Drucken im WLAN – Diese Möglichkeiten gibt es

Drucken im WLAN – Diese Möglichkeiten gibt es –  Smartphones und iPhones sind mittlerweile zu „Mini-Computer“ für den Alltag geworden, man surft damit, hält wichtige Seiten per Screenshot fest und teilt diese mit Freunden oder Kollegen. Nichtsdestotrotz gibt es einige Dokumente auf dem Mobilfunkgerät, welche man lieber in Druckform zu Hause vorliegen hat. Jedoch ist es „mühsam“ zunächst den PC oder Laptop hochzufahren, das entsprechende Dokument vom Mobilfunkgerät per Bluetooth oder ähnlichen auf den Rechner zu transportieren und anschließend noch den Drucker an den Computer anzuschließen. Das Drucken per WLAN ist diesbezügliche eine gute Alternative. Im nachfolgenden Artikel werden drei Varianten beschrieben: drucken per WLAN, drucken per WiFi Direct und den LAN-Drucker für mobile Drucke einsetzen.

Hinweis: Dazu ist natürlich ein stabiles WLAN und auch ein korrekter WLAN Zugang aller Geräte notwendig.

Drucken per WLAN

Diese Variante benötigt immer noch alle drei Geräte. Beim Drucken per WLAN müssen der PC, das Mobilfunkgerät und der Drucker im gleichen WLAN eingebunden sein. Dementsprechend muss es sich dabei natürlich um einen WLAN-Drucker handeln. Wie man den PC und das Mobilfunkgerät jeweils mit dem WLAN verbindet dürfte bekannt sein, beziehungsweise wird man diese Einstellung höchstwahrscheinlich schon vorgenommen habe. Deswegen wird primär die WLAN-Verbindung des Druckers beschrieben:

  1. Den Drucker anschalten.
  2. Das WLAN-Modul aktivieren über eine Taste am Drucker oder das Bedienmenü. Die Vorgehensweise kann sich je nach Drucker leicht unterscheiden. Jedoch gelangt man meist über die Optionen „Setup“ oder „Einstellungen“ zu „Netzwerk“.
  3. Bei WPS (Wireless Protected Setup) gibt es entweder eine Taste am Drucker oder eine entsprechende Option im Bedienmenü. Es ist ratsam den Vorgang möglichst zeitgleich am Router und Drucker auslösen, dann finden sich die Geräte schneller und verbinden sich ohne weiteres Zutun. Alternativ gibt es die Möglichkeit einer Verbindung mit der WPS-Methode per PIN, dann gibt man eine achtstellige Nummer – welche meist auf der Rückseite des Routers zu finden ist – über das Bedienmenü ein.

Wie oben bereits erwähnt benötigt man weiterhin alle drei Geräte, allerdings fällt die Kabelverbindung zwischen Drucker und PC weg. Insbesondere in Büros mit mehreren PC´s ist das sehr hilfreich, darüber hinaus muss man nicht extra eine Treibersoftware auf dem Mobilfunkgerät installieren.

Drucken per WiFi Direct

Einfacher geht es mit WiFi Direct, allerdings besitzen nicht alle Drucker diese Option. Ob der eigene Drucker diese Funktion ausführen kann, erfährt man entweder über das Handbuch oder oftmals am Gerät selbst („WiFi“-Taste). Das Feature ist ab Werk deaktiviert und muss selbstständig aktiviert werden.

  • „Einstellungen“ –> „Netzwerk“ –> „WiFi“ oder „Direkte Verbindungen“ aktivieren –> mit „Ja“ oder „Aktivieren“ bestätigen

Die Verbindung des Druckers mit dem Mobilfunkgerät geschieht über entsprechende Apps beziehungsweise Plug-In-Dienste der jeweiligen Drucker-Hersteller. Die aktuell installierten Dienste findet man im Menü –> Einstellungen –> Drucker, dort kann man zudem auf hinzufügen klicken und wird direkt in den Google Play Store geleitet, wo weitere Drucker-Apps verfügbar sind. Zur besseren Veranschaulichung ist außerdem ein HP Support Tutorial eingefügt, welches das Drucken per WiFi erklärt.

Es gilt jedoch zu beachten, dass ein eingeschaltetes WiFi Direct automatisch die WLAN-Verbindung zum Router trennt. Beide Drahtlosfunktionen können nicht gleichzeitig verwendet werden.

LAN-Drucker für Mobildruck verwenden

Wer noch keinen WLAN-Drucker besitzt, aber ein Gerät im drahtgebundenen LAN-Netzwerk installiert hat, kann vom Tablet, Smartphone oder iPhone aus drucken. Der Drucker wird im LAN-Netzwerk mit eingebunden und erhält eine eigene IP-Adresse, bei Netzwerkdruckern ist die oftmals bereits vorgegeben. Mit dem Mobilfunkgerät muss man lediglich nach einen Drucker suchen und der Netzwerkdrucker wird als kompatibles Ausgabegerät erkannt.

Sicher Surfen in offenen WLAN und Hotspots – Tipp&Tricks

Sicher Surfen in offenen WLAN und Hotspots – Tipp&Tricks – Viele Cafes, Hotels und andere Einrichtungen werben mit freiem WLAN, um Kunden anzulocken. Besonders in Urlaubsregionen mit vielen Besuchern ist das freie WLAN über Hotspots schon sehr weit verbreitet. Doch auch in Deutschland wird sich auf diesem Gebiet in Zukunft einiges tun. Die Störerhaftung wurde nun nämlich aufgehoben. Diese Regelung besagte bisher, dass der Anbieter eines WLAN-Netzes für Rechtsbrüche der WLAN-Nutzer zur Verantwortung gezogen werden kann. Bei illegalen Downloads hätte also der Anbieter die Strafe bekommen. Das hat viele bisher daran gehindert, ein öffentliches WLAN-Netz einzurichten.

Öffentliche Hotspots, die freies WLAN zur Verfügung stellen sind besonders attraktiv, wenn man unterwegs sein eigenes Datenvolumen nicht aufbrauchen möchte. Da die WLAN-Netze aber von jedem genutzt werden können, sollte man sein Handy ausreichend schützen, wenn man über einen Hotspot surft. Die Hotspots verschlüsseln die Daten nämlich nicht. Hacker, die zur gleichen Zeit das WLAN nutzen, können so verhältnismäßig leicht Ihre Daten analysieren und auch Passwörter ausspionieren. Einige Hacker eröffnen sogar eigene WLAN-Hotspots. Dafür verwenden diese gerne den Namen eines Restaurants oder Geschäfts in der Nähe. Der Nutzer denkt also er wäre in einem normalen freien WLAN eines Cafes, nutzt aber eigentlich ein WLAN-Netz von Hackern, das nur den Sinn erfüllt den Nutzer auszuspionieren. Diese falschen WLAN-Hotspots nennt man „WiFi-Honeypots“. So verlockend freie WLAN-Netze also auch sind, nutzen Sie sie nur, wenn Sie den Anbieter sicher identifizieren können.

Schalten Sie Ihr WLAN nur dann an, wenn Sie es auch aktiv nutzen. Das betrifft sowohl Handys als auch Tablet oder Laptop. Die WLAN-Schnittstelle macht es nicht nur möglich, dass Sie auf ein WLAN zugreifen können. Sie kann nämlich auch von Hackern missbraucht werden, um in Ihren Rechner oder Ihr Smartphone zu gelangen. Außerdem verkürzt die Suche nach WLAN-Netzen die Akkulaufzeit. Das gleiche gilt auch für die Nutzung von Bluetooth und GPS.

WLAN und Hotspot Sicherheitstipps des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik

  • Schalten Sie die WLAN-Funktion nur ein, wenn Sie diese benötigen!
    Auch beim Gebrauch im öffentlichen Raum gilt: Ein abgeschaltetes WLAN bietet keine Angriffsfläche.
  • Rufen Sie vertrauliche Daten über ein fremdes WLAN-Netz am besten nicht ab.
    Falls das unvermeidbar ist, tun Sie dies möglichst nur über eine SSL gesicherte Verbindung (z.B.: https) oder ein VPN (Virtual Private Network). Ein VPN bietet Ihnen eine verschlüsselte Verbindung für sämtliche übertragenen Daten in ein vertrauenswürdiges Netzwerk, sodass unberechtigte Dritte in einem nicht vertrauenswürdigen Netz, zum Beispiel einem öffentlichen WLAN, Ihre Daten nicht mitlesen können. Viele Arbeitgeber bieten ein VPN für die sichere Anbindung externer Mitarbeiter an. Für eine private Nutzung gibt es verschiedene Angebote von Internet-Providern und spezialisierte Dienstleister.
  • Informieren Sie sich über das Sicherheitsniveau des Hotspots!
    In den meisten Hotspots wird nicht verschlüsselt. Lesen Sie die Beschreibungen des Hotspot-Leistungsangebots oder fragen Sie – etwa in einem Café – einfach den Besitzer.
  • Viele Hotspots haben eine fundamentale Schwachstelle:
    Um dem Nutzer einen möglichst unproblematischen Netzzugang zu ermöglichen, erfolgt keine Verschlüsselung auf der Luftschnittstelle. Deswegen sind die Nutzer für die Vertraulichkeit der Datenübertragung immer selbst verantwortlich. Wenn Sie in einem öffentlichen Netzwerk Zugang zu Ihrem Firmen- oder Heimnetzwerk aufbauen möchten, führen Sie den Zugang über VPN (Virtual Private Network) aus.
  • Deaktivieren Sie die Datei- und Verzeichnisfreigaben.
    Je nach Konfiguration des Hotspots kann es möglich sein, dass Ihr Gerät im Netzwerk für andere sichtbar ist.
  • Deaktivieren Sie nach Möglichkeit die automatische Anmeldung an bekannten Hotspots.
    Den Namen seines WLANs kann ein Betreiber frei wählen. Daher ist es denkbar, dass Betrüger WLANs errichten, diese „Telekom“ oder „Free Wifi“ nennen, und dann darauf warten, dass sich Smartphones einbuchen. So können sie zum einen die Zugangsdaten abgreifen, die Ihr Gerät für WLANs mit dem entsprechenden Namen abgespeichert hat. Zum anderen könnten sie den gesamten Datenverkehr mitlesen. Da sich auch verschlüsselte Verbindungen vortäuschen lassen, sollten Sie in öffentlichen WLANs auch SSL-gesicherten Websites (https://…) ein gesundes Misstrauen entgegen bringen.

Quelle

Keine wichtigen Daten benutzen

Nutzen Sie ein öffentliches WLAN-Netz, versuchen Sie so wenig wie möglich wichtige Daten zu nutzen. Wichtige Passwörter, Homebanking sowie Adress- oder gar Kreditkarten- Daten sollten in öffentlichen Netzwerken nicht genutzt werden. Was Sie in öffentlichen Netzwerken nicht nutzen, kann dort auch nicht von Hackern gefunden werden. Geben sie Hackern also so wenig interessante Angriffsziele wie möglich.

Viele Menschen haben an Ihren Laptops oder Smartphones eingestellt, dass sich das Gerät in jedes verfügbare WLAN-Netz einloggt. Das erspart zum Beispiel zu Hause oder auf der Arbeit, dass man sich jedes mal wieder neu in das WLAN einwählen muss. Sie können diese Funktion bei Windows 10 aber auch auf die WLAN-Netzwerke begrenzen, die Sie wirklich regelmäßig nutzen. In den WiFi-Einstellungen (Start/Einstellungen/Netzwerk & Internet/WLAN) können Sie festlegen, in welche Netze sich der Rechner automatisch einwählen soll, sobald das Netzwerk in Reichweite ist. Es wäre ratsam hier nur diese Netzwerke einzustellen, von denen Sie sicher wissen, dass sie harmlos sind. Achten Sie darauf, dass beim Menüpunkt „WLAN-Optimierung“ kein Häkchen gesetzt ist. Diese Funktion verbindet das Gerät nämlich mit vorgeschlagenen öffentlichen Hotspots, sobald diese in Reichweite sind. Dabei können jedoch auch unsichere und offene WLAN-Netze sein und diese möchte man ja vielleicht vermeiden. Windows verfügt zwar über eine Hotspot-Datenbank mit Sicherheitsanalyse, aber eine automatisierte Einwahl in ein offenes Netz ist niemals ohne Risiko.

Auch mit Passwort gesicherte Netzwerke können missbraucht werden

Neben den komplett offenen WLAN-Netzwerken, die keinerlei Anmeldung verlangen, gibt es auch noch offene WLAN-Netze mit Passwort. Dieses Passwort bekommen Sie zuvor vom Anbieter. Diese Option gibt es zum Beispiel oft in Hotels. Beim Einchecken wird dem Gast dann das WLAN-Passwort mitgeteilt. Doch auch in diesen mit Passwort gesicherten Netzwerken, sollte man nicht alles von sich preisgeben. Schließlich kann das WLAN trotzdem jemand nutzen, der es auf die Daten der anderen abgesehen hat. Achten Sie daher beim Surfen auf eine HTTPS-Verbindung. Diese Verbindungen übertragen die Daten verschlüsselt an die jeweilige Website. Besonders wichtig ist diese Datenverschlüsselung, wenn sie wichtige Seiten und Passwörter nutzen.

Halten Sie das Betriebssystem Ihres Gerätes immer auf dem aktuellsten Stand. Immer wieder werden neue Softwaren entwickelt, die die Sicherheitslücken der Betriebssysteme ausnutzen sollen. Durch regelmäßige Updates werden diese Sicherheitslücken möglichst klein gehalten und das Gerät ist nicht so anfällig. Das betrifft alle Betriebssysteme aller Geräte. Sowohl Windows als auch Android und iOS bringen immer wieder Updates heraus, die am besten umgehend und automatisch aktualisiert werden sollten. Ist der Support eines Betriebssystems oder einer Anwendung komplett ausgelaufen, so wie zum Beispiel bei Windows XP, sollten Sie es keinesfalls länger nutzen.

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WLAN am Mac geht nicht – So behebt man das Problem

WLAN am Mac geht nicht – So behebt man das Problem – Es ist ärgerlich, wenn das WLAN nicht richtig funktioniert. Meistens passiert das gerade dann, wenn man es dringend benötigt. Hier kann es natürlich vielfältige Möglichkeiten geben, warum das WLAN nicht funktioniert. Dafür sind auch die Geräte von Apple wie zum Beispiel der Mac nicht sicher. Es ist daher in solchen Situationen sinnvoll nach und nach die einzelnen Ursachen zu überprüfen. Viele Probleme lassen sich selber schnell beheben, wenn man nur die richtige Ursache gefunden hat. In diesem Artikel werden daher einige Ursachen genannt, die womöglich die Quelle des Problems darstellen könnten.

Als erstes ist es natürlich sinnvoll mögliche Fehler in der Hardware auszuschließen. Ist der Router ordnungsgemäß eingeschaltet? Ist das WLAN am MacBook überhaupt eingeschaltet? Dies sind Fragen, die man sich zum Anfang stellen sollte. Liegt hier schon das Problem, dann hat man sich nämlich einiges an Arbeit gespart.

Verschiedene Programme von Apple nutzen

Hat man hier keine Ursache gefunden, dann muss man sich wohl an die eigentliche Suche nach dem Problem machen. Zum Glück bietet das MacOS auf dem MacBook hier einige Hilfsmittel, die man nutzen kann. Dazu hält man als erstes die alt-Taste gedrückt und klickt dann auf das WLAN-Symbol in der Leiste, die sich nun öffnet. Nun gibt es einige Informationen zum WLAN-Netzwerk wie zum Beispiel die IP-Adresse und Geschwindigkeit. Wählt man in der Leiste den Menüpunkt „Diagnose für drahtlose Umgebungen öffnen“, dann öffnet sich ein Diagnose-Programm, welches die Ergebnisse der Diagnose berichtet. Weitere Helfer, die von Haus aus installiert sind, findet man in der oberen leiste zum Beispiel unter dem Reiter „Fenster“. Dort kann man den „Scan“ nutzen, der nach anderen Netzwerken sucht oder sich noch einmal Informationen zur bestehenden Verbindung anzeigen lassen. Auch den „Sniffer“ von MacOS findet man hier.

Ein weiteres Hilfsmittel ist das Terminal von MacOS. Dafür öffnet man das Dienstprogramm und lässt sich zu aller erst die IP-Adresse anzeigen. Danach möchte man alle Netzwerke in der Umgebung und die dazugehörigen IP-Adresse sehen. Um dies zu sehen muss man „ ifconfig “ eingeben. Wird nach diesem Befehl keine IP-Adresse außer die eigene, sollte 127.0.0.1 enthalten, dann besteht eventuell keine Verbindung zu einem DHCP-Server. Die physische Verbindung mit dem Netzwerk sollte also überprüft werden. Ein weiterer hilfreicher Befehl ist „netstat -r“, wodurch man weitere Informationen bekommt. Dazu zählen zum Beispiel welche anderen Rechner noch im WLAN-Netzwerk sind. Auch das Gateway ist neben der IP-Adresse eine wichtige Information, die man herausfinden sollte. Das Gateway steht für den Zugang zum Internet. Ein anderer Weg um IP-Adresse und Gateway zu erfahren sind die Systemeinstellungen. In diesem wählt man das entsprechende Netzwerk aus und klickt auf „weitere Optionen“. Auf der Registerkarte „ TCP/IP “ findet man diese beiden Informationen. Hier sollte man außerdem mal auf die Schaltfläche „DHCP-Lease erneuern“ klicken. Darüber ruft man erneut eine IP-Adresse an. Funktioniert dies noch immer nicht, dann geht entweder der DHCP-Server nicht oder der Mac hat keine Verbindung zum Netzwerk.

Mit Ping-Befehl Verbindung überprüfen

Hat man IP-Adresse und Gateway herausgefunden, dann kann man überprüfen, ob man den Gateway und damit auch das Internet überhaupt erreicht. Dazu dient der „Ping“-Befehl.  Man kann versuchen hier verschiedene Ziele zu erreichen. Gibt man „Ping <IP-Adresse>“ ein, dann überprüft man, ob der Mac andere Geräte im selben Netzwerk erreichen kann. Über „ping 8.8.8.8“ versucht man mit dem DNS-Server von Google zu pingen. So kann man nachvollziehen, an welcher Stelle die Verbindung unterbrochen wird. Um das wirklich zu erkennen ist es sinnvoll den Ping-Befehl etwas länger laufen zu lassen und auf Aussetzer zu achten. Den Ping-Befehl beendet man wieder über die Tastenkombination control+C.

Manchmal liegt das Problem auch an einer ganz anderen Stelle zum Beispiel der Namensauflösung.  Das kann zum Beispiel der Falls ein, wenn einzelne Freigaben oder Internetseiten nicht funktionieren. Hier nutzt man wieder das Terminal um zu erfahren, welcher DNS-Server dafür eigentlich genutzt werden soll. Man gibt im Terminal dann „nslookup + Namen der Internetseite“ ein und bekommt dann die IP-Adresse und der aufgelöste Name des entsprechenden Servers angezeigt. Über „exit“ kehrt man wieder zum Terminal zurück. Wird der Name nicht aufgelöst angezeigt, dann liegt das an der Verbindung zum DNS-Server. Nun kann man wieder auf ping zurück greifen und die Verbindung zum Server überprüfen.

Video: WLAN Probleme beim Macbook pro

Ein weiteres nützliches Programm stellt das Netzwerkdienstprogramm dar, welches man über die Spotlight-Suche und den Suchbegriff „Netzwerkdienstprogramm“ findet. Über dieses Programm bekommt man nämlich wichtige Informationen zum Netzwerk und den eventuellen Fehlerursachen.Wichtig sind hier die Registerkarten „Informationen“ sowie „Netstat“, welche Informationen zur Netzwerkverbindung liefert. Auch hier gibt es wieder Tests zum Verbindungsaufbau und Namensauflösung über die Befehle „Ping“ und „Lookup“. Über die Registerkarte „Finger“ kann man außerdem den Befehl „Whois“ nutzen, welcher Informationen zu den Domänen abruft. Auch „Trace“ kann sinnvolle Daten liefern, da man hier die verschiedenen Gateways nachvollziehen kann, die zum Internetaufbau genutzt werden.

Wie man sieht gibt es viele Programme, die Apple schon von Haus aus mitliefert. Diese dienen dazu die Probleme bei der Netzwerkverbindung zu ermitteln. Welches im speziellen Fall die besten und hilfreichsten Ergebnisse liefert, muss man natürlich für das spezifische Problem ausprobieren.

Samsung Galaxy A40 und A41 – WLAN und Hotspot einrichten

Samsung Galaxy A40 und A41 – WLAN und Hotspot einrichten – Samsung will sein Mittelklasse-Portfolio weiter ausbauen. So hat der koreanische Hersteller mit dem Samsung Galaxy A40 noch ein weiteres Smartphone in der A-Serie vorgestellt. Das Galaxy A40 setzt auf Android 9.0. Außerdem ist ein ein Achtkern-Prozessor, der Exynos 9610, verbaut, unterstützt durch 4 GByte RAM und 64 GByte Flash-Speicher. Da Samsung es auch bei den anderen Vertretern der A-Serie genutzt hat, wird auch mit einem AMOLED-Display gerechnet.

Mittlerweile hat Samsung auch bereits den Nachfolger vorgestellt. Das Galaxy A41 ist etwas größer beim Display geworden, bietet eine Triple Kamera und einen Sensor für die Fingerabdrücke direkt im Display. Beim WLAN und auch beim Hotspot hat sich dagegen wenig geändert.

Samsung Galaxy A40 und A41 – WLAN und Hotspot einrichten

Über einen Hotspot kann man das eigene Internet des Smartphones schnell und einfach mit anderen Geräten teilen. Ein Pluspunkt ist dabei die relativ hohe Reichweite der Verbindung. Man kann problemlos den Hotspot in einem anderen Raum liegen haben und trotzdem mit anderen Geräten Zugriff auf das geteilte Internet haben. Ein WLAN Hotspot kann folgendermaßen für die beiden Smartphones angelegt werden.

  1. Zunächst öffnet man das „Einstellungen“-Menü und sucht den Eintrag „Verbindungen“.
  2. Anschließend navigiert man in der Rubrik „Mobiler Hotspot und Tethering“ zu „Mobile Hotspot“.
  3. Nachfolgend tippt man auf „Mobile Hotspot konfigurieren“, um den Namen des Hotspots, die Sicherheitseinstellung und das Kennwort anzuzeigen oder zu ändern.
  4. Hat man die Einrichtung abgeschlossen klickt man auf „Speichern“.
  5. Unter „Mobile Hotspot Tethering“ drückt man auf das Symbol zum Einschalten des Hotspots.

Bei einem anderen Gerät erscheint anschließend der eingerichtete Hotspot in der Liste der WLAN-Netzwerke. Somit können sich alle Nutzer mit dem entsprechenden Passwort einloggen und den Hotspot nutzen.

Beim USB-Tethering gibt man die mobile Datenverbindung des Smartphones für einen PC frei. Wenn das Gerät mit dem PC verbunden ist, wird es als drahtloses Modem für den Computer verwendet. Die Freischaltung der Funktion kann beim Galaxy kann wie folgt eingerichtet werden:

  1. Das Smartphone per USB-Kabel an den Computer anschließen.
  2. Danach stellt man sicher, das der WLAN-Schalter auf „Aus“ gestellt ist.
  3. Im Anschluss daran öffnet man das Menü „Einstellungen“.
  4. Daraufhin berührt man den Punkt „Verbindungen“ und navigiert weiter zu „Mobile Hotspot und Tethering“.
  5. Abschließend aktiviert man den Schalter „USB-Tethering“.

INFORMATIONEN  ZUM MOBILEN  HOTSPOT UND USB-TETHERING

In beiden Fällen wird auf das Datenvolumen des Mobilfunkvertrages zugegriffen. Dementsprechend lohnt sich die Einrichtung nur, wenn der Mobilfunkvertrag mit entsprechend großen Datenvolumen ausgestattet ist. Bei Verträgen mit einer Datenautomatik – sprich bei aufgebrauchten Datenvolumen wird zunächst automatisch ein weiteres Datenpaket gebucht – können sogar zusätzliche Kosten entstehen. Die Nutzung von Tethering oder der Betrieb eines mobilen Hotspots ist zudem in manchen Fällen vom Mobilfunkanbieter vertraglich untersagt. Demzufolge ist es ratsam die AGBs des Anbieters vorher zu lesen, damit man die vertragliche Vereinbarungen nicht verletzt.

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Trotz Gesetzesänderung: kein rechtssicherer Betrieb von offenen WLANs gewährleistet

Trotz Gesetzesänderung: rechtssicherer Betrieb von offenen WLANs gewährleistet – Der Bundestag hatte 2017 eine Änderung des Telemediengesetzes beschlossen um die Rechtsunsicherheit beim Betrieb von offenen WLAN abzuschaffen (Stichwort Störerhaftung) beispielsweise bei Urheberrechtsverletzungen). Ziel war es, den rechtssicheren Betrieb von Hotspots zu ermöglichen um die Zahl dieser Zugangspunkte zu erhöhen.

In einem aktuellen Bericht bewertet die Bundesregierung nun die Auswirkungen dieser Änderungen nach mehreren Jahren und kommt zu dem Fazit, dass es nach wie vor für die Betreiber von WLAN Hotspots einige sehr problematische Regelungen in dem neuen Gesetz gibt. Vor allem die Voraussetzungen für den Wegfall der Störerhaftung sind nicht abschließend geregelt.

Konkret heißt es dazu im Bericht:

So wird teilweise bemängelt, dass weiterhin unklar bleibe, unter welchen Voraussetzungen tatsächlich ein Sperranspruch angesichts des Subsidiaritätserfordernisses bestehe oder eine Haftung entfalle. In dieser Hinsicht sei
nicht hinreichend vom Gesetzgeber konkretisiert worden, welche Sicherheitsmaßnahmen, wie etwa das Einrichten
eines Passwortschutzes, von den WLAN-Betreibern ergriffen werden müssen. Da der Umfang der Sperrmaßnahmen
unklar bleibe, bewerten die Zugangsvermittler den Sperranspruch als problematisch. Aus diesen Gründen sei nach wie vor auch kein rechtssicherer Betrieb von offenen WLANs für Privatpersonen gewährleistet. Ferner erfordere jedwede Art von effektiven Sperrungen einen hohen Aufwand, der für Kleinbetriebe und Privatpersonen unzumutbar sei.

Eine Handlungsbedarf aufgrund dieser Lücken sieht die Bundesregierung aber bisher nicht. Im Bericht heißt es, dass man sich entschlossen hat „vorerst keine Änderung des TMG vorzunehmen“. Der aktuelle Zustand mit den weiterhin unklaren Haftungsregelungen und dem Sperr-Anspruch von Rechteinhabern bleibt also vorerst bestehen und damit müssen die Betreiber von offenen WLAN auch weiterhin mit dieser Problematik umgehen.

Telekom: unbegrenztes WLAN auf europäischen Kurzstreckenflügen der Lufthansa Group

Die Telekom bietet in Zusammenarbeit mit der Lufthansa für Business Kunden ab sofort einen besonderen Service auf europäischen Kurzstreckenflügen an. Mit der neuen Inflight Europa Flat steht auf diesen Flügen der Lufthansa Group unbegrenztes WLAN zur Verfügung. Die neue Flat gibt es aber vorerst nur für Business Kunden. Private Nutzer profitieren noch nicht davon, es ist aber durchaus denkbar, dass diese Flat früher oder später auch fpr die anderen Tarife der Telekom zur Verfügung stehen wird.

Die Deutsche Telekom schreibt zu den neuen Tarifen im Original:

Geschäftskunden der Deutschen Telekom können auf europäischen Kurzstreckenflügen der Lufthansa Group ab sofort unbegrenzt WLAN nutzen. Bei der Inflight Europa Flat gibt es keinerlei Nutzungsgrenzen, womit Reisenden keine zeit- oder volumenbasierten Kosten entstehen. Geschäftskunden können somit dank leistungsstarker Online-Zugänge sorgenfrei Mails checken, sich optimal auf den nächsten Termin vorbereiten oder an Videokonferenzen teilnehmen.

Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom würde jeder zweite Deutsche (52 Prozent) auch über den Wolken gerne über WLAN im Internet surfen. „Die Telekom unterstützt Fluggesellschaften dabei, diesen Passagierwunsch zu erfüllen“, sagt Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom. „Fluggäste profitieren während ihrer gesamten Reise von zuverlässiger Konnektivität.“

Die neuen Flatrate steht dabei in den größeren Business Tarifen Business Mobil L und XL Plus der Telekom kostenfrei zur Verfügung und es werden daher durch die Nutzung keine weiteren Kosten verursacht. Für Nutzer des Business Mobil M der Telekom gibt es die Flat auch, aber dann werden 20 Euro monatlich extra abgebucht und zwar für mindestes 3 Monate, denn so lange läuft die Flat immer mindestens.

Die Inflight Europa Flat lässt sich auf mehr als 200 Flugzeugen der europäischen Kurzstreckenflügen der Lufthansa sowie deren Töchtern Eurowings und Austrian Airlines nutzen. Den Service Inflight bietet die Telekom zudem auf Interkontinentalflügen auf mehr als 300 Flugzeugen von Aer Lingus, Deutsche Lufthansa, EVA Air, Garuda Indonesia, Japan Airlines, Malindo Airlines, Scoot und Virgin Atlantic an. Dort kostet die Nutzung aktuell 0,99 Euro netto pro 10 Minuten.

Bundesgerichtshof: Sony unterliegt beim Thema Stö­rer­haf­tung

Der Bundesgerichtshof hat gestern in einem Verfahrung um die Nutzung von WLAN ein abschleßendes Urteil gefällt und die Revision gegen ein Urteil des Oberlandesgerichts München zurück gewiesen (Az. I ZR 53/18). Mit dieser Entscheidung ist dder Rechtsstreit zugunsten des betroffenen Nutzer beendet.

Ursache für den Rechtstreit war ein offenes WLAN im Büro des Beklagten, über das ein Song von Sony illegal herunter geladen wurde. Daraufhin wurde der Betreiber des WLAN von Sony abgemahnt. Dagegen hatte dieser sich (mit Unterstützung der Piratenpartei) gewehrt. Der Fall ging unter anderem bis zum Gerichtshof der EU, weil der BGH um Klarstellung einiger zentraler Punkt gebeten hatte.

Im Original schreibt die Partei zum Verfahren:

Seit Jahren kämpft der Kläger Tobias McFadden, Gemeinderatsmitglied der Piratenpartei in Gauting und Anbieter eines öffentlichen WLAN-Hotspots, für freies WLAN und gegen die Störerhaftung in Deutschland. In einem über acht Jahre andauernden Prozess, der von der Piratenpartei unterstützt wird, hat sich auch der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg mit dem Fall befasst. Das Gesetz wurde in diesem Zeitraum vom Bundestag mehrfach geändert. Im März 2018 hat das Oberlandesgericht (OLG) München das Urteil im Prozess McFadden gegen Sony Music gesprochen. Demnach war Sony Music mit dem Hauptanliegen gescheitert, McFadden zur Abschaltung des WLAN-Hotspots oder zur Beschränkung der Nutzbarkeit zu verpflichten. Mittlerweile hat der US-Konzern Revision eingelegt und versucht damit McFadden zu zwingen, sein WLAN abzuschalten, eine Passwortsicherung mit Identitätsfeststellung einzurichten oder andere gleich wirksame Maßnahmen zu ergreifen.

Für die aktuelle Praxis hat das Urteil aber keine Bedeutung mehr, da die gesetzlichen Regelungen mittlerweile geändert wurden. Unter anderem auch aufgrund solcher Abmahnungen wurde die Störherhaftung bei öffentlichen WLAN mittlerweile abgeschafft und daher ist nach vielen Jahren auch in Deutschland der Weg frei zu mehr Hotspots und öffentlichen WLAN. Nach wie vor schrecken aber Betreiber oft noch vor der Öffnung ihrer Systeme zuück, da die alte gesetzluche Regelungen bei vielen immer noch präsent ist.

WLAN Nutzung soll einfacher werden – neue Namen für die Versionen vorgestellt

Die Wi-Fi Alliance will den Überblick über die WLAN Generationen und Techniken einfacher gestalten und hat daher neue Bezeichnungen für die eingesetzten Generationen vorgestellt. Auf diese Weise soll es auch ohne größere technische Vorkenntnisse möglich werden zu erkennen, welchen Standard man nutzt und ob ein Standard neuer oder älter ist. Das war bisher auch schon möglich, aber die Versionszusätze (802.11n usw.) waren eher kryptisch und kaum jemand wußte, welcher Standard besser oder schlechter war. Mit der neuen Benennung soll sich das zukünftig ändern. Konkret wurden durch die Wi-Fi Alliance drei neue Bezeichnungen vorgestellt:

  • Wi-Fi 6 steht für die bisherige 802.11ax Technik
  • Wi-Fi 5 steht für die bisherige 802.11ac Technik
  • Wi-Fi 4 steht für die bisherige 802.11n Technik

Dort schreibt man im Original dazu:

Wi-Fi Alliance® introduces Wi-Fi 6 as the industry designation for products and networks that support the next generation of Wi-Fi®, based on 802.11ax technology. Wi-Fi 6 is part of a new naming approach by Wi-Fi Alliance that provides users with an easy-to-understand designation for both the Wi-Fi technology supported by their device and used in a connection the device makes with a Wi-Fi network. The new naming system identifies Wi-Fi generations by a numerical sequence which correspond to major advancements in Wi-Fi. The generation names can be used by product vendors to identify the latest Wi-Fi technology a device supports, by OS vendors to identify the generation of Wi-Fi connection between a device and network, and by service providers to identify the capabilities of a Wi-Fi network to their customers. The generational terminology may also be used to designate previous Wi-Fi generations, such as 802.11n or 802.11ac.

Darüber hinaus gibt es auch noch die Icons zu der neuen Benennung. Smartphone-Hersteller und die Macher von Betriebssystemen können damit zukünftig nicht nur anzeigen, dass WLAN vorhanden ist, sondern auch, welche Technik genau genutzt wird. Man sieht dann im Display der Geräte nicht nur das WLAN Symbol, sondern auch die entsprechende Nummer für den genutzten Standard. Das muss von den Herstellern bzw. Anbietern aber erst noch umgesetzt werden, die aktuellen Systeme unterstützen diese genauere Kennzeichnung noch nicht.

Die Benennung soll auch über die bereits genannten Namen fortgesetzt werden, früher oder später wird es dann also auch eine 7. und 8. Generation geben.

Unklar ist bisher noch, wie die Benennung in Deutschland übernommen wird. Im deutschen Sprachraum wird weniger die Bezeichnung Wi-Fi verwendet, sondern eher WLAN als Name eingesetzt. Möglicherweise adaptiert man dann auch Wi-Fi 6 zu WLAN 6 oder aber der Name wird so übernommen. Genaueres dazu muss sich erst noch zeigen. Die Symbole kommen in jedem Fall ohne eine Bezeichnung aus (es ist neben dem WLAN Symbol nur die Nummer abgebildet) und daher sollte diese Kennzeichnung auch in Deutschland ohne größere Probleme funktionieren.

Bisher muss man allerdings sagen, dass sich nur die wenigsten Verbraucher mit den genutzten Standards im WLAN auseinander gesetzt haben (es reicht meistens wenn es da ist) und erst mit den Problemen von 2,4Ghz und 5Ghz WLAN Routern mussten sich einige Nutzer wohl oder über mit der Technik beschäftigen. Mit der neuen Benennung könnte dies nun besser werden, wenn man direkt surft, mit welcher Technik man verbunden ist.

Samsung Galaxy S6 – neues Update bringt einige Fehler und Probleme

Die neue Firmware-Version mit der Bezeichnung G920FXXu5EQI8 sollte für die Galaxy S6 Modelle eigentlich in erster Linie mehr Sicherheit und eine bessere Performance bringen. Das scheint teilweise auch der Fall zu sein, allerdings haben sich auch einige böse Bugs eingeschlichen, wie die Nutzer der Modelle derzeit im Samsung Forum berichten. Besonders die WLAN Verbindungen sind betroffen – die Geräte beenden nach einigen Minuten automatisch das WLAN und dann surfen die Nutzer unter Umständen mit dem teuren Mobilfunk-Tarif weiter. Betroffen sind dabei alle WLAN, es bezieht sich also nicht nur auf spezielle Hotspots, sondern es scheint generell ein Problem mit der WLAN Verbindung seit dem Update auf die neuste Version zu geben. So schreibt ein Nutzer im Samsung Forum dazu:

I’ve had the same issue since taking the latest update ended up with data charges from my carrier. Two other S6 in the house didn’t take the update and they have no issue. Sometimes turning BT  off works sometimes not. Just got online by turning on airplane mode but what is the sense in that. Need an update to fix this crappy update!

Und ein anderer Galaxy S6-Nutzer ergänzt:

Same issue here, on Galaxy S6 with Android 7.0, build NRD90M.G920FXXS5EQK9. Not a mesh network, but an access point configured to use the same SSID on 2.4 and 5GHz (TP-Link C5400 configured in „Smart Connect“, which means there are internally multiple networks, but all with the same SSID). Restarting the WiFi doesn’t help, neither does forgetting the network, the phone needs to be rebooted completely, and then it connects automatically again… for a short while.

Samsung selbst hat noch keine Lösung für das Problem veröffentlicht, aber es scheint mit dem den unterschiedlichen Bändern der WLANs zusammenzuhängen. Diese gibt es mit 2.4GHz und 5GHz, aber teilweise unter der gleichen SSID. Der Wechsel scheint hier das Problem zu sein, wenn die Geräte zwischen den Bändern wechseln wollen, geht die Verbindung verloren. Man sollte daher im Router eines der beiden Bänder deaktivieren – zumindest so lange, bis Samsung eine Lösung für dieses Problem anbietet. Bis dahin kann man mit diesem Hotfix arbeiten, auch wenn das natürlich keine ideale Lösung ist.

Google Wifi – Das einfache WLAN für Zuhause

Google Wifi – Das einfache WLAN für Zuhause – In den USA kann man schon seit längerer Zeit Googles Routersystem namens Google Wifi kaufen, nun kommt man auch in Deutschland in den Genuss der einfachen Google Technik. Oft sind für Otto-Normal-Kunden WLAN-Router nicht einfach zu bedienen, dass möchte Google mit seinem Google Wifi anders machen und gleichzeitig eine gute WLAN-Abdeckung bieten. Das funktioniert, weil der Router beliebig um sogenannte WiFi Points in einer Art Baukastensystem erweitert werden kann.

Was ist Google Wifi?

Google schreibt:

„Google Wifi ist ein neues vernetztes WLAN-System, das deinen bisherigen WLAN-Router ersetzt, mit deinem Modem und Internetanbieter kompatibel ist und bei dir zu Hause ein starkes Signal sendet. So kannst du schnelles WLAN auf jedem Gerät nutzen.“

Wichtig dabei: auch wenn die Geräte ähnlich aussehen, ist Google Wifi kein mobiler Router. Man kann also keine Verbindung über das Mobilfunk Netz herstellen wie beispielsweise beim Vodafone Gigacube oder dem Congstar Homespot. Stattdessen wird immer ein fester Netzanschluss benötigt.

Wie funktioniert Google Wifi?

Google gibt Kunden das Versprechen „schnelles WLAN in jedem Raum und auf jedem Gerät“ stellen zu können. Denkt man an den Frust, um ausreichend WLAN in großen Wohnungen und Häusern bereitzustellen – mit vielen Zimmern, am besten mit dicken Wänden und vielleicht sogar mehreren Stockwerken – So stellt das Google Wifi eine praktische und einfach Lösung dar. Und die funktioniert schnell und ist für den Laien unkompliziert einzustellen, ohne sich groß vorher mit der Komplexität der Einrichtung des WLANs auseinandersetzen zu müssen.

Das Ganze funktioniert folgendermaßen:

Einfach den Router beziehungsweise das DSL-Modem mit einem LAN-Kabel an einen WiFi Point anschließen. Anschließend benötigt man ein Smartphone worauf die Google-Wifi-App (für iOS und Android) installiert ist. Mit der einfachen Google-App wird das WLAN konfiguriert. In einer kleinen Wohnung ist damit bereits alles getan, in größeren Wohnungen oder Häusern benötigt man zusätzliche Google Wifi, die beliebig in anderen Räumen verteilt werden können. Diese verbinden sich untereinander bzw. finden sich automatisch und erweitern so das Netzwerk („Mesh“). Das so entstandene WLAN-Netz, soll laut Google stabil und stark sein. Denn im regulären Betrieb prüft eine Software kontinuierlich die Verbindung zwischen allen Wifi Points. Diese sorgt dafür, dass jedes Gerät für sich die beste Verbindung hat, d.h. jedem Gerät wird auf Basis des Standorts im Haus automatisch das passende Frequenzband 2,4 oder 5 Gigahertz zugeteilt.

Mit der Smartphone-App lässt sich zudem das Heimnetz stetig überwachen sowie ein Netzwerk für Gäste erstellen. Auch eine Kindersicherung lässt sich einrichten. Praktisch ist auch, dass sich vorübergehend Prioritäten auf einzelnen Google Wifi-Geräten zuweisen lassen, damit kann man dem Laptop, welcher gerade einen 4K-Film auf Netflix streamt, größere Priorität einräumen, als dem iPad.

Google Wifi im Video

Das Design und der Preis

Das Google Wifi ist nicht nur praktisch, sondern auch vom Design ansprechend. Mit der runden weißen Form und der dezenten Beleuchtung, überholt es das rein funktionale Design von herkömmlichen Routern.

Allerdings hat das Google Wifi auch seinen Preis. Das Einzel-Pack mit einem WiFi Point kostet 139 Euro, für das Kit mit zwei WiFi Points werden bereits 239 Euro fällig. Man bekommt die Technik direkt bei Google, aber auch bei anderen Shops sind die Geräte mittlerweile verfügbar.