Apple: Entwicklerkonferenz WWDC 2020 heute Abend mit vielen Neuerungen

Apple: Entwicklerkonferenz WWDC20 heute Abend mit vielen Neuerungen – Heute Abend ist es soweit, Apple wird online die WWDC20 starten und wieder eine ganze Reihe von Neuerungen verkünden. Die Keynote startet ab 19 Uhr unserer Zeit und lässt sich auch im Livestream nachverfolgen:

Die weiteren Veranstaltungen sind dann nur über die Entwickler-App nutzbar und setzen einen entsprechenden Account voraus. Allerdings haben schon viele Portal angekündigt, einen Liveticker anbieten zu wollen – es wird also auf jeden Fall genug Infos rund um die Veranstaltung geben.

Apple: Entwicklerkonferenz WWDC startet am 22. Juni mit vielen Änderungen

– Es ist offiziell, Apple wird die WWDC 2020 in diesem Jahr ab dem 22. Juni starten und aufgrund der Corona-Situation wird es keine Live-Veranstaltungen vor Ort geben, sondern eine virtuelle Konferenz, an der man per App oder über die Webseite teilnehmen kann.

„Die WWDC20 wird unsere bisher größte Veranstaltung sein, die unsere globale – mittlerweile aus mehr als 23 Millionen bestehende – Entwicklergemeinde auf einzigartige Art und Weise für eine Woche im Juni zusammenbringt, um sich über die Zukunft der Apple-Plattformen zu informieren“, sagt Phil Schiller, Senior Vice President of Worldwide Marketing von Apple. „Wir können es kaum erwarten, uns im Juni online mit der weltweiten Entwicklergemeinschaft zu treffen und mit ihr all die neuen Tools zu teilen, an denen wir gearbeitet haben, um sie bei der Entwicklung von noch mehr unglaublichen Apps und Services zu unterstützen. Wir freuen uns weitere Einzelheiten über die WWDC20 bekanntzugeben, je näher der Starttermin dieses aufregenden Events rückt“.

Entwickler können für den Zugang dabei folgende Möglichkeiten nutzten, diese stehen kostenlos bereit:

Entwicklern wird empfohlen, die Apple Developer App herunterzuladen, in der im Juni zusätzliche Informationen zum WWDC20-Programm — einschließlich Keynote und Details zur Platform State of the Union, Session- und Labzeiten und mehr — geteilt werden. Diese Informationen werden auch auf der Apple Developer Website und per E-Mail zur Verfügung gestellt.

Gleichzeitig hat das Unternehmen die Swift Student Challenge angekündigt. Einreichungen für diesen Wettbewerb sind ab sofort und noch bis zum 18. Mai möglich. Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Bis zum 18. Mai, 8.59 Uhr können studentische Entwickler aus der ganzen Welt an der Swift Student Challenge teilnehmen, indem sie eine interaktive Szene mit einem Swift Playground erstellen, die innerhalb von drei Minuten erlebt werden kann. Die Gewinner erhalten eine exklusive WWDC20-Jacke und ein Set von Pins. Weitere Informationen findet man unter developer.apple.com/wwdc20/swift-student-challenge.

WWDC 2020 – Online statt Absage

WWDC 2020 – Online statt Absage – Apple reagiert auf die Corona-Pandemie und hat sich daher für die jährliche Worldwide Developer Conference für ein neues Format entschieden. Die Veranstaltung wird komplett online stattfinden und ist damit unabhängig vom Fortgang der Pandemie und dem Infektionsrisiko zu dieser Zeit.

Konkret schreibt Apple dazu:

Die WWDC 2020, die in ihrem 31. Jahr stattfindet, wird in einem völlig neuen Online-Format mit zahlreichen Inhalten sowohl für Anwender, Presse und Entwickler veranstaltet werden. Die Online-Veranstaltung bietet Millionen von kreativen und innovativen Entwicklern die Gelegenheit, sich frühzeitig mit der Zukunft von iOS, iPadOS, macOS, watchOS und tvOS vertraut zu machen und mit den Apple-Ingenieuren zusammenzuarbeiten, um Apps zu entwickeln, die das Leben von Apple-Nutzern auf der ganzen Welt bereichern.

Inhaltlich soll sich aber durch das geänderte Formt vorerst wenig ändern. Es geht weiterhin vor allem um die Weiterentwicklung der Software von iOS, iPadOS, macOS, watchOS und tvOS und weniger um die Geräte wie iPhone oider iPad.

„Wir führen die WWDC 2020 diesen Juni auf innovative Weise für Millionen von Entwicklern auf der ganzen Welt durch und beim Zusammenbringen der gesamte Entwickler-Community werden wir ganz neue Erfahrungen machen“, sagt Phil Schiller, Senior Vice President of Worldwide Marketing von Apple. „Die aktuelle gesundheitliche Lage hat es erforderlich gemacht, dass wir 2020 ein neues Format für die WWDC entwickeln, das ein vollständiges Programm mit einer Online-Keynote und Sessions umfasst, die eine großartige Lernerfahrung für unsere gesamte Entwickler-Community auf der ganzen Welt bietet. Wir werden in den kommenden Wochen alle weiteren Details mitteilen.“

Einen genauen Termin für die WWDC 2020 gibt es bisher noch nicht, aber Apple hat bereits die Webseite frei geschaltet und wird dort die Infos veröffentlichen, sobald sie verfügbar sind. Bis Juni soll es darüber hinaus weitere Details zum Programm und auch zum Ablauf geben.

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Apple: WWDC 2018 Registrierung gestartet

Die diesjährige Entwicklerkonferenz WWDC 2018 wird im Zeitraum vom 4. bis 8 Juni in San Jose im McEnery Convention Center stattfinden. Das hat Apple mittlerweile bekannt gegeben, allerdings gibt es leider keine weiteren Infos, was genau das Unternehmen für die Konferenz plant. In den letzten Jahren wurde auf der WWDC auch immer wieder neue Hardware vorgestellt. In diesem Jahr gibt es zumindest Spekulationen, dass möglicherweise eine neue Version der iPads vorgestellt wird oder unter Umständen auch ein Update für das Macbook Air. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es aber noch nicht.

Apple selbst schreibt zur WWDC:

Jedes Jahr bietet die WWDC Millionen von Entwicklern Gelegenheit mehr darüber zu lernen, wie neue Erfahrungen auf Apples Plattformen für iPhone, iPad, Apple Watch, Apple TV, Mac und HomePod geschaffen werden können. Eine breite Palette von robusten Entwickler-APIs, darunter SiriKit, HomeKit, HealthKit, GymKit, MusicKit, ResearchKit und CoreML eröffnen Entwicklern neue Wege, um Anwendern dabei zu helfen, die Kontrolle über ihre Gesundheit und ihr Zuhause bis hin zu der Art und Weise, wie sie sich fortbewegen, einkaufen oder lernen zu übernehmen. Letztes Jahr auf der WWDC stellte Apple erstmals ARKit vor und seitdem haben Entwickler mit Apps in allen Kategorien des App Store ideenreiche Wege eingeschlagen, um Kunden mit in der realen Welt überlagerten virtuellen Erlebnissen zu begeistern.

Was dagegen sicher ist: es wird einen Ausblick auf die neusten Versionen der Software geben – unter anderem wird es wohl auch die ersten Ausblicke auf iOS 12 geben, das dann im Herbst in den neuen iPhone Modellen  zum Einsatz kommen wird.

Die Tickets fü die Konferenz werden dabei wieder im Losverfahren vergeben. Entwickler können ab sofort bis zum 22. März um 10.00 Uhr morgens PDT über die WWDC-Website Tickets beantragen. Die Tickets werden in einem Zufallsverfahren vergeben und die Entwickler werden bis zum 23. März um 17.00 Uhr PDT über den Bewerbungsstatus informiert. Man muss also nicht der erste sein, der sich registriert, sondern unter allen Registranten werden die Tickets ausgelost.

Save the Date: Apple WWDC 2017 vom 5. bis 9. Juni

Apple hat die Presseeinladungen zum zur diesjährigen Entwicklerkonferenz verschickt. Sie wird in diesem Jahr im  McEnery Convention Center in San Jose stattfinden, Termin ist der 5. bis 9. Juni 2017.

Im Original heißt es dazu:

Die WWDC 2017 ist nur einige Minuten von Apple’s neuem Hauptquartier in Cupertino entfernt und wird Entwicklern Zugang zu mehr als 1.000 Apple-Ingenieuren bieten und die Gelegenheit, diese während der Konferenz zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen.
Das McEnery Convention Center wird zur Drehscheibe für Tausende von Teilnehmern mit einem großartigen Angebot an Hotels, Restaurants und Unterhaltungsmöglichkeiten in Gehweite. Zusätzlich zu Keynote, Zusammenkünften, Sessions und Labs für Entwickler arbeitet Apple mit der Stadt San Jose und ansässigen Unternehmen daran, die Rückkehr der WWDC mit besonderen Erlebnissen rund um San Jose über die Woche hinweg zu feiern.
Wie immer hat Apple noch keine Details dazu gegeben, welche Neuerungen man vorstellen wird, aber die WWDC ist in der Regel das Event, bei dem es in erster Linie um die Software des Unternehmens geht. Es werden also aller Wahrscheinlichkeit nach keine neuen Modelle vorgestellt, aber es ist durchaus möglich, dass man die ersten Einblicke in iOS 11 oder auch watchOS 4.0 geben wird.
Die Konferenz wird auch wieder im Netz übertragen, unter anderem per WWDC-App für iPhone, iPad und Apple TV und auch als Livestream über die Apple Entwickler-Webseite.
Die Registrierung für Entwickler wird voraussichtlich an 27. März zur Verfügung stehen. Allerdings muss man dafür im Developer Programm registriert sein und die Tickets kosten 1599 Dollar. Apple schreibt im Kleingedruckten:
To register, you must be a member of the Apple Developer Program or Apple Developer Enterprise Program as of February 16, 5:30 a.m. PST. Your membership must be valid and in good standing from this date until the end of WWDC. Developers between 13 and 17 years of age must have their submission completed by their parent or guardian who is an eligible member. If you’re selected, the default credit/debit card associated with your Apple ID will be automatically charged 1599 USD, or in local currency where available.
Die Registrierung wird auf dieser Webseite möglich sein: https://developer.apple.com/wwdc/

iOS 10 – das sind die Neuerungen und die technischen Voraussetzungen

iOS 10 – das sind die Neuerungen und die technischen Voraussetzungen – Auf der Entwicklerkonferenz WWDC16 hat Apple die neuste Version des mobilen Betriebssystems vorgestellt und laut Tim Cook ist iOS 10 das „das größte Release aller Zeiten“. Allerdings ist jetzt bereits klar, dass iOS 10 nicht für alle Nutzer zur Verfügung stehen wird, denn Apple hat bei den Voraussetzungen mittlerweile höhere Anforderungen und damit sind ältere Geräte außen vor. Man benötigt mindestens ein iPhone 5 oder 5c, iPad mini 2, iPad 4 oder ein iPod touch 6G um iOS 10 installieren zu können. Ältere Modelle wie das iPhone 4s, iPad 2, iPad 3, iPad mini 1 und iPod touch 5G werden damit nicht mehr unterstützt und müssen auch zukünftig mit iOS 9 laufen.

Im Bereich der Features hat Apple für iOS 10 eine wirklich lange Liste an Neuerungen vorgestellt:

  • Nachrichten App: Die meist genutzt App unter iOS hat seit iOS 8 kaum Neuerungen erfahren und stand diesmal daher im Fokus der Entwicklung. Neu ist eine Live Vorschau auf Links und Videos, Emojis werden jetzt vorgeschlagen und es soll die Möglichkeit geben, weitere Anwendungen in iMessage zu integrieren. Dafür soll ein neuer App Store speziell für die Nachrichten App geschaffen werden.
  • Lock Sceen: iOS 10 bringt eine Raise to wake Funktion mit, die Geräte automatisch aktiviert, wenn man sie anhebt. Dazu sollen auf dem Lockscreen deutlich mehr Inhalte angezeigt werden. Dazu kann man per 3D Touch direkt auf dem Screen auf Nachrichten reagieren.
  • Siri: Siri bekommt auch unter iOS 10 wieder neue Funktionen und mehr Intelligenz. Das System arbeitet jetzt auch mit anderen Messengern zusammen und bietet „intelligente Vorschläge“ in den Unterhaltungen mit denen sich Kontakten oder Kalendereinträge einfach ergänzen lassen.
  • Foto-App: die mobile Foto App bekommt die Gesichtserkennung, die man bereits vom Mac her kennt und wird dazu mit einer Objekterkennung aufgewertet. Dazu sollen weitere Verknüpfungen mit relevanten anderen Fotos oder Karten erfolgen. Dabei will man die Privatsphäre wahren in dem die Fotos nur lokal verknüpft werden.
  • Apple Music: Der Dienst ist relativ neu, wird aber mit iOS 10 komplett überarbeitet. So sollen nun auch Songtexte eingeblendet werden können und insgesamt soll die neue Struktur deutlich übersichtlicher und einfacher zu bedienen sein.

Dazu wurden auch weitere Apps wie die Karten und News ausgewertet und mit einigen Neuerungen versehen. Mit iOS 10 soll man darüber hinaus auch die Standard Apps löschen können.

Die ersten Vorab-Version von iOS 10 steht für Entwickler bereits zum Download bereits, eine Beta soll im Juli folgen. Einen genauen Termin hat Apple dafür aber bisher noch nicht genannt.

Überblick: die WWDC-Neuheiten von Apple

Apple hat auf der Keynote zur diesjährigen WWDC eine Reihe von Neuerungen angekündigt. Wir haben sie hier im Überblick zusammengestellt:

Apple Music

Bereits im Vorfeld war bekannt geworden, dass Apple mit Apple Music einen eigenen Streaming Dienst an den Start bringen will. Die Überraschung fiel daher nicht so groß aus als Tim Cook diesen Dienst verkündete.

Apple Music soll dabei am 30.Juni starten und mit iOS 8.4 und höher nutzbar sein. Später soll es auch Apps für Android, Windows und OS X geben. Der Dienst soll dabei über das reine Streaming hinaus gehen und beispielweise auch Radios (Internet) und  Musikvideos sowie Instagram- und Myspace-Inhalte unterstützen.

OS X El Capitan

Die neuste Version des OS Betriebssystems hört auf den Namen OS X El Capitan und ist ab sofort als Vorab-Version für Entwickler verfügbar. Ab Juli soll es dafür auch ein Beta-Programm geben. Besonders bei der Leistung hat Apple dabei nachgebessert: Apps sollen 1,4mal schneller starten und der Wechsel zwischen den Apps soll ebenfalls schneller gehen. Dazu sollen Grafiken und Animationen zukünftig schneller gerendert werden. Dazu hat Apple die Grafik-Schnittstelle Metal in OS X El Capitan integriert. Gerade Animationen sollen damit bis zu 50 Prozent schneller werden.

iOS 9

iOS 9 soll schneller und sicherer werden, dazu wird der Fokus auf den Ausbau von Siri und die entsprechenden Funktionen gelegt. Die Sprachssistentin soll dabei deutlich intelligenter werden und beispielsweise auch die Fotos durchsuchen können. Unter anderem wird auch der Such-Kontext berücksichtigt und die letzten Konversationen. Apple orientiert sich dabei an den Funktionen von Google Now. Anders als bei Google Now soll Siri mit den neuen “Intelligence”-Funktionen aber allein auf dem Gerät arbeiten und keine Informationen und Daten an zentrale Server weiter geben.

Apple Pay

Apple Pay soll auch nach Europa kommen. Allerdings ist vorerst nur Großbritannien versorgen, Termin für weitere Länder wurden nicht bekannt gegeben. Bisher kann man Apple Pay nur in den USA nutzen. Wie vermutet soll es auch ein neues Treue Programm für Apple Pay geben.

Apple iPhone 5S und iPad mini mit Retina-Display angeblich im Sommer 2013

Der taiwanesische Branchendienst DigiTimes hat bereits vor einigen Wochen erstmalig die Spekulationen in Umlauf gebracht, dass Apple noch in diesem Jahr die ersten Testproduktionen für die nächste iPhone-Generation starten soll. Jetzt gibt es erste Gerüchte, die einen Veröffentlichungszeitraum für jenes Produkt in Aussicht stellen. Die Taiwanesen sind erneut für diese Informationen verantwortlich und spekulieren über ein Release im Sommer 2013.

Dieses Mal soll aber nicht nur das iPhone eine Rolle spielen, sondern auch das iPad mini mit Retina-Display sowie eine weitere iPad-Generation könnte zu diesem Zeitpunkt eine Erneuerung erhalten. Diese Vermutungen basieren zumindest auf den Angaben Taiwan Semiconductor Manufacturing Company und Advanced Semiconductor Engineering, die im ersten Quartal 2013 sehr gute Zahlen erwarten. Grund für diesen Aufschwung soll natürlich die Kooperation mit Apple sein und die zugehörige Produktion für die neuen iOS-Generationen.

Apple is expected to introduce its next-generation iPad and iPhone series around the middle of 2013, which will boost demand for ICs in particular communications related chips during the latter half of the first quarter, according to the observers. Component orders placed by Apple, which climbed to high levels prior to the iPhone 5 rollout, will rise again between March and April, the observers indicated.

Es wird daher gemutmaßt, dass Apple womöglich auf der nächsten Wordwide Developer Conference die Hüllen fallen lässt und früher als gedacht, die neuen Produkte auf den Markt bringt. Gleichzeitig würde es auch bedeuten, dass iOS 7 auch schon im Frühjahr in den Beta-Status gehen müsste. Das Ganze ist also sehr wage und sind bislang die einzigen Gerüchte, die auf ein solches Datum hindeuten.

Bildquelle Flickr via MobileGeeks

13-Zoll MacBook Pro mit Retina-Display und neuer iMac für den Herbst geplant?

Neben den softwaretechnischen Neuerungen war ganz klar das MacBook Pro mit Retina-Display auf einer Bildschirmdiagonale von 15,4-Zoll eines der Highlights auf der Keynote am vergangenen Montag. Jedoch hat Apple nur einem Modell den neuen hochauflösendem Bildschirm spendiert und die anderen MacBook-Modelle haben „nur“ eine Hardware-Aktualisierung erhalten. In Zukunft werde aber vermutlich alle Geräte der Mac-Familie mit einem solchen Display ausgestattet werden, um die verschiedenen Modelle natürlich zu vereinheitlichen.

Die amerikanischen Kollegen von AppleInsider sollen angeblich neue Informationen über die zukünftigen Einführungen des Retina-Display erfahren haben. So soll das 13-Zoll MacBook Pro bereits im Oktober mit dem hochauflösenden Display in den Handel kommen. Grund für die verspätete Einführung sollen Produktionsschwierigikeiten bei kleineren Bildschirmen sein, diese müssen anscheinend aufwendiger hergestellt werden und sorgen noch für die ein oder anderen Probleme. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass Apple intensiv mit Sharp zusammenarbeitet, um die Retina-Display zu perfektionieren. Zumal das Unternehmen aus Cupertino extra eine Produktionsanlage für Sharp im Wert von 30 Millionen US-Dollar aus dem Boden gestampft hat, um sich die Exklusivität zu sichern und natürlich auch die Qualität der Produkte näher zu kontrollieren. Das MacBook Pro mit 13,3-Zoll soll in der Retina-Ausgabe eine Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln spendiert bekommen.

Ebenfalls haben sich einige Apple-Kunden über die fehlende Aktualisierung der iMac-Modelle gewundert. Diesbezüglich hat sich der Kolumnist David Pogue von der New York Times kurz nach der WWDC geäußert und behauptet, dass die neuen Modelle des All-in-One-Macs erst im nächsten Jahr erscheinen würden. Es ist jedoch aber wahrscheinlich, dass Apple bereits dieses Jahr ein Hardware-Update für den iMac veröffentlichen wird und im Jahr 2013 ein neues Design einführen wird. Diese Vermutung würden auch die bereits aufgetauchten Einträge in der Geekbench-Datenbank bestätigen, die vor einigen Wochen ein bislang unveröffentlichten „iMac13,2“ mit einem 3,4 GHz Core i7-3770 Quad-Core-Prozessor sowie 4 GB RAM hervorgebracht haben. In dieser Datenbank ist auch das neue MacBook Pro gleichzeitig aufgetaucht und konnte eine richtige Prognose auf die WWDC-Keynote enthüllen.

Eventuell könnten wir also im Oktober neben dem neuen iPhone auch einige aktualisierte Mac-Modelle zu Gesicht bekommen. Damit wäre das Unternehmen aus Cupertino definitiv gerüstet für die Weihnachtssaison.

WWDC 2012: Apple präsentiert iOS 6 mit 3D-Karten, Navi, Facebook-Integration und mehr

Am gestrigen Abend hat Apple nicht nur die komplette MacBook-Familie aktualisiert, sondern auch viele Neuerungen hinsichtlich der Software vorgestellt. Das im Herbst zu erwartende Betriebssystem iOS 6 kommt mit mehr als 200 Funktionen daher und beinhaltet unter anderem, wie bereits erwartet, eine Apple-eigene Kartenlösung sowie erweiterte Siri-Funktionen. Darüber hinaus können sich die zukünftigen Benutzer über eine systemweite Facebook-Integration, Verbesserungen bei der Telefon-App und eine Rundumerneuerung des App Stores freuen. Die erste Beta-Version von iOS 6 wurde bereits für die registrierten Entwickler freigegeben und das Unternehmen aus Cupertino hat auch schon die iOS 6-Sonderseite  ins Leben gerufen.

Maps

Apple hat wie bereits mehrfach im Vorfeld spekuliert eine neue Karten-Applikation vorgestellt und damit Google Maps ersetzt. Die eigenen Karten haben nicht nur eine äußerliche Veränderung gegenüber der aktuellen Karten-App, sondern besitzen auch einige Alleinstellungsmerkmal, die auf den ersten Blick durchaus überzeugen. So können nun Verkehrs-Berichte direkt in der Karten-App angezeigt werden, die durch gesammelte Nutzerdaten in Echtzeit gefüttert werden. Ebenfalls arbeitet das Unternehmen aus Cupertino mit dem Restaurant-Portal Yelp zusammen, um Informationen über verschiedene Lokalitäten auf der Karte anzubieten. Auch von einer kompletten Navigationslösung können zukünftige Benutzer profitieren und müssen keine teuren Navigations-Apps mehr im App Store kaufen. Als Highlight der ganzen Karten-App wurde die so genannten „Flyover“-Funktion vorgestellt, die beeindruckend detaillierte 3D-Ansichten auf Vector-Basis beinhaltet. Zu guter Letzt steht auch die Gelände- und Satelliten-Ansicht zur Verfügung.

Siri

Natürlich hat auch der Sprachassistent Siri ein bemerkenswertes Upgrade mit iOS 6 erhalten. In Zukunft können Benutzer mit Hilfe von Siri sogar Sport-Ergebnisse abfragen oder die neusten Filme sowie Trailer nachschlagen. Die Restaurant-Funktion wird ebenfalls weiter aufgebohrt und ermöglicht jetzt die direkte Reservierung sowie eine genauere Suche nach dem richtigen Lokal. Mit der Facebook-Integetration erhält Siri auch die Möglichkeit Tweets sowie Posts an Twitter/Facebook per Sprache zu versenden. Außerdem können nun Apps direkt über Siri gestartet werden. Um beim Autofahren Siri ohne eine Handbewegung zu nutzen, wurde die Funktion „Eyes Free“ in Kooperation mit den Führenden Autoherstellern entwickelt. Zu guter Letzt bekommt auch das neue iPad endlich den digitalen Sprachassistenten.

Facebook

Den Erwartungen entsprechend enthält iOS 6 eine systemweite Integration von dem sozialen Netzwerk Facebook und bietet damit die Möglichkeit Fotos oder Nachrichten ohne entsprechende Anwendung zu posten. Ebenfalls können nun Nachrichten auf Facebook und Twitter direkt über die Benachrichtigungszentrale verschickt werden. Die Integration reicht bis zum App Store, in dem Benutzer zukünftig Apps „liken“ können. Eine entsprechende Programmierschnittstelle steht auch für die fleißigen Entwickler zur Verfügung und in Zukunft könnten viele Anwendungen die Facebook-Integration beinhalten.

Telefon

Apple hat sich auch die Telefon-App gegriffen und erweiterte Funktionen hineingepackt. Es können nun verschiedene Aktionen bei oder nach einem Anruf durchgeführt werden. Es besteht jetzt die Möglichkeit zum Beispiel Anrufe automatisch mit einer vordefinierten Nachrichten abzulehnen und auch eine Rückruf-Erinnerung für verpasste Gespräche einzurichten. Darüber hinaus kann eine systemweite „Bitte nicht stören“-Option in Zukunft genutzt werden, damit sämtliche Nachrichten und Anrufe nicht durchgestellt werden. Dies lässt sich zum einen durch vordefinierte Ruhezeiten erstellen oder über einen simplen Toggle-Button in den Einstellungen. Es besteht aber dennoch die Möglichkeit Anrufe von favorisierten Kontakten zu erlauben.

Facetime

Bisher konnte der Apple-eigene Skype-Konkurrent Facetime nur über eine W-Lan-Verbindung genutzt werden, in Zukunft kann dies aber auch über eine mobile Internetverbindung via UTMS durchgeführt werden. Damit werden Jailbreak-Erweiterungen für Facetime endlich überflüssig und Benutzer können die Funktion jetzt auch unterwegs verwenden.

Safari

Auch der iOS-eigene Browser erhält ein paar nette Funktionen und gleicht sich damit seinem Pendant auf OS X Mountain Lion an. Zum einen verfügt die Leseliste nun auch über eine Offline-Funktion, durch die Seiten temporär auf dem iOS-Gerät gespeichert werden und auch ohne eine Internetverbindung gelesen werden können. Zum anderen lassen sich jetzt auch Tabs über die iCloud mit einem Mac-Rechner oder iPad synchronisieren. Ebenfalls erlaubt Safari jetzt das einfache Hochladen von Fotos direkt aus der Kamera-Roll und der Vollbildmodus funktioniert auch im Quer-Modus.

Fotostreams teilen

Erst mit iOS 5.1 hat die Fotostream-Funktion endlich die Möglichkeit bekommen einzelne Fotos aus dem Stream zu löschen, mit iOS 6 werden die Funktion noch erweitert und zukünftig können Benutzer ihre Alben sowie Bilder-Sammlungen mit Freunden teilen. Die geteilten Alben werden über die iCloud per Push-Nachricht versendet und zähen nicht zum eigentlichen iCloud-Storage hinzu. Die ausgewählten Freunde können nun Kommentare zu den einzelnen Bildern abgegeben und natürlich auch „liken“. Aber nicht nur iOS-Benutzer können von der Funktion profitieren, denn es besteht die Möglichkeit ein Web-Album direkt auf dem Gerät zu erstellen und den Link per Mail oder Nachricht zu verschicken. Somit können in Zukunft ganz einfach Urlaubs- oder Hochzeit-Fotos mit Bekannten und Freunden geteilt werden.

Mail

Auch einige kleine Neuerungen wurden der Mail-App spendiert. Unter anderem steht jetzt eine VIP-Liste zur Verfügung, in der favorisierte Kontakte abgelegt werden können. Zudem hat sich auch die „Pull to Refresh“-Funktion in die Mail-App geschlichen und erleichtert in Zukunft die Aktualisierung der Mail-Konten. Außerdem können Fotos und Videos direkt über das Kontextmenü in neue Mails eingebettet werden.

Passbook

Mit der Passbook-App können in Zukunft alle möglichen Tickets wie zum Beispiel Flugtickets, Coupons oder ähnliches abgelegt werden. Ebenfalls können Kredit- und Kundenkarten passwortgeschützt auf dem iOS-Gerät gesichert werden. Das Ganze kann auch mit Zeit- und Ortsabhängigkeiten gefüttert werden, um zu garantieren, dass man sich zum Beispiel auch im richtigen Terminal befindet oder das iOS-Gerät verschickt eine Push-Benachrichtung, wenn der Coupon in Kürze abläuft. Es bleibt abzuwarten, wie die Anwendung hier in Deutschland funktioniert und genutzt werden kann.

Geführte Bedienhilfen

Diese neue Funktion soll hilfebedürftigen Menschen die Benutzung von iOS-Geräte vereinfachen. Es können gewissen Anwendungen in den Vordergrund gelegt werden oder bei Bedarf komplett gesperrt werden. Ansonsten sind noch viele weitere Funktionen in iOS 6 enthalten, die das Leben mit dem iOS-Gerät verbessern.

Sonstige Funktionen

Natürlich enthält die neue iOS-Version auch viele Kleinigkeiten, so tauchen zum Beispiel auch Apps in den Safari Suchergebnissen auf oder es können pro Account individuelle E-Mail-Signaturen eingerichtet werden. Ebenfalls können benutzerdefinierte Vibrationen sowie Klingeltöne aus Songs erstellt werden. Auch der so genannten „Lost Mode“ wird für den ein oder anderen von Nutzen sein. Damit lässt sich eine Nummer an das verlorene iPhone senden und falls jemand das Gerät gefunden hat, kann derjenige den Knopf drücken und die Nummer wird dann automatisch gewählt.

iOS 6 bringt mehr als 200 Funktionen, Verbesserungen sowie andere Neuerungen mit sich und wird noch über die nächsten Monate verfeinert. Die vielen kleinen Funktionen werden in den kommenden Wochen immer wieder durch die Beta-Version auftauchen und ein genaueres Bild über die finale Version erstellen.

Abgespecktes MacBook Pro mit Ivy Bridge und USB 3.0 – 17-Zoll-Modell nicht mehr im Sortiment

Neben dem neuen MacBook Air und dem MacBook Pro mit Retina-Display hat das Unternehmen aus Cupertino auch eine abgespeckte Version des MacBook Pros auf der diesjährigen WWDC vorgestellt. Das neue Modell kann bereits jetzt im Apple Online Store erworben werden und steht entweder mit einer Bildschirmdiagonale von 13- oder 15-Zoll zur Verfügung. Die dritte Variante mit 17-Zoll wurde komplett aus dem Sortiment gestrichen. Genau wie bei den neuen MacBook Airs hat Apple auch bei diesem Gerät zwei Anschlüsse im schnelleren USB 3-Standard beigefügt und ebenfalls eine FaceTime HD-Kamera hinzugefügt.
Die kleinste Version kommt mit einem 13-Zoll-Display und kann für 1249 Euro erworben werden. Dafür bekommt der Kunde einen 2,5 GHz Dual-Core i5-Prozessor sowie einer 500 GB HDD-Festplatte mit 5400 Umdrehungen die Minute. Das besser ausgestattete Modell mit 13-Zoll kostet 1549 Euro und beinhaltet einen 2,9 GHz Dual-Core i7-Prozessor sowie eine 750 GB HDD-Festplatte. Das Modell mit einer Bildschirmdiagonale von 15-Zoll startet mit einem 2,3 GHz Quad-Core i7-Prozessor und einem Preis von 1879 Euro. Für die zweite Variante mit einem 2,6 GHz Quad-Core i7-Prozessor müssen 2279 Euro berappelt werden.
Obwohl die abgesteckten MacBook Pros nur verbesserte Hardware spendiert bekommen haben, sind die Preise um rund 100 Euro gestiegen. Ein unerwarteter Schritt von dem Unternehme aus Cupertino, denn bereits mit dem Retina-MacBook-Pro hat Apple ein sehr teures Gerät ins Sortiment aufgenommen.