Asus versucht mit dem Asus ZenFone 4 Pro die Stufe der Mittelklasse-Handys hinter sich zu lassen

Asus bringt eine verbesserte Version seines Asus ZenFone 4 heraus. Das Asus Zenfone 4 pro ist nun auf dem Markt und verspricht eine verbesserte Kamera und einen schnelleren Prozessor. Aus versucht mit diesem Smartphone in die Highend-Liga aufzusteigen.

Das Smartphone hat ein 5,5 Zoll AMOLED Display und beidseitig Gorillaglas, das kratzfest sein soll. Umfast wird das Display von einem Metallrahmen ohne störende Kanten und Nahtstellen. Die Ränder dieses Metallrahmens sind aber besonders ober- und unterhalb des Displays recht groß. Das sollten neure Highend-Smartphones eigentlich nicht mehr haben. Denn dort geht der Trend zum Full-View Display. Bei diesem Smartphone liegt das Verhältnis von Gehäuse zu Display bei lediglich 70,3 Prozent. Damit wirkt das Zenfone 4 pro optisch eher wie ein Mittelklasse Handy. Der Fingerabdruck-Sensor, mit dem das Zenfone 4 pro ausgestattet ist, funktioniert aber sehr zuverlässig.

Kamera schwächelt bei schlechteren Lichtverhältnissen

Das Dual-Kamerasystem ist mit Bildstabilisatoren und einem optischen Zoom ausgestattet. Das Smartphone verfügt über eine 12 Megapixel Hauptkamera mit Tri-tech Autofokus. Bei der zweiten Kamera handelt es sich um eine Zoomkamera mit 16 MP. Sie hat 2-fachen optischen Zoom und bis zu 10-fachem Zoom insgesamt. Durch die Kamerasensoren von Sony fallen verwacklungsfreie Bilder und 4K-Videos leicht. Es gibt verschiedene Kameramodi wie Poträt, Auto, Selfiepanorama und unter anderem auch Slowmotionvideos. Die 8 MP Frontkamera ist mit einem Weitwinkelobjektiv ausgestattet und steht der Hauptkamera in der Bildqualität in nicht viel nach. Sind die Lichtverhältnisse leider nicht gut, wirkt sich das sehr nachteilig auf die Bilder aus. Die Fotos werden bei wenig Licht deutlich verschwommener und auch wackeliger. Das liegt daran, dass die Kamera bei schlechteren Lichtverhältnissen deutlich längere Verschlusszeiten hat. Die Aufnahmen dauern dadurch ziemlich lange. besonders der Porträtmodus leidet darunter. Es fällt der  Kamera bei wenig Licht sehr schwer, die Umrisse des Motivs zu erkennen. Auch beim Zoomen werden die Bilder schnell unscharf und verpixelt. Außerdem fehlt bei diesem ZenFone der ZenUI-Nachtmodus, den die vorherigen Zenfones hatten. Dieser Modus hat es ermöglicht, selbst bei nahezu vollkommener Dunkelheit noch Fotos machen zu können.

Verbesserter Octa-Core-Prozessor

Auch der Prozessor wurde im Vergleich zum ZenFone 4 überarbeitet. Das Pro ist mit einem S835 Octa-Core Prozessor ausgestattet und hat 6 GB RAM Arbeitsspeicher. Hier merkt man auch deutlich die Verbesserung zum Vorgängermodell. Wenn man die Kamera bei schlechten Lichtbedingungen ignoriert, laufen die Anwendungen sehr flüssig. Die Benchmark-Ergebnisse machen anderen Topklasse-Smartphones durchaus Konkurrenz. Das Smartphone hat einen internen Speicher, der 128 GB umfasst. Erweiterbar ist dieser Speicher über den microSD-Kartenslot um 2 Terabyte. Nutzt man die Erweiterung über die microSD, kann das Smartphone allerdings nur eine Nano Sim card fassen.

Das Handy verfügt über einen 3600 mAh-Li-Ion-Akku. Dieser hält bei normalem Gebrauch auch den ganzen Tag. Wer einen hohen Energieverbrauch hat, freut sich sicherlich über die Schnellladefunktion. In 5 Minuten hat das Handy dadurch wieder genug Energie für bis zu zwei Stunden telefonieren.

Die 3,5mm-Kopfhörerbuchse ist mit Hi-Res-Audio und DTS Headphone:X-Unterstützung ausgestattet. Außerdem ist es dank Bluetooth 5.0 möglich zwei  Lautsprecher oder Kopfhörer mit dem Handy zu verbinden. Das kann sehr praktisch sein, wenn man zu zweit unterwegs ist. Die mitgelieferten Kopfhörer sind aber eher durchschnittlich und es mangelt etwas an Bass.

Das ASUS ZenFone 4 Pro (ZS551KL) ist ab sofort für 849 Euro im Handel verfügbar. Damit liegt es im Preisbereich der Topklasse. Erhältlich ist es in der Farbe Pure Black. Zur zeit läuft das Smartphone noch mit Andoird 7.1. Ein Update auf 7.1, Oroe, wurde jedoch schon bestätigt.

ASUS Zenfone 4 Familie gestartet

ASUS hat die Weiterentwicklung der Zenfone-Reihe vorgestellt und in diesem Jahre gibt es gleich 4 neue Modelle. Rechnet man die beiden Größenvarianten des Zenfone 4 Max mit dazu, sind es sogar 5 Modelle. Die Preise starten dabei ab 269 Euro und gehen bis 849 Euro – das Unternehmen bietet also für fast alle Preisbereiche und Ansprüche das passende Gerät.

Wir freuen uns sehr, mit der ZenFone 4 Familie eine ganze Smartphone Reihe mit besonderem Fokus auf die Kamerafunktion vorzustellen. Die Dual-Kameras und vielfältige weitere Ausstattungsdetails der neuen ZenFones werden die Art, wie Menschen besondere Momente festhalten und mit anderen teilen, verändern”, erklärte Jerry Shen, CEO von ASUS.

Die Preise und Modelle im Überblick:

  • Das ASUS ZenFone 4 (ZE554KL) ist in den Farben Moonlight White und Midnight Black für 499,- EUR UVP inkl. MwSt erhältlich.
  • Das ASUS ZenFone 4 Pro (ZS551KL) ist in den Farben Moonlight White und Pure Black für 849,- EUR UVP inkl. MwSt zeitnah erhältlich.
  • Das ASUS ZenFone Selfie Pro (ZD552KL) ist in den Farben Deepsea Black, Rouge Red und Sunlight Gold für 444,- EUR UVP inkl. MwSt erhältlich.
  • Das ZenFone 4 Max 5,5 Zoll (ZC554KL) ist in den Farben Rose Pink, Deepsea Black und Sunlight Gold für 269,- EUR UVP inkl. MwSt erhältlich. Das ZenFone 4 Max 5,2 Zoll (ZC520KL) ist in den Farben Rose Pink, Deepsea Black und Sunlight Gold für 299,- EUR UVP inkl. MwSt erhältlich.

Das Premiummodell ist dabei das Zenfone 4 pro. Das Gerät setzt dabei auf den Snapdragon 835 Prozessor und 128 GB Speicher. Die Hauptkamera verfügt über einen Sony IMX362-Bildsensor mit 1/2.55-Inch 1.4µm Pixel und f/1.7-Blende für brillante Bilder, auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen. Die zweite Kamera hat einen 16 MP, 2x Optical Zoom sowie 10x Total Zoom, der entfernte Objekte ganz nah heranholt und in den Fokus stellt, während der Hintergrund weichgezeichnet wird. Der Preis ist mit 849 Euro aber auch recht hoch und liegt im Preis von Galaxy S8 und dem iPhone 8 – ob das bei den Kunden auch so angenommen wird, muss sich aber erst noch zeigen.

Im Einsteiger-Bereich gibt es das Zenfone 4 max miit zwei Version (5,5 und 5,2 Zoll Größe). Hier ist besonders der Akku bemerkenswert, der mit 5000/4100 mAh besonders groß ausfällt und für eine Laufzeit im Standby von bis zu 46/37 Tagen sorgen soll. Damit kommen die Modelle an die legendären Nokia Ausdauerwerte heran. Bei der restlichen Technik muss man allerdings einige Einschränkungen hinnehmen. So gibt es lediglich den Qualcomm Snapdragon 430/425 Prozessor und die Kamera hat ebenfalls nur 13MP Auflösung (ist aber ein Dual Lens System). Dafü liegt der Preis mit 269 bzw. 299 uro aber auch im unteren Bereich.

Das Zenfone 4 selfie pro und das normale Zenfone 4 (ohne Zusatz) sind die Mittelklasse Modelle der Serien. Bei Selfie Pro liegt der Fokus natürlich vor allem auf der Frontkamera. Die 24 MP DuoPixel-Kameratechnologie nutzt alle vom Sensor registrierten Informationen für 24 MP Fotos in hoher Auflösung. Das ZenFone 4 Selfie Pro verfügt zudem über eine 120°-Superweitwinkelkamera. Damit hat man also sehr viele Möglichkeiten für Selfies und Welfies (Weitwinkel Selfies).

ASUS Zenfone AR – Augmented Reality direkt aus dem Handy

ASUS hat ein neues Oberklasse-Smartphone vorgestellt, das besonders im Bereich AR und VR punkten kann. Das neue ASUS ZenFone AR unterstützt dabei sowohl Google Tango also auch Daydream und hat damit direkt eingebaut den kompletten Support für AR- und VR-Anwendungen. Dabei setzt ASUS vor allem auf eine interessante neue Kamera. Eigentlich benutzt das Gerät gleich drei Kameras, die sowohl Fotos als auch Bewegungen erfassen können. Mit diesem System wird es möglich, den umgebenden Raum zu erfassen und direkt auf das Handy zu übertragen. Dort kann man dann virtuelle Gegenstände platzieren oder auch Karten anfertigen.

ASUS schreibt zur Technik im Original:

Das ASUS TriCam™- System besteht aus einer 23 MP PixelMaster 3.0 Hauptkamera, einer Motion-Tracking-Kamera und einer Tiefenmesskamera, die den Tango-Spezifikationen entspricht. Das Smartphone verfügt zudem über den äußerst leistungsstarken Qualcomm® Snapdragon™ 821 Prozessor, der auch für Tango optimiert ist. Für eine flüssige Performance sorgen zudem 6 GB RAM. Daydream Virtual Reality-Anwendungen werden durch das 5,7-Zoll WQHD Super AMOLED-Display und Hi-Res Audio Unterstützung sowie DTS Headphone:X Virtual 7.1 Surround Sound noch eindrucksvoller. Entspannt Filme genießen oder realitätsnah Spiele erleben, mit dem ZenFone AR ist der Anwendungsvielfalt keine Grenzen gesetzt.

Preislich hat die neue Technik aber leider noch einen Nachteil: mit 899 Euro liegt das ASUS Zenfone AR teilweise deutlich über den Topmodellen der Konkurrenz. Man zahlt an dieser Stelle also einen durchaus hohen Preis für die neuen Möglichkeiten und daher ist zu erwarten, dass die Modelle wohl noch nicht direkt in den Massenmarkt einsteigen werden. Dazu ist die neuen Kameraeinheit auch noch etwas klobig. Man musste sehr viel Technik auf kleinen Raum verbauen und damit wird das ASUS Zenfone AR zumindest an dieser Stele deutlich dicker als die Modelle anderer Anbieter.

Insgesamt scheinen AR- und VR-Anwendungen aber immer mehr in den Fokus der Smartphone-Hersteller zu rücken und daher ist anzunehmen, dass auch andere Anbieter früher oder später Geräte entwickelt werden, in denen diese Technik zum Einsatz kommt. Beispielsweise wird spekuliert, dass Apple beim kommenden iPhone 8 bereits auf einen AR-Sensor in der Frontkamera setzen könnte.

Allerdings sind die Einsatzbereiche dafür zumindest derzeit noch eher gering. ASUS beschreibt zwar einige Einsatzmöglichkeiten, die Zahl der Apps ist aber noch überschaubar und auch andere Anbieter, die Anwendungen in diesem Bereich unterstützen, muss man suchen. Noch fehlt also der breite praktische Nutzer für AR-Techniken. ASUS selbst schreibt zum Einsatz:

Damit wird beispielsweise die maßgeschneiderte Konfiguration zum Shopping-Erlebnis der Zukunft. Für den Online-Handel bedeutet dies, dass beispielsweise teure Rücksendungen vermieden werden können und auch der stationäre Handel kann damit seine Flächenverwendung besser planen, da nur Basismodelle von Produkten bereitstehen müssen. Ermöglicht werden diese Augmented Reality (AR)-Erlebnisse dank der Tango Technologie, die sich durch die drei Kernfunktionen Bewegungsverfolgung, Tiefenwahrnehmung und räumliche Erkennung durch Vermessung des Umfelds (Area Learning) auszeichnet. Daydream ist die Plattform von Google für hochwertige, mobile Virtual Reality (VR) und unterstützt entsprechende VR-Apps. Gepaart mit dem Daydream View Headset und Controller können Nutzer auf virtuelle Abenteuerreise gehen. Das ZenFone AR wurde in enger Zusammenarbeit mit Google für die besten AR- und VR-Erfahrungen entwickelt.

ASUS Zenfone Zoom S – Dual Kamera und 5.000mAh Akku

ASUS hat ein neues Modell im Bereich der oberen Mittelklasse vorgestellt, das ab sofort zu haben ist und die Modellpalette der Zenfonoe Modelle von ASUS erweitert. Dabei setzt das Unternehmen beim neuen ASUS Zenfone Zoom S auf eine wirklich gute Kamera in Kombination mit einem dicken Akku, der lange Laufzeiten garantiert. Das Unternehmen schreibt dazu im Original:

Mit dem ASUS ZenFone Zoom S wird jeder zum Hobbyfotografen. Dank Dual-Kamera-System, das aus zwei 12 MP-Bildsensoren von Sony (IMX362) sowie zwei Objektiven mit einer Blende von f/1,7 und 25 bzw. 56 mm Brennweite besteht, gelingt jede Aufnahme. Gemeinsame Erinnerungen und besondere Momente werden mit der 2,3-fachen Vergrößerungen gestochen scharf festgehalten. Das ZenFone Zoom S verfügt zudem über die erste ASUS SuperPixel Kamera, die es ermöglicht, Fotos schnell und klar sowohl in der Nacht als auch bei schwachem Licht aufzunehmen. Damit wird auch eine Lichtempfindlichkeit erzielt, die um das zehnfache besser ist als bei durchschnittlichen Smartphones.

In der Praxis bleibt abzuwarten, wie sich die Kamera bei der Qualität der Aufnahmen schlagen wird. Immerhin gibt es mittlerweile sehr viele Modelle auf den Markt, die eine Dual Lens Kameratechnik anbieten und daher ist eine Kamera mit zwei Objektiven allein wohl kein Merkmal mehr, das ein Handy von anderen abgrenzt. Auch der optische Zoom ist bei DUal Lens Geräten fast schon Standard, daher kann man auch hier nicht von einem Feature sprechen, dass das Zoom von anderen Modellen abhebt.

Interessanter ist dann schon der große Akku, den ASUS in das neue Zoom S verbaut hat. Mit einer Kapazität von 5.000mAh liegt er deutlich über dem, was man sonst an Leistung in diesem Bereich geboten bekommt. So bietet beispielsweise das Galaxy S8 nur einen Akku mit 3.000mAh und auch das neue HTC U11 kommt lediglich auf 3.000mAh. In der Praxis dürfte also das Zenfone Zoom S deutlich länger durchhalten, vor allem, weil das Gerät natürlich auch auf Android 7 und dessen Stromsparfunktionen setzt. ASUS selbst spricht von einer Standby Zeit von 42 Tagen – das kommt fast an die alten und legendären Nokia Modelle heran. Dank der hohen Kapazität kann das Smartphone sogar als Powerbank genutzt werden, um andere mobile Geräte aufzuladen. Der Akku ist in ein 7,9-mm-Vollmetall-Chassis eingebaut und wiegt nur 170 Gramm. Zudem ermöglicht der leistungsstarke, energieeffiziente Qualcomm® Snapdragon ™ 625 14 nm-Prozessor 6,4 Stunden kontinuierliche 4K UHD-Videoaufnahmen. Abgerundet wird das ZenFone Zoom S durch ein 5,5-Zoll großes AMOLED-Display, das in Full HD auflöst und durch Gorilla Glass 5 geschützt ist – damit wertvolle Momente nicht verloren gehen

Das ASUS ZenFone Zoom S ist für 499 € in den Farben Navy Black, Rose Gold und in Glacier Silver ab sofort im ASUS Shop vorbestellbar.

ASUS – diese Modelle bekommen Android 7

ASUS plant für die aktuellen Modelle der Zenfone 3 Serie in der nächsten Zeit ein Update auf die neuste Version von Android. Das Betriebssystem soll dabei zeitnah bei vielen Geräte auf Android 7 Nougat geupdatet werden. Wie immer wird es dabei ein OTA Update geben, die Modelle erhalten also eine Benachrichtigung, wann die neue Version zur Verfügung steht und diese kann dann direkt auf die Geräte herunter geladen werden. Es wird also nicht notwendig sein, die neuste Firmware am Rechner herunter zu laden und sie dann selbst auf den Geräten zu installieren.

Im Original heißt es kurz und bündig dazu:

Das Update auf Android Nougat (7.x) wird zeitnah auf fast allen Modellen der ASUS ZenFone 3-Familie erfolgen. Android 7.0 Nougat ist der Nachfolger von Android 6.0 Marshmallow. Er bringt den Multi-Window-Modus, optimiert die Energiesparfunktionen und verschönert die Animationen

Die Angabe eines zeitnahen Updates ist allerdings mit einiger Vorsicht zu genießen. Je nach Modell kann es durchaus noch einige Monate dauern, bis Android 7 zur Verfügung stehen wird. ASUS hat für die Zenfone 3 Modelle folgende Planung veröffentlicht:

  • ZenFone 3 Deluxe (alle Modellvarianten) – 2. Quartal 2017
  • ZenFone 3 (alle Modellvarianten) – 2. Quartal 2017
  • ZenFone 3 Laser – 2. Quartal 2017
  • ZenFone 3 Max (alle Modellvarianten) – 3. Quartal 2017

Das könnte durchaus auch bedeuten, dass Android 7 für der Zenfone 3 Max erst im September ausgerollt wird. Dazu sind diese Angaben alle nur voraussichtliche Planungen – sollte etwas dazwischen kommen und sich heraus stellen, das Android 7 auch bei ASUS Probleme macht, könnte sich die Roadmap durchaus auch noch verzögern. Prinzipiell ist es aber ein gutes Zeichen, dass ASUS offensichtlich für sehr viele Modelle an einem Update auf Android 7 arbeitet.

Welche neuen Funktionen gibt es unter Android 7?

Android 7 soll den Akku deutlich entlasten und den Energieverbrauch der Geräte senken. Dazu gibt es neue Emoijs – 1500 neue Grafiken hat Google hinzu gefügt. Für den praktischen Einsatz ist der neue Multi-Fenster Modus interessant. Damit kann man in zwei Apps gleichzeitig arbeiten.

So schreibt Google zum neuen Zweifenstermodus:

Du kannst jetzt durch Doppeltippen zwischen Apps wechseln und zwei Apps gleichzeitig nutzen. Du kannst also einen Film ansehen, während du eine SMS schreibst, oder ein Rezept lesen, während der Timer läuft.

Dazu setzt Android auf eine neue Grafikengine, die noch leistungsfähiger sein soll und damit Spiele und Videos noch schöner machen kann. Allerdings sind viele ältere Geräte mit dieser Engine nicht mehr kompatibel, was möglicherweise die Probleme von android 7 erklärt. Im Googlewatchblog kann man noch mehr Details zu diesem Problem nachlesen:

 Grund ist die neue Grafik-Engine Vulkan, die eine sehr viel höhere Leistung bei weniger Stromverbrauch ermöglicht und Android in punkto Spielegrafik einen gewaltigen Schritt nach vorne bringen soll.

In den beiden Prozessoren ist der Grafikprozessor Adreno 300 verbaut, doch Qualcomm wird Vulkan 1.0 erst ab dem Adreno 400 unterstützen. Das bedeutet dass Smartphones* wie das HTC One M8, Samsung* Galaxy S5 LTE, Sony XPeria Z3, LG G3, Samsung* Galaxy Note 3 oder auch das OnePlus One nicht mehr unterstützt werden und niemals in den Genuss von Nougat kommen werden

Insgesamt gesehen ist Android 7 aber trotzdem ein deutlicher Fortschritt gegenüber den aktuellen Versionen von Android und daher ist der Schritt von ASUS sehr zu begrüßen.

 

ASUS Zenfone 3 kann ab sofort vorbestellt werden

ASUS hat das Zenforn bereits vor einigen Monaten vorgestellt und es hat bis jetzt gedauert, bis die Geräte auch im Shop erschienen sind. Ab sofort kann man das Zenfone 3 nun aber vorbestellen. Die Lieferung soll dabei bis 8. November (oder noch früher) erfolgen. Das Gerät ist dabei in drei Farbvarianten (Sapphire Black, Moonlight White und Shimmer Gold) und in zwei Größen zu haben. Je nachdem, welche Größe man wählt, werden dann auch mehr oder weniger Speicher mit geliefert. Ansonsten sind die technischen Daten aber gleich, unabhängig, welche Variante man wählt.

Die aktuellen Preise liegen dabei wie folgt:

  • ZenFone 3 mit 5,2“ Display, 3 GB RAM und 32 GB Speicher – € 369,00 (UVP)
  • ZenFone 3 mit 5,5“ Display, 4 GB RAM und 64 GB Speicher – € 399,00 (UVP)

Urspünglich sollte es auch noch ein Zenfone 3 Ultra gen mit immerhin 6,8 Zoll Display, aber dies scheint man bisher zumindest noch nicht umgesetzt zu haben, im Shop sind auch jeden Fall derzeit nur diese beiden Varianten zu haben. Möglicherweise wäre ein Smartphone mit fast 7 Zoll für den europäischen und deutschen Markt auch einfach zu groß, um wirklich Erfolg zu haben. Auch das Zenfone 3 Deluxe (mit Snapdragon 821 Prozessor) scheint irgendwo auf der Strecke geblieben zu sein. Man findet es im Shop bisher nicht.

Der Start der Vorbestellung ist auch deswegen erwähnenswert, weil ASUS im mobilen Bereich Probleme mit einem Patent unter Android hatte. Es gab einen vVrkaufsstopp für die ASUS Modelle in Deutschland vom dem alle Geräte betroffen waren, die mit Android 5.0 oder neuer liefen. Das Zenfone 3 nutzt in beiden Versionen Android 6.0 und wäre damit an sich auch von den Rechtsstreitigkeiten betroffen. Da es aber im Geschäft zu haben ist, scheint man sich im Streit geeinigt zu haben, wobei allerdings offen bleibt, wie genau diese Einigung aussieht.

Das Betriebssystem ist allerdings auch ein Thema für sich, denn mittlerweile sind die ersten Geräte mit Android 7.0 auf dem Markt und es ist eigentlich schade, dass ASUS nicht auch direkt auf die neuste Version des Betriebssystems setzt. Für um die 400 Euro kann man an sich auch die neuste Android Version erwarten. Android 6.0 mit optimiertem ASUS ZenUI ist zwar wahrscheinlich auch kein Sicherheitsproblem, es bedeutet jedoch auch, dass Kunden das Update auf Android 7.0 selbst vornehmen müssen, wenn es denn irgendwann mal kommt. Wahrscheinlich wird dann auch die ZenUI Oberfläche ein Update bekommen. ASUS schreibt zu dem System:

Ohne smarte Software bringt die beste Hardware nichts. Aus diesem Grund kommt das ZenFone 3 mit dem brandneuen ASUS ZenUI 3.0 auf Android Marshmallow Basis. Das ZenUI 3.0 ist schlank und jederzeit intuitiv. Es lässt sich umfassend personalisieren. Es bietet geschmeidiges Parallax-Scrolling, nützliche Shortcuts, ZenMotion Gestensteuerung, Echtzeit-Animationen von Wetter und Uhrzeit im Lock Screen, Kreativitäts-Apps und vieles mehr.

Bisher ist leider noch nicht angekündigt, ob und wann es ein Update auf Android 7.0 Nougat geben wird.

Die technischen Daten des Zenfone 3:

  • 5, Zoll FHD (1920×1080) Display
  • 3 GB LPDDR3 Arbeitsspeicher + 32 GB Datenspeicher, per microSD um bis zu 2 TB erweiterbar
  • Qualcomm Snapdragon 625 64-Bit Octa-Core Prozessor
  • PixelMaster 3.0 Kamera: 16 MP Hauptkamera mit Sony IMX298 Kamerasensor, TriTech-Autofokus, Zweifarbblitz, 4-fach OIS diversen Foto-Modi + 8 MP Frontkamera
  • Android 6.0 mit optimiertem ASUS ZenUI
  • Dual-SIM
  • beidseitiges Gorilla Glass 3
  • Hi-Res Audio zertifiziert und Fingerabdruck-Sensor