Abgespecktes MacBook Pro mit Ivy Bridge und USB 3.0 – 17-Zoll-Modell nicht mehr im Sortiment

Neben dem neuen MacBook Air und dem MacBook Pro mit Retina-Display hat das Unternehmen aus Cupertino auch eine abgespeckte Version des MacBook Pros auf der diesjährigen WWDC vorgestellt. Das neue Modell kann bereits jetzt im Apple Online Store erworben werden und steht entweder mit einer Bildschirmdiagonale von 13- oder 15-Zoll zur Verfügung. Die dritte Variante mit 17-Zoll wurde komplett aus dem Sortiment gestrichen. Genau wie bei den neuen MacBook Airs hat Apple auch bei diesem Gerät zwei Anschlüsse im schnelleren USB 3-Standard beigefügt und ebenfalls eine FaceTime HD-Kamera hinzugefügt.
Die kleinste Version kommt mit einem 13-Zoll-Display und kann für 1249 Euro erworben werden. Dafür bekommt der Kunde einen 2,5 GHz Dual-Core i5-Prozessor sowie einer 500 GB HDD-Festplatte mit 5400 Umdrehungen die Minute. Das besser ausgestattete Modell mit 13-Zoll kostet 1549 Euro und beinhaltet einen 2,9 GHz Dual-Core i7-Prozessor sowie eine 750 GB HDD-Festplatte. Das Modell mit einer Bildschirmdiagonale von 15-Zoll startet mit einem 2,3 GHz Quad-Core i7-Prozessor und einem Preis von 1879 Euro. Für die zweite Variante mit einem 2,6 GHz Quad-Core i7-Prozessor müssen 2279 Euro berappelt werden.
Obwohl die abgesteckten MacBook Pros nur verbesserte Hardware spendiert bekommen haben, sind die Preise um rund 100 Euro gestiegen. Ein unerwarteter Schritt von dem Unternehme aus Cupertino, denn bereits mit dem Retina-MacBook-Pro hat Apple ein sehr teures Gerät ins Sortiment aufgenommen.

 

WWDC 2012: Spezifikationen des neuen Mac Pro und abgespeckten MacBook Pro aufgetaucht

In rund sechs Stunden wird Apple die diesjährige WWDC eröffnen und auch einige Geräte der Mac-Familie aktualisieren. Im Vorfeld wurden bereits die ein oder anderen Gerüchte darüber geschürt und erwartungsgemäß soll Apple die erhofften Retina-Displays einigen Modellen spendieren.

Kurz vor dem Start der Keynote will 9to5Mac neue Informationen über den zukünftigen Mac Pro und der abgespeckten MacBook Pro Variante erfahren haben. Außerdem sind Bilder des zukünftigen Logic Boards des MacBook Pros aufgetaucht und beinhalten leider Hinweise darüber, dass das Design vielleicht doch keine Veränderung beinhalten wird. Ebenfalls konnten die Amerikaner in Erfahrung bringen, dass eine neue AirPort Express-Station, ein externes SuperDrive und ein neues MagSafe veröffentlicht werden soll.

Beim Mac Pro wird es anscheinend die folgenden Standard-Konfigurationen geben:

  • 3,2 GHz Quad-Core-CPU, 6 Gigabyte RAM, 1 Terabyte Festplatte und ATI Radeon 5770
  • 2,4 GHz 12-Core-CPU, 12 Gigabyte RAM, 1 Terabyte Festplatte und ATI Radeon 5770
  • 3,2 GHz Quad-Core-CPU, 8 Gigabyte RAM, 2 Terabyte Festplatte (Server)

Aber natürlichen wird immer noch die Möglichkeit bestehen, den Mac Pro individuell zu konfigurieren und mit anderen Komponenten auszustatten.

Interessanter sind jedoch die aufgetauchten Spezifikationen des angeblichen MacBook Pros. Allem Anschein nach wird Apple eine abgespeckte Version des Gerätes veröffentlichen, um die aktuelle Preiskategorie beizubehalten. Dieses Szenario wurde bereits im Vorfeld von einem Analysten prophezeit, der besagte, dass Apple womöglich das originale MacBook wieder zum Leben erwecken wird. Demnach könnte das MacBook den Platz in dieser Preiskategorie einnehmen und das MacBook Pro könnte ein Retina-Display sowie ein dünneres Design erhalten.

Die neue MacBook-Serie würde die unten abgebildeten Spezifikationen enthalten:

  • 13,3″: 2,5 GHz Dual-Core-CPU, 4 GB RAM, 500GB HDD
  • 13,3″: 2,9 GHz Dual-Core-CPU, 8GB RAM, 750GB HDD
  • 15,4″: 2,3 GHz Quad-Core-CPU, 4GB RAM, 500GB HDD und NVIDIA 650M GT
  • 15,4″: 2,6 GHz Quad-Core-CPU, 8GB RAM, 750GB HDD und NVIDIA 650M GT
Wie bereits mehrfach spekuliert soll das 17-Zoll-Modell auf Grund von wenigen Verkäufen aus dem Sortiment fallen.
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Darüber hinaus sind auch die ersten Fotos des neuen Logic Boards im Netz aufgetaucht. Das chinesische Forum WeiPhone konnte anscheinend einen ersten Blick in das Innere des neuen MacBook Pros erhaschen und sogar die ersten Fotos davon veröffentlichen. Aus den Fotos geht unter anderem hervor, dass Apple bei den neuen Modellen auf die NVIDIA GT 650M mit 1GB Grafikspeicher setzt. Ebenfalls enthalten die Fotos ebenfalls Hinweise darauf, dass das zukünftige Design nicht merklich verändert wird. Die Chip-Platzierung sowie die entsprechenden Befestigungslöcher sind mit dem aktuellen Logic Board identisch.
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Pünktlich um 18:00 Uhr starten wir mit der Vorberichterstattung auf unserem Live-Blog und werden euch alle Geschehnisse, Produkte und andere Highlights rund um die Keynote informieren.

iOS 6: Inaktive Download-Links von Beta-Versionen aufgetaucht – iPad 1 und iPod touch 3G werden nicht unterstützt

In genau 24 Stunden wird Apple die Worldwide Developer Conference mit einer Keynote eröffnen und unter anderem einen Ausblick auf iOS 6 der Öffentlichkeit gewähren. Danach wird das Unternehmen aus Cupertino aller Wahrscheinlichkeit auch die erste Beta-Version von dem mobilen Betriebssystem den registrierten Entwicklern zur Verfügung stellen. Diesbezüglich sind in dem chinesischen WeiPhone-Forum die momentan noch inaktiven Download-Links für die Vorabversionen von iOS 6 aufgetaucht.

Überraschenderweise fehlt aber die erste Generation des iPads sowie der iPod touch 3G in der veröffentlichten Liste und lässt darauf schließen, dass die beiden Geräte in Zukunft keine Software-Updates mehr bekommen. Die neue Firmware mit der Build-Nummer „10A5316k“ werden vermutlich nach der morgigen Keynote veröffentlicht und registrierte iOS-Geräte können daraufhin die neue iOS-Version aufspielen. Ebenfalls wird auch für die Set-Top-Box Apple TV, wie bereits mehrfach spekuliert, auch ein Update zur Verfügung stehen und vielleicht sogar eine eigene Entwicklungsumgebung beinhalten.

Die komplette Liste im Überblick:

Das neue iPad

iPad 2

iPhone

iPod touch

Apple TV

Anleitungen

Safari 6

via MacRumors Bildquelle ifun

WWDC 2012: Apple stellt angeblich eine Entwicklungsumgebung für den Apple TV vor

Die Gerüchteküche brodelt unaufhörlich und veröffentlicht weiterhin täglich neue Spekulationen über die Worldwide Developer Conference von Apple. Diesmal hat sich die amerikanische Webseite BGR zu Wort gemeldet und das Gerücht in den Raum geworfen, dass Apple nächste Woche eine Entwicklungumgebung für den Apple TV vorstellen wird. Mit Hilfe dieser so genannten „TV-SDK“ können Entwickler in Zukunft eigene Anwendungen für die schwarze Set-Top-Box programmieren und wahrscheinlich auch im zugehörigen App Store veröffentlichen.

Bereits Ende Mai sind derartige Gerüchte aufgetaucht, die eine neue und deutlich funktionserweiterte Version des Apple TV Betriebssystem prophezeit haben. Dementsprechend würde ein solche neue Entwicklungsumgebung durchaus in den Rahmen der bisherigen Spekulationen passen und ebenfalls die bisher unbenannten Sessions im WWDC-Programm erklären. Die neue SDK (Software Developer Kit) würde den Funktionsumfang der kleinen Set-Top-Box ins unermessliche erweitern und zukünftigen könnten Entwickler ihre Anwendungen auch für den Apple TV anpassen. Diesbezüglich soll Apple auch eine neue Schnittstelle vorstellen, um angeschlossenes Zubehör auch mit Hilfe der Remote-Fernbedienung oder der Remote-App zu bedienen.

Spätestens am kommenden Montag wird Apple das Geheimnis um den Apple TV lüften und womöglich ein neues Betriebssystem inklusive Entwicklungsumgebung vorstellen.

WWDC 2012: Neue MacBook Pros, MacBook Airs, iMacs und ein weiterer Mac – Spezifikationen des Pros aufgetaucht

Auf die Stunde genau wird in sechs Tagen die nächste Apple Keynote stattfinden und neben dem ersten Ausblick auf iOS 6 auch nähere Details zu OS X Mountain Lion hervorbringen. Genau genommen wird Apple vermutlich das endgültige Veröffentlichungsdatum des Mac-Betriebssystems enthüllen. Aber nicht nur die passende Software wird ein Thema auf der WWDC dieses Jahr sein, sondern auch die Hardware bekommt einen Platz in der Präsentation. Bereits seit mehreren Monaten steht das Gerücht über die Retina-Displays im Raum und am kommenden Montag soll endlich der Vorhang fallen.

Die amerikanischen Kollegen von 9to5Mac konnten mal wieder ihre vertrauensvollen Quellen anzapfen und einige Informationen über die zukünftigen Hardware-Updates bei der Mac-Familie in Erfahrung bringen. Angeblich soll nicht nur das MacBook Pro und MacBook Air eine größere Aktualisierung erhalten, sondern auch der iMac sowie ein vierter, momentan noch unbekannter, Mac soll ein Update spendiert bekommen. Entweder wird der Mac Mini oder der Mac Pro ein Update erhalten. Die Kollegen rechnen aber eher mit einem Update beim Mac Mini, der bereits in der Vergangenheit immer gleichzeitig mit den anderen Geräten aktualisiert wurde. Der Mac Pro hätte aber auch ein Update bitter nötig, denn bereits seit mehreren Jahre wurde der Prozessor sowie die Grafikkarte in der Profikiste von Apple nicht mehr erneuert. Wenn Apple die Mac Pro Serie nicht einstampfen möchte, wäre der kommende Montag natürlich der perfekte Moment für eine entsprechende Ankündigung. Demnach könnte vielleicht sogar die komplette Mac-Familie in neuem Glanz erstrahlen.

Darüber hinaus hat Engadget noch fragwürdige Spezifikationen des neuen MacBook Pros hervorgebracht. Laut dem gezeigten Foto wird das Gerät nur einen neuen Prozessor erhalten und zudem mit USB 3.0 sowie Thunderbolt ausgestattet werden. Ein Retina-Display soll jedoch nicht zum Einsatz kommen und auch das optische Laufwerk soll weiterhin vorhanden sein. Dies widersprecht den bisherigen Gerüchten rund um das Gerät, denn bislang haben alle Quellen bestätigt, dass das MacBook Pro ein dünneres Gehäuse erhalten wird und mit dem Retina-Display auftrumpfen wird.

Zu guter Letzt möchte 9to5Mac auch noch erfahren haben, dass Apple zusätzlich neues Zubehör auf den Markt bringen wird. Jedoch sind momentan noch keine genauen Angaben über die Art des Zubehörs bekannt. Endgültige Gewissheit werden wir am 11. Juni um 19:00 deutscher Uhrzeit erhalten, wenn Apple eine weitere Keynote abhalten wird.

Top 10 News der Woche – Wochenrückblick 22/2012

Dies ist ein Überblick über die populärsten Artikel, die wir auf AppDated diese Woche veröffentlicht haben. Hier könnt ihr euch überzeugen, dass ihr diese Woche keine wichtigen Neuigkeiten verpasst habt.

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Diesen Wochenrückblick wird jede Woche von uns angeboten, damit ihr immer auf dem aktuellsten Stand seid und keine News verpasst.

iOS 6: Rundumerneuerung für die vorinstallierten Apps

Die vergangenen Wochen haben sich bereits des Öfteren auf die Karten-App von iOS gestürzt und zahlreiche Hinweise für eine interne Umsetzung ohne Google Maps hervorgebracht. Aber nicht nur eine neue Kartenansicht soll das mobile Betriebssystem von Apple spendiert bekommen, sondern auch die anderen vorinstallierten Anwendungen sollen einige größere Änderungen beinhalten.

Die Kollegen von 9to5Mac haben kürzlich darüber berichtet, dass Apple womöglich die verschiedenen Stores eine Rundumerneuerung verpassen wird. Demnach könnte der iTunes Store, App Store und der iBookstore mit iOS 6 ein neues Gesicht erhalten. Bei dieser Umstrukturierung sollen vor allem soziale Komponenten und verstärkte Interaktivität eingeführt werden. Jedoch soll leider nicht die Suche und damit die Auffindbarkeit der Inhalte verbessert werden. Dies wurde zuletzt durch die Übernahme des Suchspezialisten Chomp bestärkt und sollte eigentlich mit iOS 6 realisiert werden. Anscheinend hebt sich Apple dieses Update aber für einen späteren Zeitpunkt auf.

Der Analyst Shaw Wu von Sterne Agee schlägt in eine ähnliche Kerbe und erwartet die bereits spekulierte Sharing-Funktion für Fotos. In diesem Zusammenhang soll dann auch die native Kamera- und Foto-App ein größeres Update erhalten und womöglich sich an der Funktionalität von Instagram orientieren. Dadurch müssten die Benutzer weniger auf andere Apps zurückgreifen und könnten von vornherein die vorinstallierten Apps verwenden.

Ebenfalls ist ein Farbwechsel bei den nativen Anwendungen von iOS 6 im Bereich des Möglichen und wurde erstmalig durch die iPhoto- sowie die WWDC-App hervorgebracht. Auch bei den kürzlich veröffentlichten Screenshots der neuen Karten-App ist der Wandel zu sehen. Allem Anschein nach möchte Apple von den Blau- und Schwarztönen wegkommen und die eigenen Anwendungen mit einem Silberton auffrischen.

Gewissheit über die neuen Funktionen, die Farbgebung und weitere Neurungen werden wir am 11. Juni um 19:00 Uhr erhalten, wenn das Unternehmen aus Cupertino ihre Keynote zur Worldwide Developer Conference 2012 abhalten wird. Es wird erwartet, dass Apple einen Ausblick auf iOS 6 veröffentlicht und gleichzeitig auch die erste Beta-Version für die Entwickler bereitstellt. Dementsprechend werden wir in genau neun Tagen detaillierte Informationen über iOS 6 erhalten.

iPhone 5: Apple testet 3,95 Zoll Display mit 1136 x 640 Pixel

Die letzten Wochen haben immer wieder neue Informationen und mutmaßliche Bestätigung über ein größeres Display im neuen iPhone hervorgebracht. Sogar das Wall Street Journal hatte sich dazu bekannt und mitgeteilt, dass Apple mindestens ein Display mit 4-Zoll verbauen wird. Die Produktion soll angeblich im nächsten Monat starten. Mit diesem Schritt würde das Unternehmen aus Cupertino erstmalig die Displaygröße verändern, denn die ersten drei iPhone-Modelle besaßen ein Display mit 3,5-Zoll und eine Auflösung von 480 x 320 Pixel. Daraufhin wurde das so genannte Retina-Display mit einer Pixeldichte von 326 ppi und einer Auflösung von 940 x 640 Pixel im iPhone 4 eingeführt.

Wenn das iPhone wirklich ein größeres Display spendiert bekommt, dann muss Apple zwangsläufig auch die Auflösung entsprechend anpassen, um weiterhin den Marketingbegriff „Retina“ verwenden zu können. Den neusten Informationen von 9to5Mac hat Apple momentan zwei Modelle, das iPhone 5,1 und iPhone 5,2 mit einem 3,95-Zoll Display und einer Auflösung von 1136 x 640 Pixeln, in den Testlaboren. Demnach scheint das Unternehmen aus Cupertino die aktuelle Auflösung um 176 Pixel in der Länge zu erweitern und damit auch das Seitenverhältnis etwas anpassen. Die neue Generation könnte mit der genannten Auflösung fast ein Verhältnis von 16:9 besitzen.

Das größere Display und die neue Auflösung könnte bewerkstelligen, dass in Zukunft eine weitere Reihe mit Icons auf dem Homescreen zur Verfügung steht und auch mehr Platz für andere Elemente in der Benutzeroberfläche vorhanden ist. Die Qualität des Displays würde ebenfalls minimal zunehmen, denn mit der genannten Auflösung und der entsprechenden Displaygröße würde das neue iPhone eine Pixeldichte von 330 ppi besitzen. Des Weiteren hat 9to5Mac auch den kleineren Dock-Connector bestätigt, der wiederum von iLounge und anderen Quellen im Vorfeld genannt wurde. Dieser neue Connector soll in der Größe zwischen einem Mini-USB und Micro-USB liegen und in Zukunft in allen neuen iOS-Geräten zum Einsatz kommen.

Mittlerweile können wir mit Sicherheit davon ausgehen, dass Apple ein größeres Display und eine neue Auflösung im neuen iPhone einführen wird. Außerdem wird auch ein neues Design von Apple erwartet, welches vielleicht sogar ein Liquidmetal-Gehäuse besitzt. Der kleinere Dock-Connector scheint auch schon fast als sicher zu gelten. Im kommenden Monat könnten diesbezüglich neue Informationen auf der WWDC 2012 auftauchen und die Sachlage vielleicht noch etwas konkretisieren. Denn auf der Entwicklerkonferenz wird Apple eine erste Vorschau auf iOS 6 veröffentlichen und auch die erste Beta-Version den Entwicklern zur Verfügung stellen.

Apple könnte neuen Foto-Sharing-Dienst auf der WWDC vorstellen

Die Worldwide Developer Conference von Apple rückt jeden Tag näher und die Gerüchteküche bringt regelmäßig neue Informationen über die Entwicklerkonferenz ans Tageslicht. Mittlerweile konnten einige Eckdaten der WWDC in Erfahrung gebracht werden und es konnte im Vorfeld schon eine Übersicht möglicher Funktionen aufgestellt werden. Jetzt hat sich auch das renommierte Wall Street Journal dazugesellt und bisher unbekannte Informationen hervorgebracht.

Laut den Angaben der amerikanischen Zeitung soll Apple nicht nur die aus iOS sowie OS X bekannten Apps „Erinnerungen“ und „Notizen“ als Web-Apps auf iCloud.com einführen, sondern auch die aktuelle Fotostream-Anwendung weiter aufbohren. Angeblich wird Apple eine Art Foto-Sharing-Dienst auf der diesjährigen WWDC vorstellen und zukünftig iCloud-Benutzer erlauben, ihre Bilder mit anderen Benutzer zu teilen sowie sie zu kommentieren. Diese Funktion wird dann voraussichtlich auch in OS X Mountain Lion und iOS 6 zu finden sein. Damit würde Apple eine weitere Lösung für ihre Benutzer anbieten und die Funktionen des eigenen Ökosystems erneut erweitern.

Anscheinend möchte Apple etwas vom Foto-Sharing-Kuchen ab haben und den aktuellen Größen in diesem Bereich einen Strick durch die Rechnung machen. Denn momentan können die Dienste wie zum Beispiel Instagram einen rasanten Wachstum verzeichnen und spätestens nach der Übernahme von Facebook, sollte jeder wissen, dass die Dienst bares Geld wert sind.

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Gerüchte rund um die WWDC: iOS 6, iTunes 11, Web-Apps und eigene Karten-App

Die WWDC 2012 rückt jeden Tag näher und bereits in einem Monat wird Apple auf ihrer Entwicklerkonferenz einen exklusiven Ausblick auf die eigene Zukunft geben. Die Gerüchteküche bereitet sich gerade darauf vor und konnte vorab einige Eckpunkte der Konferenz hervorbringen. Das Unternehmen aus Cupertino wird sehr wahrscheinlich das nächste große Update iOS 6 den Entwicklern präsentieren und die wichtigsten Funktionen genauer vorstellen. Daneben wird Apple vermutlich auch noch den iCloud-Dienst mit neuen Möglichkeiten ausstatten und ebenfalls dem Verwaltungsprogramm iTunes ein Update spendieren. Zusätzlich wird momentan gemunkelt, dass womöglich die nächste Generation der Mac-Familie einen Auftritt auf der WWDC 2012 haben wird.

Natürlich wird der Schwerpunkt auf der Software von Apple liegen und diesbezüglich konnten die Kollegen von TechCrunch einige neue Informationen hervorbringen. Die nächste große Version von iOS soll intern auf den Codenamen „Sundance“ hören und natürlich wieder mal einige Neuerungen beinhalten. Zum einen wurde von dem TechCrunch-Redakteur MG Siegler bestätigt, dass Apple in Zukunft auf ein eigenes Kartensystem setzen wird und ebenfalls das Siri endlich Programmierschnittstellen für Entwickler spendiert bekommt. Zudem soll das kalifornische Unternehmen auch an einer vollen Siri-Integration für das iPad arbeiten und hat deswegen eine neue Darstellung des Interfaces entwickelt. Abschließend haben die amerikanischen Kollegen noch berichtet, dass auch iTunes den Sprung auf die Version 11 schaffen wird und Apple dabei versuchen soll, die Software noch benutzerfreundlicher sowie schlanker zu gestalten. Des Weiteren wird darüber gemunkelt, dass Apple auch einen Streaming-Abo für iTunes einführen könnte und damit dem momentanen Trend von Spotify oder Simfy folgen wird. Bekanntlich besitzen TechCrunch und MG Siegler entsprechend gute Kontakte zu Apple, weswegen die genannten Mutmaßungen durchaus der Wahrheit entsprechen können.

Das bekannte Blog 9to5Mac hat ebenfalls über das zukünftige Kartensystem von Apple berichtet und auch bestätigt, dass sich das Unternehmen aus Cupertino in iOS 6 von Google-Maps verabschieden wird. Stattdessen wird eine eigene Lösung vorhanden sein, durch die Apple noch mehr Kontrolle über das System haben wird. Bereits bei den Übernamen von den Firmen wie Placebase, C3 Technologies und Poly9 wurde immer wieder darüber spekuliert, dass Apple diesen Schritt gehen wird.

Das Design der neuen Karten-App soll sich nicht drastisch verändern, jedoch legt Apple großen Wert darauf, dass die Anzeige deutlich schneller sowie zuverlässiger sein wird. Das Highlight der neuen App soll ein 3D-Modus sein, welcher von C3 Technologies stammt und durch die Aktivierung eines Buttons eingeschaltet werden kann. Das folgende Foto sowie das Video einer 3D-Ansicht des Hoover-Damms sollen einen ersten Eindruck über diese Funktion vermitteln.

Das Techblog AllThingsD des Wall Street Journals hat diese Mutmaßungen von einer unabhängigen Quelle bestätigt bekommen und berichtet, dass die Quelle die neue Karten-App mit „blow your head off“ umschreibt. Anscheinend hat Apple größere Pläne für diese Anwendung und hat viel Aufwand in die Entwicklung gesetzt.

Zum Schluss konnte der bekannte iOS-Entwickler Steven Stroughton-Smith zukünftige Neuerungen hinsichtlich der iCloud-Web-Apps entdecken. Auf der zu diesem Zeitpunkt noch verfügbaren Seite beta.icloud.com waren zwei neue Symbole für die Notizen- und Erinnerungs-App zu sehen, die es bislang auf der originalen Produktivseite nicht gibt. Jedoch konnte Tom Klaver im Quelltext der Webseite den folgenden String „To use http://beta.icloud.com, first sign in to iCloud with the iOS 6 Beta.“ finden. Dementsprechend werden wir wahrscheinlich spätestens zur WWDC auch neue Funktionen auf iCloud erhalten und natürlich auch die erste Beta-Verion von iOS 6. Kurze Zeit nach der Entdeckung hat Apple eine Weiterleitung auf die iCloud-Info-Seite eingeschaltet und somit verhindert, dass zusätzliche Informationen bekannt wurden.

In den kommenden Wochen werden vermutlich noch weitere Details über die Konferenz bekannt und die wichtigsten Eckpunkte wird Apple nicht vor der Öffentlichkeit verbergen können. Spätestens zur WWDC 2012 gewährt Apple uns einen Ausblick auf die Zukunft.