLANs gewährleistet

Trotz Gesetzesänderung: rechtssicherer Betrieb von offenen WLANs gewährleistet – Der Bundestag hatte 2017 eine Änderung des Telemediengesetzes beschlossen um die Rechtsunsicherheit beim Betrieb von offenen WLAN abzuschaffen (Stichwort Störerhaftung) beispielsweise bei Urheberrechtsverletzungen). Ziel war es, den rechtssicheren Betrieb von Hotspots zu ermöglichen um die Zahl dieser Zugangspunkte zu erhöhen.

In einem aktuellen Bericht bewertet die Bundesregierung nun die Auswirkungen dieser Änderungen nach mehreren Jahren und kommt zu dem Fazit, dass es nach wie vor für die Betreiber von WLAN Hotspots einige sehr problematische Regelungen in dem neuen Gesetz gibt. Vor allem die Voraussetzungen für den Wegfall der Störerhaftung sind nicht abschließend geregelt.

Konkret heißt es dazu im Bericht:

So wird teilweise bemängelt, dass weiterhin unklar bleibe, unter welchen Voraussetzungen tatsächlich ein Sperranspruch angesichts des Subsidiaritätserfordernisses bestehe oder eine Haftung entfalle. In dieser Hinsicht sei
nicht hinreichend vom Gesetzgeber konkretisiert worden, welche Sicherheitsmaßnahmen, wie etwa das Einrichten
eines Passwortschutzes, von den WLAN-Betreibern ergriffen werden müssen. Da der Umfang der Sperrmaßnahmen
unklar bleibe, bewerten die Zugangsvermittler den Sperranspruch als problematisch. Aus diesen Gründen sei nach wie vor auch kein rechtssicherer Betrieb von offenen WLANs für Privatpersonen gewährleistet. Ferner erfordere jedwede Art von effektiven Sperrungen einen hohen Aufwand, der für Kleinbetriebe und Privatpersonen unzumutbar sei.

Eine Handlungsbedarf aufgrund dieser Lücken sieht die Bundesregierung aber bisher nicht. Im Bericht heißt es, dass man sich entschlossen hat „vorerst keine Änderung des TMG vorzunehmen“. Der aktuelle Zustand mit den weiterhin unklaren Haftungsregelungen und dem Sperr-Anspruch von Rechteinhabern bleibt also vorerst bestehen und damit müssen die Betreiber von offenen WLAN auch weiterhin mit dieser Problematik umgehen.

Telekom: unbegrenztes WLAN auf europäischen Kurzstreckenflügen der Lufthansa Group

Die Telekom bietet in Zusammenarbeit mit der Lufthansa für Business Kunden ab sofort einen besonderen Service auf europäischen Kurzstreckenflügen an. Mit der neuen Inflight Europa Flat steht auf diesen Flügen der Lufthansa Group unbegrenztes WLAN zur Verfügung. Die neue Flat gibt es aber vorerst nur für Business Kunden. Private Nutzer profitieren noch nicht davon, es ist aber durchaus denkbar, dass diese Flat früher oder später auch fpr die anderen Tarife der Telekom zur Verfügung stehen wird.

Die Deutsche Telekom schreibt zu den neuen Tarifen im Original:

Geschäftskunden der Deutschen Telekom können auf europäischen Kurzstreckenflügen der Lufthansa Group ab sofort unbegrenzt WLAN nutzen. Bei der Inflight Europa Flat gibt es keinerlei Nutzungsgrenzen, womit Reisenden keine zeit- oder volumenbasierten Kosten entstehen. Geschäftskunden können somit dank leistungsstarker Online-Zugänge sorgenfrei Mails checken, sich optimal auf den nächsten Termin vorbereiten oder an Videokonferenzen teilnehmen.

Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom würde jeder zweite Deutsche (52 Prozent) auch über den Wolken gerne über WLAN im Internet surfen. „Die Telekom unterstützt Fluggesellschaften dabei, diesen Passagierwunsch zu erfüllen“, sagt Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom. „Fluggäste profitieren während ihrer gesamten Reise von zuverlässiger Konnektivität.“

Die neuen Flatrate steht dabei in den größeren Business Tarifen Business Mobil L und XL Plus der Telekom kostenfrei zur Verfügung und es werden daher durch die Nutzung keine weiteren Kosten verursacht. Für Nutzer des Business Mobil M der Telekom gibt es die Flat auch, aber dann werden 20 Euro monatlich extra abgebucht und zwar für mindestes 3 Monate, denn so lange läuft die Flat immer mindestens.

Die Inflight Europa Flat lässt sich auf mehr als 200 Flugzeugen der europäischen Kurzstreckenflügen der Lufthansa sowie deren Töchtern Eurowings und Austrian Airlines nutzen. Den Service Inflight bietet die Telekom zudem auf Interkontinentalflügen auf mehr als 300 Flugzeugen von Aer Lingus, Deutsche Lufthansa, EVA Air, Garuda Indonesia, Japan Airlines, Malindo Airlines, Scoot und Virgin Atlantic an. Dort kostet die Nutzung aktuell 0,99 Euro netto pro 10 Minuten.