ZTE präsentiert 5G Shirt mit eingebauten Bio-Sensoren

ZTE präsentiert 5G Shirt mit eingebauten Bio-Sensoren – ZTE hat auf dem Mobile World Congress 2021 bereits einige spannende Ankündigungen gemacht, nun gibt es noch ein weiteres neues Projekt: das YouCare Shirt. Damit ist ein T-Shirt gemeint, dass aus Textilien besteht und auch komplett wachsbar ist, zusätzlich aber Sensoren für verschiedene Biofunktionen enthält und dazu per 5G mit Smartphones kommunizieren kann. Die medizinischen Daten von Trägern dieses Shirt können so einfach aufgezeichnet und überwacht werden.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

YouCare ermöglicht die Erfassung von biovitalen Parametern, die bislang noch nie von textilen Sensoren erfasst wurden. Dazu gehören beispielsweise die Aufzeichnung eines Elektrokardiogramms, einer Atmungsaktanalyse, der Schweißkomponenten, der Muskelanstrengung und der Körpertemperatur. Das T-Shirt ermöglicht die Übertragung der Daten an Gesundheitszentren oder auch an einzelne Nutzer über eine ultraschnelle 5G-ZTE-Verbindung.

„Es ist eine Erfindung, die das Leben und die Qualität der medizinischen Hilfe Zuhause und aus der Ferne für viele Bürger mit gesundheitlichen Problemen und gefährdete Menschen, die an chronischen Krankheiten leiden, verändern wird, indem sie die Zugänglichkeit zu Pflegediensten und die Unterstützung durch unser nationales und internationales Netzwerk sicherstellt“, sagte Francesco Rocca, Vorsitzende des Italienischen Roten Kreuzes und der IFRC. „Wir arbeiten seit 2018 an diesem Projekt und können heute die Ergebnisse dieses wichtigen Experiments präsentieren, das im schwierigsten Moment der Covid-Pandemie begann. Dieses Projekt lässt uns mit Stolz über unseren bisherigen Weg reflektieren und mit Hoffnung und der Gewissheit, dass dank des Engagements und der Fähigkeiten des Roten Kreuzes neue Technologien im Dienste der Gesellschaft genutzt und verbreitet werden, in die Zukunft blicken.“

Die Sensoren für die Biomessungen sind dabei im Stoff eingelassen und nach Angaben des Unternehmens nicht wahrnehmbar. Für die Steuerung dient eine miniaturisierte Steuereinheit, wobei offen bleibt, wie groß diese ausfällt. Diese sendet die erfassten Daten dann per 5G an ein passende Handy oder Smartphone.

Leider gibt es noch keine Hinweise, ob diese Technik tatsächlich breit in den Verkauf gegen soll bzw. was das Unternehmen für die Vermarktung plant. Insgesamt ist es aber auch jeden Fall ein sehr interessanter Ansatz.

ZTE: Neue Under-Display Kamera und 3fach 64MP Kamera angekündigt

ZTE: Neue Under-Display Kamera und 3fach 64MP Kamera angekündigt – ZTE hat auf dem MWC 2021 einige ganze Reihe von neuen Techniken vorgestellt. Unter anderem wurde ein neues Kamerasystem für Smartphones vorgestellt, welches aus 3 zusammengeschalteten 64MP Sensoren besteht. Damit sollen noch bessere Aufnahmen und höhere Qualitätsstufen möglich werden. Das neue System kommt im ZTE Axon 30 ultra zum Einsatz und es dürfte schon bald die ersten Tests geben, ob diese Technik tatsächlich bessere Bilder liefert. Das Kameramodul der neuen Modelle sieht auf jeden Fall bereits sehr technisch aus und wirkt beeindruckend.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Das neu vorgestellte ZTE Axon 30 Ultra läutet mit seinem Trinity-Kamerasystem, bestehend aus drei 64-MP-Kameras und einer 8-MP-Periskop-Zoom-Kamera, die nächste Ära der mobilen Bildtechnologie ein. Das leistungsstarke System nutzt die Dreifach-Kameras, um neue Anwendungsmöglichkeiten zu bieten, wie beispielsweise gleichzeitige Aufnahmen für das Erzählen von Geschichten und die Aufnahme von Vollfokus-Fotos aus großer, mittlerer und kurzer Entfernung mit nur einem Klick.

Im Laufe des Sommers wird ZTE die zweite Generation des Smartphones mit Under-Display-Camera vorstellen und damit einen weiteren Durchbruch in der Under-Display-Technologie erzielen, die das gesamte Display-Erlebnis weiter verbessern soll.

Das Axon 30 setzt neben der Kamera natürlich auf 5G, verbaut ist dazu ein 144Hz Display mit einer de höchsten Bildwiederholungsraten auf dem Markt und dazu dem bekannten Snapdragon 888 Prozessor. Das Unternehmen hat also wirklich mit die beste Technik verbaut, die man derzeit für ein SMartphone bekommen kann.

Das ZTE Axon 20 hatte bereits eine Under-Display Kamera verbaut, allerdings war die Qualität eher mau und daher konnte das Unternehmen mit dieser Technik im letzten Jahr kaum punkten. Daher wird der Nachfolger nun mit Spannung erwartet um zu sehen, ob das Unternehmen die Probleme bei der neuen Technik hat in den Griff bekommen können.

ZTE Axon 10 Pro 5G soll bis Mitte des Jahres verfügbar sein

ZTE hatte angekündigt, dass man auf dem MWC 2019 in Barcelona ein 5G Flaggschiff vorstellen wird und während andere Hersteller hier vor allem Prototypen mitgebracht hatten, gab es bei ZTE bereits das neue ZTE Axon 10 Pro 5G zu sehen. Das Modell bringt unter anderem den neuen Snapdragon 855 Prozesor mit und unterstützt damit auch die AI Kamerafähigkeiten, die man unter anderem auch aus dem Galaxy S10 kann, die größte Neuerung ist aber wohl das Snapdragon X50 5G Modem, da in den Geräten verbaut ist. Auf diese Weise wird es möglich, 5G Netze zu nutzen und damit ist das ZTE Axon 10 pro 5G mit das erste Modell, das mit 5G Speed wird surfen können.

Das Unternehmen selbst schreibt zu den Verbindungen der neuen Modelle:

The latest addition to ZTE’s premium flagship Axon series also implements a fully self-developed, full-band antenna design to achieve full coverage of 2G/3G/4G/5G and effectively improved system performance by reducing signal interference. In addition, ZTE’s Axon 10 Pro 5G smartphone applies a revolutionary slot antenna and adjustable antenna architecture solution to ensure the best RF signal by automatically identifying user usage scenarios. In addition, ZTE adopts the Smart SAR solution to intelligently reduce electromagnetic radiation and minimize damage to the human body on the basis of ensuring signals

Allerdings hat auch ZTE noch keinen genauen Termin bekannt gegeben, wann die Modelle im Handel zu haben sein werden. Stattdessen schreibt man davon, dass die Smartphones noch im ersten Halbjahr 2019 auf den Markt kommen werden – es könnte also durchaus noch einige Monate dauern bis zum Start der Geräte. Dazu fehlen auch noch Angaben zum Preis, aber da ZTE die Axon 5G als Flaggschiffe konzipiert hat, muss man leider wohl davon ausgehen, dass es auf jeden Fall keine billigen Geräte werden.

In Deutschland wird man die neue Technik wohl auch zum Start noch gar nicht nutzen können. Die Versteigerung der 5G Bänder soll ab 19. März 2019 starten und daher wird es wohl im Sommer 2019 noch keine passende Netze hierzulande geben.

ZTE kauft sich frei – US-Embargo aufgehoben

Das US-Handelsministerium hat das Embargo gegen ZTE wieder aufgehoben, nachdem das Unternehmen die geforderten Strafzahlungen geleitet hatte. Insgesamt musste der Konzern 1,4 Milliarden US Dollar zahlen, damit die Strafe aufgehoben wurde. Bisher galt für ZTE ein Exportembargo für Firmen aus den USA: konkret durfte keine Technologie an ZTE geliefert werden. Damit war ein Großteil der Geschäfte des Unternehmens nicht mehr möglich.

Bei Heise schreibt man zu den Hintergründen:

Die USA hatten gegen den Telekom-Konzern Strafen wegen angeblicher illegaler Geschäfte mit dem Iran und Nordkorea verhängt und im April für sieben Jahre den Zugang zu US-Technologien verwehrt. Ohne Chips für seine Smartphones musste ZTE daraufhin große Teile der Produktion stilllegen. Das Unternehmen ist stark auf Lieferungen von US-Herstellern wie Qualcomm oder Intel angewiesen.

Die Strafe bezieht sich aber nicht nur auf die Zahlungen, sondern es gibt noch weitere Sanktionen gegen ZTE. Diese hat das Unternehmen inzwischen aber auch erfüllt. Insgesamt gefordert waren:

  • die bereits genannten Strafzahlungen sowie Sicherheitsleistungen von 1,4 Milliarden Dollar (die Strafe selbst lag bei 1 Milliarde US Dollar)
  • Umbau der Führungsstruktur und Wechsel im Management bei ZTE
  • zusätzliche Auflagen bei der Sicherheit

Allerdings bleibt die Warnung der USA vor ZTE und Huawei in Kraft. Es gibt Sicherheitsbedenken, dass die Unternehmen eventuelle Hintertüren in den Systemen verbauen könnten und so Zugriff auf die Infrastruktur in den USA bekommen würden.

ZTE stellt das neue Blade V9 vor

In Barcelona findet zur Zeit der GSMA Mobile World Congress 2018 statt. Auf dieser Technikmesse werden die neusten Produkte und Technologien rund um Smartphones, Tabletts und Co vorgestellt. Auch der chinesische Hersteller ZTE stellt sein neues Smartphone, das Blade V9, dort vor. Besondere Highlights dieses Smartphone sind laut Angaben des Herstellers das Full-Screen-Design und die neue Low-Light-Kamera. Lixin Cheng, CEO von ZTE Mobile Devices, sagt über das neue Smartphone:

„Das ZTE Blade V9 setzt neue Maßstäbe im mittleren Smartphone-Segment und ermöglicht ein grenzenloses Benutzererlebnis. Mit der Low-Light-Kamera, dem Full-Screen-Design und weiteren herausragenden Merkmalen bietet das ZTE Blade V9 zu einem erschwinglichen Preis die besten Voraussetzungen für einen aktiven Lifestyle.“

Wie gut solche Funktionen und Highlights jedoch wirklich im mittleren Preissegment umsetzbar sind, sieht meist etwas anders aus.

Großes Display setzt sich in der Mittelklasse immer mehr durch

Das Smartphone ist schlank und auch mit seiner Breite zählt es zu den eher handlichen Smartphones. Das Handy besteht aus einem Gehäuse in Glasoptik, welches recht viel spiegelt wie es für Glas typisch ist. Der Rahmen des Smartphones ist aus Metall. Auf der Rückseite des Geräts befindet sich der Fingerabdrucksensor, sowie die Dualkamera und der dazugehörige Blitz. Die Vorderseite des Smartphones ist von einem 5,7-Zoll großem Display bedeckt. Dieses Display ist im 18:9 Format. Dieses Format war zunächst in der Oberklasse der Smartphones zu finden, setzt sich nun aber auch immer mehr in der Mittelklasse durch. Bei diesem Format ist der Display doppelt so hoch wie breit. Das soll ein möglichst großes Display in einem möglichst handlichem Smartphone ermöglichen. ZTE bewirbt das Smartphone daher als Modell mit Full-Screen-Design. Man muss jedoch sagen, dass das Display-Gehäuse-Verhältnis 83,6 Prozent beträgt. Es gibt durchaus Smartphones mit besseren Werten. Das Display löst mit Full-HD-+ auf.

Angeltrieben wird das Smartphone von dem Achtkern- Prozessor Qualcomm Snapdragon 450. In der weiteren technischen Ausstattungen gibt es verschiedene Varianten bezüglich Arbeitsspeicher und internem Speicher. Die kleinste Version beträgt 2 GB Arbeitsspeicher und hat eine interne Speichermenge von 16 GB. Die mittlere Variante, welche Voraussichtlich in Deutschland auf den Markt kommen wird, besitzt 3 GB RAM und einen 32 GB internen Speicher. In der leistungsstärksten Variante umfasst das Smartphone 4 GB Arbeitsspeicher und eine interne Speicherkapazität von 64 GB. Der interne Speicher lässt sich per microSD-Karte um bis zu 256 GB erweitern. Dann entfällt jedoch die Option eine zweite SIM-Karte zu nutzen. Das Blade V9 besitzt nämlich lediglich ein Hybridfach. Der Akku des Smartphones umfasst 3200 mAh und ist damit solide. Bei normaler Nutzung sollte der Akku locker einen Tag halten. Der Akku wird jedoch leider noch per Mirco-USB-Anschluss geladen, welcher langsam jedoch immer mehr vom Markt verdrängt wird.

Kamera soll besonders bei Dunkelheit noch gute Fotos machen

ZTE bewirbt sein neues Smartphone mit einer Low-Light-Technologie. Die Bilder sollen also besonders bei schlechteren Lichtverhältnissen immer noch eine gute Qualität haben. Dafür sorgt eine Dualkamera auf der Rückseite des Smartphones. Die erste Kamera schafft 16 MP und hat eine große Blende. Diese große Blende soll die Aufnahme von viel Licht ermöglichen, sodass die Bilduqlität auch bei wenig Licht gut ist. Die zweite Kamera schießt mit 5 MP Fotos und ist für die Schärfe zuständig. Außerdem soll ein 6p-Objektiv für weniger Verzerrungen sorgen und PDAF 2.0 der nächsten Generation schafft es auf eine 40 % schnellere Fokussiergeschwindigkeit. Die Bildqualität, auch bei Nacht, ist für die Preisklasse durchaus sehr gut. An die Qualität teurer Smartphones wird sie wahrscheinlich aber nicht ganz heran kommen.

Die Frontkamera nimmt Fotos zunächst mit 8 MP auf. Danach werden die Aufnahmen interpoliert und erscheinen dann mit einer Qualität von 13 Megapixel in der Galerie.

Ein weiteres Highlight ist, dass das Smartphone laut Angaben des Herstellers schon Android 8.1 Oreo hat. Damit hätte das Blade V9 die aktuellste Android-Version. Nicht einmal das Samsung Galaxy S9 wird direkt mit dieser Version auf den Markt kommen.

ZTE präsentierte das neue Smartphone zusammen mit seinem kleineren Modell, dem ZTE Blade V9 Vita. Dieses bietet einen recht ähnlichen Leistungsumfang wie das Blade V9. Der Einstiegspreis des Blade V9 liegt bei 269 Euro. Es kann ab 1. März bei Media Markt, Saturn, Amazon und Medimax vorbestellt werden. Wer das Smartphone bis einschließlich 31. März vorbestellt, bekommt einen Preisvorteil von 50 Euro. Für einen Preis von also 219 Euro, kann sich das Blade V9 durchaus in der Mittelklasse behaupten. Der Preis des Blade V9 Vita mit 3 GB RAM und 32 GB internem Speicher liegt bei 179 Euro.

ZTE Axon M – erstes klappbares Handy, aber der Wow-Effekt bleibt aus

ZTE hatte nicht weniger als eine Revolution angekündigt zum Thema des Aussehens und der Bedienung eines Smartphone und tatsächlich hat man mit dem Axon M ein Handy auf den Markt gebracht, das zwei Displays hat, die sich umklappen lassen und die dann verbunden sind und sich auch als ein großer Screen nutzen lassen. Damit hat das Unternehmen alle anderen Konkurrenten ausgestochen, die auch an dieser Technik arbeiten.

Allerdings ist die Revolution eher ausgeblieben. Das Bedienkonzept mit den zwei Bildschirmen ist tatsächlich innovativ (wenn auch nicht komplett unbekannt) aber darüber hinaus sehen die Modelle aus wie Smartphones aus den letzten Jahren. Man findet also ein Design mit sehr großen Rändern – unter anderem auch deswegen, weil ZTE die Hauptkamera auf der Front verbauen musste und der obere Rand damit sogar noch deutlich größer ausfällt als bei den meisten anderen Modellen. Ein randloses Design, wie man es aktuell von den Topmodellen gewohnt ist, sucht man leider vergeblich.

Beim Bildschirm selbst setzt ZTE auf ein 5,2 Zoll Display in doppelter Ausführung. Klappt man die Displays aneinander bekommt man immerhin einen Bildschirm mit 1920×2160 Pixeln. Das ist groß, aber vom Format eher ungewöhnlich – es dürfte also einige Gewöhnung nötig sein, um damit intuitiv arbeiten zu können. Für die Arbeit mit dem Gerät können die Bildschirme auf verschiedene Weisen gekoppelt werden:

  • Dual Mode: Ein Splitscreen, mit dem auf beiden Display unterschiedliche Inhalte genutzt werden können
  • Extended: Die Bildschirme werden zusammen geschaltet und man kann den kompletten Inhalt auf einem großen Display ausgeben. Damit lassen sich zum Beispiel Videos schauen.
  • Mirror: Die Inhalte werden auf beiden Bildschirmen gleich ausgegeben

Technisch setzt ZTE beim Axon M auf ein Snapdragon 821 system mit 4GB RAM und 64GB internen Speicher. Das ist durchaus okay, kann aber natürlich mit den Topmodellen auf dem Markt nicht mehr mithalten. Dazu gibt es einen 3180mAh Akku und eine 20MP Hauptkamera. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieser Akku und der Praxis schlägt, immerhin sind an der Stelle zwei Displays zu versorgen und das könnte doch deutlich mehr Energie benötigen als bei einem normalen Handy mit nur einem Akku.

Auf den ersten Bildern wirkt das Gerät über das eher veraltete Design hinaus recht klobig. Mit 12.1mm Dicke ist das Axon M logischerweise etwas ausladender als die meisten anderen Modelle auf dem Markt, aber auch die Kanten und allgemein die Anmutung des Smartphones haben mit der Asthetik der Topmodelle der Konkurrenz leider wenig zu tun. Es ist daher durchaus zu befürchten, dass sich viele Kunden trotz des doppelten Bildschirms eher für die Modelle anderer Anbieter entscheiden, weil diese einfach besser aussehen. Dazu fehlt bisher noch ein wirklicher Anwendungsvorteil. Ein größerer Bildschirm beim Smartphone ist sicher schön, aber entscheidende Vorteile ergeben sich bei der Benutzung daraus nicht – vor allem weil immer noch ein dicker schwarzer Balken zwischen die Displays ist, der sich vor allem bei Bildern und Videos eher störend bemerkbar macht.

Bleibt abzuwarten, wie die Geräte der Konkurrenz aussehen werden. Samsung soll bereits an einem faltbaren Galaxy X arbeiten, das Anfang 2018 vorgestellt werden soll. Vielleicht kommt die Revolution ja dann.

Das ZTE Axon M im Video

ZTE CEO kündigt Revolution im Smartphone Bereich an

ZTE scheint Großen vor zu haben und kündigt das auch schon entsprechend an. Das Unternehmen möchte den Smartphone-Bereich und vor allem die Art und Weise wie Smartphones aussehen und funktionieren, neu definieren und mit einem neuen Modell eine neue „Dekade der Innovation“ einläuten. Das sind große Worte, die ZTE CEO Cheng da in den Mund nimmt und es dürfte spannend werden zu sehen, wie ZTE dies mit Leben füllen möchte.

Im Artikel, der im Magazin techradar erschienen ist, schreibt CEO  dazu

As a smartphone industry we must put the consumer experience first and come up with new revolutionary concepts that enable them to go beyond what seems possible today.  To do so, bigger strides must be taken. If the industry does not transform itself, a new, disruptive technology will look to supplant it.  

Now is the time to step up and provide consumers with a new mobile experience. ZTE will forge a new path, taking a ten year old assumption of how smartphones should look and function, and turn it on its head.  ZTE will lead the way, transforming the mobile experience, and beginning a new decade of innovation.

Leider hat Cheng keine genauen Details genannt, wie man diese Revolution gestalten will, aber es gab es in der letzten Zeit bereits Gerüchte, woran das Unternehmen derzeit arbeitet: ein neues, faltbares Smartphone soll auf den Markt gebracht werden. Das Gerät hat dabei zwei Displays, die sich nebeneinander klappen lassen und dann einen deutlich größeren gemeinsamen Bildschirm bieten – etwa in der Größe einen kleinen Tablets. Das neue Gerät (wohl das erwartet ZTE Axom M) soll also beide Welten vereinen: zusammengeklappt ist es ein ganz normales Smartphone in den bekannten Abmessungen und mit einem hochformatigen Display. Klappt man es auf, kann das Gerät als Tablet genutzt werden und stellt dann einen größeren breitformatigen Bildschirm für Videos oder Anwendungen bereit. Angeblich arbeitet auch Samsung an einem solchen Gerät. Das aufklappbare Galaxy X soll aber erst 2018 auf den Markt kommen und dann auch nur in kleiner Auflage. ZTE scheint hier deutlich schneller zu sein und wird die Modelle wohl auch in großer Stückzahl anbieten können.

Tatsächlich hat ZTE bereits für den 17. Oktober eine Pressekonferenz angekündigt und zu diesem Termin könnte das Axom M bereits vorgestellt werden. Wenn sich die Gerüchte über ein faltbares Gerät bestätigen, wäre das Unternehmen damit der erste Hersteller, der ein solches Smartphone* veröffentlicht. Allerdings muss man einschränkend dazu sagen, dass ZTE noch nicht offiziell bestätigt hat, dass zum 17. Oktober das Axon M vorgestellt hat – es wäre durchaus denkbar, dass auch andere Modelle der Öffentlichkeit präsentiert werden – die Worte des CEO waren allerdings durchaus deutlich genug um an das Axon M zu glauben.

ZTE AXON M – erstes faltbares Handy bei Geekbench aufgetaucht

Samsung wird mit dem Galaxy X wahrscheinlich Anfang 2018 (zur CES in Las Vegas) ein neues Smartphone vorstellen, dessen Display sich falten lässt. Allerdings will das Unternehmen diese Modelle wohl nur in kleiner Auflage auf den Markt bringen.

Möglicherweise ist an der Stelle ZTE sogar schneller, denn mittlerweile wurden die Geräte an mehreren Stellen gelistet. So gibt es bei der US-amerikanischen Zertifizierungsbehörde FCC einen entsprechenden Eintrag und auch in den Benchmarks sind die Modelle bereits aufgetaucht. Dort ist von einem ZTE Z999 Axon M die Rede und die entsprechende Typenbezeichnung findet man dann auch bei Geekbench wieder. Leider sind die technischen Details zum Benchmark aber eher gering. So ist von 4GB RAM die Rede und einem Quadcore-Prozessor. Genauere Daten zum Chip fehlen aber. Dafür soll Android 7.1.2 zum Einsatz kommen – das Unternehmen verzichtet also auch das neuste Android 8.

Von den technischen Daten die bisher bekannt sind, kann man dazu eher auf ein Mittelklasse Modell schließen. Die Geräte werden also wohl in erster Linie durch das faltbare Design auf sich aufmerksam machen und nicht durch technische Höchstleistungen. Mit etwas Glück liegen die Preise auch in einem Bereich von um die 500 Euro – das wäre für viele Nutzer durchaus interessant und erschwinglich – vor allem, wenn die Modelle noch vor dem Weihnachtsgeschäft auf den Markt kommen. Insgesamt deutet die vielen Nennungen aber darauf hin, dass die Modelle bereits recht schnell in den Verkauf gehen könnten.

Bei AndroidAuthority schreibt man im Original dazu:

The ZTE Axon M will come after all of these and rather fittingly; based on the information we have, it’s likely the Axon M will be one of the coolest devices of the year, and could be the perfect way to close out 2017. The smartphone industry needs a change and ZTE looks ready to provide it; in a market where tech giants neglect innovation, history shows that all it takes is innovation to disrupt a market and the ZTE Axon M looks up for the challenge.

Tatsächlich hat ZTE bereits für den 17. Oktober eine Pressekonferenz angekündigt und zu diesem Termin könnte das Axom M bereits vorgestellt werden. Wenn sich die Gerüchte über ein faltbares Gerät bestätigen, wäre das Unternehmen damit der erste Hersteller, der ein solches Smartphone veröffentlicht. Allerdings muss man einschränkend dazu sagen, dass ZTE noch nicht offiziell bestätigt hat, dass zum 17. Oktober das Axon M vorgestellt hat – es wäre durchaus denkbar, dass auch andere Modelle der Öffentlichkeit präsentiert werden.

ZTE Axon 7 bekommt Android 7.1.1 Update

Langsam schaffen es die meisten Hersteller, ihre aktuellen Topmodelle auf die neuste Version von Android 7 aufzurüsten. Samsung hat die Updates beim Galaxy S7 bereits durchgeführt, HTC hat ebenfalls diese Woche Android 7 für das HTC 10 und das A9 gestartet. Nun können sich auch ZTE Kunden freuen, denn zumindest für das Topmodell ZTE Axon 7 steht ab sofort Android 7.1.1 zur Verfügung – Android 7 konnten sie bereits länger nutzen. Dazu gibt es auch den aktuellen Sicherheitspatch von März für die Modelle, so dass man mit dem Firmware Update auf dem aktuellen Software Stand sein sollte – zumindest was das Betriebssystem betrifft. Beim Sicherheitspatch hat man leider die Version von April noch nicht eingespielt. Das Unternehmen setzt dabei gleich auf die aktuelle Version 7.1.1 von Android.

Zu den neuen Funktionen und Features von Android 7.1.1 aude dem Axon 7 schreibt dazu Unternehmen:

Die Möglichkeit zwei Apps im Split-Screen-Modus zu nutzen, eine verbesserte Akkulaufzeit sowie zusätzliche Emojis sind nur einige Highlights, die Nougat zu bieten hat. Android Nougat auf dem ZTE Axon 7 entführt Nutzer dank Google Daydream darüber hinaus in völlig neue Welten. ZTE war einer der ersten Hersteller, der die Virtual-Reality-Plattform unterstützt – durch das heutige Update auf Android Nougat ist Googles Plattform für die beste mobile VR-Erfahrung nun endgültig auf dem Axon 7 angekommen. Mit dem separat von Google erhältlichen Daydream View Headset sowie dem ZTE Axon 7 mit Nougat-Update können Nutzer virtuelle Reisen ins Weltall antreten, Spiele hautnah erleben und bei Sportereignissen und Konzerten in der ersten Reihe Platz nehmen, als wären sie live dabei.  

Das Update wird dabei per OTA verteilt und sollte bei den meisten Nutzer bereits angezeigt werden oder zumindest in den nächsten Tagen als Aktualisierung erscheinen.

Als nächste Modell könnte möglicherweise das Axon 7 mini Android 7.1.1 bekommen, denn zumindest in den USA gibt es für diese Modelle bereits eine Preview Version. Wann diese aber offiziell als Update kommen wird, ist bisher noch unklar.

 

ZTE – größte Krise in der Firmengeschichte

ZTE hat derzeit mit schlechten Geschäftszahlen zu kämpfen. Besonders im Bereich der Smartphones (aber nicht nur da) hat das Unternehmen nicht nur die eigenen Ziele nicht erreicht, sondern musste sogar einen deutlichen Rückgang der Verkäufe verzeichnen. Laut den Analysten von IDC liegen die Zahlen für 2016 etwa 36,5 Prozent und den Verkaufszahlen im Vorjahr – ein sehr deutlicher Rückgang.

Das Unternehmen reagiert nun darauf, in dem man versucht, die Kosten zu reduzieren. Unter anderem sollen weltweit rund 5 Prozent der Jobs abgebaut werden. Das sind bei 60.000 Angestellten weltweit etwa 3.000 Arbeitsplätze, die verloren gehen werden. Der Abbau der Stellen soll dabei bereits im ersten Quartal 2017 erfolgen. Vor allem betroffen ist China, da hier der Verlust der Marktanteile besonders gravierend war.

Im Original heißt es bei Reuters dazu:

The sources said the Shenzhen-based company, one of the world’s biggest telecoms gear makers, is axing about 5 percent of its 60,000 global workforce. Its global handset operations will shed 600 jobs, or 10 percent of the total, with the cuts concentrated in China, where it has been losing market share.

ZTE CEO Zhao Xianming spricht in diesem Zusammenhang davon, dass  ZTE „encountered its biggest crisis in its 31 year history„. Neben den Problemen in China hat ZTE derzeit auch Verfahren in den USA am Laufen. Die Vorwürfe lauten dabei auf dem Bruch des Handelsembargo mit dem Iran. ZTE hätte trotz der Restriktionen Handel mit dem Land getrieben. Das könnte nun dazu führen, dass es in den USA ein komplette Verkaufsverbot für die Geräte des Unternehmens gibt. Sollte dies eintreten, wären wohl auch die Umsatz-Ziele für 2017 in Gefahr.

In Europa und in Deutschland ist ZTE im Bereich Mobilfunk und Handys vor allem durch die Blade-Serie bekannt. Unter dieser Marke bietet das Unternehmen vor allem Geräte im preiswerten Einsteiger-Bereich an (wie beispielsweise das ZTE Blade L3). Es gibt aber auch immer wieder teurere Modelle wie das neue ZTE Blade V8 – ein Mittelklasse Gerät, dass trotzdem mit einer Dual Lens Kamera glänzen kann und damit Features aus der Oberklasse in einen erschwinglichen Bereich bringt.

Daneben arbeitet ZTE vor allem als Netzwerk-Ausrüster für die mobilen Netze. Moderne Komponenten für die 4G Verbindungen werden von vielen Unternehmen von ZTE bezogen und derzeit entwickelt das Unternehmen an den neuen 5G Verbindungen und der passenden Technik. In Deutschland hatte ZTE beispielsweise den Netzbetrieb von Eplus übernommen.

Allerdings sind gerade im Bereich der Handys ZTE Smartphones eher Nischenprodukte und erreichen bei weitem nicht die Verkaufszahlen, die man bei anderen Herstellern findet. Aufgrund der Probleme mit dem Absatz ist zu erwarten, dass sich ZTE wohl auch zunehmend auf die Heimatmärkte konzentrieren wird und den teuren Versuch, in Europa Fuß zu fassen, möglicherweise etwas zurück stellt. Es könnte daher durchaus sein, dass einige neue ZTE Modelle nicht mehr in Europa zu bekommen sein werden sondern nur noch in China starten. Das sind aber bisher nur reine Spekulationen. Bisher gibt es keine offiziellen Informationen darüber, was das Unternehmen neben dem Abbau von Arbeitsplätzen noch plant, um die Verkaufszahlen wieder in den Griff zu bekommen.