Offiziell vorgestellt: Sony Xperia Pro-1 – mehr Kamera als Smartphone

Offiziell vorgestellt: Sony Xperia Pro-1 – mehr Kamera als Smartphone – Gestern gab es den großen Leak, heute stellt Sony die neuen Xperia Pro-1 Modell offiziell vor. Damit bestätigen sich die gestern präsentierten Daten und auch die massive Ausrichtung auf die neue Kamera.

Das Unternehmen schreibt selbst zu den Vorteilen der neuen Modelle:

  • Als weltweit erstes Smartphone mit einem Exmor RS 1,0″-Bildsensor mit Phasendetektions-AF (Autofokus)1 bietet das Xperia PRO-I hervorragende Kameraleistung selbst bei wenig Licht, einen großen Dynamikumfang und beeindruckende Bokeh-Effekte. Der Exmor RS 1,0″-Sensor ist auch in der preisgekrönten Kamera RX100 VII verbaut und wurde jetzt für Smartphones optimiert
  • BIONZ X for mobile Bildprozessor und Front-End-LSI für klare, rauschfreie Bilder, selbst bei Aufnahmen im Dunkeln
  • Dank des AF-Systems mit 315 Punkten zur Phasendetektion, die 90% des Bildbereichs abdecken, können die Nutzer Motive schnell und präzise erfassen – selbst in Situationen, in denen die Fokussierung schwierig ist
  • ZEISS Tessar Optik mit T*-Antireflex-Beschichtung und dualer Blende (F2,0/F4,0)
  • Weltweit erstes Smartphone, das 4K-Videoaufnahmen mit der hohen Bildrate von 120 BpS ermöglicht.2 Integrierte Öse für eine Trageschlaufe und eigene Auslösetaste zur einfachen, schnellen Steuerung
  • Die neue Funktion Videography Pro vereint kreative Flexibilität mit Benutzerfreundlichkeit
  • Erstes Xperia, das den Augen-AF und die Objektverfolgung auch bei Videoaufnahmen unterstützt
  • Neuer, als Zubehör erhältlicher, Vlog-Monitor für Selfie-Aufnahmen
  • Kein Kunststoff in der Einzelverpackung3,4, um die Nachhaltigkeit zu erhöhen

Das neue Xperia PRO-I ist ab Dezember 2021 für 1.799 Euro (UVP) verfügbar. Es wird bei verschiedenen Vertragshändlern von Sony in Deutschland erhältlich sein. Damit ist das Pro-1 das teuerste Smartphone, dass man derzeit bei Sony erhalten kann und es gibt noch das extra Zubehör, dass den Preis weiter steigert.

Der neue Vlog-Monitor und das Cover werden ebenfalls ab Dezember 2021 bei verschiedenen Vertragshändlern von Sony in Deutschland erhältlich.

  • Cover:  89,99 Euro (UVP)
  • Vlog-Monitor: 199 Euro (UVP)
  • GP-VPT2BT: 199 Euro (UVP)

Sony Xperia Pro-1 – mehr Kamera als Smartphone

Sony setzt zukünftig wohl wieder mehr auf die Kamera, zumindest arbeitet das Unternehmen an einem Smartphone, dass vor allem für professionelle Fotografen gedacht ist und an sich eher eine Kamera darstellt als ein Smartphone. Bereits der Vorgänger Sony Xpera Pro setzte auf die Kamera, aber lag preislich auch bei über 2.000 Euro. Nin wurde auf Weibo das neuen Xperia Pro-1 geleakt und es sieht so aus, als würden auch hier wieder mehrere tausend Euro für die neuen Modelle fällig werden.

Die Kamera kommt dabei von Zeiss und das Kameramodul ist nun zentral auf der Rückseite angebracht. Insgesamt scheint es 5 Objektive zu geben, es könnten aber auch andere Sensoren sein, die Sony dort mit angebracht hat. Es gibt auf jeden Fall ein sehr großes zentrales Objektiv, aber zu den genauen Daten fehlen bisher noch die Details.

Auf jeden Fall gibt es zum Smartphone selbst noch eine ganze Reihe von Zubehör um beispielsweise über die Hauptkamera auch Vlogs aufnehmen zu können. Insgesamt ist die Ausrichtung hin zu professionellen Medienschaffenden also sehr deutlich.

Leider gibt es bisher noch keine offiziellen Hinweise von Sony, wann das neue Xperia Pro-1 auf den Markt kommen wird und was sonst noch an Technik geplant ist. Die Leaks machen jedenfalls bereits Lust auf mehr – man sollte aber eben auch das notwendige Kleingeld einplanen.

Vivo X70 mit Zeiss Kamera startet am 13. September

Vivo X70 mit Zeiss Kamera startet am 13. September – Vivo hat auf der Webseite bereits eine Page für die Vivo X70 Modelle eingerichtet und dort bekommt man einige erste Informationen, sowie einen Countdown für den Start. Dieser endet am 13. September, so dass man wohl davon ausgehen kann, dass die Serie zu diesem Zeitpunkt vorgestellt wird (auch Google nutzt dieser Tag für die Präsentation des Pixel 6).

Vivo und Zeiss arbeiten auch beim Vivo X70 zusammen

Der deutsche Optik-Spezialist ZEISS und Vivo arbeiten bereits seit 2020 bei den Kameras für die Vivo Handys zusammen und nun sind neue Bilder des Vivo X70 aufgetaucht, die auch wieder das auffällige Zeiss Logo tragen. Man kann also davon ausgehen, dass auch beim neuen Vivo Modell die Partnerschaft fortgesetzt wird und Zeiss bei der Entwicklung der Kameratechnik beteiligt war.

Anders als bei anderen Herstellern wird dabei aber nicht nur der Zeiss Schriftzug verwendet, sondern man findet (wie auch bereits beim Vivo X60) das Logo des Herstellers auf der Linse. Damit wird auf den ersten Blick deutlich, wer für die Kameratechnik verantwortlich ist. Nokia arbeitet ebenfalls in diesem Bereich mit Zeiss zusammen, hier findet man aber nur den Schriftzug und kein Logo.

Mittlerweile gibt es auch die technischen Daten der neuen Modelle aus den Zertifizierungsunterlagen:

  • 6.78″ 2K E5 AMOLED
  • Snapdragon 888 Plus
  • 50(GN1)+48+12+8MP 32MP
  • 4430mAh (4500mAh)
  • 55W(Wired)+50W(Wireless)
  • Under Display Fingerprint
  • Android 11 (OriginOS)
  • IP68 Waterproof and Dustproof
  • Vivo V1 Chip
  • 8/12+256/512GB
  • 8.89mm dick und 209g schwer

UPDATE: Es gibt einige neue schöne Aufnahmen der neuen Kamera und des Kamera-Bereiches. Das sieht bisher wirklich gut aus, bleibt aber eventuell dem VIVO X70 pro+ vorbehalten.

im Vergleich zum Vorgänger sieht man auf den Bildern auch, dass Vivo den Kamerabereich wohl überarbeitet hat. Die LED für den Blitz ist jetzt seitlich angeordnet und insgesamt scheinen die Objektive etwas näher zu stehen, an der generellen Zahl der Objektive hat sich aber im Vergleich zum Vivo X60 wenig geändert. Es bleibt also abzuwarten, wie genau das Setup beim kommenden Vivo X70 aussieht und welche Qualität die Aufnahmen der neuen Modelle bieten.

Darüber hinaus gibt es leider bisher wenige Details zu den neuen Geräten. Die Rückseite hat auf jeden Fall keine Fingerabdruck Sensor, daher kann man wohl davon ausgehen, dass dieser im Display verbaut ist. Das Logo wurde auf der Rückseite ebenfalls etwas verrückt, eventuell deutet dies auch auf Veränderungen bei der darunter verbauten Technik hin, es kann aber auch nur ein Design-Element sein.

Bisher hat Vivo die neuen Smartphones noch nicht vorgestellt. Es ist auch noch nicht bekannt, wann die Geräte offiziell auf den Markt kommen. Der Vorgänger Vivo X60 ist im Preisbereich von ab 800 Euro zu bekommen. Man kann wohl davon ausgehen, dass auch die Vivo X70 Modelle in diesem Segment liegen werden und eventuell sogar noch etwas teurer werden als die Vorgänger. Die genauen Details wird es aber wohl erst geben, wenn das Unternehmen die neuen Smartphones offiziell ankündigt.

Nokia – kommen doch wieder Zeiss-Kameras?

Nokia hatte vor einigen Tagen die Fans etwas geschockt, als man – entgegen der Erwartungen – erklärt hatte, das man nicht mehr länger Kamera-Technik von Carl-Zeiss einsetzen würde. Im Original auf Twitter hieß es auf die Nachfrage eines Nutzer kurz und bündig:

We’re no longer using Carl Zeiss technology.

Die Zusammenarbeit von Zeiss und Nokia war vor einigen Jahren sehr erfolgreich gewesen und hatte qualitativ sehr hochwertige Handykamers hervor gebracht, die teilweise auch jetzt noch Maßstab sind. Daher hatten viele Fans erwartet, dass man diese Zusammenarbeit beim Neustart der Marke wieder aufleben lässt. Daher ist die Enttäuschung anhand der Meldung durchaus nachvollziehbar.

Mittlerweile hat Nokia dieses Statement aber etwas korrigiert bzw. in ein anderes Licht gerückt. In einem weiteren Statement schreibt dazu Unternehmen zur Erklärung auf Twitter:

Hi, our current range does not have Carl Zeiss, which is what this tweet is referring to. Stay tuned for more announcements

Damit scheint zumindest die Tür weiter offen, dass man zukünftig wieder mit Zeiss zusammen arbeiten wird, denn es gibt keine globale Absage an der Zusammenarbeit mehr. Stattdessen bezieht man sich nur auf die aktuellen Modellpalette, die natürlich keine Zeiss-Kameras an Bord hat. Dies betrifft also:

Kommende Modelle könnten aber durchaus wieder auf die Kamera-Technik von Zeiss setzen, wobei es natürlich auch keine direkte Bestätigung gibt, wann es wirklich so weit sein wird. Mit etwas Glück könnte bereits das erhoffte neue Topmodell von Nokia auf diese Technik setzen.

Das Nokia P1 hat bisher bereits viele Spekulationen ausgelöst, bisher ist aber weitgehend unbekannt, was genau sich hinter diesem neuen Flaggschiff vergeben könnte.

Die vermuteten technischen Daten:

  • Prozessor: Qualcomm MSM8998 Snapdragon 835 Octa-core (8×2.45 GHz Kryo 280)Adreno 540 (GPU)
  • Display*: 5.3 Zoll, IGZO LCD, Corning Gorilla Glass 5
  • RAM : 6GB
  • interner Speicher: 128/256GB
  • Kamera: 22.6 MP mit ZEISS Objektiv
  • Batterie: 3500mAh (fest verbaut), Quick Charge 4.0
  • Betriebssystem: Android* 7.0 Nougat

Die Daten deuten auf ein Topmodell hin, dass sich an den Spitzenmodellen der anderen Hersteller messen lassen kann. Besonders der neuen Snapdragon 835 Prozessor mit 6GB RAM verspricht neue Höchstwerte bei der Performance. Auch das Spitzenmodell von Samsung*, das neuen Galaxy S8, soll mit diesem Prozessor ausgestattet werden. Das Nokia* P1 könnte also durchaus eine Konkurrenz für das neue Galaxy S8 werden.

Unklar ist bisher noch, welche Auflösung das Display* haben wird. Die Quellen sind sich an diesem Punkt uneinig und gehen entweder von 1080 x 1920 oder von 1440 x 2560 Pixeln aus. Wenn man allerdings im Hinterkopf hat, dass Nokia mit dem P1 die Topmodelle angreifen möchte, sollte es eigentlich schon die höhere Auflösung mit 1440 x 2560 Pixeln sein. Das Aquos Xx3 setzt dazu auf ein eher gerades Display* ohne Edge-Abrundungen an den Seiten. Daher ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch beim neuen Nokia P1 eher gerade Formen vorherrschen werden und man sich nicht dem Trend hin zu Edge-Geräte mit Abrundungen an schließt. Dazu setzt das Nokia P1 wohl auch auf ein LCD Display, bei dem Abrundungen eher schwierig umzusetzen sind.

Es gab auch schon Spekulationen, dass die Geräte bereits im Februar vorgestellt werden sollen – das hat sich aber nicht bestätigt.